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	<title>LIS in Potsdam &#187; Politik</title>
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	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
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		<title>Braucht eine Landeshauptstadt eine Stadt- und Landesbibliothek?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 22:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Potsdam gibt es eine interessante Debatte der Nachwendezeit, die sich leider an der Stadtbibliothek entzündet. Auf einer öffentlichen Bürgerversammlung (einberufen von der &#8220;Potsdamer Bibliotheksgesellschaft&#8221;) wurde in dieser Woche recht deutlich, dass es, wie die Potsdamer Neueste Nachrichten heute schreiben, eine große &#8220;Bibliothekslobby&#8221; gibt. Leider werden die Argumente der Bibliothekslobby entweder nicht gehört oder nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><img class=" " title="Entwurf des Innenraums" src="http://slb.potsdam.org/slb_gif/SLBneu-hoch.jpg" alt="Entwurf des Innenraums" width="211" height="302" /><p class="wp-caption-text">Entwurf des Innenraums des zunächst geplanten Umbaus</p></div>
<p>In Potsdam gibt es eine interessante Debatte der Nachwendezeit, die sich leider an der Stadtbibliothek entzündet. Auf einer öffentlichen Bürgerversammlung (einberufen von der &#8220;Potsdamer Bibliotheksgesellschaft&#8221;) wurde in dieser Woche recht deutlich, dass es, wie die <a href="http://www.pnn.de/potsdam/242485/" target="_blank">Potsdamer Neueste Nachrichten heute schreiben</a>, eine große &#8220;Bibliothekslobby&#8221; gibt. Leider werden die Argumente der Bibliothekslobby entweder nicht gehört oder nicht verstanden. Die Debatte entzündet sich an dem Argument der historischen Bedeutung des Ortes und vor allem der außergewöhnlichen städtebaulichen Ästhetik, die dieser Innenstadtbereich im 18. und 19. Jahrhundert (aber auch zu DDR-Zeiten) gehabt hatte. Die Fronten werfen sich gegenseitig vor, in unterschiedlicher historischer Distanz Revisionisten zu sein und sparen nicht mit Polemik und sogar Drohungen.</p>
<p>Wer gibt nur der ja meist schweigenden &#8220;Bibliothekslobby&#8221; Gehör? Bis auf Ausnahmen wie Heidenreich oder Reich-Ranicki sind Leser oder (bibliotheksbenutzende!) Bildungsbürger nicht diejenigen, die die laute Auseinandersetzung suchen. Spricht man die Verfechter der historisierenden Fraktionen darauf an, so gibt es wenig Argumente gegen eine Bibliothek. Nur vereinzelt sind die Stimmen, die immer noch denken, das &#8220;B&#8221; im Wort habe etwas mit Büchern zu tun. Auch die Symbolkraft einer Stadt- und Landesbibliothek als identifikationsstiftendem Bauwerk in einer Stadt wird keineswegs negiert. Dennoch fehlt dann allen Beteiligten offensichtlich der Mut, in beiderlei Sinn für den &#8216;Ort in der Stadt&#8217; und die &#8216;Bibliothek als Ort&#8217; eine gemeinsame Lösung finden zu wollen. Ob die Finanzierungsfrage (&#8221;Hauptstadtmittel stehen nur bis Ende 2011 zur Verfügung&#8221;) wirklich eine Erpressung der Verwaltung oder gar parteipolitischer Schachzug ist, mag ich nicht entscheiden. Das städtebauliche und haushaltstechnische Beispiel Stuttgarts (das die neue Kulturbürgermeisterin sehr gut kennt) sollte jedoch zu denken geben: hier ist aus eminenter Finanznot von den großen Plänen zu &#8220;Stuttgart21&#8243; (Ort der Stadt) nur noch mit Mühe und Not die Bibliothek als Ort übrig geblieben. Und das in einer Stadt Deutschlands von der man annahm, es sei eine der reichsten.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://www.pnn.de/potsdam/241118/"><img title="geplanter Stadtgrundriss mit historischen Leitbauten" src="http://www.pnn.de/content/images/fast/61/thumbnails/heprodimagesfotos93120091201plan.jpg.264404.jpg" alt="Das Gebäude der ehem. WAB der DDR als Fremdkörper im 18. Jhd." width="220" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Das Gebäude der ehem. WAB der DDR als Fremdkörper im 18. Jhd.</p></div>
<p>Es dreht sich darum, dass es irgendwie nicht gelingen will, in dem historischen Grundriss eine zentrale Funktion des städtischen Lebens zu integrieren (z.B sichtbar wie in Münster oder Ulm). Die in der Grafik eingezeichneten Gebäude existieren alle noch nicht und haben auch noch keine Nutzungsbestimmung bis auf die rosa Ecken. Dennoch sollen auch die rot eingezeichneten gebaut werden. Aber auch in dem bisherigen Entwurf des Architekten ließe sich sicher andere Formen der Raumnutzung und Gestaltung finden, die der Funktion und dem Gehalt einer Bibliothek gerecht würden und gleichzeitig den Ort in der Stadt respektieren. Dafür gibt es ja genügend Beispiele in der jüngeren deutschen und europäischen Baugeschichte.</p>
