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	<title>LIS in Potsdam &#187; Open Access</title>
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	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
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		<title>Blog Tipp zu &#8216;new roles of librarians&#8217;</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 20:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<category><![CDATA[e-science]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
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Einem Twitter-Hinweis von Doerte Böhner (Bibliothekarin) folgend, entdecke ich eine recht streitbare und gut vernetzte Bloggerin, Dorothea Salo, deren Texte die Lektüre lohnen, obwohl sie davor warnt: caveat lector. Sie ist nicht mehr &#8220;rat de bibliothèque&#8221; wie die Franzosen sagen, sondern bezeichnet sich selbst als repository rat. Eine interessante neue Rolle für Bibliothekarinnen. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://cavlec.yarinareth.net/wp-content/themes/yarinareth/images/morrissm.jpg" alt="" width="149" height="223" /></p>
<p>Einem Twitter-Hinweis von Doerte Böhner (<a href="http://bibliothekarisch.de/blog/" target="_blank">Bibliothekarin</a>) folgend, entdecke ich eine recht streitbare und gut vernetzte Bloggerin, Dorothea Salo, deren Texte die Lektüre lohnen, obwohl sie davor warnt: <a href="http://cavlec.yarinareth.net/" target="_blank">caveat lector</a>. Sie ist nicht mehr &#8220;<em>rat de bibliothèque</em>&#8221; wie die Franzosen sagen, sondern bezeichnet sich selbst als <em>repository rat</em>. Eine interessante neue Rolle für Bibliothekarinnen. In der <a href="http://www.libraryjournal.com/article/CA6639327.html" target="_blank">aktuellen Ausgabe des Library Journal</a> wird sie interviewt und spannt einen glänzenden Bogen von Stephen Harnad zu Herbert van de Sompel und anderen und beschreibt, was <a href="http://www.emeraldinsight.com/10.1108/07378830610715383" target="_blank">Tony Hey (Microsoft) und seine Frau auch schon in Library Hi Tech 2006</a> als Aufgabe für zukünftige Bibliothekare beschrieben haben: proaktives Sammeln&#8230; Im Library Journal wird sie als &#8220;post Harvard Librarian&#8221; tituliert, weil sie Positionen vertritt, die sich nach dem Votum (2008) von Harvard für ein verpflichtendes Universitätsrepositorium ergeben haben, weil die Bibliothekate merkten, dass Selbstablieferung nicht funktioniert (alte Pflichtexemplarregel&#8230;).</p>
<p>In anderen Beiträgen in ihrem Blog berichtet sie zu <a href="http://cavlec.yarinareth.net/2009/02/27/a-note-for-librarians-on-zotero-syncing/" target="_blank">Zoteros neuen Features</a> und beschwichtigt die bibliothekarischen Gemüter.</p>
<p>Die Optik und der Tonfall ihres Blogs ist vielleicht nicht jedermanns/fraus Geschmack, aber einer amerikanischen Leseratte zuzuhören, die so belesen ist, macht einfach Spaß.</p>
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		<title>Publizieren mit Weblogs</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 21:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>

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Abb. 15: Frage 1: Warum publizieren Sie in einem Fachblog und nicht in einem anderen Kommunikations- oder Publikationsmedium
Die Diplomarbeit von Heidi Stieger: Fachblogs von und für Bibliothekarinnen: Nutzen und Tendenzen. Mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum (Chur März 2007) in endlich erschienen in den Churer Schriften. Viele Kollegen der &#8220;Bloggerszene&#8221; haben ja mitgewirkt und mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/03/fachblogs.JPG" alt="Warum publizieren Sie in einem Fachblog" /></p>
<p>Abb. 15: Frage 1: Warum publizieren Sie in einem Fachblog und nicht in einem anderen Kommunikations- oder Publikationsmedium</p>
