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	<title>LIS in Potsdam &#187; Öffentlichkeit</title>
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	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
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		<title>Payback: perfekte Vermarktung in der alten Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 20:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schön, dass sich jemand dieses Themas (Informationsentropie) annimmt. Frank Schirrmacher zeigt uns gleichzeitig, wie Informations- und Kommunikationsmedien (vor allem die klassischen) funktionieren. Und produziert selber Informationsfluten, denn er beherrscht die Klaviatur perfekt. Und darf in allen (wirklich allen: sogar in &#8220;Bild&#8221; wird er abgedruckt) sein Buch bewerben. Man muss dabei eben wissen, dass er Chef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 269px"><img title="Informationsflut (Quelle: moodle.zhaw.ch)" src="http://elearning.zhaw.ch/moodle/file.php/2288/Bilder/Informationsflut.jpg" alt="Informationsflut oder Logorrhoe" width="259" height="215" /><p class="wp-caption-text">Informationsflut oder Logorrhoe</p></div>
<p>Schön, dass sich jemand dieses Themas (Informationsentropie) annimmt. Frank Schirrmacher zeigt uns gleichzeitig, wie Informations- und Kommunikationsmedien (vor allem die klassischen) funktionieren. Und produziert selber Informationsfluten, denn er beherrscht die Klaviatur perfekt. Und darf in allen (wirklich allen: sogar in &#8220;Bild&#8221; wird er abgedruckt) sein Buch bewerben. Man muss dabei eben wissen, dass er Chef des Feuilletons der FAZ ist: er als Person ist eine Institution in unserer Rest-Gelehrtenrepublik. Und er schreibt gerne solche Bücher, die sich gut verkaufen. Trotzdem sind mir andere medienwissenschaftliche Reißer wie Neil Postman oder Richard Sennett um einiges lieber.</p>
<p>Dazu gibt es heute eine fast erfrischende Rezension im <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Frank-Schirrmacher-Payback-Internet;art138,2958796" target="_blank">Berliner Tagesspiegel</a>:</p>
<blockquote><p><em>„Payback“ ist das Buch eines Journalisten, der im Angesicht seiner eigenen Überforderung durch den information overload von Internet und Handy in konsequenter Ich-Perspektive dem Leser erklären will, „warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen“. Das Ganze ist im vollen Bewusstsein, dass jedes maschinenstürmerische Ansinnen nur lächerlich wäre, halb kulturkritisches Pamphlet, halb Ratgeber: in der Fülle des ausgebreiteten Materials immer anregend, mit leichter, gedanklich allerdings oft fahriger Hand geschrieben und in der Verengung des Horizonts auf die unmittelbare Gegenwart legitim.</em></p>
<p><em>Frank Schirrmacher beschreibt den historischen Wendepunkt, den er in den sich verselbstständigenden Informationstechnologien sieht, mit einer Dringlichkeit, die das bisher nur vage Empfundene begrifflich klar zu konturieren versucht – auch wenn die Klagen über Zerstreuung und Überreizung älter sind als das Netz. Mit Recht fürchtet er ein Lesen, das ins maschinelle Gelesenwerden umschlägt, ein Denken, das uns denkt: den Übergang von Selbstbestimmung zu Fremdbestimmung.</em></p></blockquote>
<p>Ob der Rezensent (Gregor Dotzauer) mit seiner Kritik das Buch wirklich treffend beschreibt, werde ich nicht beurteilen können, denn ich werde es nicht lesen.</p>
<p>Vielmehr bringt es mich erneut auf die These von Wayne Wiegand, der von den beiden blinden Flecken der Bibliothekswissenschaft sprach: dem Raum und dem Lesen. Dem Raum haben wir uns mittlerweile schon etwas gewidmet, aber wie Lesen in und mit Informationsinfrastrukturen funktioniert, ist weder erforscht noch benennbares Thema: vielmehr kann man einfach vom &#8220;maschinellen Gelesenwerden&#8221; sprechen. Die Rede von der Informationsflut ist so alt wie die Information selbst &#8211; wenn man so sagen darf. Jedes Zeitalter hat seine Medien und seine spezifischen Informationsfluten, und jedes Mal gibt es Personen des alten Paradigmas, die den Verlust der Informationskultur ja der Welt überhaupt beklagen. Die Klage über die Informationsflut: ein Generationenproblem?</p>
<p>(Immer noch lesbar: Wiegand, Wayne A. (1999): Tunnel Vision and Blind Spots. What the Past Tells Us about the Present; Reflections on the Twentieth-Century History of American Librarianship. In: <em>Library Quarterly</em>, Jg. 69, S. 1–32.)</p>
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		<title>FH Potsdam hilft Stadtarchiv Köln: Medienreaktionen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 14:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[
Ein Lehrstück in praktischer Medienwissenschaft ist die Reaktion auf die kleine Pressemeldung von gestern. Zunächst war die Fachbereichseite im Internet und und das Dekanat per Telefon nicht mehr zu erreichen. Dann gab es Auftrieb der Medienvertreter: Radio (RBB) , Text und Bild (MAZ) interviewten Herrn Post und mich zu unseren Hilfsaktionen.
