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	<title>LIS in Potsdam &#187; Ort</title>
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	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
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		<title>Bibliotheken hoch im Kurs (von Potsdam bis Chicago)</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 20:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
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		<description><![CDATA[
Während die Stadtbibliothek in Potsdam zum ersten Mal seit zehn Jahren steigende Benutzerzahlen meldet (Auswertung der Ausleihstatistik 2008 ergibt Modellnutzer: &#8220;Krimifan mit Modemacke&#8220;), wird aus den Vereinigten Staaten berichtet, dass dort Bibliotheken eine zunehmend wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise spielen. Der amerikanische Bibliotheksverband wies schon mehrfach auf die dramatisch gestiegenen Nutzerzahlen hin, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://biberweb.bibliothek.potsdam.de/kibi/kibi/default.htm" target="_blank"><img src="http://www.lesen-in-deutschland.de/files/pic_small/KinderbibliothekPotsdam-text.jpg" alt="Leser in der SLB Potsdam (Photo Rainald Gohr)" width="250" height="244" /></a></p>
<p>Während die Stadtbibliothek in Potsdam zum ersten Mal seit zehn Jahren steigende Benutzerzahlen meldet (Auswertung der Ausleihstatistik 2008 ergibt Modellnutzer: &#8220;<a href="http://www.pnn.de/potsdam/168615/" target="_blank">Krimifan mit Modemacke</a>&#8220;), wird aus den Vereinigten Staaten berichtet, dass dort Bibliotheken eine zunehmend wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise spielen. Der amerikanische Bibliotheksverband wies schon mehrfach auf die dramatisch gestiegenen Nutzerzahlen hin, die direkt auf Weiterbildungs- und Jobsuche zurückgeführt werden. (Nachtrag 14.4. auch <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11474675/60709/Bibliothek-meldet-erstmals-seit-zehn-Jahren-wachsenden-Zuspruch.html" target="_blank">MAZ hat dies am 4.4. gemeldet</a>, via <a href="http://log.netbib.de/archives/2009/04/14/aufschwung-dank-besserer-ausstattung/" target="_blank">Netbib: &#8220;Aufschwung durch bessere Ausstattung&#8221;)</a></p>
<p>Hierfür sind die amerikanischen Bibliotheken ja auch gut aufgestellt, da sie immer schon den praktischen Nutzenaspekt in den Vordergrund gestellt haben. Eine neue Funktion bereitet den Bibliotheken allerdings Sorgen. So beschreibt die <a href="http://m.heraldtribune.com/ht/db_3633/contentdetail.htm;jsessionid=B4A27421E64A8077C56984D1298EC2E4?contentguid=NdD3PRAb&amp;storycount=19&amp;detailindex=4&amp;full=true#display" target="_blank">International Herald Tribune</a> am 4. April 2009 aus der Arlington Heights Memorial Library, nicht nur die zunehmende Zahl der Jobsuchenden in der Bibliothek, sondern schildert auch drastisch die psychologischen und sozialen Konsequenzen der Arbeitslosigkeit. Bibliothekare werden hier immer mehr zu Sozialarbeitern, die abends die Obdachlosen betreuen müssen und immer öfter auch mit Gewalt konfrontiert werden, die sich in den Freiraum der Bibliotheken ausbreitet. Sie sind zwar &#8220;Häfen im Sturm&#8221; der Wirtschaftskrise, aber die Menschen bringen ihre Depression und Aggression mit in diesen Hort. Die Bibliothekarinnen fühlen sich überfordert in dieser neuen Rolle:</p>
<p><a href="http://m.heraldtribune.com/ht/db_3633/contentdetail.htm;jsessionid=B4A27421E64A8077C56984D1298EC2E4?contentguid=NdD3PRAb&amp;storycount=19&amp;detailindex=4&amp;full=true#display"><img src="http://m.heraldtribune.com/media/render.htm?m=5744887&amp;width=320" alt="" width="320" height="213" /></a></p>
<p>Bibliothekarin in Arlington Heights (Vorstadt von Chicago)</p>
<blockquote><p>&#8220;I guess I&#8217;m not really used to people with tears in their eyes,&#8221; said Rosalie Bork, a reference librarian in Arlington Heights, a well-to-do suburb of Chicago. &#8220;It has been unexpectedly stressful. We feel so anxious to help these people, and it&#8217;s been so emotional for them.&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-386"></span></p>
<p>Hier der Text aus der PNN Online Ausgabe vom 4.4.2009:</p>
<h2>Krimifans mit Modemacke</h2>
<p class="teaser">Erstmals seit zehn Jahren hat die Stadt- und Landesbibliothek wieder steigende Nutzerzahlen <span class="date"> (04.04.09)</span></p>