<p>Die Diplomarbeit von Heidi Stieger: <em>Fachblogs von und für Bibliothekarinnen: Nutzen und Tendenzen. Mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum</em> (Chur März 2007) in endlich erschienen in den <a href="//www.iudchur.net/index.php?id=25">Churer Schriften.</a> Viele Kollegen der &#8220;Bloggerszene&#8221; haben ja mitgewirkt und mit Spannung auf die zitierfähige Ausgabe gewartet. Leider ist natürlich die Print- oder Quasiprintausgabe etwas im Zeitverzug. Die konkreten Überblicke und empirischen Darstellungen sind deswegen vielleicht nicht mehr ganz valide für das Frühjahr 2007 (die Diplomarbeit wurde im Spätsommer 2006 geschrieben). Dennoch ist es erfrischend, einmal einen systematischen Blick von außen geliefert zu bekommen. Hier gibt es eine Reihe von interessanten Literaturaufarbeitungen aus dem anglo-amerikanischen Raum, die wieder die Differenz spüren lassen.</p>
<p>Interessant die empirische Feststellung, dass die Bloggerinformation inzestuös ist, d.h. sich vornehmlich Quellen aus Blogs und online Medienseiten bedient und nicht aus der Printwelt zitiert. Mit dem vermuteten Ergebnis, dass damit keine neuen Inhalte produziert werden. Die Arbeit selbst belegt an einem Netbib-Beispiel, dass dennoch &#8220;neue Inhalte&#8221; &#8211; allerdings in den Kommentaren &#8211; zustande kommen. Hier könnte aber noch analytischer nachgefragt werden.</p>
<p>In der Abbildung oben (Auswertung der Frage: &#8220;Warum publizieren Sie in einem Weblog&#8221;) wird deutlich, dass Blogs als eine &#8220;einfache Publikationsform&#8221; verstanden und genutzt werden. Häufig noch in der Freizeit, woraus Heidi Stieger schließt, dass Web2.0 noch als Spielerei und Zeitverschwendung empfunden wird. Deutlich wird aber auch gemacht, dass Weblogs spezifische Publikationsmedien sind, die andere nicht ersetzen, sondern nur ergänzen können. Wesentliche Spezifika sind (ganz Web2.0) die größere Personalisierung: &#8221; &#8216;Ich&#8217; ist vollkommen normal&#8221;</p>
<blockquote><p><em>Das Wort „ich“ ist vollkommen normal und keine Ausnahme. Der Autor ist an keine politischen oder wirtschaftlichen Zwänge gebunden und kann sich als Individuum einbringen. Im Gegensatz zur Fachzeitschrift [...] sind die Diskussionen im Fachblog [...] kontrovers, authentisch und subjektiv. (59)<br />
</em></p></blockquote>
<p>Für den <em>Fach</em>-Blog spezifisch ist jedoch:</p>
<blockquote><p><em>Der Autor ist in der Regel im Hintergrund spürbar [...]. Der Grad der Subjektivität ist jedoch verschieden stark. Bemerkenswert ist, dass die Mehrheit der Autoren unter ihrem echten Namen agiert. (43)</em></p></blockquote>
<p>Damit ist auch im Fachblog eine Autorschaft gewahrt, aber die strenge Verpflichtung zu Objektivität und Seriosität eines Fachartikels gemindert. Das erleichtert mit Sicherheit die öffentliche fachliche Äusserung zusammen mit der Geschwindigkeit des Erscheinens der Publikation.</p>
<p>Das andere wichtige Charakteristikum des Blogs ist die hieran beobachtbare Wiederkehr des Hypertexts und die dazu notwendige Atomisierung der Publikationsthemen. Blogs sind nicht mehr &#8220;Inselmedien&#8221; der Verlagsprodukte, in denen Hypertextelemente lediglich zur Navigation dienen, sondern Oszillationsmedien.</p>
<blockquote><p><em>Bei Weblogs handelt es sich aber um Informations- und Medienseiten, die nicht als Inselmedien, sondern als „Oszillationsmedien“ auftreten [...]. Die Inhalte stehen nicht mehr allein für sich da, sondern „entfalten sich um einen Link“, der auf eine andere Seite verweist. Das Netz wird somit als Netz genutzt. Der Link wird zu einem Bestandteil des Beitrages. Es entstehen Texte, die unbegrenzt sind und kein Ende mehr haben. Links sind ein Ausgangspunkt des Schreibens und ergänzen nicht mehr bloss die fertigen Artikel [...]. Der Text alleine ist nicht brauchbar, erst das „Aussenrum“ verhilft dem Text zu Wert [...]. Durch die Links stehen Nachrichten, Texte und Kommentare in enger Beziehung. Dadurch kann ein neuer Kontext entstehen. (51)<br />
</em></p></blockquote>
<p>Eben: Weinbergers Theorie des Webs: &#8220;Small Things Loosely Joined&#8221;.</p>