Es wird wohl heute nachmittag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://archiv.twoday.net/" target="_blank"><img src="http://www.wdr.de/themen/panorama/26/koeln_hauseinsturz/_img/lagerhalle_090309/7885_halle_400q.jpg" alt="Bild aus Archivalia" width="222" height="166" /></a></p>
<p>Ein Lehrstück in praktischer Medienwissenschaft ist die Reaktion auf die kleine Pressemeldung von gestern. Zunächst war die Fachbereichseite im Internet und und das Dekanat per Telefon nicht mehr zu erreichen. Dann gab es Auftrieb der Medienvertreter: Radio (RBB) , Text und Bild (MAZ) interviewten Herrn <a href="http://www.spost.info/" target="_blank">Post</a> und mich zu unseren Hilfsaktionen.</p>
<p>Es wird wohl heute nachmittag auf <a href="http://www.antennebrandenburg.de/" target="_blank">Antenne Brandenburg</a> und im <a href="http://www.inforadio.de/static/" target="_blank">InfoRadio</a> des RBB gesendet. Ggf. gibt es den Podocast dazu. <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/" target="_blank">Märkische Allgemeine Zeitung</a> wird morgen berichten mit Photo.</p>
<p>Es ist schon beeindruckend, welche Reaktionen ein konkret &#8220;fühlbarer&#8221; <strong>Informationskollaps</strong> hervorrufen kann. Der alltägliche Kollaps von Informations-, Bildungs- und Wissensstrukturen ruft bewirkt ja leider nicht so viel. Selbst wenn Wirtschaftsweise <a href="http://www.diw.de/deutsch/das_institut/abteilungen/innovation_industrie_dienstleistung/publikationen/26772.html?politikberatung_kompakt_diw=politikberatung_kompakt_diw&amp;mediennr=0052915&amp;ausgabeformat=wwwpublbereich+d+detail&amp;cmstitel=diwkompakt_2008-045.pdf" target="_blank">gravierende Zahlen warnend veröffentlichen</a>: Deutschland erst auf Platz 15 der internationalen Innovationsskala im Bildungsbereich &#8211; trotz des Hypes aller Innovationsförderung. Tendenz fallend. Es fehlen eben die Grundstrukturen des Wissens, das zu Innovation führen kann. Diesen täglichen Einsturz sieht kaum jemand. Es muss erst so symbolische Einstürze geben wie in Weimar und Köln. Dass der Konjunktureinbruch in Amerika auch in Deutschland zu <a href="http://www.ala.org/ala/newspresscenter/news/pressreleases2008/September2008/ORSharris.cfm" target="_blank">einem Ansturm auf die Bibliotheken</a> führt, ist wohl kaum zu erwarten, weil das deutsche Bibliothekswesen ja schon am Boden liegt.</p>
<p>vgl. letzten <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/03/10/stadtarchiv-koln-fh-potsdam-hilft/" target="_blank">Blogeintrag hier</a>.</p>
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		<title>Stadtarchiv Köln: FH Potsdam hilft</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/03/10/stadtarchiv-koln-fh-potsdam-hilft/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 22:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[alte Welt]]></category>
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		<description><![CDATA[
Pressemeldung der FH Potsdam: (aus dem Web0.0 bzw. 1.0)
Studierende der Fachhochschule Potsdam helfen bei Sicherung der bedrohten Kölner Archivalien
Studierende des Fachbereichs Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam werden in den kommenden Tagen in Köln bei der Rettung der Archivalien des eingestürzten Stadtarchivs behilflich sein. Trotz Semesterferien folgten 30 Studierende umgehend dem Aufruf von Dr. Karin Schwarz, Professorenstellvertreterin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.ad-hoc-news.de/potsdam-hilft-bei-sicherung-der-koelner-archivarien--/de/Politik/20097798" target="_blank"><img src="http://mdb.ad-hoc-news.de/media/204976_0_320.jpg" alt="Bild: AdHocNews" width="187" height="139" /></a></p>
