Lehrveranstaltungen Sommersemester 2017

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Sommersemester 2017

Wegen des Umzugs des Fachbereichs ggf. unterschiedlicher Beginn (15. oder 16. KW)

2. Semester (BA Bibliothekswissenschaft):

B5 – Bestandsmanagement
Do. 12:30 – 15:30 – 3/110

Die Studierenden lernen Entwicklung und Ansätze des Bestandsaufbaus in Bibliotheken kennen und erproben Modelle der systematischen Erwerbung mit klassischen Methoden und unter den Bedingungen der digitalen Medien. Wesentlich ist hierbei die Entwicklung der Kompetenz des effektiven, zielgruppengerechten Einsatzes der Ressourcen.

Sie hinterfragen kritisch das Konzept der Sammlung im Zeitalter des Zugangs, der Digitalisierung und der Vernetzung. Die Rolle von Informationsbeständen im persönlichen wie im kooperativen und nationalen Informationsmanagement kann der aktuellen Fachdiskussion entsprechend eingeschätzt werden. Eine Fokussierung auf wissenschaftliche Bibliotheken findet erst im Laufe des Semesters statt.

Inhalte

– Sammlung vs. Open Access

– Besonderheiten versch. Publikations- und Medienformen in Erwerbung und Bestand

– Zielgruppen- und Marktanalyse

– Marktsichtungsinstrumente, Kooperation mit Dienstleistern

– Bewirtschaftungsgrundsätze – rechtliche Grundlagen

– Vertragsabwicklungsformen (Kauf, Lizenzierung, PDA etc.)

– Konsortialformen und kooperativer Bestandsaufbau

– Erwerbungsprofile vs. Bestandskonzepte

– Bestandsanalyse (Conspectus)

– Bestandserhalt und Aussonderung

Veranstaltungsform: Entwicklung eines Musterbestandes mit vorgegeben Ressourcen (Gruppenarbeit), inkl. Präsentation und Verteidigung (mdl.) + Einzelreferat mit Hausarbeit zu einem anderen Thema

Literatur:

Evans, Edward G.; Zarnosky Saponaor, M. (2012): Developing Library and Information Center Collections. 6. Aufl., Englewood: Libraries Unlimited, 2012.

Fieldhouse, Maggie; Marshall, Audrey (Hgs.) (2012): Collection development in the digital age. London: Facet Publ.

Kempf, Klaus; Rocchi, Stefano (2013): Der Sammlungsgedanke im digitalen Zeitalter. Lectio magistralis in Bibliotheksökonomie = L’idea della collezione nell’età digitale, Lecto magistralis in Biblioteconomia. Florenz: Casalini Libri. (Letture magistrali in biblioteconomia. VI).

Schade, Frauke; Umlauf, Konrad (Hgs.) (2012): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin: De Gruyter Saur.

 

4. Semester (BA Bibliotheksmanagement):

PB6 Management von Informationseinrichtungen
Fr., 10:00 – 13:00 – 3/110

Verständnis und kritische Einschätzung von Managementansätzen und konkreten Praktiken des Managementhandelns. Hintergrundkenntnisse und Adaption von Managementansätzen in das spezifische Berufsfeld. Sensibilisierung für die Leitungsrolle im späteren Berufsleben. Aufbauend auf das erste allgemeine BWL-Modul sollen spezifisch bibliothekarische Einzelthemen erarbeitet werden. Vertiefungen der spezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Organisation und Steuerung von und in Informationseinrichtungen (wie Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren): Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht, Selbstmanagement.

Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen (kurze Einzelreferate)

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

 

6. Semester (BA Bibliotheksmanagement):

PB11 Vertiefung Bibliotheksmanagement
Di., 9:30 – 11:00 – 3/110

Anknüpfend an PB6 sollen die spezifische Managementaspekte des Bibliotheksbereichs exemplarisch vertieft werden. Je nach den Problemlagen der besuchten Praxisbibliotheken sollen verschiedene Bereiche vertieft werden: z.B. Personalmanagement, Finanzmanagement, Kostenrechnung, Kennzahlen orientiertes, strategisches Management, Arbeitsrecht etc.