<p class="text">Innenstadt &#8211; Die Potsdamer sind modeverrückte Krimifans mit Minderwertigkeitskomplexen. Das zumindest legt die Ausleihstatistik der Stadt- und Landesbibliothek nahe: Am häufigsten entliehen wurden demnach im vergangenen Jahr bei den Filmen „Der Teufel trägt Prada“. 55 Mal, also jede Woche, wurde die Modeszenen-Satire ausgeliehen. In der Belletristik-Abteilung landeten die Stieg-Larsson-Krimis mit 24 Entleihungen auf Platz eins und bei den Sachbüchern war „Liebe Dich selbst und es ist egal, wen du heiratest“ mit 16 Entleihungen der Renner.</p>
<p>Solche Daten kann Bibliotheksleiterin Marion Mattekat in diesem Jahr zum ersten Mal nennen: Möglich wird die titelgenaue Auswertung durch die neue Software, die seit mehr als einem Jahr läuft. In der technischen Ausstattung und dem größeren Etat für Neuanschaffungen sieht Mattekat den Grund für die positive Entwicklung der Nutzerzahlen.</p>
<p>Denn erstmals seit zehn Jahren hat die Stadt- und Landesbibliothek mehr Nutzer als im Vorjahr, erklärte die Bibliothekschefin gestern vor Journalisten. 14 171 aktive Nutzer gab es 2008. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr mit 13 413 Nutzern. Die Zahl der Entleihungen stieg in der gleichen Zeit von 808 000 auf 923 000. Dabei war jedoch jede dritte Entleihung kein Buch, sondern kommt aus dem Bereich audiovisuelle Medien. Ein weiteres Drittel machten die Fachbücher aus. Das dritte Drittel teilten sich Romane und Kinderbücher.</p>
<p>In diesem Jahr wollen Mattekat und ihre gut 40 Mitarbeiter verstärkt auf neue Medien und neue Nutzergruppen setzen: So können Bibliothekskunden seit Januar kostenlos den Internet-Informationsdienst „Munzinger“ nutzen. Auch die 2008 begonnene Kooperation mit dem Kindersoftwarepreis „Tommi“ soll 2009 fortgesetzt werden. So gebe es einmal wöchentlich einen Spiele-Nachmittag, an dem Kinder unter Anleitung neue Videospiele ausprobieren könnten.</p>
<p>Während die Bibliothek wie in den Vorjahren mit Einstellungsstopp arbeitet, soll der Etat für Neuanschaffungen weiter steigen: Waren es 2008 noch 200 000 Euro, sollen jetzt 240 000 Euro, im Jahr 2012 sogar 329 000 Euro für neue Bücher und Medien ausgegeben werden. Gut angelegtes Geld, wie Mattekat vorrechnete: So hätten die Neuzugänge – insgesamt 21 000 Medien – im Jahr 2008 immerhin 24 Prozent der Entleihungen ausgemacht.</p>
<p>„Bildungsschwache Schichten“ will die Bibliothekschefin durch die Mitarbeit im von der Volkshochschule initiierten „Alphabündnis Potsdam“ und durch die Kooperation mit der Arbeitsagentur erreichen. Momentan machten ALG-II-Empfänger nur fünf Prozent der Nutzer aus, obwohl der Bibliotheksausweis für sie kostenlos ist.</p>
<p>Die größte Baustelle kommt Ende des Jahres auf die Stadt- und Landesbibliothek zu: Der Umbau des Gebäudes nach den Plänen des Potsdamer Architekten Reiner Becker. Einen Zeitplan für die Bauarbeiten gebe es allerdings noch nicht, sagte Mattekat: „Ich gehe davon aus, dass wir mindestens bis Oktober normal weiterarbeiten.“ Ob der Umbau bei laufendem Betrieb geschehen kann, werde derzeit noch geprüft. Mit der Neueröffnung 2012 werde es auch wieder ein Café geben – dann im Erdgeschoss. Die bisherige Betreiberin des Lesecafés auf der ersten Etage habe „ein lukrativeres Angebot“ gefunden.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Hier der Text aus der Mobilphone-Ausgabe der <em>Herald Tribune</em>, der mit der Printausgabe identisch ist:</p>
<div id="searchform">
<form action="/ht/search.htm" method="get">ARLINGTON HEIGHTS, Ill. &#8211; The public library here had just closed its doors one evening in December when two homeless men who had been using the stacks as shelter from the cold got into a fight on the outside steps. What began as bickering took a violent turn when one of the men pulled out a knife and stabbed the other six times, leaving him bleeding beside the book drop. Like libraries across the country, Arlington Heights Memorial had strived to keep pace with the changing times, ensuring its relevance in the digital age by becoming something of an indoor town square, and emphasizing that its money-saving services catered to the community&#8217;s needs. These days, however, community need reaches far beyond reference help &#8211; and in many libraries, it is turning a normally tranquil place into an emotional and stressful hotbed. As the national economic<a name="display"> </a> crisis has deepened and social services have become casualties of budget cuts, libraries have come to fill a void for more people, particularly job-seekers and those who have