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	<title>LIS in Potsdam</title>
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	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
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		<title>Informationsüberlastung: ein Problem des sozialen Systems, nicht des technischen</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Web2.0 Expo 2008 in New York gab es einen beeindruckenden 20 minütigen Vortrag von Clay Shirky (&#8221;Here comes everybody&#8221;) zu der Frage, wie es zu Informationsflut kommt und was das mit dem Ende der Gutenberg Galaxis zu tun hat. Der Hinweis darauf erschien gerade mal wieder bei Twitter und ich glaube der Vortrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Web2.0 Expo 2008 in New York gab es einen beeindruckenden 20 minütigen Vortrag von Clay Shirky (&#8221;Here comes everybody&#8221;) zu der Frage, wie es zu Informationsflut kommt und was das mit dem Ende der Gutenberg Galaxis zu tun hat. Der Hinweis darauf erschien gerade mal wieder bei Twitter und ich glaube der Vortrag ist immer noch aktuell. Es geht u.a. darum, dass das Thema Informationsflut immer noch ein Vorwand bzw. eine Entschuldigung für viele Aktivitäten wie Presseartikel und Bücher ist (!). So beugt auch er sich darüber und weist darauf hin, dass es in der Gutenberg Galaxis immer einen Qualitätsfilter vor der Publikation gab: den Verleger, der das Risiko der Produktion und Vorfinanzierung (daher der Name: &#8220;Vorlegen&#8221;) übernahm.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://blip.tv/play/gshVzq1XAg" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://blip.tv/play/gshVzq1XAg" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Tatsache, dass Informationen stets kontinuierlich zunehmen, erfordert, dass wir uns stets aufs neue darum kümmern &#8211; als Person. Mit unseren eigenen Filtern. &#8220;Privatheit&#8221; ist die Frage der Auswahl, wer welche Informationen erhält. Das Problem ist, dass wir gerade dabei von einem persönlichen zu einem Ingenieur-gesteuerten System der Privatheit übergehen. Er berichtet hier von interessanten Beispielen aus Facebook. Mit der Schlussfolgerung, dass das Phänomen Facebook mit keiner Metapher der alten Welt &#8211; um damit auch nicht mit existierenden Metadaten &#8211; erklärt werden kann. Nicht der Code ist das Problem, sondern das menschliche Unvermögen, die neuen Systembrüche zu verstehen. Es ist kein Design-Problem, sondern ein &#8220;<em>mental shift</em>&#8220;. Niemand wird z.B. die Hochschule und ihre Lerngewohnheiten neu &#8220;codieren&#8221; können.</p>
<p>Zum <em>information overload</em>, der vielleicht für uns Menschen doch eher so etwas ist wie das Wasser für die Fische, sagt Clay Shirky: &#8220;If you have the same problem over a long time, may be it is not a problem may be it is a fact.&#8221; Früher hat man versucht, das Problem an der Quelle zu lösen, durch die Qualitätskontrolle vor der Publikation. Das ist prinzipiell nicht mehr möglich im Internet: hier haben sich die Filter, die Institutionen (wie z.B. das Phänomen der Privatheit) geändert. Gänzlich neue Filter müssten geschaffen werden. Es hilft nicht, die alten an der Oberfläche zu reparieren, sie sind aus strukturellen Gründen zerbrochen. Manches wird zwar weiterhin über Programmierung &#8211; vor allem &#8220;post-kategorialer&#8221; Art &#8211; abgefangen werden können, aber wichtiger noch ist das Überdenken sozialer Normen. Wenn in der Informationsflut etwas beginnt zu stören, muss man sich nicht fragen, was mit der Informations falsch ist, sondern, welcher Filter gerade nicht mehr funktioniert.</p>
<p>Nun: meine Antwort liegt auf der Hand. Es ist das Versagen der nationalen und lokalen Informations- und Bildungsinfrastrukturen, der Bibliotheken, Informationseinrichtungen und auch der Archive. Und vor allem: der Ruf nach mehr Informatikern ist &#8211; wie Clay Shirky implizit an mehreren Stellen sagt &#8211; bestimmt nicht die Lösung.</p>
<p>Der zweite Aspekt, den er nur am Anfang kurz erwähnt, ist, dass es früher zur Informationsfilterung auch Personen (oder Institutionen) gab, die Verantwortung, d.h. Risiko übernommen haben, Informations- und Bildungsprodukte auf einem Markt zu platzieren, der ihnen dafür eine Gegenleistung erbrachte. Beides (Riskobereitschaft und Risikobelohnung) scheint es nicht mehr zu geben. Das könnte ein Hinweis darauf sein, welche sozialen Normen besonders beleuchtet werden sollten: nämlich die ökonomischen.</p>
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		<title>Theseus und das Semantische</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2010/01/28/theseus-und-das-semantische/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 18:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Theseus war der antike, griechische Held, der den schrecklichen Minotaurus in seinem Labyrinth tötete und zu seiner Orientierung von Ariadne den berühmten Wollfaden erhielt. In Deutschland der Merkel Ära ist Theseus das ausgesprochen gut dotierte Forschungsprogramm der Bundesregierung, das im Grunde die früheren Förderungen der &#8220;Fachinformationsprogramme&#8221;  ablösen sollte. Das heutige Labyrinth ist das Internet, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 166px"><img title="Theseus und Minotarus aus Meiers Konversationslexikon" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1c/Theseus_und_Minotauros_MKL1888.png" alt="Theseus und Minotarus" width="156" height="198" /><p class="wp-caption-text">Theseus und Minotarus</p></div>