<p>Lucian Weisel, FIZ Karlsruhe (Vorstandsmitglied der DGI, auf Urlaub in Leipzig), fragte auf dem BID Kongress im Zusammenhang mit der schönen Diplomarbeit von Julia Hinz zu Open Access im LIS Bereich in Deutschland nach der Reputation informationswissenschaftlichen Publizierens in Deutschland. Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es ja bei uns (in unseren Fächern) noch nicht einmal eine Verpflichtung für Hochschullehrer zur (wissenschaftlichen) Publikation. Der Anreiz ist ja auch gering: IWP und BFP sind nicht mehr bei ISI im Journal Citation Report und auf JASIS Niveau kommen wir sicher auch wegen der Sprache nicht. Da bleibt eben nur der Blog. <img src='http://hobohm.edublogs.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber ob dieses Medium der deutschen LIS tatsächlich weiterhilft?</p>
<p>Einerseits. Andererseits ist es aber eben auch die zeitgemäße Form des Publizierens. Warum an der Metapher der gedruckten (und damit zitierfähigen) Seite festhalten, wenn man Blogeinträge mit Permalinks hat? Die Gefahr ist &#8211; und darauf weist implizit die Diplomarbeit hin &#8211; wenn ein Blog eine unspezifische Themenausrichtung erhält. Je höher die fachliche Spezialisierung, desto erfolgreicher die Blogs. Im klassischen Marketing : die USP. Es handelt sich also bei Blogs auch darum, das schulmeisterliche &#8220;Thema verfehlt&#8221; zu vermeiden!? Wieder auf der Gradwanderung zwischen Personen- und Sachorientierung.</p>
<p>Nach dem schönen <a href="http://log.netbib.de/archives/2007/03/23/fach-weblogs/" target="_blank">Vortrag von Edlef Stabenau auf dem BID Kongress</a> nun eine weitere fundierte Analyse zu Fachblogs.</p>
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		<title>Deutsche Wissenschaftler können plötzlich Chinesisch!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 16:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeln]]></category>

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In der InetBib berichtet heute Peter Ahrens von Ex Libris über eine Auswertung der Nutzung im Bereich der Angebote über die DFG Nationallizenzen &#8211; im vorliegenden Fall an der UB Düsseldorf. Herausragend ist hierbei die &#8220;überaschend&#8221; hohe Nutzung der großen chinesischen Volltextdatenbank &#8220;China Academic Journals&#8221;.
 Besonders erwähnenswert unter den NatLis [Nationallizenzen] scheint das &#8220;Abschneiden&#8221; der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://china.eastview.com/kns50/index.aspx" target="_blank"><img src="http://china.eastview.com/kns50/images/skin/kns52/images/en/logo_knshome.gif" height="57" width="154" /></a></p>
<p>In der <a href="http://permalink.gmane.org/gmane.culture.libraries.inetbib/6682" target="_blank">InetBib berichtet heute Peter Ahrens von Ex Libris</a> über eine Auswertung der Nutzung im Bereich der Angebote über die DFG Nationallizenzen &#8211; im vorliegenden Fall an der UB Düsseldorf. Herausragend ist hierbei die &#8220;überaschend&#8221; hohe Nutzung der großen chinesischen Volltextdatenbank &#8220;China Academic Journals&#8221;.</p>
<blockquote><p> <em>Besonders erwähnenswert unter den NatLis </em>[Nationallizenzen]<em> scheint das &#8220;Abschneiden&#8221; der Archive &#8220;China Academic Journals&#8221; (CAJ), die nach Elsevier und ACS (etwa gleichauf mit SPRINGER und WILEY) an Platz drei der absoluten Z</em><em>ahl der OpenURL-Link-requests der ULB Düsseldorf lagen. Insgesamt entfiel etwa 1/6 aller NatLi OpenURL-requests auf die CAJ.</em></p></blockquote>
<p>Ebenfalls erstaunt Peter Ahrens die große Nutzung innerhalb der Naturwissenschaften (97% der Nutzung). Die CAJ werden dabei im Übrigen als naturwissenschaftliche Quelle gewertet, obwohl sie beispielsweise auch die &#8220;Serie&#8221;  Informationswissenschaften:</p>
<blockquote><p><em><strong>Serie I:</strong> Informationswissenschaften<br />
Radio-electronics, Telecommunication Technology, Computer Technology, Automation Technology, Journalism and Media, Publishing Cause, Library and Information Science, Museology, Archive Science</em></p></blockquote>
<p>beinhalten, die aber wohl nicht überall im Angebot ist.</p>
<p>Zu bedenken ist aber vor allem, dass es sich vorwiegend um Texte in chinesischer Sprache (teilwiese mit englischem Titel bzw. Abstract) handelt. Nicht der große Anstieg der Nutzung ist m.E. also verwunderlich, sondern die Tatsache, dass deutsche Wissenschaftler plötzlich so sprachbegabt geworden sind.</p>