fallen on hard times. Libraries across the country are seeing double-digit increases in patronage, often from 10 percent to 30 percent, over previous years. But in some cities, this new popularity &#8211; some would call it overtaxing &#8211; is pushing libraries in directions not seen before, with librarians dealing with stresses that go far beyond overdue fines and misshelved books. Many say they feel ill-equipped for the newfound demands of the job, the result of working with anxious and often depressed patrons who say they have nowhere else to go. The stresses have become so significant here that a therapist will soon be counseling library employees. &#8220;I guess I&#8217;m not really used to people with tears in their eyes,&#8221; said Rosalie Bork, a reference librarian in Arlington Heights, a well-to-do suburb of Chicago. &#8220;It has been unexpectedly stressful. We feel so anxious to help these people, and it&#8217;s been so emotional for them.&#8221; Urban ills like homelessness have affected libraries in many cities for years, but librarians here and elsewhere say they are seeing new challenges. They find people asleep more often at cubicles. Patrons who cannot read or write ask for help filling out job applications. Some people sit at computers trying to use the Internet, even though they have no idea what the Internet is. &#8220;A lot of people who would not normally be here are coming in to use the computers,&#8221; said Cynthia Jones, a regional branch manager in St. Louis. &#8220;Adults complain a lot about kids just playing games and you know, ‘I need to do a résumé, or ‘I need to write, I need some help,&#8217; &#8221; Ms. Jones said. &#8220;There&#8217;s a bit of frustration.&#8221; Ms. Jones instructed her staff to tread carefully. &#8220;You don&#8217;t want to upset people,&#8221; she said. &#8220;You don&#8217;t know what might set somebody off.&#8221; Paul LeClerc, president of the New York Public Library, said résumé writing had become a major use of library computers, and every librarian in the system had received training in how to better assist patrons conduct job searches. The 40 million visits to New York libraries over the past year, he said, is the greatest ever in a 12-month period. Here in Arlington Heights, newly homeless patrons are showing up in their business suits, said Paula Moore, the library&#8217;s director. &#8220;They are living in their cars after losing a job they had for a number of years,&#8221; Ms. Moore said. The American Library Association does not keep statistics on incidents in and around libraries, but anecdotal evidence from around the country suggests that some libraries are struggling with their newfound popularity and the social ills that can come along with it. In Los Angeles, the police say the Central Public Library has become a magnet for thieves, and that, excluding shoplifting at stores, there were more thefts of personal property at the library last year than any other location in central Los Angeles. &#8220;We hope things get better,&#8221; said Lt. Paul Vernon, a spokesman for the Los Angeles Police Department, noting the difficulty of policing libraries. &#8220;The library is a place where people tend to congregate, and from a public and government standpoint, you can&#8217;t really restrict people.&#8221; In Sacramento this year, two branches of the public library temporarily stopped accepting cash as fines for overdue books, after thieves struck three times since June &#8211; in one instance, taking off with a safe filled with money. In Lynchburg, Va., a gunman shot a man outside the public library on a Monday afternoon in late January. The victim, who survived, staggered into the library bleeding and looking for help. Since then, an off-duty police officer has been hired by the library for extra security. And in Quincy, Mass., where a man was recently arrested in the library and charged with assault and battery with a dangerous weapon, among other offenses, a police officer on beat patrol now walks through the library during operating hours. Though homelessness is not new to Arlington Heights, security at the library has been tightened since the stabbing. (The man was charged with attempted murder, and the victim survived.) Although such violence is unusual, a library patron, Judi Crawford, said the scene around the building still made her uncomfortable. &#8220;I don&#8217;t like my 16-year-old son to study at the library at night anymore,&#8221; Ms. Crawford said. &#8220;If he is studying here, I make sure he stays inside until he sees me pull up, and he can just run out and get in the car.