<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>LIS in Potsdam &#187; Lesen</title>
	<atom:link href="http://hobohm.edublogs.org/tag/lesen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://hobohm.edublogs.org</link>
	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Nov 2009 20:37:09 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Payback: perfekte Vermarktung in der alten Welt</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/11/25/payback-perfekte-vermarktung-in-der-alten-welt/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/11/25/payback-perfekte-vermarktung-in-der-alten-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 20:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[alte Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Massemmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/?p=412</guid>
		<description><![CDATA[Schön, dass sich jemand dieses Themas (Informationsentropie) annimmt. Frank Schirrmacher zeigt uns gleichzeitig, wie Informations- und Kommunikationsmedien (vor allem die klassischen) funktionieren. Und produziert selber Informationsfluten, denn er beherrscht die Klaviatur perfekt. Und darf in allen (wirklich allen: sogar in &#8220;Bild&#8221; wird er abgedruckt) sein Buch bewerben. Man muss dabei eben wissen, dass er Chef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 269px"><img title="Informationsflut (Quelle: moodle.zhaw.ch)" src="http://elearning.zhaw.ch/moodle/file.php/2288/Bilder/Informationsflut.jpg" alt="Informationsflut oder Logorrhoe" width="259" height="215" /><p class="wp-caption-text">Informationsflut oder Logorrhoe</p></div>
<p>Schön, dass sich jemand dieses Themas (Informationsentropie) annimmt. Frank Schirrmacher zeigt uns gleichzeitig, wie Informations- und Kommunikationsmedien (vor allem die klassischen) funktionieren. Und produziert selber Informationsfluten, denn er beherrscht die Klaviatur perfekt. Und darf in allen (wirklich allen: sogar in &#8220;Bild&#8221; wird er abgedruckt) sein Buch bewerben. Man muss dabei eben wissen, dass er Chef des Feuilletons der FAZ ist: er als Person ist eine Institution in unserer Rest-Gelehrtenrepublik. Und er schreibt gerne solche Bücher, die sich gut verkaufen. Trotzdem sind mir andere medienwissenschaftliche Reißer wie Neil Postman oder Richard Sennett um einiges lieber.</p>
<p>Dazu gibt es heute eine fast erfrischende Rezension im <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Frank-Schirrmacher-Payback-Internet;art138,2958796" target="_blank">Berliner Tagesspiegel</a>:</p>
<blockquote><p><em>„Payback“ ist das Buch eines Journalisten, der im Angesicht seiner eigenen Überforderung durch den information overload von Internet und Handy in konsequenter Ich-Perspektive dem Leser erklären will, „warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen“. Das Ganze ist im vollen Bewusstsein, dass jedes maschinenstürmerische Ansinnen nur lächerlich wäre, halb kulturkritisches Pamphlet, halb Ratgeber: in der Fülle des ausgebreiteten Materials immer anregend, mit leichter, gedanklich allerdings oft fahriger Hand geschrieben und in der Verengung des Horizonts auf die unmittelbare Gegenwart legitim.</em></p>
<p><em>Frank Schirrmacher beschreibt den historischen Wendepunkt, den er in den sich verselbstständigenden Informationstechnologien sieht, mit einer Dringlichkeit, die das bisher nur vage Empfundene begrifflich klar zu konturieren versucht – auch wenn die Klagen über Zerstreuung und Überreizung älter sind als das Netz. Mit Recht fürchtet er ein Lesen, das ins maschinelle Gelesenwerden umschlägt, ein Denken, das uns denkt: den Übergang von Selbstbestimmung zu Fremdbestimmung.</em></p></blockquote>
<p>Ob der Rezensent (Gregor Dotzauer) mit seiner Kritik das Buch wirklich treffend beschreibt, werde ich nicht beurteilen können, denn ich werde es nicht lesen.</p>
<p>Vielmehr bringt es mich erneut auf die These von Wayne Wiegand, der von den beiden blinden Flecken der Bibliothekswissenschaft sprach: dem Raum und dem Lesen. Dem Raum haben wir uns mittlerweile schon etwas gewidmet, aber wie Lesen in und mit Informationsinfrastrukturen funktioniert, ist weder erforscht noch benennbares Thema: vielmehr kann man einfach vom &#8220;maschinellen Gelesenwerden&#8221; sprechen. Die Rede von der Informationsflut ist so alt wie die Information selbst &#8211; wenn man so sagen darf. Jedes Zeitalter hat seine Medien und seine spezifischen Informationsfluten, und jedes Mal gibt es Personen des alten Paradigmas, die den Verlust der Informationskultur ja der Welt überhaupt beklagen. Die Klage über die Informationsflut: ein Generationenproblem?</p>
