Frühere Seminare

Veranstaltungsankündigung aus vergangenen Semestern seit 1997

Sommersemester 2018

Aufgrund meines Krankheitsausfalls seit Februar biete ich nur im reduzierten Ausmaß Lehrveranstaltungen in diesem Semester an:

B6b – Forschungsmethoden Teil 2

4. Semester Bachelor Bibliothekswissenschaft
2 SWS, donnerstags, 8:30 bis 10h Raum 2/003

M1a – Informationswissenschaft

zus. mit Prof. Dr. Däßler, 1. Semester Master Informationswissenschaften
2 SWS, mittwochs, 12:30 bis 14h, Raum 3/110

M2 – Informationsbewertung

zus. mit Prof. Dr. Keitel, 1. Semester Master Informationswissenschaften
3 SWS, freitags, 14tg., 11 bis 16:15h, Raum 2/003

M5b – Methoden und Methodologie

1. Semester Master Informationswissenschaften
2 SWS, freitags, 9 (c.t.) bis 11

Wintersemester 2017/18

BA im Grundstudium

G1 Informationswissenschaftliche Werkstatt (4SWS – 4CP)

mittwochs 10:30 Raum: HA2/003 – Beginn: Do. 12.10.

Desinformation und Fake News und Einrichtungen der Informationsinfrastruktur.

Was tragen Archive, Bibliotheken und unternehmensinterne Informationseinrichtungen bei zur Erhöhung der Informationsqualität? Was ist unsere Rolle in der aktuellen Debatte und wie könnte man diese weiter entwickeln? In dieser Werkstatt soll die Diskussion zu Desinformation derart aufgegriffen werden, dass dabei deutlich wird, was die Kernwerte (core values)  unserer Berufsfelder mit der Entwicklung der Postdemokratie zu tun haben. Es sollen bisherigen Standpunkte, Initiativen und Entwicklungen gesammelt und hinterfragt werden auf ihren Bezug zur Nachhaltigkeit in der Informationsgesellschaft. Die Studierenden lernen dabei die Reflexion ihrer eigenen Positionen und erkunden ihre Rolle in dem gewählten Berufsfeld. Sie untersuchen unterschiedliche Ansätze in der Fachliteratur und erproben in persönlichen Fachgesprächen in Einrichtungen der Praxis ihre Argumente. Wesentlicher Anteil der Werkstatt sind Kurzexkursionen. Projektergebnis könnten Aktionen, Übersichten (Poster etc.), Handlungsanleitungen (Flyer) oder eine öffentlichkeitswirksames Produkt (Podiumsdiskussion, Video) sein.

Als Einstieg könnte mein Vortrag auf der I-Science Tagung des Fachbereichs am 4. Juli 2017 dienen: https://e-lectures.fh-potsdam.de/engage/theodul/ui/core.html?id=e823b358-d536-40a0-a8dd-595e98b5b76c# – Desinformation und andere Informationspathologien

G2d Vorlesung: Information – Mensch – Gesellschaft (2SWS) (Teilklausur)

mittwochs 8:30 Raum: HG/067 – Beginn: Mi. 18.10.

Die Vorlesung führt ein in Grundprobleme der Informationswissenschaft(en) aus sozialwissenschaftlicher Perspektive.

Themen sind u.a.:

  • Information und Wissen: Informationswissenschaft und Informationswissenschaften
  • menschliches Informationsverhalten: Informationspsychologie, Kognitionswissenschaft und Neurosoziologie 
  • Information und Kommunikation als gesellschaftliche Grundlage: Entwicklung zur Informationsgesellschaft 
  • Information als Rohstoff für Wirtschaft, Unternehmen und Staat („Wissen ist Macht“) 
  • Digitale Gesellschaft und die Zukunft: neue Formen der Informationsverteilung und -bewertung

eine erste Lektüreanregung:

Simanowski, Roberto (2014): Data Love. Berlin: Matthes & Seitz Berlin (Kleine Reihe).

Buckland, Michael (2017): Information and Society. Cumberland: MIT Press (The MIT Press Essential Knowledge Series).

Aufzeichnung der Vorlesung aus dem letzten Wintersemester in „OpenCast E-Lectures: Serie „Einführung in die Informationsgesellschaft„.

Drittes Semester BA Bibliothekswissenschaft:

B6a Forschungsmethoden (2SWS, 2,5 CP) – Beginn: Do. 19.10.

donnerstags 10:00 Raum: HA3/008

Inhalte: Was ist Wissenschaft? Wie funktioniert Forschung? Welche Werkzeuge und grundlegenden Schritte müssen bei der eigenen wissenschaftlichen Arbeit beachtet werden? Wie wird Forschung bewertet? Was ist speziell in der Bibliothekswissenschaft? Warum brauchen wir „Evidence Based Library and Information Practice“ (EBLIB)?

Ablauf: Wir betrachten eingehend die Methoden: Desktop Research (z.B. Systematic Review, Bibliometrie etc.), heuristische Evaluation, den Einsatz von Diagrammen und anderen „Denkwerkzeugen“ sowie grundlegendes zu Befragungen (qualitativ/qualitativ). (Fortsetzung im Sommersemester)

Anforderungen: Zur Vorbereitung eines im nächsten Semester eigenständig durchzuführenden „Forschungsprojektes“ ist die konzeptionelle Vorbereitung z.B. in Form eines State-of-the-Arts Berichtes gefordert (bez. auf Thema, Literatur und Methode).

Literatur:

  • Hussy, Walter; Schreier, Margrit; Echterhoff, Gerald (2013): Forschungsmethoden in Psychologie und Sozialwissenschaften. 2. Aufl. Berlin, Heidelberg: Imprint: Springer (Springer-Lehrbuch).
  • Umlauf, Konrad; Seadle, Michael; Fühles-Ubach, Simone (Hg.) (2013): Handbuch Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Bibliotheks-, Benutzerforschung, Informationsanalyse. Berlin: De Gruyter Saur (Reference).
  • Siegfried, Doreen; Nix, Sebastian Johannes (2014): Nutzerbezogene Marktforschung für Bibliotheken. Eine Praxiseinführung. Berlin/Boston: De Gruyter Saur (Praxiswissen).
  • Cohen, Martin (2015): Critical Thinking Skills For Dummies. New York, NY: John Wiley & Sons.
  • Rustler, Florian (2017): Denkwerkzeuge der Kreativität und Innovation. Das kleine Handbuch der Innovationsmethoden. 5. Auflage, aktualisiert und erweitert. St. Gallen, Zürich: Midas Management Verlag AG.

siebtes Semester BA Bibliotheksmanagement (altes Curriculum)

PB-K Bachelor-Kolloquium (2SWS)

dienstags 14:30 Raum: NN – bzw. per Videokonferenz: https://webconf.vc.dfn.de/fwb/ – Beginn: Di. 17.10.

Begleitung der BA Thesis.

Literatur: Krajewski, Markus (2015): Lesen, Schreiben, Denken. Zur wissenschaftlichen Abschlussarbeit in 7 Schritten. 2., durchgesehene Auflage. Köln, Weimar, Wien: Böhlau Verlag (utb-studi-e-book, 3858). Online verfügbar unter http://www.utb-studi-e-book.de/9783838542379.

Master Informationswissenschaften 2. Semester

M1b Informationswissenschaft

mittwochs 17:15 Raum: HA2/014 – Beginn: Mi. 18.10.

Fortsetzung der Einführung in die Informationswissenschaft mit Gastvorträgen und vertiefenden Einzelaspekten.

Literatur: Bates, Marcia J. (2016): Many Paths to Theory. The Creative Process in the Information Sciences. In: Diane H. Sonnenwald (Hg.): Theory development in the information sciences. Austin: University of Texas Press (Information), Chapter 2.

M5b Forschungsmethoden 

dienstags 17:15 Raum: HA3/110 – Beginn: Di. 17.10.

Zielsetzung

Im Teilmodul Forschungsmethoden vertiefen die Studierenden begleitend methodologischen Erfahrungen bei der Durchführung und Konzeption von Forschungsvorhaben von der Formulierung der Research Questions, zur Operationalisierung und Auswertung der Ergebnisse. Die Methodenreflexion in den Informationswissenschaften wird kritisch hinterfragt. Aus eigenen praktischen Erfahrungen wird eine Übertragung vorgenommen, die den wissenschaftlichen Lernerfolg in der Projekt- und der späteren Masterarbeit unterstützen soll.

Inhalte

  • Entwicklung des Methodeneinsatzes in den Informationswissenschaften
  • Wissenschaftstheoretische Voraussetzungen für Forschungsfragen: Metatheorie, Methode, Theorie
  • Bedingungen der Operationalisierung bei quantitativer und bei qualitativer Vorgehensweise
  • Vertiefung klassischer quantifizierender Methoden (Umfragemethoden, Messmethoden etc.)
  • Ethnographische und phänomenographische Methoden
  • Methoden der Inhaltsanalyse
  • Visuelle und infographische Methoden
  • Höherwertige Analysemethoden und Instrumente (SPSS, R)

Literatur:

  • Catalano, Amy J. (2016): Streamlining LIS research. A compendium of tried and true tests, measurements, and other instruments. Santa Barbara, CA: Libraries Unlimited.
  • Chu, Heting (2015): Research methods in library and information science. A content analysis. In: Library & Information Science Research 37 (1), S. 36-41.
  • Connaway, Lynn Silipigni; Radford, Marie L. (2017): Research methods in library and information science. Sixth edition. Santa Barbara, California: Libraries Unlimited (Library and information science text series).
  • Gauchi Risso, Veronica (2016): Research methods used in library and information science during the 1970-2010. In: New Library World 117 (1/2), S. 74-93. DOI: 10.1108/NLW-08-2015-0055.
  • Pickard, Alison Jane; Childs, Sue (2013): Research methods in information. 2. Aufl. London, Chicago: Facet; Neal-Schuman.

P Projekt (Zusammen mit Antje Michel): Informationsverhaltensforschung in Laborumgebung als Angebot für die lokale Wirtschaft

donnerstags 14:15 Raum: HA2/214 – Beginn: Do. 19.10.

Kurzbeschreibung (a) Fachgebiet, b) Forschungsproblem, c) Methode, d) Outcome):
a) Informationsverhaltensforschung / Digitale Transformation der Arbeitswelt
b) In der digitalen Arbeitswelt zunehmend signifikante sozio-demographische Unterschiede im Hinblick auf den Einsatz digitaler Devices und der Digital Dexterity allgemein. (Die Kompetenz und Offenheit zur Digitalisierung nimmt in der deutschen Bevölkerung kontinuierlich ab: vgl. D21 Digital Index 2016, S. 24.) Es sollen Test- und Untersuchungsszenarien entwickelt und erprobt werden, die die Potenziale der Informationswerkstatt des Fachbereichs im Zusammenhang mit den regionalen Clustern ausloten und die Informationswerkstatt als attraktiven Partner für die Begleitung der Transformation der Arbeitswelt positionieren.
c) Explorative Studien, Simulation, Beobachtung. Antragsvorstudie
d) Vorbereitung eines größeren Drittmittel Antrags bei BMWE/BMBF/DFG – Entwicklung von Einsatzszenarien (Simulation) der Informationswerkstatt – Akquise von Partnern


Sommersemester 2017

Wegen des Umzugs des Fachbereichs ggf. unterschiedlicher Beginn (15. oder 16. KW)

2. Semester (BA Bibliothekswissenschaft):

B5 – Bestandsmanagement

Do. 12:30 – 15:30 – 3/110

Die Studierenden lernen Entwicklung und Ansätze des Bestandsaufbaus in Bibliotheken kennen und erproben Modelle der systematischen Erwerbung mit klassischen Methoden und unter den Bedingungen der digitalen Medien. Wesentlich ist hierbei die Entwicklung der Kompetenz des effektiven, zielgruppengerechten Einsatzes der Ressourcen.

Sie hinterfragen kritisch das Konzept der Sammlung im Zeitalter des Zugangs, der Digitalisierung und der Vernetzung. Die Rolle von Informationsbeständen im persönlichen wie im kooperativen und nationalen Informationsmanagement kann der aktuellen Fachdiskussion entsprechend eingeschätzt werden. Eine Fokussierung auf wissenschaftliche Bibliotheken findet erst im Laufe des Semesters statt.

Inhalte

– Sammlung vs. Open Access

– Besonderheiten versch. Publikations- und Medienformen in Erwerbung und Bestand

– Zielgruppen- und Marktanalyse

– Marktsichtungsinstrumente, Kooperation mit Dienstleistern

– Bewirtschaftungsgrundsätze – rechtliche Grundlagen

– Vertragsabwicklungsformen (Kauf, Lizenzierung, PDA etc.)

– Konsortialformen und kooperativer Bestandsaufbau

– Erwerbungsprofile vs. Bestandskonzepte

– Bestandsanalyse (Conspectus)

– Bestandserhalt und Aussonderung

Veranstaltungsform: Entwicklung eines Musterbestandes mit vorgegeben Ressourcen (Gruppenarbeit), inkl. Präsentation und Verteidigung (mdl.) + Einzelreferat mit Hausarbeit zu einem anderen Thema

Literatur:

Evans, Edward G.; Zarnosky Saponaor, M. (2012): Developing Library and Information Center Collections. 6. Aufl., Englewood: Libraries Unlimited, 2012.

Fieldhouse, Maggie; Marshall, Audrey (Hgs.) (2012): Collection development in the digital age. London: Facet Publ.

Kempf, Klaus; Rocchi, Stefano (2013): Der Sammlungsgedanke im digitalen Zeitalter. Lectio magistralis in Bibliotheksökonomie = L’idea della collezione nell’età digitale, Lecto magistralis in Biblioteconomia. Florenz: Casalini Libri. (Letture magistrali in biblioteconomia. VI).

Schade, Frauke; Umlauf, Konrad (Hgs.) (2012): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin: De Gruyter Saur.

4. Semester (BA Bibliotheksmanagement):

PB6 Management von Informationseinrichtungen

Fr., 10:00 – 13:00 – 3/110

Verständnis und kritische Einschätzung von Managementansätzen und konkreten Praktiken des Managementhandelns. Hintergrundkenntnisse und Adaption von Managementansätzen in das spezifische Berufsfeld. Sensibilisierung für die Leitungsrolle im späteren Berufsleben. Aufbauend auf das erste allgemeine BWL-Modul sollen spezifisch bibliothekarische Einzelthemen erarbeitet werden. Vertiefungen der spezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Organisation und Steuerung von und in Informationseinrichtungen (wie Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren): Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht, Selbstmanagement.

Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen (kurze Einzelreferate)

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

6. Semester (BA Bibliotheksmanagement):

PB11 Vertiefung Bibliotheksmanagement

Di., 9:30 – 11:00 – 3/110

Anknüpfend an PB6 sollen die spezifische Managementaspekte des Bibliotheksbereichs exemplarisch vertieft werden. Je nach den Problemlagen der besuchten Praxisbibliotheken sollen verschiedene Bereiche vertieft werden: z.B. Personalmanagement, Finanzmanagement, Kostenrechnung, Kennzahlen orientiertes, strategisches Management, Arbeitsrecht etc.

Veranstaltungsform: Seminar mit Gruppenreferaten

Literatur:

– Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

– Moran, Barbara B.; Stueart, Robert D.; Morner, Claudia J. (2013): Library and Information Center Management, 8. Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 2013.

– Griebel, Rolf; Schäffler, Hildegard; Söllner, Konstanze (Hg.) (2015): Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. Berlin: de Gruyter.

– Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hg.) (2012): Handbuch Bibliothek. Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. Stuttgart: Metzler.

– Georgy, Ursula; Schade, Frauke (Hg.) (2012): Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing. Berlin: DeGruyter Saur.

PB8 Aufbau und Konzeption von Informationssammlungen

Do., 8:30 – 11:30 – 3/110

Aufbau und Angebot von Informationsbeständen erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern muss sich orientieren an Angebots-Märkten, Kundenwünschen und Infrastrukturen. Wie sehen die klassische Erwerbung und der Bestandsaufbau aus? Wie wird zukünftige bibliothekarische Arbeit zum sog. Bestandsaufbau aussehen? Welche neuen Techniken und Trends ergeben sich in der hybriden Bibliothek? Das Seminar steht unter dem Eindruck des Endes der Sondersammelgebiete und der aktuellen Diskussion zur Funktion von Bibliotheken im globalen vernetzten Raum. Eine Vielzahl von aktuellen Publikationen und öffentlichen Statements sind aufzuarbeiten.

Literatur:

– Degkwitz, Andreas (2014): Von Texten zu Daten – Zukunft der Bibliothek. Vorträge und Texte anlässlich der Ernennung zum Honorarprofessor der Fachhochschule Potsdam. herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Hans-Christoph Hobohm. Berlin: Logos (Berliner Arbeiten zur Bibliothekswissenschaft, 26).

– Dudek, Sarah (2012): Die Zukunft der Buchstaben in der alphanumerischen Gesellschaft. Text und Dokument unter digitalen Bedingungen. In: Bibliothek Forschung und Praxis 36 (2), S. 189-199. DOI: 10.1515/bfp-2012-0023.

– Enderle, Wilfried (2013): Bibliotheken und die Genese der Sammlungskultur in der Frühen Neuzeit. In: Klaus-Rainer Brintzinger, Ulrich Hohoff und Benjamin Ruckert (Hg.): Bibliotheken: Tore zur Welt des Wissens. 101. Deutscher Bibliothekartag in Hamburg 2012. Hildesheim: Olms (Kongressbände / Deutscher Bibliothekartag), S. 303–315.

– Evans, Edward G.; Zarnosky Saponaro, Margaret (2012): Developing Library and Information Center Collections. 6. Aufl. Englewood: Libraries Unlimited.

– Fieldhouse, Maggie; Marshall, Audrey (Hg.) (2012): Collection development in the digital age. London: Facet Publ.

– Griebel, Rolf; Schäffler, Hildegard; Söllner, Konstanze (Hg.) (2015): Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. Berlin: de Gruyter. (Abschnitt 3)

– Hibner, Holly; Kelly, Mary (2010): Making a collection count. A holistic approach to library collection management. Oxford: Woodhead Publishing.

– Hughes, Lorna M. (Hg.) (2012): Evaluating and measuring the value, use and impact of digital collections. London: Facet Publ.

– Jammers, Antonius; Pforte, Dietger; Sühlo, Winfried (Hg.) (2002): Die besondere Bibliothek oder: Die Faszination von Büchersammlungen. München: Saur.

– Johnson, Peggy (2014): Fundamentals of Collection Development and Management. 3. Aufl. Chicago: American Library Association

– Kempf, Klaus; Rocchi, Stefano (2013): Der Sammlungsgedanke im digitalen Zeitalter. Lectio magistralis in Bibliotheksökonomie = L’idea della collezione nell’età digitale, Lecto magistralis in Biblioteconomia. Florenz: Casalini Libri (Letture magistrali in biblioteconomia, VI).

– Kempf, Klaus (2014): Bibliotheken ohne Bestand? Bestandsaufbau unter digitalem Vorzeichen. In: Bibliothek Forschung und Praxis 38 (3), S. 365–397. DOI: 10.1515/bfp-2014-0057.

– Latour, Bruno (1996): Ces réseaux que la raison ignore – laboratoires, bibliothèques, collections. In: Christian Jacob und Marc Baratin (Hg.): Le pouvoir des bibliothèques la mémoire des livres en Occident. Paris: Albin Michel (Bibliothèque Albin Michel Histoire), S. 23–46.

– Pomian, Krzysztof (1998): Der Ursprung des Museums. Vom Sammeln. Berlin: Wagenbach.

– Schade, Frauke; Umlauf, Konrad (Hg.) (2012): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin: De Gruyter Saur.

– Umlauf, Konrad: “Bestandspolitik”, in: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff, Kap. 8.1;

IX Kehraus: „Phantomschmerzen FES“

Master Informationswissenschaften 1. Semester:

M1.a Informationswissenschaft I

Di., 14:30 – 16:00 – 3/110

Die Studierenden erarbeiten sich eine eigene Position in der aktuellen Diskussion um die Entwicklung der Informationswissenschaft und können sich kritisch und konstruktiv auseinandersetzen mit den kontrahierenden Paradigmen der Informationswissenschaft wie sie von Ingwersen und Järvelin thematisiert wurden (2005). Die Studierenden kennen die „klassischen Theorien“, Modelle und Forschungsergebnisse der Forschungen zum Einsatz von Informationstechnologien sowie zur Fragen des Informationsverhaltens von Nutzern von Informationssystemen. Sie können den jeweiligen wissenschaftlichen Meta-Diskurs hinterfragen und interdisziplinär erweitern.

Veranstaltungsform: Vorlesung / Seminar mit mündlicher Prüfung als Abschluss

Literatur:

Bawden, David; Robinson, Lyn (2012): Introduction to information science. London: Facet Publishing.

Floridi, Luciano (2010): Information. A very short introduction. Oxford, New York: Oxford University Press.

Janich, Peter (2010): Was ist Information? Kritik einer Legende. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Norton, Melanie J. (Hg.) (2010): Introductory concepts in information science. 2nd ed. Medford, N.J.: Information Today. (ASIS&T, ASIST monograph series).

Stock, Wolfgang G.; Stock, Mechtild (2013): Handbook of information science. Berlin: De Gruyter Saur, (Knowledge and Information). [bzw. die deutsche Vorgänger dieses Buches]

M2 Informationsbewertung

Di., 11:30 – 13:45 – 3/110

Urteilskraft ist das wesentliche Merkmal für Informationsarbeit. In der Archivwissenschaft ist dies schon eine lange Tradition. In den anderen Informationswissenschaften beginnt sich ein entsprechender Diskurs erst zu formieren. Informationsethik, Datenqualität oder kritische Ansätze der Informationswissenschaft sind nur einige neuere Tendenzen dazu. In dem Seminar lernen die Studierenden die Kriterien des Aufbaus von Informations-Sammlungen bzw. die Methoden der Überlieferungsbildung kennen und können diese kritisch einschätzen, auf konkrete Anwendungsfälle beziehen und ggf. weiterentwickeln. Sie können sich positionieren zu Konzepten der Informationsqualität, Informationsethik und zum Wert von Informationen. Sie können die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Auswahl nach bestimmten Methoden einschätzen.

Veranstaltungsform: Seminar mit Kurz-Referaten, Übungen und Hausarbeiten

Literatur:

Andersen, Jack (2008): Information Criticism: Where is It? In: Alison M. Lewis (Hg.): Questioning library neutrality. Essays from Progressive Librarian. Duluth Minn.: Library Juice Press, S. 97–108.

Batini, Carlo; Scannapieco, Monica (Hg.) (2016): Data and Information Quality. Dimensions, Principles and Techniques. 1st ed. 2016. s.l.: Springer-Verlag (Data-centric systems and applications).

Craig, Barbara (2008): Archival Appraisal. Theory and Practice. München: K. G. Saur.

Hildebrand, Knut; Gebauer, Marcus; Hinrichs, Holger (Hg.) (2015): Daten- und Informationsqualität. Auf dem Weg zur Information Excellence. 3., erw. Aufl. Wiesbaden: Springer Vieweg.

Kellerhals-Maeder, Andreas (Hg.) (2009): Mut zur Lücke – Zugriff auf das Wesentliche : Methoden und Ansätze archivischer Bewertung = Par delà les lacunes, l’accès à l’essentiel. Zürich.

Norton, Melanie J. (2010): Interpretations of Value. In: Melanie J. Norton (Hg.): Introductory concepts in information science. 2nd ed. Medford, N.J.: Information Today Inc. (ASIS&T, ASIST monograph series), S. 185–194.

Rittberger, Marc (2004): Informationsqualität. In: Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch (Hg.): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis. 5. Aufl. München: Saur, S. 315-321.

Rothe, Ulrike; Johannsen, Jochen; Schäffler, Hildegard (2015): Strategien des Bestandsaufbaus in der hybriden Bibliothek. In: Rolf Griebel, Hildegard Schäffler und Konstanze Söllner (Hg.): Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. Berlin: de Gruyter, S. 184-204.

Saracevic, Tefko (2008): Relevance in Information Retrieval. Everybody knows what relevance is. But, what is it really? San Rafael: Morgan & Claypool.

Schüller-Zwierlein, André; Zillien, Nicole (Hg.) (2013): Informationsgerechtigkeit. Theorie und Praxis der gesellschaftlichen Informationsversorgung. Berlin: De Gruyter Saur (Age of access?, 1).

Toebak, Peter M. (2007): Records Management. Ein Handbuch. Baden: Hier + Jetzt, Verl. für Kultur und Geschichte.

Literaturhinweise werden zu Beginn des Moduls an den aktuellen Stand der Forschung angepasst.

M4.b Methoden des Wissenstransfers

Fr., 13:30 – 15:00 – 3/110

Die Studierenden beherrschen Techniken der Moderation und Kreation von Wissen im Sinne von Probst u.a. und können klassische Moderationstechniken (Open Space, World Café, Story Telling) auf Wissens- und Informationserfordnisse einer Organisation übertragen. Sie können interne wie externe Kommunikationsstrategien zur Informationsarbeit auf der Basis von „making knowledge visible“ (Elisabeth Orna) entwickeln und diese in die Praxis des Wissenstransfers der Organisation einbetten. Die Teilnehmer sind sich bewusst, welchen Stellenwert strategisch kommunikative Maßnahmen haben zur Erreichung der Durchsetzung von Policy-Maßnahmen einer Informationsstrategie z.B. im Wissenstransfer, im Forschungsdatenmanagement, bei der Einführung von Open Acces oder Repositories, bzw. im Wissensmanagement allgemein.

Inhalte:

  • Methoden des Wissenstransfers und der Moderation
  • Kommunikationstheoretische Grundlagen
  • Training in Rollenspiel-Situationen oder Realszenarien
  • Vertiefung exemplarischer Methoden wie World Café, Open Space, Visual Facilitating, Graphic Recording, Appreciative Enquiry, Storytelling, Zukunftskonferenz etc.
  • Erprobung konkreter Formen der Wissens- und Informationsvisualisierung wie Knowledge Maps
  • Grundformen der Informationsvisualisierung und der Informationsgraphik

Literaturauswahl:(wird noch aktualisiert)

Börner, Katy (2010): Atlas of science. Visualizing what we know. Cambridge, Mass: MIT Press.

Card, Stuart (2012): Information Visualization. In: Julie A. Jacko (Hg.): The human-computer interaction handbook. Fundamentals, evolving technologies, and emerging applications. 3. ed. Boca Raton, Fla: CRC Press (Human factors and ergonomics), S. 516-548.

Gray, Dave; Brown, Sunni; Macanufo, James (2011): Gamestorming. Ein Praxisbuch für Querdenker Moderatoren und Innovatoren. Beijing, Köln: O’Reilly.

Malorny, Christian; Langner, Marc Alexander (2002): Moderationstechniken – Werkzeuge für die Teamarbeit. München u.a.: Hanser

Mittelmann, Angelika (2011): Werkzeugkasten Wissensmanagement. Norderstedt: Books on Demand GmbH

Plattner, Hasso; Meinel, Christoph; Weinberg, Ulrich (2009): Design Thinking. Innovation lernen – Ideenwelten öffnen. München: mi-FinanzBuch Verl.

Roam, Dan; Wegberg, Tanya (2010): Auf der Serviette erklärt – Arbeitsbuch. So lösen Sie komplexe Probleme mit einfachen Zeichnungen ; Visualisierung mit Stift und Papier. München: Redline-Verl.

Sibbet, David (2010): Visual meetings. How graphics sticky notes & idea mapping can transform group productivity. Hoboken, N.J: John Wiley & Sons.

Tufte, Edward R. (2003): Visual explanations. Images and quantities, evidence and narrative. 6. printing with revisions. Cheshire, Conn: Graphics Press.

Master Informationswissenschaften 3. Semester:

M5.2 Kolloquium

Di., 16:00 – 17:30

Master Archivwissenschaft:

M01 Einführung in Information und Gesellschaft

Blockveranstaltung: 19. – 21. Oktober 2017

HTW Chur Bibliothekswissenschaft:

Aktuelle Trends in der Bibliothekswissenschaft und -praxis: 3. März 2017

Fernstudium Bibliotheks- und Informationswissenschaft Humboldt-Universität:

Modul 6.4 (Teil 1): Qualitätsmanagement

einzelne Termine März-November 2017


Interflex (P/E)

zusammen mit Sabine Wolf, Peter Heisig u.a.

fällt aus mangels Kapazitäten und Interesse der Kooperationspartner

„Kehraus: Phantomschmerzen FES“

Die dahinterstehende Idee ist, dass in dem Haus FES viel Wissen steckt, das unbekannt ist: „unknown knowns“ bzw. „known unknowns“, z.B. wissen die Neuen gar nicht mehr, dass die Turnhalle Bibliothek war – „Turnhalle?“ Was war denn eigentlich da unten im Keller. Keller? Archiv? Gibt es Café Größenwahn noch? Wo war der erste Serverraum für den WWW-Server der Hochschule? (Als er abgerissen wurde verschwand die FHP beinahe aus dem Internet, weil keiner an ihn gedacht hatte.) Der Schulklassenboeabchtungsraum mit halbverspiegelter Scheibe daneben war noch nicht einmal den „Alteingessenen“ bekannt. Warum hat 3036 einen so eigenartigen Mauervorsprung (Ministerterrorschutz – aber wer hätte wohl einen Prediger (Minister Steffen Reiche) angreifen wollen?)

Das Seminar soll eine multiple Performance in Richtung Wissensmanagement/Augmented Reality entwickeln: Phantomschmerzen verlorenen Wissens zu einzelnen Orten des Gebäudes: z.B. abrufbar via QR Code, Beacon oder per AR. Video- + Audiosequenzen, die an unbekannten Orten „plötzlich“ starten und verlorenes Wissen inszenieren/vergegenwärtigen. Vielleicht tauchen auch Orte wieder auf, die in diesem Jahr NOCH existieren: wie die Stube, der Glaskasten des Studentenwerkes oder der Psychoseraum 4070/71 …

Ganz im Sinne des „Ba“ im Wissensmanagement – Orte/Gelegenheiten – nur mit einer Begegnung in der Zeit.


Wintersemester 2016/17

BA im Grundstudium (neues Curriculum)

G1 Informationswissenschaftliche Werkstatt

(2SWS – 4CP)

„Informationsflüsse – Wo und wann fließen die wichtigen Informationen in der FH und in Potsdam?“

In dieser Werkstatt werden die Studierenden erkunden, an welchen Orten und zu welchen Zeiten welche Form von Wissen in einer Organisation und in einer Stadt „stattfinden“. Gibt es besondere Gelegenheiten für besonders wertvolles Wissen? Gibt es unter- oder überschätzte Formen des Wissens bzw. der „information grounds„? Kann eine Organisation (ein Gemeinwesen) Wissensflüsse steuern – wenn ja in welchem Ausmaß? Gibt es Unterschiede zwischen der Wissenssituation auf Mikro- (Mensch), Meso- (Institution) oder Makro- (Gesellschaft/Gemeinwesen) Ebene? Die Werkstatt gibt Gelegenheit, sich mit seinem eigenen Informationsverhalten auseinanderzusetzen, aber auch erste Annäherung an Grundüberlegungen der Informationswissenschaft generell kennenzulernen und an Praxisgegebenheiten zu überprüfen. Im Sinne des Forschenden Lernen wird der Stand der Fachdiskussion mit angewandter Analyse und kreativen Formen des Wissens(-Ergebnis)transfers verbunden.

G2d Vorlesung: Information – Mensch – Gesellschaft

(2SWS) (Teilklausur)

Die Vorlesung führt ein in Grundbegriffe der Informationswissenschaft(en) aus sozialwissenschaftlicher Perspektive. Themen sind u.a.:

  • Information und Wissen: Informationswissenschaft und Informationswissenschaften
  • menschliches Informationsverhalten: Informationspsychologie, Kognitionswissenschaft und Neurosoziologie 
  • Information und Kommunikation als gesellschaftliche Grundlage: Entwicklung zur Informationsgesellschaft 
  • Information als Rohstoff für Wirtschaft, Unternehmen und Staat („Wissen ist Macht“) 
  • Digitale Gesellschaft und die Zukunft: neue Formen der Informationsverteilung und -bewertung

BA (altes Curriculum)

PB5 Bibliothekstypologie

(4SWS) [Lehrauftrag]

PB7a Nutzerkontakt in der Informationsdienstleistung

(2SWS) [Lehrauftrag]

PE- Methoden der Informationswissenschaften (Fortsetzung aus dem SS2016)

(>2SWS) 9 Credits (Fortsetzung aus dem SS) / Raum 4005 / donnerstags, 8:30-10:00. zusammen mit Anne Petit, MA, IS

(Zwischen)Arbeitsergebnis: http://method-kit.fh-potsdam.de

Kickoff Meeting für die Projektendphase: 29.9.2016 – 10h (Raum NN)

Zielsetzung

  • Erstellung eines Überblicks über eingesetzte und einsetzbare Methoden.
  • Strukturierte Darstellung.
  • Kritische Einschätzung
  • Anwendungsbeispiele (best practices)
  • Zentrale Literatur

Projektergebnis:

Informationssystem, Katalog oder Datenbank

Projektpräsentation in interaktiver Form und als Poster

Learning Outcome

  • Die Studierenden lernen im selbstgesteuerten Projektmanagement einen großen Korpus an Wissen aufzuarbeiten und strukturiert darzustellen. (instrumentale Kompetenz, soziale Kompetenz)
  • Sie verstehen die Notwendigkeit dezidierter Methodenauswahl und evidenzbasierter Vorgehensweise in der informationswissenschaftlichen Erhebungsmethodik. (Verständnis, Bewertung)
  • Sie finden Ansätze zu einer kritischen Einschätzung von Methodeneinsatz (Evaluation)
  • Sie können Methoden eigenständig auswählen zur Problemanalyse in Rahmen Ihrer Bachelorarbeit (Anwendung)

PB-K Bachelor-Kolloquium

(2SWS) mittwochs 12:15 Raum: NN

Master 2. Semester

M3.1 Wissensmoderation

(3SWS) [Lehrauftrag]


Sommersemester 2016

4. Semester

PB6 Management von Informationseinrichtungen

4SWS / 6 Credits / Raum 4005 / freitags, 8:30-11:30

Verständnis und kritische Einschätzung von Managementansätzen und konkreten Praktiken des Managementhandelns. Hintergrundkenntnisse und Adaption von Managementansätzen in das spezifische Berufsfeld. Sensibilisierung für die Leitungsrolle im späteren Berufsleben. Aufbauend auf das erste allgemeine BWL-Modul sollen spezifisch bibliothekarische Einzelthemen erarbeitet werden. Vertiefungen der spezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Organisation und Steuerung von und in Informationseinrichtungen (wie Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren): Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht, Selbstmanagement.

Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen (kurze Einzelreferate)

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

6. Semester

PB11 Bibliotheksmanagement

2SWS / 3 Credits / Raum 4005 / mittwochs, 10:15-11:45

Anknüpfend an PB6 sollen die spezifische Managementaspekte des Bibliotheksbereichs exemplarisch vertieft werden. Je nach den Problemlagen der besuchten Praxisbibliotheken sollen verschiedene Bereiche vertieft werden: z.B. Personalmanagement, Finanzmanagement, Kostenrechnung, Kennzahlen orientiertes, strategisches Management, Arbeitsrecht etc.

Veranstaltungsform: Seminar mit Gruppenreferaten

Literatur:

– Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

– Moran, Barbara B.; Stueart, Robert D.; Morner, Claudia J. (2013): Library and Information Center Management, 8. Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 2013.

– Griebel, Rolf; Schäffler, Hildegard; Söllner, Konstanze (Hg.) (2015): Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. Berlin: de Gruyter.

– Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hg.) (2012): Handbuch Bibliothek. Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. Stuttgart: Metzler.

– Georgy, Ursula; Schade, Frauke (Hg.) (2012): Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing. Berlin: DeGruyter Saur.

PB8 Konzeption und Aufbau von Informationssammlungen

4SWS / 6 Credits / Raum 4005 / donnerstags, 10:15-13:15

Aufbau und Angebot von Informationsbeständen erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern muss sich orientieren an Angebots-Märkten, Kundenwünschen und Infrastrukturen. Wie sehen die klassische Erwerbung und der Bestandsaufbau aus? Wie wird zukünftige bibliothekarische Arbeit zum sog. Bestandsaufbau aussehen? Welche neuen Techniken und Trends ergeben sich in der hybriden Bibliothek? Das Seminar steht unter dem Eindruck des Endes der Sondersammelgebiete und der aktuellen Diskussion zur Funktion von Bibliotheken im globalen vernetzten Raum. Eine Vielzahl von aktuellen Publikationen und öffentlichen Statements sind aufzuarbeiten.

Literatur:

– Degkwitz, Andreas (2014): Von Texten zu Daten – Zukunft der Bibliothek. Vorträge und Texte anlässlich der Ernennung zum Honorarprofessor der Fachhochschule Potsdam. herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Hans-Christoph Hobohm. Berlin: Logos (Berliner Arbeiten zur Bibliothekswissenschaft, 26).

– Dudek, Sarah (2012): Die Zukunft der Buchstaben in der alphanumerischen Gesellschaft. Text und Dokument unter digitalen Bedingungen. In: Bibliothek Forschung und Praxis 36 (2), S. 189-199. DOI: 10.1515/bfp-2012-0023.

– Enderle, Wilfried (2013): Bibliotheken und die Genese der Sammlungskultur in der Frühen Neuzeit. In: Klaus-Rainer Brintzinger, Ulrich Hohoff und Benjamin Ruckert (Hg.): Bibliotheken: Tore zur Welt des Wissens. 101. Deutscher Bibliothekartag in Hamburg 2012. Hildesheim: Olms (Kongressbände / Deutscher Bibliothekartag), S. 303–315.

– Evans, Edward G.; Zarnosky Saponaro, Margaret (2012): Developing Library and Information Center Collections. 6. Aufl. Englewood: Libraries Unlimited.

– Fieldhouse, Maggie; Marshall, Audrey (Hg.) (2012): Collection development in the digital age. London: Facet Publ.

– Griebel, Rolf; Schäffler, Hildegard; Söllner, Konstanze (Hg.) (2015): Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. Berlin: de Gruyter. (Abschnitt 3)

– Hibner, Holly; Kelly, Mary (2010): Making a collection count. A holistic approach to library collection management. Oxford: Woodhead Publishing.

– Hughes, Lorna M. (Hg.) (2012): Evaluating and measuring the value, use and impact of digital collections. London: Facet Publ.

– Jammers, Antonius; Pforte, Dietger; Sühlo, Winfried (Hg.) (2002): Die besondere Bibliothek oder: Die Faszination von Büchersammlungen. München: Saur.

– Johnson, Peggy (2014): Fundamentals of Collection Development and Management. 3. Aufl. Chicago: American Library Association

– Kempf, Klaus; Rocchi, Stefano (2013): Der Sammlungsgedanke im digitalen Zeitalter. Lectio magistralis in Bibliotheksökonomie = L’idea della collezione nell’età digitale, Lecto magistralis in Biblioteconomia. Florenz: Casalini Libri (Letture magistrali in biblioteconomia, VI).

– Kempf, Klaus (2014): Bibliotheken ohne Bestand? Bestandsaufbau unter digitalem Vorzeichen. In: Bibliothek Forschung und Praxis 38 (3), S. 365–397. DOI: 10.1515/bfp-2014-0057.

– Latour, Bruno (1996): Ces réseaux que la raison ignore – laboratoires, bibliothèques, collections. In: Christian Jacob und Marc Baratin (Hg.): Le pouvoir des bibliothèques la mémoire des livres en Occident. Paris: Albin Michel (Bibliothèque Albin Michel Histoire), S. 23–46.

– Pomian, Krzysztof (1998): Der Ursprung des Museums. Vom Sammeln. Berlin: Wagenbach.

