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	<title>LIS in Potsdam</title>
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	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
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		<title>W3C Tagung an der FH Potsdam</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die heutige Tagung zur Eröffnung des deutsch-österreichischen Büros des W3C an der Fachhochschule Potsdam wurde von allen Teilnehmern als  sehr erfolgreich empfunden. Rund 250 Teilnehmer waren gekommen, davon recht viele Studierende, aber auch viele Praktiker und Webtechnologen aus der Region. Das Thema der Tagung &#8220;Teaching the Web&#8221; hatte Felix Sasaki, der neue Leiter des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="www.w3c.org"><img class="alignnone" title="w3c logo" src="http://beta.w3.org/Icons/w3c_main" alt="" width="315" height="48" /></a></p>
<p>Die heutige Tagung zur Eröffnung des deutsch-österreichischen Büros des W3C an der Fachhochschule Potsdam wurde von allen Teilnehmern als  sehr erfolgreich empfunden. Rund 250 Teilnehmer waren gekommen, davon recht viele Studierende, aber auch viele Praktiker und Webtechnologen aus der Region. Das Thema der Tagung &#8220;Teaching the Web&#8221; hatte Felix Sasaki, der neue Leiter des Büros,  passend zum neuen Träger gewählt: eine Fachhochschule als Ort angewandter Lehre und Forschung.</p>
<p>Klaus Birkenbihl vom W3C machte in seiner Eröffnungsrede zudem darauf aufmerksam, dass Tim Berners-Lee schon von Anfang an auch nationale Büros vorgesehen hatte, das deutsche war ursprünglich bei der GMD. Dass es nun letztlich ähnlich wie das IZ Informationswissenschaften eben falls von der GMD nach Potsdam gelangt ist, halte ich für mehr als Ironie der Geschichte. Mit dem IID (Institut für Information und Dokumentation) zusammen sind jetzt alle drei &#8220;Institutionen&#8221; der Informationswissenschaft am gleichen Ort&#8230;</p>
<p>Wie üblich wurde zur Tagung angeregt getwittert <a href="http://twitter.com/#search?q=%23w3c09" target="_blank">Hashtag #w3c09</a> und das E-Campus Team der Hochschule bereitet eine Videodokumentation der Tagung vor, die bald online sein wird: <a href="http://ecampus.klisch.net" target="_blank">http://ecampus.klisch.net</a>. Auch auf der <a href="http://www.w3c.de/Events/2009/office-opening.html" target="_blank">Tagungswebsite</a> wird ein Wrap-up inklusiver der Auswertung der Tagungssurvey zu finden sein. Ein schöner live-Blog-Beitrag stammt von Harald Sack <a href="http://moresemantic.blogspot.com/2009/10/opening-of-germanaustrian-w3c-office.html" target="_blank">&#8230;more semantic</a>.</p>
<p><a href="http://www.w3c.de/Events/2009/office-opening.html"><img class="alignnone" title="w3c" src="http://4.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/StbdaJ2rnVI/AAAAAAAAAks/HRBIv_hI6Ao/s1600/w3coffice.jpg" alt="" width="406" height="274" /></a></p>
<p>Mein Tagungsbericht auf der Website des Fachbereichs ist leider im Orkus akuter Serverprobleme verschwunden (eine Stunde tippen und schöne Formulierungen umsonst). Deshalb poste ich jetzt  hier nur noch die anderen Fundorte. Stimmungen und meine Ansichten zu den Sprechern bei <a href="http://twitter.com/hobohm" target="_blank">meinen Tweets</a>.</p>
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		<title>Neue Medien &#8211; Internet &#8211; Kommunikation</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/09/29/neue-medien-internet-kommunikation/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 18:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[
Auch wenn die Texte etwas älter sind &#8211; in Internetzeitrechnung vier Jahre alt &#8211; habe ich doch einiges gelernt durch einen Lektürefund auf der Gamescom im Sommer (Reisen bildet). Dort hatte ich ein Heft der Zeitschrift &#8220;Aus Politik und Zeitgeschichte&#8221; mitgenommen; ein Medium, das ich sonst nicht so sehr verfolge&#8230;
Das Heft vom September 2008 (Gesamt-PDF [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bpb.de/publikationen/BKRM30,0,0,Aus_Politik_und_Zeitgeschichte.html" target="_blank"><img class="alignnone" title="APUZ" src="http://www.bpb.de/cache/images/KJV4IA_80x115.jpg" alt="" width="80" height="115" /></a></p>
<p>Auch wenn die Texte etwas älter sind &#8211; in Internetzeitrechnung vier Jahre alt &#8211; habe ich doch einiges gelernt durch einen Lektürefund auf der <a href="http://www.gamescom.de/" target="_blank">Gamescom</a> im Sommer (Reisen bildet). Dort hatte ich ein Heft der Zeitschrift &#8220;<a title="APUZ" href="http://www.bpb.de/publikationen/BKRM30,0,0,Aus_Politik_und_Zeitgeschichte.html" target="_blank">Aus Politik und Zeitgeschichte</a>&#8221; mitgenommen; ein Medium, das ich sonst nicht so sehr verfolge&#8230;</p>