<p><a href="http://www.fh-potsdam.de/presse_archiv_2009.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1565" target="_blank">Pressemeldung der FH Potsdam</a>: <em>(aus dem Web0.0 bzw. 1.0)</em></p>
<p><strong>Studierende der Fachhochschule Potsdam helfen bei Sicherung der bedrohten Kölner Archivalien</strong></p>
<p>Studierende des Fachbereichs Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam werden in den kommenden Tagen in Köln bei der Rettung der Archivalien des eingestürzten Stadtarchivs behilflich sein. Trotz Semesterferien folgten 30 Studierende umgehend dem Aufruf von Dr. Karin Schwarz, Professorenstellvertreterin im Fachbereich Informationswissenschaften. Zwölf von ihnen werden jetzt nach Köln fahren und die geborgenen Archivalien sichten, sortieren und die entstandenen Schäden feststellen. Sie werden in einem Dreischichtbetrieb rund um die Uhr gemeinsam mit anderen Archivaren und Auszubildenden arbeiten.</p>
<p>Die Archivalien werden von der Einsturzstelle in größere Hallen in Köln transportiert und dort von zahlreichen fachlich versierten Kräften begutachtet. Durchnässte Archivalien lassen sich mittels Gefriertrocknung sichern, andere müssen von Staub befreit werden, manche sind durch die Aufbewahrung in Archivkartons beinahe unversehrt. Es muss jedoch auch mit zerrissenen und zerknüllten Schriftstücken gerechnet werden, deren Zusammenhänge die Studierenden wiederherstellen können.</p>
<p>Der Einsturz des Stadtarchivs Köln hat unter den Lehrenden und Studierenden der Fachhochschule Potsdam persönliche Betroffenheit und Entsetzen ausgelöst. &#8220;Wir sind erleichtert darüber, dass zwei Absolventen der FH Potsdam, die im Historischen Archiv der Stadt Köln arbeiten, unversehrt blieben. Aber unsere Trauer und Anteilnahme gilt den Angehörigen des Toten und des Vermissten&#8221;, erklärt Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm, Dekan des Fachbereichs Informationswissenschaften. &#8220;Umso mehr hofft der Fachbereich&#8221;, so Hobohm weiter, &#8220;mit seiner Initiative zur Rettung der Kölner Stadtgeschichte, zur Bewahrung einmaliger, unersetzbarer Dokumente beitragen zu können.&#8221;</p>
<p>Ansprechpartnerin für weitergehende Informationen ist Dr. Karin Schwarz  (Tel: 0331 580-1528 bzw. E-Mail: <a class="moz-txt-link-abbreviated" href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-vfkzducCik0srwvgdp1gh');">›schwarz(AT)fh-potsdam.de</a>).</p>
<p>In der Presse am 10.3.: <a href="http://www.ad-hoc-news.de/potsdam-hilft-bei-sicherung-der-koelner-archivarien--/de/Politik/20097798">Ad Hoc News</a>, am 11.3.: <a href="http://www.pnn.de/potsdam/161805/">dpa/<em>Potsdamer Neueste Nachrichten</em> S.8 print-Version</a>, <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11453149/60709/Studenten-der-FH-als-Helfer-in-Koeln-Wissenschaft.html"><em>Märkische Allgemeine Zeitung</em></a>.</p>
<p>vgl. auch die Beiträge in diesen Blog <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/03/08/koln-heimsuchung-von-biblischem-ausmas/">am 8.3.</a>, <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/03/06/blue-shield-statement-in-support-of-the-cologne-archives/">am 6.3.</a>, <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/03/04/einsturz-des-kolner-stadtarchivs/">am 4.3.</a>.</p>
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		<title>Köln: Heimsuchung von biblischem Ausmaß</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/03/08/koln-heimsuchung-von-biblischem-ausmas/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 12:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
In der Financial Times Deutschland ist heute zu lesen, dass einer der zwei Vermissten Jugendlichen tot geborgen wurde.