<p>Theseus war der antike, griechische Held, der den schrecklichen Minotaurus in seinem Labyrinth tötete und zu seiner Orientierung von Ariadne den berühmten Wollfaden erhielt. In Deutschland der Merkel Ära ist <a href="http://www.theseus-programm.de/default.aspx" target="_self">Theseus</a> das ausgesprochen gut dotierte Forschungsprogramm der Bundesregierung, das im Grunde die früheren Förderungen der &#8220;Fachinformationsprogramme&#8221;  ablösen sollte. Das heutige Labyrinth ist das Internet, der Faden das Schlagwort &#8220;Semantic Web&#8221;.</p>
<p>Das hochtechnologische Forschungsprogramm hat im letzten Jahr die Wirkung multimedialer Öffentlichkeitsarbeit entdeckt und erklärt uns nun in einem &#8220;Erklärfilm&#8221; (sic), was das &#8220;Semantische Web&#8221; denn sei.</p>
<p><a href="http://www.theseus-programm.de/erkl%C3%A4rfilm-zum-semantischen-web/default.aspx">Erklärfilm von Theseus</a></p>
<p>Der Flash-Film lässt sich leider nicht ordentlich einbetten. Er wurde produziert von Scholz&amp;Friends, einer der renommiertesten Werbeagenturen Deutschlands. Noch schöner ist der &#8220;Imagefilm&#8221;! Der kommt gar als zip daher. Dennoch, anschauen lohnt sich (ein Brüller!) und man weiß, wo die Steuermilliarden hinfließen.</p>
<p><a href="http://theseus.staging-server.com/upload/42511_THESEUS_Imagefilm.zip">Theseus Imagefilm</a></p>
<p>Jedenfalls scheint der Minotaurus noch nicht besiegt. Ob der Faden noch in der Hand der Projektleitung ist?</p>
<p>Ebenfalls interessant sind die Beiträge der EU Konferenz &#8220;National Initiatives on Multimedia Content Description and Retrieval&#8221; im Oktober 2007, auf der Theseus im Vergleich mit anderen ähnlichen Initiativen in Europa vorgestellt wurde. Bezeichnend der Eröffnungsvortrag von Joao Schwarz da Silva, von der EU-Kommission. Man schaue sich den Film mit informationswissenschaftlichen Augen an:</p>
<p><a href="http://videolectures.net/nim07_schwarz_da_silva_os/"><br />
<img src="http://videolectures.net/nim07_schwarz_da_silva_os/thumb.jpg" border="0/" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://videolectures.net/nim07_schwarz_da_silva_os/">Opening</a></p>
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		<title>Tagung: I-Science in Potsdam 23.-24.3. anmelden !</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2010/01/26/tagung-i-science-in-potsdam-23-24-3-anmelden/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[
Über den Namen kann man sich streiten: &#8220;I-Science&#8221; hat nicht viel mit Ostern zu tun. Das ist erst eine Woche später. Ich denke jedoch, dass hier der Forschergruppe des Fachbereichs Informationswissenschaften zum Thema Datenmanagement und E-Science eine spannende und hochkarätige Auswahl an Referenten zu einem höchstaktuellen Thema gelungen ist. Ein Highlight ist der Beitrag von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://informationswissenschaften.fh-potsdam.de/ankuendigung.html" target="_blank"><img class="alignnone" title="Klimaplattform Logo" src="http://informationswissenschaften.fh-potsdam.de/uploads/pics/doppel-logo-klein.jpg" alt="" width="168" height="56" /></a></p>
<p>Über den Namen kann man sich streiten: &#8220;I-Science&#8221; hat nicht viel mit Ostern zu tun. Das ist erst eine Woche später. Ich denke jedoch, dass hier der <a href="http://wibaklidama.fh-potsdam.de" target="_blank">Forschergruppe des Fachbereichs Informationswissenschaften</a> zum Thema Datenmanagement und E-Science <a href="http://informationswissenschaften.fh-potsdam.de/ankuendigung.html" target="_blank">eine spannende und hochkarätige Auswahl an Referenten zu einem höchstaktuellen Thema</a> gelungen ist. Ein Highlight ist der Beitrag von Tony Hey (vice president, Microsoft Research), der über sein Argument sprechen wird, dass wir in einem Zeitalter der absoluten Datenlastigkeit angekommen sind: &#8220;<a href="http://research.microsoft.com/en-us/collaboration/fourthparadigm/" target="_blank">The fourth Paradigm</a>&#8220;. Aber auch die anderen Referenten können diesem internationalen Keynote-Speaker das Wasser reichen: es sind die in der deutschen Szene bekannten Experten der Diskussion um Forschungsdatenmanagement, die in Potsdam nicht nur an der FHP, sondern gerade auch mit der <a href="http://www.klimaplattform.de/" target="_blank">Forschungsplattform Klimawandel</a> (GFZ, PIK) besonders stark verwurzelt ist.</p>
<p>Der zweite Tag der Tagung wird in Kooperation mit FIZ Karlsruhe ausgerichtet und ist ein &#8220;hands-on-Workshop&#8221; zu eSciDoc und zu konkreten Fragen des Klimadatenmanegements</p>
<p>Die Nachfrage ist &#8211; trotz zeitgleicher Konkurrenzveranstaltungen zu ähnlichen Themen &#8211; schon recht groß: <a href="http://informationswissenschaften.fh-potsdam.de/ankuendigung.html" target="_blank">bitte anmelden</a>!</p>
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		<item>