&#8221; Other things have changed at the library here, too. It has tried to anticipate the new needs of its neighborhood. Next to its welcome desk, it created a job-search desk, and it has recruited volunteer professionals to review résumés, set up a support and networking group for the unemployed, and assembled a Web site offering the best of its online resources. Officials said the library was experiencing double-digit increases in the circulation of DVDs, CDs and books on tape. The library&#8217;s many children&#8217;s programs and cultural arts events are also filled to capacity, reflecting a growing demand, linked to the economy, for free entertainment. With an estimated 2,500 patrons visiting the library every day, employees must now park at a parking lot at a nearby church. &#8220;When you walk by our new job-search desk, you see people in line and even waiting on the benches for assistance,&#8221; said Ms. Moore, the director of the Arlington Heights Memorial Library. A therapist is planning to give a workshop at the library called &#8220;Finding Hope After Losing a Job,&#8221; while also offering advice to library employees who are increasingly being thrust into the role of first responder to emotionally distraught patrons who view them as confidantes. &#8220;I&#8217;ve had people come in and talk for hours,&#8221; said Barbara Vlk, a librarian specializing in business at Arlington Heights. &#8220;More and more people are in need of help and direction.&#8221;</form>
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		<title>Berlin bekommt Flugplatz-Bibliothek!</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/03/25/berlin-bekommt-flugplatz-bibliothek/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 18:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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Auch wenn es BSU schon gemeldet hat: es muss hier noch mal gepostet werden (kommt einem eher vor wie 1. April). Bild meldet:
Mittwoch, 25. März 2009, 19:12 Uhr
Berlin (dpa/bb) &#8211; Der Berliner Senat plant laut RBB-Abendschau einen Neubau für die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) auf dem Gelände des früheren Flughafens Tempelhof. Nach Informationen des Senders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zlb.de/index.html" target="_blank"><img src="http://www.zlb.de/images/zlblogo.gif" alt="" width="299" height="82" /></a></p>
<p>Auch wenn es <a href="http://bibliothekaresinduncool.wordpress.com/2009/03/25/zlb-auf-dem-flughafen-tempelhof/" target="_blank">BSU schon gemeldet hat</a>: es muss hier noch mal gepostet werden (kommt einem eher vor wie 1. April). <a href="http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/dpa/2009/03/25/abendschau-bibliotheksneubau-auf-flughafen.html" target="_blank">Bild</a> meldet:</p>
<blockquote><p><strong>Mittwoch, 25. März 2009, 19:12 Uhr</strong></p>
<p>Berlin (dpa/bb) &#8211; Der Berliner Senat plant laut RBB-Abendschau einen Neubau für die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) auf dem Gelände des früheren Flughafens Tempelhof. Nach Informationen des Senders haben sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und die Fraktionschefs von SPD und Linkspartei im Abgeordnetenhaus, Michael Müller und Carola Bluhm, auf dieses Vorhaben verständigt. Die ZLB ist bisher an zwei Standorten in der Breite Straße und in der Amerika-Gedenkbibliothek untergebracht und leidet seit Jahrzehnten unter baulichen Mängeln und massiver Raumnot. Für den Neubau am Rande des Tempelhofer Damms werden rund 270 Millionen Euro kalkuliert.</p></blockquote>
<p>Es wurde wirklich Zeit! Herzlichen Glückwunsch Claudia Lux!</p>
<p>Was wird jetzt aus dem Centre Pompidou auf dem Schlossplatz? Und warum wird die Berliner Zentralbibliothek aufs Abstellgleis äh.. Flugfeld gestellt? (ZLB &#8211;&gt; RLB) Gibt es dann wenigsten eine neue U-Bahn und eine eigene Station wie in Paris? Und ist die Summe vielleicht nicht doch etwas gering für die Bedeutung dieser Bibliothek?</p>
<p>Himmelhochjauchzend zu Tod betrübt.</p>
<p>Auf der ZLB Seite ist dazu noch nichts.</p>
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		<title>Raum: der dritte Pädagoge (Konvent)</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 22:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
