<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>LIS in Potsdam &#187; Wirtschaft</title>
	<atom:link href="http://hobohm.edublogs.org/tag/wirtschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://hobohm.edublogs.org</link>
	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Dec 2009 07:02:16 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Gates Stiftung finanziert Bibliothekskampagne mit 5 Mio $</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/16/gates-stiftung-finanziert-bibliothekskampagne-mit-5-mio/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/16/gates-stiftung-finanziert-bibliothekskampagne-mit-5-mio/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 21:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[OCLC]]></category>
		<category><![CDATA[Wert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/?p=389</guid>
		<description><![CDATA[
Die Bill&#38;Melinda Gates foundation, die schon die Cable Book Library und die Information Gas Station in Helsinki angeschoben hatte, investiert erneut massiv in Bibliotheken. OCLC erhält 5 Millionen USD für eine &#8220;Awareness Campagne&#8221; zur Unterstützung von öffentlichen Bibliotheken.
The value and relevance of libraries is especially clear in a difficult economy. However, few people are aware of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gatesfoundation.org/Pages/home.aspx" target="_blank"><img src="http://www.gatesfoundation.org/PublishingImages/gf_logo.png" alt="" /></a></p>
<p>Die Bill&amp;Melinda Gates foundation, die schon die Cable Book Library und die Information Gas Station in Helsinki angeschoben hatte, investiert erneut massiv in Bibliotheken. OCLC erhält 5 Millionen USD für eine &#8220;<em>Awareness Campagne</em>&#8221; zur Unterstützung von öffentlichen Bibliotheken.</p>
<blockquote><p><em>The value and relevance of libraries is especially clear in a difficult economy. However, few people are aware of how their libraries are funded and of the increasingly fragile state of library funding,&#8221; said Cathy De Rosa, global vice president of marketing for OCLC. </em>(<a href="http://www.oclc.org/news/releases/200924.htm" target="_blank">OCLC Pressemitteilung</a>)<em><br />
</em></p></blockquote>
<p>Aufgrund der oft sehr bürgernahen Finanzierung (über Bürgerhaushalte) von Bibliotheken in den USA ergibt sich hier aktuell ein besonderes Problem. Dennoch würde eine vergleichbare Kampagne auch Deutschland gut tun. Oder?</p>
<p>(via <a href="http://globolibro.wordpress.com/2009/04/16/gates-foundation-stiftet-fur-bibliothekskampagne/" target="_blank">Globolibro</a>)</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2009%2F04%2F16%2Fgates-stiftung-finanziert-bibliothekskampagne-mit-5-mio%2F';
  addthis_title  = 'Gates+Stiftung+finanziert+Bibliothekskampagne+mit+5+Mio+%24';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/16/gates-stiftung-finanziert-bibliothekskampagne-mit-5-mio/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bibliotheken hoch im Kurs (von Potsdam bis Chicago)</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/07/bibliotheken-hoch-im-kurs/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/07/bibliotheken-hoch-im-kurs/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 20:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Funktion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/?p=386</guid>
		<description><![CDATA[
Während die Stadtbibliothek in Potsdam zum ersten Mal seit zehn Jahren steigende Benutzerzahlen meldet (Auswertung der Ausleihstatistik 2008 ergibt Modellnutzer: &#8220;Krimifan mit Modemacke&#8220;), wird aus den Vereinigten Staaten berichtet, dass dort Bibliotheken eine zunehmend wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise spielen. Der amerikanische Bibliotheksverband wies schon mehrfach auf die dramatisch gestiegenen Nutzerzahlen hin, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://biberweb.bibliothek.potsdam.de/kibi/kibi/default.htm" target="_blank"><img src="http://www.lesen-in-deutschland.de/files/pic_small/KinderbibliothekPotsdam-text.jpg" alt="Leser in der SLB Potsdam (Photo Rainald Gohr)" width="250" height="244" /></a></p>
<p>Während die Stadtbibliothek in Potsdam zum ersten Mal seit zehn Jahren steigende Benutzerzahlen meldet (Auswertung der Ausleihstatistik 2008 ergibt Modellnutzer: &#8220;<a href="http://www.pnn.de/potsdam/168615/" target="_blank">Krimifan mit Modemacke</a>&#8220;), wird aus den Vereinigten Staaten berichtet, dass dort Bibliotheken eine zunehmend wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise spielen. Der amerikanische Bibliotheksverband wies schon mehrfach auf die dramatisch gestiegenen Nutzerzahlen hin, die direkt auf Weiterbildungs- und Jobsuche zurückgeführt werden. (Nachtrag 14.4. auch <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11474675/60709/Bibliothek-meldet-erstmals-seit-zehn-Jahren-wachsenden-Zuspruch.html" target="_blank">MAZ hat dies am 4.4. gemeldet</a>, via <a href="http://log.netbib.de/archives/2009/04/14/aufschwung-dank-besserer-ausstattung/" target="_blank">Netbib: &#8220;Aufschwung durch bessere Ausstattung&#8221;)</a></p>