– Schade, Frauke; Umlauf, Konrad (Hg.) (2012): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin: De Gruyter Saur.

– Umlauf, Konrad: “Bestandspolitik”, in: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff, Kap. 8.1;

EW nn Exkursion zum BID Kongress in Leipzig (März 2016)

2SWS / 3 Credits

Begrenzte Teilnehmerzahl (max 5) gesonderte „Ausschreibung“

Teilnahme an Vorträgen und ggf. Standbetreuung auf dem FHP Stand.

PE/EW nn Methoden in den Informationswissenschaften

2SWS / 3 Credits (bei Fortsetzung im WS + 6 Credits) / Raum 4005 / donnerstags, 8:30-10:00

zusammen mit Anne Petit, MA, IS

Zielsetzung

  • Erstellung eines Überblicks über eingesetzte und einsetzbare Methoden.
  • Strukturierte Darstellung.
  • Kritische Einschätzung
  • Anwendungsbeispiele (best practices)
  • Zentrale Literatur

Projektergebnis:

Informationssystem, Katalog oder Datenbank

Projektpräsentation in interaktiver Form und als Poster (ggf. auf dem AM der ASIST Oktober 2016)

Learning Outcome

  • Die Studierenden lernen im selbstgesteuerten Projektmanagement einen großen Korpus an Wissen aufzuarbeiten und strukturiert darzustellen. (instrumentale Kompetenz, soziale Kompetenz)
  • Sie verstehen, die Notwendigkeit dezidierter Methodenauswahl und evidenzbasierter Vorgehensweise in der informationswissenschaftlichen Erhebungsmethodik. (Verständnis, Bewertung)
  • Sie finden Ansätze zu einer kritischen Einschätzung von Methodeneinsatz (Evaluation)
  • Sie können Methoden eigenständig auswählen zur Problemanalyse in Rahmen Ihrer Bachelorarbeit (Anwendung)

Grundlegende Literatur

– Bates, Marcia J. (2005): An Introduction to Metatheories, Theories, and Models. In: Karen E. Fisher, Sanda Erdelez und Lynne Mckechnie (Hg.): Theories of information behavior. Medford, N.J: Information Today (ASIST monograph series), S. 1–24.

– Dervin, Brenda (2005): What Methodology Does to Theory: Sense-Methdodology as Exemplar. In: Karen E. Fisher, Sanda Erdelez und Lynne Mckechnie (Hg.): Theories of information behavior. Medford, N.J: Information Today (ASIST monograph series), S. 25-36.

– Umlauf, Konrad; Seadle, Michael; Fühles-Ubach, Simone (Hg.) (2013): Handbuch Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Bibliotheks-, Benutzerforschung, Informationsanalyse. Berlin: De Gruyter Saur (Reference).

– Siegfried, Doreen; Nix, Sebastian Johannes (2014): Nutzerbezogene Marktforschung für Bibliotheken. Eine Praxiseinführung. Berlin/Boston: De Gruyter Saur (Praxiswissen).

IX nn Smart Communities – Zukunftsstadt 2030: Gransee

Interflex Seminar für alle Fachbereiche und Jahrgänge

3 bzw. 9 Credits (als EW bzw. PE im Fb5) – Fr. 13:00-17:00

Ort: FHP Raum 4005 (+4007) bzw. tlw. in Gransee (Beginn: 8. April 2016!)

Seminar-Workspace auf incom: http://interflex.fh-potsdam.de/projekt/121

zusammen mit Prof. Dr. Michael Prytula vom Institut für angewandte Forschung der FHP und der Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken des Landes Brandenburg

Die Stadt Gransee im Norden Berlins ist eine der typischen schrumpfenden Städte im urbanen und digitalen Zeitalter. Dennoch bzw. gerade deshalb wurde sie im Bundeswettbewerb „Zukunftsstadt 2030“ ausgezeichnet, u.a. weil sie sich der Herausforderung auf vielfältige Weise stellt.

Für die Beteiligung an der 2. Phase des Zukunftsstadtwettbewerbs soll in diesem Seminar ein visionärer Ansatz entwickelt werden, der die bisherigen Ergebnisse und Erkenntnisse des Agendaprozesses zu einem ganzheitlichen Konzept zusammenführt und weiterentwickelt. Ziel ist eine intelligente Vernetzung unterschiedlicher Bereiche der Daseinsvorsorge, wie Mobilität, Gesundheitsversorgung, Bildung, u.a. durch den Einsatz elektronischer Medien und durch die Bildung neuer Institutionen (Smart Communities).

Für und zusammen mit Gransee sollen neue Modelle des Gemeindelebens entwickelt und erprobt werden, welche die Community in den Vordergrund stellen. Beispielsweise kann durch die Entwicklung eines neuen, integrierten Gemeindezentrums ein lebendiger Mittelpunkt für die ganze Region entstehen, wo Bibliothek, Archiv und andere Bürgerdienste vereint werden. Vorbilder hierzu könnten die „Idea Stores“ in London sein oder der „Urban Media Space“ in Aarhus.

Das Seminar steht im Kontext eines europäischen Forschungsprojektes „Network on Libraries in Urban Space“ das seinen Ausgangspunkt fand auf einer Potsdamer Tagung.

 


Master of Arts – Informationswissenschaften

M1.1

Aktuelle Ansätze der Informationswissenschaft

2SWS / 4 Credits / Raum 4005 / donnerstags, 14:00-15:30

zusammen mit Prof. Däßler

Die Studierenden erarbeiten sich eine eigene Position in der aktuellen Diskussion um die Entwicklung der Informationswissenschaft und können sich kritisch und konstruktiv auseinandersetzen mit den kontrahierenden Paradigmen der Informationswissenschaft wie sie von Ingwersen und Järvelin thematisiert wurden (2005). Die Studierenden kennen die „klassischen Theorien“, Modelle und Forschungsergebnisse der Forschungen zum Einsatz von Informationstechnologien sowie zur Fragen des Informationsverhaltens von Nutzern von Informationssystemen. Sie können den jeweiligen wissenschaftlichen Meta-Diskurs hinterfragen und interdisziplinär erweitern. Das Modul bietet Entscheidungshilfen zur Wahl des Profilierungstracks und zur Einordnung der weiteren Pflichtmodule des ersten Semesters.

Veranstaltungsform: Vorlesung mit Gastvorträgen / Seminar mit mündlicher Prüfung als Abschluss

Literatur:

Bawden, David; Robinson, Lyn (2012): Introduction to information science. London: Facet Publishing.

Case, Donald O. (2012): Looking for Information: A Survey on Information Seeking, Needs, and Behavior. San Diego: Academic Press.

Day, Ronald E. (2014): Indexing it all. The subject in the age of documentation, information, and data. Boston: MIT Press.

Fisher, Karen E.; Erdelez, Sanda; Mckechnie, Lynne (Hg.) (2005): Theories of information behavior. Medford, N.J: Information Today (ASIST monograph series).

Floridi, Luciano (2014): The 4th revolution. How the infosphere is reshaping human reality. Oxford: University Press.

Ingwersen, Peter; Järvelin, Kalervo (2005): The turn: integration of information seeking and retrieval in context. Dordrecht u.a.: Springer (Kluwer international series on information retrieval).

Jaeger, Paul T.; Burnett, Gary (2010): Information worlds. Social context technology and information behavior in the age of the Internet. 1. publ. New York: Routledge (Routledge studies in library and information science, 8)

Janich, Peter (2006): Was ist Information? Kritik einer Legende. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Lanier, Jaron (2014): Wem gehört die Zukunft? Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne du bist ihr Produkt. Hamburg: Hoffmann und Campe.

Leckie, Gloria J.; Given, Lisa M.; Buschman, John (Hg.) (2010): Critical theory for library and information science. Exploring the social from across the disciplines. Santa Barbara, Calif: Libraries Unlimited.

Mangold, Roland (2007): Informationspsychologie. Wahrnehmen und Gestalten in der Medienwelt. München: Elsevier Spektrum Akad. Verl.

Morville, Peter (2005): Ambient Findability. Sebastopol: O’Reilly.

Pirolli, Peter L.T. (2007): Information foraging theory : adaptive interaction with information. New York, NY u.a.: Oxford Univ. Press.

M1.2

Informationsbewertung

3SWS / 6 Credits / Raum 4056(!) / dienstags, 14:00-16:15

zusammen mit Prof. Dr. Karin Schwarz

Urteilskraft ist das wesentliche Merkmal für Informationsarbeit. In der Archivwissenschaft ist dies schon eine lange Tradition. In den anderen Informationswissenschaften beginnt sich ein entsprechender Diskurs erst zu formieren. Informationsethik, Datenqualität oder kritische Ansätze der Informationswissenschaft sind nur einige neuere Tendenzen dazu. In dem Seminar lernen die Studierenden die Kriterien des Aufbaus von Informations-Sammlungen bzw. die Methoden der Überlieferungsbildung kennen und können diese kritisch einschätzen, auf konkrete Anwendungsfälle beziehen und ggf. weiterentwickeln. Sie können sich positionieren zu Konzepten der Informationsqualität, Informationsethik und zum Wert von Informationen. Sie können die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Auswahl nach bestimmten Methoden einschätzen.

Veranstaltungsform: Seminar mit Kurz-Referaten, Übungen und Hausarbeiten

Literatur:

Bischoff, Frank M. (Hrsg.) (2005): Neue Perspektiven archivischer Bewertung : Beiträge zu einem Workshop an der Archivschule Marburg, 15. November 2004.

Derrida, Jacques (1997): Dem Archiv verschrieben. Eine Freudsche Impression. Berlin: Brinkmann + Bose.

Dokumentationsziele und Aspekte der Bewertung in Hochschularchiven und Archiven wissenschaftlicher Institutionen : Beiträge zur Frühjahrstagung der Fachgruppe 8 am 23. und 24. März 2006 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken – Saarbrücken 2007.

Evans, G. Edward; Saonaro, Margaret Zarnosky (2005): Developing Library and Information Center Collections. Westport, Conn: Libraries Unlimited.

Fleischmann, Kenneth R. (2014): Information and Human Values. [San Rafael, Calif.]: Morgan & Claypool (Synthesis Lectures on Information Concepts, Retrieval, and Services, 31).

Floridi, Luciano (Hg.) (2015): The onlife manifesto. Being human in a hyperconnected era. Cham, Heidelberg u.a.: Springer.

Horstmann, Anja (Hrsg.) (2010): Archiv – Macht – Wissen : Organisation und Konstruktion von Wissen und Wirklichkeiten in Archiven. Frankfurt u.a.

Hughes, Lorna M. (Hg.) (2012): Evaluating and measuring the value, use and impact of digital collections. London: Facet Publ.

ISO 16439:2014(E). Information and documentation – Methods and procedures for assessing the impact of libraries = information et documentation – Méthodes et procédures pour évaluer l’impact des bibliothèques. First edition 2014-04-14. Geneve, Switzerland: ISO.

Kretzschmar, Robert (2005): Positionen des Arbeitskreises Archivische Bewertung im VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare zur archivischen Überlieferungsbildung : Einführung und Textabdruck. In: Der Archivar, 58,2 – S. 88-94

Kretzschmar, Robert (2010): Auf dem Weg in das 21. Jahrhundert: Archivische Bewertung, Records Management, Aktenkunde und Archivwissenschaft. In: Der Archivar, 63,2 – S. 144-150.

Kuhlen, Rainer (2004): Informationsethik. Formen des Umgangs mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Konstanz: UTB – UVK.

Lamont, Michele (2009): How Professors Think: Inside the Curious World of Academic Judgement. Cambridge, Mass: Harvard University Press.

Lewis, Alison M. (2008): Questioning library neutrality. Essays from Progressive Librarian. Duluth Minn.: Library Juice Press.

Redman, Thomas C. (1996): Data Quality in the Information Age. Boston u.a.: Artech House.

Spohrer, Jim; Demirkan, Haluk; Lyons, Kelly (2015): Social Value. A Service Science Perspective. In: Kyoichi Kijima (Hg.): Service systems science. Tokyo, Wiesbaden: Springer (Translational Systems Sciences, 2), S. 3–35.

Tsakonas, Giannis; Papatheodorou, Christos (Hg.) (2009): Evaluation of digital libraries. An insight into useful applications and methods. 1. publ. Oxford [u.a.]: Chandos Publ.

Wiech, Martina (2005): Steuerung der Überlieferungsbildung mit Archivierungsmodellen : ein archivfachliches Konzept des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen. In: Der Archivar, 58,2 – S. 94-1.

3. Semester

MasterThesis-Kolloquium

2SWS / 2 Credits / Raum 4007 / donnerstags, 16:15-17:45

zus. mit Koll. Büttner und Freund

Kolloquium zum Stand der Masterarbeiten, ggf. offen für Masterstudierende des ersten Semesters. Regelmäßige Gesamtgruppentreffen neben der persönlichen Betreuung der Arbeiten. Ggf. Gastvorträge, bzw. Ausflug zum BBK an der HU.

Wintersemester 2015/16

1. Semester (ABD)

P2a Einführung in die Informations- und Wissensgesellschaft

2SWS / Hörsaal II / 2 Credits (gemeinsame Klausur mit P2b)

Mi, 8:30 – 10:00

Beginn: 14. Oktober 2015

Die Informationsgesellschaft gilt als ein gesellschaftliches Entwicklungsstadium der Wirtschaft „nach der industriellen Revolution“. Lange Zeit gab es eine Reihe von Indizien, dass der sog. tertiäre Sektor der Wirtschaft alle anderen vorhergehenden (Agrar- und Industrie-Sektor) ablösen wird und es zu einer Gesellschaftsform kommen wird, die vorwiegend von Wissens- und Informationsverarbeitung geprägt ist. Damit verbanden sich lange Zeit auch Vorstellungen von der Ablösung des Kapitalismus. Dabei wurde jedoch übersehen, dass schon einfaches unternehmerisches Handeln ein Spiel mit Information ist: auf Seiten von Produzent und Anbieter wie auf Seiten von Konsument und Nachfrager. Die Rede von der Informations- und Wissensgesellschaft ist zunächst eine soziologische und wurde von der Politik und Wirtschaft gerne aufgegriffen, ohne dass jedoch die informationswissenschaftlichen Hintergründe aufgearbeitet wurden. Die aktuellen Phänomene globaler Monopolisierung und datensammelnder Entprivatisierung lassen sich auch als Konsequenz informationstechnologischer Entwicklungen lesen, denn diese führen geradewegs in den Kern wirtschaftlichen Handelns.

Veranstaltungsform: Vorlesung

Literatur:

– Becker, Jörg (2002): Information und Gesellschaft. Wien, New York: Springer (Ästhetik und Naturwissenschaften. Medienkultur).

– Castells, Manuel (2013): Communication power. 2nd edition. Oxford: University Press.

– Day, Ronald E. (2008): The modern invention of Information. Discourse, history, and power. updated and rev. pbk. ed. Carbondale: Southern Illinois University Press.

– Feather, John (2013): The information society – a study of continuity and change. 6th ed. London: Facet.

– Floridi, Luciano (2014): The 4th revolution. How the infosphere is reshaping human reality. Oxford: University Press.

– Gleick, James (2011): Die Information. Geschichte, Theorie, Flut. 1. Aufl. München: Redline-Verl.

– Krause, Jürgen (2004): Information in den Sozialwissenschaften. In: Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch (Hg.): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis. 5. Aufl. München: Saur, S. 733–737.

– Plassmann, Engelbert; Rösch, Hermann; Seefeldt, Jürgen; Umlauf, Konrad (2011): Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland. Eine Einführung. 2. Aufl. Wiesbaden: Harrassowitz.

– Schoop, Eric (2004): Information in der Betriebswirtschaft: ein neuer Produktionsfaktor? In: Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch (Hg.): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis. 5. Aufl. München: Saur, S. 717–721.

Steinbicker, Jochen (2013): Informationsgesellschaft. In: Steffen Mau und Nadine M. Schöneck (Hg.): Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands. 3. Aufl. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden; Imprint: Springer VS, S. 408–421. Online verfügbar unter http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-18929-1_27.

– Vowe, Gerhard (2004): Der Informationsbegriff in der Politikwissenschaft – eine historische und systematische Bestandsaufnahme. In: Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch (Hg.): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis. 5. Aufl. München: Saur, S. 723–731.

3. Semester

PB5 Bibliothekstypologie

Seminar + Exkursionsveranstaltung in der „Blockwoche“ (48.KW: 23.-26. November 2015) sowie dienstags 8:30-11:30 (tlw. 14tg.: gesonderte Termine beachten)

Raum: 4006

4 SWS, 4 credits

Beginn: 13. Oktober 2015

Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken: was ist eine Bibliothek und welche Erscheinungsformen gibt es?

Veranstaltungsform: Projektseminar mit Besichtigungen (Anwesenheitspflicht), Prüfungsleistung in Form eines Protokolls einer Besichtigung, eines Gruppenreferats und einer Hausarbeit zu einem Bibliothekstyp an Hand eines exemplarischen Beispiels)

Literatur: (bitte ggf. aktuellste Ausgaben benutzen!)

  • Rösch, Hermann (2012): Öffentliche Bibliotheken und ihre Umwelt : Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen als Herausforderung bibliothekarischen Handelns. In: Schade, Frauke; Umlauf, Konrad (Hrsg.): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin : De Gruyter Saur, S. 7–25.
  • Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hrsg.) (2012): Handbuch Bibliothek : Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. Stuttgart : Metzler.
  • Plassmann, Engelbert; Rösch, Hermann; Seefeldt, Jürgen; Umlauf, Konrad (2011): Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland. Eine Einführung. Wiesbaden: Harrassowitz.
  • Syré, Ludger; Seefeldt, Jürgen (2011): Portale zu Vergangenheit und Zukunft. Bibliotheken in Deutschland. Hildesheim: Olms, Georg.
  • Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hgs.) (2010ff): Lexikon der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Stuttgart: Hiersemann. „LBI“
  • Jochum, Uwe (2007): Kleine Bibliotheksgeschichte. 3. Aufl. Stuttgart: P. Reclam.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2013): „Bibliothek im Wandel“. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Wolfgang Semar und Dietmar Strauch, 6. Aufl., München: Saur.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2004): “Bibliotheken”. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, S. 505-514.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2001): Bibliothek – Mythos, Metapher, Maschine. Oder: Der Ort der Bibliothek in der Lebenswelt der Stadt. In: Kleine, Helene (Hg.): Civitas. Geometrie und Lebenswelt. Eine Ringvorlesung zur Stadt. Potsdam: Fachhochschule Potsdam , S. 58–65; –
  • Corsten, Severin u.a. (Hgs.) (1987ff): Lexikon des gesamten Buchwesens. Stuttgart: Hiersemann (im Erscheinen). „LGB2“

PB7a Nutzerkontakt in der Informationsdienstleistung

donnerstags, 10 – 12

Raum: 4006

4 SWS, 4 credits

Beginn: 15. Oktober 2015

Informationsbewusstsein und Informationsbarrieren. Das Auskunftsinterview und das Verhalten des Informationsvermittlers. Informationsverhalten spezifischer Benutzergruppen. Neue Formen von Informationsdiensten: chatbots, feeds, VR, Apps, Beacons

In dem Seminar soll nach einer Aufarbeitung fachlicher Erkenntnisse versucht werden, diese in Übungen und Analysen von Praxissituationen und verschiedenen Informationsdiensten umzusetzen.

Veranstaltungsform: Seminar mit praktischen Anteilen – Credits durch Übernahme eines Kurzreferats und Teilnahme an Feldarbeit (z.B. Mystery Shopping, Videoanalyse, Befragung).

Literatur:

  • Ford, Nigel (2015): Introduction to Information Behaviour. London: Facet Publishing.
  • Guidelines for Behavioral Performance of Reference and Information Service Providers (=http://www.ala.org/ala/rusa/protools/referenceguide/guidelinesbehavioral.htm).
  • Harmeyer, Dave (2014): The Reference Interview Today. Negotiating and Answering Questions Face to Face, on the Phone, and Virtually. Lanham: Rowman & Littlefield Publishers.
  • Hobohm, Hans-Christoph; Daniel, Frank (2002): Informationsdienstleistungen. In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer. (Kap. 8.2)
  • Hobohm, Hans-Christoph (2013): Informationsverhalten (Mensch und Information). Kap. A9. In: Rainer Kuhlen, Wolfgang Semar und Dietmar Strauch (Hg.): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. 6. Aufl. Berlin: De Gruyter Saur, S. 109-125.
  • Rösch, Hermann (2007): Das Auskunftsinterview. In: Was für ein Service! Hrsg. T. Becker. Wiesbaden: Dinges&Frick, S. 69-82
  • Ross, Catherine Sheldrick; Nilsen, Kirsti; Radford, Marie L. (2009): Conducting the reference interview. A how-to-do-it manual for librarians. 2nd ed. New York: Neal-Schuman Publishers Inc (How-to-do-it manuals, no. 166).

7. Semester

PB12 BA Kolloquium

Betreuung von Bachelorarbeiten

Vorstellung und gemeinsame Diskussion der laufenden Arbeitsergebnisse

Termin: donnerstags 12-14 (ggf. n. Vereinbarung)

Ort: 3036 / tlw. per Videokonferenz

Beginn: 15.10.2015

Master Informationswissenschaften

M3.1 Wissensmoderation

Termin: mittwochs 10:30-12:45

Ort: 3045a / 3061 (ab der 46. KW)

Beginn: 14.10.2015

(3 SWS, 5 ECTS)

Aus der Modulbeschreibung: ”Die Studierenden beherrschen Techniken der Moderation und Kreation von Wissen im Sinne von Probst u.a. und können klassische Moderationstechniken (Open Space, World Café, Story Telling) auf Wissens- und Informationserfordnisse einer Organisation übertragen. Sie können interne wie externe Kommunikationsstrategien zur Informationsarbeit auf der Basis von “making knowledge visible” (Elisabeth Orna) entwickeln und diese in die Praxis des Wissenstransfers der Organisation einbetten. Die Teilnehmer sind sich bewusst, welchen Stellenwert strategisch kommunikative Maßnahmen haben zur Erreichung der Durchsetzung von Policy-Maßnahmen einer Informationsstrategie z.B. im Wissenstransfer, im Forschungsdatenmanagement, bei der Einführung von Open Acces oder Repositories, bzw. im Wissensmanagement allgemein.”

Inhalte:

• Kreativitäts- und Moderationstechniken

• Moderationsformen im Wissensmanagement

• Informationsverhalten – Informationsdidaktik

• E-Leraning und technisch vermittelte Methoden

Grundlagentexte:

  • Hasler Roumois, Ursula (2013): Studienbuch Wissensmanagement. Grundlagen der Wissensarbeit in Wirtschafts-, Non-Profitund Public-Organisationen. 3. Aufl. Zürich: Orell Füssli.
  • Mittelmann, Angelika (2011): Werkzeugkasten Wissensmanagement. Norderstedt: Books on Demand GmbH.
  • Ford, Nigel (2015): Introduction to Information Behaviour. London: Facet Publishing.
  • Cole, Charles (2012): Information need. A theory connecting information search to knowledge formation. Medford, New Jersey: published on behalf for the American Society for Information Science and Technology by Information Today, Inc.
  • Fidel, Raya (2012): Human information interaction. An ecological approach to information behavior. Cambridge, Mass: MIT Press.
  • Clark, Ruth Colvin; Mayer, Richard E. (2011): E-Learning and the science of instruction. Proven guidelines for consumers and designers of multimedia learning. 3. ed. San Francisco, Calif.: Pfeiffer (Pfeiffer essential resources for training and HR professionals).
  • Reich, Kersten (2012): Konstruktivistische Didaktik. Das Lehr- und Studienbuch mit Online-Methodenpool. 5., erweiterte Aufl. Weinheim, Bergstr: Beltz (Beltz Pädagogik).
  • Erpenbeck, John; Sauter, Werner (2013): So werden wir lernen! Kompetenzentwicklung in einer Welt fühlender Computer, kluger Wolken und sinnsuchender Netze. Berlin, Heidelberg: Springer Gabler.

Projekte:

M4.2 Methodenexploration zum Raumparadigma in den Informationswissenschaften

Raum 4005

freitags, 9:30-13:30

Beginn: 16.10.2015

12 CP, 5SWS

Voraussetzungen / Gegebenheiten:

Technisch

Der Fachbereich verfügt seit letztem Jahr über ein hochwertiges, mobiles Eye-Tracking System (SMI Eye-Tracking-Glasses); andere ähnliche Werkzeuge (z.B. GoPro-Kameras, GoogleGlass, fMRI) könnten bei Bedarf im Projektkontext beschafft werden. Diese bieten gänzliche neue Möglichkeiten der Beobachtung menschlichen Verhaltens und Umgangs mit Information und informationeller Umwelt.

Wissenschaftlich

Die Mobilität der neuen Werkzeuge generiert ein neues Interesse in Bezug auf die konkreten Räumlichkeiten und aktuellen Lebenswelten und –weisen von Menschen. Hier vereint sich ubiquitäres Computing und der Spatial Turn der Sozialwissenschaften mit dem Perspektivwechsel in der Informationswissenschaft: weg von Artefakten hin zu menschlichen und sozialen Gegebenheiten. Eine Erforschung menschlichen Verhaltens ist auf neuem Niveau möglich geworden. Waren z.B. bisherige Eye-Tracking Systeme beschränkt auf fixierte und schwerfällige Konstruktionen, die z.B. in der Web-Usability- und der Lese-Forschung zum Einsatz kommen, bieten neue mobile Instrumente die Möglichkeit der Analyse im freien sozialen Raum-Zeitgefüge. Das „Interface“ von Wissensmedien beschränkt sich ja tatsächlich nicht nur auf ein Display, sondern ist im Sinne des Embodiment Ansatzes und der sog. „embedded cognition“ auf den Raum und den ganzen Körper bezogen (subsymbolische Kognition). Die „traditionelle“ Transferwissenschaft ist vorwiegend sprachbasiert und berücksichtigt bisher eher wenig den gesellschaftlich aktuell vorherrschenden Trend zum Visuellen und zur Verräumlichung.

Projektziele:

Diese neuen Möglichkeiten sollen erprobt werden und auf Einsatz-Möglichkeiten im Rahmen der Informationsverhaltensforschung getestet werden. Hierzu sollen Theorien, Hypothesen, Methoden, Einsatzszenarios von der Projektgruppe entwickelt werden und ggf. in einem Forschungsprojektantrag bzw. in Publikationen z.B. in Information Research oder EBLIP-Journal münden.

Anforderungen:

Bereitschaft zu wissenschaftlicher forschungsorientierter Arbeit im Team, Literatur basiert, mit empirischen Tests in Feldforschung. Vorkenntnisse/Interesse an sozialwissenschaftlich/kognitionswissenschaftlichen Fragestellungen.

Fragestellungen könnten sein:

• Lässt sich das neue Raumparadigma für Informationseinrichtungen über mobiles Eye-Tracking erfassen und evaluieren?

• Ist Aufenthaltsqualität in Einrichtungen der Bildung „messbar“ mit Blick aufzeichnenden -Verfahren?

• Reicht die Erfassung der visuellen Raumerfahrung aus, um Wissenstransferprozesse in den subsymbolischen kognitiven Bereichen zu beschreiben und zu analysieren?

• Lassen sich neuere Ansätze der Rezeptionsforschung hier in die Informationswissenschaft integrieren?

Möglicher Literatureinstieg:

  • Bischoff, Christine; Oehme-Jüngling, Karoline; Leimgruber, Walter (Hg.) (2014): Methoden der Kulturanthropologie. Bern: Haupt (UTB Kulturwissenschaft, 3948).
  • Case, Donald Owen (2012): Looking for Information. A survey of research on information seeking, needs and behavior. 3. Aufl. Bingley (UK): Emerald Group Pub. Ltd.
  • Flick, Uwe; Kardorff, Ernst von; Steinke, Ines (2012): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. 9. Aufl. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl (Rororo Rowohlts Enzyklopädie, 55628).
  • Ford, Nigel (2015): Introduction to Information Behaviour. London: Facet Publishing.
  • Holmqvist, Kenneth; et al. (2011): Eye tracking. A comprehensive guide to methods and measures. Oxford: Oxford University Press.
  • Umlauf, Konrad; Seadle, Michael; Fühles-Ubach, Simone (Hg.) (2013): Handbuch Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Bibliotheks-, Benutzerforschung, Informationsanalyse. Berlin: De Gruyter Saur (Reference).

M5.2 Kolloquium zur Masterarbeit

Raum 4022

freitags, 14-16

Beginn: 30.10.2015

2 CP, 2SWS

  • Diskussion aktuell laufender Master-Arbeiten und Dissertationen
  • Vorstellung und Diskussion neuer Forschungsergebnisse

berufsbegleitender Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Humboldt Universität (Lehrauftrag))

M 5.4 Qualitätsmanagement und Controlling

verschiedene Termine am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der HU

Von Kostenrechnung und klassischem Controlling zu Qualitätspreisen, Zertifikaten, Standards und Prozessanalysen im bibliothekarischen Qualitätsmanagement.


Sommersemester 2015

2. Semester (ABD)

P2a Einführung in die Informations- und Wissensgesellschaft

2SWS / Hörsaal II / nn Credits

Do, 12:30-14:00

Die Informationsgesellschaft gilt als ein gesellschaftliches Entwicklungsstadium der Wirtschaft „nach der industriellen Revolution“. Lange Zeit gab es eine Reihe von Indizien, dass der sog. tertiäre Sektor der Wirtschaft alle anderen vorhergehenden (Agrar- und Industrie-Sektor) ablösen wird und es zu einer Gesellschaftsform kommen wird, die vorwiegend von Wissens- und Informationsverarbeitung geprägt ist. Damit verbanden sich lange Zeit auch Vorstellungen von der Ablösung des Kapitalismus. Dabei wurde jedoch übersehen, dass schon einfaches unternehmerisches Handeln ein Spiel mit Information ist: auf Seiten von Produzent und Anbieter wie auf Seiten von Konsument und Nachfrager. Die Rede von der Informations- und Wissensgesellschaft ist zunächst eine soziologische und wurde von der Politik und Wirtschaft gerne aufgegriffen, ohne dass jedoch die informationswissenschaftlichen Hintergründe aufgearbeitet wurden. Die aktuellen Phänomene globaler Monopolisierung und datensammelnder Entprivatisierung lassen sich auch als Konsequenz informationstechnologischer Entwicklungen lesen, denn diese führen geradewegs in den Kern wirtschaftlichen Handelns.

Veranstaltungsform: Vorlesung

Literatur:

– Becker, Jörg (2002): Information und Gesellschaft. Wien, New York: Springer (Ästhetik und Naturwissenschaften. Medienkultur).

– Castells, Manuel (2013): Communication power. 2nd edition. Oxford: University Press.

– Day, Ronald E. (2008): The modern invention of Information. Discourse, history, and power. updated and rev. pbk. ed. Carbondale: Southern Illinois University Press.

– Feather, John (2013): The information society – a study of continuity and change. 6th ed. London: Facet.

– Floridi, Luciano (2014): The 4th revolution. How the infosphere is reshaping human reality. Oxford: University Press.

– Gleick, James (2011): Die Information. Geschichte, Theorie, Flut. 1. Aufl. München: Redline-Verl.

– Krause, Jürgen (2004): Information in den Sozialwissenschaften. In: Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch (Hg.): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis. 5. Aufl. München: Saur, S. 733–737.

– Plassmann, Engelbert; Rösch, Hermann; Seefeldt, Jürgen; Umlauf, Konrad (2011): Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland. Eine Einführung. 2. Aufl. Wiesbaden: Harrassowitz.

– Schoop, Eric (2004): Information in der Betriebswirtschaft: ein neuer Produktionsfaktor? In: Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch (Hg.): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis. 5. Aufl. München: Saur, S. 717–721.

Steinbicker, Jochen (2013): Informationsgesellschaft. In: Steffen Mau und Nadine M. Schöneck (Hg.): Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands. 3. Aufl. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden; Imprint: Springer VS, S. 408–421. Online verfügbar unter http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-18929-1_27.

– Vowe, Gerhard (2004): Der Informationsbegriff in der Politikwissenschaft – eine historische und systematische Bestandsaufnahme. In: Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch (Hg.): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis. 5. Aufl. München: Saur, S. 723–731.

– Weinberger, David (2011): Too big to know. Rethinking knowledge now that the facts aren’t the facts experts are everywhere and the smartest person in the room is the room. New York: Basic Books.

4. Semester

PB6 Management von Informationseinrichtungen

4SWS / Raum 4005 / 6 credits

Fr., 8:30-11:30

Verständnis und kritische Einschätzung von Managementansätzen und konkreten Praktiken des Managementhandelns. Hintergrundkenntnisse und Adaption von Managementansätzen in das spezifische Berufsfeld. Sensibilisierung für die Leitungsrolle im späteren Berufsleben. Aufbauend auf das erste allgemeine BWL-Modul sollen spezifisch bibliothekarische Einzelthemen erarbeitet werden. Vertiefungen der spezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Organisation und Steuerung von und in Informationseinrichtungen (wie Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren): Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht, Selbstmanagement.

Veranstaltungsform: Vorlesung/Seminar mit Übungen (kurze Einzelreferate)

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

6. Semester

PB11 Bibliotheksmanagement

2SWS / Raum: 4005 / 3 Credits

Mi., 8:30-10:00

Anknüpfend an PB6 sollen die spezifische Managementaspekte des Bibliotheksbereichs exemplarisch vertieft werden. Je nach den Problemlagen der besuchten Praxisbibliotheken sollen verschiedene Bereiche vertieft werden: z.B. Personalmanagement, Finanzmanagement, Kostenrechnung, Kennzahlen orientiertes, strategisches Management, Arbeitsrecht etc.

Veranstaltungsform: Seminar mit Gruppenreferaten

Literatur:

– Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

– Moran, Barbara B.; Stueart, Robert D.; Morner, Claudia J. (2013): Library and Information Center Management, 8. Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 2013.

– Griebel, Rolf; Schäffler, Hildegard; Söllner, Konstanze (Hg.) (2015): Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. Berlin: de Gruyter.

– Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hg.) (2012): Handbuch Bibliothek. Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. Stuttgart: Metzler.

– Georgy, Ursula; Schade, Frauke (Hg.) (2012): Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing. Berlin: DeGruyter Saur.

PB8 Konzeption und Aufbau von Informationssammlungen

4SWS / Raum: nn / 6 Credits

Aufbau und Angebot von Informationsbeständen erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern muss sich orientieren an Angebots-Märkten, Kundenwünschen und Infrastrukturen. Wie sehen die klassische Erwerbung und der Bestandsaufbau aus? Wie wird zukünftige bibliothekarische Arbeit zum sog. Bestandsaufbau aussehen? Welche neuen Techniken und Trends ergeben sich in der hybriden Bibliothek? Das Seminar steht unter dem Eindruck des Endes der Sondersammelgebiete und der aktuellen Diskussion zur Funktion von Bibliotheken im globalen vernetzten Raum. Eine Vielzahl von aktuellen Publikationen und öffentlichen Statements sind aufzuarbeiten.

Literatur:

– Degkwitz, Andreas (2014): Von Texten zu Daten – Zukunft der Bibliothek. Vorträge und Texte anlässlich der Ernennung zum Honorarprofessor der Fachhochschule Potsdam. herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Hans-Christoph Hobohm. Berlin: Logos (Berliner Arbeiten zur Bibliothekswissenschaft, 26).

– Dudek, Sarah (2012): Die Zukunft der Buchstaben in der alphanumerischen Gesellschaft. Text und Dokument unter digitalen Bedingungen. In: Bibliothek Forschung und Praxis 36 (2), S. 189-199. DOI: 10.1515/bfp-2012-0023.

– Enderle, Wilfried (2013): Bibliotheken und die Genese der Sammlungskultur in der Frühen Neuzeit. In: Klaus-Rainer Brintzinger, Ulrich Hohoff und Benjamin Ruckert (Hg.): Bibliotheken: Tore zur Welt des Wissens. 101. Deutscher Bibliothekartag in Hamburg 2012. Hildesheim: Olms (Kongressbände / Deutscher Bibliothekartag), S. 303–315.

– Evans, Edward G.; Zarnosky Saponaro, Margaret (2012): Developing Library and Information Center Collections. 6. Aufl. Englewood: Libraries Unlimited.

– Fieldhouse, Maggie; Marshall, Audrey (Hg.) (2012): Collection development in the digital age. London: Facet Publ.

– Griebel, Rolf; Schäffler, Hildegard; Söllner, Konstanze (Hg.) (2015): Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. Berlin: de Gruyter. (Abschnitt 3)

– Hibner, Holly; Kelly, Mary (2010): Making a collection count. A holistic approach to library collection management. Oxford: Woodhead Publishing.

– Hughes, Lorna M. (Hg.) (2012): Evaluating and measuring the value, use and impact of digital collections. London: Facet Publ.

– Jammers, Antonius; Pforte, Dietger; Sühlo, Winfried (Hg.) (2002): Die besondere Bibliothek oder: Die Faszination von Büchersammlungen. München: Saur.

– Johnson, Peggy (2014): Fundamentals of Collection Development and Management. 3. Aufl. Chicago: American Library Association

– Kempf, Klaus; Rocchi, Stefano (2013): Der Sammlungsgedanke im digitalen Zeitalter. Lectio magistralis in Bibliotheksökonomie = L’idea della collezione nell’età digitale, Lecto magistralis in Biblioteconomia. Florenz: Casalini Libri (Letture magistrali in biblioteconomia, VI).

– Kempf, Klaus (2014): Bibliotheken ohne Bestand? Bestandsaufbau unter digitalem Vorzeichen. In: Bibliothek Forschung und Praxis 38 (3), S. 365–397. DOI: 10.1515/bfp-2014-0057.

– Latour, Bruno (1996): Ces réseaux que la raison ignore – laboratoires, bibliothèques, collections. In: Christian Jacob und Marc Baratin (Hg.): Le pouvoir des bibliothèques la mémoire des livres en Occident. Paris: Albin Michel (Bibliothèque Albin Michel Histoire), S. 23–46.

– Pomian, Krzysztof (1998): Der Ursprung des Museums. Vom Sammeln. Berlin: Wagenbach.

– Schade, Frauke; Umlauf, Konrad (Hg.) (2012): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin: De Gruyter Saur.

– Umlauf, Konrad: “Bestandspolitik”, in: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff, Kap. 8.1;

P/E nn Exkursion zum Bibliothekartag in Nürnberg

2SWS / 3 Credits als P/E 2 Credits als EW

26.-29.5. – Begrenzte Teilnehmerzahl (max 5) gesonderte „Ausschreibung“

Teilnahme an Vorträgen und ggf. Standbetreuung auf dem KIBA Stand.

 

Master of Arts – Informationswissenschaften

M1.1

Aktuelle Ansätze der Informationswissenschaft

zusammen mit Prof. Däßler

Raum: 4005, 2SWS – 4 Credits

Mi., 10:30-12:00 bzw. auch später!

Die Studierenden erarbeiten sich eine eigene Position in der aktuellen Diskussion um die Entwicklung der Informationswissenschaft und können sich kritisch und konstruktiv auseinandersetzen mit den kontrahierenden Paradigmen der Informationswissenschaft wie sie von Ingwersen und Järvelin thematisiert wurden (2005). Die Studierenden kennen die „klassischen Theorien“, Modelle und Forschungsergebnisse der Forschungen zum Einsatz von Informationstechnologien sowie zur Fragen des Informationsverhaltens von Nutzern von Informationssystemen. Sie können den jeweiligen wissenschaftlichen Meta-Diskurs hinterfragen und interdisziplinär erweitern. Das Modul bietet Entscheidungshilfen zur Wahl des Profilierungstracks und zur Einordnung der weiteren Pflichtmodule des ersten Semesters.

Veranstaltungsform: Vorlesung mit Gastvorträgen / Seminar mit mündlicher Prüfung als Abschluss

Literatur:

Bawden, David; Robinson, Lyn (2012): Introduction to information science. London: Facet Publishing.