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		<description><![CDATA[
Loris Malaguzzi sprach vom Raum als dritten Pädagogen &#8211; nach dem ersten (den Mitschülern) und dem zweiten (dem Lehrer). Bei der Suche nach seinen Spuren treffe ich auf die Ankündigung einer Tagung des &#8220;Netzwerkes &#8216;Archiv der Zukunft&#8217; &#8211; die Intelligenz der pädagogischen Praxis&#8220;. Die Diskussion um die zunehmende Bedeutung des Ortes der Bibliothek und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 1px solid black;" src="http://www.adz-netzwerk.de/files/images/newsletter/kita-bremen2.jpg" alt="" width="236" height="186" /></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malaguzzi" target="_blank">Loris Malaguzzi</a> sprach vom Raum als dritten Pädagogen &#8211; nach dem ersten (den Mitschülern) und dem zweiten (dem Lehrer). Bei der Suche nach seinen Spuren treffe ich auf die Ankündigung einer Tagung des &#8220;<a href="http://www.adz-netzwerk.de/Konvent-Muenster/" target="_blank">Netzwerkes &#8216;Archiv der Zukunft&#8217; &#8211; die Intelligenz der pädagogischen Praxis</a>&#8220;. Die Diskussion um die zunehmende Bedeutung des Ortes der Bibliothek und der Bibliothek als Bildungseinrichtung treffen hier m.E. sehr fruchtbar aufeinander &#8211; allerdings wissen beide Berufsgruppen, die Bibliothekare und die Pädagogen, (noch) nicht voneinander.</p>
<p>Die Schule hat die Bedeutung der (Innen-)Architektur explizit entdeckt. Die Praxis der neuen Bibliotheksbauten von <a href="http://www.middelfartbibliotek.dk/Default.aspx?ID=79" target="_blank">Middlefart</a> bis <a href="http://www.senatsbibliothek.de/bau/bibl92_fotos.htm" target="_blank">Ulm</a> macht dies zumindest implizit deutlich. Es muss nur noch der Politik klar gemacht werden, dass die Bibliothek ein wichtiger Raum gerade für informelles Lernen in der Stadt ist.</p>
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		<title>Einsturz des Kölner Stadtarchivs</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 21:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>

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		<description><![CDATA[
Fachbereich Informationswissenschaften plant Hilfsaktionen!
Die Bestürzung ist groß, zumal auch viele persönliche Beziehungen in das Kölner Stadtarchiv gehen.
Ein guter Ausgangspunkt für weitere Informationen ist hier bzw. auf den Seiten der Stadt Köln. Interessant vor allem die Reaktionen der Presse und der Vergleich mit dem Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek 2004.

  addthis_url    [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stadthistorisches_Archiv_K%C3%B6ln_-_eingest%C3%BCrztes_Geb%C3%A4ude_(7326).jpg" target="_blank"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d5/Stadthistorisches_Archiv_K%C3%B6ln_-_eingest%C3%BCrztes_Geb%C3%A4ude_%287326%29.jpg/120px-Stadthistorisches_Archiv_K%C3%B6ln_-_eingest%C3%BCrztes_Geb%C3%A4ude_%287326%29.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://iw.fh-potsdam.de/3925.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1549" target="_blank">Fachbereich Informationswissenschaften plant</a> Hilfsaktionen!</p>
<p>Die Bestürzung ist groß, zumal auch viele persönliche Beziehungen in das <a href="http://www.archive.nrw.de/Kommunalarchive/KommunalarchiveI-L/K/Koeln/index.html" target="_blank">Kölner Stadtarchiv</a> gehen.</p>
<p>Ein guter Ausgangspunkt für weitere Informationen ist <a href="http://www.spost.info/archives/163" target="_blank">hier</a> bzw. auf den <a href="http://www.stadt-koeln.de/5/kulturstadt/historisches-archiv/" target="_blank">Seiten der Stadt Köln</a>. Interessant vor allem die Reaktionen der Presse und der Vergleich mit dem Brand der <a href="http://www.klassik-stiftung.de/einrichtungen/herzogin-anna-amalia-bibliothek.html" target="_blank">Herzogin Anna Amalia Bibliothek</a> 2004.</p>
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		<title>Der Ort der Bibliothek in der Hochschule</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 16:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Hochschulmagazin der FH Brandenburg berichtet in der aktuellen Ausgabe über die Jubiläumstagung der Hochschulbibliothek am 13.11.2007. Es war eine interesante Tagung mit spannender Diskussion, in der ich die Ehre hatte, von Martin Grötschel persönlich als Romantiker abgekanzelt zu werden. Die Jaron-Lanier-Debatte vom Anfang des Jahrtausends scheint in Deutschland noch nicht wirklich angekommen zu sein.