<p>Das <a href="http://www.bpb.de/publikationen/X08XMV,0,0,Neue_Medien_Internet_Kommunikation.html" target="_blank">Heft vom September 2008</a> (<a href="http://www.bpb.de/files/OUOX87.pdf" target="_blank">Gesamt-PDF kostenlos</a>) befasst sich recht intensiv mit den aktuellen Entwicklungen, die uns die neuen Medien um das Internet bescheren: Web2.0, Computerspiele, Virtualität, Globalisierung&#8230;</p>
<blockquote><p>Inhalt</p>
<p>Editorial (Katharina Belwe)<br />
Raumzeitliche Struktur im Internet (Christian Stegbauer)<br />
Globalisierung der Medien und transkulturelle Kommunikation (Andreas Hepp)<br />
Aus Vielen wird das Eins gefunden &#8211; wie Web 2.0 unsere Kommunikation verändert (Miriam Meckel)<br />
Perspektiven eines alternativen Internet (Rainer Winter)<br />
Internetnutzung von Migranten &#8211; ein Weg zur Integration? (Kathrin Kissau)<br />
Kinder und Jugendliche zwischen Virtualität und Realität (Uwe Buermann)<br />
Psychische Folgen der Internetnutzung (Nicola Döring)</p></blockquote>
<p>Besonders lesenswert finde ich Christian Stegbauer, Nicola Döring und Miriam Meckel.</p>
<p>Stegbauer kann mit vielen empirischen Befunden belegen, wie sehr die scheinbare Virtualisierung des Internet eher das Analoge und die lokale Verräumlichung begünstigt und Nicola Döring bietet ebenfalls ine interessante Sichta uf die positiven psychiologischen Effekte der Internet-Nutzung: &#8220;Internet macht glücklich&#8221;, während Mirianm Meckel sehr schön den aktuellen Kenntnisstand zu Web2.0 zusammenfasst.</p>
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		<title>W3C Eröffnungskonferenz in Potsdam</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/09/15/w3c-eroffnungskonferenz-in-potsdam/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 13:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[W3C]]></category>
		<category><![CDATA[WWW]]></category>

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		<description><![CDATA[
Unter dem Motto &#8220;Teaching the Web&#8221; findet am 15. Oktober 2009 an der Fachhochschule Potsdam die offizielle Eröffnungskonferenz des seit kurzem hier befindlichen deutsch-österreichischen Büros des W3C statt.
Was muss »meine Community« über das Web wissen? Ist Wissen über die Architektur des Web so wichtig wie Wissen über XML oder Semantic Web Technologien, oder können wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.w3c.de" target="_blank"><img class="alignnone" title="W3C" src="http://www.w3.org/Icons/Offices/GermanyAustria/dealogo.gif" alt="" width="280" height="52" /></a></p>
<p>Unter dem Motto &#8220;Teaching the Web&#8221; findet am 15. Oktober 2009 an der Fachhochschule Potsdam die offizielle <a href="http://www.w3c.de/Events/2009/office-opening.html" target="_blank">Eröffnungskonferenz</a> des seit kurzem hier befindlichen <a href="http://www.w3c.de" target="_blank">deutsch-österreichischen Büros des W3C statt</a>.</p>
<blockquote><p>Was muss »meine Community« über das Web wissen? Ist Wissen über die Architektur des Web so wichtig wie Wissen über XML oder Semantic Web Technologien, oder können wir erwarten dass früher oder später alle Details unter schönen Benutzeroberflächen verborgen werden? Das Eröffnungsevent des deutsch-österreichischen W3C-Büros an seinem neuen Standort bringt Personen zusammen die normalerweise nicht aufeinander treffen: Entwickler von Webtechnologie und »Benutzer« aus einer großen Anzahl von Communities. Der Zweck ist Ziele von Ausbildung über das Web zu diskutieren, und wie wir sicherstellen dass das Web dort nachhaltig bestehen bleibt wo es am wichtigsten ist – in unseren Köpfen und Herzen.</p></blockquote>
<p>Unter den Referenten sind bekannte internationale aber auch wichtige deutsche Personen aus den verschiedenen Communities der Informationswissenschaften. Das Archivwesen ist ebenso vertreten wie die Bibliothekswelt und die Informationswirtschaft.</p>
<p>PROGRAMM</p>
<p>9:30 Uhr Begrüßung und Registrierung<br />
10:00–10:15 Opening</p>
<p>10:15–10:30<br />
Klaus <strong>Birkenbihl</strong> (Bonn)<br />
W3C and W3C Offices – an overview // W3C und W3C Offices – ein Überblick</p>
<p>10:30–12:00<br />
Andrew <strong>Vande Moere</strong> (University of Sydney) englisch<br />
Title to be confirmed // Titel wird noch bestätigt</p>
<p>Robert <strong>Tolksdorf</strong> (FU Berlin)<br />
Teaching Semantic Web // Semantic Web unterrichten</p>
<p>Lunch 12:00–13:00 Uhr</p>
<p>13:00–14:30<br />
Lambert <strong>Heller</strong> (TIB / UB Hannover)<br />
Library 2.0 – how the web has (and is) changing education of<br />
