Design-Sinn-Wissen: Ministerinnenbesuch an der FHP

Letzte Woche waren zwei Wissenschaftsministerinnen an der FH Potsdam und besichtigten u.a. ein Projekt des Studiengangs Interface-Design „mæve“, das m.E. starke informationswissenschaftliche Komponenten hat (Metadaten-Visualisierung). (Im Bild: Prof. Boris Müller, Ministerin Schavan, Ministerin Wanka, Rektor Vielhaber, v.l.n.r. Photo: FHP)

Insgesamt ging es auch um Forschungsförderung an Fachhochschulen.

Die Potsdamer Neuesten Nachrichten berichteten darüber unter dem Titel: „Sinnstiftende Spiele“. In der Tat wurde hinterfragt, ob Design Sinn stiften kann. Ich denke, dass der Sinnanteil dieses Projektes eher der informationswissenschaftliche ist. Dies wäre zu diskutieren.

Weitere Impressionen vom hohen Besuch auf der Start-Seite der FH Potsdam.

5 thoughts on “Design-Sinn-Wissen: Ministerinnenbesuch an der FHP

  1. Alex

    Im Nebengebäude (also SLB) gehen Kultur, Bildung und Bibliothekslandschaft so langsam flöten und Sie berichten über nen Ministerbesuch bei den Designern.

    Da sieht man mal wieder wie wichtig Ihnen Bibliotheken und deren Entwicklung ist.

  2. Hans-Christoph Hobohm Post author

    wie kommen Sie darauf, dass „Kultur, Bildung und Bibliothekslandschaft“ flöten gehen?

    Es war im Übrigen kein „Besuch bei den Designern“, sondern in der Hochschule: hier sind auch wichtige Anregungen für die gesamte Bildungslandschaft gegeben worden: die Ministerin, die zuständig ist für die Brandenburgische Landesbibliothek war ebenfalls dabei und hat uns aufmerksam zugehört…

    Nicht alles, was passiert ist tatsächlich geeignet für die Blogosphäre…

  3. Peter Jobmann

    Ich muss ehrlich sagen, das ich die ganze SLB-Diskussion nicht mehr nachvollziehen kann. Ich kann mich an einen Dozenten erinnern, der uns gerne die Geschichte erzählte, wie Studenten öffentlichkeitswirksam eine Buchhandlung – ich glaube in Weimar – besetzten um damit auf die fehlenden Bücher in der Unibibliothek aufmerksam zu machen. Diese Geschichte ist deswegen interessant, weil sie genau das Potsdamer Problem und damit die Diskussion hier quasi karikiert.
    Das Problem der SLB ist, dass nichts nach außen dringt. Die Presse schreibt quasi nichts, Frau Mattekat äußert sich maximal unterstützend zur Einsparung und auch sonst kommt fast gar nichts. Ich möchte daher ehrlich gesagt von der „Geschichte aus Weimar“ nicht noch einmal hören, weil ich sie dann für unehrlich hielte.
    Die Politik des Hinterzimmers – also das persönliche Gespräch kann funktionieren, nur funktioniert es gewöhnlicher mit öffentlichem Druck am besten. Ich befürchte, dass die Situation kaum jemand erkannt hat bzw. wahr genommen hat. Deshalb kann ich den Ärger gut verstehen. Ehrlich gesagt, der Besuch von Frau Schavan – die selbst der CDU zu blaß ist und wohl zur neuen Legislaturperiode ausgewechselt wird – und Frau Wanka – zu der man stehen kann wie man will – halte ich nicht mal geeignet um den geneigten Bildungsbürger überhaupt aus dem Sessel zu heben, wobei die Beurteilung der Bedeutung jedem selbst obliegt. Aber um es abschließend von einmal zu wiederholen, ich möchte den Vorwurf – den es ja schon einmal gab – wir zeigten zu wenig Einsatz, vor allem in Richtung Öffentlichkeit und für die FH, an der Stelle gerne zurück geben. Ein kompletter Fachbereich der sich eifnach gar nicht äußern möchte öffentlich, von dem schließe ich – aus der Außenansicht und nicht als Student des Fachbereichs – ein Interesse an dem Thema ganz schlicht aus. Daher ist die Enttäuschung von „Alex“ mehr als verständlich und nachvollziehbar!
    Diese Enttäuschung teile ich im Übrigen nicht alleine unter den gesammelten Bibliotheksarbeitern Potsdams…

  4. Veselin

    „Nicht alles, was passiert ist tatsächlich geeignet für die Blogosphäre…“

    Interessante Aussage.

    Nun stellt sich mir die Frage, was ist denn geeignet für die Blogosphäre? Etwa alles was bereits in den „statischen“ Medien veröffentlicht wurde und nur noch mit einem Satz im Blog kommentiert werden muss, oder vielleicht doch etwas anderes?

    Zum Glück sind ALLE Themen interessant und geeignet für die Blogosphäre, sonst könnten wir diese nämlich einstampfen und bräuchten uns z.B. über kritische Berichte und Kommentare (siehe SLB auf BSS) keinen Kopf mehr machen!

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