<p>(Immer noch lesbar: Wiegand, Wayne A. (1999): Tunnel Vision and Blind Spots. What the Past Tells Us about the Present; Reflections on the Twentieth-Century History of American Librarianship. In: <em>Library Quarterly</em>, Jg. 69, S. 1–32.)</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2009%2F11%2F25%2Fpayback-perfekte-vermarktung-in-der-alten-welt%2F';
  addthis_title  = 'Payback%3A+perfekte+Vermarktung+in+der+alten+Welt';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2009/11/25/payback-perfekte-vermarktung-in-der-alten-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jahr der Kreativität und Innovation</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/02/18/jahr-der-kreativitat-und-innovation/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/02/18/jahr-der-kreativitat-und-innovation/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 14:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/?p=363</guid>
		<description><![CDATA[
Wie viele Themen ein Jahr bieten kann. Neben dem Jahr der Astronomie gibt es dieses Jahr auch das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation. Letzte Woche startete dies mit einer ersten Veranstaltung ausgerechnet zum Thema: Wissensgesellschaft. (Wie sehr doch diese Begriffe immer strapaziert werden müssen!) Die deutschen &#8220;Botschafter&#8221; dieser EU-Inititiave sind der Erfinder des MP3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.create2009.europa.eu/fileadmin/templates/images/logo_eyci-2009.gif" alt="" width="278" height="99" /></p>
<p>Wie viele Themen ein Jahr bieten kann. Neben dem Jahr der Astronomie gibt es dieses Jahr auch das <a href="http://www.create2009.europa.eu/index_en.html" target="_blank">Europäische Jahr der Kreativität und Innovation</a>. Letzte Woche startete dies mit einer ersten Veranstaltung ausgerechnet zum Thema: <a href="http://www.create2009.europa.eu/press/news_archive/news_singleview/news/wide-interest-for-the-first-brussels-debate-dedicated-to-the-knowledge-society.html" target="_blank">Wissensgesellschaft</a>. (Wie sehr doch diese Begriffe immer strapaziert werden müssen!) Die deutschen &#8220;Botschafter&#8221; dieser EU-Inititiave sind der Erfinder des MP3 Algorithmus (Brandenburg) und ein Typograph.</p>
<p>Auf den &#8220;<a href="http://www.ejki2009.de/ueber_das_europaeische_jahr_2009_2.html" target="_blank">deutschen Internetseiten des Jahrs</a>&#8221; sind einige interessante Initiativen versammelt. Darunter nicht nur die klassischen &#8220;Geschäftsidee-Startup-Businessplan-Wettbewerbs-Sammelverfahren&#8221;, sondern auch in der Tat Kulturelles wie der <a href="http://www.lesestart-deutschland.de/" target="_blank">Lese-Start</a> und der <a href="http://www.kompetenznachweiskultur.de/" target="_blank">Kompetenznachweis Kultur</a>.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2009%2F02%2F18%2Fjahr-der-kreativitat-und-innovation%2F';
  addthis_title  = 'Jahr+der+Kreativit%C3%A4t+und+Innovation';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2009/02/18/jahr-der-kreativitat-und-innovation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Symbolisch: kein Lesen mehr im ZDF, dafür aber in Bibliotheken?</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2008/10/25/symbolisch-kein-lesen-mehr-im-zdf-dafur-aber-in-bibliotheken/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2008/10/25/symbolisch-kein-lesen-mehr-im-zdf-dafur-aber-in-bibliotheken/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 07:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[e-science]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/?p=356</guid>
		<description><![CDATA[
In Zeiten der Krise wird vieles symbolisch: der gestrige Tag der Bibliotheken bietet sich an: in allen Zeitungen wurde fleißig bieder über die Kampagne &#8220;Deutschland liest&#8221; berichtet und gleichzeitig (am Rande) noch Nachlese betrieben zum Bildungsgipfel. Einhellig ist die Meinung, dass es kein Gipfel war, sondern eine Schlucht. Auf dem &#8220;Gipfel&#8221; wurden die eigentlichen Probleme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/fuer_bibliotheken/werbematerial/"><img src="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/downloads/image/werbematerialien/T-Shirt%20Bild%20zug.jpg" alt="" width="87" height="144" /></a></p>