Case, Donald O. (2012): Looking for Information: A Survey on Information Seeking, Needs, and Behavior. San Diego: Academic Press.

Day, Ronald E. (2014): Indexing it all. The subject in the age of documentation, information, and data. Boston: MIT Press.

Fisher, Karen E.; Erdelez, Sanda; Mckechnie, Lynne (Hg.) (2005): Theories of information behavior. Medford, N.J: Information Today (ASIST monograph series).

Floridi, Luciano (2014): The 4th revolution. How the infosphere is reshaping human reality. Oxford: University Press.

Ingwersen, Peter; Järvelin, Kalervo (2005): The turn: integration of information seeking and retrieval in context. Dordrecht u.a.: Springer (Kluwer international series on information retrieval).

Jaeger, Paul T.; Burnett, Gary (2010): Information worlds. Social context technology and information behavior in the age of the Internet. 1. publ. New York: Routledge (Routledge studies in library and information science, 8)

Janich, Peter (2006): Was ist Information? Kritik einer Legende. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Lanier, Jaron (2014): Wem gehört die Zukunft? Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne du bist ihr Produkt. Hamburg: Hoffmann und Campe.

Leckie, Gloria J.; Given, Lisa M.; Buschman, John (Hg.) (2010): Critical theory for library and information science. Exploring the social from across the disciplines. Santa Barbara, Calif: Libraries Unlimited.

Mangold, Roland (2007): Informationspsychologie. Wahrnehmen und Gestalten in der Medienwelt. München: Elsevier Spektrum Akad. Verl.

Morville, Peter (2005): Ambient Findability. Sebastopol: O’Reilly.

Pirolli, Peter L.T. (2007): Information foraging theory : adaptive interaction with information. New York, NY u.a.: Oxford Univ. Press.

M1.2

Informationsbewertung

zusammen mit Prof. Dr. Hartwig Walberg

Raum 4006 / 3 SWS / 6 Credits

Di., 12:30-14:45

Urteilskraft ist das wesentliche Merkmal für Informationsarbeit. In der Archivwissenschaft ist dies schon eine lange Tradition. In den anderen Informationswissenschaften beginnt sich ein entsprechender Diskurs erst zu formieren. Informationsethik, Datenqualität oder kritische Ansätze der Informationswissenschaft sind nur einige neuere Tendenzen dazu. In dem Seminar lernen die Studierenden die Kriterien des Aufbaus von Informations-Sammlungen bzw. die Methoden der Überlieferungsbildung kennen und können diese kritisch einschätzen, auf konkrete Anwendungsfälle beziehen und ggf. weiterentwickeln. Sie können sich positionieren zu Konzepten der Informationsqualität, Informationsethik und zum Wert von Informationen. Sie können die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Auswahl nach bestimmten Methoden einschätzen.

Veranstaltungsform: Seminar mit Kurz-Referaten, Übungen und Hausarbeiten

Literatur:

Bischoff, Frank M. (Hrsg.) (2005): Neue Perspektiven archivischer Bewertung : Beiträge zu einem Workshop an der Archivschule Marburg, 15. November 2004.

Derrida, Jacques (1997): Dem Archiv verschrieben. Eine Freudsche Impression. Berlin: Brinkmann + Bose.

Dokumentationsziele und Aspekte der Bewertung in Hochschularchiven und Archiven wissenschaftlicher Institutionen : Beiträge zur Frühjahrstagung der Fachgruppe 8 am 23. und 24. März 2006 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken – Saarbrücken 2007.

Evans, G. Edward; Saonaro, Margaret Zarnosky (2005): Developing Library and Information Center Collections. Westport, Conn: Libraries Unlimited.

Fleischmann, Kenneth R. (2014): Information and Human Values. [San Rafael, Calif.]: Morgan & Claypool (Synthesis Lectures on Information Concepts, Retrieval, and Services, 31).

Floridi, Luciano (Hg.) (2015): The onlife manifesto. Being human in a hyperconnected era. Cham, Heidelberg u.a.: Springer.

Horstmann, Anja (Hrsg.) (2010): Archiv – Macht – Wissen : Organisation und Konstruktion von Wissen und Wirklichkeiten in Archiven. Frankfurt u.a.

Hughes, Lorna M. (Hg.) (2012): Evaluating and measuring the value, use and impact of digital collections. London: Facet Publ.

ISO 16439:2014(E). Information and documentation – Methods and procedures for assessing the impact of libraries = information et documentation – Méthodes et procédures pour évaluer l’impact des bibliothèques. First edition 2014-04-14. Geneve, Switzerland: ISO.

Kretzschmar, Robert (2005): Positionen des Arbeitskreises Archivische Bewertung im VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare zur archivischen Überlieferungsbildung : Einführung und Textabdruck. In: Der Archivar, 58,2 – S. 88-94

Kretzschmar, Robert (2010): Auf dem Weg in das 21. Jahrhundert: Archivische Bewertung, Records Management, Aktenkunde und Archivwissenschaft. In: Der Archivar, 63,2 – S. 144-150.

Kuhlen, Rainer (2004): Informationsethik. Formen des Umgangs mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Konstanz: UTB – UVK.

Lamont, Michele (2009): How Professors Think: Inside the Curious World of Academic Judgement. Cambridge, Mass: Harvard University Press.

Lewis, Alison M. (2008): Questioning library neutrality. Essays from Progressive Librarian. Duluth Minn.: Library Juice Press.

Redman, Thomas C. (1996): Data Quality in the Information Age. Boston u.a.: Artech House.

Spohrer, Jim; Demirkan, Haluk; Lyons, Kelly (2015): Social Value. A Service Science Perspective. In: Kyoichi Kijima (Hg.): Service systems science. Tokyo, Wiesbaden: Springer (Translational Systems Sciences, 2), S. 3–35.

Tsakonas, Giannis; Papatheodorou, Christos (Hg.) (2009): Evaluation of digital libraries. An insight into useful applications and methods. 1. publ. Oxford [u.a.]: Chandos Publ.

Wiech, Martina (2005): Steuerung der Überlieferungsbildung mit Archivierungsmodellen : ein archivfachliches Konzept des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen. In: Der Archivar, 58,2 – S. 94-1.

3. Semester

MasterThesis-Kolloquium

zus. mit Koll. Büttner und Freund, – 2 Credits

Mi., 12:15-13:45, Raum 3045a

Kolloquium zum Stand der Masterarbeiten, ggf. offen für Masterstudierende des ersten Semesters. Regelmäßige Gesamtgruppentreffen neben der persönlichen Betreuung der Arbeiten. Ggf. Gastvorträge, bzw. Ausflug zum BBK an der HU.

M/P/E nn Exkursion zur ISI2015 in Zadar Kroatien

2SWS / ? Credits

in der Blockwoche vom 19. – 21.5. –

max Teilnehmerzahl = 3 – gesonderte Ausschreibung

Vortragsprogramm, Doktorandenworkshops etc.


Wintersemester 2014/15

3. Semester

PB5 Bibliothekstypologie

Exkursionsveranstaltung in der „Blockwoche“ (48.KW: 25.-28. November 2014) sowie freitags 8:30-11:30 (14tg. gerade KW)

Raum: 4005

4 SWS, 4 credits

Beginn: 24. (!) Oktober 2014

Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken: was ist eine Bibliothek und welche Erscheinungsformen gibt es?

Veranstaltungsform: Projektseminar mit Besichtigungen (Anwesenheitspflicht), Prüfungsleistung in Form eines Protokolls einer Besichtigung und einer Hausarbeit zu einem Bibliothekstyp an Hand eines exemplarischen Beispiels)

Literatur: (bitte ggf. aktuellste Ausgaben benutzen!)

  • Rösch, Hermann (2012): Öffentliche Bibliotheken und ihre Umwelt : Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen als Herausforderung bibliothekarischen Handelns. In: Schade, Frauke; Becker, Tom; Hauke, Petra (Hrsg.): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin : De Gruyter Saur, S. 7–25.
  • Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hrsg.) (2012): Handbuch Bibliothek : Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. Stuttgart : Metzler.
  • Plassmann, Engelbert; Rösch, Hermann; Seefeldt, Jürgen; Umlauf, Konrad (2011): Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland. Eine Einführung. Wiesbaden: Harrassowitz. –
  • Syré, Ludger; Seefeldt, Jürgen (2011): Portale zu Vergangenheit und Zukunft. Bibliotheken in Deutschland. Hildesheim: Olms, Georg.
  • Nerdinger, Wilfried (Hg.) (2011): Die Weisheit baut sich ein Haus: Architektur und Geschichte von Bibliotheken : Publikation zur Ausstellung des Architekturmuseums der TU München in Kooperation mit der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in der Pinakothek der Moderne, 14. Juli bis 16. Oktober 2011. München: Prestel.
  • Jochum, Uwe, Schlechter, Armin (Hgs.) (2011): Das Ende der Bibliothek? Vom Wert des Analogen. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann.
  • Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hgs.) (2010ff): Lexikon der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Stuttgart: Hiersemann (im Erscheinen). „LBI“
  • Jochum, Uwe (2007): Kleine Bibliotheksgeschichte. 3. Aufl. Stuttgart: P. Reclam.
  • Gantert, Klaus; Hacker, Rupert (2008): Bibliothekarisches Grundwissen. München: K.G. Saur.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2013): „Bibliothek im Wandel“. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Wolfgang Semar und Dietmar Strauch, 6. Aufl., München: Saur.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2004): “Bibliotheken”. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, S. 505-514.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2001): Bibliothek – Mythos, Metapher, Maschine. Oder: Der Ort der Bibliothek in der Lebenswelt der Stadt. In: Kleine, Helene (Hg.): Civitas. Geometrie und Lebenswelt. Eine Ringvorlesung zur Stadt. Potsdam: Fachhochschule Potsdam , S. 58–65; –
  • Manguel, Alberto (2007): Die Bibliothek bei Nacht. Frankfurt am Main: S. Fischer.
  • Corsten, Severin u.a. (Hgs.) (1987ff): Lexikon des gesamten Buchwesens. Stuttgart: Hiersemann (im Erscheinen). „LGB2“

PB7a Das Auskunftsinterview

freitags, 8:30 – 11:30 (14.tg, unger KW)

Raum: 4005

4 SWS, 4 credits

Beginn: 24. (!) Oktober 2014

Informationsbewusstsein und Informationsbarrieren. Das Auskunftsinterview und das Verhalten des Informationsvermittlers. Informationsverhalten spezifischer Benutzergruppen. Neue Formen von Informationsdiensten: chatbots, feeds, VR, Apps

In dem Seminar soll nach einer Aufarbeitung fachlicher Erkenntnisse versucht werden, diese in Übungen und Analysen von Praxissituationen und verschiedenen Informationsdiensten umzusetzen.

Veranstaltungsform: Seminar mit praktischen Anteilen – Credits durch Übernahme eines Kurzreferats und Teilnahme an Feldarbeit (z.B. Mystery Shopping, Videoanalyse, Befragung).

Literatur:

  • Belkin, Nicholas (1980): Anomalous states of knowledge as a basis for information retrieval. In: Canadian Journal of Information Science 5, S. 133–143.
  • Brunner, Anne (2013): Die Kunst des Fragens. 4. Aufl. München: Hanser (Pocket-Power Soft Skills, 501).
  • Guidelines for Behavioral Performance of Reference and Information Service Providers (=http://www.ala.org/ala/rusa/protools/referenceguide/guidelinesbehavioral.htm).
  • Harmeyer, Dave (2014): The Reference Interview Today. Negotiating and Answering Questions Face to Face, on the Phone, and Virtually. Lanham: Rowman & Littlefield Publishers.
  • Hobohm, Hans-Christoph; Daniel, Frank (2002): Informationsdienstleistungen. In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer. (Kap. 8.2)
  • Janes, Joseph (2003): Introduction to reference work in the digital age. New York: Neal-Schuman Publishers.
  • Katz, William A.: The Reference Interview and Levels of Service. In: ders.: Introduction to Reference Work, Volume II : Reference Services and Reference Process. – New York u.a.: McGraw-Hill, 1982, chapter three: pp. 41-65;
  • Kovacs, Diane Kaye (2007): The virtual reference handbook. Interview and information delivery techniques for the chat and e-mail environments. New York, NY: Neal-Schuman.
  • Kuhlthau, Carol Collier (2004): Seeking Meaning. A Process Approach to Library and Information Services. 2. ed. Westport, CT: Libraries Unlimited.
  • Rösch, Hermann (2007): Das Auskunftsinterview. In: Was für ein Service! Hrsg. T. Becker. Wiesbaden: Dinges&Frick, S. 69-82
  • Ross, Catherine Sheldrick; Nilsen, Kirsti; Radford, Marie L. (2009): Conducting the reference interview. A how-to-do-it manual for librarians. 2nd ed. New York: Neal-Schuman Publishers Inc (How-to-do-it manuals, no. 166).
  • Sträter, Hans (1991): Beratungsinterviews. Bad Honnef, Bock+Herchen.
  • Taylor, Robert S. (1968): Question-negotiation and information seeking in libraries. – In: College and Research Libraries, 29, S. 178-194.

7. Semester

PB12 Kolloquium

Betreuung von Bachelor-/Master-Arbeiten und Dissertationen

Vorstellung und Diskussion neuer Forschungsergebnisse

Termin: donnerstags 12:30-14:00 (ggf. n. Vereinbarung)

Ort: 3036 / tlw. per Videokonferenz

Beginn: 2.10.2014

sowie Fortsetzungen der Projektseminare: (s. SS14)

  • INTERFLEX: Raum Radar Bibliotheken Berlin (donnerstags, 8:30-11:30)
  • Kreative Bibliothek (mittwochs, 10:15-13:15)

Master Informationswissenschaften

MI 3.1 Wissensmoderation / Informationsverhalten

Termin: donnerstags 15:00-17:15

Ort: 4006

Beginn: 16.10.2014

(3 SWS, 5 ECTS)

Aus der Modulbeschreibung: „Die Studierenden beherrschen Techniken der Moderation und Kreation von Wissen im Sinne von Probst u.a. und können klassische Moderationstechniken (Open Space, World Café, Story Telling) auf Wissens- und Informationserfordnisse einer Organisation übertragen. Sie können interne wie externe Kommunikationsstrategien zur Informationsarbeit auf der Basis von „making knowledge visible“ (Elisabeth Orna) entwickeln und diese in die Praxis des Wissenstransfers der Organisation einbetten. Die Teilnehmer sind sich bewusst, welchen Stellenwert strategisch kommunikative Maßnahmen haben zur Erreichung der Durchsetzung von Policy-Maßnahmen einer Informationsstrategie z.B. im Wissenstransfer, im Forschungsdatenmanagement, bei der Einführung von Open Acces oder Repositories, bzw. im Wissensmanagement allgemein.“

Themen – noch unsortiert:

  1. Lerntheorien (Erpenbeck/Sauter)
  2. Kompetenzmodelle /Lernzieltaxonomien (DQR, Bloom, Kolb)
  3. Didaktik
  4. Sprache als Transfermedium (Antos)
  5. Alterität und Reflexion (Levinas, Günther)
  6. Communities of Practice
  7. Wissensbasiertes Personalmanagement (Saarbrücker Formel u.a.) vs. Asset Management
  8. Lernende Organisation (Agyris)
  9. Changemanagement (Senge)
  10. Kreativitätsforschung (neue Ideen?)
  11. Kognitionsforschung / Aufmerksamkeit / Informationsverarbeitung
  12. Leseforschung
  13. Komplexität und Chaos – Bewältigung durch WM (SECI vs. Cynefin)
  14. Wissen und Weisheit in Geschchte(n)
  15. Implizites Wissen und der Spatial Turn
  16. Tätigkeitstheorie, activity theroy, ANT

Literaturauswahl:

  • Coakes, E.; Clarke, S. (Hg.) (2006): Encyclopedia of Communities of Practice in Information and Knowledge Management. Hershey: Idea Group Reference.
  • Hasler Roumois, Ursula (2013): Studienbuch Wissensmanagement. Grundlagen der Wissensarbeit in Wirtschafts-, Non-Profit- und Public-Organisationen. 3. Aufl. Zürich: Orell Füssli.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2010): Wissensmanagement und Projektorganisation. In: Ladwig, Desiree; Kunze, Jürgen; Hartmann, Michael (Hg.): Exit Matters. Auf dem Weg in die Projektgesellschaft. Frankfurt: Peter Lang, S. 205-218.
  • Kreitel, Willhild Angelika (2008): Ressource Wissen: wissensbasiertes Projektmanagement erfolgreich im Unternehmen einführen und nutzen ; mit Empfehlungen und Fallbeispielen. Wiesbaden: Gabler.
  • Lindner, Frank (2010): Projektwissensmanagement: Status quo, Gestaltungsfaktoren und Erfolgsdeterminanten des Wissensmanagements in der Projektabwicklung. Berlin: Lit.
  • Nassehi, Armin (2004): What do We Know about Knowledge? : An Essay on the Knowledge Society. In: The Canadian Journal of Sociology 29, Nr. 3, S. 439-449
  • Orna: Elisabeth (2005): Making Knowlegde visible. Burlington: Gower.
  • Reinmann, Gabi; Mandl, Heinz (Hg.) (2004): Psychologie des Wissensmanagements: Perspektiven, Theorien und Methoden. Göttingen: Hogrefe.
  • Schweizer, Karin (2006): Moderation und Steuerung der netzbasierten Wissenskommunikation: ein Reader. Frankfurt am Main u.a.: Lang.
  • Weber, Tilo; Antos Gerd (Hgs.) (2009): Typen von Wissen: begriffliche Unterscheidung und Ausprägungen in der Praxis des Wissenstransfers. Frankfurt am Main: Lang.
  • Wichter, Sigurd; Stenschke, Oliver (Hgs.) (2004): Theorie, Steuerung und Medien des Wissenstransfers. Transferwissenschaften, Bd. 2. Frankfurt am Main: Lang.
  • Zboralski, Katja (2007): Wissensmanagement durch Communities of Practice. Eine empirische Untersuchung von Wissensnetzwerken. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH Wiesbaden.

Projekte:

M4.2 Eye-Tracking in der Informationsverhaltensforschung

Raum 4005

freitags, 12:30-16:15

Beginn: 10. (!) 10.2014

12 CP, 5SWS

Voraussetzungen / Gegebenheiten:

Technisch

Der Fachbereich verfügt seit letztem Jahr über ein hochwertiges, mobiles Eye-Tracking System (SMI Eye-Tracking-Glasses); andere ähnliche Werkzeuge (z.B. GoPro-Kameras, GoogleGlass) könnten bei Bedarf im Projektkontext beschafft werden. Diese bieten gänzliche neue Möglichkeiten der Beobachtung menschlichen Verhaltens und Umgangs mit Information und informationeller Umwelt.

Wissenschaftlich

Die Mobilität der neuen Werkzeuge generiert ein neues Interesse in Bezug auf die konkreten Räumlichkeiten und aktuellen Lebenswelten und –weisen von Menschen. Hier vereint sich ubiquitäres Computing und der Spatial Turn der Sozialwissenschaften mit dem Perspektivwechsel in der Informationswissenschaft: weg von Artefakten hin zu menschlichen und sozialen Gegebenheiten. Eine Erforschung menschlichen Verhaltens ist auf neuem Niveau möglich geworden. Waren z.B. bisherige Eye-Tracking Systeme beschränkt auf fixierte und schwerfällige Konstruktionen, die z.B. in der Web-Usability- und der Lese-Forschung zum Einsatz kommen, bieten neue mobile Instrumente die Möglichkeit der Analyse im freien sozialen Raum-Zeitgefüge. Das „Interface“ von Wissensmedien beschränkt sich ja tatsächlich nicht nur auf ein Display, sondern ist im Sinne des Embodiment Ansatzes und der sog. „embedded cognition“ auf den Raum und den ganzen Körper bezogen (subsymbolische Kognition). Die „traditionelle“ Transferwissenschaft ist vorwiegend sprachbasiert und berücksichtigt bisher eher wenig den gesellschaftlich aktuell vorherrschenden Trend zum Visuellen und zur Verräumlichung.

Projektziele:

Diese neuen Möglichkeiten sollen erprobt werden und auf Einsatz-Möglichkeiten im Rahmen der Informationsverhaltensforschung getestet werden. Hierzu sollen Theorien, Hypothesen, Methoden, Einsatzszenarios von der Projektgruppe entwickelt werden und ggf. in einem Forschungsprojektantrag bzw. in Publikationen z.B. in Information Research oder EBLIP-Journal münden.

Anforderungen:

Bereitschaft zu wissenschaftlicher forschungsorientierter Arbeit im Team, Literatur basiert, mit empirischen Tests in Feldforschung. Vorkenntnisse/Interesse an sozialwissenschaftlich/kognitionswissenschaftlichen Fragestellungen.

Fragestellungen könnten sein:

• Lässt sich das neue Raumparadigma für Informationseinrichtungen über mobiles Eye-Tracking erfassen und evaluieren?

• Ist Aufenthaltsqualität in Einrichtungen der Bildung „messbar“ mit Blick aufzeichnenden -Verfahren?

• Reicht die Erfassung der visuellen Raumerfahrung aus, um Wissenstransferprozesse in den subsymbolischen kognitiven Bereichen zu beschreiben und zu analysieren?

• Lassen sich neuere Ansätze der Rezeptionsforschung hier in die Informationswissenschaft integrieren?

Möglicher Literatureinstieg:

  • Case, Donald Owen (2012): Looking for Information. A survey of research on information seeking, needs and behavior. 3. Aufl. Bingley (UK): Emerald Group Pub. Ltd.
  • Holmqvist, Kenneth; et al. (2011): Eye tracking. A comprehensive guide to methods and measures. Oxford: Oxford University Press.
  • Umlauf, Konrad; Seadle, Michael; Fühles-Ubach, Simone (Hg.) (2013): Handbuch Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Bibliotheks-, Benutzerforschung, Informationsanalyse. Berlin: De Gruyter Saur (Reference).

berufsbegleitender Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Humboldt Universität (Lehrauftrag))

M 5.4 Qualitätsmanagement und Controlling

verschiedene Termine am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der HU

Von Kostenrechnung und klassischem Controlling zu Qualitätspreisen, Zertifikaten, Standards und Prozessanalysen im bibliothekarischen Qualitätsmanagement.


Sommersemester 2014

4. Semester

PB6 Management von Informationseinrichtungen

4SWS / Raum nn / 6 credits

Verständnis und kritische Einschätzung von Managementansätzen und konkreten Praktiken des Managementhandelns. Hintergrundkenntnisse und Adaption von Managementansätzen in das spezifische Berufsfeld. Sensibilisierung für die Leitungsrolle im späteren Berufsleben. Aufbauend auf das erste allgemeine BWL-Modul sollen spezifisch bibliothekarische Einzelthemen erarbeitet werden. Vertiefungen der spezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Organisation und Steuerung von und in Informationseinrichtungen (wie Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren): Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht, Selbstmanagement.

Veranstaltungsform: Vorlesung/Seminar mit Übungen (kurze Einzelreferate)

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

6. Semester

PB11 Bibliotheksmanagement

2SWS / Raum: nn / 3 Credits

Anknüpfend an PB6 sollen die spezifische Managementaspekte des Bibliotheksbereichs exemplarisch vertieft werden. Je nach den Problemlagen der besuchten Praxisbibliotheken sollen verschiedene Bereiche vertieft werden: z.B. Personalmanagement, Finanzmanagement, Kostenrechnung, Kennzahlen orientiertes, strategisches Management, Arbeitsrecht etc.

Veranstaltungsform: Seminar mit Gruppenreferaten

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

Moran, Barbara B.; Stueart, Robert D.; Morner, Claudia J.: Library and Information Center Management, 8. Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 2013.

Die moderne Bibliothek: Ein Kompendium der Bibliotheksverwaltung, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004

Handbuch Bibliothek, hrsg. von K.Umlauf und St.Gradmann, Metzler 2012

Informationsmarketing, hrsg. von U.Georgy u. F.Schade, de Grueyter 2012

P/E nn Die kreative Bibliothek

2SWS / Raum: nn / 3 Credits

Die aktuelle Diskussion um „Maker-Spaces“ in Bibliotheken soll in diesem P/E Seminar genauer beleuchtet werden. Im Zentrum stehen Exkursionen zu Einrichtungen, die auf besondere Art und Weise die Kreativität ihrer Zielgruppen fördern.

Veranstaltungsform: Projekt-Seminar mit definiertem Ergebnis im Wintersemester

Literatur:Nötzelmann, Cordula (2013): Makerspaces – eine Bewegung erreicht Bibliotheken. In: Bibliotheksdienst 47 (11), S. 873–876

Balck, Sandra (2014): Die Bedeutung von Kreativität in Wissenschaftlichen Bibliotheken. Bachelor Thesis. Fachhochschule, Potsdam. Fachbereich Informationswissenschaften.

Price, Gary (2013): Results From “Makerspaces in Libraries” Study Released. In: InfoDOCKET – Library Journal (Weblog). Online verfügbar unter http://www.infodocket.com/2013/12/16/results-of-makerspaces-in-libraries-study-released, zuletzt geprüft am 27.02.2014.

Burke, John (2014 (forthcoming)): Makerspaces. A Practical Guide for Librarians. Lanham: Rowman & Littlefield Publishers.

Fansa, Jonas (2008): Bibliotheksflirt. Bibliothek als öffentlicher Raum. Bad Honnef: Bock + Herchen.

Jochumsen, Henrik; Hvenegaard Rasmussen, Casper (2012): The four spaces. A new model for the public library. In: New Library World 112 (11/12), S. 586–597.

Bilandzic, Mark; Foth, Marcus (2013): Libraries as coworking spaces: Understanding user motivations and perceived barriers to social learning. In: Library Hi Tech 31 (2), S. 254–273.

P/E – IX Raum-Radar Berliner Bibliotheken

4SWS / an verschiedenen Orten / 3 Credits – mit Fortsetzung im WS für Fb5 Studierende

Interflex Seminar zus. mit einer Studierendengruppe aus dem Studiengang Kulturarbeit

und Prof. Marian Dörk, Prof. Herrmann Voesgen

In dem InterFlexSeminar wollen wir uns dem Raum der Bibliotheken und ihrer Bedeutung in der Zukunft widmen. Gemeinsam wollen wir, mithilfe der Möglichkeiten digitaler Technologien, neue kreative Lösungsansätze entwickeln. Soziale Netzwerke, Geotagging, Crowdsourcing uvm. bieten ein großes Potenzial in Kooperation mit Bibliotheksnutzern und auch der Bibliotheksprofession, die bisherige MundzuMundPropoganda in die digitale Welt zu übertragen. Ob zentrale Website, App oder Integration in bereits bestehende Informationssysteme die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und bieten den Teilnehmern des Seminars Raum für eigene Ideen, Diskussionen und selbstständiges Arbeiten. Ziel ist es, mit den neuen Möglichkeiten der digitalen Welt die verborgenen Orte und attraktiven Lern- und Treffpunkte der Berliner Bibliotheken zu betonen und anzuregen, dieses Angebot zu nutzen. Diese Orte im sozialen Raum der Stadt “auf den Radar” zu bekommen und mit all ihren Potenzailitäten und “Geheimnisse” besser nutzen zu können.

 

Master of Arts – Informationswissenschaften

M1.1

Aktuelle Ansätze der Informationswissenschaft

zusammen mit Prof. Däßler

Raum: 4005, 2SWS – 4 Credits

(in Bearbeitung)

Die Studierenden erarbeiten sich eine eigene Position in der aktuellen Diskussion um die Entwicklung der Informationswissenschaft und können sich kritisch und konstruktiv auseinandersetzen mit den kontrahierenden Paradigmen der Informationswissenschaft wie sie von Ingwersen und Järvelin thematisiert wurden (2005). Die Studierenden kennen die „klassischen Theorien“, Modelle und Forschungsergebnisse der Forschungen zum Einsatz von Informationstechnologien sowie zur Fragen des Informationsverhaltens von Nutzern von Informationssystemen. Sie können den jeweiligen wissenschaftlichen Meta-Diskurs hinterfragen und interdisziplinär erweitern. Das Modul bietet Entscheidungshilfen zur Wahl des Profilierungstracks und zur Einordnung der weiteren Pflichtmodule des ersten Semesters.

Veranstaltungsform: Vorlesung / Seminar mit mündlicher Prüfung als Abschluss

Literatur (wird noch aktualisiert!):

Case, Donald O. (2012): Looking for Information: A Survey on Information Seeking, Needs, and Behavior. San Diego: Academic Press.

Cooper, Alan (2006): The inmates are running the asylum. Why high-tech products drive us crazy and how to restore the sanity. Indianapolis, Ind. : Sams.

Day, Ronald E. (2001): The modern invention of information : discourse, history, and power. Carbondale (u.a.) : Southern Illinois Univ. Press

Fisher, Karen E.; Erdelez, Sanda; Mckechnie, Lynne (Hg.) (2005): Theories of information behavior. Medford, N.J: Information Today (ASIST monograph series).

Garrett, Jesse (2003): The Elements of User Experience. Indianapolis: New Riders, 2003.

Ingwersen, Peter; Järvelin, Kalervo (2005): The turn: integration of information seeking and retrieval in context. Dordrecht u.a.: Springer (Kluwer international series on information retrieval).

Jaeger, Paul T.; Burnett, Gary (2010): Information worlds. Social context technology and information behavior in the age of the Internet. 1. publ. New York: Routledge (Routledge studies in library and information science, 8)

Janich, Peter (2006): Was ist Information? Kritik einer Legende. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Lanier, Jaron (2010): Gadget. Warum die Zukunft uns noch braucht. Frankfurt/M: Suhrkamp.

Mangold, Roland (2007): Informationspsychologie. Wahrnehmen und Gestalten in der Medienwelt. München: Elsevier Spektrum Akad. Verl.

Morville, Peter (2005): Ambient Findability. Sebastopol: O’Reilly.

Pirolli, Peter L.T. (2007): Information foraging theory : adaptive interaction with information. New York, NY u.a.: Oxford Univ. Press.

Spink, Amanda (2010): Information behavior. An evolutionary instinct. Berlin; New York: Springer.

M1.2

Informationsbewertung

zusammen mit Prof. Dr. Karin Schwarz

Raum nn / 3 SWS / 6 Credits

(in Bearbeitung)

Urteilskraft ist das wesentliche Merkmal für Informationsarbeit. In der Archivwissenschaft ist dies schon eine lange Tradition. In den anderen Informationswissenschaften beginnt sich ein entsprechender Diskurs erst zu formieren. Informationsethik, Datenqualität oder kritische Ansätze der Informationswissenschaft sind nur einige neuere Tendenzen dazu. In dem Seminar lernen die Studierenden die Kriterien des Aufbaus von Informations-Sammlungen bzw. die Methoden der Überlieferungsbildung kennen und können diese kritisch einschätzen, auf konkrete Anwendungsfälle beziehen und ggf. weiterentwickeln. Sie können sich positionieren zu Konzepten der Informationsqualität, Informationsethik und zum Wert von Informationen. Sie können die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Auswahl nach bestimmten Methoden einschätzen.

Veranstaltungsform: Seminar mit Kurz-Referaten, Übungen und Hausarbeiten

Literatur (wird noch aktualisiert!):

Bischoff, Frank M. (Hrsg.) (2005): Neue Perspektiven archivischer Bewertung : Beiträge zu einem Workshop an der Archivschule Marburg, 15. November 2004.

Budd, John M. (2001): Knowledge and Knowing in Library and Information Science. A Philosophical Framework. Lanham u.a.: Scarecrow.

Buschman, John E. (2003): Dismantling the public sphere: situating and sustaining librarianship in the age of the new public philosophy. Westport, Conn. u.a.: Libraries Unlimited.

Derrida, Jacques (1997): Dem Archiv verschrieben. Eine Freudsche Impression. Berlin: Brinkmann + Bose.

Dokumentationsziele und Aspekte der Bewertung in Hochschularchiven und Archiven wissenschaftlicher Institutionen : Beiträge zur Frühjahrstagung der Fachgruppe 8 am 23. und 24. März 2006 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken – Saarbrücken 2007.

Evans, G. Edward; Saonaro, Margaret Zarnosky (2005): Developing Library and Information Center Collections. Westport, Conn: Libraries Unlimited.

Horstmann, Anja (Hrsg.) (2010): Archiv – Macht – Wissen : Organisation und Konstruktion von Wissen und Wirklichkeiten in Archiven. Frankfurt u.a.

Koop, Ulrike (2009): Wirkungsmessung für Bibliotheken unter besonderer Berücksichtigung des Return on Investment. Osnabrück: FH Fak. f. Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Kretzschmar, Robert (2005): Positionen des Arbeitskreises Archivische Bewertung im VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare zur archivischen Überlieferungsbildung : Einführung und Textabdruck. In: Der Archivar, 58,2 – S. 88-94

Kretzschmar, Robert (2010): Auf dem Weg in das 21. Jahrhundert: Archivische Bewertung, Records Management, Aktenkunde und Archivwissenschaft. In: Der Archivar, 63,2 – S. 144-150.

Kuhlen, Rainer (2004): Informationsethik. Formen des Umgangs mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Konstanz: UTB – UVK.

Lamont, Michele (2009): How Professors Think: Inside the Curious World of Academic Judgement. Cambridge, Mass: Harvard University Press.

Leser, Ulf; Naumann, Felix (2007): Informationsintegration. Heidelberg: dpunkt. Kap. 8.4 „Informationsqualität“, S. 353-367.

Lewis, Alison M. (2008): Questioning library neutrality. Essays from Progressive Librarian. Duluth Minn.: Library Juice Press.

Redman, Thomas C. (1996): Data Quality in the Information Age. Boston u.a.: Artech House.

Tsakonas, Giannis; Papatheodorou, Christos (Hg.) (2009): Evaluation of digital libraries. An insight into useful applications and methods. 1. publ. Oxford [u.a.]: Chandos Publ.

Wiech, Martina (2005): Steuerung der Überlieferungsbildung mit Archivierungsmodellen : ein archivfachliches Konzept des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen. In: Der Archivar, 58,2 – S. 94-1.

3. Semester

MasterThesis-Kolloquium

zus. mit Koll. Büttner und Freund, – 2 Credits

dienstags, 17:15 – 18:45 Uhr, Raum 3045a

Kolloquium zum Stand der Masterarbeiten, ggf. offen für Masterstudierende des ersten Semesters. Regelmäßige Gesamtgruppentreffen neben der persönlichen Betreuung der Arbeiten. Ggf. Gastvorträge, bzw. Ausflug zum BBK an der HU.


Wintersemester 2013/14

(Masterstudium siehe unten)

3. Semester

PB5 Bibliothekstypologie

Veranstaltung in der „Blockwoche“ (25.-29. November 2013) und montags (14tg. gerade KW) 12:30-14:00 – in Raum 4005 – 4 SWS, 4 credits – Beginn: 14. Oktober 2013 – sowie: gemeinsamer Ausflug zur langen Nacht der Bibliotheken:http://www.lange-nacht-der-bibliotheken.de

Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken.

Veranstaltungsform: Projektseminar mit Besichtigungen (Anwesenheitspflicht), Prüfungsleistung in Form eines Protokolls einer Besichtigung und einer Hausarbeit zu einem Bibliothekstyp an Hand eines exemplarischen Beispiels)

Literatur: (bitte ggf. aktuellste Ausgaben benutzen!)

  • Rösch, Hermann (2012): Öffentliche Bibliotheken und ihre Umwelt : Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen als Herausforderung bibliothekarischen Handelns. In: Schade, Frauke; Becker, Tom; Hauke, Petra (Hrsg.): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin : De Gruyter Saur, S. 7–25.
  • Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hrsg.) (2012): Handbuch Bibliothek : Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. Stuttgart : Metzler.
  • Plassmann, Engelbert; Rösch, Hermann; Seefeldt, Jürgen; Umlauf, Konrad (2011): Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland. Eine Einführung. Wiesbaden: Harrassowitz. –
  • Syré, Ludger; Seefeldt, Jürgen (2011): Portale zu Vergangenheit und Zukunft. Bibliotheken in Deutschland. Hildesheim: Olms, Georg.
  • Nerdinger, Wilfried (Hg.) (2011): Die Weisheit baut sich ein Haus: Architektur und Geschichte von Bibliotheken : Publikation zur Ausstellung des Architekturmuseums der TU München in Kooperation mit der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in der Pinakothek der Moderne, 14. Juli bis 16. Oktober 2011. München: Prestel.
  • Jochum, Uwe, Schlechter, Armin (Hgs.) (2011): Das Ende der Bibliothek? Vom Wert des Analogen. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann.
  • Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hgs.) (2010ff): Lexikon der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Stuttgart: Hiersemann (im Erscheinen). „LBI“
  • Jochum, Uwe (2007): Kleine Bibliotheksgeschichte. 3. Aufl. Stuttgart: P. Reclam.
  • Gantert, Klaus; Hacker, Rupert (2008): Bibliothekarisches Grundwissen. München: K.G. Saur.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2013): „Bibliothek im Wandel“. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Wolfgang Semar und Dietmar Strauch, 6. Aufl., München: Saur.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2004): “Bibliotheken”. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, S. 505-514.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2001): Bibliothek – Mythos, Metapher, Maschine. Oder: Der Ort der Bibliothek in der Lebenswelt der Stadt. In: Kleine, Helene (Hg.): Civitas. Geometrie und Lebenswelt. Eine Ringvorlesung zur Stadt. Potsdam: Fachhochschule Potsdam , S. 58–65; –
  • Manguel, Alberto (2007): Die Bibliothek bei Nacht. Frankfurt am Main: S. Fischer.
  • Corsten, Severin u.a. (Hgs.) (1987ff): Lexikon des gesamten Buchwesens. Stuttgart: Hiersemann (im Erscheinen). „LGB2“

7. Semester

PB12 Kolloquium

Betreuung von Bachelor-/Master-Arbeiten und Dissertationen

Vorstellung und Diskussion neuer Forschungsergebnisse

Termin: montags: 9:15-10:45 (Plenum: 14 tägig gerade KW)

Ort: Raum Bibliothek der FH

Beginn: 28.10.13

Master Informationswissenschaften

(Projekte s.u.)

MI 3.1 Wissensmoderation / Informationsverhalten

montags, 15:00-17:15 – Raum 4005 (3 SWS, 5 ECTS) – Beginn 14.10.2013! (ggf. längere Termine!)

In diesem Semester soll ein Schwerpunkt auf der Begegnung mit externen Experten liegen: sprechen Sie mich ggf. an mit Vorschlägen und Wünschen, mit wem wir sprechen sollten.