		<title>Potsdam in Parma (BOBCATSSS): Nachhaltigkeit im Bibliothekswesen</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2010/01/25/potsdam-in-parma-bobcatsss-nachhaltigkeit-im-bibliothekswesen/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bibliotheksbau]]></category>
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		<description><![CDATA[
Nach der erfolgreichen Tagungsorganisation der vorletzten BOBCATSSS-Konferenz in Zadar, Kroatien, hat der BOBCATSSS-Virus in Potsdam immer noch nicht nachgelassen. Diesmal ist eine Gruppe von Studierenden des 7. Semesters Bibliotheksmanagement mit Unterstützung von BII dort und präsentiert Ergebnisse der eigenen Projektarbeit zum Thema nachhaltiges und ökologisches Bauen von Bibliotheksgebäuden. In Zusammenarbeit mit Olaf Eigenbrodt entwickelten sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bobcatsss2010.unipr.it/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-467" title="BOBCATSSS2010" src="http://hobohm.edublogs.org/files/2010/01/logoBOB-300x174.png" alt="BOBCATSSS2010" width="300" height="174" /></a></p>
<p>Nach der erfolgreichen Tagungsorganisation der vorletzten BOBCATSSS-Konferenz in Zadar, Kroatien, hat der <a href="http://bobcatsss2010.unipr.it/">BOBCATSSS</a>-Virus in Potsdam immer noch nicht nachgelassen. Diesmal ist eine Gruppe von Studierenden des 7. Semesters Bibliotheksmanagement mit Unterstützung von <a href="http://www.bi-international.de/">BII</a> dort und präsentiert Ergebnisse der eigenen Projektarbeit zum Thema nachhaltiges und ökologisches Bauen von Bibliotheksgebäuden. In Zusammenarbeit mit Olaf Eigenbrodt entwickelten sie ein Konzept für ein sog. &#8220;plus-Haus&#8221; für das geplante Speichermagazin der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität. Der Titel lautet <a title="presentation bobcatsss2010" href="http://prezi.com/3_ruiigteu_1/" target="_blank"><strong>“<em>Ecological sustainability in libraries as a necessity to overcome the digital divide</em>”</strong></a>.</p>
<p>Die Tagung wird stets von LIS-Studierenden aus zwei Ländern organisiert und ist ein erfolgreiches Modell der Ost-West- Kooperation in Europa seit 1993 und steht unter der Schirmherrschaft von <a href="http://euclid.hio.no/">EUCLID</a>, der &#8220;European Association for Library and Information Education and Research&#8221;.</p>
<p>Die Live-Berichtserstattung der heute startenden Tagung kann bei <a href="http://twitter.com/bsu_news">Twitter bsu-news</a> und im Blog <a href="http://bibliothekaresinduncool.wordpress.com/">BibliothekarInnen sind uncool</a> verfolgt werden!</p>
<p>Der live web cast ist hier:<br />
<a href="http://you.unipr.it/video/eventi-in-diretta/eventi-in-diretta_0_21.html">http://you.unipr.it/video/eventi-in-diretta/eventi-in-diretta_0_21.html</a></p>
<p><strong>Viel Erfolg unserer &#8220;Delegation&#8221;!</strong></p>
<p>vgl. auch: <a href="http://iw.fh-potsdam.de/" target="_blank">Website des Fachbereichs Informationsiwssenschaften</a> der FHP</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesten-Computer und optischer Spass mit Daten in 5 Jahren &#8211; sagt Horizon2010!</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2010/01/21/gesten-computer-und-optischer-spass-mit-daten-in-5-jahren-sagt-horizon2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 22:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Horizon]]></category>
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		<category><![CDATA[Trend]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eigentlich hat man noch nicht die letzten Horizon Reports verdaut, da ist schon der neueste. Seit 2004 mittlerweile erscheint jährlich der Delphi Bericht zu neuen Technologien im Bildungsbereich, der aber eher zu einem allgemeinen Technologie-Trend Bericht geworden ist und Gartner im Open Content Bereich Konkurrenz macht (meiner Meinung nach).
Zwei kleine Zitate aus dem Executive Summary [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.nmc.org/horizon2010/"><img class="alignnone" title="Horizon Report 2010 Report" src="http://wp.nmc.org/horizon2010/files/2010/01/2010-Horizon-Cover-320.jpg" alt="" width="198" height="241" /></a></p>
<p>Eigentlich hat man noch nicht die <a href="http://wp.nmc.org/horizon2010/" target="_blank">letzten Horizon Reports</a> verdaut, da ist schon der neueste. Seit 2004 mittlerweile erscheint jährlich der Delphi Bericht zu neuen Technologien im Bildungsbereich, der aber eher zu einem allgemeinen Technologie-Trend Bericht geworden ist und Gartner im Open Content Bereich Konkurrenz macht (meiner Meinung nach).</p>
<p>Zwei kleine Zitate aus dem Executive Summary seien herausgepickt, die ich immer noch für bedeutsam halte:</p>
<blockquote><p><em>The role of the academy — and the way we prepare students for their future lives — is changing.</em> In <a href="http://www.aacu.org/leap/documents/GlobalCentury_final.pdf">a 2007 report</a>, the <a href="http://www.aacu.org/">American Association of Colleges and Universities</a> recommended strongly that emerging technologies be employed by students in order for them to gain experience in “research, experimentation, problem-based learning, and other forms of creative work,” particularly in their chosen fields of study.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p><em>Institutions increasingly focus more narrowly on key goals, as a result of shrinking budgets in the present economic climate.</em> Across the board, institutions are looking for ways to control costs while still providing a high quality of service. Schools are challenged by the need to support a steady — or growing — number of students with fewer resources and staff than before. In this atmosphere, it is critical for information and media professionals to emphasize the importance of continuing research into emerging technologies as a means to achieve key institutional goals.</p></blockquote>