<p>Hierfür sind die amerikanischen Bibliotheken ja auch gut aufgestellt, da sie immer schon den praktischen Nutzenaspekt in den Vordergrund gestellt haben. Eine neue Funktion bereitet den Bibliotheken allerdings Sorgen. So beschreibt die <a href="http://m.heraldtribune.com/ht/db_3633/contentdetail.htm;jsessionid=B4A27421E64A8077C56984D1298EC2E4?contentguid=NdD3PRAb&amp;storycount=19&amp;detailindex=4&amp;full=true#display" target="_blank">International Herald Tribune</a> am 4. April 2009 aus der Arlington Heights Memorial Library, nicht nur die zunehmende Zahl der Jobsuchenden in der Bibliothek, sondern schildert auch drastisch die psychologischen und sozialen Konsequenzen der Arbeitslosigkeit. Bibliothekare werden hier immer mehr zu Sozialarbeitern, die abends die Obdachlosen betreuen müssen und immer öfter auch mit Gewalt konfrontiert werden, die sich in den Freiraum der Bibliotheken ausbreitet. Sie sind zwar &#8220;Häfen im Sturm&#8221; der Wirtschaftskrise, aber die Menschen bringen ihre Depression und Aggression mit in diesen Hort. Die Bibliothekarinnen fühlen sich überfordert in dieser neuen Rolle:</p>
<p><a href="http://m.heraldtribune.com/ht/db_3633/contentdetail.htm;jsessionid=B4A27421E64A8077C56984D1298EC2E4?contentguid=NdD3PRAb&amp;storycount=19&amp;detailindex=4&amp;full=true#display"><img src="http://m.heraldtribune.com/media/render.htm?m=5744887&amp;width=320" alt="" width="320" height="213" /></a></p>
<p>Bibliothekarin in Arlington Heights (Vorstadt von Chicago)</p>
<blockquote><p>&#8220;I guess I&#8217;m not really used to people with tears in their eyes,&#8221; said Rosalie Bork, a reference librarian in Arlington Heights, a well-to-do suburb of Chicago. &#8220;It has been unexpectedly stressful. We feel so anxious to help these people, and it&#8217;s been so emotional for them.&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-386"></span></p>
<p>Hier der Text aus der PNN Online Ausgabe vom 4.4.2009:</p>
<h2>Krimifans mit Modemacke</h2>
<p class="teaser">Erstmals seit zehn Jahren hat die Stadt- und Landesbibliothek wieder steigende Nutzerzahlen <span class="date"> (04.04.09)</span></p>
<p class="text">Innenstadt &#8211; Die Potsdamer sind modeverrückte Krimifans mit Minderwertigkeitskomplexen. Das zumindest legt die Ausleihstatistik der Stadt- und Landesbibliothek nahe: Am häufigsten entliehen wurden demnach im vergangenen Jahr bei den Filmen „Der Teufel trägt Prada“. 55 Mal, also jede Woche, wurde die Modeszenen-Satire ausgeliehen. In der Belletristik-Abteilung landeten die Stieg-Larsson-Krimis mit 24 Entleihungen auf Platz eins und bei den Sachbüchern war „Liebe Dich selbst und es ist egal, wen du heiratest“ mit 16 Entleihungen der Renner.</p>
<p>Solche Daten kann Bibliotheksleiterin Marion Mattekat in diesem Jahr zum ersten Mal nennen: Möglich wird die titelgenaue Auswertung durch die neue Software, die seit mehr als einem Jahr läuft. In der technischen Ausstattung und dem größeren Etat für Neuanschaffungen sieht Mattekat den Grund für die positive Entwicklung der Nutzerzahlen.</p>
<p>Denn erstmals seit zehn Jahren hat die Stadt- und Landesbibliothek mehr Nutzer als im Vorjahr, erklärte die Bibliothekschefin gestern vor Journalisten. 14 171 aktive Nutzer gab es 2008. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr mit 13 413 Nutzern. Die Zahl der Entleihungen stieg in der gleichen Zeit von 808 000 auf 923 000. Dabei war jedoch jede dritte Entleihung kein Buch, sondern kommt aus dem Bereich audiovisuelle Medien. Ein weiteres Drittel machten die Fachbücher aus. Das dritte Drittel teilten sich Romane und Kinderbücher.</p>
<p>In diesem Jahr wollen Mattekat und ihre gut 40 Mitarbeiter verstärkt auf neue Medien und neue Nutzergruppen setzen: So können Bibliothekskunden seit Januar kostenlos den Internet-Informationsdienst „Munzinger“ nutzen. Auch die 2008 begonnene Kooperation mit dem Kindersoftwarepreis „Tommi“ soll 2009 fortgesetzt werden. So gebe es einmal wöchentlich einen Spiele-Nachmittag, an dem Kinder unter Anleitung neue Videospiele ausprobieren könnten.</p>
<p>Während die Bibliothek wie in den Vorjahren mit Einstellungsstopp arbeitet, soll der Etat für Neuanschaffungen weiter steigen: Waren es 2008 noch 200 000 Euro, sollen jetzt 240 000 Euro, im Jahr 2012 sogar 329 000 Euro für neue Bücher und Medien ausgegeben werden. Gut angelegtes Geld, wie Mattekat vorrechnete: So hätten die Neuzugänge – insgesamt 21 000 Medien – im Jahr 2008 immerhin 24 Prozent der Entleihungen ausgemacht.</p>
<p>„Bildungsschwache Schichten“ will die Bibliothekschefin durch die Mitarbeit im von der Volkshochschule initiierten „Alphabündnis Potsdam“ und durch die Kooperation mit der Arbeitsagentur erreichen. Momentan machten ALG-II-Empfänger nur fünf Prozent der Nutzer aus, obwohl der Bibliotheksausweis für sie kostenlos ist.</p>
<p>Die größte Baustelle kommt Ende des Jahres auf die Stadt- und Landesbibliothek zu: Der Umbau des Gebäudes nach den Plänen des Potsdamer Architekten Reiner Becker. Einen Zeitplan für die Bauarbeiten gebe es allerdings noch nicht, sagte Mattekat: „Ich gehe davon aus, dass wir mindestens bis Oktober normal weiterarbeiten.“ Ob der Umbau bei laufendem Betrieb geschehen kann, werde derzeit noch geprüft. Mit der Neueröffnung 2012 werde es auch wieder ein Café geben – dann im Erdgeschoss. Die bisherige Betreiberin des Lesecafés auf der ersten Etage habe „ein lukrativeres Angebot“ gefunden.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Hier der Text aus der Mobilphone-Ausgabe der <em>Herald Tribune</em>, der mit der Printausgabe identisch ist:</p>