Spätestens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fh-brandenburg.de/59.html" target="_blank"><img src="http://www.fh-brandenburg.de/typo3temp/pics/91c0f78410.jpg" height="227" width="160" /></a></p>
<p>Das Hochschulmagazin der FH Brandenburg berichtet <a href="http://forge.fh-potsdam.de/~hobohm/in-focus-FHB-1-2008-15-Jahre%20Bibliothekn.pdf" target="_blank">in der aktuellen Ausgabe</a> über die Jubiläumstagung der Hochschulbibliothek am 13.11.2007. Es war eine interesante Tagung mit spannender Diskussion, in der ich die Ehre hatte, von Martin Grötschel persönlich als Romantiker abgekanzelt zu werden. Die <a href="http://www.edge.org/3rd_culture/bios/lanier.html" target="_blank">Jaron-Lanier</a>-Debatte vom Anfang des Jahrtausends scheint in Deutschland noch nicht wirklich angekommen zu sein.</p>
<p>Spätestens jetzt ist es Zeit, den Vortrag via Slideshare zur Verfügung zu stellen:</p>
<p><code></code></p>
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		<title>Maschine Bibliothek</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 09:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
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		<description><![CDATA[
Die Welt von vorgestern und die Berliner Morgenpost von gestern sind begeistert über die Einführung der Selbstbedienung in Bibliotheken. Ausgerechnet Marzahn-Hellersdorf ist der Berliner &#8220;Pilotbezirk&#8221; zur Einführung von RFID &#8220;bis 2013&#8243;.
Kulturstadtrat Stefan Komoß (SPD): &#8220;Mit diesen neuen Stationen wollen wir unsere Bibliotheken kostengünstiger machen und dem eigentlichen Service wie qualifizierte Beratung der Nutzer viel besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welt.de/berlin/article1687289/Maschinen_ersetzen_Bibliothekare.html" target="_blank"><img src="http://www.welt.de/multimedia/archive/00511/mim_bibliothek_rfid_511108g.jpg" height="113" width="170" /></a></p>
<p>Die <a href="http://www.welt.de/berlin/article1687289/Maschinen_ersetzen_Bibliothekare.html" target="_blank">Welt von vorgestern</a> und die <a href="http://www.morgenpost.de/content/2008/02/18/bezirke/947573.html" target="_blank">Berliner Morgenpost von gestern</a> sind begeistert über die Einführung der Selbstbedienung in Bibliotheken. Ausgerechnet Marzahn-Hellersdorf ist der Berliner &#8220;Pilotbezirk&#8221; zur Einführung von RFID &#8220;bis 2013&#8243;.</p>
<blockquote><p><em>Kulturstadtrat Stefan Komoß (SPD): &#8220;Mit diesen neuen Stationen wollen wir unsere Bibliotheken kostengünstiger machen und dem eigentlichen Service wie qualifizierte Beratung der Nutzer viel besser nachkommen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Interessant ist an der Meldung &#8211; neben dem Bildaufmacher &#8211; vor allem, dass dies immer noch als so wichtig empfunden werden kann, dass sogar überregionale Zeitungen dazu Stellung nehmen. Der Tenor hätte eher sein sollen:</p>
<blockquote><p><em>Im RFID-Konzept des Senats steht, dass für 2009 bis 2013 EU-Mittel im Rahmen des Förderprogramms &#8220;Innovation in Bibliotheken&#8221; beantragt worden sind. Berlin steht unter Zeitdruck, kommt doch der gerade veröffentlichte Bibliotheks-Jahresbericht 2006 zu der Erkenntnis: Von den Bemühungen, Berlin an bundesweit erreichte Leistungs- und Ausstattungsstandards heranzuführen, sei man genau so weit entfernt wie vor Jahren, heißt es.</em></p></blockquote>