<p>Genau diese Situation hindert (zusätzlich zum Bologna-Prozess) die Entwicklung in Deutschland.</p>
<p>Die jetzt ausgemachten nächsten Trends:</p>
<blockquote><p><strong>Im laufenden Jahr:</strong></p>
<ul>
<li>mobile computing</li>
<li>open content</li>
</ul>
<p><strong>in den nächsten zwei bis drei Jahren:</strong></p>
<ul>
<li>eBooks</li>
<li>simple augmented reality</li>
</ul>
<p><strong>bis in fünf Jahren:</strong></p>
<ul>
<li>gesture-based computing</li>
<li>visual data analysis</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Vor allem die letzten Punkte sind faszinierend. Er zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind in Potsdam mit der neu ausgeschriebenen Professur &#8220;<a href="http://informationswissenschaften.fh-potsdam.de/4468.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1728" target="_blank">Information Visualization</a>&#8221; und unseren <a href="http://wibaklidama.fh-potsdam.de/" target="_blank">Projekten zu Datenmanagement</a>.</p>
<p>Ich empfehle aber zunächst das Video der Präsentation des Reports:</p>
<p><a href="http://educause.mediasite.com/mediasite/SilverlightPlayer/Default.aspx?peid=f33714d8825f441d9a143d14090eed87">Horizon2010 presentation, jan. 19, 2010</a></p>
<p>vgl. auch <a href="http://hobohm.edublogs.org/?s=horizon" target="_blank">frühere Postings hier</a>.</p>
<blockquote></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Promotion an der Fachhochschule Potsdam</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2010/01/05/promotion-an-der-fachhochschule-potsdam/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestatten Sie mir den etwas verspäteten Hinweis auf im Rahmen der Forschungsprofilierung neu eingerichtete Promotionsstellen an der Fachhochschule Potsdam:
(vgl. die gesamte Ausschreibung im Internet: http://www.fh-potsdam.de/akad_ma.html)
Fachhochschule Potsdam
Die Fachhochschule Potsdam bildet in den Fachbereichen Sozialwesen, Architektur und Städtebau, Bauingenieurwesen, Design und Informationswissenschaften rund 2.800 Studierende aus, beschäftigt derzeit 250 Mitarbeiter, davon 95 Professoren.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sollen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Gill Sans;"><em>Gestatten Sie mir den etwas verspäteten Hinweis auf im Rahmen der Forschungsprofilierung neu eingerichtete Promotionsstellen an der Fachhochschule Potsdam:<br />
(vgl. die gesamte Ausschreibung im Internet: <a href="http://www.fh-potsdam.de/akad_ma.html">http://www.fh-potsdam.de/akad_ma.html)</a></em></p>
<p><strong>Fachhochschule Potsdam</strong><br />
Die Fachhochschule Potsdam bildet in den Fachbereichen Sozialwesen, Architektur und Städtebau, Bauingenieurwesen, Design und Informationswissenschaften rund 2.800 Studierende aus, beschäftigt derzeit 250 Mitarbeiter, davon 95 Professoren.</p>
<p>Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sollen in den nachfolgenden Bereichen jeweils die Stelle einer/s</p>
<p>Akademischen Mitarbeiterin / akademischen Mitarbeiters<br />
Vergütung bis EG 13 TV-L</p>
<p>in Teilzeit (20 Wochenstunden) besetzt werden. Die Stellen sind zunächst befristet für ein Jahr. Bei positiver Evaluation des Forschungsvorhabens ist eine Verlängerung auf 3 Jahre möglich. Mit der Besetzung der Positionen soll ein Schwerpunktthema der jeweiligen Fachbereiche bzw. Studiengänge mit dem Ziel einer Promotion bearbeitet werden und so die Forschungsfähigkeit gestärkt und der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden.</p>
<p><strong>Fachbereich Informationswissenschaften, Themenfeld „Metadaten in Multimediaobjekten (Audio, Bild, Video)</strong><br />
Das Forschungsvorhaben ist als Beitrag zum Management heterogener Daten am Beispiel audio-visueller Metadaten konzipiert. Es soll ein Metadatenkonzept für Produktion, Verarbeitung, Austausch und Archivierung audio-visueller Medien mit dem Fokus auf historische Archive erstellt werden.</p>
<p>Von den Bewerber/innen werden neben einem einschlägigen Hochschulabschluss und Kenntnissen in Metadatenformaten für Multimedia auch Erfahrungen in Implementationen (Abfrage, Annotation, Speicherung) und Verknüpfungen von Metadaten für Multimedia erwartet. Wünschenswert sind darüber hinaus Erfahrungen in Archiven oder Dokumentationseinrichtungen mit audio-visuellem Material.</p>
<p>Rückfragen richten Sie bitte an: ›iw(AT)fh-potsdam.de<br />
</span> Kennziffer  55 / 2009<br />
<span style="font-family: Gill Sans;"></p>
<p><strong>Fachbereich Design, Themenfeld Data Visualization</strong><br />