<p>Ich kann die Situation nur so interpretieren, dass die meisten öffentlichen Diskutanten persönlich keine Stadtbibliothek brauchen. Und das stimmt ja auch. Sie sind meist nicht die eigentliche Zielgruppe, und ob ihre Kinder die Bibliothek brauchen, scheint meist auch keine Rolle zu spielen. Richtig ist auch, dass die aktuellen (Noch-)Nutzer der Stadtbibliothek in gewisser Weise zur &#8220;alten Welt&#8221; gehören, denn über die nun schon fast zwanzig jährige Nachwende-Debatte um die Stadt- und Landesbibliothek hat diese &#8211; vor allem wegen des lange Zeit enorm reduzierten Bestandsaufbaus und der zunehmend schlechten Aufenthaltsqualität im Gebäude &#8211; viele ihrer eigentlich gewünschten Nutzer verloren. Ihre &#8220;Bibliothekslobby&#8221; &#8211; ihre Stammnutzer -  scheinen ewig gestrige Buchleser zu sein. Damit erscheinen Nutzer und aktuelles Gebäude in ähnlichem Licht und vielen recht fremd. Wir wissen, dass es in Deutschland das Fremde, das Andere immer sehr schwer hat und schnell in die &#8216;interessantesten&#8217; Schubladen gesteckt wird. Zum Glück wird von manchen doch noch oder wieder erkannt, dass Bibliotheken Bildungseinrichtungen sind &#8211; mit dem Problem allerdings, dass Bildung mit Buch gleichgesetzt wird.</p>
<p>Im gleichen Haus findet in diesen Tagen im anderen, abzureißenden Flügel die <a href="http://www.play09.de/" target="_blank">play09</a> statt, die kreativen Umgang mit den Neuen Medien unter dem Stichwort &#8220;creative gaming&#8221; demonstriert und erproben lässt. Dort sind die jungen und aktiven potenziellen Bibliotheksnutzer, die die Bibliothek verloren hat, und die die Lobby sein könnten. Solche Zielgruppen, Medien und Aktivitäten (die aber paradoxerweise noch fremder erscheinen) gehören in das Herz der modernen Stadt, in ihren normalerweise niederschwelligsten und höchst symbolträchtigen öffentlichen Aufenthaltsort, den die Bibliothek darstellen sollte. Schauen Sie mal im &#8216;Schaufenster&#8217; der FH Potsdam vorbei für ein mögliches Beispiel für moderne bibliothekarische Arbeit.</p>
<p><a href="http://bildungstadtschloss.wordpress.com/2009/11/27/stadt-und-landesbibliothek-potsdam-gewollte-entwicklung-oder-zufall/" target="_blank">weitere Informationen zur gesamten Debatte in der schönen Zusammenstellung hier</a>.</p>
<p>weitere Beiträge: <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/11/25/stadtbibliothek-potsdam-weiter-spielball-offentliche-diskussion/" target="_blank">Spielball</a>, <a href="http://hobohm.edublogs.org/2008/05/30/was-ist-ein-wissensspeicher/" target="_blank">Wissensspeicher</a><br />
in der  tag-Wolke: &#8220;<a href="http://hobohm.edublogs.org/tag/stadt-und-landesbibliothek-potsdam/" target="_blank">Stadt- und Landesbibliothek Potsdam</a>&#8220;</p>
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		<title>2. Schulbibliothekstag in Potsdam</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 19:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[
Nach dem großartigen Erfolg des ersten Berlin-Brandenburgischen Schulbibliothekstags im letzten Jahr am Einstein-Gymnasium in Potsdam fand am Samstag (28.11.) nun der zweite in den größeren Räumlichkeiten der Fachhochschule Potsdam statt. Mit ca. 140 Teilnehmern, 2&#215;8 Workshops, einer Firmenausstellung mit über einem Dutzend Ausstellern und enorm viel Enthusiasmus der Organisatoren, kann auch diese Tagung als voller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://picasaweb.google.de/hanschristoph.hobohm/Schulbibliothekstag2009" target="_blank"><img class="alignnone" title="Schulbibliothekstag im besetzten Hörsaal der FH Potsdam" src="http://lh4.ggpht.com/_1VZyA-660Sc/SxJmGq_XhXI/AAAAAAAADaw/FdhnkVQn1xg/s720/Schubi-tag-2009%20%287%29.JPG" alt="" width="260" height="195" /></a></p>
<p>Nach dem großartigen Erfolg des ersten Berlin-Brandenburgischen Schulbibliothekstags im letzten Jahr am Einstein-Gymnasium in Potsdam fand am Samstag (28.11.) nun der zweite in den größeren Räumlichkeiten der Fachhochschule Potsdam statt. Mit ca. 140 Teilnehmern, 2&#215;8 Workshops, einer Firmenausstellung mit über einem Dutzend Ausstellern und enorm viel Enthusiasmus der Organisatoren, kann auch diese Tagung als voller Erfolg bezeichnet werden. Bemerkenswert war die recht geringe Präsenz von Verantwortlichen in Politik und Verwaltung. Die Engagierten zu Thema Bildung blieben mehr oder weniger unter sich. Das ist umso bedauerlicher als unlängst eine <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_30242_30243_2.pdf" target="_blank">Studie der Bertelsmann Stiftung</a> sehr schön belegte, dass eine Bildungsreform gerade jetzt äußerst Not tut: wenn Deutschland nicht jetzt in Bildung investiert wird, so werden wir bis zum Jahre 2090 2,8 Billionen Euro Verlust im Bruttoinlandsprodukt verzeichnen.</p>
<p>Es traf sich also auch sehr gut, dass die Eröffnungsveranstaltung quasi mitten im Bildungsstreik der Studierenden im besetzten Hörsaal der Fachhochschule stattfand. Die Forderungen sind sehr ähnlich.</p>
<p>Dennoch kann man sagen, dass sich die &#8220;Schulbibliothekslandschaft in dieser Region so langsam entwickelt. Die Fragen und Diskussionen werden von Schulbibliothekstag zu Schulbibliothekstag zunehmend konkreter und praktischer. Und man sieht auch langsam nicht mehr nur ehrenamtlich arbeitende Eltern&#8230;.</p>
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		<title>Stadtbibliothek Potsdam weiter Spielball (öffentliche Diskussion)</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/11/25/stadtbibliothek-potsdam-weiter-spielball-offentliche-diskussion/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 21:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Am Dienstag, dem 1. Dezember 2009, 19.00 Uhr, werden im Alten Rathaus in Potsdam (Alter Markt, neben der FH) die Pläne zum Umbau der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zum neuen &#8220;Wissensspeicher&#8221; erneut öffentlich vorgestellt.