In der Fortsetzung des Textes wird Michael Knoche (via dpa) zitiert:
Für Michael Knoche, Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, ist der Verlust des Archivguts in Köln eine &#8220;Heimsuchung von biblischem Ausmaß&#8221;. Es sei nach dem Elbe-Hochwasser in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vj-news.com/index.php/2009/03/07/koeln-die-stadt-koeln-und-die-berufsfeuerwehr-geben-bildmaterial-frei/" target="_blank"><img class="alignright" style="margin: 15px; float: right;" src="http://www.vj-news.com/wp-content/uploads/2009/03/img_6701_548_0.jpeg" alt="Bild: Stadt Köln/Feuerwehr" width="151" height="228" /></a></p>
<p>In der <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:K%F6lner-Stadtarchiv-Rettungskr%E4fte-bergen-Toten-aus-Tr%FCmmern/484190.html" target="_blank">Financial Times Deutschland</a> ist heute zu lesen, dass einer der zwei Vermissten Jugendlichen tot geborgen wurde.</p>
<p>In der Fortsetzung des Textes wird Michael Knoche (via dpa) zitiert:</p>
<blockquote><p><span style="font-style: italic;">Für Michael Knoche, Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, ist der Verlust des Archivguts in Köln eine &#8220;Heimsuchung von biblischem Ausmaß&#8221;. Es sei nach dem Elbe-Hochwasser in Dresden und dem Brand seiner Bibliothek innerhalb weniger Jahre ein neuer dramatischer Verlust unserer nationaler Überlieferung, sagte Knoche in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. &#8220;</span><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Ich habe so das Gefühl, dass die Öffentlichkeit die Katastrophe zwar wahrnimmt, aber noch nicht die Dimension</span><span style="font-style: italic;">.&#8221; Das Unglück sei um ein vielfaches Größer als in Weimar.</span></p></blockquote>
<p>Ich kenne Michael Knoche ganz gut (war einer seiner Studenten an der Uni Köln) und schätze ihn als jemanden, der sehr realistisch bleibt und normalerweise nicht zu Übertreibungen neigt. Wenn das Zitat stimmt macht dies tatsächlich bedenklich&#8230;</p>
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		<title>Alte Welt gegen neue Welt (Fall Tauss)</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/03/05/alte-welt-gegen-neue-welt-fall-tauss/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 17:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[
Mario Sixtus, der elektrische Reporter, weist bei Twitter darauf hin, dass gegen Jörg Tauss (MDB) Beschuldigungen wegen Kinderpornographie erhoben wurden, während Tauss selber zeitgleich im Bundestag über die neuen Medien Twitter und Facebook spricht. (vgl. Nachricht in der Presse.) Tauss ist bekannt geworden als ein Verfechter der Bedeutung der Informationswirtschaft und gilt als &#8220;Versteher der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://profile.ak.facebook.com/v229/1820/120/n1373583838_2757.jpg" alt="" width="128" height="138" /></p>
<p><a href="http://twitter.com/sixtus">Mario Sixtus</a>, der elektrische Reporter, weist bei Twitter darauf hin, dass gegen <a href="http://www.facebook.com/home.php?tab=3#/profile.php?id=1373583838" target="_blank">Jörg Tauss (MDB)</a> Beschuldigungen wegen Kinderpornographie erhoben wurden, während Tauss selber zeitgleich im Bundestag über die neuen Medien Twitter und Facebook spricht. (vgl. <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Joerg-Tauss-SPD;art122,2744678">Nachricht in der Presse</a>.) Tauss ist bekannt geworden als ein Verfechter der Bedeutung der Informationswirtschaft und gilt als &#8220;Versteher der Neuen Medien&#8221;. Zumindest probiert er sie aus &#8211; wie seit einigen Wochen Twitter und Facebook. (wie ich finde professionell, erfolgreich und charmant&#8230;)</p>