<p>In Zeiten der Krise wird vieles symbolisch: der gestrige <a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/fuer_bibliotheken/werbematerial/">Tag der Bibliotheken</a> bietet sich an: in allen Zeitungen wurde fleißig <em>bieder</em> über die Kampagne &#8220;Deutschland liest&#8221; berichtet und gleichzeitig (am Rande) noch Nachlese betrieben zum Bildungsgipfel. Einhellig ist die Meinung, dass es kein Gipfel war, sondern eine Schlucht. Auf dem &#8220;Gipfel&#8221; wurden die eigentlichen Probleme der Bildung gar nicht angesprochen: genauso wenig wie man in der Berichterstattung zum Tag der Bibliotheken: &#8220;Deutschland liest&#8221; mit dem Phänomen Bildung in der deutschen Gesellschaft umgehen kann. Was Bildung heißt und wo diese heute wirklich stattfindet machen unsere zwei Bildungsmatadore deutlich: Elke Heidenreich und Marcel Reich-Ranicki. Das Ergebnis: <a href="http://www.literaturcafe.de/ausgelesen-und-aus-fuer-lesen-zdf-feuert-elke-heidenreich/">im ZDF findet künftig kein &#8220;Lesen&#8221; mehr statt</a>.</p>
<p>Aus persönlicher Perspektive kann ich noch hinzu fügen, dass auch die Bibliothekswissenschaft sich nicht am Tag der Bibliotheken beteiligt. Bildung ist nicht wirklich gefragtes Thema: wir beschäftigen uns (gezwungenermaßen) im Studiengang Bibliotheksmanagement eher mit <a href="http://www.std-doi.de/front_content.php">E-Science</a> und <a href="http://www.std-doi.de/front_content.php">Datenmanagement</a> als mit so gesellschaftlich komplizierten Dingen wie Bildung und Lesen. Von der Wissenschaftspolitik wird nur Schickes und Cooles gefördert. Auch wenn keiner es versteht, denn Lesen kann ja schließlich jeder &#8211; vor allem Minister &#8211; da braucht man weder Förderung noch Forschung &#8211; und schon gar nicht Professuren.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2008%2F10%2F25%2Fsymbolisch-kein-lesen-mehr-im-zdf-dafur-aber-in-bibliotheken%2F';
  addthis_title  = 'Symbolisch%3A+kein+Lesen+mehr+im+ZDF%2C+daf%C3%BCr+aber+in+Bibliotheken%3F';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2008/10/25/symbolisch-kein-lesen-mehr-im-zdf-dafur-aber-in-bibliotheken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bibliotheken auf der politischen Tagesordnung</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/10/25/bibliotheken-auf-der-politischen-tagesordnung/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2007/10/25/bibliotheken-auf-der-politischen-tagesordnung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 14:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2007/10/25/bibliotheken-auf-der-politischen-tagesordnung/</guid>
		<description><![CDATA[
Eigentlich wollte ich nur in Ruhe einen guten Cappuccino trinken, mich in meinen Lieblingssessel setzen und Zeitung lesen: über die Waldbrände der Welt, die fliehenden Ehegattinnen von Staatspräsidenten und die anderen normalen Katastrophen, die wir so täglich lesen&#8230;
Diesmal konnte ich nicht &#8220;vernünftig&#8221; Zeitung lesen: auf fast jeder Seite schreit sie mir entgegen, wie wichtig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/10/anzeige-wissen-wos-steht-25-10-2007-pnn2.JPG" title="Bibliotheksanzeige"><img src="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/10/anzeige-wissen-wos-steht-25-10-2007-pnn2.thumbnail.JPG" alt="Bibliotheksanzeige" height="116" width="173" /></a></p>
<p>Eigentlich wollte ich nur in Ruhe einen guten Cappuccino trinken, mich in meinen Lieblingssessel setzen und <strong>Zeitung lesen:</strong> über die Waldbrände der Welt, die fliehenden Ehegattinnen von Staatspräsidenten und die anderen normalen Katastrophen, die wir so täglich lesen&#8230;</p>
<p>Diesmal konnte ich nicht &#8220;vernünftig&#8221; Zeitung lesen: auf fast jeder Seite schreit sie mir entgegen, wie wichtig und gut BIBLIOTHEKEN sind. Schon auf der ersten Seite: die Notiz auf S. 11 weiterzulesen zur Kampagne: &#8220;Wissen wo&#8217;s steht&#8221;</p>
<blockquote><p><em>Mona Lisa liest Dalai Lama, Adam über Frauen: Mit einer originellen Kampagne wollen die Bibliotheken weg vom staubigen Büchereiimage und so mehr Nutzer gewinnen.</em></p></blockquote>
<p>Die Kampagne &#8220;<a href="http://archiv.pnn.de/archiv/19.10.2007/3594932.pnn" title="PNN 19.10.07" target="_blank">Orte des Wissens</a>&#8221; startete am Tag der Bibliotheken mit einer Pressekonferenz und einer Roadshow, auf der die von <a href="http://www.heymann-schnell.de/html/kampagnen/kamp_49.html" target="_blank">Heymann+Schnell entworfenen Anzeigen</a> vorgestellt wurden.</p>