An verschiedenen Stellen ist in letzter Zeit der Beschluss zur Renovierung des alten DDR Gebäudes der &#8220;Wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek&#8221; des Bezirks in Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-417" title="pbg" src="http://hobohm.edublogs.org/files/2009/11/pbg.JPG" alt="pbg" width="295" height="149" /></p>
<p>Am Dienstag, dem 1. Dezember 2009, 19.00 Uhr, werden im Alten Rathaus in Potsdam (Alter Markt, neben der FH) die Pläne zum Umbau der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zum neuen &#8220;Wissensspeicher&#8221; erneut öffentlich vorgestellt.</p>
<div>An verschiedenen Stellen ist in letzter Zeit der Beschluss zur Renovierung des alten DDR Gebäudes der &#8220;Wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek&#8221; des Bezirks in Frage gestellt, obwohl es einen Stadtverordnetenbeschluss dazu schon gibt. Die öffentliche Diskussion ging so weit, dass der Oberbürgermeister &#8220;ein Machtwort sprechen&#8221; musste.</div>
<div></div>
<div>Die Debatte um die Zukunft der Potsdamer Stadtbibliothek ist ein Beispiel für die aktuellen Problemlagen und Missverständnisse der Bildungspolitik in Deutschland und speziell in Brandenburg. Interessant ist vor allem der Kontrast zwischen den Empfehlungen der internationalen Unternehmensberatungsgesellschaft (Price Waterhouse Cooper) zur Einsparung und der auf rein architektonische (=Bau-) Fragen fokussierten Diskussion der Potsdamer Bürgerschaft. Den Wert und die Funktion der Bibliothek als qualitätsorientierte Bildungs- und Informationseinrichtung übersieht man gefliessentlich.</div>
</div>
<div></div>
<div>Dazu gibt es auch eine Stellungnahme in einem offenen Brief der Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V. (Auszug):</div>
<blockquote>
<div><em>Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft nimmt mit Verwunderung zur Kenntnis, dass die Standortfrage um die Bibliothek mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit von verschiedenen Interessengruppen thematisiert wird, so auch auf der Veranstaltung „Potsdamer Mitte im Dialog“ am 17. d.M. Hier wurde deutlich, dass man dem Problem auch mit befremdlichen Mitteln zu Leibe rückt. In einer Computer-Simulation über sogenannte Leitbauten wurde in der Art einer Puppenstube die Mitte vorgestellt und ganz allmählich auch auf den gegenwärtigen Zustand der Bibliothek hingeführt. Es war klar, dass der Kontrast beim Publikum den erwünschten Erfolg hatte. Es wurde noch nicht einmal der Versuch unternommen, das Gebäude durch entsprechende Fassadenänderungen, die durch Simulationen ja möglich wären, einzuordnen als Übergang des Ensembles der  historischen Mitte in das eigentliche Zentrum der Stadt.</em></div>
</blockquote>
<div>In der Einladung zu der Veranstaltung heißt es:</div>
<blockquote><p><em>„Es geht nicht nur um die dringend notwendige Sanierung und Instandhaltung des Gebäudes, sondern auch um eine neue inhaltliche Ausrichtung. Gemeinsam mit der Volkshochschule wird ein Ort des lebenslangen Lernens für alle entstehen“, so die Direktorin Marion Mattekat. Der Vorsitzende des Fördervereins Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V., Dr. Jochen Kranert, ergänzt: „Die sanierte Bibliothek wird entscheidend zur Belebung der  Potsdamer Mitte beitragen.“</p>
<p>Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e. V. mit ihrem Vorsitzenden, die Direktorinnen der Stadt- und Landesbibliothek und der Volkshochschule, die Kulturbeigeordnete, Vertreter des Fachbereichs Stadterneuerung und Denkmalpflege, der Kommunale Immobilienservice sowie der beauftragte Architekt werden an der Veranstaltung teilnehmen.</p>
<p>Mit der Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog&#8221; möchte die Landeshauptstadt in Kooperation mit den Innenstadt-Vereinen die Projekte der Potsdamer Mitte einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Auch der Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung soll mit der Reihe intensiviert werden. „Der neue Wissensspeicher soll zu einem lebendigen Ort der Begegnung werden. Die öffentliche Diskussion über das neue Gebäude und seine Nutzung ist deshalb ausdrücklich erwünscht“, stimmt [die Kulturbeigeordnete] Dr. Iris Magdowski auf den Abend ein.</em></p></blockquote>
<p>Man darf gespannt sein auf den Abend. Schön wäre eine große Beteiligung auch der für Bildung streikenden Studierenden der Bibliothekswissenschaft in Stadt und Land.</p>
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		<title>Design-Sinn-Wissen: Ministerinnenbesuch an der FHP</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 16:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[
Letzte Woche waren zwei Wissenschaftsministerinnen an der FH Potsdam und besichtigten u.a. ein Projekt des Studiengangs Interface-Design &#8220;mæve&#8221;, das m.E. starke informationswissenschaftliche Komponenten hat (Metadaten-Visualisierung). (Im Bild: Prof. Boris Müller, Ministerin Schavan, Ministerin Wanka, Rektor Vielhaber, v.l.n.r. Photo: FHP)
Insgesamt ging es auch um Forschungsförderung an Fachhochschulen.