<p>Die in InetBib von Peter Ahrens aufgeworfenen Fragen, die auch <a href="http://permalink.gmane.org/gmane.culture.libraries.inetbib/6684" target="_blank">Matthias Kaun von crossasia/Stabi</a> nicht beantworten kann, sind deshalb nur teilweise zielführend.</p>
<blockquote>
<ul>
<li><em>Wie erklärt sich diese unerwartet hohe Nutzung und welche Schlüsse sind daraus zu ziehen ?</em></li>
<li><em>in wie weit handelt es sich hierbei nur um einmalige Neugier von Nutzern oder feste Titel- und Zugriffs-Muster (z.B. bei Verfügbarkeit englischer Keywords, Abstracts und ggf. Abbildungen) ?</em></li>
<li><em>Aus welchem Kontext (Datenbank-Sourcen) werden die Angebote am meisten genutzt?</em></li>
<li><em>Ist die Nutzung an anderen Hochschulen ähnlich hoch und verteilt?</em></li>
<li><em>Entspricht die Nutzungsverteilung der allgemeinen nach Fakultäten oder gibt es spezifische Abweichungen?</em></li>
<li><em>Welchen unmittelbaren und nachhaltigen Einfluß hat eine Ankündigung der Verfügbarkeit und Verlinkung?</em></li>
<li><em>Wie geeignet und praktikabel ist das hier genannte Verfahren für weitere verlags- und  institutions-übergreifende Zugriffs-und Trendanalysen?</em></li>
</ul>
</blockquote>
<p>Müsste nicht <strong>vor </strong>einer Lizenzierung die Frage stehen, was die Wissenschaftler brauchen? Dass sie, wenn sie bei einer Suche auf &#8220;interessante&#8221; Titel stoßen, diese auch mal anschauen wollen, ist m.E. verständlich. Die Verantwortung der Bibliothekare und Informationseinkäufer müsste aber doch die sein, dass sie nicht noch weiter zur Informationsflut ihrer Nutzer beitragen. Zumindest sollte vor Einstieg in die Suche deutlich gemacht werden, dass man mit dem was man bekommt nix anfangen kann. (Das Abstract hilft da aber wie  wir wissen nur in den seltensten Fällen.)</p>
<p>Also nicht zunächst die Frage, &#8220;was bewirkt Open Access&#8221;, sondern, &#8220;welche Art der Information ist notwendig&#8221;. Bitte nicht mehr so viel <em>just in case</em> Bibliothek! Mehr <em>in time</em> oder <em>on demand</em>.</p>
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		<title>Petition zu Open Access an die EU Kommission</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/01/22/petition-zu-open-access-an-die-eu-kommission/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 15:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Unterstützer der Budapest Erklärung haben heute eine Mail folgenden Inhalts bekommen:
 We are writing to you because you are a signatory to the Budapest Open  Access Initiative. As you supported that initiative we are now asking you to  support a further one that will encourage the European Commission to take  action [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ec-petition.eu/index.php?p=index" target="_blank"><img src="http://www.ec-petition.eu/res/images/button_sign.gif" height="33" width="155" /></a></p>
<p>Die Unterstützer der Budapest Erklärung haben heute eine Mail folgenden Inhalts bekommen:</p>
<blockquote><p> <em>We are writing to you because you are a signatory to the Budapest Open  Access Initiative. As you supported that initiative we are now asking you to  support a further one that will encourage the European Commission to take  action that will secure vastly increased access to publicly-funded science  output. </em></p>
<p><em>In the wake of the publication of the report from the &#8220;<a href="http://ec.europa.eu/research/science-society/pdf/scientific-publication-study_en.pdf" target="_blank">EU Study on the  Economic and Technical Evolution of the Scientific Publication Markets of  Europe</a>&#8221; a consortium of organisations working in the scholarly communication  arena is sponsoring a petition to the European Commission to demonstrate  support for Open Access and for the recommendations in the report.</em></p></blockquote>
<p>Im Folgenden wurde ja die Initiative auch unter dem Stichwort &#8220;Berlin declaration&#8221; bekannt. Also  sollten vielleicht doch recht viele Deutsche Unterstützer unter den Unterschriften sein. Bisher sieht das &#8211; nach einem ersten überfliegen &#8211; nicht so aus. Zentral ist weiterhin das Argument, dass öffentliche finanzierte Publikationen auch öffentlich zugänglich sein müssen.</p>