Aus der Modulbeschreibung: „Die Studierenden beherrschen Techniken der Moderation und Kreation von Wissen im Sinne

von Probst u.a. und können klassische Moderationstechniken (Open Space, World Café, Story Telling) auf Wissens- und Informationserfordnisse einer Organisation übertragen. Sie können interne wie externe Kommunikationsstrategien zur Informationsarbeit auf der Basis von „making knowledge visible“ (Elisabeth Orna) entwickeln und diese in die Praxis des Wissenstransfers der Organisation einbetten. Die Teilnehmer sind sich bewusst, welchen Stellenwert strategisch kommunikative Maßnahmen haben zur Erreichung der Durchsetzung von Policy-Maßnahmen einer Informationsstrategie z.B. im Wissenstransfer, im Forschungsdatenmanagement, bei der Einführung von Open Acces oder Repositories, bzw. im Wissensmanagement allgemein.“

Inhalte:

• Kreativitäts- und Moderationstechniken

• Communities of Practice

• Moderationsformen im Wissensmanagement

• Informationsverhalten und usability

• Transferwissenschaft

• Informationsdidaktik

Literaturauswahl:(wird noch aktualisiert)

  • Coakes, E.; Clarke, S. (Hg.) (2006): Encyclopedia of Communities of Practice in Information and Knowledge Management. Hershey: Idea Group Reference.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2010): Wissensmanagement und Projektorganisation. In: Ladwig, Desiree; Kunze, Jürgen; Hartmann, Michael (Hg.): Exit Matters. Auf dem Weg in die Projektgesellschaft. Frankfurt: Peter Lang, S. 205-218.
  • Kreitel, Willhild Angelika (2008): Ressource Wissen: wissensbasiertes Projektmanagement erfolgreich im Unternehmen einführen und nutzen ; mit Empfehlungen und Fallbeispielen. Wiesbaden: Gabler.
  • Lindner, Frank (2010): Projektwissensmanagement: Status quo, Gestaltungsfaktoren und Erfolgsdeterminanten des Wissensmanagements in der Projektabwicklung. Berlin: Lit.
  • Nassehi, Armin (2004): What do We Know about Knowledge? : An Essay on the Knowledge Society. In: The Canadian Journal of Sociology 29, Nr. 3, S. 439-449
  • Orna: Elisabeth (2005): Making Knowlegde visible. Burlington: Gower.
  • Reinmann, Gabi; Mandl, Heinz (Hg.) (2004): Psychologie des Wissensmanagements: Perspektiven, Theorien und Methoden. Göttingen: Hogrefe.
  • Schweizer, Karin (2006): Moderation und Steuerung der netzbasierten Wissenskommunikation: ein Reader. Frankfurt am Main u.a.: Lang.
  • Weber, Tilo; Antos Gerd (Hgs.) (2009): Typen von Wissen: begriffliche Unterscheidung und Ausprägungen in der Praxis des Wissenstransfers. Frankfurt am Main: Lang.
  • Wichter, Sigurd; Stenschke, Oliver (Hgs.) (2004): Theorie, Steuerung und Medien des Wissenstransfers. Transferwissenschaften, Bd. 2. Frankfurt am Main: Lang.
  • Zboralski, Katja (2007): Wissensmanagement durch Communities of Practice. Eine empirische Untersuchung von Wissensnetzwerken. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH Wiesbaden.

Themenangebote (u.a., ggf. Aktualisierung):

1. Moderationsformen: Open Space, Zukunftswerkstatt, World Café

2. Wissensmanagement-Tools

3. Kreativitätstechniken

4. Informationsdidaktik

5. Informationsverhaltensforschung

6. Usability, Eye-tracking

7. Transfer (Empathie, Kommunikationstheorie, Sprache, Darstellung)

8. Visual Meeting, visuelle Moderations- und Präsentationstechnik

9. Communities of Practice und die Steuerung in Gruppenprozessen

10. Social Software und CSCW-Techniken

Projekte:

M4.2 Eye-Tracking und andere Logging Verfahren in der Informationsverhaltensforschung

Raum 3045a

Zeitpunkt dienstags 14:15-18:00, Beginn: 8.10.2013

Voraussetzungen / Gegebenheiten

Technisch

Der Fachbereich verfügt seit diesem Semester über ein hochwertiges, mobiles Eye-Tracking System (SMI Eye-Tracking-Glasses); andere ähnliche Werkzeuge ließen sich im Projektkontext beschaffen. Diese sind erschwinglich geworden und bieten gänzliche neue Möglichkeiten der Beobachtung menschlichen Verhaltens und Umgangs mit Information und informationeller Umwelt. Es ist eine ganze Bewegung entstanden, die sich neue Aufzeichungsmöglichkeiten zu Nutze macht: vgl.: Lifelogging/ Quantified Self: http://lifestreamblog.com/lifelogging/

Wissenschaftlich

Die Mobilität der neuen Werkzeuge generiert ein neues Interesse in Bezug auf die konkreten Räumlichkeiten und aktuellen Lebenswelten und –weisen von Menschen. Hier vereint sich ubiquitäres Computing und der Spatial Turn der Sozialwissenschaften mit dem Perspektivwechsel in der Informationswissenschaft: weg von Artefakten hin zu menschlichen und sozialen Gegebenheiten. Eine Erforschung menschlichen Verhaltens ist auf neuem Niveau möglich geworden. Waren z.B. bisherige Eye-Tracking Systeme beschränkt auf fixierte und schwerfällige Konstruktionen, die z.B. in der Web-Usability- und der Lese-Forschung zum Einsatz kommen, bieten neue mobile Instrumente die Möglichkeit der Analyse im freien sozialen Raum-Zeitgefüge.

Hinzu kommen die neuen Ansätze und Möglichkeiten der daten- und Informationsvisualisierung, die die neuen Messinstrumente überhaupt erst sinnvoll machen. Im weiteren Kontext befindet sich der Projektansatz im Bereich der Learning Analytics-Forschung (ein Zentrum dafür ist die KU Leuven, die wir im Rahmen des Projektes ggf. einmal besuchen könnten.)

Projektziele

Diese neuen Möglichkeiten sollen erprobt werden und auf Einsatz-Möglichkeiten im Rahmen der Informationsverhaltensforschung getestet werden. Hierzu sollen Theorien, Hypothesen, Methoden, Einsatzszenarios von der Projektgruppe entwickelt werden und ggf. in Publikationen z.B. in Information Research oder EBLIP-Journal münden.

Fragestellungen könnten sein:

•Lässt sich das neue Raumparadigma für Informationseinrichtungen über mobiles Eye-Tracking erfassen und evaluieren?

•Ist Aufenthaltsqualität in Einrichtungen der Bildung „messbar“ mit Logging-Verfahren?

•Hat Mobilität / Bewegung Einfluss auf den Lernerfolg?

•Gibt es tatsächlich biorhythmische Tagesphasen, die das Lernen und die Informationsaufnahme beeinflussen?

Möglicher Literatureinstieg:

Case, Donald Owen (2012): Looking for Information. A survey of research on information seeking, needs and behavior. 3. Aufl. Bingley (UK): Emerald Group Pub. Ltd.

Holmqvist, Kenneth; et al. (2011): Eye tracking. A comprehensive guide to methods and measures. Oxford: Oxford University Press.

Rivera-Pelayo, Verónica; Zacharias, Valentin; Müller, Lars; Braun, Simone: Applying quantified self approaches to support reflective learning. In: Shane Dawson und Caroline Haythornthwaite (Hg.): LAK ’12. Proceedings of the 2nd International Conference on Learning Analytics and Knowledge. Vancouver, British Columbia, Canada, S. 111–114.

Swan, Melanie (2012): Sensor Mania! The Internet of Things, Wearable Computing, Objective Metrics, and the Quantified Self 2.0. In: Journal of Sensor and Actuator Networks 1 (3), S. 217–253.

Umlauf, Konrad; Seadle, Michael; Fühles-Ubach, Simone (Hg.) (2013): Handbuch Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Bibliotheks-, Benutzerforschung, Informationsanalyse. Berlin: De Gruyter Saur (Reference).

M4.2Konzeption und Umsetzung eines interaktiven Virtualisierungskonzeptes für die kompetenzorientierte Lehre zum Thema Wissenschaftliches Arbeiten im Rahmen des (realen) BMBF Forschungsprojektes AKIB

Raum NN – montags, 9 – 12:45 h

Verantwortliche Dozentin: Judith Pfeffing

Die zu entwickelnde webbasierte Lernumgebung dient der Förderung der im AKIB-Projekt ermittelten Kompetenzen.

Im Kurs „Wissenschaftliches Arbeiten“ wird die Entwicklung folgender Fähigkeiten fokussiert:

  • Argumentations- und Analysefähigkeit
  • schriftliche Ausdrucksfähigkeit

Die Lernumgebung

  • stiftet Orientierung
  • stellt relevante Informationen, den Lernzielen entsprechend, zur Verfügung
  • aktiviert Lern- und Lehrprozesse mit Hilfe geeigneter interaktiver Instrumente (kompetenzorientiert)
  • ermöglicht Feedback und Reflektion (Entwicklung)

Ausgehend vom Bedarf der Schlüsselkompetenzförderung stellt sich die Frage wie Kompetenzen in einer webbasierten Lernumgebung gefördert werden können. Bietet die Webbasierung gar Vorteile gegenüber der Präsenzlehre?

Inwieweit, wo wie, wann unterstützen Online-Tools, wie beispielsweise Wiki, Blog, Simulationen, Lernspiele, Präsentationen, Mappingtools, Lernvideos, Illustrationen, Podcasts, Chats … Prozesse der Kompetenzentwicklung? Welche Instrumente erscheinen sind geeignet die gesetzten Inhalte zu „vermitteln“ und Kompetenzentwicklung zu unterstützen? Wie können diese Prozesse initiiert, begleitet (Modration, Evaluation), bewertet (Assessment) werden?

Bei der Auswahl und webadäquaten Aufbereitung der Kursinhalte zum „Wissenschaftlichen Arbeiten“ orientieren wir uns an dem Konzept Open Educational Ressources.

Die Konzeptentwicklung basiert auf einer Festlegung der Lehr- und Lernzielen. Weiter orientieren wir uns bei der Gestaltung des Lern- und Lehrangebotes an folgenden drei Aspekten:

  1. Sache Inhalt / Wie werden die Inhalte „vermittelt“, präsentiert (Einsatz und Gestaltung von Lehr- und Lernmaterial)?
  2. Prozess Lernaktivität / Wie gestalte ich Aufgaben zur Förderung von sachbezogenen („Wissenschaftl. Arbeiten) und kompetenzbezogenen Lernprozessen?
  3. Sozial / Begleitung / Wie werden begleitende Kommunikationsmaßnahmen (Feedback) gestaltet?

berufsbegleitender Masterstudiengang Archivwissenschaft

MA1 Information und Gesellschaft

Donnerstag, 17.10.2013 – Raum ??

Einführungsvorlesung zu Fragen der Informationsgesellschaft, der Informationswissenschaft und der Position von Wissenseinrichtungen darin.

berufsbegleitender Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Humboldt Universität (Lehrauftrag))

M 5.4 Qualitätsmanagement und Controlling

verschiedene Termine am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der HU

Von Kostenrechnung und klassischem Controlling zu Qualitätspreisen, Zertifikaten und Standards im bibliothekarischen Qualitätsmanagement.

Sommersemester 2013 (Forschungs“frei“semester)

4. Semester

PB6 Management von Informationseinrichtungen

4SWS / Raum 4005 / 6 credits

montags, 9:00-12:00 Uhr

Beginn: 8. April 2013

Verständnis und kritische Einschätzung von Managementansätzen und konkreten Praktiken des Managementhandelns. Hintergrundkenntnisse und Adaption von Managementansätzen in das spezifische Berufsfeld. Sensibilisierung für die Leitungsrolle im späteren Berufsleben. Aufbauend auf das erste allgemeine BWL-Modul sollen spezifisch bibliothekarische Einzelthemen erarbeitet werden. Vertiefungen der spezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Organisation und Steuerung von und in Informationseinrichtungen (wie Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren): Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht, Selbstmanagement.

Veranstaltungsform: Vorlesung/Seminar mit Übungen (kurze Einzelreferate)

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

6. Semester

PB11 Bibliotheksmanagement

2SWS / Raum: 4057 / 3 Credits

dienstags, 8:30 – 10:00 Uhr

Beginn: 2. April 2013

Anknüpfend an PB6 sollen die spezifische Managementaspekte des Bibliotheksbereichs exemplarisch vertieft werden. Je nach den Problemlagen der besuchten Praxisbibliotheken sollen verschiedene Bereiche vertieft werden: z.B. Personalmanagement, Finanzmanagement, Kostenrechnung, Kennzahlen orientiertes, strategisches Management, Arbeitsrecht etc.

Veranstaltungsform: Seminar mit Gruppenreferaten

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

Moran, Barbara B.; Stueart, Robert D.; Morner, Claudia J.: Library and Information Center Management, 8. Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 2013.

Die moderne Bibliothek: Ein Kompendium der Bibliotheksverwaltung, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004

Handbuch Bibliothek, hrsg. von K.Umlauf und St.Gradmann, Metzler 2012

Informationsmarketing, hrsg. von U.Georgy u. F.Schade, de Grueyter 2012

 

Master of Arts – Informationswissenschaften

M1.1

Aktuelle Ansätze der Informationswissenschaft

zusammen mit Prof. Däßler

dienstags, 12:30 – 14:00

Raum: 4005, 2SWS – 4 Credits

Beginn 2. April 2013

Die Studierenden erarbeiten sich eine eigene Position in der aktuellen Diskussion um die Entwicklung der Informationswissenschaft und können sich kritisch und konstruktiv auseinandersetzen mit den kontrahierenden Paradigmen der Informationswissenschaft wie sie von Ingwersen und Järvelin thematisiert wurden (2005). Die Studierenden kennen die „klassischen Theorien“, Modelle und Forschungsergebnisse der Forschungen zum Einsatz von Informationstechnologien sowie zur Fragen des Informationsverhaltens von Nutzern von Informationssystemen. Sie können den jeweiligen wissenschaftlichen Meta-Diskurs hinterfragen und interdisziplinär erweitern. Das Modul bietet Entscheidungshilfen zur Wahl des Profilierungstracks und zur Einordnung der weiteren Pflichtmodule des ersten Semesters.

Veranstaltungsform: Vorlesung / Seminar mit mündlicher Prüfung als Abschluss

Literatur (wird noch aktualisiert!):

Case, Donald O. (2012): Looking for Information: A Survey on Information Seeking, Needs, and Behavior. San Diego: Academic Press.

Cooper, Alan (2006): The inmates are running the asylum. Why high-tech products drive us crazy and how to restore the sanity. Indianapolis, Ind. : Sams.

Day, Ronald E. (2001): The modern invention of information : discourse, history, and power. Carbondale (u.a.) : Southern Illinois Univ. Press

Fisher, Karen E.; Erdelez, Sanda; Mckechnie, Lynne (Hg.) (2005): Theories of information behavior. Medford, N.J: Information Today (ASIST monograph series).

Garrett, Jesse (2003): The Elements of User Experience. Indianapolis: New Riders, 2003.

Ingwersen, Peter; Järvelin, Kalervo (2005): The turn: integration of information seeking and retrieval in context. Dordrecht u.a.: Springer (Kluwer international series on information retrieval).

Jaeger, Paul T.; Burnett, Gary (2010): Information worlds. Social context technology and information behavior in the age of the Internet. 1. publ. New York: Routledge (Routledge studies in library and information science, 8)

Janich, Peter (2006): Was ist Information? Kritik einer Legende. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Lanier, Jaron (2010): Gadget. Warum die Zukunft uns noch braucht. Frankfurt/M: Suhrkamp.

Mangold, Roland (2007): Informationspsychologie. Wahrnehmen und Gestalten in der Medienwelt. München: Elsevier Spektrum Akad. Verl.

Morville, Peter (2005): Ambient Findability. Sebastopol: O’Reilly.

Pirolli, Peter L.T. (2007): Information foraging theory : adaptive interaction with information. New York, NY u.a.: Oxford Univ. Press.

Spink, Amanda (2010): Information behavior. An evolutionary instinct. Berlin; New York: Springer.

M1.2

Informationsbewertung

zusammen mit Prof. Dr. Schwarz

montags, 13:15 – 15:30

Raum 4006 / 3 SWS / 6 Credits

Beginn: 8. April 2013 Raum 4007

Urteilskraft ist das wesentliche Merkmal für Informationsarbeit. In der Archivwissenschaft ist dies schon eine lange Tradition. In den anderen Informationswissenschaften beginnt sich ein entsprechender Diskurs erst zu formieren. Informationsethik, Datenqualität oder kritische Ansätze der Informationswissenschaft sind nur einige neuere Tendenzen dazu. In dem Seminar lernen die Studierenden die Kriterien des Aufbaus von Informations-Sammlungen bzw. die Methoden der Überlieferungsbildung kennen und können diese kritisch einschätzen, auf konkrete Anwendungsfälle beziehen und ggf. weiterentwickeln. Sie können sich positionieren zu Konzepten der Informationsqualität, Informationsethik und zum Wert von Informationen. Sie können die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Auswahl nach bestimmten Methoden einschätzen.

Veranstaltungsform: Seminar mit Kurz-Referaten, Übungen und Hausarbeiten

Literatur (wird noch aktualisiert!):

Bischoff, Frank M. (Hrsg.) (2005): Neue Perspektiven archivischer Bewertung : Beiträge zu einem Workshop an der Archivschule Marburg, 15. November 2004.

Budd, John M. (2001): Knowledge and Knowing in Library and Information Science. A Philosophical Framework. Lanham u.a.: Scarecrow.

Buschman, John E. (2003): Dismantling the public sphere: situating and sustaining librarianship in the age of the new public philosophy. Westport, Conn. u.a.: Libraries Unlimited.

Derrida, Jacques (1997): Dem Archiv verschrieben. Eine Freudsche Impression. Berlin: Brinkmann + Bose.

Dokumentationsziele und Aspekte der Bewertung in Hochschularchiven und Archiven wissenschaftlicher Institutionen : Beiträge zur Frühjahrstagung der Fachgruppe 8 am 23. und 24. März 2006 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken – Saarbrücken 2007.

Evans, G. Edward; Saonaro, Margaret Zarnosky (2005): Developing Library and Information Center Collections. Westport, Conn: Libraries Unlimited.

Horstmann, Anja (Hrsg.) (2010): Archiv – Macht – Wissen : Organisation und Konstruktion von Wissen und Wirklichkeiten in Archiven. Frankfurt u.a.

Koop, Ulrike (2009): Wirkungsmessung für Bibliotheken unter besonderer Berücksichtigung des Return on Investment. Osnabrück: FH Fak. f. Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Kretzschmar, Robert (2005): Positionen des Arbeitskreises Archivische Bewertung im VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare zur archivischen Überlieferungsbildung : Einführung und Textabdruck. In: Der Archivar, 58,2 – S. 88-94

Kretzschmar, Robert (2010): Auf dem Weg in das 21. Jahrhundert: Archivische Bewertung, Records Management, Aktenkunde und Archivwissenschaft. In: Der Archivar, 63,2 – S. 144-150.

Kuhlen, Rainer (2004): Informationsethik. Formen des Umgangs mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Konstanz: UTB – UVK.

Lamont, Michele (2009): How Professors Think: Inside the Curious World of Academic Judgement. Cambridge, Mass: Harvard University Press.

Leser, Ulf; Naumann, Felix (2007): Informationsintegration. Heidelberg: dpunkt. Kap. 8.4 „Informationsqualität“, S. 353-367.

Lewis, Alison M. (2008): Questioning library neutrality. Essays from Progressive Librarian. Duluth Minn.: Library Juice Press.

Redman, Thomas C. (1996): Data Quality in the Information Age. Boston u.a.: Artech House.

Tsakonas, Giannis; Papatheodorou, Christos (Hg.) (2009): Evaluation of digital libraries. An insight into useful applications and methods. 1. publ. Oxford [u.a.]: Chandos Publ.

Wiech, Martina (2005): Steuerung der Überlieferungsbildung mit Archivierungsmodellen : ein archivfachliches Konzept des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen. In: Der Archivar, 58,2 – S. 94-1.

3. Semester

MasterThesis-Kolloquium

zus. mit Koll. Büttner und Freund, – 2 Credits

dienstags, 17:15 – 18:45 Uhr, Raum 3045a

Kolloquium zum Stand der Masterarbeiten, ggf. offen für Masterstudierende des ersten Semesters. Regelmäßige Gesamtgruppentreffen neben der persönlichen Betreuung der Arbeiten. Ggf. Gastvorträge, bzw. Ausflug zum BBK an der HU.


Wintersemester 2012/13

(Masterstudium siehe unten)

3. Semester

PB5 Bibliothekstypologie

Veranstaltung in der „Blockwoche“ (12.-16.11.) und freitags (14tg, ungerade KW) 10:15-13:15 – in Raum 4005 – 4 SWS, 4 credits – Beginn 9.11 (!)

Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken.

Veranstaltungsform: Projektseminar mit Besichtigungen (Anwesenheitspflicht), Modulprüfung in Form einer Hausarbeit zu einem Bibliothekstyp an Hand eines exemplarischen Beispiels)

Literatur: (bitte ggf. aktuellste Ausgaben benutzen!)

  • Rösch, Hermann (2012): Öffentliche Bibliotheken und ihre Umwelt : Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen als Herausforderung bibliothekarischen Handelns. In: Schade, Frauke; Becker, Tom; Hauke, Petra (Hrsg.): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin : De Gruyter Saur, S. 7–25.
  • Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hrsg.) (2012): Handbuch Bibliothek : Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. Stuttgart : Metzler.
  • Plassmann, Engelbert; Rösch, Hermann; Seefeldt, Jürgen; Umlauf, Konrad (2011): Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland. Eine Einführung. Wiesbaden: Harrassowitz. –
  • Syré, Ludger; Seefeldt, Jürgen (2011): Portale zu Vergangenheit und Zukunft. Bibliotheken in Deutschland. Hildesheim: Olms, Georg.
  • Nerdinger, Wilfried (Hg.) (2011): Die Weisheit baut sich ein Haus: Architektur und Geschichte von Bibliotheken : Publikation zur Ausstellung des Architekturmuseums der TU München in Kooperation mit der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in der Pinakothek der Moderne, 14. Juli bis 16. Oktober 2011. München: Prestel.
  • Jochum, Uwe, Schlechter, Armin (Hgs.) (2011): Das Ende der Bibliothek? Vom Wert des Analogen. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann.
  • Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hgs.) (2010ff): Lexikon der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Stuttgart: Hiersemann (im Erscheinen). „LBI“
  • Jochum, Uwe (2007): Kleine Bibliotheksgeschichte. 3. Aufl. Stuttgart: P. Reclam.
  • Gantert, Klaus; Hacker, Rupert (2008): Bibliothekarisches Grundwissen. München: K.G. Saur.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2013): „Digitale und reale Bibliotheken“. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Wolfgang Semar und Dietmar Strauch, 6. Aufl., München: Saur (preprint in Vorbereitung).
  • Hobohm, Hans-Christoph (2004): “Bibliotheken”. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, S. 505-514.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2001): Bibliothek – Mythos, Metapher, Maschine. Oder: Der Ort der Bibliothek in der Lebenswelt der Stadt. In: Kleine, Helene (Hg.): Civitas. Geometrie und Lebenswelt. Eine Ringvorlesung zur Stadt. Potsdam: Fachhochschule Potsdam , S. 58–65; –
  • Manguel, Alberto (2007): Die Bibliothek bei Nacht. Frankfurt am Main: S. Fischer.
  • Corsten, Severin u.a. (Hgs.) (1987ff): Lexikon des gesamten Buchwesens. Stuttgart: Hiersemann (im Erscheinen). „LGB2“

7. Semester

P/E Ende der Bibliothek (s. letztes Semester: Fortsetzung)

montags, 17 – 19 Uhr in Raum 4005 – weitere Termine nach Vereinbarung

Beginn: 24.9.

Nach der theoretischen Einführung und Diskussion im letzten Semester soll weiterhin in Zusammenarbeit mit der Direktorin der Staatsbibliothek, Frau Schneider-Kempf und dem Direktor der UB der Humboldt Universität eine öffentliche Veranstaltung organisiert werden, die die angerissene Thematik des Wandels der Bibliothek in publikumswirksamer Weise thematisiert. Das Projekt muss im Laufe des Oktober weitgehend zu Ende gebracht werden!

P/E Vorbereitung ISI2013 (s. letztes Semester: Fortsetzung)

freitags, 14 – 17 Uhr in Raum 3261 (FES/IID)

Beginn: 28.9.

Die organisatorische Vorbereitung der großen informationswissenschaftliche Tagung ISI2013 im März 2013 kann von der Bachelor Projektgruppe noch bis Ende Oktober begleitet werden. In diesem Zusammenhang wird die Übergabe an die Masterstudierenden bzw. stud. Hilfskräfte und das eigentliche ‚local organising committee‘ geschehen.

PB12 Kolloquium

Betreuung von Bachelor-/Master-Arbeiten und Dissertationen

Vorstellung und Diskussion neuer Forschungsergebnisse

Termin: montags, 14-15:30 – Beginn 22.10.

Ort: Raum 3261 (tlw. 4022)

Master Informationswissenschaften

(Projekte s.u.)

MI 3.1 Wissensmoderation / Informationsverhalten

montags, 11-13:15 – Raum 3261 (FES/IID) (3 SWS, 5 ECTS) – Beginn 8.10.

In diesem Semester soll ein Schwerpunkt auf kreative Techniken gelegt werden. Ggf. können mit Projektmitteln experimentell neue Technologien erprobt werden (Multitouch, Google Glasses, Eye Tracking etc.)

Aus der Modulbeschreibung: „Die Studierenden beherrschen Techniken der Moderation und Kreation von Wissen im Sinne

von Probst u.a. und können klassische Moderationstechniken (Open Space, World Café, Story Telling) auf Wissens- und Informationserfordnisse einer Organisation übertragen. Sie können interne wie externe Kommunikationsstrategien zur Informationsarbeit auf der Basis von „making knowledge visible“ (Elisabeth Orna) entwickeln und diese in die Praxis des Wissenstransfers der Organisation einbetten. Die Teilnehmer sind sich bewusst, welchen Stellenwert strategisch kommunikative Maßnahmen haben zur Erreichung der Durchsetzung von Policy-Maßnahmen einer Informationsstrategie z.B. im Wissenstransfer, im Forschungsdatenmanagement, bei der Einführung von Open Acces oder Repositories, bzw. im Wissensmanagement allgemein.“

Inhalte:

• Kreativitäts- und Moderationstechniken

• Communities of Practice

• Moderationsformen im Wissensmanagement

• Informationsverhalten und usability

• Transferwissenschaft

• Informationsdidaktik

Literaturauswahl:(wird noch aktualisiert)

  • Coakes, E.; Clarke, S. (Hg.) (2006): Encyclopedia of Communities of Practice in Information and Knowledge Management. Hershey: Idea Group Reference.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2010): Wissensmanagement und Projektorganisation. In: Ladwig, Desiree; Kunze, Jürgen; Hartmann, Michael (Hg.): Exit Matters. Auf dem Weg in die Projektgesellschaft. Frankfurt: Peter Lang, S. 205-218.
  • Kreitel, Willhild Angelika (2008): Ressource Wissen: wissensbasiertes Projektmanagement erfolgreich im Unternehmen einführen und nutzen ; mit Empfehlungen und Fallbeispielen. Wiesbaden: Gabler.
  • Lindner, Frank (2010): Projektwissensmanagement: Status quo, Gestaltungsfaktoren und Erfolgsdeterminanten des Wissensmanagements in der Projektabwicklung. Berlin: Lit.
  • Nassehi, Armin (2004): What do We Know about Knowledge? : An Essay on the Knowledge Society. In: The Canadian Journal of Sociology 29, Nr. 3, S. 439-449
  • Orna: Elisabeth (2005): Making Knowlegde visible. Burlington: Gower.
  • Reinmann, Gabi; Mandl, Heinz (Hg.) (2004): Psychologie des Wissensmanagements: Perspektiven, Theorien und Methoden. Göttingen: Hogrefe.
  • Schweizer, Karin (2006): Moderation und Steuerung der netzbasierten Wissenskommunikation: ein Reader. Frankfurt am Main u.a.: Lang.
  • Weber, Tilo; Antos Gerd (Hgs.) (2009): Typen von Wissen: begriffliche Unterscheidung und Ausprägungen in der Praxis des Wissenstransfers. Frankfurt am Main: Lang.
  • Wichter, Sigurd; Stenschke, Oliver (Hgs.) (2004): Theorie, Steuerung und Medien des Wissenstransfers. Transferwissenschaften, Bd. 2. Frankfurt am Main: Lang.
  • Zboralski, Katja (2007): Wissensmanagement durch Communities of Practice. Eine empirische Untersuchung von Wissensnetzwerken. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH Wiesbaden.

Themenangebote (u.a., ggf. Aktualisierung):

1. Moderationsformen: Open Space, Zukunftswerkstatt, World Café

2. Wissensmanagement-Tools

3. Kreativitätstechniken

4. Informationsdidaktik

5. Informationsverhaltensforschung

6. Usability, Eye-tracking

7. Transfer (Empathie, Kommunikationstheorie, Sprache, Darstellung)

8. Visual Meeting, visuelle Moderations- und Präsentationstechnik

9. Communities of Practice und die Steuerung in Gruppenprozessen

10. Social Software und CSCW-Techniken

Projekte:

M4.2 Modellierung der Wohnungsmarktentwicklung (Mieten, Energieverbrauch, Betriebskosten, Baukosten, Demographie) in der Stadt Potsdam

dienstags, 14:15 – 18, Raum 4003 (FES), Projektseminar (5 SWS, 12ECTS) – Beginn 9.10. – Vorbesprechung am 25.9.2012

In dem Projekt soll in Kooperation mit externen Partnern (in erster Linie ProPotsdam) und Ressourcen erprobt werden, wie die komplexe gesellschaftspolitische Entwicklung breiteren Bevölkerungsschichten z.B. in Form von Modellsimulationen, Visualisierungen etc. auf Multitouch Tables in Bibliotheken näher gebracht werden kann.

Die Lebenssituation der Potsdamer Bevölkerung ist geprägt von einer Segregation der Wohngebiete in eine arme und reine eiche Hälfte bei gleichzeitigem zunehmenden Wohnungsmangel vorwiegend im unteren und mittleren Bereich. Die Stadtverwaltung und das städtische Immobilienmanagement stehen unter dem Druck, hier eine ausgleichende und sozial gerechte Stadtentwicklungspolitik zu implementieren, die zugleich nachhaltig und zukunftsorientiert ist und außerdem breite Bevölkerungskreise „mitnimmt“. Besonders im Bau- und Stadtentwicklungsbereich wurden in letzter Zeit viele Anstrengungen unternommen, eine partizipative Politik anzubieten. Dies scheint aber als hegemoniales Instrument weder wirklich fruchtbar akzeptiert zu werden noch liefern die neuen Verfahren (Werkstätten, Bürgerhaushalt) fachlich fundierte Ergebnisse. Das Problem könnte daran liegen, dass der Stand des Fachwissens per definitionem bei den Beteiligten (Verwaltung, Träger öffentlicher Belange, zivilgesellschaftliche Gruppierungen, Normalbevölkerung, Betroffene etc.) extrem ungleich verteilt ist – ganz zu schweigen von der jeweiligen Fachsprache und Terminologie. Information als Komplexitätsreduktion und Modellierung komplexer Zusammenhänge und Wissensgebiete ist damit zentrales Problemfeld.

Die Informationswissenschaft ist hier gefordert, die entsprechenden Transferprozesse zu unterstützen, was durch geeignete Moderationsverfahren geschehen könnte oder durch IT gestützte neue Formen im Bereich neuer Interfaces ggf. verbunden mit Aspekten der Gamification. Ein erster Schritt ist jedoch, die komplexen, zur Szenario-Entwicklung notwendigen Wissensbestände verständlich aufzubereiten und auf Zeitachsen zu verteilen. Dies kann mit Techniken des Semantic Web, der Visualisierung oder der Modellierung (z.B. mit Consideo) erfolgen. Die Bibliothek als Ort sozialer Teilhabe und Partizipation – als making space – ist der ideale Ort dieses mit der interessierten Öffentlichkeit gemeinsam zu erproben. Der noch unfertige Neubau der Stadt- und Landesbibliothek (oder das Schaufenster der FHP) bietet sich als Ort einer nachhaltig vermittelnden Performance an – die Institution Bibliothek jedenfalls generell als langfristiger Partner für die Vermittlung „städtischen Wissens“ in neuer Form im Hinblick auf die Förderung bürgerlicher Teilhabe.

Literaturauswahl:

  • Baacke, Lars: Verwaltungsmodellierung : Entwicklung und Evaluation einer Methode zur verteilten Modellierung und integrierten Analyse von Geschäftswissen in der öffentlichen Verwaltung. Göttingen : Sierke, 2010.
  • Caesar, Ingo: Social Web : Politische und gesellschaftliche Partizipation im Netz. Beobachtungen und Prognosen. Berlin : Simon Verl. für Bibliothekswissen, 2012.
  • Demarmels, Mischa: Enhancing Collaborative Information-­Seeking through Surface and Tangible Computing. Master Thesis, Univ Konstanz 2010.
  • Dengel, Andreas (Hrsg.): Semantische Technologien : Grundlagen Konzepte Anwendungen. Heidelberg : Spektrum Akad. Verl, 2012
  • Gausemeier, Jürgen ; Plass, Christoph ; Wenzelmann, Christoph: Zukunftsorientierte Unternehmensgestaltung : Strategien, Geschäftsprozesse und IT-Systeme für die Produktion von morgen. München ;, Wien : Hanser, 2009
  • Gesser, Susanne; Handschin, Martin; Jannelli, Angela; Lichtensteiger, Sibylle (Hrsg.): Das partizipative Museum : Zwischen Teilhabe und User Generated Content. Neue Anforderungen an kulturhistorische Ausstellungen. Bielefeld : transcript, 2012.
  • Göschel, Albrecht: Stadt und Kommune : soziales und politisches Umfeld von Bibliotheken im Wandel. In: Georgy, Ursula; Schade, Frauke (Hrsg.): Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing. Berlin : DeGruyter Saur, 2012, S. 41–65
  • Kastens, Uwe ; Büning, Hans Kleine: Modellierung : Grundlagen und formale Methoden. 2. Aufl. München : Hanser Verlag, 2008
  • Kösel, Edmund: Die Konstruktion von Wissen : Eine didaktische Epistemologie für die Wissensgesellschaft. 1. Aufl. Bahlingen a. K : SD-Verl. für Subjektive Didaktik, 2007
  • Neumann, Kai: CONSIDEO MODELER: So einfach wie Mind Mapping: Vernetztes Denken und Simulation. Norderstedt : Books on Demand, 2011
  • Rösch, Hermann: Öffentliche Bibliotheken und ihre Umwelt : Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen als Herausforderung bibliothekarischen Handelns. In: Schade, Frauke; Becker, Tom; Hauke, Petra (Hrsg.): Handbuch Bestandsmanagement in Öffentlichen Bibliotheken. Berlin : De Gruyter Saur, 2012, S. 7–25
  • Spelsiek, Jan: Motivationsorientierte Steuerung des Wissenstransferverhaltens : Modellierung, empirische Analyse und Anreizsystemgestaltung. 2005. Aufl. Wiesbaden : Deutscher Universitätsverlag, 2005 (Unternehmenskooperation und Netzwerkmanagement).
  • Spitzer, Manfred: Lernen : Gehirnforschung und die Schule des Lebens. [Nachdr.]. Berlin : Spektrum Akad. Verl., 2009
  • Stadler, Heike: Öffentliche Bibliotheken im Bürgerhaushalt. Potsdam : Universitätsverlag, 2011.
  • Stadler, Heike: Weblog: Partizipation – Bibliothek. http://bibpartizipation.wordpress.com
  • Vester, Frederic: Die Kunst vernetzt zu denken: Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität: Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität. Ein Bericht an den Club of Rome : Deutscher Taschenbuch Verlag, 2002

M4.2 Wissenschaftliche Begleitung der ISI Tagung 2013

dienstags, 10 – 13:45, Raum 3261 (FES/IID), Projektseminar (5 SWS, 12ECTS) – Beginn 9.10. – Vorbesprechung am 25.9.2012

Nach der organisatorischen Vorbereitung durch die Bachelor Studenten soll in diesem Projekt die fachliche Betreuung durch eine Projektgruppe von Masterstudierenden gewährleistet werden: Betreuung des Peer Review, Vorbereitung des Tagungsbandes etc.- ggf. Entwicklung neuer Publikationsformen, Moderation auf der Tagung etc.

Beispiel letzter Tagungsband:

Griesbaum, Joachim; Mandl, Thomas; Womser-Hacker, Christa (Hgs.): Information und Wissen: global, sozial und frei? : Proceedings des 12. Internationalen Symposiums für Informationswissenschaft (ISI 2011) Hildesheim, 9. bis 11. März 2011. Boizenburg : Hülsbusch W, 2011 (Schriften zur Informationswissenschaft 58)


Sommersemester 2012

4. Semester

PB6 Management von Informationseinrichtungen

4SWS / Raum 4055/3261 / 6 credits

montags, 10:15-13:15

Beginn: 26. März 2012

Verständnis und kritische Einschätzung von Managementansätzen und konkreten Praktiken des Managementhandelns. Hintergrundkenntnisse und Adaption von Managementansätzen in das spezifische Berufsfeld. Sensibilisierung für die Leitungsrolle im späteren Berufsleben. Aufbauend auf das erste allgemeine BWL-Modul sollen spezifisch bibliothekarische Einzelthemen erarbeitet werden. Vertiefungen der spezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Organisation und Steuerung von und in Informationseinrichtungen (wie Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren): Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht, Selbstmanagement.

Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen (kurze Einzelreferate)

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

Interflex

IX , WPF (P/E) Stadt der Ströme / City of Flows

donnerstags, 14 – 15:30 h, Raum: 3261 + Seminartage und Tagungspräsenz,

3 Credits, nur Sommersemester

zus. mit Prof. Dr. Jutta Bott, Prof. Dr. Hermann Voesgen, Prof. Dr. Frank Heidmann

Interdisziplinäres Seminar zum Thema der Tagung des Innovationskollegs vom 12.-14. Juli 2012

Teilnehmerbegrenzung auf 25 Personen.

Termine:

5. April, 14 – 15:30 h

12. April, 14 – 15:30 h

28. April (Samstag! ), von 10-18 Uhr

10. Mai, 14 – 15:30 h

2. Juni (Samstag!), von 10 bis 18 Uhr

14. Juni, 14 – 15:30 h

12.-14. Juli 2012 (Ort: Hans-Otto-Theater)

(sowie ggf. Gruppenarbeit zu eigenen Terminen)

Im Zusammenhang mit der Tagung des Innovationskollegs mit der Titel Stadt der Strömesoll in diesem Interflex-Seminar der Megatrend »digitale Stadt« aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen und Studiengänge theoretisch und methodisch beleuchtet beleuchtet. Ziel ist es, gemeinsam mit den Studierenden, zentrale Forschungsfragen an die digitale Stadt und ihre Schnittstellen zur physischen Welt herauszuarbeiten und transdisziplinäre Lösungsansätze zu formulieren.

Hintergrund und Motivation

Die digitale Stadt = „Stadt der Ströme“ ist an die globalen Netze angeschlossen. Was heißt das eigentlich für unsere Städte von heute? Wie werden die globalen Netze im Alltäglichen sichtbar? Und wie spiegeln sich die begrenzten analogen Räume im potenziell unbegrenzten Raum des Virtuellen

wieder? Ähnlich den Industriegesellschaften, welche die mittelalterlichen Stadtwälle beseitigten, überwinden die Informationsgesellschaften die Ortsgebundenheit. Der binäre Code schafft virtuelle Realitäten und somit Freiräume gegenüber den sozial-räumlichen Bedingtheiten der Orte. Es sind immer weniger notwendige Orte, um bestimmte Funktionen zu erfüllen und Dienstleistungen zu erhalten. Gleichzeitig bleibt der Alltag der Mehrheit der meisten Städter von der Infrastruktur, den räumlichen Qualitäten und Hindernissen bestimmt.

Ein Mix aus virtuellen und realen Kombinationen wird auf die zunehmend flexiblen und dynamischen Lebensweisen reagieren. Wie dieser aussieht, hängt auch von den Positionen und Haltungen zum Städtischen ab, die sich heute vielfach widersprüchlich zeigen. Wie kann dabei einer Polarisierung zwischen digitalen und analogen Lebenswelten entgegengewirkt werden? Wie werden etwa die digitalen Weltenbummler motiviert, ihre im Netz flottierenden Projekte im „Fleisch und Stein“ (Sennett) der Städte zu verorten? Welche Möglichkeitsräume für die neu entstehenden Lebensweisen lassen sich schaffen? Und durch wen?