Die Potsdamer Neuesten Nachrichten berichteten darüber unter dem Titel: &#8220;Sinnstiftende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pnn.de/campus/198934/" target="_blank"><img src="http://www.fh-potsdam.de/typo3temp/pics/5805c792f1.jpg" alt="" width="143" height="97" /></a></p>
<p>Letzte Woche waren zwei Wissenschaftsministerinnen an der FH Potsdam und besichtigten u.a. ein Projekt des Studiengangs Interface-Design &#8220;mæve&#8221;, das m.E. starke informationswissenschaftliche Komponenten hat (Metadaten-Visualisierung). (Im Bild: Prof. Boris Müller, Ministerin Schavan, Ministerin Wanka, Rektor Vielhaber, v.l.n.r. Photo: FHP)</p>
<p>Insgesamt ging es auch um Forschungsförderung an Fachhochschulen.</p>
<p>Die <a href="http://www.pnn.de/campus/198934/" target="_blank">Potsdamer Neuesten Nachrichten</a> berichteten darüber unter dem Titel: &#8220;Sinnstiftende Spiele&#8221;. In der Tat wurde hinterfragt, ob Design Sinn stiften kann. Ich denke, dass der Sinnanteil dieses Projektes eher der informationswissenschaftliche ist. Dies wäre zu diskutieren.</p>
<p>Weitere Impressionen vom hohen Besuch auf der <a href="http://www.fh-potsdam.de/presse_archiv_2009.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1648#" target="_blank">Start-Seite der FH Potsdam</a>.</p>
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		<title>Alte Welt gegen neue Welt (Fall Tauss)</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/03/05/alte-welt-gegen-neue-welt-fall-tauss/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 17:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Mario Sixtus, der elektrische Reporter, weist bei Twitter darauf hin, dass gegen Jörg Tauss (MDB) Beschuldigungen wegen Kinderpornographie erhoben wurden, während Tauss selber zeitgleich im Bundestag über die neuen Medien Twitter und Facebook spricht. (vgl. Nachricht in der Presse.) Tauss ist bekannt geworden als ein Verfechter der Bedeutung der Informationswirtschaft und gilt als &#8220;Versteher der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://profile.ak.facebook.com/v229/1820/120/n1373583838_2757.jpg" alt="" width="128" height="138" /></p>
<p><a href="http://twitter.com/sixtus">Mario Sixtus</a>, der elektrische Reporter, weist bei Twitter darauf hin, dass gegen <a href="http://www.facebook.com/home.php?tab=3#/profile.php?id=1373583838" target="_blank">Jörg Tauss (MDB)</a> Beschuldigungen wegen Kinderpornographie erhoben wurden, während Tauss selber zeitgleich im Bundestag über die neuen Medien Twitter und Facebook spricht. (vgl. <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Joerg-Tauss-SPD;art122,2744678">Nachricht in der Presse</a>.) Tauss ist bekannt geworden als ein Verfechter der Bedeutung der Informationswirtschaft und gilt als &#8220;Versteher der Neuen Medien&#8221;. Zumindest probiert er sie aus &#8211; wie seit einigen Wochen Twitter und Facebook. (wie ich finde professionell, erfolgreich und charmant&#8230;)</p>
<p>Regelrechte Verschwörung würde ich (im Gegensatz zu Sixtus) da nicht vermuten, sondern systemische Determination <img src='http://hobohm.edublogs.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Irgendwie war es ja zu erwarten, dass so jemand (post)modernes den anderen verdächtig wird. Dass es gleich so gewaltige Geschütze sein müssen, erstaunt allerdings etwas. Aber man erlebt es ja auch im Alltag, wie viel Angst die neue Welt auslöst (z.B. <a href="http://www.pnn.de/fragen-des-tages/159971/" target="_blank">gestern der Bericht im Tagesspiegel</a> über zunehmende Internetablehnung bei der Bevölkerung).</p>