Veranstaltungsform: Seminar mit Gruppenreferaten

Literatur:
– Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.
– Moran, Barbara B.; Stueart, Robert D.; Morner, Claudia J. (2013): Library and Information Center Management, 8. Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 2013.
– Griebel, Rolf; Schäffler, Hildegard; Söllner, Konstanze (Hg.) (2015): Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. Berlin: de Gruyter.
– Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hg.) (2012): Handbuch Bibliothek. Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. Stuttgart: Metzler.
– Georgy, Ursula; Schade, Frauke (Hg.) (2012): Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing. Berlin: DeGruyter Saur.

 

PB8 Aufbau und Konzeption von Informationssammlungen
Do., 8:30 – 11:30 – 3/110

Aufbau und Angebot von Informationsbeständen erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern muss sich orientieren an Angebots-Märkten, Kundenwünschen und Infrastrukturen. Wie sehen die klassische Erwerbung und der Bestandsaufbau aus? Wie wird zukünftige bibliothekarische Arbeit zum sog. Bestandsaufbau aussehen? Welche neuen Techniken und Trends ergeben sich in der hybriden Bibliothek? Das Seminar steht unter dem Eindruck des Endes der Sondersammelgebiete und der aktuellen Diskussion zur Funktion von Bibliotheken im globalen vernetzten Raum. Eine Vielzahl von aktuellen Publikationen und öffentlichen Statements sind aufzuarbeiten.

Literatur:
– Degkwitz, Andreas (2014): Von Texten zu Daten – Zukunft der Bibliothek. Vorträge und Texte anlässlich der Ernennung zum Honorarprofessor der Fachhochschule Potsdam. herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Hans-Christoph Hobohm. Berlin: Logos (Berliner Arbeiten zur Bibliothekswissenschaft, 26).
– Dudek, Sarah (2012): Die Zukunft der Buchstaben in der alphanumerischen Gesellschaft. Text und Dokument unter digitalen Bedingungen. In: Bibliothek Forschung und Praxis 36 (2), S. 189-199. DOI: 10.1515/bfp-2012-0023.
– Enderle, Wilfried (2013): Bibliotheken und die Genese der Sammlungskultur in der Frühen Neuzeit. In: Klaus-Rainer Brintzinger, Ulrich Hohoff und Benjamin Ruckert (Hg.): Bibliotheken: Tore zur Welt des Wissens. 101. Deutscher Bibliothekartag in Hamburg 2012. Hildesheim: Olms (Kongressbände / Deutscher Bibliothekartag), S. 303–315.
– Evans, Edward G.; Zarnosky Saponaro, Margaret (2012): Developing Library and Information Center Collections. 6. Aufl. Englewood: Libraries Unlimited.
– Fieldhouse, Maggie; Marshall, Audrey (Hg.) (2012): Collection development in the digital age. London: Facet Publ.
– Griebel, Rolf; Schäffler, Hildegard; Söllner, Konstanze (Hg.) (2015): Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. Berlin: de Gruyter. (Abschnitt 3)
– Hibner, Holly; Kelly, Mary (2010): Making a collection count. A holistic approach to library collection management. Oxford: Woodhead Publishing.
– Hughes, Lorna M. (Hg.) (2012): Evaluating and measuring the value, use and impact of digital collections. London: Facet Publ.
– Jammers, Antonius; Pforte, Dietger; Sühlo, Winfried (Hg.) (2002): Die besondere Bibliothek oder: Die Faszination von Büchersammlungen. München: Saur.
– Johnson, Peggy (2014): Fundamentals of Collection Development and Management. 3. Aufl. Chicago: American Library Association
– Kempf, Klaus; Rocchi, Stefano (2013): Der Sammlungsgedanke im digitalen Zeitalter. Lectio magistralis in Bibliotheksökonomie = L’idea della collezione nell’età digitale, Lecto magistralis in Biblioteconomia. Florenz: Casalini Libri (Letture magistrali in biblioteconomia, VI).
– Kempf, Klaus (2014): Bibliotheken ohne Bestand? Bestandsaufbau unter digitalem Vorzeichen. In: Bibliothek Forschung und Praxis 38 (3), S. 365–397. DOI: 10.1515/bfp-2014-0057.
– Latour, Bruno (1996): Ces réseaux que la raison ignore – laboratoires, bibliothèques, collections. In: Christian Jacob und Marc Baratin (Hg.): Le pouvoir des bibliothèques la mémoire des livres en Occident. Paris: Albin Michel (Bibliothèque Albin Michel Histoire), S. 23–46.
– Pomian, Krzysztof (1998): Der Ursprung des Museums. Vom Sammeln. Berlin: Wagenbach.
– Schade, Frauke; Umlauf, Konrad (Hg.) (2012): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin: De Gruyter Saur.
– Umlauf, Konrad: “Bestandspolitik”, in: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff, Kap. 8.1;