Der Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam bündelt seine Forschungsaktivitäten in den Themenfeldern Data Visualization, Design Tools, Survey Design sowie Sustainable Design. Dabei ist es das Ziel, eine eigenständige Designforschung aufzubauen, die in der Kombination von gestalterischen Lösungsansätzen und methodischen Vorgehensmodellen Antworten auf die Herausforderungen des technologischen Fortschritts sowie sozioökonomischer und ökologischer Problemstellungen erarbeitet.</p>
<p>Data Visualization umfasst die Visualisierung von und Interaktion mit komplexen mehrdimensionalen Daten. Die Visualisierung der Daten erfolgt sowohl auf sehr kleinen Geräten, wie z.B. Mobiltelefonen, sowie sehr großen Displaysystemen, wie interaktiven Tischen und Wänden. Die Weiterentwicklung und Anwendung neuer multimodaler Interaktionsformen ist Teil der Forschungsarbeiten. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeiten moderner Computer und Algorithmen mit der enormen Leistungsfähigkeit des menschlichen kognitiven Systems zu verbinden, um eine umfassende Exploration und Analyse komplexer Datenmengen zu unterstützen, unbekannte in den Daten verborgene Muster aufzudecken und Trends abzuleiten. Formal-ästhetischen Gestaltungsansätzen wird dabei in der Kombination mit technologischen Innovationen eine herausgehobene Rolle für die Wahrnehmungskonstruktion zugesprochen.</p>
<p>Wir suchen Absolventinnen bzw. Absolventen mit Diplom oder Master in Design sowie verwandten Disziplinen, z.B. Medieninformatik, Informations- und Medienwissenschaften, die Freude daran haben, die Forschungslandschaft im Design mitzugestalten. BewerberInnen haben idealerweise Vorkenntnisse auf den folgenden Gebieten, können sich diese aber auch im Rahmen der Tätigkeit selbst erarbeiten:</p>
<p>* Interaction Design<br />
* Visual Analytics &amp; Visual Tool Design<br />
* Information Aesthetics<br />
* User-Centered Design</p>
<p>BewerberInnen werden gebeten, in einem kurzen Research Proposal ihre Position und Forschungsinteressen in dem o.g. Themenfeld zu beschreiben. Wir bieten eine interessante und forschungsnahe Tätigkeit in einem flexiblen und sehr kollegialen Umfeld, in dem fachliche Eigeninitiative begrüßt, unterstützt und gefördert wird.</p>
<p>Rückfragen richten Sie bitte an: ›design(AT)fh-potsdam.de<br />
Kennziffer  54 / 2009</p>
<p>Die Fachhochschule ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und fordert deshalb Frauen zur Bewerbung auf. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.</p>
<p>Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, sowie eine Beschreibung Ihrer Forschungsinteressen, Ihrer bisherigen Arbeiten und Ihrer Vorstellungen zu einem möglichen Promotionsvorhaben (ca. 5-10 Seiten) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer bis zum 08.01.2010 an:</p>
<p>Kanzler der Fachhochschule Potsdam,<br />
Postfach 60 06 08,<br />
14406 Potsdam </span></p>
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		<title>Öffentliche Bücherregale und Bücherschränke</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2010/01/03/offentliche-bucherregale-und-bucherschranke/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 13:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es ein Zeichen für das Ende der Gutenbergalaxis? Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, vor einem Bücherregal zu stehen, das keinem gehört, in das man seine Bücher hineinstellen und die anderer herausnehmen kann &#8211; mitten in der Stadt. Anders als bei Bookscrossing fehlt hier der spielerische Aspekt. Es scheint eher eine Art Bibliothek im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 267px"><img title="Öffentiches Bücherregal Münster Kuhviertel" src="http://www.sol.de/storage/pic/home/dpa/starline/leben/1525992_1_jpeg-2n9h0048-20091030-img_22846898.original.large-4-3-800-238-0-2762-1897.jpg" alt="Photo (c) dpa " width="257" height="193" /><p class="wp-caption-text">Öffentliches Bücheregal in Münster  -  Photo (c) dpa </p></div>
<p>Ist es ein Zeichen für das Ende der Gutenbergalaxis? Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, vor einem Bücherregal zu stehen, das keinem gehört, in das man seine Bücher hineinstellen und die anderer herausnehmen kann &#8211; mitten in der Stadt. Anders als bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bookcrossing" target="_blank">Bookscrossing</a> fehlt hier der spielerische Aspekt. Es scheint eher eine Art Bibliothek im Kleinen zu sein. Ursprünglich wohl auch eher als Kunstaktion gedacht, scheint dieses Modell sehr gut zu funktionieren. In Münster z.B. wurde im Dezember 2009 sogar ein zweites eröffnet. Offensichtlich kommen kaum Fälle von Vandalismus vor: das Buch gilt immer noch als sakrosankt. Es gibt zwar auch Bibliotheken, die sich das Instrument zu nutze machen wie in Marburg, doch sind die &#8220;Regalpaten&#8221; wohl eher Personen oder Organisationen der Zivilgesellschaft, angefangen beim Lions-Club oder Bürgervereinen bis hin zu Cafés und Restaurants.</p>