<div id="searchform">
<form action="/ht/search.htm" method="get">ARLINGTON HEIGHTS, Ill. &#8211; The public library here had just closed its doors one evening in December when two homeless men who had been using the stacks as shelter from the cold got into a fight on the outside steps. What began as bickering took a violent turn when one of the men pulled out a knife and stabbed the other six times, leaving him bleeding beside the book drop. Like libraries across the country, Arlington Heights Memorial had strived to keep pace with the changing times, ensuring its relevance in the digital age by becoming something of an indoor town square, and emphasizing that its money-saving services catered to the community&#8217;s needs. These days, however, community need reaches far beyond reference help &#8211; and in many libraries, it is turning a normally tranquil place into an emotional and stressful hotbed. As the national economic<a name="display"> </a> crisis has deepened and social services have become casualties of budget cuts, libraries have come to fill a void for more people, particularly job-seekers and those who have fallen on hard times. Libraries across the country are seeing double-digit increases in patronage, often from 10 percent to 30 percent, over previous years. But in some cities, this new popularity &#8211; some would call it overtaxing &#8211; is pushing libraries in directions not seen before, with librarians dealing with stresses that go far beyond overdue fines and misshelved books. Many say they feel ill-equipped for the newfound demands of the job, the result of working with anxious and often depressed patrons who say they have nowhere else to go. The stresses have become so significant here that a therapist will soon be counseling library employees. &#8220;I guess I&#8217;m not really used to people with tears in their eyes,&#8221; said Rosalie Bork, a reference librarian in Arlington Heights, a well-to-do suburb of Chicago. &#8220;It has been unexpectedly stressful. We feel so anxious to help these people, and it&#8217;s been so emotional for them.&#8221; Urban ills like homelessness have affected libraries in many cities for years, but librarians here and elsewhere say they are seeing new challenges. They find people asleep more often at cubicles. Patrons who cannot read or write ask for help filling out job applications. Some people sit at computers trying to use the Internet, even though they have no idea what the Internet is. &#8220;A lot of people who would not normally be here are coming in to use the computers,&#8221; said Cynthia Jones, a regional branch manager in St. Louis. &#8220;Adults complain a lot about kids just playing games and you know, ‘I need to do a résumé, or ‘I need to write, I need some help,&#8217; &#8221; Ms. Jones said. &#8220;There&#8217;s a bit of frustration.&#8221; Ms. Jones instructed her staff to tread carefully. &#8220;You don&#8217;t want to upset people,&#8221; she said. &#8220;You don&#8217;t know what might set somebody off.&#8221; Paul LeClerc, president of the New York Public Library, said résumé writing had become a major use of library computers, and every librarian in the system had received training in how to better assist patrons conduct job searches. The 40 million visits to New York libraries over the past year, he said, is the greatest ever in a 12-month period. Here in Arlington Heights, newly homeless patrons are showing up in their business suits, said Paula Moore, the library&#8217;s director. &#8220;They are living in their cars after losing a job they had for a number of years,&#8221; Ms. Moore said. The American Library Association does not keep statistics on incidents in and around libraries, but anecdotal evidence from around the country suggests that some libraries are struggling with their newfound popularity and the social ills that can come along with it. In Los Angeles, the police say the Central Public Library has become a magnet for thieves, and that, excluding shoplifting at stores, there were more thefts of personal property at the library last year than any other location in central Los Angeles. &#8220;We hope things get better,&#8221; said Lt. Paul Vernon, a spokesman for the Los Angeles Police Department, noting the difficulty of policing libraries. &#8220;The library is a place where people tend to congregate, and from a public and government standpoint, you can&#8217;t really restrict people.&#8221; In Sacramento this year, two branches of the public library temporarily stopped accepting cash as fines for overdue books, after thieves struck three times since June &#8211; in one instance, taking off with a safe filled with money. In Lynchburg, Va., a gunman shot a man outside the public library on a Monday afternoon in late January. The victim, who survived, staggered into the library bleeding and looking for help. Since then, an off-duty police officer has been hired by the library for extra security. And in Quincy, Mass., where a man was recently arrested in the library and charged with assault and battery with a dangerous weapon, among other offenses, a police officer on beat patrol now walks through the library during operating hours. Though homelessness is not new to Arlington Heights, security at the library has been tightened since the stabbing. (The man was charged with attempted murder, and the victim survived.) Although such violence is unusual, a library patron, Judi Crawford, said the scene around the building still made her uncomfortable. &#8220;I don&#8217;t like my 16-year-old son to study at the library at night anymore,&#8221; Ms. Crawford said. &#8220;If he is studying here, I make sure he stays inside until he sees me pull up, and he can just run out and get in the car.