Die Lehrveranstaltung greift diese Themen in Form von Impulsvorlesungen der beteiligten Dozenten auf. Dabei sind die Vorlesungen so angelegt, dass sie die Schnittstellen der einzelnen Disziplinen zu den oben genannten Themen herausarbeiten und transdisziplinäre Forschungsfragen aufwerfen, die die Studierenden in interdisziplinären Teams im Laufe des Semesters bearbeiten. Mit Kreativmethoden wie Zukunftswerkstätten oder dem Ansatz des Design Thinking sollen Lösungsansätze entwickelt und visualisiert werden. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten sollen in Form von Poster-Präsentationen oder digitalen Exponaten auf der Konferenz vorgestellt werden.

Forschungsfragen könnten sein:

  • Wo und wie lassen sich Netzwerkströme und deren Materialisierungen in Potsdam ausmachen (Castells „hubs“)
  • Wie verhält sich die Stadt und ihre Bewohner im Cyberspace? (Im Vergleich zu anderen Städten)
  • Gibt es Tendenzen der Reaktion auf die überbordende Digitalisierung in öffentlichem Leben und im öffentlichen Raum in Potsdam? (Entschleunigungsorte?)
  • Beteiligen sich Potsdamer an Plattformen wie AVAAZ oder adhocracy? Wenn ja, sind es die gleichen, die im klassischen Bürgerhaushalt aktiv sind?
  • Wie sieht die „augmented reality“ von Potsdam aus – wer schafft sie und warum?

Arbeitsform: Einführende Vorträge geben Impulse für Arbeitsgruppen. Am Anfang des Semesters stehen einführende Vorträge und ein Workshop Tag (Samstag, den 28. April 2012, abschließend ein Seminartag am 2. Juni 2012). Danach gibt es neben sporadischen „Plenumstermine“ vor allem Kleingruppenarbeit „im Feld“. Ziel ist die Präsentation der Ergebnisse auf der Tagung.

Literatur:

  • Castells, Manuel: The informational city : Information technology economic restructuring and the urban-regional process. Oxford u.a : Blackwell, 1991.
  • Sassen, Saskia: Seeing the City. In: Burdett, Ricky; Sudjic, Deyan (Hrsg.): The endless city : the urban age project by the London School of Economics and Deutsche Bank’s Alfred Herrhausen Society. London; New York : Phaidon, 2007, S. 276-289.
  • Piazzi, Tina ; Seydel, Stefan M.: Die Form der Unruhe : Band 2: Die Praxis. Vom Buchdruck zum Computer. Handlungsprinzipien zum Umgang mit Informationen auf der Höhe der Zeit. Hamburg : Junius, 2010.
  • Stock, Wolfgang G.: Informationelle Städte im 21. Jahrhundert. In: Information. Wissenschaft und Praxis 62 (2011), 2-3, S. 71–94

6. Semester

PB11 Bibliotheksmanagement

2SWS / Raum: 4005 / 3 Credits

freitags, 10 (c.t.) – 12 Uhr, Beginn: 6. April

Anknüpfend an PB6 sollen die spezifische Managementaspekte des Bibliotheksbereichs exemplarisch vertieft werden. Je nach den Problemlagen der besuchten Praxisbibliotheken sollen verschiedene Bereiche vertieft werden: z.B. Personalmanagement, Finanzmanagement, Kostenrechnung, Kennzahlen orientiertes, strategisches Management, Arbeitsrecht etc.

Veranstaltungsform: Seminar mit Gruppenreferaten (ggf. Hausarbeiten)

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

Stueart, Robert D.; Moran, Barbara B.: Library and Information Center Management, 7. Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 2007.

Die moderne Bibliothek: Ein Kompendium der Bibliotheksverwaltung, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004

Handbuch Bibliothek, hrsg. von K.Umlauf und St.Gradmann, Metzler 2012

Informationsmarketing, hrsg. von U.Georgy u. F.Schade, de Grueyter 2012

P/E Tagungsvorbereitung ISI2013

2SWS/3ECTS im SS2012 (+9 ECTS im WS12/13)

mittwochs, 10 (c.t.) bis 12 Uhr in Raum 4005 – Beginn 4.4.

Das Internationale Symposium Informationswissenschaft – die alle zwei Jahre stattfindende zentrale fachwissenschaftliche Tagung unseres Fachgebietes wird vom 12. – 15. März vom Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam ausgetragen. Die P/E Projektgruppe erhält die Möglichkeit in die Organisation einer wissenschaftlichen Tagung Einblicke zu gewinnen und wird vor allem mit der Einrichtung des Konferenzsystems und der Tagungsvorfeld-Kommunikation betraut werden.

Geplant ist die Übergabe der Organisation an eine Projektgruppe des Masterstudiengangs im Wintersemester.

P/E Das Ende der Bibliothek? Neue und alte Konzepte für Bibliotheken.

2SWS/3ECTS im SS2012 (+9 ECTS im WS12/13)

Seminarorte wechselnd (Staatsbibliothek, Grimm-Zentrum, FH Potsdam: 4005)

Zeitpunkt (jour fix): montags 17 Uhr, Beginn: 2.4.

Projekt- und Ergänzungsseminar im Studiengang Bibliotheksmanagement der FH Potsdam

in Kooperation mit der Generaldirektorin der Staatsbibliothek preussischer Kulturbesitz, Barbara Schneider-Kempf und dem Direktor der Universitätsbibliothek/Grimm Zentrum der Humboldt Universität Berlin, Dr. Andreas Degkwitz

Totgesagte leben länger. In Zeiten eines Technologie- oder Medienwandels wird stets vom Ende einer Technologie oder eines Mediums gesprochen. Das Ende der Gutenberg-Galaxis wurde schon von Marshall McLuhan beschworen, das Radio hätte vom Video abgelöst werden sollen und das Kino vom Fernsehen. Nur wenige Technologien sind wirklich ersetzt worden durch nachfolgende. Auch das Buch wird nicht vom eBook ersetzt werden und die Bibliothek schon gar nicht durch das Internet. Bei einem Medienwandel offenbart sich jedoch der grundlegende Charakter eines Mediums: der Kodex ist nicht das optimale Medium zum Nachschlagen von Fakten, weil es immer noch wie das Volumen der Papyrusrolle primär linear funktioniert. Der multifokale Zugriff auf Fakten ist nur behelfsmäßig durch Alphabet und Register im Buch realisiert. Funktionaler ist der Zugriff in eine Datenbank per Computer.

Aber was sind die grundlegenden Funktionen einer Bibliothek? Klassische Funktionen könnten sein: die Bibliothek als Speicher menschlichen Gedächtnisses, als Werkstatt menschlicher Erkenntnis oder als Ort hegemonialer Machtausübung.

Das Ergänzungsseminar will dies erkunden durch Lektüre neuerer gesellschaftspolitischer Statements und Gespräche mit Protagonisten der Bibliothekslandschaft. Wird sich die Bibliothek als Sozialer Ort zum Lernen und zur informeller Bildung, als integrativer Faktor der Inklusion durchsetzen? Wird es der Ort sein zur Überbrückung digitaler Klüfte? Brauchen wir sie als Wohnzimmer in der informationellen Stadt? Ist hier die Quelle der von Günther Dueck geforderten Exzellenz der professionellen Intelligenz zu finden? Wird Lernen auch noch am physischen Ort der menschlichen Begegnung stattfinden? Ist die digitale Bibliothek die einzige Möglichkeit der Nachhaltigkeit für das kulturelle Erbe? Hinterlässt in der virtuellen Umgebung des Wissenschaftlerarbeitsplatz die Bibliothek auch noch analoge / materielle Spuren?

Literaturhinweise: in Moodle

mögliche Themen für Arbeitsgruppen:

  • Wandel der Gesellschaft und „Neue“ Bildung? (Kruse, Dueck)
  • Medienwandel: was bleibt vom Buch? (Jochum, Reuß)
  • Sozialer Ort (Fansa, Kaiser)
  • Werkstatt: Die Bibliothek im Digitalen (VRE) oder im Analogen (Forschungsbibliothek)
  • Netz: Library 2.0 – Bibliothek und Social Media
  • Informationskompetenz und Teaching Library: Bibliothek als Innovationsmotor der Gesellschaft
  • Bibliothek und/als Museum: kulturelles Erbe digital
  • Neue Lern- und Wissensformen: Daten, Gaming
  • Der Ort der Macht: Enquêtekommission, KII, DDB?

Termine / Sitzungsthemen:

2.4. Bibliothek und Bibliothekswissenschaft

9.4. Ostern

16.4. Medienwandel: was bleibt vom Buch

23.4. *

30.4. Wandel der Gesellschaft

7.5. Politik

14.5. Soziale und ethische Position

21.5. Spatial Turn

28.5. Pfingsten

4.6. Bildung

11.6. *

18.6. Web2.0

25.6. Werkstatt

2.7. Kulturelles Erbe digital

Arbeitsformen:

Gespräche, Begegnungen, Besichtigungen, Workshopelemente

jeweils Literatur basiert und Thesen gestützt

Lernziel: Argumente schärfen, Blick öffnen, Aktivierung

jede Arbeitsgruppe/Thema soll a) Literatur rezipieren/darstellen und dazu b) eine „Wissensintervention“ ggf. außerhalb der Hochschule organisieren

Projektziel im Wintersemester: Organisation einer öffentlichkeitswirksamen Podiumsdiskussion mit Vertretern führender Diskurse

Teilnehmerbegrenzung im Sommer auf 20 Personen

Interflex

IX , WPF (P/E) Stadt der Ströme

donnerstags, 14 – 15:30 h, Beginn 5.4.12 + weitere Termine, 3 Credits, nur Sommersemester

Interdisziplinäres Fach-Seminar zur Tagung des Innovationskollegs vom 12.-14. Juli 2012

Teilnehmerbegrenzung auf 25 Personen

Erläuterungen siehe oben.

 

Master of Arts – Informationswissenschaften

M1.1

Aktuelle Ansätze der Informationswissenschaft

zusammen mit Prof. Däßler

dienstags, Beginn 3. April 2012 – 14 (c.t) bis 16 Uhr, Raum: 4005, 2SWS – 4 Credits

Die Studierenden erarbeiten sich eine eigene Position in der aktuellen Diskussion um die Entwicklung der Informationswissenschaften und können sich kritisch und konstruktiv auseinandersetzen mit den kontrahierenden Paradigmen der Informationswissenschaften wie sie von Ingwersen und Järvelin thematisiert wurden (2005). Die Studierenden kennen die „klassischen Theorien“, Modelle und Forschungsergebnisse der Forschungen zum Einsatz von Informationstechnologien sowie zur Fragen des Informationsverhaltens von Nutzern von Informationssystemen. Sie können den jeweiligen wissenschaftlichen Meta-Diskurs hinterfragen und interdisziplinär erweitern. Das Modul bietet Entscheidungshilfen zur Wahl des Profilierungstracks und zur Einordnung der weiteren Pflichtmodule des ersten Semesters.

Veranstaltungsform: Vorlesung / Seminar mit Klausur als Abschluss

Termine / Sitzungsthemen

3.4. Einführung „Informationswissenschaft“

10.4. Information / Dokument

17.4. Wandel / Paradigmenwechsel

24.4.* Information Life Cycle Management / Digital Curation / Records Management

31.4. Wissensmanagement

8.5. Prozesse und Workflows

15.5. Informationssuchprozesse (Informationsverhalten)

22.5. Mensch und Information (Psychologie, Kognition, Anthropologie, Lebenswelten)

29.5. Raum, Handeln, Praxis

5.6. Netze, Akteure, Medien

12.6.* Heterogenitätsbehandlung, Ontologien

19.6. eScience, VRE und Datenmanagement

26.6. Informationsvisualisierung

3.7. Zusammenfassung / Abschlussdiskussion

10.7. mdl. Prüfungen

Literatur (wird noch aktualisiert!):

Case, Donald O. (2002): Looking for Information: A Survey on Information Seeking, Needs, and Behavior. San Diego: Academic Press.

Cooper. Alan (2006): The inmates are running the asylum. Why high-tech products drive us crazy and how to restore the sanity. Indianapolis, Ind. : Sams.

Day, Ronald E. (2001): The modern invention of information : discourse, history, and power. Carbondale (u.a.) : Southern Illinois Univ. Press

Fisher, Karen E.; Erdelez, Sanda; Mckechnie, Lynne (Hg.) (2005): Theories of information behavior. Medford, N.J: Information Today (ASIST monograph series).

Garrett, Jesse (2003): The Elements of User Experience. Indianapolis: New Riders, 2003.

Ingwersen, Peter; Järvelin, Kalervo (2005): The turn: integration of information seeking and retrieval in context. Dordrecht u.a.: Springer (Kluwer international series on information retrieval).

Jaeger, Paul T.; Burnett, Gary (2010): Information worlds. Social context technology and information behavior in the age of the Internet. 1. publ. New York: Routledge (Routledge studies in library and information science, 8)

Janich, Peter (2006): Was ist Information? Kritik einer Legende. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Lanier, Jaron (2010): Gadget. Warum die Zukunft uns noch braucht. Frankfurt/M: Suhrkamp.

Mangold, Roland (2007): Informationspsychologie. Wahrnehmen und Gestalten in der Medienwelt. München: Elsevier Spektrum Akad. Verl.

Morville, Peter (2005): Ambient Findability. Sebastopol: O’Reilly.

Pirolli, Peter L.T. (2007): Information foraging theory : adaptive interaction with information. New York, NY u.a.: Oxford Univ. Press.

Spink, Amanda (2010): Information behavior. An evolutionary instinct. Berlin; New York: Springer.

M1.2

Informationsbewertung

zusammen mit Prof. Dr. Schwarz

dienstags, Beginn: 3. April 2012 Raum 4007, 10:00 bis 12:10 – 3 SWS / 6 Credits

Die Studierenden kennen die Kriterien des Aufbaus von Informations-Sammlungen bzw. die Methoden der Überlieferungsbildung und können diese kritisch einschätzen, auf konkrete Anwendungsfälle beziehen und ggf. weiterentwickeln. Sie können sich positionieren zu Konzepten der Informationsqualität, Informationsethik und zum Wert von Informationen. Sie können die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Auswahl nach bestimmten Methoden einschätzen.

Veranstaltungsform: Seminar mit Kurz-Referaten, Übungen und Hausarbeiten

Termine / Sitzungsthemen

3.4. Ziel und Zweck der Bewertung (Audit Explosion)

10.4. Aufbau von Informationssammlungen: Auswahlentscheidungen als implizite Bewertung

17.4. Informationsqualität (Bewertung von Informationssystemen)

24.4. * Überlieferungsbildung in Archiven

8.5. Archivische Bewertung im Wandel

15.5. Dokumentationsprofile

22.5. Bewertung im Verbund / Crowd Sourcing

29.5. Datenqualität (Bewertung in der DIKW Hierarchie fängt „unten“ an: bei den Daten)

5.6. Statistische Bewertungsmethoden

12.6. * Prospektive Bewertungsmodelle

19.6. Informationsethik und Wissenschaftssoziologie (Ethisch-soziologische Positionen zur Bewertung)

25.6. Ökonomische Bewertungsmethoden (Wirtschaftswissenschaftliche Argumente zur Bewertung von Informationsinfrastruktur)

3.7. Abschlussdiskussion

12.7. Prüfungen

Literatur (wird noch aktualisiert!):

Bischoff, Frank M. (Hrsg.) (2005): Neue Perspektiven archivischer Bewertung : Beiträge zu einem Workshop an der Archivschule Marburg, 15. November 2004.

Budd, John M. (2001): Knowledge and Knowing in Library and Information Science. A Philosophical Framework. Lanham u.a.: Scarecrow.

Buschman, John E. (2003): Dismantling the public sphere: situating and sustaining librarianship in the age of the new public philosophy. Westport, Conn. u.a.: Libraries Unlimited.

Derrida, Jacques (1997): Dem Archiv verschrieben. Eine Freudsche Impression. Berlin: Brinkmann + Bose.

Dokumentationsziele und Aspekte der Bewertung in Hochschularchiven und Archiven wissenschaftlicher Institutionen : Beiträge zur Frühjahrstagung der Fachgruppe 8 am 23. und 24. März 2006 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken – Saarbrücken 2007.

Evans, G. Edward; Saonaro, Margaret Zarnosky (2005): Developing Library and Information Center Collections. Westport, Conn: Libraries Unlimited.

Horstmann, Anja (Hrsg.) (2010): Archiv – Macht – Wissen : Organisation und Konstruktion von Wissen und Wirklichkeiten in Archiven. Frankfurt u.a.

Koop, Ulrike (2009): Wirkungsmessung für Bibliotheken unter besonderer Berücksichtigung des Return on Investment. Osnabrück: FH Fak. f. Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Kretzschmar, Robert (2005): Positionen des Arbeitskreises Archivische Bewertung im VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare zur archivischen Überlieferungsbildung : Einführung und Textabdruck. In: Der Archivar, 58,2 – S. 88-94

Kretzschmar, Robert (2010): Auf dem Weg in das 21. Jahrhundert: Archivische Bewertung, Records Management, Aktenkunde und Archivwissenschaft. In: Der Archivar, 63,2 – S. 144-150.

Kuhlen, Rainer (2004): Informationsethik. Formen des Umgangs mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Konstanz: UTB – UVK.

Lamont, Michele (2009): How Professors Think: Inside the Curious World of Academic Judgement. Cambridge, Mass: Harvard University Press.

Leser, Ulf; Naumann, Felix (2007): Informationsintegration. Heidelberg: dpunkt. Kap. 8.4 „Informationsqualität“, S. 353-367.

Lewis, Alison M. (2008): Questioning library neutrality. Essays from Progressive Librarian. Duluth Minn.: Library Juice Press.

Redman, Thomas C. (1996): Data Quality in the Information Age. Boston u.a.: Artech House.

Tsakonas, Giannis; Papatheodorou, Christos (Hg.) (2009): Evaluation of digital libraries. An insight into useful applications and methods. 1. publ. Oxford [u.a.]: Chandos Publ.

Wiech, Martina (2005): Steuerung der Überlieferungsbildung mit Archivierungsmodellen : ein archivfachliches Konzept des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen. In: Der Archivar, 58,2 – S. 94-1..

3. Semester

MasterThesis-Kolloquium

zus. mit Koll. Büttner und Freund, – 2 Credits

dienstags, 16:30 – 18:00 Uhr, Raum 4005

Kolloquium zum Stand der Masterarbeiten, ggf. offen für Masterstudierende des ersten Semesters. Regelmäßige Gesamtgruppentreffen neben der persönlichen Betreuung der Arbeiten.


Wintersemester 2011/17

3. Semester

PB5 Bibliothekstypologie

Veranstaltung in der „Blockwoche“ und montags (14tg, gerade KW) 10:15-13:15 – 4 SWS, 4 credits

genauer Zeitplan hier.

Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken.

Veranstaltungsform: Projektseminar mit Besichtigungen (Anwesenheitspflicht), Modulprüfung in Form einer Hausarbeit zu einem Bibliothekstyp an Hand eines exemplarischen Beispiels)

Literatur: (bitte die aktuellen Ausgaben benutzen!)

  • Plassmann, Engelbert; Rösch, Hermann; Seefeldt, Jürgen; Umlauf, Konrad (2011): Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland. Eine Einführung. Wiesbaden: Harrassowitz. –
  • Syré, Ludger; Seefeldt, Jürgen (2011): Portale zu Vergangenheit und Zukunft. Bibliotheken in Deutschland. Hildesheim: Olms, Georg.
  • Nerdinger, Wilfried (Hg.) (2011): Die Weisheit baut sich ein Haus: Architektur und Geschichte von Bibliotheken : Publikation zur Ausstellung des Architekturmuseums der TU München in Kooperation mit der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in der Pinakothek der Moderne, 14. Juli bis 16. Oktober 2011. München: Prestel.
  • Jochum, Uwe, Schlechter, Armin (Hgs.) (2011): Das Ende der Bibliothek? Vom Wert des Analogen. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann.
  • Umlauf, Konrad; Gradmann, Stefan (Hgs.) (2010ff): Lexikon der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Stuttgart: Hiersemann (im Erscheinen). „LBI“
  • Corsten, Severin u.a. (Hgs.) (1987ff): Lexikon des gesamten Buchwesens. Stuttgart: Hiersemann (im Erscheinen). „LGB2“
  • Jochum, Uwe (2007): Kleine Bibliotheksgeschichte. 3. Aufl. Stuttgart: P. Reclam.
  • Gantert, Klaus; Hacker, Rupert (2008): Bibliothekarisches Grundwissen. München: K.G. Saur.
  • Hobohm, Hans-Christoph: “Bibliotheken”. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, 2004, S. 505-514; –
  • Hobohm, Hans-Christoph (2001): Bibliothek – Mythos, Metapher, Maschine. Oder: Der Ort der Bibliothek in der Lebenswelt der Stadt. In: Kleine, Helene (Hg.): Civitas. Geometrie und Lebenswelt. Eine Ringvorlesung zur Stadt. Potsdam: Fachhochschule Potsdam , S. 58–65; –
  • Manguel, Alberto (2007): Die Bibliothek bei Nacht. Frankfurt am Main: S. Fischer.

7. Semester

P/E Publikation Bibliotheken der Welt: Niederlande

jour fix: freitags, 10 – 13 / Raum 3265 (beim IID) / 9 Credits

Fortsetzung des Projektseminars aus dem letzten Semester. Aktuelle Teilprojektgruppen

  • Erstellen von Texten in Kooperation mit holländischen Experten
  • Layoutvorschläge und Gestaltungstests
  • Korrekturphase und Preproduktion

Kolloquium

Betreuung von Bachelor-Arbeiten und Dissertationen

Vorstellung und Diskussion neuer Forschungsergebnisse

Termin: freitags, 13:30-14:30

Ort: Raum 4022 (oder 3036)

Master Informationswissenschaften

MI 3.1 Wissensmoderation

dienstags, 15:15-17:30, Raum 3261 (3SWS, 6 ECTS)

Aus der Modulbeschreibung: „Die Studierenden beherrschen Techniken der Moderation und Kreation von Wissen im Sinne

von Probst u.a. und können klassische Moderationstechniken (Open Space, World Café, Story Telling) auf Wissens- und Informationserfordnisse einer Organisation übertragen. Sie können interne wie externe Kommunikationsstrategien zur Informationsarbeit auf der Basis von „making knowledge visible“ (Elisabeth Orna) entwickeln und diese in die Praxis des Wissenstransfers der Organisation einbetten. Die Teilnehmer sind sich bewusst, welchen Stellenwert strategisch kommunikative Maßnahmen haben zur Erreichung der Durchsetzung von Policy-Maßnahmen einer Informationsstrategie z.B. im Wissenstransfer,

im Forschungsdatenmanagement, bei der Einführung von Open Acces oder Repositories, bzw. im Wissensmanagement allgemein.“

Inhalte:

• Kreativitäts- und Moderationstechniken

• Communities of Practice

• Moderationsformen im Wissensmanagement

• interne Öffentlichkeitsarbeit

• Kennzahlenmanagement zur Durchsetzung von Policies

Literaturauswahl:

  • Coakes, E.; Clarke, S. (Hg.) (2006): Encyclopedia of Communities of Practice in Information and Knowledge Management. Hershey: Idea Group Reference.
  • Hobohm, Hans-Christoph (2010): Wissensmanagement und Projektorganisation. In: Ladwig, Desiree; Kunze, Jürgen; Hartmann, Michael (Hg.): Exit Matters. Auf dem Weg in die Projektgesellschaft. Frankfurt: Peter Lang, S. 205-218.
  • Kreitel, Willhild Angelika (2008): Ressource Wissen: wissensbasiertes Projektmanagement erfolgreich im Unternehmen einführen und nutzen ; mit Empfehlungen und Fallbeispielen. Wiesbaden: Gabler.
  • Lindner, Frank (2010): Projektwissensmanagement: Status quo, Gestaltungsfaktoren und Erfolgsdeterminanten des Wissensmanagements in der Projektabwicklung. Berlin: Lit.
  • Orna: Elisabeth (2005): Making Knowlegde visible. Burlington: Gower.
  • Reinmann, Gabi; Mandl, Heinz (Hg.) (2004): Psychologie des Wissensmanagements: Perspektiven, Theorien und Methoden. Göttingen: Hogrefe.
  • Schweizer, Karin (2006): Moderation und Steuerung der netzbasierten Wissenskommunikation: ein Reader. Frankfurt am Main u.a.: Lang.
  • Weber, Tilo; Antos Gerd (Hgs.) (2009): Typen von Wissen: begriffliche Unterscheidung und Ausprägungen in der Praxis des Wissenstransfers. Frankfurt am Main: Lang.
  • Wichter, Sigurd; Stenschke, Oliver (Hgs.) (2004): Theorie, Steuerung und Medien des Wissenstransfers. Transferwissenschaften, Bd. 2. Frankfurt am Main: Lang.
  • Zboralski, Katja (2007): Wissensmanagement durch Communities of Practice. Eine empirische Untersuchung von Wissensnetzwerken. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH Wiesbaden.

Themenangebote:

1. Moderationsformen: Open Space, Zukunftswerkstatt, World Café

2. Wissensmanagement-Tools

3. Innovationsmanagement

4. Kreativitätstechniken

5. Didaktik, Pädagogik

6. Informationskompetenzschulungen, Dynik

7. Transfer (Empathie, Kommunikationstheorie, Sprache, Darstellung)

8. Visual Meeting, visuelle Moderations- und Präsentationstechnik

9. Communities of Practice und die Steuerung in Gruppenprozessen

10. Social Software und CSCW-Techniken

Projekte:

Multitouch in Bibliotheken

dienstags, 12:30-14:45, Raum 3261 (FES), Projektseminar (Interflex-Seminar) (5 SWS, 12ECTS)

In dem Projekt soll in Kooperation mit externen Partnern und Ressourcen erprobt werden, welche Potentiale Multitouch Tables in Bibliotheken in Deutschland haben. Ausgangspunkt sind Prototypen in der FH Wildau und im DOK Delft. Projektziel ist die Sensibilisierung der deutschen Fachöffentlichkeit für die Einsatzmöglichkeiten der neuen Technologie, z.B. als Such- und Navigationsinstrument aber auch auls Wissensmoderations- und Kommunikationswerkzeug.

Literatur:

Demarmels, Mischa: Enhancing Collaborative Information-­Seeking through Surface and Tangible Computing. Master Thesis, Univ Konstanz 2010.

–> vgl. den Workspace von Interflex: http://interflex.incom.org/projekt/27 Bitte dort anmelden.

Die Informationelle Stadt

dienstags, 8:30-11:30, Raum 4005 (FES), Projektseminar (Interflex-Seminar) (5 SWS, 12ECTS)

In Anlehnung an ein vergleichbares Projekt der Uni Düsseldorf soll in dem Projekt untersucht werden, ob die Region Berlin (inkl. Potsdam) auch zu einer informationellen Stadt werden kann oder schon auf dem Weg dahin ist. Welches wären die Voraussetzungen, ähnlich wie Singapur oder die „Information Age Town“ Ennis (Irland), den Weg in die von Castells beschrieben Netzwerkgesellschaft einzuschlagen? Welches sind die Indikatoren dafür und wie lassen Sie sich dem Regional Governance nahebringen? Ist „Informationelle Stadt“ nur die Smart City der Technologie Konzerne oder bedutet es mehr? Ziel des Projekts ist ggf. eine Beteiligung an der internationalen Tagung des Innovationskollegs der FH Potsdam „Stadt der Ströme“ im Juli 2012 bzw. eine fachwissenschaftliche Publikation z.B. in JASIS.

Literatur:

Castells, Manuel. Das Informationszeitalter. 3 Bände, Opladen: Leske + Budrich, 2001ff.

Wong, C. (2010). Singapore: A model for knowledge-based city. In Kostas Metaxiotis, F. Javier Carrillo and Tan Yigitcanla (Ed.), Knowledge-based development of cities and societies: An integrated multi-level approach (pp. 255-271) Hershey, PA, U.S.A.: Information Science Reference.

IWP 2011,1: Themenheft „Informationelle Städte“


Sommersemester 2011

4. Semester

PB6 Management von Informationseinrichtungen

montags, 15 – 18 h – Beginn: 4. April 2011 – 4SWS / Raum 4005 / 6 credits

Verständnis und kritische Einschätzung von Managementansätzen und konkreten Praktiken des Managementhandelns. Hintergrundkenntnisse und Adaption von Managementansätzen in das spezifische Berufsfeld. Sensibilisierung für die Leitungsrolle im späteren Berufsleben.
Aufbauend auf das erste allgemeine BWL-Modul sollen spezifisch bibliothekarische Einzelthemen erarbeitet werden. Vertiefungen der spezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Organisation und Steuerung von und in Informationseinrichtungen (wie Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren): Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht, Selbstmanagement.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen (kurze Einzelreferate)
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

Interflex

IX5-1 , WPF (P/E) Digitale (online) Medien in der Kinder- und Jugend(bibliotheks-)arbeit

freitags, 10 – 11:30 h, Beginn am 8. April 2011 + weitere Termine z.B. in der Blockwoche / Raum 4070/71 / 3 Credits

In Fortsetzung eines sehr erfolgreichen Interflex Seminars der Interface Designer und Sozialarbeiter (vgl.: http://incom.org/workspace/2287) soll in diesem P/E- Seminar auf den Erkenntnissen des Interflexseminars aufbauend mit diesem zusammenarbeitend, aber auch bibliothekswissenschaftliches Neuland betretend, der bibliothekarische Anteil des Thema „Kinder im Netz“ aufgearbeitet werde, z.B. durch Analysen der Verbreitung von Digitalen (online) Medien in regionalen Bibliotheken, Jugendeinrichtungen oder Medienwerkstätten. Hier vor allem die Frage, wie die Bestände aussehen und wie sich die Institutionen mit dem Problem der Digitalisierung des Lebens und dem Aufwachsen der Kinder darin beschäftigen. Wie gehen die Institutionen mit den „Digital Natives“ um? Gibt es Unterschiede regionaler und soziodemographischer Art? Gibt es da Beratungskompetenz oder lässt man die Digitalisierung „laufen“? Wie verhalten sich die Kinder in Konfrontation mit den neuen Medien tatsächlich? Sollte man Barrieren (Cyberpatrol etc.) einbauen? Wo sind die Grenzen? Wo geht die Reise hin? Neue Medien (wie Computerspiele) verbieten oder als Lockmittel und übergenerationelle, langfristige Kundenbindung nutzen?

Veranstaltungsform: interdisziplinäres Forschungsprojektseminar

Literatur: Nicholson, Scott: Everyone Plays at the Library: Creating Great Gaming Experiences for All Ages. Medford, N.J: Information Today, 2010.

Bitte Eintragen im aktuellen Incom/Interflex Workspace: http://interflex.incom.org/projekt/11

Teilnehmerbegrenzung auf 20 Personen

6. Semester

PB11 Bibliotheksmanagement

montags, 10:15 – 11:45 – Beginn: 4. April 2011 – 2SWS / Raum: 4005 / 3 Credits

Anknüpfend an PB6 sollen die spezifische Managementaspekte des Bibliotheksbereichs exemplarisch vertieft werden. Je nach den Problemlagen der besuchten Praxisbibliotheken sollen verschiedene Bereiche vertieft werden: z.B. Personalmanagement, Finanzmanagement, Kennzahlen orientiertes, strategisches Management, Arbeitsrecht etc.

Veranstaltungsform: Seminar mit Gruppenreferaten (ggf. Hausarbeiten)

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

Stueart, Robert D.; Moran, Barbara B.: Library and Information Center Management, 7. Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 2007.

Die moderne Bibliothek: Ein Kompendium der Bibliotheksverwaltung, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004

P/E Bibliothekswesen in den Niederlanden

14 tägig dienstags, 12:30-14:00 (unger. KW) Beginn. 12. April 2011 + weitere Termine z.B. in der Blockwoche / Raum 4007 / 3 Credits im SS (+9 Credits im WS)

Die Niederlande gelten nicht nur als das „kreativste“ europäische Land, sie haben es auch in den letzten Jahren geschafft, ihr Bibliothekswesen grundlegend zu erneuern. Woran liegt dies und warum schaffen wir das nicht? Zur Ergründung dieses Rätsels soll im Sommersemester eine Exkursion nach und durch Holland vorbereitet werden, die Anfang des Wintersemesters durchgeführt wird. Gleichzeitig ist geplant, ein Reader in der Reihe „Bibliotheken der Welt“ anzustoßen und zur Publikationsreife zu bringen.

Veranstaltungsform: Projektseminar mit anschließender Exkursion

Literatur: Huysmans, Frank, and Carlien Hillebrink. The Future of the Dutch Public Library: Ten Years on. The Hague: The Netherlands Institute for Social Research, SCP, 2008.- Koren, Marian. New Library Buildings in the Netherlands =: Nieuwe Bibliotheken in Nederland. Den Haag: Vereniging van Openbare Bibliotheken [u.a.], 2006. – Cohen, E Z. Libraries and Documentation Centres in the Netherlands. The Hague, 1987 – Niederländisches Bibliothekswesen: Eine Übersicht in acht Aufsätzen ; bei Gelegenheit der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik in Leipzig herausgegeben von der Vereeniging Van Nederlandsche Bibliothecarissen. Utrecht: Van Ipenbuur & Van Seldam, 1914.

Teilnehmerbegrenzung im Sommer auf 20 Personen

Interflex

IX5-1 , WPF (P/E?) Digitale (online) Medien in der Kinder- und Jugend(bibliotheks-)arbeit

freitags, 10 – 11:30 h, Beginn am 8. April 2011 + weitere Termine z.B. in der Blockwoche / Raum 4070/71 / 3 Credits

In Fortsetzung eines sehr erfolgreichen Interflex Seminars der Interface Designer und Sozialarbeiter (vgl.: http://incom.org/workspace/2287) soll in diesem P/E- Seminar auf den Erkenntnissen des Interflexseminars aufbauend mit diesem zusammenarbeitend, aber auch bibliothekswissenschaftliches Neuland betretend, der bibliothekarische Anteil des Thema „Kinder im Netz“ aufgearbeitet werde, z.B. durch Analysen der Verbreitung von Digitalen (online) Medien in regionalen Bibliotheken, Jugendeinrichtungen oder Medienwerkstätten. Hier vor allem die Frage, wie die Bestände aussehen und wie sich die Institutionen mit dem Problem der Digitalisierung des Lebens und dem Aufwachsen der Kinder darin beschäftigen. Wie gehen die Institutionen mit den „Digital Natives“ um? Gibt es Unterschiede regionaler und soziodemographischer Art? Gibt es da Beratungskompetenz oder lässt man die Digitalisierung „laufen“? Wie verhalten sich die Kinder in Konfrontation mit den neuen Medien tatsächlich? Sollte man Barrieren (Cyberpatrol etc.) einbauen? Wo sind die Grenzen? Wo geht die Reise hin? Neue Medien (wie Computerspiele) verbieten oder als Lockmittel und übergenerationelle, langfristige Kundenbindung nutzen?

Veranstaltungsform: interdisziplinäres Forschungsprojektseminar

Literatur: Nicholson, Scott: Everyone Plays at the Library: Creating Great Gaming Experiences for All Ages. Medford, N.J: Information Today, 2010.

Bitte Eintragen im aktuellen Incom/Interflex Workspace: http://interflex.incom.org/projekt/11

Teilnehmerbegrenzung auf 20 Personen

7. Semester

Thesis-Kolloquium

n.V. – online Kurs, 2 Credits

Kolloquium zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Abschlussphase. Wie schreibe ich eine Bachelor-Arbeit? Formale Aspekte und Fragen der Wissenschaftlichkeit. Der Kurs richtet sich vorwiegend an Studierende, die im Rahmen der Einstufungsprüfung in ein höheres Semester zugelassen wurden und nun kurz vor Abschluss ihres Studiums stehen.

Master of Arts – Informationswissenschaften

M1.1

Aktuelle Ansätze der Informationswissenschaft

zusammen mit Prof. Däßler (tlw. noch in der Abstimmung)

montags, 13:00 – 14:30 – Beginn am 4. April 2011 – Raum: 4005, 2SWS – 4 Credits

Die Studierenden erarbeiten sich eine eigene Position in der aktuellen Diskussion um die Entwicklung der Informationswissenschaften und können sich kritisch und konstruktiv auseinandersetzen mit den kontrahierenden Paradigmen der Informationswissenschaften wie sie von Ingwersen und Järvelin thematisiert wurden (2005). Die Studierenden kennen die „klassischen Theorien“, Modelle und Forschungsergebnisse der Forschungen zum Einsatz von Informationstechnologien sowie zur Fragen des Informationsverhaltens von Nutzern von Informationssystemen. Sie können den jeweiligen wissenschaftlichen Meta-Diskurs hinterfragen und interdisziplinär erweitern. Das Modul bietet Entscheidungshilfen zur Wahl des Profilierungstracks und zur Einordnung der weiteren Pflichtmodule des ersten Semesters.

Veranstaltungsform: Vorlesung / Seminar mit Klausur als Abschluss

Literatur:

Case, Donald O. (2002): Looking for Information: A Survey on Information Seeking, Needs, and Behavior. San Diego: Academic Press.

Cooper. Alan (2006): The inmates are running the asylum. Why high-tech products drive us crazy and how to restore the sanity. Indianapolis, Ind. : Sams.

Day, Ronald E. (2001): The modern invention of information : discourse, history, and power. Carbondale (u.a.) : Southern Illinois Univ. Press

Fisher, Karen E.; Erdelez, Sanda; Mckechnie, Lynne (Hg.) (2005): Theories of information behavior. Medford, N.J: Information Today (ASIST monograph series).

Garrett, Jesse (2003): The Elements of User Experience. Indianapolis: New Riders, 2003.

Ingwersen, Peter; Järvelin, Kalervo (2005): The turn: integration of information seeking and retrieval in context. Dordrecht u.a.: Springer (Kluwer international series on information retrieval).

Jaeger, Paul T.; Burnett, Gary (2010): Information worlds. Social context technology and information behavior in the age of the Internet. 1. publ. New York: Routledge (Routledge studies in library and information science, 8)

Janich, Peter (2006): Was ist Information? Kritik einer Legende. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Mangold, Roland (2007): Informationspsychologie. Wahrnehmen und Gestalten in der Medienwelt. München: Elsevier Spektrum Akad. Verl.

Morville, Peter (2005): Ambient Findability. Sebastopol: O’Reilly.

Pirolli, Peter L.T. (2007): Information foraging theory : adaptive interaction with information. New York, NY u.a.: Oxford Univ. Press.

Spink, Amanda (2010): Information behavior. An evolutionary instinct. Berlin; New York: Springer.

M1.2

Informationsbewertung

zusammen mit Dr. Schwarz (tlw. noch in der Abstimmung)

dienstags, 14:30 – 16:45 – Beginn: 5. April 2011 Raum 4005 – 3 SWS / 6 Credits

Die Studierenden kennen die Kriterien des Aufbaus von Informations-Sammlungen bzw. die Methoden der Überlieferungsbildung und können diese kritisch einschätzen, auf konkrete Anwendungsfälle beziehen und ggf. weiterentwickeln. Sie können sich positionieren zu Konzepten der Informationsqualität, Informationsethik und zum Wert von Informationen. Sie können die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Auswahl nach bestimmten Methoden einschätzen.

Veranstaltungsform: Seminar mit Referaten, Übungen und Hausarbeiten

Literatur:

Bischoff, Frank M. (Hrsg.) (2005): Neue Perspektiven archivischer Bewertung : Beiträge zu einem Workshop an der Archivschule Marburg, 15. November 2004.

Budd, John M. (2001): Knowledge and Knowing in Library and Information Science. A Philosophical Framework. Lanham u.a.: Scarecrow.

Buschman, John E. (2003): Dismantling the public sphere: situating and sustaining librarianship in the age of the new public philosophy. Westport, Conn. u.a.: Libraries Unlimited.

Derrida, Jacques (1997): Dem Archiv verschrieben. Eine Freudsche Impression. Berlin: Brinkmann + Bose.