<p>Eine wirtschaftswissenschaftliche Analyse zu diesem irrealem Tauschsystem steht dem Phänomen eher ratlos gegenüber: &#8220;ein merkwürdiges Versorgungssystem&#8221;. (<a href="http://www.haushaltsoekonomik.uni-bonn.de/aktuelles.htm" target="_blank">Prof. Piorkowsky</a> und Studierendengruppe der Uni Bonn: <a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2010/01/Bonner_Buecherschrank_Dies2008.pdf">Bonner_Buecherschrank_Dies2008</a>). Die befragten Passanten und Nutzer beurteilten den öffentlichen Bücherschrank in der Poppelsdorfer Allee in Bonn in erster Linie dann <em>nicht</em> als Alternative zur öffentlichen Bibliothek, wenn sie aus höheren Einkommensschichten kamen. (s. <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10004&amp;detailid=552233" target="_blank">Pressebericht dazu</a>)</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 145px"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/a/a3/B%C3%BCcherschrank_Hannover.jpg" alt="Öffentl. Bücherregal in Hannover (Wikimedia)" width="135" height="170" /><br />
<p class="wp-caption-text">Öffentl. Bücherregal in Hannover (Photo Wikimedia)</p></div>
<div id="attachment_451" class="wp-caption alignleft" style="width: 136px"><a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2010/01/bücherschrank-bonn1.jpg"><img class="size-full wp-image-451 " title="Öffentlicher Bücherschrank Bonn" src="http://hobohm.edublogs.org/files/2010/01/bücherschrank-bonn1.jpg" alt="Öffentlicher Bücherschrank Bonn (c) Uni Bonn" width="126" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Öffentlicher Bücherschrank Bonn (Photo (c) Uni Bonn)</p></div>
<p>In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlicher_B%C3%BCcherschrank" target="_blank">deutschen Wikipedia</a> gibt es einen Artikel dazu. Beispiele außerhalb Deutschlands konnte ich nicht finden, bis auf die <a href="http://www.dnews.de/nachrichten/kultur/148023/briten-machen-telefonzelle-eine-mini-bucherei.html" target="_blank">Aktion der British Telecom ihre Telefonzellen zur Verfügung zu stellen</a>. In der Mailingliste <a href="http://listen.hbz-nrw.de/pipermail/forumoeb/2009-December/thread.html" target="_blank">Forumoeb</a> gab es Anfang Dezember 2009 eine kurze Diskussion. Auch hier standen die Buchexperten dem Phänomen ratlos gegenüber und verwiesen auf ihre Beratungskompetenz: &#8220;Die diskutable Frage ist nur &#8211; &#8220;großherzige Leseförderung&#8221; vs. Qualitätsangebot mit Beratung?&#8221; hieß es dort.</p>
<p>Für mich ist es ein weiterer Beleg dafür, dass Bibliotheken nur bedingt etwas mit Büchern zu tun haben.</p>
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		<title>Zweidimensionale Bildschirme lassen das Gehirn verkümmern</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/12/28/zweidimensionale-bildschirme-lassen-das-gehirn-verkummern/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 13:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[alte Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Debatte um die Gefährlichkeit der vernetzten und zweidimensionalen Bildschirmwelten hatte im Laufe des Jahres 2009 schon eine gewichtige neurophysiologische Stellungnahme von Seiten eines Mitglieds des britischen House of Lords Baroness Susan Greenfield, Professorin für Neurophysiologie in Oxford, erhalten, die immer noch anschauenswert ist.  &#8220;Die Gefahr des Social Networking&#8221;: Vortrag am 4.10.2009 im Sydney Opera [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um die Gefährlichkeit der vernetzten und zweidimensionalen Bildschirmwelten hatte im Laufe des Jahres 2009 schon eine gewichtige neurophysiologische Stellungnahme von Seiten eines Mitglieds des britischen House of Lords Baroness Susan Greenfield, Professorin für Neurophysiologie in Oxford, erhalten, die immer noch anschauenswert ist.  &#8220;Die Gefahr des Social Networking&#8221;: <a href="http://www.abc.net.au/tv/fora/stories/2009/10/09/2709586.htm" target="_blank">Vortrag am 4.10.2009 im Sydney Opera House</a>:</p>
<p><object id="playerObject" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="playerObject" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="flashvars" value="videoURL=rtmp://cp44823.edgefcs.net/ondemand/flash/fora/streams/fodi_susangreenfield_preview.flv&amp;videoTitle=From ABC Fora : abc.net.au/tv/fora&amp;screenWidth=400&amp;screenHeight=225&amp;autoStart=false&amp;stageColor=#000000&amp;textColor=#408409" /><param name="src" value="http://www.abc.net.au/tv/cinerama/swf/singleclip_player_08.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><embed id="playerObject" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="285" src="http://www.abc.net.au/tv/cinerama/swf/singleclip_player_08.swf" quality="high" allowfullscreen="true" flashvars="videoURL=rtmp://cp44823.edgefcs.net/ondemand/flash/fora/streams/fodi_susangreenfield_preview.flv&amp;videoTitle=From ABC Fora : abc.net.au/tv/fora&amp;screenWidth=400&amp;screenHeight=225&amp;autoStart=false&amp;stageColor=#000000&amp;textColor=#408409" bgcolor="#000000" name="playerObject"></embed></object></p>
<p>Die Reaktionen und Verwertungen des Vortrags (z.B. der hier vernetzte Ausschnitt) zeugen von der in ihm vermittelten These, dass die meisten Menschen eine Art Aufmerksamkeitsdefizit haben und den Film nicht zu Ende bzw. ganz anschauen. Tut man dies, so erkennt man den Tenor der Debatte vor allem ab dem Zeitpunkt an dem Lady Greenfield (&#8221;eine der 50 mächtigsten Frauen Englands&#8221;) über die neuen Medien spricht. Die Argumentation gibt sich den Anschein ganz hoher Wissenschaftlichkeit mit vielen Beispielen aus der Gehirnforschung, aber wo es darauf ankäme, zu den eigenen Thesen im Hinblick auf die neuen Medien Belege vorzuweisen, werden immer nur Analogien zu alten Forschungsergebnissen gezogen. Die gewählten &#8220;Filmzitate&#8221; während des Vortrags erscheinen mir ebenfalls eher tendenziös &#8211; um nicht zu sagen manipulativ. Ich empfehle den ganzen Vortrag zu hören/sehen (<a href="http://www.abc.net.au/tv/fora/stories/2009/10/09/2709586.htm" target="_blank">mp4-Langfassung</a>).</p>