<p><a href="http://www.heymann-schnell.de/html/kampagnen/kamp_49.html" target="_blank"><img src="http://www.heymann-schnell.de/html/img/kamp/Bibliotheksverband/thumb2.jpg" height="75" width="53" /> <img src="http://www.heymann-schnell.de/html/img/kamp/Bibliotheksverband/thumb1.jpg" height="75" width="106" /> <img src="http://www.heymann-schnell.de/html/img/kamp/Bibliotheksverband/thumb3.jpg" height="75" width="53" /><br />
</a></p>
<p>Es wird die Landesvorsitzende Cornelia Stabroth zitiert:</p>
<blockquote><p><em>Die Kampagne, die Teil der landesweiten Initiative „Bilde deine Zukunft! – Bibliotheken in Brandenburg“ist, „soll das Interesse und die Wahrnehmungen der öffentlichen Bibliotheken verbessern“, sagte die Vorsitzende des Landesverbandes, Cornelia Stabrodt.</em></p>
<p><em>So ist die Bibliothek schon längst keine verstaubte Bücherei mehr. Vielmehr sei sie „ein Raum des Wissens und der Bildung“. Ein Treffpunkt zum Dialog, der neben Büchern, weitere Medien wie Zeitschriften, CDs, DVDs und den Zugang zum Internet anbiete. </em></p></blockquote>
<p>Schade nur, dass die Kampagne zunächst auf Brandenburg, das Land mit den geringsten Bildungsausgaben in Deutschland beschränkt bleibt. Der Bundesvorstand des DBV hatte sie gegen eine Ausweitung auf andere Länder ausgesprochen.</p>
<p><strong>Dennoch: ich kann mich nicht erinnern, jemals in Deutschland eine Werbeanzeige für Bibliotheken in den Medien gesehen zu haben.</strong> (Deshalb das Photo meiner Tageszeitung oben.)<strong><br />
</strong></p>
<p>Auf <a href="http://www.pnn.de/kultur/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-pnn.php?ran=on&amp;url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/25.10.2007/3607394.asp#art" target="_blank">Seite 30 meiner Lokalzeitung</a> wird dann berichtet von unseres Bundespräsidenten &#8220;beste <a href="http://www.bundespraesident.de/-,2.641428/Festrede-von-Bundespraesident-.htm" target="_blank">Rede</a>&#8221; seiner Amtszeit (<a href="http://www.welt.de/kultur/article1294925/Weimar_glaenzt_-_ein_Wunder_wie_von_Herkules.html" target="_blank">Welt Online</a>), in der er anläßlich der Wiedereröffnung des Rokoko-Lesesaals der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar das Motto von Claudia Lux&#8217; IFLA Präsidentschaft aufgreift und fordert:</p>
<blockquote><p><em><strong>Bibliotheken müssen auf die politische Tagesordnung!</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><img src="http://www.welt.de/multimedia/archive/00416/Koehler2_DW_Kultur__416919g.jpg" alt="Herren im Anzug, Kapital, das geräuschlos Zinsen brignt, bewundernd" height="313" width="469" /></p></blockquote>
<p>Mehr dazu im <a href="http://weblog.ib.hu-berlin.de/?p=5483" target="_blank">IBI Weblog</a>.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2007%2F10%2F25%2Fbibliotheken-auf-der-politischen-tagesordnung%2F';
  addthis_title  = 'Bibliotheken+auf+der+politischen+Tagesordnung';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2007/10/25/bibliotheken-auf-der-politischen-tagesordnung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tagung der Information Professionals am Rande der Buchmesse</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/10/15/tagung-der-information-professionals-am-rande-der-buchmesse/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2007/10/15/tagung-der-information-professionals-am-rande-der-buchmesse/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 14:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2007/10/15/tagung-der-information-professionals-am-rande-der-buchmesse/</guid>
		<description><![CDATA[ 

In Halle 4.2 der Buchmesse und dem angrenzenden Congress Centrum trafen sich letzte Woche die  Information Professionals Deutschlands zur DGI Jahrestagung. Zwar gab es ein gemütliches &#8220;Web2.0 Wohnzimmer&#8221;, in dem man Bloggen konnte, aber im nahegelegenen ILC (International Librarian Center) gab es genügend Abwechslung, die einen vom Bloggen abhielt. Auch wenn es immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://www.buchmesse.de/de/wordpress/2007/10/13/wusel-weblog/" target="_blank"><img src="http://www.buchmesse.de/imperia/md/images/presse-pr/pressefotos/fotos_2007/blogger/Podcaster_Web20_07_AE_101007_015_181px.jpg" height="181" width="181" /><br />
</a></p>