&#8221; Other things have changed at the library here, too. It has tried to anticipate the new needs of its neighborhood. Next to its welcome desk, it created a job-search desk, and it has recruited volunteer professionals to review résumés, set up a support and networking group for the unemployed, and assembled a Web site offering the best of its online resources. Officials said the library was experiencing double-digit increases in the circulation of DVDs, CDs and books on tape. The library&#8217;s many children&#8217;s programs and cultural arts events are also filled to capacity, reflecting a growing demand, linked to the economy, for free entertainment. With an estimated 2,500 patrons visiting the library every day, employees must now park at a parking lot at a nearby church. &#8220;When you walk by our new job-search desk, you see people in line and even waiting on the benches for assistance,&#8221; said Ms. Moore, the director of the Arlington Heights Memorial Library. A therapist is planning to give a workshop at the library called &#8220;Finding Hope After Losing a Job,&#8221; while also offering advice to library employees who are increasingly being thrust into the role of first responder to emotionally distraught patrons who view them as confidantes. &#8220;I&#8217;ve had people come in and talk for hours,&#8221; said Barbara Vlk, a librarian specializing in business at Arlington Heights. &#8220;More and more people are in need of help and direction.&#8221;</form>
</div>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2009%2F04%2F07%2Fbibliotheken-hoch-im-kurs%2F';
  addthis_title  = 'Bibliotheken+hoch+im+Kurs+%28von+Potsdam+bis+Chicago%29';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/07/bibliotheken-hoch-im-kurs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bewegte Bilder in Medienarchiven: wo bleibt die Nachfrage?</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/03/26/bewegte-bilder-in-medienarchiven-wo-bleibt-die-nachfrage/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/03/26/bewegte-bilder-in-medienarchiven-wo-bleibt-die-nachfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 07:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/?p=384</guid>
		<description><![CDATA[
Das CineArchiv Digital hat gestern eine sehr gut besuchte Tagung als BMBF unterstützes &#8220;Innovationsforum&#8221; veranstaltet mit einiger Beteiligung von HPI und FHP. Unter dem Thema Multimedia/AV kommen die Grundbedingungen der Informationsarbeit gut zum Vorschein: wichtig ist immer noch die Trias: Sammeln &#8211; Erschließen &#8211; Vermitteln, aber das Hauptproblem ist das Geschäftsmodell und die (ausbleibende) Nachfrage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://cinearchiv.de/" target="_blank"><img src="http://cinearchiv.de/templates/siteground-j15-63/images/header_bg.jpg" alt="" width="323" height="86" /></a></p>
<p>Das <a href="http://cinearchiv.de/" target="_blank">CineArchiv Digital</a> hat gestern eine sehr gut besuchte Tagung als BMBF unterstützes &#8220;Innovationsforum&#8221; veranstaltet mit einiger Beteiligung von <a href="http://www.hpi.uni-potsdam.de/willkommen.html" target="_blank">HPI</a> und <a href="http://iw.fh-potsdam.de" target="_blank">FHP</a>. Unter dem Thema Multimedia/AV kommen die Grundbedingungen der Informationsarbeit gut zum Vorschein: wichtig ist immer noch die Trias: <em>Sammeln &#8211; Erschließen &#8211; Vermitteln</em>, aber das <a href="http://hashtags.org/tag/fx" target="_blank">Hauptproblem</a> ist das <strong>Geschäftsmodell</strong> und die (ausbleibende) Nachfrage der Nutzer. Oder ist 10% viel?</p>
<p>Schön nachzulesen bei &#8220;<a href="http://klisch.net/?p=1113" target="_blank">Hello &#8211; My Barcode is</a>&#8221; von Andreas Klisch.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2009%2F03%2F26%2Fbewegte-bilder-in-medienarchiven-wo-bleibt-die-nachfrage%2F';
  addthis_title  = 'Bewegte+Bilder+in+Medienarchiven%3A+wo+bleibt+die+Nachfrage%3F';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2009/03/26/bewegte-bilder-in-medienarchiven-wo-bleibt-die-nachfrage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fundierte Kritik: Web2.0 ist böse!</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2008/03/27/fundierte-kritik-web20-ist-bose/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2008/03/27/fundierte-kritik-web20-ist-bose/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 23:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Hype]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsethik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2008/03/27/fundierte-kritik-web20-ist-bose/</guid>
		<description><![CDATA[