librarians? // Bibliotheken 2.0 – Wie das Web die Ausbildung von<br />
Bibliothekaren geändert hat (und weiter verändert)</p>
<p>Patrick H. <strong>Lauke</strong> (Opera Software) englisch<br />
Standard education – what students need to know about web standards and accessibility // Ausbildung in Standards – was müssen Studenten über Webstandards und Barrierefreiheit wissen?</p>
<p>14:30–16:00<br />
Petra <strong>Rauschenbach</strong> (Bundesarchiv)<br />
Retrokonversion, Digitalisierung und Portale. Strategien und ihre Umsetzung im Bundesarchiv // Conversion, Digitisation and<br />
Internet Gateways. Strategies and their implementation at the Federal Archives of Germany</p>
<p>Henry <strong>Thompson</strong> (W3C / University of Edinburgh) englisch<br />
Web Architektur unterrichten // Teaching Web Architecture</p>
<p>16:00-16:30 Break</p>
<p>16:30–18:00<br />
Jens <strong>Meiert</strong> (Google Inc.)<br />
Moderne Webentwicklung – ein Ausblick auf die Zukunft von HTML, CSS und Entwicklungspraktiken // Modern Web develop-<br />
ment – a view on the future of HTML, CSS and development practices</p>
<p>Erik <strong>Wilde</strong> (University of Berkely) englisch<br />
Information Engineering // Information Engineering</p>
<p>18:00-18:15 Wrap up</p>
<p>Veranstaltungsort<br />
Hauptgebäude der Fachhochschule Potsdam<br />
Kiepenheuerallee 5<br />
14469 Potsdam</p>
<p><a href="http://www.w3c.de/Events/2009/teaching-web-flyer.pdf" target="_blank">Flyer hier</a>.</p>
<p>Kontakt:<br />
Ulrike Weichelt (Organisation)<br />
0331.580 1062 // weichelt@fh-potsdam.de<br />
Felix Sasaki (Inhalt)<br />
0 331.580 1532 // felix.sasaki@fh-potsdam.de</p>
<p>Kostenfrei &#8211; <a href="http://www.w3c.de/Events/2009/office-opening.html" target="_blank">bitte registrieren</a></p>
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		<title>W3C Tag auf der Xinnovations</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/09/13/w3c-tag-auf-der-xinnovations/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/09/13/w3c-tag-auf-der-xinnovations/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 12:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[W3C]]></category>
		<category><![CDATA[WWW]]></category>

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		<description><![CDATA[
Unter dem Titel &#8220;Das Web der Daten und das Web der Menschen&#8221; veranstaltet am Montag 14.9. das dt.-österr. Büro des W3C auf der Xinnovations ein eigenes Programm: drei zentrale Fragen:
1. Wie bringe ich meine Daten „ans Web“ und verknüpfe sie mit anderen Daten?
2. Wie integriere ich  sie in das „Web für menschliche Nutzer“?
3. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.xinnovations.de/"><img class="alignnone" title="xinnovations Logo" src="http://www.xinnovations.de/tl_files/img/organizer/logo-xinnovations-l.gif" alt="" width="334" height="105" /></a></p>
<p>Unter dem Titel &#8220;Das Web der Daten und das Web der Menschen&#8221; veranstaltet am Montag 14.9. das <a href="http://www.w3c.de/" target="_blank">dt.-österr. Büro des W3C</a> auf der <a href="http://www.xinnovations.de/" target="_blank">Xinnovations</a> ein <a href="http://www.xinnovations.de/w3c-tag2009.html">eigenes Programm</a>: drei zentrale Fragen:</p>
<p>1. Wie bringe ich meine Daten „ans Web“ und verknüpfe sie mit anderen Daten?<br />
2. Wie integriere ich  sie in das „Web für menschliche Nutzer“?<br />
3. Wie konstruiere ich mit den Daten interaktive und für alle Menschen zugängliche Anwendungen?</p>
<p>Das W3C hat in diesem Jahr grundlegende Technologien vorangetrieben, die bei der Beantwortung dieser Fragen helfen. Auf dem W3C-Tag 2009 werden entsprechende Neuentwicklungen vorgestellt, die im Folgenden kurz zusammengefasst sind:</p>
<p>Technologien des Semantic Web kommen vermehrt zum Einsatz, um Daten an das Web zu bringen. Die Web Ontology Language (OWL) dient dazu, Eigenschaften der Daten als „Ontologien“ zu modellieren. OWL wurde in der Version 1.0 lange Zeit erfolgreich genutzt. Inzwischen ist OWL 2.0 in Arbeit. Das „Rule Interchange Format“ (RIF) baut u.a. auf OWL auf und dient dem Austausch von Business-Regeln.</p>
<p>Ein zentrales Format um Daten an das Web zu bringen ist das „Simple Knowledge Organization System“ (SKOS). SKOS hat dieses Jahr den Status eines Standards, d.h. einer „W3C Recommendation“ erreicht. Es wird bereits für verschiedenste Daten eingesetzt, von der Bibliotheksklassifikation bis zum Thesaurus einer Fachdatenbank.</p>
<p>Zweck von der „XML Pipeline Language“ XProc ist die Beschreibung von XML-Datenflüssen. Die XML-Daten werden anhand von XProc-Beschreibungen validiert, abgefragt, oder transformiert für verschiedene Konsumenten, z.B. Mensch oder Maschine. Auf diese Weise kann XProc als Verbindung zwischen dem „Web der Daten“ und dem „Web der Menschen“ dienen.</p>