IX Kehraus: „Phantomschmerzen FES“

 

Master Informationswissenschaften 1. Semester:

M1.a Informationswissenschaft I
Di., 14:30 – 16:00 – 3/110

Die Studierenden erarbeiten sich eine eigene Position in der aktuellen Diskussion um die Entwicklung der Informationswissenschaft und können sich kritisch und konstruktiv auseinandersetzen mit den kontrahierenden Paradigmen der Informationswissenschaft wie sie von Ingwersen und Järvelin thematisiert wurden (2005). Die Studierenden kennen die „klassischen Theorien“, Modelle und Forschungsergebnisse der Forschungen zum Einsatz von Informationstechnologien sowie zur Fragen des Informationsverhaltens von Nutzern von Informationssystemen. Sie können den jeweiligen wissenschaftlichen Meta-Diskurs hinterfragen und interdisziplinär erweitern.

Veranstaltungsform: Vorlesung / Seminar mit mündlicher Prüfung als Abschluss

Literatur:

Bawden, David; Robinson, Lyn (2012): Introduction to information science. London: Facet Publishing.

Floridi, Luciano (2010): Information. A very short introduction. Oxford, New York: Oxford University Press.

Janich, Peter (2010): Was ist Information? Kritik einer Legende. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Norton, Melanie J. (Hg.) (2010): Introductory concepts in information science. 2nd ed. Medford, N.J.: Information Today. (ASIS&T, ASIST monograph series).

Stock, Wolfgang G.; Stock, Mechtild (2013): Handbook of information science. Berlin: De Gruyter Saur, (Knowledge and Information). [bzw. die deutsche Vorgänger dieses Buches]

M2 Informationsbewertung

Di., 11:30 – 13:45 – 3/110

Urteilskraft ist das wesentliche Merkmal für Informationsarbeit. In der Archivwissenschaft ist dies schon eine lange Tradition. In den anderen Informationswissenschaften beginnt sich ein entsprechender Diskurs erst zu formieren. Informationsethik, Datenqualität oder kritische Ansätze der Informationswissenschaft sind nur einige neuere Tendenzen dazu. In dem Seminar lernen die Studierenden die Kriterien des Aufbaus von Informations-Sammlungen bzw. die Methoden der Überlieferungsbildung kennen und können diese kritisch einschätzen, auf konkrete Anwendungsfälle beziehen und ggf. weiterentwickeln. Sie können sich positionieren zu Konzepten der Informationsqualität, Informationsethik und zum Wert von Informationen. Sie können die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Auswahl nach bestimmten Methoden einschätzen.

Veranstaltungsform: Seminar mit Kurz-Referaten, Übungen und Hausarbeiten

Literatur:

Andersen, Jack (2008): Information Criticism: Where is It? In: Alison M. Lewis (Hg.): Questioning library neutrality. Essays from Progressive Librarian. Duluth Minn.: Library Juice Press, S. 97–108.