<p>Regelrechte Verschwörung würde ich (im Gegensatz zu Sixtus) da nicht vermuten, sondern systemische Determination <img src='http://hobohm.edublogs.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Irgendwie war es ja zu erwarten, dass so jemand (post)modernes den anderen verdächtig wird. Dass es gleich so gewaltige Geschütze sein müssen, erstaunt allerdings etwas. Aber man erlebt es ja auch im Alltag, wie viel Angst die neue Welt auslöst (z.B. <a href="http://www.pnn.de/fragen-des-tages/159971/" target="_blank">gestern der Bericht im Tagesspiegel</a> über zunehmende Internetablehnung bei der Bevölkerung).</p>
<p>Das ist mehr als Digital Divide. Das ist eine tiefer liegende, problematischere Kluft, die immer dann entsteht, wenn ganze Weltbilder ins Wanken geraten.</p>
<p><em>Nachtrag 6.3.</em>: Tauss ist von seinen Ämtern zurückgetreten, obwohl gleichzeitg bestätigt wird, dass der dienstlich mit Kinderpornographie betraut war.</p>
<p><em>Telepolis 8.3.</em>: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/5/134175" target="_self">Mediale Hinrichtung eines Politikers</a> &#8211; woher kannte die Presse so schnell die Details?</p>
<p><em>im Netz seit 9.3.</em>: <a href="http://www.solidaritaet-fuer-joerg-tauss.de/" target="_blank">Solidaritätsplattform Causa Tauss</a>.</p>
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		<title>Einsturz des Kölner Stadtarchivs</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 21:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Fachbereich Informationswissenschaften plant Hilfsaktionen!
Die Bestürzung ist groß, zumal auch viele persönliche Beziehungen in das Kölner Stadtarchiv gehen.
Ein guter Ausgangspunkt für weitere Informationen ist hier bzw. auf den Seiten der Stadt Köln. Interessant vor allem die Reaktionen der Presse und der Vergleich mit dem Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek 2004.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stadthistorisches_Archiv_K%C3%B6ln_-_eingest%C3%BCrztes_Geb%C3%A4ude_(7326).jpg" target="_blank"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d5/Stadthistorisches_Archiv_K%C3%B6ln_-_eingest%C3%BCrztes_Geb%C3%A4ude_%287326%29.jpg/120px-Stadthistorisches_Archiv_K%C3%B6ln_-_eingest%C3%BCrztes_Geb%C3%A4ude_%287326%29.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://iw.fh-potsdam.de/3925.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1549" target="_blank">Fachbereich Informationswissenschaften plant</a> Hilfsaktionen!</p>
<p>Die Bestürzung ist groß, zumal auch viele persönliche Beziehungen in das <a href="http://www.archive.nrw.de/Kommunalarchive/KommunalarchiveI-L/K/Koeln/index.html" target="_blank">Kölner Stadtarchiv</a> gehen.</p>
<p>Ein guter Ausgangspunkt für weitere Informationen ist <a href="http://www.spost.info/archives/163" target="_blank">hier</a> bzw. auf den <a href="http://www.stadt-koeln.de/5/kulturstadt/historisches-archiv/" target="_blank">Seiten der Stadt Köln</a>. Interessant vor allem die Reaktionen der Presse und der Vergleich mit dem Brand der <a href="http://www.klassik-stiftung.de/einrichtungen/herzogin-anna-amalia-bibliothek.html" target="_blank">Herzogin Anna Amalia Bibliothek</a> 2004.</p>
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