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		<title>Zukunft der Fachinformation</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2006/11/08/zukunft-der-fachinformation/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 22:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>

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		<description><![CDATA[
Endlich einmal eine fundierte Stellungnahme zum deutschen Fachinformationssystem !? (Dank an Ben Kaden)
Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung legt in ihrem Heft 138 einen Bericht zur  &#8220;Neuausrichtung der öffentlich geförderten Informationseinrichtungen&#8221; vor:
Beschluss der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung
vom 23. Oktober 2006:
&#8220;Die Kommission nimmt den Bericht in dem Verständnis zustimmend zur Kenntnis, dass eine Koordinierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="//www.blk-bonn.de/papers/heft138.pdf" target="_blank"><img src="//www.blk-bonn.de/images/blk-logo-klein.gif" height="66" width="298" /></a></p>
<p>Endlich einmal eine fundierte Stellungnahme zum deutschen Fachinformationssystem !? (<a href="//weblog.ib.hu-berlin.de/?p=4703" target="_blank">Dank an Ben Kaden</a>)</p>
<p>Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung legt in ihrem Heft 138 einen Bericht zur  &#8220;<a href="//www.blk-bonn.de/papers/heft138.pdf" target="_blank">Neuausrichtung der öffentlich geförderten Informationseinrichtungen</a>&#8221; vor:</p>
<blockquote><p><em>Beschluss der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung<br />
vom 23. Oktober 2006:<br />
&#8220;Die Kommission nimmt den Bericht in dem Verständnis zustimmend zur Kenntnis, dass eine Koordinierung der Aufgaben der betroffenen Informationseinrichtungen durch regelmäßige Koordinierungstreffen der fachlich für die Einrichtungen Verantwortlichen im Bund und den Ländern erreicht werden soll.&#8221;</em></p>
<p>&#8230;</p>
<p><em>Auch mit Blick auf die fortschrittlichen Informationsinfrastrukturen in anderen Ländern besteht<br />
die Notwendigkeit, die vorhandenen Ansätze zur Neuausrichtung der Informationsversorgung<br />
in Deutschland weiter auszubauen.</em></p>
<p>&#8230;</p>
<p><em>Ein Kernproblem besteht in der fehlenden übergreifenden strategischen Steuerung der Aktivitäten. Die Reibungsverluste durch heterogene Entscheidungsstrukturen führen dazu, dass die Potentiale der bestehenden Infrastruktur letztlich nicht ausgeschöpft werden und das notwendige Tempo flächendeckend wirkender Innovationen nicht erreicht wird. Neben der Sicherstellung der Aufgaben in den Programmbudgets der Einrichtungen soll deshalb von Bund und Ländern zur strategischen Steuerung und zur Koordinierung der Aufgaben der Informationseinrichtungen ein ständiges Gremium (&#8221;<strong>Rat für Informationsinfrastruktur</strong>&#8220;) eingerichtet werden.</em> (Kurzfassung)</p></blockquote>
<p>Der eingangs abgedruckte Beschluss macht allerdings deutlich, dass der hier erwähnte &#8220;Rat&#8221; nicht geschaffen werden wird. Auf der gleichen Sitzung der BLK wurde ja auch die Neuregelung beschlossen, in der lediglich eine &#8220;Gemeinsamae Wissenschaftskonferenz&#8221; (GWK) übrig bleibt, da ja die Föderalismusreform hier viele Kompetenzen an die Länder übertragen hat.<br />
Es beschleicht sich bei der Lektüre des Heftes zur Neuausrichtung öffentlich geförderter Informationseinrichtungen ein ungutes Gefühl. Wie kann die BLK dazu Stellung beziehen? Sind Bibliotheken keine &#8220;öffentlich geförderten Informationseinrichtungen&#8221;? Hier versucht die BLK nach dem Bedeutungsverlust, den ihr die Politik beschert hat noch gut Wetter zu machen und belegt damit um so mehr das katastrophale Ergebnis der Föderalismusreform.</p>
<p>Als Beteiligter bei einer Reihe der dort erwähnten Evaluierungen und Betroffener von neueren Projektfinanzierungen fragt man sich, was es wirklich auf sich hat mit den schön klingenden Worten (ich komme mir vor wie im falschen Film &#8211; oder ich bin der einzige Besucher im Kino?). Interessant vor allem gerade die im Anhang befindlichen Expertenberichte von Lossau, Mittler, Rittberger, Bunzel, WGL u.v.a.m.).</p>