Batini, Carlo; Scannapieco, Monica (Hg.) (2016): Data and Information Quality. Dimensions, Principles and Techniques. 1st ed. 2016. s.l.: Springer-Verlag (Data-centric systems and applications).

Craig, Barbara (2008): Archival Appraisal. Theory and Practice. München: K. G. Saur.

Hildebrand, Knut; Gebauer, Marcus; Hinrichs, Holger (Hg.) (2015): Daten- und Informationsqualität. Auf dem Weg zur Information Excellence. 3., erw. Aufl. Wiesbaden: Springer Vieweg.

Kellerhals-Maeder, Andreas (Hg.) (2009): Mut zur Lücke – Zugriff auf das Wesentliche : Methoden und Ansätze archivischer Bewertung = Par delà les lacunes, l’accès à l’essentiel. Zürich.

Norton, Melanie J. (2010): Interpretations of Value. In: Melanie J. Norton (Hg.): Introductory concepts in information science. 2nd ed. Medford, N.J.: Information Today Inc. (ASIS&T, ASIST monograph series), S. 185–194.

Rittberger, Marc (2004): Informationsqualität. In: Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch (Hg.): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis. 5. Aufl. München: Saur, S. 315-321.

Rothe, Ulrike; Johannsen, Jochen; Schäffler, Hildegard (2015): Strategien des Bestandsaufbaus in der hybriden Bibliothek. In: Rolf Griebel, Hildegard Schäffler und Konstanze Söllner (Hg.): Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. Berlin: de Gruyter, S. 184-204.

Saracevic, Tefko (2008): Relevance in Information Retrieval. Everybody knows what relevance is. But, what is it really? San Rafael: Morgan & Claypool.

Schüller-Zwierlein, André; Zillien, Nicole (Hg.) (2013): Informationsgerechtigkeit. Theorie und Praxis der gesellschaftlichen Informationsversorgung. Berlin: De Gruyter Saur (Age of access?, 1).

Toebak, Peter M. (2007): Records Management. Ein Handbuch. Baden: Hier + Jetzt, Verl. für Kultur und Geschichte.

Literaturhinweise werden zu Beginn des Moduls an den aktuellen Stand der Forschung angepasst.

M4.b Methoden des Wissenstransfers

Fr., 13:30 – 15:00 – 3/110

Die Studierenden beherrschen Techniken der Moderation und Kreation von Wissen im Sinne von Probst u.a. und können klassische Moderationstechniken (Open Space, World Café, Story Telling) auf Wissens- und Informationserfordnisse einer Organisation übertragen. Sie können interne wie externe Kommunikationsstrategien zur Informationsarbeit auf der Basis von „making knowledge visible“ (Elisabeth Orna) entwickeln und diese in die Praxis des Wissenstransfers der Organisation einbetten. Die Teilnehmer sind sich bewusst, welchen Stellenwert strategisch kommunikative Maßnahmen haben zur Erreichung der Durchsetzung von Policy-Maßnahmen einer Informationsstrategie z.B. im Wissenstransfer, im Forschungsdatenmanagement, bei der Einführung von Open Acces oder Repositories, bzw. im Wissensmanagement allgemein.

Inhalte:

  • Methoden des Wissenstransfers und der Moderation
  • Kommunikationstheoretische Grundlagen
  • Training in Rollenspiel-Situationen oder Realszenarien
  • Vertiefung exemplarischer Methoden wie World Café, Open Space, Visual Facilitating, Graphic Recording, Appreciative Enquiry, Storytelling, Zukunftskonferenz etc.
  • Erprobung konkreter Formen der Wissens- und Informationsvisualisierung wie Knowledge Maps
  • Grundformen der Informationsvisualisierung und der Informationsgraphik

Literaturauswahl:(wird noch aktualisiert)

Börner, Katy (2010): Atlas of science. Visualizing what we know. Cambridge, Mass: MIT Press.