Dokumentationsziele und Aspekte der Bewertung in Hochschularchiven und Archiven wissenschaftlicher Institutionen : Beiträge zur Frühjahrstagung der Fachgruppe 8 am 23. und 24. März 2006 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken – Saarbrücken 2007.

Evans, G. Edward; Saonaro, Margaret Zarnosky (2005): Developing Library and Information Center Collections. Westport, Conn: Libraries Unlimited.

Horstmann, Anja (Hrsg.) (2010): Archiv – Macht – Wissen : Organisation und Konstruktion von Wissen und Wirklichkeiten in Archiven. Frankfurt u.a.

Koop, Ulrike (2009): Wirkungsmessung für Bibliotheken unter besonderer Berücksichtigung des Return on Investment. Osnabrück: FH Fak. f. Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Kretzschmar, Robert (2005): Positionen des Arbeitskreises Archivische Bewertung im VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare zur archivischen Überlieferungsbildung : Einführung und Textabdruck. In: Der Archivar, 58,2 – S. 88-94

Kretzschmar, Robert (2010): Auf dem Weg in das 21. Jahrhundert: Archivische Bewertung, Records Management, Aktenkunde und Archivwissenschaft. In: Der Archivar, 63,2 – S. 144-150.

Kuhlen, Rainer (2004): Informationsethik. Formen des Umgangs mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Konstanz: UTB – UVK.

Lamont, Michele (2009): How Professors Think: Inside the Curious World of Academic Judgement. Cambridge, Mass: Harvard University Press.

Leser, Ulf; Naumann, Felix (2007): Informationsintegration. Heidelberg: dpunkt. Kap. 8.4 „Informationsqualität“, S. 353-367.

Lewis, Alison M. (2008): Questioning library neutrality. Essays from Progressive Librarian. Duluth Minn.: Library Juice Press.

Redman, Thomas C. (1996): Data Quality in the Information Age. Boston u.a.: Artech House.

Tsakonas, Giannis; Papatheodorou, Christos (Hg.) (2009): Evaluation of digital libraries. An insight into useful applications and methods. 1. publ. Oxford [u.a.]: Chandos Publ.

Wiech, Martina (2005): Steuerung der Überlieferungsbildung mit Archivierungsmodellen : ein archivfachliches Konzept des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen. In: Der Archivar, 58,2 – S. 94-100.


Wintersemester 2010/2011

3. Semester

PB5 Bibliothekstypologie

Veranstaltung in der „Blockwoche“ und freitags 8:30-11:30 im 14tg. Rhythmus: Beginn 22.10. – 4 SWS, 4 credits

genauer Zeitplan hier.

Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken.

Veranstaltungsform: Projektseminar mit Besichtigungen (Anwesenheitspflicht), Modulprüfung in Form einer Hausarbeit zu einem Bibliothekstyp an Hand eines exemplarischen Beispiels)

Literatur: Plassmann, Engelbert; Rösch, Hermann; Seefeldt, Jürgen; Umlauf, Konrad (2006): Bibliotheken und Informationsgesellschaft

in Deutschland. Eine Einführung. Wiesbaden: Harrassowitz.; Hobohm, Hans-Christoph: “Bibliotheken”. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, 2004, S. 505-514; Hobohm, Hans-Christoph (2001): Bibliothek – Mythos, Metapher, Maschine. Oder: Der Ort der Bibliothek in der Lebenswelt der Stadt. In: Kleine, Helene (Hg.): Civitas. Geometrie und Lebenswelt. Eine Ringvorlesung zur Stadt. Potsdam: Fachhochschule Potsdam , S. 58–65; Manguel, Alberto (2007): Die Bibliothek bei Nacht. Frankfurt am Main: S. Fischer.

7. Semester

P/E Naturkundemuseum Potsdam

jour fix: dienstags, 12:30 – 14 / Raum 4006 / 6 Credits

Fortsetzung des Projektseminars aus dem letzten Semester. Aktuelle Teilprojektgruppen

  • Reorganisation der Spezialbibliothek des Museums (ggf. Neukonzeption der Präsentation und Erschließung)
  • Erschließung und ggf. Digitalisierung von historisch wertvollen Beständen (z.T. Archivalien, Nachlässe, multimediale Objekte etc.)
  • Nutzeranalyse und Entwicklung spezifischer Informationsprodukte

Kolloquium

Betreuung von Bachelor-Arbeiten und Dissertationen

Vorstellung und Diskussion neuer Forschungsergebnisse

Termin: freitags, 12:30-14:00

Ort: Raum 4003 (oder 3035/3036)

Beginn: 15.10. (nach Vereinbarung auch individuell vorher)

(nicht am 12.11., 19.11., 26.11.)


INTERFLEX

Nachhaltige Hochschule – Innovationskolleg „Stadt-Klima-Potsdam“

Analyse, Visualisierung und Kommunikation von Arbeits- und Lebensweisen an der FHP in den Zeiten des Klimawandels.

Interflex Seminar in Kooperation mit Prof. Dr. Frank Heidmann (Interface Design), Prof. Dr. Jutta Bott (Sozialwesen) und Prof. Dr. Hermann Voesgen (Stg. Kulturarbeit)

Laufzeit: WS2010/11 bis SS2011

Termin: mittwochs, 9:00 – 12:00, Start 13.10.2010

Ort: Theaterlabor: Hauptgebäude Pappelallee

Arbeitsplattform: www.incom.org (Bitte dort registrieren und in den Workspace Nachhaltige Hochschule eintragen).

Themen

Pflicht

Umweltberichte gehören inzwischen zur Standardleistung eines Unternehmens.

Darin werden die Umweltprobleme, die das Unternehmen verursacht, analysiert und der Stand der Maßnahmen zur Beseitigung bzw. Minderung entwickelt. Im Weiteren werden Leistungen des Unternehmens/der Hochschule (s. Umweltbericht der TU Berlin) für die Lösung von Umweltproblemen in den jeweiligen gesellschaftlichen Bereichen herausgestellt. Schließlich werden perspektivisch Ideen und Planungen diskutiert.

Die FHP verfügt bisher nicht über eine zusammenhängende Darstellung ihres Umweltengagements (falls es das überhaupt gibt). Das Projekt könnte Ansätze dazu liefern.

Kür

Neben der Pflicht zur systematischen Auseinandersetzung mit der Verantwortung der FHP für die Umwelt könnte sich die Hochschule auch mit besonderen Aktionen und der Konzentration auf einige Themen profilieren.

Der geplante Solarpavillon ist dafür ein Ansatz. Daran anschließen könnten z. B. Projekte zur Erzeugung von Energie auf dem Campus, mit der Erprobung unterschiedlicher, heute teilweise noch kurios erscheinenden, Methoden Welchen Schwerpunkt man auch wählt, es geht darum, mit Best-Practice-Beispielen eine Vorreiterrolle einzunehmen und die FH als ein Zukunftslabor für Energie und Lebensqualitäten zu positionieren.

Kinder im Netz

Entwicklungspsychologische Aspekte zum Gebrauch von Medien durch Kinder

Interflex Seminar in Kooperation mit Prof. Dr. Herrmann Staats (Fb1) und Prof. Dr. Frank Heidmann (Interface Design)

Termin: donnerstags: 12:00 – 13:30

Ort: do 12.00 – 13.30 PA 5 | Haus 5 | 2.13 07.10. u. 21.10 | FES | 4057 | 14.10., 28.10. sowie alle Folgetermine

Arbeitsplattform: www.incom.org (bitte dort registrieren im Workspace „Kinder im Netz“)

Themen

– Lernen und Lernbedingungen neurobiologisch: Multimodal und beziehungsorientiert

– „Virtuell“ oder nicht? Beziehungsgestaltungen im Netz und ihre Folgen

– Internetspiele und schulische Lernerfolge

– Was lernen Spieler im Netz? Klassische und aktuelle Bildungskonzepte

– Sex und Partnersuche im Netz

– Internetabhängigkeit und Behandlungsstrategien

– Verändert die Internetnutzung wissenschaftliches Arbeiten?

– Ethik im Netz


Sommersemester 2010

4. Semester

PB6 Management von Informationseinrichtungen

freitags, 9:30 – 12:30 / Raum 4005 / 6 credits

Verständnis und kritische Einschätzung von Managementansätzen und konkreten Praktiken des Managementhandelns. Hintergrundkenntnisse und Adaption von Managementansätzen in das spezifische Berufsfeld. Sensibilisierung für die Leitungsrolle im späteren Berufsleben.
Aufbauend auf das erste allgemeine BWL-Modul sollen spezifisch bibliothekarische Einzelthemen erarbeitet werden. Vertiefungen der spezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Organisation und Steuerung von und in Informationseinrichtungen (wie Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren): Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht, Selbstmanagement.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

6. Semester

PB11 (Strategisches) Bibliotheksmanagement

montags, 8:30 – 10 / Raum: 4005 / 3 Credits

Anknüpfend an PB6 sollen die spezifische Managementaspekte des Bibliotheksbereichs exemplarisch vertieft werden. In diesem Semester steht die Entwicklung einer strategischen Bibliothekskonzeption und Neudefinition der Bibliothek im Vordergrund. Was wird die zukünftige Ausrichtung der bibliothekarischen Dienstleistungen sein? Wohin geht die Reise? Welche Instrumente gibt es zur Orientierung und zur Steuerung? Welchen Einfluss hat die/der „normale“ Bibliothekar/in auf die Zukunft der eigenen Bibliothek?

Veranstaltungsform: Projektseminar

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

Stueart, Robert D.; Moran, Barbara B.: Library and Information Center Management, 7. Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 2007.

Die moderne Bibliothek: Ein Kompendium der Bibliotheksverwaltung, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004

Hobohm, Hans-Christoph: Wie werden innovative Ideen aufgespürt und umgesetzt? Qualitative Erhebung zu Environmental Scanning und Trendbeobachtung an deutschen Bibliotheken. In: BuB Forum Bibliothek und Information, 61 (2009), 6, S. 454-459 [zusammen mit einer Seminargruppe].

Der Nutzen von Technologie- und Trendreports für Bibliotheken Vortrag auf der Zukunftswerkstatt BID Kongress 2010 von H.-C. Hobohm, Dierk Eichel und Agatha Zajdel.

6. Semester ABD

P/E Naturkundemuseum Potsdam

jour fix: dienstags, 12:30 – 14 + weitere Termine z.B. in der Blockwoche / Raum 4006 / 6 Credits

Im Rahmen des Innovatioskollegs der Fachhochschule Potsdam wird zur Zeit eine enge Kooperation mit dem Potsdamer Naturkundemuseum aufgebaut. Das Innovationskolleg steht unter dem Motto: „Stadt-Klima Potsdam“ und hat aus der Perspektive des Fachbereichs Informationswissenschaften den Fokus auf Wissensmanagement und Wissenstransfer zum Thema Klimawandel. Das Naturkundemuseum trägt hierzu bei durch spezifische Ausstellungen z.B. zum Thema Artenvielfalt oder Veränderung von Lebensräumen der Natur. Es hat reichhaltige Bestände nicht nur an musealen Objekten, sondern auch an teilweise historischen Medien bzw. auch an „implizitem Wissen“.

Die Projektreihe kann nun je nach spezifischen Interessenlagen der Teilnehmer in verschiedene Richtungen (bis hin zu Bachelor-Arbeiten) entwickelt werden:

  • Reorganisation der Spezialbibliothek des Museums (ggf. Neukonzeption der Präsentation und Erschließung)
  • Erschließung und ggf. Digitalisierung von historisch wertvollen Beständen (z.T. Archivalien, Nachlässe, multimediale Objekte etc.)
  • Entwicklung einer Digitalen Bibliothek zu Spezialbständen
  • Strategische Ausrichtung der Bibliothek
  • Nutzeranalyse und Entwicklung spezifischer Informationsprodukte der Spezialbibliothek
  • Webauftritt und Nutzerakquise
  • Community Building und Wissensmanagement
  • Web2.0 Strategie
  • Konzeption neuer Wissenstransferstrategien innerhalb der Potsdamer Klimaforschungslandschaft
  • Entwicklung eines neuen Klimahauses als Wissenschaftsfenster in Potsdam

8. Semester

Diplomandenkolloquium

n.V. / Raum 3035

Besprechung und gegenseitige Vorstellung des Bearbeitungsstandes der laufenden Diplomarbeit. Übungen in wissenschaftlichen Arbeitstechniken.

Veranstaltungsform: Kolloquium

Literatur: Schiek, Gudrun: Eine sozialwissenschaftliche Examensarbeit schreiben. Praxis – Dialoge – Zwänge, Baltmannsweiler: Schneider, 1992.


Wintersemester 2009/2010

3. Semester

PB5 Bibliothekstypologie

Veranstaltung in der „Blockwoche“: 28.10. + Blockwoche 47. KW – 4 SWS, 4 credits, genauer Zeitplan hier.

Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken.

Veranstaltungsform: Projektseminar mit Besichtigungen (Anwesenheitspflicht), Modulprüfung in Form einer Hausarbeit zu einem Bibliothekstyp an Hand eines exemplarischen Beispiels)

Literatur: Plassmann, Engelbert; Rösch, Hermann; Seefeldt, Jürgen; Umlauf, Konrad (2006): Bibliotheken und Informationsgesellschaft

in Deutschland. Eine Einführung. Wiesbaden: Harrassowitz.; Hobohm, Hans-Christoph: “Bibliotheken”. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, 2004, S. 505-514; Hobohm, Hans-Christoph (2001): Bibliothek – Mythos, Metapher, Maschine. Oder: Der Ort der Bibliothek in der Lebenswelt der Stadt. In: Kleine, Helene (Hg.): Civitas. Geometrie und Lebenswelt. Eine Ringvorlesung zur Stadt. Potsdam: Fachhochschule Potsdam , S. 58–65; Manguel, Alberto (2007): Die Bibliothek bei Nacht. Frankfurt am Main: S. Fischer.

P/E Zukunftswerkstatt auf dem BID Kongress

donnerstags, 16:30 – 18:00 / Raum 4006

Projektarbeit zum Thema Innovation in Bibliotheken in Verbindung mit der Zukunftswerkstatt von Jin Tan, Christoph Deeg und Julia Bergann

Veranstaltungsform: Projektarbeit

Literatur: Hobohm, Hans-Christoph u.a.: Wie werden innovative Ideen aufgespürt und umgesetzt? Trends kommen nicht aus dem Nichts, BuB – Forum Bibliothek und Information, 61,6 (2009), 454-459.

7. Semester

MB12b Bibliothekstypologie II

donnerstags, 10:15 – 11:45 / Raum: 4015 / 2 SWS, (insgesamt 5 credits)

Thema: Die digitale Bibliothek

Fortsetzung der Veranstaltung aus dem Sommersemester mit dem Schwerpunkt auf Digitale Bibliotheken.

Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen / ggf. Projektseminar

Literatur: Tedd, Lucy A., and J. A. Large. Digital Libraries: Principles and Practice in a Global Environment. München: K.G. Saur, 2005.

P/E Zukunftswerkstatt auf dem BID Kongress

donnerstags, 16:30 – 18:00 / Raum 4006

Projektarbeit zum Thema Innovation in Bibliotheken in Verbindung mit der Zukunftswerkstatt von Jin Tan, Christoph Deeg und Julia Bergann

Veranstaltungsform: Projektarbeit

Literatur: Hobohm, Hans-Christoph u.a.: Wie werden innovative Ideen aufgespürt und umgesetzt? Trends kommen nicht aus dem Nichts, BuB – Forum Bibliothek und Information, 61,6 (2009), 454-459.

MB13 Informationsbedarf und Informationsdienstleistungen / Theories of Information Behaviour

freitags, 12:30 – 14:00 / Raum: 4015

“Theories of Information behaviour” und “The Turn” als Arbeitsbasis für Übungen zum Auskunftsinterview. Neue Formen der Auskunft und ihre informationswissenschaftlichen Voraussetzungen.

Veranstaltungsform: Seminar + Training

Literatur: Ingwersen, Peter; Järvelin, Kalervo: The turn: integration of information seeking and retrieval in context, Dordrecht u.a.: Springer, 2005. (Kluwer international series on information retrieval); Theories of information behavior, hrsg. v. Karen E. Fisher, Sanda Erdelez und Lynne Mckechnie, Medford, N.J: Information Today, 2005. (ASIST monograph series); Becker, Tom (Hg.): „Was für ein Service!“: Entwicklung und Sicherung der Auskunftsqualität von Bibliotheken. Wiesbaden: Dinges & Frick, 2007.

MB9b Bibliotheksmanagement II

freitags, 14:30 – 16:00 / Raum: 4006 / 2 SWS, (insgesamt 5 credits)

Fortsetzung von MB9a – Projektgruppenarbeit.

Veranstaltungsform: Projektseminar mit E-Learning Komponenten

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.


Sommersemester 2009

meine Veranstaltungen beginnen am 26.3. bzw. 27.3 und fallen dann gleich wieder aus wegen der ISI Tagung (2.+3.4.) !

2., 4. + 6. Semester

PE-X Exkursion zum Bibliothekartag nach Erfurt

Neben der allgemeinen Informationsaufnahme und Fachkommunikation hat die Exkursion zum Bibliothekartag dieses Jahr ein besonderes Highlight: Wir dürfen mitwirken bei der Zukunftswerkstatt von Julia Bergmann, Jin Tan und Christoph Deeg. Dies verspricht spannend zu werden – nicht nur weil es da um Computerspiele geht!

Vor- + Nachbesprechungen zu gesonderten Terminen, Fahrt vom 2.6. bis 5.6. (2 credits)

(Denken Sie an die verbilligte Frühregistrierung zum Bibliothekartag bis zum 31.3.09)

erste Vorbesprechung: Fr. 27.3. 16h (4006): hier gehts zur Exkursionsseite

Teilnehmerzahlbegrenzung auf 20 Personen

4. Semester

PB6 Management von Informationseinrichtungen

freitags, 13 – 16 / Raum 4006 / 4 SWS / 6 credits

Vertiefungen der spezifischen Kenntnissen und Fertigkeiten zur Organisation und Steuerung von und in Informationseinrichtungen (wie Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren): Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht, Selbstmanagement.

Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

6. Semester

MB9a Bibliotheksmanagement IIa

donnerstags, 14 – 16 / Raum: 4006 / 2 SWS

Anknüpfend an MB8 sollen die spezifische Managementaspekte des Bibliotheksbereichs exemplarisch vertieft werden: Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht.

Veranstaltungsform: Projektseminar

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff. Stueart, Robert D.; Moran, Barbara B.: Library and Information Center Management, 7. Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 2007.Die moderne Bibliothek: Ein Kompendium der Bibliotheksverwaltung, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004

MB12a Bibliothekstypen ÖB

donnerstags, 12 – 14 / Raum: 4006 / 2 SWS

Thema: Die besondere, nicht nur öffentliche Bibliothek

Gänzlich neue Formen bibliothekarischer Arbeit werden derzeit versucht: von der Bibliothek der lebenden Bücher in Schweden, zu Ideenläden in England und Bienenkorbbibliotheken in Frankreich oder Informationsräumen in second life. Es sollen in dem Seminar besonders kreative Formen von Bibliotheken untersucht werden. Ggf. mit Gastreferenten oder als Vorbereitung einer Exkursion nach Holland.

Veranstaltungsform: Seminar.

Literatur: Die Besondere Bibliothek oder: Die Faszination von Büchersammlungen, hrsg. v. Antonius Jammers, Dietger Pforte und Winfried Sühlo, München: Saur, 2002. BRAIN Ausgaben 1 und 2.

8. Semester

Diplomandenkolloquium

n.V. / Raum 3035

Besprechung und gegenseitige Vorstellung des Bearbeitungsstandes der laufenden Diplomarbeit. Übungen in wissenschaftlichen Arbeitstechniken.

Veranstaltungsform: Kolloquium

Literatur: Schiek, Gudrun: Eine sozialwissenschaftliche Examensarbeit schreiben. Praxis – Dialoge – Zwänge, Baltmannsweiler: Schneider, 1992.


Wintersemester 2008/09

3. Semester

PB5 Bibliothekstypologie

Veranstaltung in der „Blockwoche“: 5.11. + 12., 13., 14, und 17. 11 / 4 SWS, 4 credits, genauer Zeitplan hier.

Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken.

Veranstaltungsform: Projektseminar mit Besichtigungen (Anwesenheitspflicht), Modulprüfung in Form einer Bibliotheksbeschreibung)

Die Photos von den Exkursionen liegen auf dem Server: FB5-SERVER-3\fotos_roh_fb5\hobohm

Literatur: Hobohm, Hans-Christoph: “Bibliotheken”. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, 2004, S. 505-514; Hobohm, Hans-Christoph (2001): Bibliothek – Mythos, Metapher, Maschine. Oder: Der Ort der Bibliothek in der Lebenswelt der Stadt. In: Kleine, Helene (Hg.): Civitas. Geometrie und Lebenswelt. Eine Ringvorlesung zur Stadt. Potsdam: Fachhochschule Potsdam , S. 58–65; Manguel, Alberto (2007): Die Bibliothek bei Nacht. Frankfurt am Main: S. Fischer.

7. Semester

MB9b Bibliotheksmanagement II

donnerstags, 14 – 15:30 / Raum: 4006 / 2 SWS, (insgesamt 5 credits)

Fortsetzung von MB9a – Projektgruppenarbeit.

Veranstaltungsform: Projektseminar mit E-Learning Komponenten

Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

MB12b Bibliothekstypologie II

donnerstags, 16 – 17:30 / Raum: 4006 / 2 SWS, (insgesamt 5 credits)

Thema: Die besondere Bibliothek

Fortsetzung der Veranstaltung aus dem Sommersemester mit dem Schwerpunkt auf Digitale Bibliotheken.

Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen / ggf. Projektseminar

Literatur: Tedd, Lucy A., and J. A. Large. Digital Libraries: Principles and Practice in a Global Environment. München: K.G. Saur, 2005.

MB13 Informationsbedarf und Informationsdienstleistungen / Theories of Information Behaviour

freitags, 12 – 13:30 / Raum: 4006 / 2 SWS plus Mehrtagesworkshop in der letzten Blockwoche, (insgesamt MB13=7 credits)

“Theories of Information behaviour” und “The Turn” als Arbeitsbasis für Übungen zum Auskunftsinterview. Neue Formen der Auskunft und ihre informationswissenschaftlichen Voraussetzungen.

Veranstaltungsform: Seminar + Training

Literatur: Ingwersen, Peter; Järvelin, Kalervo: The turn: integration of information seeking and retrieval in context, Dordrecht u.a.: Springer, 2005. (Kluwer international series on information retrieval); Theories of information behavior, hrsg. v. Karen E. Fisher, Sanda Erdelez und Lynne Mckechnie, Medford, N.J: Information Today, 2005. (ASIST monograph series); Becker, Tom (Hg.): „Was für ein Service!“: Entwicklung und Sicherung der Auskunftsqualität von Bibliotheken. Wiesbaden: Dinges & Frick, 2007.



Sommersemester 2007

P/Exx-S08 Exkursion nach Mannheim
2 credits
Begleitete Exkursion zum Bibliothekartag.
Vor- und Nachbereitung + inhaltliche Aufgaben auf der tagung. Gemeinsame Fahrt und Besprechungen vor Ort.
P/Exx-S08 Einführungswoche (zweites Semester, alle Studiengänge)
2 credits zus. mit Prof. Kmuche.
Projektgruppe zur Vorbereitung der Einführungswoche / Begrüßung der Erstsemester

P/Exx-S08 Veranstaltungsmanagement (alle Semester und Studiengänge)
2 credits (jour fix NN): zus. mit Prof. Freund
Projektgruppe zur Vorbereitung und Begleitung verschiedener Veranstaltungen am Fachbereich: Gastvortragsreihe „Informationswissenschaften gegen den Gedächtnisverlust“, BibCamp, LIS Corner, Tag der offenen Tür.

4. Semester

MB8 / WP9 Management von Informationseinrichtungen
4 SWS, 5 credits, in 4006
Anknüpfend an die Vorlesung im Grundstudium sollen die spezifischen Managementaspekte des Managements von Informationseinrichtungen (wie Archive, Bibliotheken, Informationszentren etc.) vertieft werden: Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

6. Semester

MB9a Bibliotheksmanagement
2 SWS, (insgesamt 5 credits), Mi. 8:30 – 10 in 4005
Anknüpfend an MB8 sollen die spezifischen Managementaspekte des Bibliotheksbereichs vertieft werden: Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

MB12a Bibliothekstypologie
2 SWS, 2 credits, Do. 10:30 – 12 in 4006
Thema: Die besondere, nicht nur öffentliche Bibliothek
Gänzlich neue Formen bibliothekarischer Arbeit werden derzeit versucht: von der Bibliothek der lebenden Bücher in Schweden, zu Ideenläden in England und Bienenkorbbibliotheken in Frankreich oder Informationsräumen in second life. Es sollen in dem Seminar besonders kreative Formen von Bibliotheken untersucht werden. Ggf. mit Gastreferenten und teilweise im Zusammenhang mit der Vorbereitung einer Tagung.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Die Besondere Bibliothek oder: Die Faszination von Büchersammlungen, hrsg. v. Antonius Jammers, Dietger Pforte und Winfried Sühlo, München: Saur, 2002.

8. Semester

Diplomandenkolloquium
1SWS, Do. 12 – 14 in 4006
Besprechung und gegenseitige Vorstellung des Bearbeitungsstandes der laufenden Diplomarbeit. Übungen in wissenschaftlichen Arbeitstechniken.
Veranstaltungsform: Kolloquium
Literatur: Schiek, Gudrun: Eine sozialwissenschaftliche Examensarbeit schreiben. Praxis – Dialoge – Zwänge, Baltmannsweiler: Schneider, 1992.


Wintersemester 2007/08

1. Semester

P5 Das Bibliothekswesen in Deutschland
donnerstags, 8:30 – 10 / HS II / 2 SWS, 2 credits
Überblick über die Bibliotheken in Deutschland mit ihren unterschiedlichen Ausprägungsformen und Trägerorganisationen. Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit Bedeutung für das Bibliothekswesen. Das deutsche Bibliothekeswesen im internationalen Vergleich.
Literatur: Plassmann, Engelbert et al.: Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland. Eine Einführung, Wiesbaden: Harrassowitz, 2006; Seefeldt, Jürgen; Syré, Ludger: Portale zu Vergangenheit und Zukunft – Bibliotheken in Deutschland, 3., durchges. Aufl., Hildesheim u.a.: Olms, 2007. (Vorlesung, Modulprüfung in Form einer Klausur am Ende des Semesters)
Veranstaltungsform: Vorlesung

3. Semester

M9b Wirtschaft für Informationsarbeiter
montags, 8-10/ HS II / 2 SWS 2 credits, (zusammen mit Prof. Dr. Carsten Becker)
Projektphase zur Vorlesung im Sommer: Thema “Startups im Informationsbereich/Web2.0”
Veranstaltungsform: Projektseminar

MB6/WP1 Bibliothekstypologie
Veranstaltung in der Blockwoche: 12.-16.11. (alle Tage der ganzen Woche ganztägig!! bitte freihalten) / 4 SWS, 4 credits
Veranstaltung in der gesamten Blockwoche (mit Bibliotheksbesichtigungen)
Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken.
Literatur: Hobohm, Hans-Christoph: “Bibliotheken”. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, 2004, S. 505-514.
Veranstaltungsform: Projektseminar mit Besichtigungen (Anwesenheitspflicht), Modulprüfung in Form einer Bibliotheksbeschreibung)

MB7 Aufbau von Informationssammlungen
freitags, 12:30 – 15:30 / Raum: 4006 / 4 SWS, 5 credits
Aufbau und Angebot von Informationsbeständen erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern muss sich orientieren an Angebots-Märkten und Kundenwünschen. Wie sehen die klassische Erwerbung und der Bestandsaufbau aus? Wie wird zukünftige bibliothekarische Arbeit zum sog. Bestandsaufbau aussehen? Welche neuen Techniken und Trends ergeben sich? In dem Seminar soll ein Überblick hierzu erarbeitet werden.
Literatur: Umlauf, Konrad: Bestandsaufbau an öffentlichen Bibliotheken. – Frankfurt/M.: Klostermann, 1997; “Bestandspolitik”, in: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff, Kap. 8.1; Wiesner, Margot; Werner, Andreas; Schäffler, Hildegard: “Bestandsaufbau”. In: Die moderne Bibliothek, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004, S. 166-221.
Veranstaltungsform: Seminar

7. Semester

MB9b Bibliotheksmanagement
freitags, 8:30 – 11:30 / Raum: 4006 / 2 SWS, (insgesamt 5 credits)
Fortsetzung von MB9 – Projektgruppenarbeit.
Veranstaltungsform: Projektseminar mit E-Learning Komponenten
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

MB12 Bibliothekstypologie
donnerstags, 10:30 – 12/ Raum: 4006 / 2 SWS, 2 credits
Thema: Die besondere Bibliothek
Fortsetzung der Veranstaltung aus dem Sommersemester mit der Option, die geleistete Diskussion entweder a) auf das wissenschaftliche Bibliothekswesen zu übertragen und/oder b) die Ergebnisse des Sommersemesters zu dokumentieren in einer Veröffentlichung oder Tagung.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen / ggf. Projektseminar
Literatur: Die Besondere Bibliothek oder: Die Faszination von Büchersammlungen, hrsg. v. Antonius Jammers, Dieter Pforte und Winfried Sühlo, München: Saur, 2002.

MB13 Informationsdienstleistungen / Theories of Information Behaviour / Reference Interview
mittwochs, 8:30-11:30 / Raum: 4006 / 2 SWS plus Mehrtagesworkshop, (insgesamt MB13=7 credits)
“Theories of Information behaviour” und “The Turn” als Arbeitsbasis für Übungen zum Auskunftsinterview. Neue Formen der Auskunft und ihre informationswissenschaftlichen Voraussetzungen.
Veranstaltungsform: Seminar + Training
Literatur: Ingwersen, Peter; Järvelin, Kalervo: The turn: integration of information seeking and retrieval in context, Dordrecht u.a.: Springer, 2005. (Kluwer international series on information retrieval); Theories of information behavior, hrsg. v. Karen E. Fisher, Sanda Erdelez und Lynne Mckechnie, Medford, N.J: Information Today, 2005. (ASIST monograph series)


Sommersemester 2007

Ergebnisse aus dem letzten Semester:

M7 Bibliothekswesen Nachschreibeklausur: Fr. 4.5.2007: Ergebnisse

MB7 Aufbau von Informationssammlungen

Beginn meiner Lehrveranstaltungen: 2. April 2007

alle Semester

P/E20-S07 Exkursion nach Leipzig
2 credits
Begleitete Exkursion zum BID Kongress in Leipzig: 19. bis 22.3.2007.
Vor- und Nachbereitung + inhaltliche Aufgaben auf dem Kongress. Gemeinsame Fahrt und Besprechungen vor Ort.
Arbeitsplattform und Anmeldung (closed) in Wikispace.

P/E04-S07 BOBCATSSS (alle Semester, alle Studiengänge)
2 credits nur mit Prof. Büttner (jour fix: Mo. 16-18 in 4015 – ggf. neue Termine) – ich kann leider nicht mitmachen.
Projektgruppe zur Vorbereitung der BOBCATSSS-Konferenz im Januar 2008 in Kroatien

P/E17-S07 Tag der offenen Tür (alle Semester, B-Studiengang)
2 credits (jour fix NN): Erster Termin: Fr. 13.4.2007, 8:30-10h – Raum NN
Projektgruppe zur Vorbereitung der Präsentation des Studiengangs Bachelor Bibliotheksmanagement auf dem Tag der offenen Tür der FHP am 8. Juni 2007

2. Semester

M9a Betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen I
2 SWS, 2 credits, Mi. 10 – 12 HS2
Einführung in die Argumentation von VWL und BWL für Informationseinrichtungen: Bedürfnisse, Produktion, Arbeitsteilung, Transaktionskosten, Informationslastigkeit des Unternehmertums, Marktwirtschaft als Koordinationsmechanismus, Informationsökonomie – Information als Ware, Angebot und Nachfrage für Informationsdienstleistungen, Kosten-Nutzen-Analysen für den Informationsbereich, Haushaltswesen und Verwaltungsreform, Budget- und Finanzfragen, Kostenrechnung, Strategische Planung, Marketing und Management, Organisation, Personalführung, Qualitätsmanagement.
Veranstaltungsform: Vorlesung
Literatur: Skripte in Moodle. Heilbroner, Robert; Thurow, Lester; Haas, Jan W.: Wirtschaft. Das sollte man wissen, 5., überarb. u. erw. Aufl, Frankfurt am Main u.a.: Campus, 2004; Baßeler, Ulrich; Heinrich, Jürgen; Utecht, Burkhard: Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaft, 17. Aufl., Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 2002; Brede, Helmut: Grundzüge der öffentlichen Betriebswirtschaftslehre, München u.a.: Oldenbourg, 2001.

4. Semester

MB8 / WP9 Management von Informationseinrichtungen
4 SWS, 5 credits, Do. 14 – 17 in 4006
Anknüpfend an die Vorlesung im Grundstudium sollen die spezifischen Managementaspekte des Managements von Informationseinrichtungen (wie Archive, Bibliotheken, Informationszentren etc.) vertieft werden: Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

P/E18-S07 Contentmanagement für Lavendelfilm (4. Semester, alle Studiengänge)
2 credits (Termine/ jour fix NN)
Projektgruppe zur Unterstützung der Synchronisationsfirma Lavendelfilm zur Auswahl eines Contentmanagement-Systems (in Zusammenarbeit mit der Innovationswerkstatt des Projektes Innopunkt 16 des Landes Brandenburg, der GIB und der FH Brandenburg)

P/E19-S07 Businessplan Wettbewerb Brandenburg (4.+6. Semester, alle Studiengänge)
2 credits (Termine: NN)
Weiterentwicklung der BPW Geschäftsideen aus dem 3. Semester(in Zusammenarbeit mit BIEM/Exist Seed des Landes Brandenburg)

6. Semester

MB9a Bibliotheksmanagement
2 SWS, (insgesamt 5 credits), Mi. 8:30 – 10 in 4005
Anknüpfend an MB8 sollen die spezifischen Managementaspekte des Bibliotheksbereichs vertieft werden: Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

MB12 Bibliothekstypologie
2 SWS, 2 credits, Do. 10:30 – 12 in 4006
Thema: Die besondere, nicht nur öffentliche Bibliothek
Gänzlich neue Formen bibliothekarischer Arbeit werden derzeit versucht: von der Bibliothek der lebenden Bücher in Schweden, zu Ideenläden in England und Bienenkorbbibliotheken in Frankreich oder Informationsräumen in second life. Es sollen in dem Seminar besonders kreative Formen von Bibliotheken untersucht werden. Ggf. mit Gastreferenten und teilweise im Zusammenhang mit der Vorbereitung einer Tagung.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Die Besondere Bibliothek oder: Die Faszination von Büchersammlungen, hrsg. v. Antonius Jammers, Dietger Pforte und Winfried Sühlo, München: Saur, 2002.

WP11a Informationsfreiheit / Informationsethik
2 SWS, (insgesamt 5 credits), Fr. 12 – 13:30 in 4006
Wem gehört Wissen? Wie sind Informationsflüsse in der Gesellschaft geregelt? Wer sitzt an den Schaltreglern? Welchen Einfluss hat die zunehmende Technisierung der Umwelt und des Alltagslebens? Was macht die Maschine mit uns? Solche und ähnliche Fragen sollen ggf. mit Gastvorträgen und anhand der Arbeiten von Rainer Kuhlen und Rafael Capurro errabeitet werden.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Kuhlen, Rainer: Informationsethik. Formen des Umgangs mit Wissen und Information in elektronischen Räumen, Konstanz: UTB – UVK, 2004.

P/E18-S07 Contentmanagement für Lavendelfilm (4.+6. Semester, alle Studiengänge)
2 credits (jour fix NN)
Projektgruppe zur Unterstützung der Synchronisationsfirma Lavendelfilm zur Auswahl eines Contentmanagement-Systems (in Zusammenarbeit mit der Innovationswerkstatt des Projektes Innopunkt 16 des Landes Brandenburg, der GIB und der FH Brandenburg)

8. Semester

Diplomandenkolloquium
1SWS, Do. 12 – 14 in 4006 – erste Termine gemeinsam mit Koll, Jank u. Büttner: Di. 3.4 und Di, 10.4. 10-12h
Besprechung und gegenseitige Vorstellung des Bearbeitungsstandes der laufenden Diplomarbeit. Übungen in wissenschaftlichen Arbeitstechniken.
Veranstaltungsform: Kolloquium
Literatur: Schiek, Gudrun: Eine sozialwissenschaftliche Examensarbeit schreiben. Praxis – Dialoge – Zwänge, Baltmannsweiler: Schneider, 1992.


Wintersemester 2006/07

1. Semester

M7 Das Bibliothekswesen in Deutschland
2 SWS, 2 credits, mittwochs 9:30 – 11, HS2
Überblick über die Bibliotheken in Deutschland mit ihren unterschiedlichen Ausprägungsformen und Trägerorganisationen. Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit Bedeutung für das Bibliothekswesen. Das deutsche Bibliothekeswesen im internationalen Vergleich.
Literatur: Plassmann, Engelbert et al.: Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland. Eine Einführung, Wiesbaden: Harrassowitz, 2006.; Seefeldt, Jürgen; Syré, Ludger: Portale zu Vergangenheit und Zukunft – Bibliotheken in Deutschland, 2., durchges. Aufl, Hildesheim u.a.: Olms, 2003. (Vorlesung, begleitet von E-Learning Komponenten; Modulprüfung in Form einer Klausur am Ende des Gesamtmoduls “ABD Infrastrukturen”)

3. Semester

M9b Wirtschaft für Informationsarbeiter
2 SWS 2 credits, montags, 10-12, HS 2 sowie Gruppenräume in FES (zusammen mit Prof. Dr. Carsten Becker)
Projektphase zur Vorlesung im Sommer: Thema “Startups im Informationsbereich/Web2.0”

MB6/WP1 Bibliothekstypologie
4 SWS, 5 credits, Veranstaltung in der Blockwoche vom 13.-17. November
Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken.
Literatur: Hobohm, Hans-Christoph: “Bibliotheken”. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, 2004, S. 505-514.
(Projektseminar mit Besichtigungen, Modulleistung: Bibliotheksbeschreibung und weitere Aufgaben)

MB7 Aufbau von Informationssammlungen
4 SWS, 5 credits, donnerstags, 12:30 – 15:30, 4007
Aufbau und Angebot von Informationsbeständen erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern muss sich orientieren an Angebots-Märkten und Kundenwünschen. Wie sehen die klassische Erwerbung und der bestandsaufbau aus? Wie wird zukünftige bibliothekarische Arbeit zum sog. Bestandsaufbau aussehen? Welche neuen Techniken und Trends ergeben sich? In dem Seminar soll ein Überblick hierzu erarbeitet werden.
Literatur: Umlauf, Konrad: Bestandsaufbau an öffentlichen Bibliotheken. – Frankfurt/M.: Klostermann, 1997; “Bestandspolitik”, in: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff, Kap. 8.1; Wiesner, Margot; Werner, Andreas; Schäffler, Hildegard: “Bestandsaufbau”. In: Die moderne Bibliothek, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004, S. 166-221.
Veranstaltungsform: Seminar

HE BOBCATSSS
x credits zusammen mit S. Büttner / mittwochs 16:30 – 18 Uhr, 4015
Projektgruppe zur Vorbereitung der BOBCATSSS-Konferenz im Januar 2008 in Kroatien

7. Semester

HB4 Bibliotheksmanagement II
2 SWS, donnerstags 16 – 19, 4006 – 14tg. in der ungeraden KW (bis auf eine Ausnahme)
zwei Projektguppen: a) Das Bibliotheksportal.de und Bibliotheksmanagement.de – in Zusammenarbeit mit dem KNB/DBV; b) Marktforschungsübung
Projektseminar


Sommersemester 2006

Das Bibliothekswesen in Deutschland
M7 – 2 SWS, 2. Semester: mittwochs, 8 – 10 in HS 2

Überblick über die Bibliotheken in Deutschland mit ihren unterschiedlichen Ausprägungsformen und Trägerorganisationen. Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit Bedeutung für das Bibliothekswesen. Das deutsche Bibliothekeswesen im internationalen Vergleich.
Literatur: Plassmann, Engelbert; Seefeldt, Jürgen: Das Bibliothekswesen der Bundesrepublik Deutschland. Ein Handbuch, 3. Aufl., Wiesbaden: Harrassowitz, 1999; Seefeldt, Jürgen; Syré, Ludger: Portale zu Vergangenheit und Zukunft – Bibliotheken in Deutschland, 2., durchges. Aufl, Hildesheim u.a.: Olms, 2003. (Vorlesung, Modulprüfung in Form einer Klausur am Ende des Gesamtmoduls “ABD Infrastrukturen”)

Betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen I
M9 – 2 SWS, 2. Semester: donnerstags, 10 – 11:30 in HS 2

Einführung in die Argumentation von VWL und BWL für Informationseinrichtungen: Bedürfnisse, Produktion, Arbeitsteilung, Transaktionskosten, Informationslastigkeit des Unternehmertums, Marktwirtschaft als Koordinationsmechanismus, Informationsökonomie – Information als Ware, Angebot und Nachfrage für Informationsdienstleistungen, Kosten-Nutzen-Analysen für den Informationsbereich, Haushaltswesen und Verwaltungsreform, Budget- und Finanzfragen, Kostenrechnung, Strategische Planung, Marketing und Management, Organisation, Personalführung, Qualitätsmanagement.
Veranstaltungsform: Vorlesung
Literatur: Skript im Intranet – bitte bei unserem Mitarbeiter Alexander Kirchhof, Online Casa Büro alexander.kirchhof@web.de einschreiben. Heilbroner, Robert; Thurow, Lester; Haas, Jan W.: Wirtschaft. Das sollte man wissen, 5., überarb. u. erw. Aufl, Frankfurt am Main u.a.: Campus, 2004; Baßeler, Ulrich; Heinrich, Jürgen; Utecht, Burkhard: Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaft, 17. Aufl., Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 2002; Brede, Helmut: Grundzüge der öffentlichen Betriebswirtschaftslehre, München u.a.: Oldenbourg, 2001.