<p>Lady Greenfield sagt allerdings selber am Schluss, dass alles, was sie vorher gesagt hat nur Meinung war und nicht durch Forschung belegt ist: &#8220;man solle das doch mal sagen dürfen&#8230; &#8221; Als publikumswirksame Psychologin sollte sie wissen, was sie damit anrichtet.</p>
<p>vgl. auch <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/11/25/payback-perfekte-vermarktung-in-der-alten-welt/" target="_blank">mein Beitrag zu Schirrmacher</a></p>
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		<title>Braucht eine Landeshauptstadt eine Stadt- und Landesbibliothek?</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/12/03/braucht-eine-landeshauptstadt-eine-stadt-und-landesbibliothek/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 22:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadt- und Landesbibliothek Potsdam]]></category>
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		<description><![CDATA[In Potsdam gibt es eine interessante Debatte der Nachwendezeit, die sich leider an der Stadtbibliothek entzündet. Auf einer öffentlichen Bürgerversammlung (einberufen von der &#8220;Potsdamer Bibliotheksgesellschaft&#8221;) wurde in dieser Woche recht deutlich, dass es, wie die Potsdamer Neueste Nachrichten heute schreiben, eine große &#8220;Bibliothekslobby&#8221; gibt. Leider werden die Argumente der Bibliothekslobby entweder nicht gehört oder nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><img class=" " title="Entwurf des Innenraums" src="http://slb.potsdam.org/slb_gif/SLBneu-hoch.jpg" alt="Entwurf des Innenraums" width="211" height="302" /><p class="wp-caption-text">Entwurf des Innenraums des zunächst geplanten Umbaus</p></div>
<p>In Potsdam gibt es eine interessante Debatte der Nachwendezeit, die sich leider an der Stadtbibliothek entzündet. Auf einer öffentlichen Bürgerversammlung (einberufen von der &#8220;Potsdamer Bibliotheksgesellschaft&#8221;) wurde in dieser Woche recht deutlich, dass es, wie die <a href="http://www.pnn.de/potsdam/242485/" target="_blank">Potsdamer Neueste Nachrichten heute schreiben</a>, eine große &#8220;Bibliothekslobby&#8221; gibt. Leider werden die Argumente der Bibliothekslobby entweder nicht gehört oder nicht verstanden. Die Debatte entzündet sich an dem Argument der historischen Bedeutung des Ortes und vor allem der außergewöhnlichen städtebaulichen Ästhetik, die dieser Innenstadtbereich im 18. und 19. Jahrhundert (aber auch zu DDR-Zeiten) gehabt hatte. Die Fronten werfen sich gegenseitig vor, in unterschiedlicher historischer Distanz Revisionisten zu sein und sparen nicht mit Polemik und sogar Drohungen.</p>
<p>Wer gibt nur der ja meist schweigenden &#8220;Bibliothekslobby&#8221; Gehör? Bis auf Ausnahmen wie Heidenreich oder Reich-Ranicki sind Leser oder (bibliotheksbenutzende!) Bildungsbürger nicht diejenigen, die die laute Auseinandersetzung suchen. Spricht man die Verfechter der historisierenden Fraktionen darauf an, so gibt es wenig Argumente gegen eine Bibliothek. Nur vereinzelt sind die Stimmen, die immer noch denken, das &#8220;B&#8221; im Wort habe etwas mit Büchern zu tun. Auch die Symbolkraft einer Stadt- und Landesbibliothek als identifikationsstiftendem Bauwerk in einer Stadt wird keineswegs negiert. Dennoch fehlt dann allen Beteiligten offensichtlich der Mut, in beiderlei Sinn für den &#8216;Ort in der Stadt&#8217; und die &#8216;Bibliothek als Ort&#8217; eine gemeinsame Lösung finden zu wollen. Ob die Finanzierungsfrage (&#8221;Hauptstadtmittel stehen nur bis Ende 2011 zur Verfügung&#8221;) wirklich eine Erpressung der Verwaltung oder gar parteipolitischer Schachzug ist, mag ich nicht entscheiden. Das städtebauliche und haushaltstechnische Beispiel Stuttgarts (das die neue Kulturbürgermeisterin sehr gut kennt) sollte jedoch zu denken geben: hier ist aus eminenter Finanznot von den großen Plänen zu &#8220;Stuttgart21&#8243; (Ort der Stadt) nur noch mit Mühe und Not die Bibliothek als Ort übrig geblieben. Und das in einer Stadt Deutschlands von der man annahm, es sei eine der reichsten.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://www.pnn.de/potsdam/241118/"><img title="geplanter Stadtgrundriss mit historischen Leitbauten" src="http://www.pnn.de/content/images/fast/61/thumbnails/heprodimagesfotos93120091201plan.jpg.264404.jpg" alt="Das Gebäude der ehem. WAB der DDR als Fremdkörper im 18. Jhd." width="220" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Das Gebäude der ehem. WAB der DDR als Fremdkörper im 18. Jhd.</p></div>
<p>Es dreht sich darum, dass es irgendwie nicht gelingen will, in dem historischen Grundriss eine zentrale Funktion des städtischen Lebens zu integrieren (z.B sichtbar wie in Münster oder Ulm). Die in der Grafik eingezeichneten Gebäude existieren alle noch nicht und haben auch noch keine Nutzungsbestimmung bis auf die rosa Ecken. Dennoch sollen auch die rot eingezeichneten gebaut werden. Aber auch in dem bisherigen Entwurf des Architekten ließe sich sicher andere Formen der Raumnutzung und Gestaltung finden, die der Funktion und dem Gehalt einer Bibliothek gerecht würden und gleichzeitig den Ort in der Stadt respektieren. Dafür gibt es ja genügend Beispiele in der jüngeren deutschen und europäischen Baugeschichte.</p>
