Category Archives: Forschung & Projekte

zu eigenen Forschungen

Informationswissenschaft und Demokratie

Der letzte Vortrag im Potsdamer Informationswissenschaftlichen Kolloquium fasste das Gesamtthema noch einmal konkret zusammen. Prof. Dr. Joachim Griesbaum, Uni Hildesheim (Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie) berichtete von den Erfahrungen und Forschungsergebnissen, die dort in der letzten Zeit zum Themenkomplex „Informationswissenschaft und Demokratie“ gesammelt wurden. Continue reading

Michael Buckland in Potsdam (Germany)

„He is a legend“ twitterte jemand als Antwort auf die Ankündigung seines Vortrags im PIK (Potsdamer Informationswissenschaftlichen Kolloquium). Michael Buckland gilt als einer der bedeutendsten Informationswissenschaftler und er ist immer noch sehr aktiv mit seinen 79 Jahren. Es war ein außerordentliches Vergnügen, mit ihm seinen Beitrag zur Vortragsreihe zu diskutieren und vorzubereiten. Ich hätte nicht erwartet und schon gar nicht von ihm verlangt, dass er den Bogen spannt über alle Vorträge des Semesters. Und schließlich war es auch außerordentlich professionell wie er seinen Vortrag via Zoom in unserem Kolloquium hielt. Wohl wissend um die potenzielle Sprachbarriere hatte er recht viel Text auf seinen Folien, die so nun auch gut nachnutzbar sind.

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Das Dokument als Kern der Informationswissenschaft

Die Gastprofessorin am Fachbereich Informationswissenschaften, Prof. Dr. Roswitha Skare, berichtete gestern (in personam) im Rahmen des PIK – „Potsdamer Informationswissenschaftliches Kolloquium“ über die Neudefinition und Wiederentdeckung des „Dokuments“ als Grundlage informationswissenschaftlicher Studiengänge am Beispiel des Studiengangs an der Arctic University in Tromsø, Norwegen.

Hier ein paar ganz persönliche Notizen, die ich mitnehme. Continue reading

Abschlusskonferenz des ALMPUB Projekts mit David Lankes als Keynote Speaker

Oslos nye hovedbibliotek – im Hintergrund die berühmte Oper im neuen Stadtzentrum

Archives, Libraries and Museums“ (ALM) spielen eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Demokratie in der Öffentlichkeit (PUBlic sphere): das ist die bestätigte Forschungshypothese des großen europaweiten Forschungsprojektes ALMPUB, das unter Beteiligung der Bibliothekswissenschaft an der FH Potsdam seit 2016 eine große Anzahl von vergleichenden Erhebungen, Umfragen und Fallstudien durchgeführt hat. Continue reading

Zensur in der Digitalität – eine Überwindung der Moderne

Photo: Andrea Berger via Twitter

In der Blockwoche des Fachbereichs ergab sich für mich die Gelegenheit auf einer äusserst gut strukturierten und exzellent vorbereiteten Tagung zum Thema „Nationalismus im Digitalen Zeitalter“ an mein ursprüngliches Forschungsgebiet „Zensur in der Frühaufklärung“ mal wieder anzuknüpfen. Die Grafik von Dirk Helbing im Digital Manifest 2015 („Feudalismus2.0“) hatte mich an meine eigenen Forschungen in den damals noch nicht so genannten Digital Humanities erinnert, bei denen ich mit erstaunlich ähnlichen Kurven den Beginn der Moderne am Beispiel des bürgerlichen Romans für das Jahr 1737 darstellen konnte. Und ca. 280 Jahre später zeigen sich Tendenzen, die nicht nur auf die Dialektik der Aufklärung, sondern vielleicht tatsächlich sogar auf das Ende der Aufklärung hinweisen. Continue reading