Die März Ausgabe von FirstMonday fasst das zusammen, was alle schon immer gedacht haben: Web2.0 ist nur eine von geheimen Wirtschaftsmächten getriebene Blase und noch dazu eine böse. Das ist schon erstaunlich bei FirstMonday zu lesen:
Preface: Critical Perspectives on Web 2.0
Michael Zimmer

Market Ideology and the Myths of Web 2.0
Trebor Scholz

Web 2.0: An argument against convergence
Matthew [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.uic.edu/htbin/cgiwrap/bin/ojs/index.php/fm/issue/view/263" target="_blank"><img src="http://www.uic.edu/htbin/cgiwrap/bin/ojs/public/journals/3/pageHeaderLogoImage.gif" /></a></p>
<p>Die März Ausgabe von FirstMonday fasst das zusammen, was alle schon immer gedacht haben: <strong>Web2.0 ist</strong> nur eine von geheimen Wirtschaftsmächten getriebene Blase und noch dazu eine <strong>böse</strong>. Das ist schon erstaunlich bei FirstMonday zu lesen:</p>
<blockquote><p><em>Preface: Critical Perspectives on Web 2.0<br />
Michael Zimmer<br />
</em></p>
<p><em>Market Ideology and the Myths of Web 2.0<br />
Trebor Scholz<br />
</em></p>
<p><em>Web 2.0: An argument against convergence<br />
Matthew Allen<br />
</em></p>
<p><em>Interactivity is Evil! A critical investigation of Web 2.0<br />
Kylie Jarrett<br />
</em></p>
<p><em>Loser Generated Content: From Participation to Exploitation<br />
Søren Mørk Petersen<br />
</em></p>
<p><em>The Externalities of Search 2.0: The Emerging Privacy Threats when the Drive for the Perfect Search Engine meets Web 2.0<br />
Michael Zimmer<br />
</em></p>
<p><em>Online Social Networking as Participatory Surveillance<br />
Anders Albrechtslund<br />
</em></p>
<p><em>History, Hype, and Hope: An Afterward<br />
David Silver</em></p></blockquote>
<p>Vielen Dank, Ed Valauskas, für diese erfrischende Ausgabe, deren Zielrichtung uns Michael Zimmer in der Einleitung so zusammenfasst:</p>
<blockquote><p><em>The goal of this special issue on <strong>Critical Perspectives on Web 2.0</strong> is to remove the blinders that Neil Postman warns us of, and in reading the essays that follow, we hope to help and expose, explore and explain the ideological meanings and the social, political, and ethical implications of Web 2.0.</em></p></blockquote>
<p>Allerdings kommen wir mit den Statements nicht wirklich weiter. Zimmer selbst muss auf Neil Postmans Vor-Internet-Essay <a href="http://www.worldcat.org/oclc/24694343" target="_blank"><em>Technopoly</em></a> rekurrieren, und auch die anderen Beiträge sind nicht gerade Empirie geschwängert oder argumentativ stringent. Einen Versuch ist es aber sicher wert; viele Aspekte erinnern ja doch an die <a href="http://hobohm.edublogs.org/2008/03/07/joseph-weizenbaum-1923-2008/" target="_blank">Weizenbaum Debatte</a> oder den <a href="http://www.edge.org/3rd_culture/bios/lanier.html" target="_blank">digitalen Maoismus</a>. Gut, wenn dies wiederholt wird. Am meisten gefällt mir <a href="http://www.uic.edu/htbin/cgiwrap/bin/ojs/index.php/fm/article/view/2140/1947" target="_blank">Kylie Jarretts</a> Text (nicht nur weil sie auf Foucault kommt&#8230;).</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2008%2F03%2F27%2Ffundierte-kritik-web20-ist-bose%2F';
  addthis_title  = 'Fundierte+Kritik%3A+Web2.0+ist+b%C3%B6se%21';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2008/03/27/fundierte-kritik-web20-ist-bose/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktionsrat Bildung: alles ist gut!</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2008/03/07/aktionsrat-bildung-alles-ist-gut/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2008/03/07/aktionsrat-bildung-alles-ist-gut/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 09:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2008/03/07/aktionsrat-bildung-alles-ist-gut/</guid>
		<description><![CDATA[
Wunderbar. Endlich erklärt uns ein gewichtiges Expertengremium, dass es eigentlich alles gut läuft mit der Reform der tertiären Bildung in Deutschland. Der Bolognaprozess sei in erster Linie eine Markenbildung (verstehe), bei der es darauf ankomme, die Sozialkompetenzen zu erhöhen z.B. durch Alteritätserfahrung (mmh, verstehe ich das?).
Der Bologna-Prozess impliziert auch ein verändertes Modell des Lernens, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.aktionsrat-bildung.de/fileadmin/Dokumente/Aktionsrat_Bildung_Jahresgutachten_2008.pdf" target="_blank"><img src="http://www.aktionsrat-bildung.de/uploads/pics/CoverGlobalisierung.JPG" height="85" width="60" /></a></p>
<p>Wunderbar. Endlich erklärt uns ein <a href="http://www.aktionsrat-bildung.de/" target="_blank">gewichtiges Expertengremium</a>, dass es eigentlich alles gut läuft mit der Reform der tertiären Bildung in Deutschland. Der Bolognaprozess sei in erster Linie eine Markenbildung (<em>verstehe</em>), bei der es darauf ankomme, die Sozialkompetenzen zu erhöhen z.B. durch Alteritätserfahrung (<em>mmh, verstehe ich das?</em>).</p>
<blockquote><p><em>Der Bologna-Prozess impliziert auch ein verändertes Modell des Lernens, dem zufolge kompetenzorientierte, aktivierende Lehr- und Lernformen in den neuen Studiengängen gestärkt werden sollen. Hinsichtlich des Erwerbs globalisierungsrelevanter Kompetenzen müssen eine Reform der Studiengänge in Richtung eines veränderten Grundverständnisses erfolgen und solche Kompetenzen gestärkt werden, die in einer globalisierten Welt erforderlich sind: Ambiguitätstoleranz, Entscheidungsfähigkeit und Transferfähigkeit. Aber auch unmittelbar globalisierungsrelevante Kompetenzen wie Fremdsprachenkenntnisse oder interkulturelle Kompetenz gewinnen an Bedeutung. </em></p></blockquote>