<p><span id="more-169"></span>Hier einige interessante Textpassagen aus dem Hauptteil (Hervorhebungen von mir).</p>
<blockquote><p><em>Die Empfehlungen des Senats der WGL für die Weiterentwicklung berücksichtigen den sehr unterschiedlichen Entwicklungsstand der einzelnen Informationseinrichtungen, fordern aber generell <strong>ein Mehr an strategischer Kooperation, Nutzerorientierung, internationaler Ausrichtung und anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung</strong>.</em></p>
<p>&#8230;</p>
<p><em>Die überregionalen Informationseinrichtungen sollen sich an die Spitze der Entwicklung im Bereich digitaler Informationsdienste setzen. Sie sind auf eigene <strong>informationswissenschaftliche Entwicklungskapazität</strong> und auf umfangreiche Kooperationen mit außer- und universitären Forschungseinrichtungen im nationalen wie internationalen Kontext angewiesen, um moderne Informationsdienstleistungen weiter zu entwickeln und neue <strong>Innovationen </strong>zu generieren. So sind bspw. Werkzeuge für das <strong>persönliche Informationsmanagement</strong> zur unmittelbaren Integration von Informationen in die persönliche Arbeitsumgebung notwendig.</em></p>
<p>&#8230;</p>
<p><em>Recherchen in bibliographischen Datenbanken allein werden künftig <strong>immer weniger als eigenständige geldwerte Informationsdienstleistung</strong> bestehen können. Es muss vielmehr gelingen, ein möglichst umfassendes Angebot an Datenbanken für die akademischen Nutzer in Deutschland durch eigene Produktion und den Erwerb von Verwertungslizenzen bereitzustellen und diese so weit wie möglich mit kundengerechten Modellen zum Zugriff auf digital verfügbare Volltexte zu verknüpfen.</em></p>
<p>&#8230;</p>
<p><em>Im internationalen Vergleich ist die <strong>Versorgung </strong>von Forschung und Lehre in Deutschland mit digitalen Publikationen gegenwärtig <strong>defizitär</strong>. </em></p>
<p>&#8230;</p>
<p><em>Neben eigenen Entwicklungen der Informationseinrichtungen müssen diese verstärkt auch die Rolle der <strong>Trendscouts und der Transferunterstützung</strong> übernehmen.</em></p>
<p>&#8230;</p>
<p><em>Netzwerke wie die Informationsverbünde, die Virtuellen Fachbibliotheken, das Wissenschaftsportal Vascoda, das Kompetenznetzwerk zur Langzeitarchivierung nestor u.a., die bisher vorrangig in Projekten entstanden sind, <strong>müssen nachhaltig institutionell verankert</strong>, finanziell abgesichert und weiter ausgebaut werden.</em></p>
<p>&#8230;</p>
<p><em>Die überregionalen Informationseinrichtungen müssen neben der Informationsversorgung künftig stärker auch <strong>den gesamten Weg der Erzeugung von Wissen</strong> mit entsprechenden Werkzeugen, Organisationsformen und durch Beratungsangebote begleiten. </em></p></blockquote>
<p>Vor dem Hintergrund bisheriger desolater Fachinformationspolitik (Schließung von GID, DBI, Abbau des IuD Programms, Bibliothek2007) sei die Frage erlaubt, ob hier wirklich etwas geschehen wird?</p>
<p>Ein kleiner Lektüretipp am Rande: Hans-Christoph Hobohm: Das Verhältnis zur Dokumentation &#8211; Fachinformationspolitik in den 70er und 80er Jahren in Deutschland. In: <em>Die 70er und 80er Jahre des 20. Jahrhunderts: Auf dem Weg in die Informationsgesellschaft</em>. 13. Jahrestagung des Wolfenbütteler Arbeitskreises für Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte am 10. – 12. Mai 2004 an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, hrsg. v. Peter Vodosek. Wiesbaden 2007 (im Druck): <a href="//www.fh-potsdam.de/~hobohm/Hobohm-2005d-Fachinformationspolitik-und-die-Bibliotheken.pdf" target="_blank">http://www.fh-potsdam.de/~hobohm/Hobohm-2005d-Fachinformationspolitik-und-die-Bibliotheken.pdf</a></p>
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		<title>Open Access Journale</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 14:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine schöne Übersicht mit Kommentaren und Leseproben über gerade für uns relevante Open Access Zeitschriften bringt der Weiterbildungsblog von Jochen Robes. Firstmonday, JCMC und Educause sind dabei.