<p>Das menschliche Web präsentiert den Nutzern Daten in einer zunehmend interaktiven Weise. HTML ist die Grundlage für die Entwicklung entsprechender Webapplikationen. Mit der Entscheidung des W3C, die Entwicklung von XHTML 2 einzustellen, liegt der Fokus nun gänzlich auf HTML 5.</p>
<p>Multimediale Daten (Audio, Bilder, Video) sind noch nicht ohne weiteres mit anderen Informationen im Web verknüpfbar, da ihr Inhalt nur schwer automatisch zu interpretieren ist. Was ist zum Beispiel das Thema eines Liedes / Fotos / Films? Metadaten sind ein wichtiges Mittel um dieses Problem zu lösen. Das W3C arbeitet deshalb in der Media Annotations Working Group an der Interoperabilität zwischen verschiedenen Metadatenformaten.</p>
<p>All diese Technologien sind nur sinnvoll einsetzbar wenn die Zugänglichkeit des Webs für jeden Nutzer gesichert ist. Zur Unterstützung dieser übergreifenden Aufgabe hat das W3C Ende letzten Jahres die „Web Content Accessibility Guidelines“ (WCAG) in der Version 2.0 veröffentlicht. Die deutsche Community zur „Zugänglichkeit des Web“ arbeitet mit Hochdruck an einer deutschen Fassung der Guidelines.</p>
<p>Die besten Technologien nutzen nichts wenn sie nicht bekannt sind. In diesem Sinne wird auf dem W3C-Tag „STI Germany“, der deutsche Bestandteil des „Semantic Technology Institute“ präsentiert, deren Ziel die Entwicklung und Nutzung semantischer Technologien ist. Die Vorstellung von STI auf dem W3C-Tag wird dem Motto der Xinnovations in besonderer Weise gerecht: „better by networking“.</p>
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		<item>
		<title>Design-Sinn-Wissen: Ministerinnenbesuch an der FHP</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/07/27/design-sinn-wissen-ministerinnenbesuch-an-der-fhp/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/07/27/design-sinn-wissen-ministerinnenbesuch-an-der-fhp/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 16:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[FH]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Metadaten]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Letzte Woche waren zwei Wissenschaftsministerinnen an der FH Potsdam und besichtigten u.a. ein Projekt des Studiengangs Interface-Design &#8220;mæve&#8221;, das m.E. starke informationswissenschaftliche Komponenten hat (Metadaten-Visualisierung). (Im Bild: Prof. Boris Müller, Ministerin Schavan, Ministerin Wanka, Rektor Vielhaber, v.l.n.r. Photo: FHP)
Insgesamt ging es auch um Forschungsförderung an Fachhochschulen.
Die Potsdamer Neuesten Nachrichten berichteten darüber unter dem Titel: &#8220;Sinnstiftende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pnn.de/campus/198934/" target="_blank"><img src="http://www.fh-potsdam.de/typo3temp/pics/5805c792f1.jpg" alt="" width="143" height="97" /></a></p>
<p>Letzte Woche waren zwei Wissenschaftsministerinnen an der FH Potsdam und besichtigten u.a. ein Projekt des Studiengangs Interface-Design &#8220;mæve&#8221;, das m.E. starke informationswissenschaftliche Komponenten hat (Metadaten-Visualisierung). (Im Bild: Prof. Boris Müller, Ministerin Schavan, Ministerin Wanka, Rektor Vielhaber, v.l.n.r. Photo: FHP)</p>
<p>Insgesamt ging es auch um Forschungsförderung an Fachhochschulen.</p>
<p>Die <a href="http://www.pnn.de/campus/198934/" target="_blank">Potsdamer Neuesten Nachrichten</a> berichteten darüber unter dem Titel: &#8220;Sinnstiftende Spiele&#8221;. In der Tat wurde hinterfragt, ob Design Sinn stiften kann. Ich denke, dass der Sinnanteil dieses Projektes eher der informationswissenschaftliche ist. Dies wäre zu diskutieren.</p>
<p>Weitere Impressionen vom hohen Besuch auf der <a href="http://www.fh-potsdam.de/presse_archiv_2009.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1648#" target="_blank">Start-Seite der FH Potsdam</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>LIS Berufe: Ausmaß der Änderungen unklar</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/05/14/lis-berufe-ausmas-der-anderungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 20:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
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		<description><![CDATA[
Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet heute über die Tagung des Fachbereichs in knapper, aber recht korrekter Weise. (Nach den vielen negativen Erfahrungen, die wir mit der Presse in den letzten Wochen gemacht haben eher ein positives Beispiel). Schade nur, dass wieder so wenig Platz für das so wichtige Thema der Informationsgesellschaft bleibt.