<p>Die neuen Studiengänge müssten sich nur mehr nach dem Arbeitsmarkt richten, dann würde alles gut. <em>Das verstehe ich allerdings dann nicht mehr</em>: wie kann durch das aktuelle zunehmend verschulte und sich zusammenziehende (verkürzende) Bildungssystem &#8220;Transferfähigkeit&#8221; und &#8220;Ambiguitätstoleranz&#8221; (übrigens ein ganz wichtiges Schlagwort in der Bibliothekarsausbildung) gelernt werden, wenn noch nicht mal die Zeit reicht für ein Auslandssemester? Und was ist &#8220;Transferfähigkeit&#8221; nichts anders als &#8220;abstraktes Denken&#8221;. Lernt man das durch Auswendiglernen und Creditpunkte sammeln?</p>
<p>Interessant vor allem, dass der zweite von der <em>Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft</em> in Auftrag gegebene Bericht unter dem Titel &#8220;<em>Bildungsrisiken und -chancen im Globalisierungsprozess</em>&#8220;erscheint und unter anderem den &#8220;sprunghaften Fortschritt neuer Informations- und Kommunikationstechnologien&#8221; als Motor notwendiger Veränderungen im Bildungssystem benennt. Natürlich stelle ich mir dabei dann die Frage, was denn die verstärkte Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt im Hinblick auf &#8220;neue Marktsegmente&#8221; für neue Studiengänge bedeutet:  brauchen wir also mehr MOS&#8217; (<a href="http://www.microsoft.com/germany/learning/officespecialist/default.mspx" target="_blank">Microsoft Office Specialist</a>s, da hat ja MS einen Markt geschaffen!) oder mehr Spezialisten zur Sichtung und Bewertung der Informationsfluten?</p>
<p>Wir in Potsdam versuchen &#8211; Don Quichotte ähnlich &#8211; der technokratischen Bildungsfront immer noch die Stirn zu bieten: vgl. die <a href="http://www.pnn.de/campus/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-pnn.php?ran=on&amp;url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/07.03.2008/3888078.pnn#art" target="_blank">Pressemeldung von heute</a>.</p>
<p>Vgl. auch die schöne <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27448/1.html" target="_blank">Einschätzung des &#8220;Expertengremiums&#8221; bei Telepolis</a>.</p>
<p><span id="more-333"></span> Hier der entsprechende Abschnitt der Empfehlungen an die Politik zum tertiären Bildungsbereich:</p>
<blockquote><p><em>Der Bologna-Prozess hat wesentliche Schritte einer Internationalisierung mit sich gebracht.<br />
Die Umsetzung in Deutschland ist weit fortgeschritten, auch wenn nicht alle Studiengänge<br />
konsequent neu ausgerichtet wurden. Der entstehende Weltmarkt in der Hochschulbildung<br />
droht angesichts einer zu starken Binnenorientierung aufgrund geringer Kapazitäten und<br />
starker Überlastung an deutschen Hochschulen vorbeizugehen.<br />
</em></p>
<p><em>Es wird empfohlen, sowohl die Bologna-Reform durchgängig umzusetzen als auch<br />
in den weltweiten Bildungsmarkt offensiv einzutreten.<br />
</em></p>
<p><em>Maßnahmen:<br />
</em></p>
<ul>
<li><em>Auslandsaufenthalte im Rahmen von Bachelorprogrammen ermöglichen und dort erbrachte Studienleistungen konsequent anerkennen,</em></li>
<li><em>eine Problemlöse- und Kompetenzorientierung in Curricula anstelle der Abbildung von Disziplinstrukturen,</em></li>
<li><em>Qualitätssicherungssysteme in der Verantwortung der Hochschulen aufbauen, die Studierendenmobilität durch Stipendien bzw. Studienkredite über das bisherige Auslands-BAföG hinaus für ein komplettes Auslandsstudium und für jeden Studierenden fördern,</em></li>
<li><em>die Präsenz deutscher Hochschulen auf dem internationalen Bildungsmarkt in Form von deutschen Studienangeboten im Ausland, Rekrutierung ausländischer Studierender, Auslandsrepräsentanzen der Hochschulen für die Erleichterung der Kommunikation und Angebote von Fernstudien erweitern.</em></li>
</ul>
</blockquote>
<p>Was dies dann aber noch mit dem aktuellen Bolognaprozess zu tun hat, müsste mir Herr Lenzen einmal erklären.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2008%2F03%2F07%2Faktionsrat-bildung-alles-ist-gut%2F';
  addthis_title  = 'Aktionsrat+Bildung%3A+alles+ist+gut%21';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2008/03/07/aktionsrat-bildung-alles-ist-gut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>IKT Branche unzufrieden mit Hochschulen</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2008/02/20/ikt-branche-unzufrieden-mit-hochschulen/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2008/02/20/ikt-branche-unzufrieden-mit-hochschulen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 23:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Informationswirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2008/02/20/ikt-branche-unzufrieden-mit-hochschulen/</guid>
		<description><![CDATA[
Der Berlin-Brandenburger Verband der Informations- und Kommunikationsindustrie (SIBB) ist unzufrieden mit der Kooperation mit den Hochschulen! In seinem Report zur Entwicklung der IT-Branche ist er recht optimistisch, was die Auftragslage angeht, konstatiert aber einen Rückgang der Zufriedenheit seiner Mitglieder mit den Hochschulen.