<p>In Halle 4.2 der Buchmesse und dem angrenzenden Congress Centrum trafen sich letzte Woche die  <a href="http://www.information-professional.de/" target="_blank">Information Professionals </a>Deutschlands zur DGI Jahrestagung. Zwar gab es ein gemütliches &#8220;Web2.0 Wohnzimmer&#8221;, in dem man Bloggen konnte, aber im nahegelegenen ILC (<em>International Librarian Center</em>) gab es genügend Abwechslung, die einen vom Bloggen abhielt. Auch wenn es immer noch Stimmen gibt, die Ort und Zeitpunkt der DGI Online  Tagung für ungünstig halten, so zog doch die Präsidentin der DGI, Prof. Beger, eine überaus positive Bilanz. 457 Tagungsteilnehmer und über 800 Besucher zählte die Buchmesse für die DGI. Halle 4.2 war zwar etwas entfernt vom Congress Centrum, dennoch spürte man die Aktivität und Kreativität von dort auch auf den Tagungssessions.</p>
<p>Die Tagung war als Kontaktbörse und Gesprächsforum sicher ein großer Erfolg, ob das für alle Vortrags-Sessions gleichermaßen galt, kann man schlecht sagen, da man ja immer nur bei wenigen Vorträgen dabei sein konnte. Zumindest in den Sessions, die ich erlebte, war das Thema Ausbildung und Zukunft des Berufs stets zentral. Skepsis und Sorge mischten sich immer wieder mit dem Zweckoptimismus, dass <em>Information Professionals</em> überall gebraucht werden.</p>
<p>In der Podiumsdiskussion mit Ausbildungseinrichtungen und Wirtschaftsvertretern wurde deutlich, wie sehr die Wirtschaft gerade die informationswissenschaftlich ausgebildeten Experten aus unseren Studiengängen braucht. Es wurde von den Wirtschaftsvertretern aber auch deutlich gemacht, dass es in großem Ausmaß auf die Selbstvermarktung (das Auftreten) und die Sozialkompetenz ankommt &#8211; wie in anderen Berufen auch. Der Bachelor wurde an Chance gesehen, breitere soziale und intellektuelle Fähigkeiten zu entwickeln. Das Hauptproblem ist und bleibt, dass viele Personalverantwortliche das Berufsbild nicht wirklich kennen, weshalb empfohlen wurde, den Arbeitsmarkt offensiv anzugehen.</p>
<p>Im Abschlussforum zeichnete die DGI für sich selbst ebenfalls ein optimistisches Bild: es sind für die Tagung demnächst weitere Branchenkooperationen und eine verstärkte Internationalisierung geplant &#8211; und im nächsten Jahr feiert man die 60. Wiederkehr der Tagung ab dem 15.10.2008 &#8211; wieder am Rande der Buchmesse. [Zimmer bald buchen!] Ein konkretes Strategiepapier ist in Arbeit und der Webauftritt wurde pünktlich zur Tagung erneuert (<a href="http://www.information-professional.de/" target="_blank">besuchenswert</a>).</p>
<p>PS. auch <a href="http://www.b2i.de" target="_blank">b2i</a> war präsent mit Beiratssitzung und Vortrag, vgl. das <a href="http://b2i.fh-potsdam.de/" target="_blank">b2i Kommunikationsforum</a>.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2007%2F10%2F15%2Ftagung-der-information-professionals-am-rande-der-buchmesse%2F';
  addthis_title  = 'Tagung+der+Information+Professionals+am+Rande+der+Buchmesse';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2007/10/15/tagung-der-information-professionals-am-rande-der-buchmesse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FHP-Preis an Niko Schachners Lebende Bücher</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/09/25/fhp-preis-an-niko-schachners-lebende-bucher/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2007/09/25/fhp-preis-an-niko-schachners-lebende-bucher/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 19:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2007/09/25/fhp-preis-an-niko-schachners-lebende-bucher/</guid>
		<description><![CDATA[ 
Die Diplomarbeit &#8220;Lebende Bücher in der Bibliothek&#8221; von Niko Schachner ist gestern mit dem Hochschulpreis für die beste Abschlussarbeit im Fachbereich Informationswissenschaften ausgezeichnet worden. (vgl. &#8220;Ich habe ein lebendes Buch gelesen.&#8220;) Am Rande seiner Verteidigung berichtete er auch schon von Folgeprojekten! (vgl. auch seinen Wikipedia-Eintrag).
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute weiterhin.

  addthis_url   [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/09/buttons-lebende-buecher.JPG" title="Buttons"><img src="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/09/buttons-lebende-buecher.JPG" alt="Buttons" height="185" width="240" /></a></p>
<p>Die Diplomarbeit &#8220;Lebende Bücher in der Bibliothek&#8221; von Niko Schachner ist gestern mit dem Hochschulpreis für die beste Abschlussarbeit im Fachbereich Informationswissenschaften ausgezeichnet worden. (vgl. &#8220;<a href="http://hobohm.edublogs.org/2007/04/21/ich-habe-ein-lebendes-buch-gelesen/" title="Blogbeitrag zum 21.4.2007">Ich habe ein lebendes Buch gelesen.</a>&#8220;) Am Rande seiner Verteidigung berichtete er auch schon von Folgeprojekten! (vgl. auch seinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Living_library">Wikipedia-Eintrag</a>).</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch und alles Gute weiterhin.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2007%2F09%2F25%2Ffhp-preis-an-niko-schachners-lebende-bucher%2F';