TAGUNG: Archivar im Zeitalter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zeitungsteam-koeln.de/portal/vms_verlage/pics/logos/Maerkische-Allgemeine.png" alt="" width="187" height="35" /></p>
<p>Die <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11507906/64289/Potsdamer-Diskussion-ueber-die-Zukunft-eines-Berufsstandes-Ausmass.html" target="_blank">Märkische Allgemeine Zeitung</a> berichtet heute über die Tagung des Fachbereichs in knapper, aber recht korrekter Weise. (Nach den vielen negativen Erfahrungen, die wir mit der Presse in den letzten Wochen gemacht haben eher ein positives Beispiel). Schade nur, dass wieder so wenig Platz für das so wichtige Thema der Informationsgesellschaft bleibt.</p>
<blockquote><p><strong>TAGUNG: Archivar im Zeitalter des Internets</strong></p>
<p><strong>Potsdamer Diskussion über die Zukunft eines Berufsstandes / Ausmaß der Änderungen oft nicht klar<br />
</strong></p>
<p>„Wer braucht noch Archivare?“, fragte unlängst Ulrich Kampffmeyer von der Hamburger Project Consult Unternehmensberatung auf einer Tagung an der Fachhochschule Potsdam (FHP). Tatsächlich scheint im Zeitalter digitaler Informationsverarbeitung diese Frage nicht abwegig. Doch bei dem Potsdamer Treffen mit 95 Teilnehmern stellte sich heraus, dass der Berufsstand des Archivars und Bibliothekars auch in der Welt des Internets und der E-Books nicht am Ende ist.</p>
<p>In gewisser Weise würden Vermittler von Information sogar wichtiger, so Kampffmeyer. Ähnlich denken Marc Rittberger vom Hochschulverband Informationswissenschaften und Matthias Ballod von der Universität Koblenz. Kampffmeyer selbst konnte allein 18 Firmen benennen, die neue Archivare einstellen wollen. Die Beschäftigten in solchen Unternehmen verstehen sich heute als Informationsspezialisten, die wissen, wo wichtige Informationen zu finden sind und was überhaupt als wichtige Information zu gelten hat.</p>
<p>Diese Einschätzungen teilt auch der Dekan des Fachbereiches an der FHP, Hans-Christoph Hobohm. „Wir haben ein eher optimistisches Bild von der Zukunft, das allerdings getrübt wird durch die extrem schnelle Entwicklung.“ Die Innovationen moderner Kommunikations- und Informationstechnologien überforderten manchmal auch die Möglichkeiten der FHP. Die Hochschule versucht, den Zeitläuften mit Lehrangeboten wie „Einführung in relationale Datenbanken“ oder „Internetrecherche und Informationssysteme“ gerecht zu werden. Das größte Problem sei allerdings, dass den im Beruf stehenden Archivaren der Umfang des Umbruchs meist noch nicht ausreichend bewusst sei. Zum Beispiel müssten sie sich erst noch daran gewöhnen, dass ihnen angesichts digitaler Verwaltung und Kommunikation nicht mehr automatisch wichtige Papiere zur Verwahrung übergeben würden.</p>
<p>„Archivare müssen heute am Anfang stehen, nämlich dort, wo die Entscheidungen und Prozesse beginnen“, so Hobohm. Sie müssten die Entscheidungsträger zum Beispiel in Unternehmen auf die Wichtigkeit bestimmter Informationen hinweisen und bewahrenswerte Information von vorneherein auswählen. „Unternehmen müssen außerdem davon überzeugt werden, dass sich Investition in Information auszahlt.“ Das erfordere soziale Kompetenz und Kenntnis des jeweiligen Fachbereiches, etwa einer bestimmten Unternehmensstruktur oder eines wissenschaftlichen Feldes.</p>
<p>Dass diese komplexen Aufgaben jemals von Rechnern automatisiert werden könnten, glaubt der Dekan nicht. Nur Menschen seien in der Lage, sich schnell ändernde Realitäten richtig zu erfassen. Und nicht zuletzt liefen die wirklich wichtigsten Informationen nach wie vor von Mensch zu Mensch. (Von Rüdiger Braun)</p>
<p>MAZ vom 14.5.2009</p>
<p>vgl. <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/05/03/wir-brauchen-info-oko-krieger/" target="_self">vorherige Posts</a></p></blockquote>
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		<title>Wir brauchen Info-Öko-Krieger</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 22:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Berufsfeldtagung des Fachbereichs Informationswissenschaften kann jetzt nachgelesen und nachgeschaut werden. Dank des e-Campus Projektes der Hochschule konnten große Teile der Veranstaltung am 24. April an der FH Potsdam aufgezeichnet werden und sind jetzt abrufbar im entstehenden Videoportal der Hochschule.
Weitere Informationen und Berichte ebenfalls jetzt auf der &#8220;Special-Seite&#8221; der Fachbereichswebsite.