<p>Bei dem Artikeltitel &#8220;Maschinen ersetzen Bibliothekare&#8221; habe ich natürlich zunächst an <a href="http://forge.fh-potsdam.de/~hobohm/bibliothek-mythos-metapher-maschine.pdf">andere Maschinen</a> gedacht&#8230; Das zeigt nur wie wenig Bibliotheken mittlerweile in Deutschland bekannt sind.</p>
<p>Aber <strong>2013</strong> ist noch lange hin.</p>
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		<title>IKMZ Wildau &#8211; IKMZ Golm</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/12/01/ikmz-wildau-ikmz-golm/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 08:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nach dem IKMZ in Cottbus und dem IKMZ in Wildau (Eröffnung letzten September) beginnt nun der Bau eines weiteren IKMZ. Diesmal vor meiner Haustür in Golm. Obwohl die Ministerialbürokratie an diesem Begirff festhält, setzt sich das Akronym-Ungetüm nicht durch. Normale Nutzer wie auch Bibliothekare nennen ihre Institution immer noch &#8220;Bibliothek&#8221; &#8211; komisch? (update: vgl. auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre><a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2008/02/ikmz-golm-01-12-07_1005.jpg" title="Start des Bauvorhabens IKMZ in Golm"><img src="http://hobohm.edublogs.org/files/2008/02/ikmz-golm-01-12-07_1005.jpg" alt="Start des Bauvorhabens IKMZ in Golm" height="173" width="130" /></a></pre>
<p>Nach dem IKMZ in Cottbus und dem IKMZ in Wildau (<a href="http://www.blb.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.430274.de" target="_blank">Eröffnung letzten September</a>) beginnt nun der Bau eines weiteren IKMZ. Diesmal vor meiner Haustür in Golm. Obwohl die Ministerialbürokratie an diesem Begirff festhält, setzt sich das Akronym-Ungetüm nicht durch. Normale Nutzer wie auch Bibliothekare nennen ihre Institution immer noch &#8220;Bibliothek&#8221; &#8211; komisch? (update: vgl. auch die Februar 2008 Ausgabe von BuB, in der die neue Bibliothek in Wildau beschrieben wird, ohne dass sie &#8220;IKMZ&#8221; genannt wird.)</p>
<p>Auszug aus der <a href="http://www.uni-potsdam.de/portal/okt07/uniaktuell/bauen.htm" target="_blank">Pressemitteilung</a>:</p>
<blockquote><p> Gleich neben dem Haus der Physiker entsteht das neue Informations-,Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ). Die Bauarbeiten hierfür beginnen voraussichtlich schon im November und sollen bis 2010 dauern. Das IKMZ wird unter anderem Sitz der Bibliotheksverwaltung, der Abteilung Medienbearbeitung und des Uni-Verlages. Unter seinem Dach finden die Leser später die Buchbestände der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und der Humanwissenschaftlichen Fakultäten, ein Magazin für weitere Literaturbestände der verschiedenen Standorte und bibliophile Raritäten. Das Zentrum soll insgesamt Platz für eine Million Bände bieten. Und nicht nur das. Geplant sind darüber hinaus ein Multimedia-Bereich, je ein Vortrags- und Schulungsraum sowie mehrere Gruppen- und Arbeitsräume.</p></blockquote>
<p>Das Foto habe ich am 1. Dezember gemacht, einem regnerischen Samstag. Es sah so aus, also ob der arbeitende Bagger versinkt. Voraussichtliche Fertigstellung 2010.</p>
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		<title>Wissen und Alterität</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/10/26/wissen-und-alteritat/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 21:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>

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		<description><![CDATA[
Über die Notwendigkeit des Anderen im Zusammenhang mit Wissens- und Bildungsprozessen.