<p>Das ist mehr als Digital Divide. Das ist eine tiefer liegende, problematischere Kluft, die immer dann entsteht, wenn ganze Weltbilder ins Wanken geraten.</p>
<p><em>Nachtrag 6.3.</em>: Tauss ist von seinen Ämtern zurückgetreten, obwohl gleichzeitg bestätigt wird, dass der dienstlich mit Kinderpornographie betraut war.</p>
<p><em>Telepolis 8.3.</em>: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/5/134175" target="_self">Mediale Hinrichtung eines Politikers</a> &#8211; woher kannte die Presse so schnell die Details?</p>
<p><em>im Netz seit 9.3.</em>: <a href="http://www.solidaritaet-fuer-joerg-tauss.de/" target="_blank">Solidaritätsplattform Causa Tauss</a>.</p>
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		<title>Bürgerhaushalt Potsdam: Ergebnis</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 09:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Die ersten 20 Vorschläge, die in den unterschiedlichen Abstimmungsverfahren im Potsdamer Bürgerhaushalt nun der Statdtverordnetenversammlung zur weiteren Entscheidung vorgelegt wurde, konzentrieren sich sehr stark auf Fragen des Nahverkehrs. Mein Vorschlag kam mit 185 Punkten gleichauf mit einen ähnlichen Thema &#8220;Unterstützung des Naturkundemuseums&#8221; auf die Plätze 15/16. In der Grafik habe ich allerdings dieses unter Kultur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten 20 Vorschläge, die in den unterschiedlichen Abstimmungsverfahren im Potsdamer Bürgerhaushalt nun der Statdtverordnetenversammlung zur weiteren Entscheidung vorgelegt wurde, konzentrieren sich sehr stark auf Fragen des Nahverkehrs. Mein Vorschlag kam mit 185 Punkten gleichauf mit einen ähnlichen Thema &#8220;Unterstützung des Naturkundemuseums&#8221; auf die Plätze 15/16. In der Grafik habe ich allerdings dieses unter Kultur klassifiziert und mein <a href="http://hobohm.edublogs.org/2008/12/09/burgerhaushalt/" target="_blank">Vorschlag Nr. 17 &#8220;Ausbau von Kultur- und Medienarbeit für Jugendliche&#8221;</a> unter Jugendkulturarbeit (dort zusammen mit Vorschlägen wie &#8220;Klärung des Jugendclubproblems&#8221;: 324 Pkte. und &#8220;Waschhaus&#8221;: 188 Pkte.).</p>
<p><img style="border: 2px solid black;" src="http://www.fh-potsdam.de/~hobohm/votierungen_im_buergerhaushalt_potsdam_2009.jpg" alt="Grafik zu Ergebnissen " width="450" height="320" /></p>
<p>In diesem Sinne liegt die Kultur- und Jugendarbeit zwar mit ca. einem Viertel der Stimmen stark hinter den Problemen des Nahverkehrs, bedenkt man aber, dass es offiziell kein &#8220;Beteiligungsgegenstand&#8221; war, ist es doch beachtlich, wieviele Bürger sich für die Bildung der Jugend einsetzen. Hoffen wir dass dies Signal genug war. Die Erfahrung direkter Demokratie war jedoch zumindest interessant.</p>
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		<title>Bürgerhaushalte: eGovernment, Basisdemokratie oder Wissensmanagement</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 22:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[
Ich bitte alle Potsdamer Leser dieses Blogs, sich aktiv am Potsdamer Bürgerhaushalt zu beteiligen und für Vorschlag Nr. 17 zu votieren!