Eines der Ergebnisse: die gelungenen Provokationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://iw.fh-potsdam.de/4235.html" target="_blank"><img src="http://iw.fh-potsdam.de/typo3temp/pics/f1f1bd265f.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p>Die Berufsfeldtagung des Fachbereichs Informationswissenschaften kann jetzt nachgelesen und nachgeschaut werden. Dank des e-Campus Projektes der Hochschule konnten große Teile der Veranstaltung am 24. April an der FH Potsdam aufgezeichnet werden und sind jetzt abrufbar im entstehenden <a href="http://ecampus.klisch.net/?p=51" target="_blank">Videoportal der Hochschule</a>.</p>
<p>Weitere Informationen und Berichte ebenfalls jetzt auf der <a href="http://iw.fh-potsdam.de/4235.html" target="_blank">&#8220;Special-Seite&#8221; der Fachbereichswebsite</a>.</p>
<p>Eines der Ergebnisse: die gelungenen Provokationen von Ulrich Kampffmeyer, der uns zum kriegerisch-dokumentarischen Nachhaltigkeitskampf auffordert&#8230;</p>
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		<title>Wert von Informationsarbeit: nützlicher Hinweis zur Messung des ROI von Bibliotheken</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 08:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[ROI]]></category>
		<category><![CDATA[Wert]]></category>

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Man kann ja nicht oft genug darauf hinweisen: der Wert von Information wird stets unterschätzt. Der aktuelle Boom von Bibliotheken (international) kann auch auf die Krise zurückgeführt werden, aber der Nutzennachweis von Bibliotheken ist als Methode schon recht lange bekannt und erreicht immer wieder schöne Ergebnisse. Auf eine sehr gute Zusammenfassung von Methode und Ergebnissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://inthelibrarywiththeleadpipe.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/libraries_will_get_you_through_21.jpg" alt="" width="300" height="165" /></p>
<p>Man kann ja nicht oft genug darauf hinweisen: der Wert von Information wird stets unterschätzt. Der aktuelle Boom von Bibliotheken (international) kann auch auf die Krise zurückgeführt werden, aber der Nutzennachweis von Bibliotheken ist als Methode schon recht lange bekannt und erreicht immer wieder schöne Ergebnisse. Auf eine sehr gute Zusammenfassung von Methode und Ergebnissen wies Jürgen Plieniger schon Anfang April in der ASpB-Liste &#8220;Erfolgsnachweis von Bibliotheken&#8221;: ASPB-ERFOLGSNACHWEIS-BIBLIOTHEKEN-L@LISTSERV.DFN.DE.</p>
<p>Der Blog: &#8220;Library with the Leadpipe&#8221; hat den umfangreichen Beitrag über das ROI<br />
von Bibliotheken unter dem Titel: &#8220;<a href="http://inthelibrarywiththeleadpipe.org/2009/are-you-worth-it-what-return-on-investment-can-and-can%E2%80%99t-tell-you-about-your-library/" target="_self">Are You Worth It? What Return on Investment Can and Can’t Tell You About Your Library</a>&#8220;. Hier findet man auch viele weiterführende Literaturhinweise.</p>
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		<title>Einführung zur Berufsfeldtagung in Potsdam</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/22/einfuhrung-zur-berufsfeldtagung-in-potsdam/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/22/einfuhrung-zur-berufsfeldtagung-in-potsdam/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 22:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
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		<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[

Der Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam veranstaltet wie mehrfach gemeldet am 24. April eine Tagung zur Entwicklung der informationswissenschaftlichen Berufsfelder. Mehr Info auf der Website des Fachbereichs. Vgl. auch die Pressemeldung der Hochschule.
Ich werde versuchen, mich ganz kurz zu halten, um den eingeladenen Referenten und Teilnehmern das Wort zu lassen. Deshalb gibt es hier das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="entry">
<p><a href="http://iw.fh-potsdam.de/3925.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1578" target="_blank"><img src="http://iw.fh-potsdam.de/typo3temp/pics/58dd482f42.jpg" alt="" width="128" height="129" /></a></p>
<p>Der Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam veranstaltet wie mehrfach gemeldet am 24. April eine Tagung zur Entwicklung der informationswissenschaftlichen Berufsfelder. Mehr Info auf der <a href="http://iw.fh-potsdam.de/">Website des Fachbereichs</a>. Vgl. auch die <a href="http://www.fh-potsdam.de/presse_archiv_2009.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1592">Pressemeldung der Hochschule</a>.</p>
<p>Ich werde versuchen, mich ganz kurz zu halten, um den eingeladenen Referenten und Teilnehmern das Wort zu lassen. Deshalb gibt es hier das, was ich eigentlich hätte sagen wollen:</p>
<p><strong>„18 Jahre Informationswissenschaften in Potsdam“<br />
</strong>Hans-Christoph Hobohm (statt eines Einleitungsvortrags am 24.4.2009)</p>