Management von Informationseinrichtungen I
MB8 / WP9 – 4 SWS, 4. Semester: freitags, 10 – 13 in 4006

Anknüpfend an die Vorlesung im Grundstudium sollen die spezifischen Managementaspekte des Managements von Informationseinrichtungen (wie Archive, Bibliotheken, Informationszentren etc.) vertieft werden: Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

Informationssammlungen (II): Konzeption von Informationssammlungen
MB7 – 2 SWS, 4. Semester: mittwochs, 10 – 11:30 in 4006

Aufbau und Angebot von Informationsbeständen erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern muss sich orientieren an Angebots-Märkten und Kundenwünschen. Wie wird zukünftige bibliothekarische Arbeit zum sog. Bestandsaufbau aussehen? In dem Seminar soll ein Überblick hierzu erarbeitet werden.
Veranstaltungsform: Seminar (Fortsetzung aus dem Wintersemester, vgl.: http://mb7.wikispaces.com)

Bibliotheksmanagement I
HB4a – 2 SWS, 6. Semester: donnerstags 16 – 17:30 in 4006

Anknüpfend an die Vorlesung im Grundstudium sollen die spezifischen Managementaspekte des Bibliotheksbereichs vertieft werden: Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff.

Probleme des Bestandsaufbaus
HB5b / NB4 – 2 SWS, 6. Semester: donnerstags 14 – 16 in 4006

Etatkrise und weiter expandierende Informationsflut machen sehr genaue Überlegungen zum Bestandsaufbau notwendig. Wir wollen versuchen, in die allgemeine Diskussion einzusteigen und Handlungsanleitungen zu finden. Vorgesehene Themen: Access vs. Ownership – von der Hol- zur Bringbibliothek, Informationsbedarfsanalyse, Bestandsanalyse, Conspectus, Konsortien, Zeitschriftenkrise und Bibliotheksetats, Modelle zum Erwerbungsbudget, Besonderheiten der Zeitschriftenerwerbung, Nutzung als Basis für Bestandspolitik, Szientometrie und Bibliometrie als Hilfsmittel, Deacquisition, Bestandserhaltung und (vs.?) Digitalisierung.
Veranstaltungsform: Seminar
Literatur: Evans, Edward G.: Developing Library and Information Center Collections, 4th ed., Englewood: Libraries Unlimited, 2000.

Exkursion zum 95. Dt. Bibliothekartag in Dresden
HE/HB8 – 2 SWS, 6. Semester – n.V.

Gemeinsam soll der Tagungsbesuch vor und nachbereitet werden, damit auch zukünftig bibliothekarische Tagungen fruchtbar in der eigenen professionellen Weiterbildung eingesetzt werden können. Es werden Themensessions und Ausstellungsbesuche erarbeitet und diskutiert.
Weitere Informationen mit Termin- und Aufgabenplan auf der Projektwebsite: http://fb5-bibtag.wikispaces.com/

Diplomandenkolloquium
HB10 – 1SWS, 8. Semester – n.V.

Besprechung und gegenseitige Vorstellung des Bearbeitungsstandes der laufenden Diplomarbeit. Übungen in wissenschaftlichen Arbeitstechniken.
Veranstaltungsform: Kolloquium
Literatur: Schiek, Gudrun: Eine sozialwissenschaftliche Examensarbeit schreiben. Praxis – Dialoge – Zwänge, Baltmannsweiler: Schneider, 1992.


Wintersemester 2005/06

Forschungssemester:
DFG Projekt zum Aufbau der Virtuellen Fachbibliothek Informationswissenschaften


Grundstudium

Bibliothekstypologie I
MB6 / WP1 – 4 SWS (3. Semester) Blockseminar in der Blockwoche + weitere Termine

Analyse und Beschreibung der typologischen Merkmale von Bibliotheken. Projektseminar mit Besichtigungen.
Literatur: Hobohm, Hans-Christoph: „Bibliotheken“. In: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, hrsg. v. Rainer Kuhlen, Thomas Seeger und Dietmar Strauch, 5. Aufl., München: Saur, 2004, S. 505-514.
Modulprüfung in Form einer Bibliotheksbeschreibung

Informationssammlung: Medienerwerb
MB7 – 2 SWS (3. Semester) unregelmäßig / in Form von Gruppenarbeit mit Online-Unterstützung

Grundlagen von Erwerbung und Bestandsaufbau in Bibliotheken: Zielsysteme, Bestandskonzepte, Marktsichtung, Auswahlkriterien, Ablauforganisation.
Literatur: Umlauf, Konrad: Bestandsaufbau an öffentlichen Bibliotheken. – Frankfurt/M.: Klostermann, 1997; „Bestandspolitik“, in: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff, Kap. 8.1; Wiesner, Margot; Werner, Andreas; Schäffler, Hildegard: Bestandsaufbau. In: Die moderne Bibliothek, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004, S. 166-221.
Arbeitsforum: http://mb7.wikispaces.com/ – bitte dort eintragen (sign in) und online mitmachen
Teilmodulprüfung: Erarbeiten eines Bestandskonzeptes

Der Nutzer – das unbekannte Wesen
HB1 – 2 SWS (7. Semester) Blockwoche am Ende des WS – mit Vorbesprechung
Termine: 24. Januar 2006, 14 Uhr; 6. Februar 2006, 10 Uhr; 10. Februar 2006, 10 Uhr

Kundenorientierung erfordert genaue Kenntnis des Kundenverhaltens. Diese Erkenntnis hat sich auch in den Informationswissenschaften durchgesetzt. In dem Blockseminar sollen die aktuellen Ansätze zur Beschreibung des Nutzerverhaltens gemeinsam erarbeitet werden und mit den derzeit praktizierten Konzepten von Informationsdienstleistungen kontrastiert werden.
Literatur:
Pettigrew, Karen E.; Fidel, Raya; Bruce, Harry: Conceptual frameworks in information Behavior. In: Annual Review of Information Science and Technology, 35 (2001), 43-78; Kuhlthau, Carol Collier: Seeking Meaning. A Process Approach to Library and Information Services, 2. Aufl., Westport, CT: Libraries Unlimited, 2004; Wilson, Tom: Human Information Behaviour. In: Information Science Research, spec. issue, 3 (2000), 2 [cf. http://www.inform.nu/Articles/Vol3/v3n2p49-56.pdf]
sowie dynamische Hinweise: http://www.connotea.org/user/hobohm/tag/information%20behaviour
Teilnahmeschein: Übernahme eines Kurzreferates über einen der Vorträge der ISIC2004, publiziert in: Information Research, vol. 10, issue 1 und issue 2  (Prüfungsleistung nach Absprache)


Diplomandenkollquium
HB10 – (7. Semester) n.V.
Gemeinsame Lektüre und Diskussion neuer Forschungsliteratur als Vorbereitung für die Diplomarbeit. Übungen in wissenschaftlichem Arbeiten. (Literaturliste zum wissenschaftlichen Arbeiten)
Literatur: Hobohm, Hans-Christoph: Desiderate und Felder bibliothekswissenschaftlicher Forschung. In: Bibliothekswissenschaft – quo vadis?, hrsg. v. Petra Hauke, München u.a.: Saur, 2005, S. im Druck.


Sommersemester 2005


Betriebs- und volkswirtschaftliche  Grundlagen
M9 – 2 SWS, 2.  Semester ABD in HS II – donnerstags 14 – 16

Einführung in die Argumentation  von VWL und BWL für Informationseinrichtungen: Bedürfnisse,  Produktion, Arbeitsteilung, Transaktionskosten, Informationslastigkeit des Unternehmertums, Marktwirtschaft als Koordinationsmechanismus, Informationsökonomie  – Information als Ware, Angebot und Nachfrage für Informationsdienstleistungen, Kosten-Nutzen-Analysen für den Informationsbereich, Haushaltswesen und Verwaltungsreform, Budget- und Finanzfragen, Kostenrechnung, Strategische  Planung, Marketing und Management, Organisation, Personalführung,  Qualitätsmanagement.

Veranstaltungsform: Vorlesung
Literatur: Skript im Intranet;  Heilbroner, Robert; Thurow, Lester; Haas, Jan W.: Wirtschaft. Das sollte man wissen, 5., überarb. u. erw. Aufl, Frankfurt am Main u.a.: Campus, 2004; Baßeler, Ulrich; Heinrich, Jürgen; Utecht, Burkhard: Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaft, 17. Aufl., Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 2002; Brede, Helmut: Grundzüge der öffentlichen Betriebswirtschaftslehre, München u.a.: Oldenbourg, 2001.

Bestandsaufbau (I): Der  Einkaufsmarkt für Bibliotheken
HB5 / NB4 – 2 SWS, 4. Semester in 4005 – mittwochs, 12:00 – 13:30 Uhr

Aufbau und Angebot von Informationsbeständen  erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern bedient sich zunehmend externer  Anbieter, bzw. ist auf Informationsproduzenten wie Verlage, Konsortien,  Agenturen, Datenbankanbieter und andere Dienstleister angewiesen. In  dem Seminar soll ein Überblick hierzu erarbeitet werden.
Veranstaltungsform: Seminar
Literatur: http://bibliotheksmanagement.de/iud-markt

Bibliotheksmanagement (I  und II)
HB4 – 4 SWS,  6. Semester, in 4005 – freitags, 9 -12:15

Anknüpfend an die Vorlesung im  Grundstudium sollen die spezifischen Managementaspekte des Bibliotheksbereichs  vertieft werden: Marketing, strategisches Management, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung,  Qualitäts- und Prozessmanagement, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement, Arbeitsrecht.
Veranstaltungsform: Seminar mit Übungen
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen,  hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer,  2002ff. (mindestens bis zum Aktualisierungsstand 9 = Anfang 2005!)

Bestandsaufbau (II): Konzeption  von Informationsammlungen
HB5 / NB4 – 2 SWS, 6. Semester, in 4005 – donnerstags, 12 – 14

Etatkrise und weiter expandierende  Informationsflut machen sehr genaue Überlegungen zum Bestandsaufbau  notwendig. Wir wollen versuchen, in die allgemeine Diskussion einzusteigen  und Handlungsanleitungen zu finden. Vorgesehene Themen: Access vs. Ownership  – von der Hol- zur Bringbibliothek, Informationsbedarfsanalyse, Bestandsanalyse,  Conspectus, Konsortien,  Zeitschriftenkrise und Bibliotheksetats,  Modelle zum Erwerbungsbudget, Besonderheiten der Zeitschriftenerwerbung,   Nutzung als Basis für Bestandspolitik,  Szientometrie und  Bibliometrie als Hilfsmittel, Deacquisition, Bestandserhaltung und (vs.?)  Digitalisierung.
Veranstaltungsform: Seminar
Literatur: Evans, Edward G.: Developing Library and Information Center Collections, 4th ed., Englewood: Libraries Unlimited, 2000.

Bibliothekstypologie: Bibliotheken des Auslands
HB8 – 2 SWS,  6. Semester in 4005 – mittwochs, 8 – 10

Ausgehend von den Ergebnissen der Best Practice Studien von “Bibliothek2007” sollen die Bibliothekssysteme verschiedener Länder untersucht und mit der deutschen Situation verglichen werden. Hierzu kann auf das Archiv und die Dokumentation der bibliothekarischen Auslandsstelle des ehem. DBI zurückgegriffen werden (Projekt SOLA). Weiterer Anknüpfungspunkt ist die Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin, in deren Rahmen ggf. eine Veranstaltung zu einem weiteren Land (nach Finnland, USA und den Niederlanden) vorbereitet werden soll.
Veranstaltungsform: Projektseminar
Literatur: Bibliotheken der Welt: Finnland, Bad Honnef: Bock+Herchen, 2005

Praxisberichte
HB8 – 2 SWS, 4. und 6. Semester – in 4006 – donnerstags, 8 – 10

Gegenseitige Vorstellung der Praxisinstitution und der Erfahrungen im Praxissemester. Diskussion der notwendigen Kompetenzprofile von information professionals.
Veranstaltungsform: Kolloquium mit Gastvorträgen
Literatur: Euroguide: Handbuch für Informationskompetenz, Frankfurt/M: DGI, 2004 (www.certidoc.net)

Diplomandenkolloquium
8. Semester – privatissime / 4056 – donnerstags, 10 – 11 bzw. n.V.

Besprechung und gegenseitige Vorstellung  des Bearbeitungsstandes der laufenden Diplomarbeit. Übungen im  wissenschaftlichen Arbeitstechniken.
Veranstaltungsform: Kolloquium
Literatur: Schiek, Gudrun: Eine sozialwissenschaftliche  Examensarbeit schreiben. Praxis – Dialoge – Zwänge, Baltmannsweiler:  Schneider, 1992.


Wintersemester 2004/05

Grundstudium

Das Bibliothekswesen in Deutschland
M7 – 2 SWS (1. Semester) freitags 11 bis 13 in HS2

Überblick über die Bibliotheken in Deutschland mit ihren unterschiedlichen Ausprägungsformen und Trägerorganisationen in Deutschland.
Literatur: Plassmann, Engelbert; Seefeldt, Jürgen: Das Bibliothekswesen der Bundesrepublik Deutschland. Ein Handbuch, 3. Aufl., Wiesbaden: Harrassowitz, 1999. Seefeldt, Jürgen; Syré, Ludger: Portale zu Vergangenheit und Zukunft – Bibliotheken in Deutschland, 2., durchges. Aufl, Hildesheim u.a.: Olms, 2003. (Vorlesung, Modulprüfung in Form einer Klausur am Ende des Gesamtmoduls „ABD Infrastrukturen“)
Klausurergebnisse

Organisation von Information
M6 – 2 SWS (1. Semester) donnerstags 10 bis 12 in 4065

Methoden und Konzepte der Erstellung von Metadaten für den Aufbau von Findmitteln aller Art.
Eine erste einführende
Lektüre: Haller, Klaus; Fabian, Claudia: Bestandserschließung. In: Die moderne Bibliothek, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004, S. 222-261. – weitere Materialien werden während der Vorlesung online zur Verfügung gestellt. (Vorlesung, Modulprüfung in Form einer Klausur am Ende des Gesamtmoduls „Erschließung“).
Klausurergebnisse

Erwerbung und Bestandsaufbau
GB6 – 2 SWS (3. Semester) – donnerstags 8:30 – 10 in 4006 – ggf. tlw. in der Blockwoche

Erwerbungsarten, Bestandspolitik, Bestandskennzahlen vorwiegend im Bibliotheksbereich – erste einführende Literatur: Wiesner, Margot; Werner, Andreas; Schäffler, Hildegard: Bestandsaufbau. In: Die moderne Bibliothek, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004, S. 166-221; Umlauf, Konrad: Bestandsaufbau an öffentlichen Bibliotheken.Frankfurt/M.: Klostermann, 1997. (Seminar – Teilnahmeschein durch Übernahme eines Kurzreferats; vorbereitend auf die mündliche Vordiplomprüfung – ggf. Kurzexkursionen in der Blockwoche)

Hauptstudium

Das Auskunftsinterview
HB1 (NB1) – 2 SWS – freitags 8:30 – 10 in 4007

Informationsbewusstsein und Informationsbarrieren. Das Auskunftsinterview und das Verhalten des Informationsvermittlers. Informationsverhalten spezifischer Benutzergruppen. In dem Seminar soll nach einer Aufarbeitung klassischer Forschungspositionen versucht werden, diese in Übungen und Analysen von Praxissituationen aus der Theorie in die Praxis umzusetzen.
Literatur: Hobohm, Hans-Christoph; Daniel, Frank: Informationsdienstleistungen. In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002; Katz, William A.: The Reference Interview and Levels of Service. In: ders.: Introduction to Reference Work, Volume II : Reference Services and Reference Process. – New York u.a.: McGraw-Hill, 1982, chapter three: pp. 41-65; Taylor, Robert S.: Question-negotiation and information seeking in libraries. – In: College and Research Libraries, 29 (1968) 178-194. (Seminar – Teilnahmeschein durch Übernahme eines Kurzreferats und Teilnahme an Feldarbeit, Prüfungsleistung nach Absprache)

Bibliotheksmanagement II – Haushalts- und Personalwesen etc.
HB4b – 2 SWS – mittwochs 8:30 – 10 in 4006

Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen II – Fortsetzung des Überblicks über relevante Aspekte des Managements – mit Einzelübungen.
Literatur: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff. (Seminar – Teilnahmeschein durch Übernahme eines Referats, Prüfungsleistung nach Absprache)

Automatische und Computergestütze Inhaltserschließung
HB7c (NB6) – 2 SWS – mittwochs 10 – 12 in 4006 

Ausgehend von einem Einführungstext sollen Modelle diskutiert und  erprobt werden, die den Stellenwert des automatischen Indexierens in der aktuellen Informationswelt beurteilen helfen. Erste Lektüre: Nohr, Holger: Grundlagen der automatischen Indexierung, Berlin: Logos, 2003; Millonig, Harald: Automatische Inhaltsbeschreibung (AIB). Lehrheft zum Studienfach, Berlin: TFH, 1995. (Seminar – Teilnahmeschein durch Lektüre und Diskussionsbeiträge, Prüfungsleistung nach Absprache)

Exkursion nach Den Haag und Amsterdam
HE – 2 SWS (7. Semester Studiengang Bibliothek)

Angeregt von der Studie „Bibliothek 2040“ fährt eine Gruppe von Studenten des Studiengangs Bibliothek zu ausgesuchten Orten des Bibliotheks- und Informationswesens in den Niederlanden.

Diplomandenkolloquium
HB10 – 1 SWS – mittwochs 12 – 14 in 4007?

Gemeinsam mit Kollegen des Studiengangs Bibliothek soll auf die Diplomarbeitsphase vorbereitet werden. Ggf. mit Gastreferenten. Übungen zum wissenschaftlichen Arbeiten und zu Kreativtechniken.


Sommersemester 2004

 Bestandsaufbau (I): Informationsinfrastruktur und Bibliotheksmarkt
HB5a / NB4 – 2 SWS, Do. 8:30 – 10 h, 4. Semester in 4015

Aufbau und Angebot von Informationsbeständen erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern bedient sich zunehmend externer Anbieter, bzw. ist auf Informationsproduzenten wie Verlage, Konsortien, Agenturen, Datenbankanbieter und andere Dienstleister angewiesen.
Veranstaltungsform: Projektseminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + strukturiertes Kurzreferat und praktischem Beitrag, Prüfungsleistung nach Absprache
Literatur: Kuhlen, Rainer: Informationsmarkt. Chancen und Risiken der Kommerzialisierung von Wissen, 2. Aufl., Konstanz: Universitätverlag, 1996 ; vgl. das Ergebnis des Seminars im letzten Sommersemester.

Universale Erschließungsinstrumente
HB7a / NB6 – 2 SWS, Do. 10-12 h, 4. Semester, in 4006

Neben praktischen Erschließungsübungen sollen die wichtigsten „grossen“ Erschließungsinstrumente (vor allem Klassifikationen) in Referaten mit ihrer Geschichte, Methodik und Stellenwert begutachtet werden.
Veranstaltungsform: Übung und Seminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + Referatübernahme (ggf. in Gruppenarbeit), Prüfungsleistung nach Absprache.
Literatur: Foskett, Antony Charles: The subject approach to information, 5. ed, London: Library Association Publ, 1996;  Taylor, Arlene G.: The Organization of Information, Englewood, Colorado: Libraries Unlimited, 1999.

Thesaurusentwicklung
HB7b / NB6 – 2 SWS, Do 12-14, 6. Semester, in 4016

Neben der praktischen Arbeit der Erstellung eines eigenen Fachthesaurus zu einem ausgewählten Fachgebiet sollen in Referaten wichtige Thesauri mit ihrer Geschichte, Methodik und Stellenwert für das jeweilige Fach begutachtet werden.
Veranstaltungsform: Übung und Seminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + Referatübernahme (ggf. in Gruppenarbeit), Prüfungsleistung nach Absprache.
Literatur: Aitchison, Jean; Gilchrist, Alan; Bawden, David: Thesaurus Construction and Use: a Practical Manual, 4rd ed., London: Aslib, 2000.

Bibliotheksmanagement (I)
HB4a – 2 SWS, 6. Semester, Fr. 8:30 – 10 h, in 4006

Anknüpfend an die Vorlesung im Grundstudium sollen die spezifischen Managementaspekte des Biblioteksbereichs vertieft werden: Marketing und Leitbildentwicklung, strategisches Management, Kosten- und Leistungsrechnung, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement.
Veranstaltungsform: Übung und Seminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + Referatübernahme, Prüfungsleistung nach Absprache.
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002ff; sowie: Die moderne Bibliothek: Ein Kompendium der Bibliotheksverwaltung, hrsg. v. Rudolf Frankenberger und Klaus Haller, München: Saur, 2004 .

Konzeption und Aufbau von Informationssammlungen (II)
HB5b / NB4 – 2 SWS, 6. Semester, Fr. 10 – 12 h, in 4006

Etatkrise und weiter expandierende Informationsflut machen sehr genaue Überlegungen zum Bestandsaufbau notwendig. Wir wollen versuchen, in die allgemeine Diskussion einzusteigen und Handlungsanleitungen zu finden. Vorgesehene Themen: Access vs. Ownership – von der Hol- zur Bringbibliothek, Bestandsanalyse, Konsortien,  Zeitschriftenkrise und Bibliotheksetats, Modelle zum Erwerbungsbudget, Besonderheiten der Zeitschriftenerwerbung,  Nutzung als Basis für Bestandspolitik,  Szientometrie und Bibliometrie als Hilfsmittel, Deacquisition, Bestandserhaltung und (vs.?) Digitalisierung.
Veranstaltungsform: Seminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + Referatübernahme (ggf. in Gruppenarbeit), Prüfungsleistung nach Absprache.
Literatur: Evans, Edward G.: Developing Library and Information Center Collections, 4th ed., Englewood: Libraries Unlimited, 2000.

Gespräche mit der Praxis
HB8, 2 SWS, 4.- und 6. Semester, Fr. 12-14 h, in 4006

Gegenseitige Vorstellung der Praxisinstitution und der Erfahrungen im Praxissemester. Einladungen von Praktikern und Besuche von Praxisinstitutionen
Veranstaltungsform: Kolloquium

Exkursionsvorbereitung
HE, 2 SWS, 6. Semester, Fr. 14-16, Raum 4007

Planung und Organisation einer Exkursion zu einem speziellen bibliothekarischen Thema.

Diplomandenkolloquium
2 SWS, 8. Semester – n. Vereinb.

Besprechung und gegenseitige Vorstellung des Bearbeitungsstandes der laufenden Diplomarbeit. Übungen in wissenschaftlichen Arbeitstechniken.
Veranstaltungsform: Kolloquium
Literatur: Schiek, Gudrun: Eine sozialwissenschaftliche Examensarbeit schreiben. Praxis – Dialoge – Zwänge, Baltmannsweiler: Schneider, 1992; Kruse, Otto: Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium, 7. Aufl., Frankfurt etc.: Campus, 1999


 Wintersemester 2003/04

Grundstudium

Organisation von Information
G13 – 2 SWS (1. Semester) mittwochs 14tägig 8:30 – 12  in HS2 (Beginn 8.10., 2. Termin: 15.10. dann 14tägig)
Klausurergebnisse

Methoden und Konzepte der Erstellung von Metadaten für den Aufbau von Findmitteln sowie Einführung in die semiotische Analyse im Rahmen der Inhaltserschliessung. Eine erste einführende Lektüre: Taylor, Arlene G.: The Organization of Information, Englewood, Colorado: Libraries Unlimited, 1999; Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre. Theorie und Praxis des Information Retrieval, 4., aktualisierte Aufl, Berlin u.a.: Springer, 2003. – weitere Materialien werden während der Vorlesung online zur Verfügung gestellt. (Vorlesung mit begleitenden Übungen; benotete studienbegleitende Prüfungsleistung zum Vordiplom durch Zwischentests und Hausaufgaben – Voraussetzungen: Zugang zum LAN und zum WWW) .

Erwerbung und Bestandsaufbau
GB6 – 2 SWS (3. Semester) mittwochs 12 – 16 in 4015 (im vierzehn-tägigen Wechsel!)

Erwerbungsarten, Bestandspolitik, Bestandskennzahlen vorwiegend im Bibliotheksbereich – erste einführende Literatur: Umlauf, Konrad: Bestandsaufbau an öffentlichen Bibliotheken. Frankfurt/M.: Klostermann, 1997 sowie: Evans, Edward G.: Developing Library and Information Center Collections, 4th ed., Englewood: Libraries Unlimited, 2000. (Seminar – Teilnahmeschein durch Übernahme eines Kurzreferats; vorbereitend auf die mündliche Vordiplomprüfung – mit Kurzexkursionen in der Blockwoche)

Vorbereitung der Exkursion zum Bibliothekskongress in Leipzig
HE – 2 SWS (3. Semester) in 4006 in der Blockwoche (gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Jank und Herrn Dr. Büttner)

Im nächsten Jahr findet wieder ein gemeinsamer Kongress der Dokumentare und Bibliothekare in Leipzig statt. Der Fachbereich Informationswissenschaften sollte hier mit einem Stand präsent sein. Reise- und Ausstellungsvorbereitungen wollen wir gemeinsam – nicht nur in der Blockwoche – machen.

Hauptstudium (7. Semester, Jahrgang 2000)

Neuere Literatur zur Inhaltserschließung
HB7 (NB6) – 2 SWS – donnerstags 8:30 – 10 in 4006

Ausgehend von klassischen Theorien der Inhalts- (Sach-) erschließung sollen neuere Überlegungen zum Stellenwert von Klassifikationen, Systematiken, automatischem Indexieren, semantischen und visuellen Methoden der Bestandserschliessung diskutiert werden. Lektüre: Nohr, Holger: Grundlagen der automatischen Indexierung, Berlin: Logos, 2003. (Seminar – Teilnahmeschein durch Lektüre, Prüfungsleistung nach Absprache)

Wissensmanagement als Aufgabe für Spezialbibliotheken
HB8 – 2 SWS – findet als Block außerhalb der regulären Zeiten statt

Charakterisierung der Arbeit in wissenschaftlichen, fachbezogenen und institutionsinternen Bibliotheken und Informationsstellen. Aktuelle Diskussion um Stand und Stellenwert von Spezialbibliotheken, speziell die Frage nach ihrer Funktion im Rahmen des Wissensmagements in ihren Trägerorganisationen. Literatur: Hobohm, Hans-Christoph: Knowledge Management. A Competitive Asset for Libraries and Librarians. München: Saur, 2003 (Seminar mit Referaten.)

Was ist eine Bibliothek?
HB8 – 2SWS – donnerstags 12:30 -14 in 4006

Lektürekurs zur Definition von Bibliotheken in der Abgrenzung der Disziplinen: gibt es „das Bibliothekarische“? Wie werden Bibliotheken gelebt und zum „Funktionieren“ gebracht? In dem Seminar werden Best Practices von Bibliotheksbenutzung und Bibliotheksorganisation diskutiert, die über das Gewöhnliche hinausgehen und damit vielleicht den Kern der Bibliothek aufzeigen. Basisliteratur: Wegmann, Nikolaus: Bücherlabyrinthe. Suchen und Finden im alexandrinischen Zeitalter, Köln u.a.: Böhlau, 2000.

Strategisches Management in Bibliotheken
HB4b – 2 SWS – freitags 8:30 – 10 in 4006 (Beginn: 17.10.) – wegen des Projektcharakters kann es zu Zeitveränderungen kommen!

„Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen II“
Bei zunehmendem ökonomischen Legitimationszwang wird es immer wichtiger, adäquate Kriterien zur Zieldefinition und zur Leistungsmessung zu definieren. Hierzu sind in letzter Zeit auch konkret für den bibliothekarischen Bereich Instrumente entwickelt worden, die es gilt aufzuarbeten. Erste Stichworte sind hierzu: Management by Objectives, Management mit Kennzahlen, Qualitätsmanagement, KLR, TQM, Balanced Score Card, LIBQual. Die verschiedenen Instrumente sollen auf ihre Praxistauglichkeit überprüft werden – am
Beispiel der Bibliothek der FH Potsdam und des Informationszentrums Informationswissenschaften. – Einstiegsliteratur: Paul, Gerd: Bibliotheks-Management. Leitung und Kooperation in wissenschaftlichen Bibliotheken Berlins. Berlin: Ed. Sigma, 1999, S. 1-92 + passim [cf. http://dochost.rz.hu-berlin.de/dissertationen/phil/paul-gerhard/] sowie: Ceynowa, Klaus; Coners, André: Balanced Scorecard für Wissenschaftliche Bibliotheken, Frankfurt/M.: Klostermann, 2002. (Seminar – Teilnahmeschein durch Übernahme eines Referats, Prüfungsleistung nach Absprache)

Das Auskunftsinterview
HB1 (NB1) – 2 SWS – freitags 10 – 14 in 4015 (vierzehntägig – Beginn: 17.10.) wegen des Projektcharakters kann es zu Zeitveränderungen kommen!

Informationsbewußtsein und Informationsbarrieren. Das Auskunftsinterview und das Verhalten des Informationsvermittlers. Informationsverhalten spezifischer Benutzergruppen. In dem Seminar soll nach einer Aufarbeitung klassischer Forschungspositionen versucht werden, diese in Übungen und Analysen von Praxissituationen aus der Theorie in die Praxis umzusetzen. Dazu ist es notwendig, daß alle Seminarteilnehmer einen Text im Seminar zur Diskussion stellen sowie in der zweiten Hälfte des Semesters sich aktiv an der Umsetzung beteiligen. Katz, William A.: The Reference Interview and Levels of Service. In: ders.: Introduction to Reference Work, Volume II : Reference Services and Reference Process. – New York u.a.: McGraw-Hill, 1982, chapter three: pp. 41-65; Taylor, Robert S.: Question-negotiation and information seeking in libraries. – In: College and Research Libraries, 29 (1968) 178-194.

Praxisbegleitseminar (5. Semester u.a.)
HB10 – 1 SWS – freitags 12 – 14  in 4006 (vierzehntägig – Beginn: 24.10.)

Begleitseminar zum Praxissemester – ggf. gegenseitige Besuche und Erfahrungsaustausch. Diskussion über Ausbildungsanforderungen. Treffen mit Ausbildungsleitern.

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2003

Bestandsaufbau (I): Informationsinfrastruktur und Bibliotheksmarkt
HB5 / NB4 – 2 SWS, 4. Semester, Do., 12 – 14 – in 4015
Aufbau und Angebot von Informationsbeständen erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern bedient sich zunehmend externer Anbieter, bzw. ist auf Informationsproduzenten wie Verlage, Konsortien, Agenturen, Datenbankanbieter und andere Dienstleister angewiesen.
Veranstaltungsform: Projektseminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + strukturiertes Kurzreferat und praktischem Beitrag, Prüfungsleistung nach Absprache;

Literatur: Kuhlen, Rainer: Informationsmarkt. Chancen und Risiken der Kommerzialisierung von Wissen, 2. Aufl., Konstanz: Universitätverlag, 1996; Oppenheim, Charles: How Should Libraries Respond to Changing Market Conditions. In: Bielefeld 2000 Conference: Mehrwertdienste für den Zugang zur globalen Information – Optimierung der Benutzerversorgung -: Stadthalle Bielefeld, 8. – 10. Februar 2000, Bielefeld 2000 [cf. http://www.ub.uni-bielefeld.de/aktuell/2000conf/vortrag/Opp1.pdf].

Die Wissenschaftsstadt Potsdam und ihre Bibliotheken
HB8 – 4 SWS, 4. Semester, Mo., 16:00 – 17:30 in 4015/4006 – Blockwoche + Vorbereitungstermine nach Vereinbarung
Im Hinblick auf die in diesem Sommer in Berlin und Potsdam stattfindenden wichtigen internationalen Bibliothekstagungen (IFLA, EUCLID, ALISE, evtl. ICSSD) soll unter dem Motto der Potsdamer Stadtverwaltung (ggf. mit Unterstützung derselben) eine Ausstellung erabeitet werden, in der die interessantesten wissenschaftlichen (auch historischen) Bibliotheken der Stadt ansprechend vorgestellt werden. Unter typologischen Gesichtspunkten liegt der Schwerpunkt auf „Spezialbibliotheken“.
Veranstaltungsform: Projektarbeit, Teilnahmeschein entsprechend des Projektergebnisses

Universale Erschließungsinstrumente
HB7 / NB6 – 2 SWS, 4. Semester, Mo., 14 – 16 in 4015
Neben praktischen Erschließungsübungen sollen die wichtigsten „grossen“ Erschließungsinstrumente (vor allem Klassifikationen) in Referaten mit ihrer Geschichte, Methodik und Stellenwert begutachtet werden.
Veranstaltungsform: Übung und Seminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + Referatübernahme (ggf. in Gruppenarbeit), Prüfungsleistung nach Absprache.
Literatur: Foskett, Antony Charles: The subject approach to information, 5. ed, London: Library Association Publ, 1996;  Taylor, Arlene G.: The Organization of Information, Englewood, Colorado: Libraries Unlimited, 1999.

Thesaurusentwicklung
HB7 / NB6 – 2 SWS, 6. Semester, Do., 8:30 – 10:00 in 4015
Neben der praktischen Arbeit der Erstellung eines eigenen Fachthesaurus zu einem ausgewählten Fachgebiet sollen in Referaten wichtige Thesauri mit ihrer Geschichte, Methodik und Stellenwert für das jeweilige Fach begutachtet werden.
Veranstaltungsform: Übung und Seminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + Referatübernahme (ggf. in Gruppenarbeit), Prüfungsleistung nach Absprache.
Literatur: Aitchison, Jean; Gilchrist, Alan; Bawden, David: Thesaurus Construction and Use: a Practical Manual, 4rd ed., London: Aslib, 2000.

Bibliotheksmanagement (I)
HB4 – 2 SWS, 6. Semester, Fr., 8:30 – 10:00 in 4006
Anknüpfend an die Vorlesung im Grundstudium sollen die spezifischen Managementaspekte des Biblioteksbereichs vertieft werden: Marketing und Leitbildentwicklung, strategisches Management, Kosten- und Leistungsrechnung, Budgetplanung/öffentliche Haushalte, Personalmanagement.
Veranstaltungsform: Übung und Seminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + Referatübernahme, Prüfungsleistung nach Absprache.
Literatur: Handbuch Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer, 2002f.

Probleme des Bestandsaufbaus (II)
HB5 / NB4 – 2 SWS, 6. Semester, Do., 10 – 12 in 4015
Etatkrise und weiter expandierende Informationsflut machen sehr genaue Überlegungen zum Bestandsaufbau notwendig. Wir wollen versuchen, in die allgemeine Diskussion einzusteigen und Handlungsanleitungen zu finden. Vorgesehene Themen: Access vs. Ownership – von der Hol- zur Bringbibliothek, Bestandsanalyse, Conspectus, Konsortien,  Zeitschriftenkrise und Bibliotheksetats, Modelle zum Erwerbungsbudget, Besonderheiten der Zeitschriftenerwerbung,  Nutzung als Basis für Bestandspolitik,  Szientometrie und Bibliometrie als Hilfsmittel, Deacquisition, Bestandserhaltung und (vs.?) Digitalisierung.
Veranstaltungsform: Übung und Seminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + Referatübernahme (ggf. in Gruppenarbeit), Prüfungsleistung nach Absprache.
Literatur: Evans, Edward G.: Developing Library and Information Center Collections, 4th ed., Englewood: Libraries Unlimited, 2000.

Weltbibliothekskongress in Berlin
HB8 – 2 SWS, 4. und 6. Semester – Termine und Orte nach Vereinbarung (Teilnehmerzahl begrenzt)
T
eilnahme am IFLA Kongress und Redaktion/Übersetzung/Produktion der Kongresszeitschrift „IFLA-Express“. Vorbereitung und Begleitung der Vorkonferenz EUCLID/ALISE
Veranstaltungsform: Projektarbeit

Diplomandenkolloquium
2 SWS, 8. Semester – privatissime
Besprechung und gegenseitige Vorstellung des Bearbeitungsstandes der laufenden Diplomarbeit. Übungen im wissenschaftlichen Arbeitstechniken.
Veranstaltungsform: Kolloquium
Literatur: Schiek, Gudrun: Eine sozialwissenschaftliche Examensarbeit schreiben. Praxis – Dialoge – Zwänge, Baltmannsweiler: Schneider, 1992.

Das Informationswesen in Paris (Exkursion)
17.-22. März 2003
HB8 – 2 SWS
Während einer Exkursion nach Paris soll ein Überblick über das französische Informationswesen erarbeitet werden. Der Schwerpunkt liegt auf  historischen Bibliotheken und großen Universalbibliotheken, sowie ggf. Archiven. – Französisch empfehlenswert – nicht Voraussetzung. (Veranstaltungsform: Exkursion – Teilnahmeschein durch aktive Teilnahme an der Exkursion, Prüfungsleistung nach Absprache)


Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2002/03

Grundstudium

Organisation von Information
G13 – 2 SWS (1. Semester)
Mi. 8 – 10, HS 2

Methoden und Konzepte der Erstellung von Metadaten für den Aufbau von Findmitteln in allen drei Bereichen sowie Einführung in die semiotische Analyse im Rahmen der Inhaltserschliessung. Eine erste einführende Lektüre könnte sein: Taylor, Arlene G.: The Organization of Information, Englewood, Colorado: Libraries Unlimited, 1999 – weitere Materialien werden während der Vorlesung online zur Verfügung gestellt. (Vorlesung mit begleitenden Übungen; benotete studienbegleitende Prüfungsleistung zum Vordiplom durch Zwischentests und Hausaufgaben – Voraussetzungen: Zugang zum LAN und zum WWW) .