Vielleicht nicht ganz nach amerikanischem Vorbild zieht in Deutschland so langsam die Kultur der Bürgerhaushalte ein. Auch in Potsdam gibt es jetzt schon mehrere Bürgerbeteiligungsverfahren an Haushalten (der Stadt und der Ortsbeiräte z.B. Golm). Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.potsdam.de/cms/ziel/550079/DE/"><img src="http://www.potsdam.de/cms/bilder/21778/80/150/126/1506e4c7/statdthkl.jpg" alt="Rathaus Potsdam" width="160" height="160" /></a></p>
<p><strong>Ich bitte alle Potsdamer Leser dieses Blogs, sich aktiv am <a href="http://www.potsdam.de/cms/ziel/550063/DE">Potsdamer Bürgerhaushalt</a> zu beteiligen und für <a href="http://www.potsdam.de/cms/dokumente/10047117_550063/2bec30f6/B%C3%BCrgerhaushalt-Potsdam-2009-LVBB-Webansicht_.pdf">Vorschlag Nr. 17</a> zu votieren!</strong></p>
<p>Vielleicht nicht ganz nach amerikanischem Vorbild zieht in Deutschland so langsam die Kultur der Bürgerhaushalte ein. Auch in Potsdam gibt es jetzt schon mehrere Bürgerbeteiligungsverfahren an Haushalten (der <a href="http://www.potsdam.de/cms/ziel/550063/DE">Stadt</a> und der Ortsbeiräte z.B. <a href="http://www.golm-portal.de/04a26c9a920d1de01/04a26c9a95098380b/04a26c9a950a39117/index.html">Golm</a>). Ich habe die Gelegenheit genutzt und als Bürger entsprechende Vorschläge eingereicht. In beiden Fällen bisher mit einigem Erfolg. Für die Stadt Potsdam habe ich angesichts der fast dramatisch zu nennenden Situation der (fehlenden) Jugendkulturarbeit folgenden Vorschlag eingereicht:</p>
<blockquote><p><em><strong>Ausbau von Kultur- und Medienarbeit für Jugendliche</strong></em><em><br />
Förderung der Medienkompetenz (durch kooperative Schulungen) von Erziehern, Lehrern, Eltern und interessierten Jugendlichen bei gleichzeitigem Aufbau eines interessanten und ausreichendenMedienbestandes in der mit der Stadt- und Landesbibliothek korrespondierenden Volkshochschule. Themengebiete: anspruchsvolle Filme, kreative Computerspiele, rechtssichere und gefahrlose Nutzung des Web 2.0 für Jugendliche von 12 bis 16 Jahren, Informationskompetenz.</em></p></blockquote>
<p><span id="more-358"></span>In einer Bürgerversammlung konnte ich das Anliegen erläutern und ein erstes Votum abgeben. Es gab im Einreichungsverfahren ca. 100 Vorschläge, auf die die Stadtverwaltung teilweise recht eingehend geantwortet und auf mögliche Anknüpfungspunkte in der bisherigen Stadtpolitik hingewiesen hat. Letztlich sind 36 Vorschläge zum weiteren Verfahren angenommen wurden und stehen nur zur Abstimmung durch <a href="http://www.potsdam.de/cms/beitrag/10047237/550063/">Potsdamer Bürger ab 14 im Netz</a>. Mein Vorschlag hat den folgenden Kommentar erhalten:</p>
<blockquote><p><em>Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam:<br />
Die Vermittlung von Medienkompetenz ist ein wichtiger Baustein der Jugendarbeit. Bereits seit 1992 erfolgt die Förderung von Medienkompetenz durch das Angebot der Medienwerkstatt. Die Arbeit der Medienwerkstatt wird durch Zuwendungen gefördert. Ein weiterer Ausbau der Medienwerkstatt ist denkbar.<br />
Darüber hinaus sind die Vermittlung von Medienkompetenz und Leseförderung vom Kleinkindalter an Schwerpunkte der Arbeit der Stadt- und Landesbibliothek (SLB) Potsdam. Die Volkshochschule bietet ebenfalls Kurse zum Erwerb von Medienkompetenz an. Eine aktive kooperative Zusammenarbeit der Stadt- und Landesbibliothek mit Kitas, Schulen und anderen Partnern der Kinder- und Jugendarbeit besteht bereits.<br />
Eine Mischung aktueller und zeitgemäßer Medien (u.a. Bücher, DVDs, CDs, Videospiele, CD-ROMs, Unterhaltungsspiele und Internetplätze mit entsprechender Beratung) stehen den jungen Nutzern in der Bibliothek zur Verfügung. Mit Führungen, Veranstaltungen, Vorträgen, Workshops und verschiedenen Serviceleistungen trägt die Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam bereits dazu bei, Kindern und Jugendlichen in Potsdam ein kompetentes Medienzentrum als schülerfreundlichen Ort des Lernens und der Freizeit zu offerieren.<br />
Durch gezielte Zusammenarbeit mit Lehrern, Erziehern und der Volkshochschule sind kooperative Schulungen denkbar. Das Medienangebot für die Zielgruppe kann durch zuverlässige Finanzierung<br />
weiter ausgebaut werden.</em></p>
<p><em>Kosten der Umsetzung/Folgekosten:<br />
Kosten im Rahmen der Jugendarbeit: 75 Tsd. EUR<br />
Medienetat in 2008 der SLB: 200 Tsd. EUR mittelfristig steigend<br />
Umsetzungszeitraum: Jährlich<br />
Wird der Vorschlag bereits umgesetzt oder ist die Umsetzung</em> <em>bereits vorgesehen?<br />
Ja, teilweise</em></p>
<p><em>Grundlage der Umsetzung:<br />
- Kernaufgabe der Stadt- und Landesbibliothek<br />
- Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) und dem Deutschen Bibliotheksverband zur Förderung von Lese- und Informationskompetenz<br />
- Volkshochschul-Jahresprogramm<br />
- SVV-Beschluss DS 06/SVV/0968</em></p></blockquote>
<p>Den Stellenwert dieses Kommentars kann ich hier noch nicht wirklich einschätzen. Mich erstaunt nur, wie wenig auf die politische Brisanz des Themas eingegangen wird.</p>
<p>Im angloamerikanischen Bereich bedeuten Bürderhaushalte oft die reale Verteilung eines großen Teils des kommunalen Haushalts durch Bürdervoten und Bürgerbeteiligung. Auf diese Weise erklärt sich aus meiner Sicht die oft bessere Ausstattung von Stadtbibliotheken in den Vereinigten Staaten. Ein besonders prominentes Beispiel ist die Gemeinde Christchurch in Neuseeland.</p>
<p>In Europa läuft die &#8220;Bewegung&#8221; oft unter dem Tenor Basisdemokratie oder partizipative Demokratie. Aber auch in Verbindung mit eGovernment. Interessante Erklärungsmuster finden sich in einem mit dem <a href="http://www.buergerhaushalt-europa.de/"><em>Centre Marc Bloch</em> durchgeführten europäischen Forschungsprojekt</a>, das auch Potsdam intensiv begleitet.  Carsten Herzberg schreibt hier im Zusammenhang der Bürgerhaushalte von &#8220;<a href="http://www.buergerhaushalt-europa.de/documents/Artikel_buergerwissen_Herzberg_Cuny20.pdf">Mobilisierung von Bürgerwissen</a>&#8220;. Dies war in der Tat einer der beeindruckendesten Aspekte der Bürgerversammlung, weil man hier beobachten konnte, wie der Verwaltung erklärt wurde, wo welche Schilder fehlen, wo zuviele Hunde rumlaufen oder wo die Straße kaputt ist. Die meisten der Vorschläge gingen denn auch eher in Richtung &#8220;Ordnungsamt&#8221;.</p>
<p><strong>Ich bitte um Ihr positives Votum zur Behebung eines dringenden Problems.</strong></p>
<p>(Wann das Votierungsverfahren im Internet abgeschaltet wird ist erfahrungsgemäß nicht ganz klar: deshalb bitte ich um baldige Beteiligung &#8211; weit vor dem offiziellen Abschlußtermin 14.1.2009)</p>
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		<title>Was ist ein Wissensspeicher?</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2008/05/30/was-ist-ein-wissensspeicher/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 07:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt- und Landesbibliothek Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Im Zuge der Sanierung und Neuplanung des Gebäudes der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam gab es die erhoffte Einigung darauf, dass die VHS auch in das Gebäude ziehen wird, und so der Terminus &#8220;Wissensspeicher&#8221; etwas mehr Farbe bekommt. Schade, dass die Fläche der VHS etwas reduziert wird. Mutig aber, dass die Leitung der VHS auch schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slb.potsdam.org/" target="_blank"><img style="margin: 3px" src="http://www.slb.potsdam.org/slb_gif/toc.jpg" alt="" width="283" height="194" /></a></p>
<p>Im Zuge der Sanierung und Neuplanung des Gebäudes der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam gab es die erhoffte Einigung darauf, dass die VHS auch in das Gebäude ziehen wird, und so der Terminus &#8220;Wissensspeicher&#8221; etwas mehr Farbe bekommt. Schade, dass die Fläche der VHS etwas reduziert wird. Mutig aber, dass die Leitung der VHS auch schon von Integration spricht.</p>
<p>Artikel in den <a href="http://www.pnn.de/potsdam/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-pnn.php?ran=on&amp;url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/30.05.2008/4059171.pnn#art" target="_blank">Potsdamer Neuesten Nachrichten</a></p>
<p>Nachtrag 1.12.09: Mittlerweile gibt es eine offensichtlich sehr fruchtbare Überlegungen, die räumliche Nähe auch mit Leben zu füllen. In diesem Sinn ist der Begriff Wissensspeicher &#8211; in Anlehnung an den Linzer Wissensturm &#8211; auch gerechtfertigt. Auch wenn mir &#8220;Speicher&#8221; immer noch zu passiv erscheint. Unter Flächenreduzierung muss mittlerweile die auch Bibliothek leiden.</p>
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		<title>IKT Branche unzufrieden mit Hochschulen</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2008/02/20/ikt-branche-unzufrieden-mit-hochschulen/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 23:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Informationswirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Berlin-Brandenburger Verband der Informations- und Kommunikationsindustrie (SIBB) ist unzufrieden mit der Kooperation mit den Hochschulen! In seinem Report zur Entwicklung der IT-Branche ist er recht optimistisch, was die Auftragslage angeht, konstatiert aber einen Rückgang der Zufriedenheit seiner Mitglieder mit den Hochschulen.