<p>Ich kann die Situation nur so interpretieren, dass die meisten öffentlichen Diskutanten persönlich keine Stadtbibliothek brauchen. Und das stimmt ja auch. Sie sind meist nicht die eigentliche Zielgruppe, und ob ihre Kinder die Bibliothek brauchen, scheint meist auch keine Rolle zu spielen. Richtig ist auch, dass die aktuellen (Noch-)Nutzer der Stadtbibliothek in gewisser Weise zur &#8220;alten Welt&#8221; gehören, denn über die nun schon fast zwanzig jährige Nachwende-Debatte um die Stadt- und Landesbibliothek hat diese &#8211; vor allem wegen des lange Zeit enorm reduzierten Bestandsaufbaus und der zunehmend schlechten Aufenthaltsqualität im Gebäude &#8211; viele ihrer eigentlich gewünschten Nutzer verloren. Ihre &#8220;Bibliothekslobby&#8221; &#8211; ihre Stammnutzer -  scheinen ewig gestrige Buchleser zu sein. Damit erscheinen Nutzer und aktuelles Gebäude in ähnlichem Licht und vielen recht fremd. Wir wissen, dass es in Deutschland das Fremde, das Andere immer sehr schwer hat und schnell in die &#8216;interessantesten&#8217; Schubladen gesteckt wird. Zum Glück wird von manchen doch noch oder wieder erkannt, dass Bibliotheken Bildungseinrichtungen sind &#8211; mit dem Problem allerdings, dass Bildung mit Buch gleichgesetzt wird.</p>
<p>Im gleichen Haus findet in diesen Tagen im anderen, abzureißenden Flügel die <a href="http://www.play09.de/" target="_blank">play09</a> statt, die kreativen Umgang mit den Neuen Medien unter dem Stichwort &#8220;creative gaming&#8221; demonstriert und erproben lässt. Dort sind die jungen und aktiven potenziellen Bibliotheksnutzer, die die Bibliothek verloren hat, und die die Lobby sein könnten. Solche Zielgruppen, Medien und Aktivitäten (die aber paradoxerweise noch fremder erscheinen) gehören in das Herz der modernen Stadt, in ihren normalerweise niederschwelligsten und höchst symbolträchtigen öffentlichen Aufenthaltsort, den die Bibliothek darstellen sollte. Schauen Sie mal im &#8216;Schaufenster&#8217; der FH Potsdam vorbei für ein mögliches Beispiel für moderne bibliothekarische Arbeit.</p>
<p><a href="http://bildungstadtschloss.wordpress.com/2009/11/27/stadt-und-landesbibliothek-potsdam-gewollte-entwicklung-oder-zufall/" target="_blank">weitere Informationen zur gesamten Debatte in der schönen Zusammenstellung hier</a>.</p>
<p>weitere Beiträge: <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/11/25/stadtbibliothek-potsdam-weiter-spielball-offentliche-diskussion/" target="_blank">Spielball</a>, <a href="http://hobohm.edublogs.org/2008/05/30/was-ist-ein-wissensspeicher/" target="_blank">Wissensspeicher</a><br />
in der  tag-Wolke: &#8220;<a href="http://hobohm.edublogs.org/tag/stadt-und-landesbibliothek-potsdam/" target="_blank">Stadt- und Landesbibliothek Potsdam</a>&#8220;</p>
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		<item>
		<title>2. Schulbibliothekstag in Potsdam</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/11/29/2-schulbibliothekstag-in-potsdam/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 19:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://picasaweb.google.de/hanschristoph.hobohm/Schulbibliothekstag2009" target="_blank"><img class="alignnone" title="Schulbibliothekstag im besetzten Hörsaal der FH Potsdam" src="http://lh4.ggpht.com/_1VZyA-660Sc/SxJmGq_XhXI/AAAAAAAADaw/FdhnkVQn1xg/s720/Schubi-tag-2009%20%287%29.JPG" alt="" width="260" height="195" /></a></p>
<p>Nach dem großartigen Erfolg des ersten Berlin-Brandenburgischen Schulbibliothekstags im letzten Jahr am Einstein-Gymnasium in Potsdam fand am Samstag (28.11.) nun der zweite in den größeren Räumlichkeiten der Fachhochschule Potsdam statt. Mit ca. 140 Teilnehmern, 2&#215;8 Workshops, einer Firmenausstellung mit über einem Dutzend Ausstellern und enorm viel Enthusiasmus der Organisatoren, kann auch diese Tagung als voller Erfolg bezeichnet werden. Bemerkenswert war die recht geringe Präsenz von Verantwortlichen in Politik und Verwaltung. Die Engagierten zu Thema Bildung blieben mehr oder weniger unter sich. Das ist umso bedauerlicher als unlängst eine <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_30242_30243_2.pdf" target="_blank">Studie der Bertelsmann Stiftung</a> sehr schön belegte, dass eine Bildungsreform gerade jetzt äußerst Not tut: wenn Deutschland nicht jetzt in Bildung investiert wird, so werden wir bis zum Jahre 2090 2,8 Billionen Euro Verlust im Bruttoinlandsprodukt verzeichnen.</p>
<p>Es traf sich also auch sehr gut, dass die Eröffnungsveranstaltung quasi mitten im Bildungsstreik der Studierenden im besetzten Hörsaal der Fachhochschule stattfand. Die Forderungen sind sehr ähnlich.</p>
<p>Dennoch kann man sagen, dass sich die &#8220;Schulbibliothekslandschaft in dieser Region so langsam entwickelt. Die Fragen und Diskussionen werden von Schulbibliothekstag zu Schulbibliothekstag zunehmend konkreter und praktischer. Und man sieht auch langsam nicht mehr nur ehrenamtlich arbeitende Eltern&#8230;.</p>
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