Die Informations- und Kommunikationsindustrie in Berlin und Brandenburg – IKT – ist im Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sibb.de" target="_blank"><img src="http://www.sibb.de/PM/Ressourcen/Stylesheets_2008/header.jpg" height="89" width="448" /></a></p>
<p>Der <a href="http://www.sibb.de" target="_blank">Berlin-Brandenburger Verband der Informations- und Kommunikationsindustrie (SIBB)</a> ist unzufrieden mit der Kooperation mit den Hochschulen! In seinem Report zur Entwicklung der IT-Branche ist er recht optimistisch, was die Auftragslage angeht, konstatiert aber einen Rückgang der Zufriedenheit seiner Mitglieder mit den Hochschulen.</p>
<blockquote><p><em>Die Informations- und Kommunikationsindustrie in Berlin und Brandenburg – IKT – ist im Jahr 2008 weiter auf Erfolgskurs. Der erstmals veröffentlichte SIBB-Branchenindex der führenden Querschnittsindustrie steigt im Vergleich zum Vorjahreswert um 3 auf über 60 Punkte. Damit setzt sich der Aufschwung in der regionalen<br />
IT-Industrie mit noch positiveren Vorzeichen fort.<br />
Der Geschäftsklimaindex würde noch positiver ausfallen, hätten die befragten IT-Anbieter aus der Hauptstadtregion die Zusammenarbeit mit Hochschulen nicht deutlich negativer bewertet. Der Wert zu Kooperationen mit Wissenschaft und Forschung sank im Vergleich zu 2006 und 2007 nochmals deutlich ab. Damit werden zunehmend gegenläufige Interessen von regionaler Wirtschaft und Wissenschaft sichtbar.</em></p></blockquote>
<p>Während auch das BMWi in der IKT Branche den Wachstumsmotor für Deutschland sieht (vgl. die Studien „<a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/Informationsgesellschaft/Informationswirtschaft/monitoring,did=210766.html" target="_blank">Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft</a>“), scheint auf der Hochschulseite eher Selbstbeschäftigung mit &#8220;Studienreformen&#8221; an der Tagesordnung zu sein.</p>
<p>Besonders in der reichen Hochschullandschaft in Berlin-Brandenburg erstaunt die Aussage der SIBB-Branchenmitglieder zunächst. Denken wir aber an die Bachelorisierung und die zersplitterte Projektförderung so kann man die Entwicklung schon verstehen. Es hat also nicht wirklich etwas mit den Hochschulen zu tun, sondern mit der Hochschulpolitik!</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/103760" target="_blank">Heise</a> zitiert dazu Norbert Gronau, den Potsdamer Wissensmanagament-Guru, mit ähnlicher, aber eher interner Problemeinschätzung, ja Entschuldigung:</p>
<blockquote><p><em>Der Potsdamer Wirtschaftsinformatiker Norbert Gronau machte dafür unter anderem einen Generationswechsel im Lehrpersonal an den Unis verantwortlich, durch den aufgebaute Beziehungen zur Industrie zunächst gekappt würden. Zudem würden die Zyklen der Ausbildung in beiden Sektoren nicht mehr so gut miteinander harmonieren.</em></p></blockquote>
<p>Hier der <a href="http://www.sibb.de/PM/Service/presse08/SIBB_-_PK_-_PM_Umfrage.pdf" target="_blank">Report2008 der SIBB</a> (verspätet auf der Website).</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2008%2F02%2F20%2Fikt-branche-unzufrieden-mit-hochschulen%2F';
  addthis_title  = 'IKT+Branche+unzufrieden+mit+Hochschulen';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2008/02/20/ikt-branche-unzufrieden-mit-hochschulen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SLB Potsdam wird Wissensspeicher</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2006/09/07/slb-potsdam-wird-wissensspeicher/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2006/09/07/slb-potsdam-wird-wissensspeicher/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2006 12:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt- und Landesbibliothek Potsdam]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2006/09/07/slb-potsdam-wird-wissensspeicher/</guid>
		<description><![CDATA[ 

Gestern hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Potsdam, dem Standortentwicklungskonzept (SEK) zugestimmt. (Potsdamer Neueste Nachrichten: Grünes Licht für SEK!) Das Land Brandenburg stellt Strukturentwicklung mittels Fördergeldern in Wachstumskernen in Aussicht in einem eigenen Landesinnovationskonzept.
Eine von vier sog. Leitbildebenen ist &#8220;Potsdam als Wissensstadt&#8221;. Dazu ist beschlossen worden, die Stadt- und Landesbibliothek zum &#8220;Wissensspeicher&#8221; auszubauen &#8211; vorausgesetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://slb.potsdam.org"> <img src="http://slb.potsdam.org/slb_gif/toc.jpg" alt="" /><br />
</a></p>
<p>Gestern hat die Stadtverordnetenversammlung der <a href="http://www.potsdam.de/cms/ziel/401532/DE">Stadt Potsdam</a>, dem <a href="http://www.potsdam.de/cms/dokumente/10027540/11c5752e/12-SEK+Potsdam+010906.pdf">Standortentwicklungskonzept (SEK)</a> zugestimmt. (Potsdamer Neueste Nachrichten: <a href="http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/07.09.2006/2761648.pnn">Grünes Licht für SEK</a>!) Das Land Brandenburg stellt Strukturentwicklung mittels Fördergeldern in Wachstumskernen in Aussicht in einem eigenen <a href="http://www.wirtschaft.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.1312.de/Lik_2006.pdf">Landesinnovationskonzept</a>.<br />