  addthis_title  = 'FHP-Preis+an+Niko+Schachners+Lebende+B%C3%BCcher';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2007/09/25/fhp-preis-an-niko-schachners-lebende-bucher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abschaffung des Neuköllner Bücherbusses im TV</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/02/22/abschaffung-des-neukollner-bucherbusses-im-tv/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2007/02/22/abschaffung-des-neukollner-bucherbusses-im-tv/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 20:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2007/02/22/abschaffung-des-neukollner-bucherbusses-im-tv/</guid>
		<description><![CDATA[
In den Nachrichten des Kinderkanal (KIKA) Logo berichten Kinder über die Abschaffung des Bücherbusses in Berlin-Neukölln. Das ZDF verhilft ihnen in der &#8220;Redezeit&#8221; zu einem Gespräch mit dem entsprechenden Kommunalpolitiker, und danach finden die Kinder es gut, dass der Bücherbus bald nicht mehr fährt. Man könne doch über die Schulen Bücher bestellen, so Herr Schimmang&#8230;
Celina, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/17543/index.html" target="_blank"><img src="http://www.tivi.de/imperia/md/images/logo/a_quer_160x92/redezeit/berlin_buecherbus.jpg" height="222" width="154" /></a></p>
<p>In den Nachrichten des Kinderkanal (KIKA) Logo berichten Kinder über die Abschaffung des Bücherbusses in Berlin-Neukölln. Das ZDF verhilft ihnen in der &#8220;Redezeit&#8221; zu einem Gespräch mit dem entsprechenden Kommunalpolitiker, und danach finden die Kinder es gut, dass der Bücherbus bald nicht mehr fährt. Man könne doch über die Schulen Bücher bestellen, so Herr Schimmang&#8230;</p>
<blockquote><p><em>Celina, Marcel und Mirjana wohnen alle in Berlin-Neukölln und sind richtige Leseratten. Am liebsten lesen die drei Schüler Detektivgeschichten, zum Beispiel von TKKG. Aber wie kommt man immer an die neuesten, spannenden Abenteuer? &#8220;Viele haben ja auch nicht so viel Geld und können sich die Sachen nicht immer neu kaufen&#8221;, sagt Celina                </em></p>
<p><em>In Berlin-Neukölln gibt es dafür eine tolle Lösung: den Bücherbus. Der fährt quer durch Neukölln und hält auch an Celinas Schule. Marcel findet toll, dass man in der rollenden Bibliothek so viel ausleihen kann, wie man will: Bücher, Kassetten, DVDs und Zeitschriften.</em></p>
<p><em>Jetzt soll der Bücherbus abgeschafft werden! Er ist einfacht zu alt. Angeblich hat der Stadtteil Neukölln zu wenig Geld, um einen neuen Bus zu kaufen. Celina, Marcel und Mirjana sind sauer. Mit ihren Freunden haben sie Unterschriften gesammelt, um gegen die Abschaffung vom Bücherbus zu protestieren. Geholfen hat es nichts. Ein klarer Fall für die logo!-Redezeit.</em></p>
<p><em>Herr Schimmang ist Politiker und verantwortlich für die Abschaffung des Bücherbusses. Er kam zum Redezeitgespräch, hatte aber keine richtige Lösung für das Problem. Herr Schimmang sagt, dass es ja auch noch vier andere Bibliotheken in der Stadt gibt. Dabei hat er wohl vergessen, dass die alle viel zu weit weg sind. Celina, Marcel und Mirjana kämpfen aber weiter für ihren Bücherbus. Sie wollen schließlich auch in Zukunft wissen, wie die Abenteuer ihrer Helden weitergehen.</em></p></blockquote>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2007%2F02%2F22%2Fabschaffung-des-neukollner-bucherbusses-im-tv%2F';
  addthis_title  = 'Abschaffung+des+Neuk%C3%B6llner+B%C3%BCcherbusses+im+TV';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2007/02/22/abschaffung-des-neukollner-bucherbusses-im-tv/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Viertel der Bibliotheksbenutzer arbeitet nachts</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/01/05/ein-viertel-der-bibliotheksbenutzer-arbeitet-nachts/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2007/01/05/ein-viertel-der-bibliotheksbenutzer-arbeitet-nachts/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2007 15:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2007/01/05/ein-viertel-der-bibliotheksbenutzer-arbeitet-nachts/</guid>
		<description><![CDATA[
meldet Heise in einem Bericht über die 24 Stunden geöffnete Universitätsbibliothek Karlsruhe. Insgesamt ermöglicht RFID einen Besucherzuwachs um das dreifache.