Card, Stuart (2012): Information Visualization. In: Julie A. Jacko (Hg.): The human-computer interaction handbook. Fundamentals, evolving technologies, and emerging applications. 3. ed. Boca Raton, Fla: CRC Press (Human factors and ergonomics), S. 516-548.

Gray, Dave; Brown, Sunni; Macanufo, James (2011): Gamestorming. Ein Praxisbuch für Querdenker Moderatoren und Innovatoren. Beijing, Köln: O’Reilly.

Malorny, Christian; Langner, Marc Alexander (2002): Moderationstechniken – Werkzeuge für die Teamarbeit. München u.a.: Hanser

Mittelmann, Angelika (2011): Werkzeugkasten Wissensmanagement. Norderstedt: Books on Demand GmbH

Plattner, Hasso; Meinel, Christoph; Weinberg, Ulrich (2009): Design Thinking. Innovation lernen – Ideenwelten öffnen. München: mi-FinanzBuch Verl.

Roam, Dan; Wegberg, Tanya (2010): Auf der Serviette erklärt – Arbeitsbuch. So lösen Sie komplexe Probleme mit einfachen Zeichnungen ; Visualisierung mit Stift und Papier. München: Redline-Verl.

Sibbet, David (2010): Visual meetings. How graphics sticky notes & idea mapping can transform group productivity. Hoboken, N.J: John Wiley & Sons.

Tufte, Edward R. (2003): Visual explanations. Images and quantities, evidence and narrative. 6. printing with revisions. Cheshire, Conn: Graphics Press.

 

Master Informationswissenschaften 3. Semester:

M5.2 Kolloquium
Di., 16:00 – 17:30

Master Archivwissenschaft:

M01 Einführung in Information und Gesellschaft
Blockveranstaltung: 19. – 21. Oktober 2017

HTW Chur Bibliothekswissenschaft:

Aktuelle Trends in der Bibliothekswissenschaft und -praxis: 3. März 2017

Fernstudium Bibliotheks- und Informationswissenschaft Humboldt-Universität:

Modul 6.4 (Teil 1): Qualitätsmanagement
einzelne Termine März-November 2017


 

Interflex (P/E)

zusammen mit Sabine Wolf, Peter Heisig u.a.

fällt aus mangels Kapazitäten und Interesse der Kooperationspartner

„Kehraus: Phantomschmerzen FES“

Die dahinterstehende Idee ist, dass in dem Haus FES viel Wissen steckt, das unbekannt ist: „unknown knowns“ bzw. „known unknowns“, z.B. wissen die Neuen gar nicht mehr, dass die Turnhalle Bibliothek war – „Turnhalle?“ Was war denn eigentlich da unten im Keller. Keller? Archiv? Gibt es Café Größenwahn noch? Wo war der erste Serverraum für den WWW-Server der Hochschule? (Als er abgerissen wurde verschwand die FHP beinahe aus dem Internet, weil keiner an ihn gedacht hatte.) Der Schulklassenboeabchtungsraum mit halbverspiegelter Scheibe daneben war noch nicht einmal den „Alteingessenen“ bekannt. Warum hat 3036 einen so eigenartigen Mauervorsprung (Ministerterrorschutz – aber wer hätte wohl einen Prediger (Minister Steffen Reiche) angreifen wollen?)

Das Seminar soll eine multiple Performance in Richtung Wissensmanagement/Augmented Reality entwickeln: Phantomschmerzen verlorenen Wissens zu einzelnen Orten des Gebäudes: z.B. abrufbar via QR Code, Beacon oder per AR. Video- + Audiosequenzen, die an unbekannten Orten „plötzlich“ starten und verlorenes Wissen inszenieren/vergegenwärtigen. Vielleicht tauchen auch Orte wieder auf, die in diesem Jahr NOCH existieren: wie die Stube, der Glaskasten des Studentenwerkes oder der Psychoseraum 4070/71 …

Ganz im Sinne des „Ba“ im Wissensmanagement – Orte/Gelegenheiten – nur mit einer Begegnung in der Zeit.

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