Die Informations- und Kommunikationsindustrie in Berlin und Brandenburg – IKT – ist im Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sibb.de" target="_blank"><img src="http://www.sibb.de/PM/Ressourcen/Stylesheets_2008/header.jpg" height="89" width="448" /></a></p>
<p>Der <a href="http://www.sibb.de" target="_blank">Berlin-Brandenburger Verband der Informations- und Kommunikationsindustrie (SIBB)</a> ist unzufrieden mit der Kooperation mit den Hochschulen! In seinem Report zur Entwicklung der IT-Branche ist er recht optimistisch, was die Auftragslage angeht, konstatiert aber einen Rückgang der Zufriedenheit seiner Mitglieder mit den Hochschulen.</p>
<blockquote><p><em>Die Informations- und Kommunikationsindustrie in Berlin und Brandenburg – IKT – ist im Jahr 2008 weiter auf Erfolgskurs. Der erstmals veröffentlichte SIBB-Branchenindex der führenden Querschnittsindustrie steigt im Vergleich zum Vorjahreswert um 3 auf über 60 Punkte. Damit setzt sich der Aufschwung in der regionalen<br />
IT-Industrie mit noch positiveren Vorzeichen fort.<br />
Der Geschäftsklimaindex würde noch positiver ausfallen, hätten die befragten IT-Anbieter aus der Hauptstadtregion die Zusammenarbeit mit Hochschulen nicht deutlich negativer bewertet. Der Wert zu Kooperationen mit Wissenschaft und Forschung sank im Vergleich zu 2006 und 2007 nochmals deutlich ab. Damit werden zunehmend gegenläufige Interessen von regionaler Wirtschaft und Wissenschaft sichtbar.</em></p></blockquote>
<p>Während auch das BMWi in der IKT Branche den Wachstumsmotor für Deutschland sieht (vgl. die Studien „<a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/Informationsgesellschaft/Informationswirtschaft/monitoring,did=210766.html" target="_blank">Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft</a>“), scheint auf der Hochschulseite eher Selbstbeschäftigung mit &#8220;Studienreformen&#8221; an der Tagesordnung zu sein.</p>
<p>Besonders in der reichen Hochschullandschaft in Berlin-Brandenburg erstaunt die Aussage der SIBB-Branchenmitglieder zunächst. Denken wir aber an die Bachelorisierung und die zersplitterte Projektförderung so kann man die Entwicklung schon verstehen. Es hat also nicht wirklich etwas mit den Hochschulen zu tun, sondern mit der Hochschulpolitik!</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/103760" target="_blank">Heise</a> zitiert dazu Norbert Gronau, den Potsdamer Wissensmanagament-Guru, mit ähnlicher, aber eher interner Problemeinschätzung, ja Entschuldigung:</p>
<blockquote><p><em>Der Potsdamer Wirtschaftsinformatiker Norbert Gronau machte dafür unter anderem einen Generationswechsel im Lehrpersonal an den Unis verantwortlich, durch den aufgebaute Beziehungen zur Industrie zunächst gekappt würden. Zudem würden die Zyklen der Ausbildung in beiden Sektoren nicht mehr so gut miteinander harmonieren.</em></p></blockquote>
<p>Hier der <a href="http://www.sibb.de/PM/Service/presse08/SIBB_-_PK_-_PM_Umfrage.pdf" target="_blank">Report2008 der SIBB</a> (verspätet auf der Website).</p>
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		<title>Maschine Bibliothek</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2008/02/19/maschine-bibliothek/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 09:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Ort]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Welt von vorgestern und die Berliner Morgenpost von gestern sind begeistert über die Einführung der Selbstbedienung in Bibliotheken. Ausgerechnet Marzahn-Hellersdorf ist der Berliner &#8220;Pilotbezirk&#8221; zur Einführung von RFID &#8220;bis 2013&#8243;.
Kulturstadtrat Stefan Komoß (SPD): &#8220;Mit diesen neuen Stationen wollen wir unsere Bibliotheken kostengünstiger machen und dem eigentlichen Service wie qualifizierte Beratung der Nutzer viel besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welt.de/berlin/article1687289/Maschinen_ersetzen_Bibliothekare.html" target="_blank"><img src="http://www.welt.de/multimedia/archive/00511/mim_bibliothek_rfid_511108g.jpg" height="113" width="170" /></a></p>
<p>Die <a href="http://www.welt.de/berlin/article1687289/Maschinen_ersetzen_Bibliothekare.html" target="_blank">Welt von vorgestern</a> und die <a href="http://www.morgenpost.de/content/2008/02/18/bezirke/947573.html" target="_blank">Berliner Morgenpost von gestern</a> sind begeistert über die Einführung der Selbstbedienung in Bibliotheken. Ausgerechnet Marzahn-Hellersdorf ist der Berliner &#8220;Pilotbezirk&#8221; zur Einführung von RFID &#8220;bis 2013&#8243;.</p>
<blockquote><p><em>Kulturstadtrat Stefan Komoß (SPD): &#8220;Mit diesen neuen Stationen wollen wir unsere Bibliotheken kostengünstiger machen und dem eigentlichen Service wie qualifizierte Beratung der Nutzer viel besser nachkommen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Interessant ist an der Meldung &#8211; neben dem Bildaufmacher &#8211; vor allem, dass dies immer noch als so wichtig empfunden werden kann, dass sogar überregionale Zeitungen dazu Stellung nehmen. Der Tenor hätte eher sein sollen:</p>
<blockquote><p><em>Im RFID-Konzept des Senats steht, dass für 2009 bis 2013 EU-Mittel im Rahmen des Förderprogramms &#8220;Innovation in Bibliotheken&#8221; beantragt worden sind. Berlin steht unter Zeitdruck, kommt doch der gerade veröffentlichte Bibliotheks-Jahresbericht 2006 zu der Erkenntnis: Von den Bemühungen, Berlin an bundesweit erreichte Leistungs- und Ausstattungsstandards heranzuführen, sei man genau so weit entfernt wie vor Jahren, heißt es.</em></p></blockquote>
<p>Bei dem Artikeltitel &#8220;Maschinen ersetzen Bibliothekare&#8221; habe ich natürlich zunächst an <a href="http://forge.fh-potsdam.de/~hobohm/bibliothek-mythos-metapher-maschine.pdf">andere Maschinen</a> gedacht&#8230; Das zeigt nur wie wenig Bibliotheken mittlerweile in Deutschland bekannt sind.</p>
<p>Aber <strong>2013</strong> ist noch lange hin.</p>
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