Ökonomie und Verwaltung
G4 – 2 SWS (3. Semester) zusammen mit Prof. Dr. Carsten Becker
Do. 12 – 14, HS 2

Einführung in fachspezifische Aspekte der Wirtschaftswissenschaft und Management. Einführende Lektüre: Stueart, Robert D.; Moran, Barbara B.: Library and Information Center Management, 5.Aufl., Englewood: Libraries unlimited, 1998.. (Vorlesung mit Übungen im Onlinesystem CASA – Teilnahmeschein durch substanzielle Beteiligung im Onlinelernsystem – Voraussetzung: Zugang zum Lernsystem Online CASA der FHP)


Erwerbung und Bestandsaufbau
GB6 – 2 SWS (3. Semester)
Mi. 10 – 12, 4006

Erwerbungsarten, Bestandspolitik, Bestandskennzahlen vorwiegend im Bibliotheksbereich – erste einführnende Literatur: Umlauf, Konrad: Bestandsaufbau an öffentlichen Bibliotheken. Frankfurt/M.: Klostermann, 1997 sowie: Evans, Edward G.: Developing Library and Information Center Collections, 4th ed., Englewood: Libraries Unlimited, 2000. (Seminar – Teilnahmeschein durch Übernahme eines Referats; vorbereitend auf die mündliche Vordiplomprüfung)

 

Hauptstudium (7. Semester, Jahrgang 1999)

Strategisches Management in Bibliotheken
HB4 – 2 SWS
in der Blockwoche: 2.-4.12.2002 (Ort n.n.)

Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen II – Bei zunehmendem ökonomischen Legitimationszwang wird es immer wichtiger, adäquate Kriterien zur Zieldefinition und zur Leistungsmessung zu definieren. Hierzu sind in letzter Zeit auch konkret für den bibliothekarischen Bereich Instrumente entwickelt worden, die es gilt aufzuarbeten. Erste Stichworte sind hierzu: Management by Objectives, Leitbildorientiertes Management, Qualitätsmanagement, KLR, TQM und Balanced Score Card. Einstiegsliteratur: Paul, Gerd: Bibliotheks-Management. Leitung und Kooperation in wissenschaftlichen Bibliotheken Berlins. Berlin: Ed. Sigma, 1999, S. 1-92 + passim [cf. http://dochost.rz.hu-berlin.de/dissertationen/phil/paul-gerhard/] sowie: Ceynowa, Klaus; Coners, André: Balanced Scorecard für Wissenschaftliche Bibliotheken, Frankfurt/M.: Klostermann, 2002. (Seminar – Teilnahmeschein durch Übernahme eines Referats, Prüfungsleistung nach Absprache)


Probleme des Bestandsaufbaus
HB5 (NB4) – 2 SWS
Fr. 8:30 – 12, 4015 (zweite Hälfte des Semesters)

Modelle und Einzelaspekte des Bestandsaufbaus in Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken. Grundlegende Lektüre: Evans, Edward G.: Developing Library and Information Center Collections, 4th ed., Englewood: Libraries Unlimited, 2000. (Seminar – Teilnahmeschein durch Übernahme eines Referats, Prüfungsleistung nach Absprache)


Neuere Literatur zur Inhaltserschliessung
HB7 (NB6) – 2 SWS
Fr. 8:30 – 12, 4015 (erste Hälfte des Semesters)

Ausgehend von klassischen Theorien der Inhalts- (Sach-) erschliessung sollen neuere Überlegungen zum Stellenwert von Klassifikationen, Systematiken, automatischem Indexieren, semantischen und visuellen Methoden der Bestandserschliessung diskutiert werden. Erste Lektüre: Gödert, Winfried: Inhaltliche Dokumentenerschließung, Information Retrieval und Navigation in Informationsräumen. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, 42 (1995), 137-155 sowie: Klassifikationen für wissenschaftliche Bibliotheken. Analysen, Empfehlungen, Modelle, hrsg. v. Deutsches Bibliotheksinstitut, Berlin: dbi, 1998, S. 8-101. Darauf aufbauend werden weitere „Klassiker“ gemeinsam erarbeitet – vor allem Buchanan: Klasisfiktaionstheorie. (Seminar – Teilnahmeschein durch Lektüre, Prüfungsleistung nach Absprache)

Neu: Diplomandenkolloquium
HBnn – 1 SWS
Termin: nach Vereinbarung im Januar 2003

Gemeinsam mit Kollegen des Studiengangs Bibliothek soll auf die Diplomarbeitsphase vorbereitet werden. Ggf. mit Gastreferenten. Übungen zum wissenschaftlichen Arbeiten und zu Kreativtechniken.

Das Informationswesen in Paris (Exkursion)
(Termin verschoben auf: 17.-22. März 2003)
HB8 – 2 SWS, Hauptstudium

Während einer Exkursion nach Paris soll ein Überblick über das französische Informationswesen erarbeitet werden. Der Schwerpunkt liegt auf  historischen Bibliotheken und großen Universalbibliotheken, sowie ggf. Archiven. – Französisch empfehlenswert – nicht Voraussetzung. (Veranstaltungsform: Exkursion – Teilnahmeschein durch aktive Teilnahme an der Exkursion, Prüfungsleistung nach Absprache)


Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2002 (2. Hälfte „Forschungssemester“)

Informationsinfrastruktur und Bibliotheksmarkt
HB5 / NB4 – 2 SWS, 4. Semester in 4006 – Mi 10-12
Aufbau und Angebot von Informationsbeständen erfolgt nicht im luftleeren Raum, sondern bedient sich zunehmend externer Anbieter, bzw. ist auf Informationsproduzenten wie Verlage, Konsortien, Agenturen, Datenbankanbieter und andere Dienstleister angewiesen. Ein Überblick über den Gesamtmarkt der relevanten Informationsanbieter soll in Kurzreferaten erarbeitet werden, die in Form einer Datenbank ins Netz gestellt bzw. später upgedated werden können (Veranstaltungsform: Seminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + strukturiertes Kurzreferat, Prüfungsleistung nach Absprache)

Das Image von Bibliotheken im In- und Ausland
HB7 2SWS + HB8 2SWS + HB2 2SWS – 4. + 6. Semester in zusammen mit Dr. Stefan Büttner in 4015/4017 – Mo 14-18 + Blockwoche
Visualisierung des Bibliothekarischen an Hand von Material im Archiv SOLA – projektorientierte Anwendung von AV Technik und sowie von Bilderschliessungsmethoden. Ggf. Erstellung von virtuellen Führungen oder visuell-experimentellen Arbeitsproben zu einem neuen Bild der Bibliothek. (Veranstaltungsform: projektartige Übung – Teilnahmeschein durch Projektergebnisse, Prüfungsleistung nach Absprache)

Fachthesauri
HB7 / NB6 – 2 SWS, 6. Semester in 4016 – Fr 10-12
Neben der praktischen Arbeit der Erstellung eines eigenen Fachthesaurus zu einem ausgewählten Fachgebiet sollen in Referaten wichtige Thesauri mit ihrer Geschichte, Methodik und Stellenwert für das jeweilige Fach begutachtet werden. (Veranstaltungsform: Übung und Seminar – Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme (!) + Referatübernahme (ggf. in Gruppenarbeit), Prüfungsleistung nach Absprache.)

Das Informationswesen in Frankreich – mit Exkursion nach Paris (voraussichtl. im Oktober 2002)
HB8 – 2 SWS, 4. und 6. Semester in 4015/4006 – Fr 12-14
Zur Vorbereitung einer Exkursion nach Paris soll ein Überblick über das französische Informationswesen erarbeitet werden und die Institutionen für mögliche Besichtigungen in Paris herausgefiltert und vorgestellt werden. Teilnahmevoraussetzung: gute Englischkenntnisse – Französisch empfehlenswert (Reiseteilnahme nicht Voraussetzung). (Veranstaltungsform: Seminar – Teilnahmeschein durch Übernahme eines Referates, Prüfungsleistung nach Absprache)

Weltbibliothekskongress in Glasgow – mit Exkursion im August 2002
HB8 – 2 SWS, 4. und 6. Semester in 4015/4006 – Termine und Orte nach Vereinbarung (Teilnehmerzahl begrenzt)
Teilnahme am IFLA Kongress und Redaktion/Übersetzung der deutschen Ausgabe der Kongresszeitschrift „IFLA-Express“


Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2001/02 (Forschungssemester)

Bezeichnung Curr-Nr. Stunden Semester Inhalt Arbeitsform
Organisation von Information G13 2 SWS 1. Sem. Einführung in Fragen der Erschließung für alle Arten von Informationsträger. Leitende Fragen sind dabei: warum und wie hält der/die Informationsspezialist/in Ordnung, und wie behält er/sie den Überblick über seine Sammlungen? Was hat Semantik und Logik mit der Organisation von Information zu tun? Wie kommt man an die Informationsträger (Medien) wieder dran? Vorlesung / Übung; 
benoteter Schein (relevant für Vordiplom) durch eine Hausaufgabe und eine Abschlussklausur
Ökonomie und Verwaltung G4 2 SWS 3. Sem. Von der Bedeutung der Information für die Volkswirtschaft zur Information als Ware und zum Management von informationsproduzierenden und –verteilenden Institutionen.  Web-basierte Vorlesung mit Online Übung und Abschlussklausur
 
Klassifikationstheorie – von Dewey über UDC zurück zu Ranganathan? HB7 / NB6 2 SWS 7. Sem. Es sollen die neueren Entwicklungen der großen Klassifikationssysteme im Zusammenhang mit deren theoretischen Voraussetzungen beobachtet werden und die Behauptung überprüft werden, der systematische Zugang zur Information sei im Zeitalter von Internet, Datamining und Wissensmanagement der angemessenere. Seminar 
Abschluss: Teilnahmeschein durch Kurzreferat unbenoteter Leistungsnachweis (studienbegleitende Prüfungsleistung nach Absprache)
Der Ort der Bibliothek – zum Verständnis eines wichtiger werdenden Phänomens HB8 1 SWS 7. Sem. „Die lautstarken Debatten um einen postmodernen Referenzverlust oder um das Ende der Geschichte sind nur der kulturkritische Begleitton dieser allgemeinen Hinwendung zur Bibliothek“ Nikolaus Wegmann: „Bücherlabyrinthe. Suchen und Finden im alexandrinischen Zeitalter“ Köln u.a.: Böhlau, 2000, S. 6f. Das Buch in dem dieses Zitat zu finden ist, fordert zur kritischen Lektüre auf.  Lektürekurs
Abschluss: unbenoteter Leistungsnachweis (studienbegleitende Prüfungsleistung nach Absprache)
Civitas: Bildersturm und Gedächtnis  KA 2 SWS Hauptstudium
(vorwiegend
Kulturarbeit als Ergänzungsrichtung / Nebenfach)
sowie hochschulweit interdisziplinär
– eine Ringvorlesung der Fachhochschule Potsdam in Zusammenarbeit mit Krone Management und Technologie.

Civitas, civil society, civilité, Zivilisation, Schrift, Kanon, Zensur, Gedächtnis, Tradition. Modernisierung, Innovation, Wandel, Transformation, Ohn/Macht, Revolution, Bildersturm, Vandalismus, Vergessen/Erinnern. Selektion-Information-
Verstehen-Exformation-Wissen.
Dialog, Diskurs, Kommunikation, Akademie, Kultur, Civitas..

Vorbereitung, Gastgeberschaft und Nachbereitung der Hochschulringvorlesung mit weiterführenden Diskussionen zu ausgewählten Texten und Fallbeispielen der in der Ringvorlesung intendierten Thematik.

Vorträge, Diskussionen, Projektbegleitung

in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Peter Stolz, Prof. Dr Hanne Seitz und Prof. Dr. Hermann Voesgen

Fach/Geschichten HA1
HB8
HD6
1 SWS Hauptsudium. – Ringvorlesung des Fachbereichs zu Geschichten und Geschichte des Faches und seiner Institutionen und Objekte.

„Story Telling“ einmal nicht nur als Methode des Wissensmanagements, sondern als Versuch einer gemeinsamen Orientierung im zusammenwachsenden Fachgebiet ABD. Vorträge von Dozenten des Fachbereichs und externer Referenten zur chronologischen Dimension unserer Objekte und Fächer sollen die Möglichkeit zu einem besseren Verständnis „der anderen“ und des Eigenen geben.

Ringvorlesung
in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Volker Schockenhoff
Bibliotheken des Auslandes  HB 8 2 SWS 3. Semester – Bearbeitung des am Fachbereich gesicherten Bestandes der Dokumentation und des Archivs der Bibliothekarischen Auslandsstelle des eDBI.

Mit dieser Lehrveranstaltung soll das Projekt „SOLA“, das sich mit der Bearbeitung des Materials der Bibliothekarischen Auslandsstelle des eDBI im letzten Semester befasst, dem dritten Semester übergeben werden. Dazu wird das siebte Semester in Form von Blockseminaren das Projekt und einzelne Aspekte vorstellen. Dabei soll der vorhandene Bestand erschlossen und aktualisiert werden (Einführung in die Software Reference Manager, Erarbeitung einer Bestandspolitik, Einführung in Suchstrategien).

Projektarbeit durch Studenten des 7. Semesters
Teilnahmeschein
Wissen weitervermitteln HB 1 / HB 9 4 SWS 7. Semester  – von Studenten für Studenten: „Bibliotheken des Auslands“ am praktischen Beispiel des Bestandes der Dokumentation und des Archivs der bibliothekarischen Auslandstelle. 

Fortsetzung des Projektes SOLA (Service on Libraries Abroad) aus dem letzten Semester: Weitergabe der Projektideen und Kompetenzen an das 3. Semester und Weiterentwicklung des begonnenen.

Projektarbeit
Teilnahmeschein

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2001

Bezeichnung Curr-Nr. Stunden Semester Inhalt Arbeitsform
Erwerbung GB6 2 SWS 2. Sem. Grundlagen von Erwerbung und Bestandaufbau in Bibliotheken: Marktanalyse, Kooperation mit dem Buchhandel, Bestandspolitik, Ablauforganisation Vorlesung / Übung; Teilnahmeschein durch regelmäßige Teilnahme und Übernahme eines Kurzreferates
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit HB1, HB4, HB9, NB1 6 SWS 4. Sem. Partner: 
Stadt und Landesbibliothek Potsdam, Verein Initiative Fortbildung (IF),
Fachbereich ABD
Projektarbeit
Sozialwissenschaftliche Informationsarbeit HB3, NB3 2 SWS 6. Sem. Referenzmedien, Recherche, Erschließungsinstrumente Referate und Arbeitsgruppen
Management HB4 4 SWS 6. Sem. Marketing, Qualitätsmanagement, Leistungsbewertung, Kostenmanagement, Wissensmanagement Referate und Übungen 
Bibliotheken im Ausland HB9 HB5 HB7 – NB 4 SWS 6. Sem. Aufbau eines Informationsdienstes am Fachbereich Projektarbeit

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2000/01:

Interdisziplinäre, gemeinsame Ringvorlesung:

      • Medien: Objekte mit Botschaften: G9 – 2 SWS  – Pflicht für 1. u. 3. Sem.! Teilnehmerliste – mi. 10-12, HS II: (Terminplan mit externen Referenten!)

Grundstudium

Hauptstudium


Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2000

Grundstudium

Erwerbung
GB6 / NB4 – 2 SWS, 2. Semester – Di. 10 – 12 h in 4007
Grundlagen von Erwerbung und Bestandaufbau in Bibliotheken: Marktanalyse, Kooperation mit dem Buchhandel, Bestandspolitik, Ablauforganisation. (Vorlesung / Übung; Teilnahmeschein durch Übernahme eines Kurzreferates)

Bibliographie
GB4 / NB3 – 2 SWS, 2. Semester, Di. 8:30 – 10 in 4016
Grundlagen des Bibliographierens: Typologie von Bibliographien und Referenzdatenbanken. Erstellung einer bibliographischen Datenbank. (Projektartige Übung; Teilnahmenschein aufgrund des Projektergebnisses)

Hauptstudium

Das Bibliotheks -und Informationswesen in Frankreich
HB8 / NB8 – 2 SWS 4. und 6. Semester, Do. 8 – 10 h in 4007
Überblick über die aktuelle Bibliotheks- und Informationslandschaft in Frankreich zur Vorbereitung auf eine Exkursion nach Paris vom 5.-10. Juni 2000 (Seminar und Exkursion für max. 18 Teilnehmer, Französischkenntnisse wünschenswert aber nicht Voraussetzung)

Zeitschriften im Bestand
HB5 / NB4 – 2 SWS, 4. und 6. Semester, Mi. 10 – 12 h in 4007  neu
Bestandsaufbau und Bestandsanalyse. Dokumentenlieferung vs. Abonnenment. Dienstleister und Kooperationen. Elektronische Zeitschriften. Neue Publikationsformen. (Seminar mit Referaten)

Verbünde – Kooperationen – Dienstleister
HB8  – 2 SWS, 4. und 6. Semester, Do. 10 – 12 h in 4007 bzw. Unix-Pool
Überregionale Bibliotheks- und Informationsinstitutionen in Deutschland und weltweit: kooperative Informationsarbeit vs. Outsourcing von Dienstleistungen und Aufgaben. Z.B. Diskussion um die Zukunft des DBI, die Änderung der Rechtsform der TIB oder neue Aufgaben von Bibliotheksverbünden im Zusammenhang mit elektronischen Publikationsformen (Seminar mit Referaten)

Sozialwissenschaftliche Fachinformation
HB3 / NB3 – 2 SWS, 6. Semester, Fr. 8 – 10 in 4015
Überblick über deutschsprachige und internationale Ressourcen in allen Medien. Mit Rechercheübungen und Referaten. (Seminar)

Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen
HB4 – 2 SWS, 6. Semester, Mi. 8:30 – 10 h in 4007
Diskussion grundlegender Begriffe von Organisation und Management und deren mögliche Anwendung auf den Bibliotheksbereich. (Vorlesung mit Abschlußklausur)

Diplomandenkolloquium
HB8 – 1 SWS, 8. Semester (zus. mit Prof. Dr. Jank und Prof. Dr. Millonig) (nach Vereinbarung, s.Aushang)
Diskussion von möglichen Diplomarbeitsthemen und Präsentation erster Ergebnisse im Fortschritt der Arbeit. Gastvorträge und gemeinsame Teilnahme an anderen Kolloquien.



Lehrveranstaltungen im Wintersemester 1999/2000:

Grundstudium

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
Mi 12 – 14 –  in Hörsaal II
G2 – 2 SWS (1. Semester) – zusammen mit der Bibliothek der Fachhochschule
Wissenschaftliche Kommunikationsprozesse. Arbeitsschritte und Instrumente des wissenschaftlichen Arbeitens. Von der Literaturrecherche bis zur Präsentation und Gestaltung der Ergebnisse. Mit Vorträgen und Erstellen kleinerer Arbeitsproben. (Vorlesung/Übung)

 

Ökonomie und Verwaltung
Fr. 8 – 10 in Hörsaal II
G4 – 2 SWS (3. Semester)
Einführung in fachspezifische Aspekte der Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaft. (Vorlesung mit Klausur)

Bibliothekstypologie
Do. 14 – 16 in 4006
GB1 – 2 SWS (1. Semester)
Überblick über Funktion und Aufgaben unterschiedlicher Bibliotheken. (Vorlesung und Seminar mit Kurzreferaten und Exkursionen)

Haupstudium

Leistungsindikatoren im Bibliotheks- und Informationswesen
Mi. 10 – 12 in 4006
HB4 – 2 SWS
Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen II – Bei zunehmendem ökonomischen Legitimationszwang wird es immer wichtiger adäquate Kriterien der Leistungsmessung und Evaluation zu verwenden. IFLA, ISO und EU Normen sollen auf ihre Anwendbarkeit in allen drei Informationsbereichen überprüft werden. (Seminar mit Referaten und praktischer Erprobung der Instrumente an Beispielen aus dem Hochschulbereich)

 

Informationsvermittlung – vom Bedarf zum Dokument
Fr. 10 – 12 in 4006
HB1 / NB1 – 2 SWS
Informationsbewußtsein und Informationsbarrieren. Das Auskunftsinterview und das Verhalten des Infiormationsvermittlers. Informationsverhalten spezifischer Benutzergruppen. Informationsbeschaffung. Der selbständige Nutzer. (Seminar mit Referaten und ggf. praktischen Übungen)

Collection development in the virtual or digital library
Di. 16 – 18 in 4016 / 4006
HB5/HB8 (NB4) – 2 SWS
Discussing new literature mainly from angloamerican library and information studies. In order to continue the series of seminars on collection development this course will be concentrated on the access vs. holding debate and will try to analyse several existing virtual libraries and their collection development policy. (Ordinary seminar in English! Credits on participation and one presentation)

Diplomandenkolloquium
Do. 12 bzw. Di. 18 in 4006 bzw. im Institut für Bibliothekswissenschaft HU Berlin!
HB8 – 1 SWS (ca. 14tägiger Rhythmus)
Diskussion von möglichen Diplomarbeitsthemen. Gemeinsame Lektüre aktueller Fachliteratur. Gastvorträge und gemeinsame Teilnahme an externen Veranstaltung.


Lehrveranstaltungen im Sommersemester 1999

Grundstudium

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
G2 – 2 SWS, 2. Semester (2 Gruppen) / freitags – 8 bis 10 und 10 bis 12 in 4006
Wissenschaftliche Kommunikationsprozesse. Arbeitsschritte und Instrumente des wissenschaftlichen Arbeitens. Von der Literaturrecherche bis zur Präsentation und Gestaltung der Ergebnisse. Mit Vorträgen und Erstellen kleinerer Arbeitsproben. Vorlesung/Übung.

Erwerbung
GB6 / NB5- 2 SWS, 2. Semester (Vorlesung / Übung) / donnerstags – 8:30 bis 10 in 4006
Grundlagen von Erwerbung und Bestandaufbau in Bibliotheken: Marktanalyse, Kooperation mit dem Buchhandel, Bestandspolitik, Ablauforganisation. Teilnahmeschein durch Übernahme eines Kurzreferates.


Hauptstudium

Bestandsaufbau I
HB / NB5 – 2 SWS, 4. Semester / mittwochs, 10 bis 12 in 4006
Bestandsaufbau in der wissenschaftlichen Bibliothek: Bibliothekspolitik, kooperative Erwerbungspoltik, Informationsbedarfsanalyse, Bestandsevaluation, De-Aquisition. Diskussion neuer Fachliteratur zum Thema (Seminar mit Referaten)

Spezialbibliotheken
HB8 – 2 SWS, 4. und 6. Semester (!) / freitags, 12 bis 14 in 4006
Charakterisierung der Arbeit in wissenschaftlichen, fachbezogenen und institutionsinternen Bibliotheken und Informationsstellen. Aktuelle Diskussion um Stand und Stellenwert von Spezialbibliotheken. (Seminar mit Referaten.)

Sozialwissenschaftliche Fachinformation
HB / NB3 – 2 SWS, 6. Semester / donnerstags, 14 bis 16 in 4006
Überblick über deutschsprachige und internationale Ressourcen in allen Medien. Mit Rechercheübungen und Referaten. (Projektartiges Seminar)

Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen I
HB4 – 2 SWS, 6. Semester / donnerstags, 12 bis 14 in 4006
Diskussion grundlegender Begriffe von Organisation und Management und deren mögliche Anwendung auf den Bibliotheksbereich. Seminar mit Abschlußklausur.

Bestandsaufbau II
HB / NB5 – 2 SWS, 6. Semester / mittwochs, 12 bis 14 in 4006
Bestandsaufbau in der Digitalen Bibliothek. Von „just-in-case“ zu „just-in-time“ im Bestandsaufbau: Sichtung der Bestandspolitik von virtuellen, digitalen oder hybriden Bibliotheken, Gateways oder Clearinghouses. Seminar mit Referaten.


Nebenfach: es können auch GB-Veranstaltungen (s.o.) besucht werden zum Erwerb eines NB-Teilnahmescheins!


Lehrveranstaltungen im Wintersemester 1998/99:

1. Semester

G1 Einführung ABD (zusammen mit Walberg)
Hörsaal 2 (2SWS) u.a.

Einführung in Studium und Beruf mit Diskussionsrunden, erste fachliche Grundbegriffe, Exkursionen und Besichtigungen in der ersten Semesterwoche vom 5.10. bis 9.10.

GB1 (NB8) Bibliothekstypologie
Mi. 12.30-14.00 in 4006 – Beginn 14.10.98

Überblick über Funktion und Aufgaben unterschiedlicher Bibliotheken. Vorlesung und Seminar mit Kurzreferaten und Exkursionen.

3. Semester

G4 Ökonomie und Verwaltung
Fr. 8 -12 in HS II / 4016 (2SWS) – Beginn 16.10.98

Einführung in fachspezifische Aspekte der Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaft. (einstündige Vorlesung + einstündige Übung in mehreren Gruppen)

GB6 (NB5) Erwerbung
Mi. 10.15-11.45 in 4006 – Beginn 14.10.98

Grundlagen von Erwerbung und Bestandsaufbau in der traditionellen Bibliothek (Seminar mit Referaten)

7. Semester bitte achten Sie auf Aushänge im Hinblick auf kurzfristig vergebene, externe Lehraufträge!

HB/NB3 Referenzmedien
Fr. 12.30-14.00 in 4016 – Beginn 16.10.98

Sozialwissenschaftliche Informationsquellen: Überblick über deutschsprachige und internationale Ressourcen in allen Medien. Mit Rechercheübungen und Referaten. (Projektartiges Seminar)

HB/NB5 Bestandsaufbau I
Do. 10.15-11.45 in 4006 – Beginn 15.10.98

Bestandsaufbau in der Öffentlichen Bibliothek. Diskussion neuer Fachliteratur zum Thema (Seminar mit Referaten, auch als HB8 Bibliothekstypen anrechenbar)

HB/NB5 Bestandsaufbau II
Do. 12.30-14.00 in 4042 – Beginn 15.10.98

Collection Development in Virtual Libraries and at Information Gateways
(ordinary seminar in English )


Lehrveranstaltungsangebot im Sommersemester 1998

Grundstudium

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

(G2 – 2 SWS in 2 Gruppen, 2. Semester)
Raum: 4006 – Freitag 8 – 10 und 10 – 12 (Bitte in aushängende Liste eintragen!)

Wissenschaftliche Kommunikationsprozesse. Arbeitsschritte und Instrumente des wissenschaftlichen Arbeitens. Von der Literaturrecherche bis zur Präsentation und Gestaltung der Ergebnisse. Mit Vorträgen und Erstellen kleinerer Arbeitsproben. Vorlesung/Übung.

 

Bibliographie

(GB4 – 2 SWS, 2. Semester)
Raum 4006 – Donnerstag 10 -12

Das Recherchieren und Verifizieren von Literaturangaben ist eine der wichtigsten Aufgaben der Informationsberufe. In der Übung werden bibliographische Ordnungsverfahren, die verschiedenen Arten von Bibliographien, ihre Benutzung und Herstellung diskutiert. Vorlesung/Übung mit Kurzreferaten.

s.a.

HB8 Bibliothekstypen: Blockveranstaltung / Exkursion nach Paris


Hauptstudium

[HB1 Dokumentenlieferdienste entfällt, da von Kollegen Millonig angeboten dafür:]

Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen

(HB4 / NB4 – 2 SWS, 6. Semester!)
Raum 4006 – Donnerstag 8 -10

Grundlegende Begriffe von Organisation und Management: Unternehmensstrukturen, Aufbau-, Ablauforganisation, Geschäftsgang, Zielbildung, strategisches Marketing und Marketing-Kommunikation, Managementmethoden, Controlling, Berichtswesen, Mitarbeiterführung, Haushaltswesen, Arbeitsrecht etc. (Seminar mit Referaten)

 

Das Informationswesen Frankreichs

(HB8 / HD4 / HA5 – 4SWS, alle Semester!)
Raum 4006 Freitag nachmittag 12 – 16

In dem Seminar soll eine Exkursion vor- und nachbereitet werden. Geplant ist während einer Woche (Termin: 5. April bis 12. April 1998) im Sommersemester eine Reihe von repräsentativen Informationseinrichtungen in Paris zu besichtigen (Archives Nationales, Bibliothèque de France, Documentation Française etc.) (Übernahme von Kurzreferaten erforderlich! Französischkenntnisse nur bedingt notwendig)

Im Gegenzug werden uns die Franzosen vom 11. bis zum 16. Mai besuchen.


Wintersemester 1997/98

GB6 Erwerbung
2SWS Vorlesung / Übung
Termin Mo 10-12 h in Raum 4005

Grundlagen der klassischen Erwerbung in wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken: Marktanalyse, Kooperation mit dem Buchhandel, Bestandspolitik. Teilnahmeschein durch Übernahme eines Kurzreferates.

 

HB5 Bestandsaufbau
Bestandsaufbau in der Digitalen Bibliothek
2SWS Seminar
Termin Mo. 14-16 h in Raum 4006

Diskussion des Konzeptes der just-in-time-Bibliothek. Elektronische Publikationen in der Bibliothek. Clearinghouse-Konzepte und kooperative Organisationsmodelle der Digitalen Bibliothek.

 

HB8: Bibliothekstypen
Die Zukunft der Öffentlichen, kommunalen Bibliothek
4SWS – Projektseminar
Termine nach Vereinbarung: „Jour fixe: montags 12h in Raum 4032

Im Zusammenhang mit dem von der EU geförderten Projektes „Brandenburger Informationsstrategie (BIS2006)“ sollen verschiedene weitreichende Umfragen zur Akzeptanz und Art der Nachfrage bibliothekarischer Dienstleistungen durch die Bevölkerung durchgeführt und Modelle zukünftiger Bibliothekskonzeptionen erarbeitet werden. (Aktive Projektmitarbeit außerhalb üblicher Zeiten erforderlich!)


Sommersemster 1997

Grundstudium = 2. Semester:

G3b Einführung in die EDV II

(2 SWS a 4 Gruppen, zusammen mit Herrn Altenkirch) Raum: 4016 – montags

Vertiefung der im ersten Kursteil erworbenen Grundkenntnisse durch exemplarische Anwendungen. Aufbau eines Informationssystems mit Hilfe von Access und Toolbook II. Übung.
Anforderung: Selbständige Entwicklung einer Applikation

 

G2 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

(2 SWS a 2 Gruppen) Raum: 4006 – Donnerstag

Wissenschaftliche Kommunikationsprozesse. Arbeitsschritte und Instrumente des wissenschaftlichen Arbeitens. Präsentation und Gestaltung der Ergebnisse. Fußnoten und Quellennachweise. Mit Vorträgen und Erstellen kleinerer Arbeitsproben. Vorlesung/Übung.
Anforderung: ein Vortrag, eine Literaturliste, eine wissenschaftliche Arbeitsprobe

 


Hauptstudium: 4. und 6. Semester, Haupt- und Nebenfach immer zusammen!!

Alle Veranstaltungen sind offen und relevant für alle Studiengänge!!

 

H/N-B1 Das Auskunftsinterview (Informationsvermittlung)

HD5/ND4 (2SWS) Raum: 4006 – freitags, 8 -10 h

Der Benutzer: das unbekannte Wesen. Vom Nutzerbedürfnis zum Informationsbedürfnis. Problemformulierung und kooperative Recherche. Empathie vs. Sympathie. Seminar.
Teilnahmeschein: Übernahme eines Referats, inkl. Thesenpapier (!)
PL-Schein: schriftliche Ausarbeitung (Hausarbeit)

H/N-B4 Leistungsindikatoren im Bibliotheks- und Informationswesen

HD5/ND4 (2SWS) Raum: 4006 – donnerstags, 8 – 10 h

Bei zunehmendem ökonomischen Legitimationszwang wird es immer wichtiger adäquate Kriterien der Leistungsmessung zu verwenden. IFLA, ISO und EU Normen sollen auf ihre Anwendbarkeit in allen drei Informationsbereichen überprüft werden. Seminar.
Teilnahmeschein: Übernahme eines Referats, inkl. Thesenpapier (!)
PL-Schein: schriftliche Ausarbeitung (Hausarbeit)

H/N-B8 Informationsarbeit in der Spezialbibliothek

HD4/ND3 (4 SWS) Raum 4005 freitags,10 – 14h

Analytisches Seminar über den Typus SpezialbibliothekBesonderheiten der Benutzer, der Informationsarbeit, der Medien, des Management, der Anforderungen an den „information professional“ etc. Seminar/Projekt.
Teilnahmeschein: Aktive Projektmitarbeit (=Anwesenheit bei jeder Veranstaltung! + Diskussionsbeiträge) = Analyse einer selbst gewählten Bibliothek/Informationsstelle inkl. professioneller Präsentation!
PL-Schein: schriftliche Ausarbeitung (Hausarbeit)


Wintersemester 1996/97:

Das Buch – Geschichte, Herstellung, Zukunft
Blockveranstaltung für alle Studenten des Studiengangs Bibliothek ab drittem Semester
Zeit: 1. und 2. Oktober 1996, jeweils 9 bis 17 Uhr mit externen Vorträgen, Exkursionen und praktischen Übungen. Ort wird noch bekanntgegeben.

In dieser Übung soll das Medium Buch mal von einer ganz anderen Seite „angepackt“ werden. Neben praktischen Übungen zur Buchherstellung stehen Besichtigungen und Diskussionen zu seiner Geschichte und Zukunft (unter dem Stichwort: „Bestandssicherung“) auf dem Programm. (Externe Referenten, praktische Übung in der Buchbinderwerkstatt der FH).

Grundstudium

Einführung in das Studium ABD
G1 (erstes Semester, 2Std.) – zusammen mit Prof. Walberg

Grundlagen der EDV (I)
G3a (erstes Semester, 2Std.: 4 Gruppen!!; Kurs über drei Semester) – zusammen mit Herrn Altenkirch

Bibliothekstypologie
GB1 (erstes Semester, 2Std.)
Öffentliche Bibliothek vs Wissenschaftliche Bibliothek oder Spezialbibliothek. Die vier Funktionsstufen und die Struktur des Bibliothekswesens in Deutschland. Mit Exkursionen und Kurzreferaten.

Benutzung
GB5 (erstes Semester, 2Std.)
Von der Bestandsvermittlung zur Informationsvermittlung. Ortsleihe, Fernleihe, document delivery. Auskunft, Beratung, Umgang mit dem Nutzer. Seminar mit Referaten.

Erwerbung / Bestandsaufbau
GB6 (drittes Semester, 2Std.)
Erwerbungsgrundsätze und Erwerbungspolitiken. Marktsichtungsinstrumente und die Kooperation mit Buchhandel und Verlagswesen.. Von „just-in-case“ zu „just-in-time“
Seminar mit Referaten.

Hauptstudium (Haupt- und Nebenfach gemeinsam)

Subito, WEBIS und Co: neue Formen der Dokumentenlieferung
HB1 (fünftes und siebtes Semester, 2Std.): Informationsvermittlung:
Magazinplatzprobleme und Publikationsflut haben dazu geführt, daß Bibliotheken mehr und mehr dazu übergehen, nicht mehr nur den Besitz von Medien als ihre Aufgabe zu betrachten, sondern die Verschaffung des Zugangs. Nach einer Reihe kommerzieller Unternehmen zur Dokumentenlieferung entstehen mittlerweile auch im klassischen Bibliothekssystem Deutschlands formelle Systeme der Dokumentenlieferung. (Seminar mit Referaten)

Die neuen National- und Universitätsbibliotheken
HB8/HB2 (fünftes und siebtes Semester, 2Std.): Vertiefungsbereiche/Bibliothekstypen + Bibliothekstechnik
Trotz weltweiter Finanzkrise und Absage an die Buchkultur wurden in den letzten Jahren einige der bedeutendsten Bibliotheken überhaupt gebaut. Neue technische Möglichkeiten und Anforderungen sowie neue Bibliothekskonzeptionen lassen sich beispielhaft an den neuen Gebäuden in Paris, London, Frankfurt, Göttingen, Den Haag, Alexandria etc. Ablesen. (Seminar mit Referaten (ggf. Exkursion)


Lehrveranstaltungen im SS 1996

Grundstudium

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
G2, 2 SWS, Übung in 2 Gruppen

Wir machen Wissenschaft! Erstellen kleinerer Arbeitsproben verschiedener wissenschaftlicher Textgattungen. Wie kommt man an Sekundärliteratur, wie an Fakteninformationen für Referate und Seminararbeiten? Wie sollte eine wissenschaftliche Arbeit aussehen. Welchen Stellenwert haben Fußnoten und Anmerkungen. Wie und was sollte man zitieren? Und das sonstige Beiwerk: Grafiken, Tabellen, Literaturverzeichnis, Hyperlinks, Anhänge etc.

Bibliographie
GB4, 2 SWS, Übung

Das Recherieren und Verifizieren von Literaturangaben ist eine der wichtigsten Aufgaben der Informationsberufe aber auch des wissenschaftlichen Arbeitens überhaupt. In der Übung werden die grundlegenden bibliographischen Hilfsmittel des Bibliotheksstudiums projektartig aufbereitet mit dem Endziel, eine kleine Fachbliographie zu erstellen.

Hauptstudium

Digitale, virtuelle oder elektronische Bibliotheken, Archive und Informationsstellen. Zur Zukunft der ABD-Institutionen.

Im gewissen Sinne ist die augenblickliche weltweite Informationstechnikeuphorie Ergebnis staatlicher Verordnungen, Programme und Subventionspolitiken. Ausgangspunkt war bekanntlich Anfang der 90er Jahre die amerikanische Initiative des High Performance Computing and Communications – Programm von Vizepräsident Al Gore. In dem Seminar sollen die grundlegenden Positionen, Projekte und Programme, die weltweit unter dem Schlagwort „Datenautobahn“, „Informationsgesellschaft“ oder „Digitale Bibliothek“ derzeit so heftig diskutiert werden, einmal genauer beleuchtet werden, um deren Auswirkungen auf die zukünftigen Aufgaben und Funktionen von Bibliotheken, Archiven und Dokumentationen besser einschätzen zu können.

Analyse von Standardbibliothekssoftware: Entwicklung von Bewertungskriterien
HB2, 2 SWS, Übung

Der Markt der für Bibliotheken angebotenen Standardsoftwarepakete ist ziemlich unübersichtlich. Der angehende Bibliothekar wird in vielen Fällen aber gerade beim Berufseinstieg vor die Anforderung gestellt, die EDV der (kleinen oder mittleren) Bibliothek zu modernisieren, bzw. überhaupt EDV einzuführen. Exemplarisch an der besonders verbreiteten Systemen Allegro, Bibliotheca III, WinBib soll analysiert werden welchen Anforderungen bibliothekrische Software geügen muß. Diese drei (u. evtl. andere) sollen testweise implementiert und bewertet werden u.a. nach Kriterien der Benutzerfreundlichkeit, der Softwareergonomie oder der Informationsverarbeitung.

Konzeption und Aufbau eines WWW-Sites
HB3/HB5/HB7, (+ A.., D.. ) 4 SWS, Übung/Projekt

Für eine spezifische (internationale) Gruppe von Spezialbibliotheken soll ein Angebot an WWW-Seiten im Internet entwickelt werden. Hierbei wird es sich nicht nur um das Gestalten von HTML-Dokumenten drehen, sondern vor allem auch um inhaltliche Fragen der Zusammenstellung geeigneter Links für die spezifische Nutzergruppe. Je nach Möglichkeiten wird auch die Entwicklung eigenständiger Informationsangebote (z.B. elektronischer Publikationen) in Betracht kommen (Englischkenntnisse Voraussetzung!!).


SS1995 und WS1995/06 noch nicht in dieser Form dokumentiert.