 Die neue 24-Stundenbibliothek der Universität Karlsruhe wird von den Benutzern offenbar sehr geschätzt. Nach Angaben der Schweizer Bibliotheca RFID Library Systems AG ist die Zahl der Besucher im Vergleich zum Vorjahr auf das Dreifache angestiegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.heise.de/bilder/83197/0/0" alt="RFID machts möglich" /></p>
<p>meldet <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/83197" target="_blank">Heise</a> in einem Bericht über die 24 Stunden geöffnete Universitätsbibliothek Karlsruhe. Insgesamt ermöglicht RFID einen Besucherzuwachs um das dreifache.</p>
<blockquote><p><em> Die neue 24-Stundenbibliothek der Universität Karlsruhe wird von den Benutzern offenbar sehr geschätzt. Nach Angaben der Schweizer <a href="http://www.bibliotheca-rfid.com/" target="_blank">Bibliotheca RFID Library Systems AG</a> ist die Zahl der Besucher im Vergleich zum Vorjahr auf das Dreifache angestiegen. Ein Viertel der Nutzer arbeite inzwischen nachts zwischen 19 und 9 Uhr, zehn Prozent der Nutzung falle auf das Wochenende. Insbesondere am Sonntag würden die zusätzlichen Arbeitsstunden bis spät abends wahrgenommen. Im Vergleich zu samstags gebe es sogar doppelt so viele Besucher. Die jährliche Ausleihzahl von 600.000 Medien ist indes nahezu gleich geblieben. </em></p>
<p><em>Seit April vergangenen Jahres ist die <a href="http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/" target="_blank">Universitätsbibliothek Karlsruhe</a> mit einem RFID-Selbstverbuchungssystem ausgestattet, das sowohl Ausleih- als auch Rückgabevorgänge automatisiert. Inhaber einer Bibliothekskarte können die Bibliothek rund um die Uhr betreten und unter anderem die Fachlesesäle sowie alle elektronischen Dienste nutzen. Mit Büchern verlassen kann man das Gebäude erst, wenn diese zuvor auf dem eigenen Bibliothekskonto verbucht wurden. Damit aus der Bibliothek kein Ort für Studenten-Partys wird, hat die Universität die Campus-Nachtwache inzwischen in das Bibliotheksgebäude verlegt.</em></p></blockquote>
<p>Carsten Raddatz meint bei <a href="http://netzpolitik.org/2007/bibliotheken-die-24h-geoeffnet-haben-bekommen-mehr-besucher/" target="_blank">Netzpolitik</a> dazu:</p>
<blockquote><p><em>Simple Regel: die Nutzung steigt, wenn man länger öffnet. Anderswo macht man das so, ohne mehr Technik.</em></p></blockquote>
<p>Richtig: das ist wirklich wieder ein Problem der missverstandenen Informationsgesellschaft, in der nur die IT als Komponente  der Informationsgesellschaft ausgemacht wird.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2007%2F01%2F05%2Fein-viertel-der-bibliotheksbenutzer-arbeitet-nachts%2F';
  addthis_title  = 'Ein+Viertel+der+Bibliotheksbenutzer+arbeitet+nachts';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2007/01/05/ein-viertel-der-bibliotheksbenutzer-arbeitet-nachts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jetzt gehts los: Staatsziel Kultur</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2006/11/09/jetzt-gehts-los-staatsziel-kultur/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2006/11/09/jetzt-gehts-los-staatsziel-kultur/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2006 21:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2006/11/09/jetzt-gehts-los-staatsziel-kultur/</guid>
		<description><![CDATA[
titelt der Deutsche Kulturrat in seiner heutigen Pressemitteilung.
Der Vorsitzende des Deutschen Kulturrates, Prof. Dr. Max Fuchs, traf den Vorsitzenden der SPD Bundestagsfraktion, Dr. Peter Struck, zum kulturpolitischen Austausch. (&#8230;)
Ein wichtiges Thema war in dem Gespräch die Verankerung des Staatszieles Kultur im Grundgesetz. Bei der Föderalismusreform wurde die Verankerung des Staatsziels Kultur zurückgestellt, weil das Staatsziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kulturrat.de/index.php" target="_blank"><img src="http://www.kulturrat.de/img/logo_kulturrat.gif" height="65" width="363" /></a></p>
<p>titelt der <a href="http://www.kulturrat.de/index.php" target="_blank">Deutsche Kulturrat</a> in seiner <a href="http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=889&amp;rubrik=47" target="_blank">heutigen Pressemitteilung</a>.</p>
<blockquote><p><em>Der Vorsitzende des Deutschen Kulturrates, Prof. Dr. Max Fuchs, traf den Vorsitzenden der SPD Bundestagsfraktion, Dr. Peter Struck, zum kulturpolitischen Austausch. (&#8230;)</em></p>
<p><em>Ein wichtiges Thema war in dem Gespräch die Verankerung des Staatszieles Kultur im Grundgesetz. Bei der Föderalismusreform wurde die Verankerung des Staatsziels Kultur zurückgestellt, weil das Staatsziel Kultur föderalismusneutral ist. Nach Abschluss der Föderalismusreform soll jetzt das Staatziel Kultur im Grundgesetz verankert werden. Der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages führt voraussichtlich am 11. Dezember 2006 eine Anhörung zur Verankerung des Staatzieles Kultur und des Staatszieles Sport im Grundgesetz durch.</em></p>