<p>Vor 18 Jahren drehte es sich um die Neuordnung der deutschen Dokumentations- und Archivlandschaft. Kurz zuvor war der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (jetzt DGI) die relativ hohe Zuwendungsförderung durch das Bonner Forschungsministerium (BMFT) gestrichen worden und die postgraduale Ausbildung der Dokumentare war in Gefahr. Gleichzeitig ging es um die Nachfolge der Archivschule Franz Mehring in Potsdam und um die Zukunft der Archivwissenschaft als universitärem Lehrfach, als im November 1991 in Werder bei Potsdam dazu ein „Berufsbild-Kolloquium“ stattfand, zu dem die Deutsche Gesellschaft für Dokumentation, der Verein deutscher Archivare und der „Studienkreis ‚Rundfunk und Geschichte‘“ eingeladen hatten. Initiator war Wolfgang Hempel, SWF Baden-Baden (jetzt Ehrensenator der FH Potsdam), in Abstimmung mit dem damaligen Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Hinrich Enderlein. Inhaltlich ging es aber vorwiegend um die Erneuerung des Berufsbildes der Archivare und Dokumentare („Medienarchivare“). Im Vorwort zur Publikation der Tagungsskripte und Diskussionsprotokolle schreibt der damalige Vorsitzende des VdA, Norbert Reimann, (nunmehr Honorarprofessor der FH Potsdam) im Jahre 1995:</p>
<p><em>„Selten, wenn überhaupt jemals zuvor und danach, dürften Grundsatzfragen des Archivwesens in Deutschland derart umfassend, intensiv und auf vergleichbar hohem Niveau diskutiert worden sein.“</em> (1)</p>
<p>Eines der Ergebnisse dieses Kolloquiums war schließlich &#8211; nach einem Vorlauf seit dem Frühjahr 1991 &#8211; die Gründung des Fachbereichs „Archiv-Bibliothek-Dokumentation“ jetzt „Informationswissenschaften“ der Fachhochschule Potsdam, der im Wintersemester 1992/93 den Studienbetrieb aufnahm.</p>
<p>Ein solcher historischer Moment lässt sich nicht wiederholen und soll auch nicht allzu sehr bemüht werden, aber die Erinnerung daran kann eine Potsdamer Tradition aufzeigen und die Verantwortung vermitteln, die sich darauf gründet: Potsdam als Standort der ersten und bisher einzigen nicht verwaltungsinternen Archivausbildung und einzigen akademischen Archivwissenschaft, als Standort von IID (der Ausbildung zum wissenschaftlichen Dokumentar) und IZ (der zentralen informationswissenschaftlichen Informationsquelle mit der Datenbank INFODATA), als erstem spartenübergreifendem Bibliotheksstudiengang, als integrativem Konzept der Informationswissenschaften&#8230;.</p>
<p>Auch dreht es sich nicht um die Schaffung von etwas gänzlich Neuem wie 1991, sondern „nur“ um eine Neupositionierung nach einer erfolgreichen Bewährungsphase. Anlässlich der Einführung neuer Studiengänge und vor allem anlässlich der Umstellung auf das Bachelor/Master-Modell des Bologna-Prozesses ergibt sich die Notwendigkeit, einmal wieder intensiver in die berufliche Zukunft unserer Berufsfelder zu schauen. Die Rede von der Krise in den Informationswissenschaften ist fast so alt wie das Fach selber, aber der Blick in die internationale Diskussion zeigt, dass wir in der Tat an einer Art Scheideweg stehen könnten. Information und Wissen, Informations- und Webtechnologie sind so weit verbreitet, dass es immer dringlicher wird, das Profil zu schärfen. Die Informationswissenschaftler Elisabeth Mezick und Michael Koenig von der Palmer School in Long Island, New York sehen<br />
<em><br />
„difficult times ahead for traditionally definded LIS programms, particularly for those that do not possess political capital; have a vocational, rather than a scholastic focus; and are unable to develop creative solutions in a changing environment.“</em> (2)</p>
<p><img src="file:///Users/Hobohm/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot-3.jpg" alt="" />In den Vereinigten Staaten ist es die Bewegung der iSchools (3), die für einen neuen Aufschwung sorgt (www.ischools.org), in Deutschland setzt die Umbenennung der KIBA in: „Konferenz der informations- und bibliothekswissenschaftlichen Ausbildungs- und Studiengänge“ ein deutliches Zeichen in Richtung auf ein gestärktes Selbstbewusstsein. Es handelt sich zunehmend nicht mehr um „die Ausbildung“ für bestimmte Institutionen &#8211; wie Bibliotheken oder Medienarchive &#8211; sondern um ein wissenschaftliches Themenfeld, das den Studierenden nahe gebracht werden soll, damit sie als Absolventen einer iSchool, als iProfessionals mit welchem Titel auch immer, in den unterschiedlichsten Berufsfeldern und Arbeitssituationen die auf hohem Niveau benötigte Fachkompetenz einbringen können. Das Zentrale der Informationswissenschaften sind auch nicht mehr die Medien (Akten, Bücher, Dokumente) oder die Meta-Systeme (Findbücher, Kataloge, Datenbanken), sondern der Prozess der Interaktion von Menschen mit Informationssystemen (HCI=human computer interaction).</p>
<p><img src="http://informationr.net/ir/12-4/colis/colise02fig1.png" alt="" width="343" height="241" /></p>
<p><strong>Figure 1. iSchool curriculum model</strong></p>