Eine von vier sog. Leitbildebenen ist &#8220;Potsdam als Wissensstadt&#8221;. Dazu ist beschlossen worden, die Stadt- und Landesbibliothek zum &#8220;Wissensspeicher&#8221; auszubauen &#8211; vorausgesetzt das Land bzw. EU finanziert. In der Prioritätenliste steht damit die Stadtbibliothek an vierter Stelle der unabdinbaren Maßnahmen. Wichtig ist, dass hier in der Tat der Wert der Bibliothek für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stadtentwicklung betont wird. Die anderen (höherprioritären) Maßnahmen sind ebenfalls Infrastrukturprojekte wie die Anbindung an den Flughafen BBI, die zentrale Trambrücke in der Innenstadt und die &#8220;Wissenschaftsbahn&#8221; zwischen Golm und Griebnitzsee.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Entstehen soll eine Kombination aus klassischer Bibliothek, einem Medienzentrum und Ort der Informationsvermittlung, der Kommunikation und Begegnung in der Stadtmitte („Wissensspeicher“). Inhaltliche Schwerpunkte sind neue Medien, die schulische und betriebliche Aus- und Weiterbildung und die Unterstützung der Wirtschaft im Bereich des Wissensmanagements. Im ersten Schritt soll dazu im Zuge der Sanierung ein Raumangebot für die Transferplattform Wirtschaft &#8211; Wissenschaft geschaffen werden. Als öffentlicher Ort der Kultur in der Mitte Potsdams ist die Bibliothek auch Raum für Kommunikation und Integration.&#8221; </em></p></blockquote>
<p>Vor allem der Punkt &#8220;Raumangebot für die Transferplattform Wirtschaft &#8211; Wissenschaft&#8221; ist innovativ. (Dank an <a href="http://www.complangmbh.de/1_unternehmen/index.php?IMG=scroller1.jpg">Complan</a>)</p>
<p>Ob die dringend notwendige Investition in das Gebäude tatsächlich aus dem Altpapierlager (Umlauf) den Ort für Kommunikation und Integration macht, wird zu beobachten sein. Noch wichtiger wäre IMHO die Aufstockung des laufenden Etats.</p>
<p>Zunächst wünschen wir viel Glück für den noch notwendigen Kabinettsbeschluss.</p>
<p><span id="more-74"></span></p>
<p>Der ganze betreffende Abschnitt aus dem Konzept:</p>
<blockquote><p><strong>Maßnahme 4 Wissensspeicher</strong> (Stadt- und Landesbibliothek und Raumangebot Transferplattform Wirtschaft – Wissenschaft)</p>
<p><strong>Handlungsbedarf / Ausgangssituation</strong><br />
Für die Stadt- und Landesbibliothek (SLB) in der Potsdamer Mitte ist derzeit ein schlechter baulicher Zustand und eine mangelhafte Ausstattung zu konstatieren. Trotzdem liegt die SLB mit jährlich 330.000 Besuchern und 850.000 Entleihungen an der Spitze der Bibliotheken des Landes. Mit ihren Angeboten unterstreicht die Bibliothek ihren kommunalen Bezug und spiegelt das Gemeinwesen mit seinen vielseitigen Interessen wider. Sie schafft Orte, die eine Begegnung zwischen den Generationen ermöglichen und zur Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt beitragen.<br />
Im Zuge der Überlegungen zur Neugestaltung wird die Bibliothek ein zentraler Bestandteil des Standortes Potsdamer Mitte bleiben. Durch die Standortgunst bestehen Potenziale, die Potsdamer Themen („TTT &#8211; Toleranz, Talente, Telekommunikation“) mit den Zukunftsaufgaben Wissen, Kultur und Bildung am Bibliotheksstandort zu bündeln und Kernkompetenzen zu entwickeln.<br />
Dies trifft auf einen von der Wissenschaft und den Hochschulen formulierten Bedarf: Die mangelnde Präsenz der Hochschulen und der Wissenschaft in der Potsdamer Mitte sowie die ausbaufähige Kooperation mit der Wirtschaft an einem repräsentativen Standort.<br />
<strong>Zielsetzung</strong><br />
Zielstellung ist die Sanierung und der Ausbau der Stadt- und Landesbibliothek zum Medien-, Informations- und Kommunikationszentrum. Entstehen soll eine Kombination aus klassischer Bibliothek, einem Medienzentrum und Ort der Informationsvermittlung, der Kommunikation und Begegnung in der Stadtmitte („Wissensspeicher“).<br />
Inhaltliche Schwerpunkte sind neue Medien, die schulische und betriebliche Aus- und Weiterbildung und die Unterstützung der Wirtschaft im Bereich des Wissensmanagements. Im ersten Schritt soll dazu im Zuge der Sanierung ein Raumangebot für die Transferplattform Wirtschaft &#8211; Wissenschaft geschaffen werden. Als öffentlicher Ort der Kultur in der Mitte Potsdams ist die Bibliothek auch Raum für Kommunikation und Integration. Ein Ausbau dieser integrativen Funktion etwa durch Veranstaltungen ist in Kooperation mit anderen Trägern geplant.<br />
Durch ihre Vielfalt und Ausrichtung hebt sich die SLB deutlich von anderen Standorten ab und betont die regionalwirtschaftliche und landespolitische Bedeutung.</p>
<p><strong>Wirtschaftliche Effekte / Synergieeffekte</strong><br />
Erwartet werden wirtschaftliche Effekte aus den Angeboten in den Schlüsselthemen Bildung, Information und<br />
Kommunikation. Dazu zählen im Einzelnen<br />
- der zentrale schwellenarme Zugang zu Bildung und Informationen,<br />
- die Unterstützung aller Phasen des lebenslangen Lernens,<br />
- Angebote zur schulischen und betrieblichen Ausbildung und Weiterbildung,<br />
- Unterstützung von KMU, Selbständigen und Freiberuflern im Bereich Wissensmanagement und Weiterbildung,<br />
- die Kompetenzvermittlung im Umgang mit neuen Medien.<br />
Synergieeffekte bestehen mit dem Neubau des Landtages in unmittelbarer Nachbarschaft sowie der Maßnahme<br />
6 Transferplattform (s.u.)</p>
<p><strong>Zeitraum</strong><br />
2007- 2009</p>
<p><strong>Kosten</strong><br />
ca. 8.000.000 EUR<br />
<strong>Finanzierung</strong><br />
EU-Förderung (EFRE),<br />
in Prüfung</p>
<p><strong>Partner</strong><br />
Land (MWFK)<br />
Stadt</p>
<p><strong>Umsetzungsstand / nächste Schritte</strong><br />
Der Abschluss der Vorplanungen ist für Ende 2006 geplant.<br />
Daraus ergeben sich die nächste Handlungsschritte, insbesondere zur Finanzierung und zu Förderbedarfen.<br />
Ziel: Kabinettsbeschluss 2006</p></blockquote>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2006%2F09%2F07%2Fslb-potsdam-wird-wissensspeicher%2F';
  addthis_title  = 'SLB+Potsdam+wird+Wissensspeicher';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2006/09/07/slb-potsdam-wird-wissensspeicher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
