Apr 13 2007

Leih Dir ein lebendes Buch

z.B. eine Bezirksbürgermeisterin, eine Greenpeace Aktivistin, einen Globetrotter oder einen Müller. Nach Vorbildern zunächst in Skandinavien aber mittlerweile nicht mehr ganz so selten: in einem Aktionstag organisiert im Zusammenhang mit einer Diplomarbeit am Fachbereich Informationswissenschaften, probiert die Stadtbibliothek Marzahn-Hellerdorf die Auslotung des Begriffs Medium in einer Bibliothek. Jedes (klassische) Medium in einer Bibliothek beginnt primär einen Monolog mit der ‘Nutzer’ - die ‘Nutzer’ lebender Medien können in einen Dialog mit ihrem Medium treten, der mehr ist als die organisierte Interaktivität moderner AV Medien. In unserer rezeptiven Welt eine große Herausforderung, sowohl für die Medien als auch für die Entleiher. Nicht zu vergessen die vermittelnden Bibliothekare - hier geht es noch ganz ohne Selbstverbuchung und es ist eine nicht für jeden sofort einsichtige Zusatzaktivität…

Ich danke den Beteiligten für den Mut dieser Operation am lebenden Objekt. Wir brauchen mehr Experimente dieser Art um zu verstehen, welche Aufgaben und Funktionen die Bibliothek2.0 haben könnte!

Ich wünsche viel Erfolg und gute Dialoge mit den Medien; gute Exemplare und aufmerksame Zuhörer!

vgl. Stadtbibliothek Marzahn-Hellerdorf und PR FH-Potsdam


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One Response to “Leih Dir ein lebendes Buch”

  1. [...] Lebende Bücher gab es nun auch in Berlin (wir posteten vor einem Jahr zu einer Aktion in den Niederlanden), wie Bibliotan am 4.April und am 21.April berichtete, Fotos von Jin Tan gibt es hier zu sehen. Auch LIS in Potsdam berichtete und das Grußwort des Regierenden Bürgermeisters findet sich hier. [...]

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