Danke.

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<p>Eine schöne Übersicht mit Kommentaren und Leseproben über gerade für uns relevante Open Access Zeitschriften bringt der <a href="//www.weiterbildungsblog.de/archives/001331.html">Weiterbildungsblog</a> von <a href="//www.weiterbildungsblog.de/mt/">Jochen Robes</a>. Firstmonday, JCMC und Educause sind dabei.</p>
<p>Danke.</p>
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		<title>Scholarly Electronic Publishing</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jun 2006 21:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Access]]></category>

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		<description><![CDATA[
Charles W. Bailey, Jr. &#8211; der Ur-Urheber der E-Science, bzw. des E-Scholars (leider kein Bild von ihm auf die Schnelle zu finden) verweist von seinem einen Weblog &#8220;DigitalKoans -  What is the sound of 1 e-Print downloading?&#8221; auf seinen anderen Weblog: &#8220;Scholarly Electronic Publishing Weblog (SEPW)&#8221;, der wieder auf seine Scholarly Electronic Publishing Bibliography verweist&#8230; [...]]]></description>
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<p>Charles W. Bailey, Jr. &#8211; der Ur-Urheber der E-Science, bzw. des E-Scholars (leider kein Bild von ihm auf die Schnelle zu finden) verweist von seinem einen Weblog &#8220;<a href="http://www.digital-scholarship.com/digitalkoans/">DigitalKoans -  What is the sound of 1 e-Print downloading?</a>&#8221; auf seinen anderen Weblog: &#8220;<a href="http://info.lib.uh.edu/sepb/sepw.htm"><em>Scholarly Electronic Publishing Weblog</em></a> (<em>SEPW)&#8221;</em>, der wieder auf seine <a href="http://epress.lib.uh.edu/sepb/sepb.html">Scholarly Electronic Publishing Bibliography</a> verweist&#8230; &#8211; neuestes Update des mittleren. Außerdem hat er unlängst einen Preis gekriegt und war erstaunt darüber <img src='http://hobohm.edublogs.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .<br />
<a href="http://www.digital-scholarship.com/">Charles W. Bailey</a> ist <em>Assistant Dean for Digital Library Development</em> der <a href="http://www.uh.edu/campus/libraries.html">University of Houston</a></p>
<p><em>&#8230; aber &#8220;digital Koans&#8221; wären doch in der Tat eine spannende Textgattung</em> &#8230;</p>
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		<title>Bibliothek auf Knopfdruck</title>
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		<pubDate>Fri, 26 May 2006 13:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Schranken: Der Nobelpreisträger Harold Varmus kämpft für den ungehinderten Zugang zum Wissen der Welt
unter diesem Titel gibt der Berliner Tagespiegel heute mal wieder kompetent Auskunft zum Wandel des Bibliotheksbegriffs durch die Open Access-Bewegung.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ohne Schranken: Der Nobelpreisträger Harold Varmus kämpft für den ungehinderten Zugang zum Wissen der Welt</strong></p>
<p>unter diesem Titel gibt der <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen-forschen/archiv/26.05.2006/2556046.asp">Berliner Tagespiegel</a> heute mal wieder kompetent Auskunft zum Wandel des Bibliotheksbegriffs durch die Open Access-Bewegung.</p>
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