<p>Es bleibt stets die Frage, wie sich die dynamische Entwicklung der Informationsgesellschaft in praktikable und nachhaltig sinnvolle Studienkonzepte einbringen lässt. Die Grafik (fig. 1) von Seadle und Greifenender suggeriert, dass das gemeinsame Element das Management sei. Andere Überlegungen und Entwicklungen außerhalb der klassischen iSchools könnten darauf hindeuten, dass es weiterhin das Konzept der (Informations-)Vermittlung ist (service) oder aber gerade immer noch das Technisch-elektronische (e-science, statt i-science?) Die Diskussion um die Kernkompetenzen der Informationswissenschaftler währt schon sehr lange. Immer wieder wird darauf verwiesen, dass dies die Erschließung, die Entwicklung von Metadaten bzw. der Aufbau von Ontologien sei. Da dies aber nun andere bzw. die Nutzer selber machen, bleibt die Frage nach dem Menschen, der bei HCI ja schon im Mittelpunkt steht und nach Ingwersen/Järvelin (4) nun gänzlich die Wende zum Social Life of Information (5) des Wissensmanagements einleitet. Wird damit die Informationswissenschaft zur „Menschwissenschaft“ von Gernot Wersig (oder zur Anthropologie wie Michael Seadle suggeriert)? Was bleibt, den „Rest“, überlässt sie der Wirtschaftsinformatik, der Texttechnologie, den Wissenschaftlern selber?</p>
<p>Wo sind sie denn nun: die integrierenden und die differenzierenden Anteile unserer drei Fächer? Wie entscheiden wir zwischen den wieder wichtigen traditionellen und den stets bedeutsamen innovativen Kompetenzen, die Aus- und Weiterbildung der Praxis vermitteln soll? Wo geht die Reise hin?</p>
<p>_____________________________</p>
<p>1 Archivische Berufsbilder und Ausbildungsanforderungen. Protokoll eines Kolloquiums vom 14. bis 16. November 1991. &#8211; Potsdam: Verlag für Berlin-Brandenburg, 1996 (Potsdamer Studien; 3)</p>
<p>2 Mezick, Elisabeth; Koenig, Michael E.D.: Education for Information Science. Annual Review of Information Science and Technology, 42 (2008), 593-624, S. 614</p>
<p>3 Seadle, Michael; Greifeneder, Elke: &#8220;Envisioning an iSchool Curriculum&#8221;. Information Research, 12,4 (2007) paper colise02. Available at <a href="http://InformationR.net/ir/12-4/colis/colise02" target="_blank">http://InformationR.net/ir/12-4/colis/colise02</a></p>
<p>4 Ingwersen, Peter, Järvelin, Kalervo: The Turn: Integration of Information Seeking and Retrieval in Context. Kluwer international series on information retrieval, Dordrecht [u.a.]: Springer, 2005.</p>
<p>5 Brown, John Seely; Duguid, Paul: The Social Life of Information. Boston, Mass: Harvard Business School Press, 2006.</p>
<p><img src="file:///Users/Hobohm/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot.jpg" alt="" /><img src="file:///Users/Hobohm/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot-1.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="file:///Users/Hobohm/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot-2.jpg" alt="" /></p>
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		<title>Gates Stiftung finanziert Bibliothekskampagne mit 5 Mio $</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 21:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[
Die Bill&#38;Melinda Gates foundation, die schon die Cable Book Library und die Information Gas Station in Helsinki angeschoben hatte, investiert erneut massiv in Bibliotheken. OCLC erhält 5 Millionen USD für eine &#8220;Awareness Campagne&#8221; zur Unterstützung von öffentlichen Bibliotheken.
The value and relevance of libraries is especially clear in a difficult economy. However, few people are aware of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gatesfoundation.org/Pages/home.aspx" target="_blank"><img src="http://www.gatesfoundation.org/PublishingImages/gf_logo.png" alt="" /></a></p>
<p>Die Bill&amp;Melinda Gates foundation, die schon die Cable Book Library und die Information Gas Station in Helsinki angeschoben hatte, investiert erneut massiv in Bibliotheken. OCLC erhält 5 Millionen USD für eine &#8220;<em>Awareness Campagne</em>&#8221; zur Unterstützung von öffentlichen Bibliotheken.</p>
<blockquote><p><em>The value and relevance of libraries is especially clear in a difficult economy. However, few people are aware of how their libraries are funded and of the increasingly fragile state of library funding,&#8221; said Cathy De Rosa, global vice president of marketing for OCLC. </em>(<a href="http://www.oclc.org/news/releases/200924.htm" target="_blank">OCLC Pressemitteilung</a>)<em><br />
</em></p></blockquote>
<p>Aufgrund der oft sehr bürgernahen Finanzierung (über Bürgerhaushalte) von Bibliotheken in den USA ergibt sich hier aktuell ein besonderes Problem. Dennoch würde eine vergleichbare Kampagne auch Deutschland gut tun. Oder?</p>
<p>(via <a href="http://globolibro.wordpress.com/2009/04/16/gates-foundation-stiftet-fur-bibliothekskampagne/" target="_blank">Globolibro</a>)</p>
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