Eröffnungsvortrag der VIII. Civitas Ringvorlesung der Fachhochschule Potsdam (Wintersemester 2007/08):
Das andere &#8211; das fremde
 am 29.10.2007 im Schaufenster der Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Str. 4
Die Begegnung mit dem Anderen ist stets prägend in Lernprozessen: nur über die Erfahrung des Neuen &#8211; des noch nicht Gewussten und Ungewohnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fh-potsdam.de/2340.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1343" target="_blank"><img src="http://www.fh-potsdam.de/typo3temp/pics/96e7898f5f.jpg" height="104" width="128" /></a></p>
<p><em>Über die Notwendigkeit des Anderen im Zusammenhang mit Wissens- und Bildungsprozessen.</em><br />
<a href="http://www.fh-potsdam.de/2340.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1343" target="_blank">Eröffnungsvortrag </a>der <a href="http://www.fh-potsdam.de/3081.html" target="_blank">VIII. Civitas Ringvorlesung der Fachhochschule Potsdam</a> (Wintersemester 2007/08):</p>
<p><strong>Das andere &#8211; das fremde</strong></p>
<p><a href="http://www.fh-potsdam.de/2340.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1343" target="_blank"> am 29.10.2007 im Schaufenster</a> der Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Str. 4<br />
Die Begegnung mit dem Anderen ist stets prägend in Lernprozessen: nur über die Erfahrung des Neuen &#8211; des noch nicht Gewussten und Ungewohnten &#8211; können wir uns unserer eigenen Position bewusst werden und diese weiter entwickeln. Dies ist eine Erkenntnis, die viele Studierende nach einem Auslandssemester mitbringen, nach dem sie einen &#8216;anderen&#8217; Blick auf ihr eigenes Land und damit auf sich selbst werfen konnten. Sich selbst von außen betrachten, über den Dingen stehen zu können, ist ein Kennzeichen für die Souveränität des Meisters, dem der Schüler begegnet auf seinem Weg zur eigenen Weisheit.</p>
<p>Die globale Digitalisierung und Vernetzung der Welt macht uns zunehmend bewusst, wie wichtig die (physische) Begegnung mit dem anderen Menschen ist, und wie sehr wir doch eher durch das Analoge geprägt sind. Computerkritiker wie Weizenbaum und Dreyfus haben darauf schon lange hingewiesen, jetzt rufen uns dies die aktuellen Erscheinungsformen des (sozialen) Netzes wie <em>Second Life</em> und <em>MySpace</em> selber grell ins Bewusstsein: der Mensch ist ein soziales Wesen und jede Informations- und Wissenstätigkeit funktioniert nur durch eine Einbettung in personale und gesellschaftliche Kontexte &#8211; durch &#8216;Verortung&#8217;. Nichts anderes passiert derzeit im Internet selbst. Die neuen Möglichkeiten des Web2.0 machen deutlich, wo die Stärken der großen Informationsmaschine Internet liegen: in der Vernetzung von Personen. Alle künstliche oder konstruierte Intelligenz der Suchmaschinen kann die persönliche Begegnung an einem ausgewählten Ort nicht ersetzen. Dies ist der Tenor der aktuellen Überlegungen führender Wirtschaftsexperten, wenn sie das Internet als Marktplatz erklären wollen (&#8221;Märkte sind Gespräche&#8221;) oder wenn Potenziale des &#8220;Humankapitals&#8221; im Wissensmanagement des Unternehmens aktiviert werden sollen (&#8221;Management by Story Telling&#8221;). Informations- und Wissensprozesse geben sich &#8211; befreit von der Techniklast &#8211; zunehmend (wieder) als hermeneutische Dialoge zwischen Menschen zu erkennen.</p>
<p>Der Informationswissenschaftler Hans-Christoph Hobohm macht insgesamt eine Renaissance des Analogen aus und betont in seinem Vortrag wie sehr in anderen Ländern das Umdenken in der Bildungspolitik schon begonnen hat.</p>
<p><em>Die traditionelle Winter-Ringvorlesung der FHP (immer montags 18 h) bringt Kollegen der Hochschule und andere Interessierte aus Potsdam und Umgebung zu interdisziplinären Vorträgen mit anschließender Diskussion und Umtrunk zusammen. Es wurden Themen behandelt wir &#8220;Geometrie und Lebenswelt&#8221;, &#8220;Bildersturm und Gedächtnis&#8221; oder &#8220;Leerstand und Fülle&#8221;. Der langjährige Erfahrungsaustausch macht deutlich: man kann sogar mit Bauingenieuren reden und manche Architekten und Designer verstehen. Eingeladen sind nicht nur Studierende.</em></p>
<p>Pressereaktion in den <a href="http://www.pnn.de/campus/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-pnn.php?ran=on&amp;url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/02.11.2007/3625656.pnn#art" target="_blank">Potsdamer Neuesten Nachrichten</a></p>
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