<p><em>Der Vorsitzende der SPD Bundestagsfraktion Peter Struck hat in dem Gespräch mit dem Deutschen Kulturrat deutlich gemacht, dass sich die SPD Bundestagsfraktion für das Staatsziel Kultur und das Staatziel Sport aussprechen wird. </em></p></blockquote>
<p>Die <a href="http://www.bundestag.de/parlament/gremien/kommissionen/enqkultur/index.html" target="_blank">Enquête Kommission Kultur</a> arbeitet noch und von der <a href="http://www.bibliothek2007.de" target="_blank">Bibliotheksentwicklungsagentur (BEA)</a> wird erst gar nicht mehr geredet.</p>
<p>Passend dazu ist soeben ein Buch bei BID erschienen:</p>
<blockquote><p><font color="black" face="Geneva,Arial,Helvetica,Verdana,sans serif" size="2"><strong>Aufbruch als Ziel – BID und „Bibliothek2007“</strong>. Zum Abschluss der sechsjährigen Amtszeit Georg Ruppelts als Sprecher von Bibliothek &amp; Information Deutschland. Herausgegeben von Bibliothek &amp; Information  Deutschland (BID). &#8211; Hildesheim: Olms, 2006. – VIII, 251 S. ISBN  3-487-13225-7. &#8211; € 19,80  <a href="http://www.olms.de/acgi/a.cgi?alayout=373&amp;ausgabe=detail&amp;aref=14339" target="_blank">Bestellmöglichkeit</a>  </font></p></blockquote>
<p>in dem die BuB Artikel zu Bibliothek2007 noch einmal zusammengefasst sind und eine Reihe anderes interessantes Material zu fnden ist. (allerdings beschleicht mich ein ähnlich mulmiges Gefühl bei der Neulektüre wie <a href="http://hobohm.edublogs.org/2006/11/08/zukunft-der-fachinformation/" target="_blank">gestern bei der Lektüre</a> der BLK Empfehlung zum <a href="http://www.blk-bonn.de/papers/heft138.pdf" target="_blank">Rat für Informationsinfrastruktur</a>: wie weit sind die Autoren jeweils von der Projektpraxis und Finanzrealität entfernt?)</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2006%2F11%2F09%2Fjetzt-gehts-los-staatsziel-kultur%2F';
  addthis_title  = 'Jetzt+gehts+los%3A+Staatsziel+Kultur';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2006/11/09/jetzt-gehts-los-staatsziel-kultur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zukunft des Lesens</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2006/10/20/lesen/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2006/10/20/lesen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2006 20:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2006/06/26/lesen/</guid>
		<description><![CDATA[Warum ist Lesen gut und was passiert, wenn man viel gelesen hat? Auf diese Frage weist Martha Brockenborough (Encarta) und exzerpiert einen Artikel:
In a paper called What Reading Does for the Mind, Anne E. Cunningham, associate professor of cognition and development at the University of California, Berkeley, makes the case that reading: 

increases vocabulary more [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ist Lesen gut und was passiert, wenn man viel gelesen hat? Auf diese Frage weist <a href="http://encarta.msn.com/encnet/departments/elementary/?article=WhatEffectReadingHasonOurMinds">Martha Brockenborough (Encarta)</a> und exzerpiert einen Artikel:</p>
<blockquote><p><em>In a paper called </em>What Reading Does for the Mind<em>, Anne E. Cunningham, associate professor of cognition and development at the University of California, Berkeley, makes the case that reading: </em></p>
<ul>
<li><em>increases vocabulary more than talking or direct teaching; </em></li>
<li><em>substantially boosts general knowledge while decreasing the likelihood that misinformation will be absorbed; and </em></li>
<li><em>helps keep our memory and reasoning abilities intact as we age.</em></li>
</ul>
</blockquote>
<p><a href="http://www.zukunftsinstitut.de/rss/2006/10/04/leseratten-oder-bildungstiger-wie-sieht-die-kernzielgruppe-der-buchbranche-aus/">Trendspot 11 des Zukunftsinstituts</a> hatte das Thema auch Anfang Oktober mit dem erstaunlichen Fazit:</p>
<blockquote><p><em>Lesekultur wird sich in den nächsten Jahren in zwei Sphären weiterentwickeln: Als komplexe Informationsbeschaffungsmaßnahme in der globalen Wissensgesellschaft und als Entschleunigung über belletristische Angebote. Mit dem Kauf eines Buches erhofft sich der Kunde von morgen Erweiterung des Bildungshintergrunds (und damit Wettbewerbsfähigkeit), Horizonterweiterung, aber auch das Eintauchen in emotionale Kontrastwelten. </em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.zukunftsinstitut.de/rss/uploads/2006/10/illu_chart_trendspot11.gif"><img width="466" height="293" src="http://www.zukunftsinstitut.de/rss/uploads/2006/10/illu_chart_trendspot11.gif" /></a></p>
<p>Da ist es vielleicht doch ganz interessant, sich einmal der Entschleunigungsdebatte auch unter bibliothekswissenschaftlicher Sicht zu nähern.</p>
<p>Passend zum Thema vielleicht auch: <a href="http://www.ronald-kaiser.com/film/ger_lesen.wmv">Lesen fesselt</a> &#8211; der Werbefilm einer Projektgruppe der HdM.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2006%2F10%2F20%2Flesen%2F';
  addthis_title  = 'Zukunft+des+Lesens';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2006/10/20/lesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
