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	<title>LIS in Potsdam &#187; outcome</title>
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	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
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		<title>Wert von Informationsarbeit: nützlicher Hinweis zur Messung des ROI von Bibliotheken</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 08:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[ROI]]></category>
		<category><![CDATA[Wert]]></category>

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Man kann ja nicht oft genug darauf hinweisen: der Wert von Information wird stets unterschätzt. Der aktuelle Boom von Bibliotheken (international) kann auch auf die Krise zurückgeführt werden, aber der Nutzennachweis von Bibliotheken ist als Methode schon recht lange bekannt und erreicht immer wieder schöne Ergebnisse. Auf eine sehr gute Zusammenfassung von Methode und Ergebnissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://inthelibrarywiththeleadpipe.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/libraries_will_get_you_through_21.jpg" alt="" width="300" height="165" /></p>
<p>Man kann ja nicht oft genug darauf hinweisen: der Wert von Information wird stets unterschätzt. Der aktuelle Boom von Bibliotheken (international) kann auch auf die Krise zurückgeführt werden, aber der Nutzennachweis von Bibliotheken ist als Methode schon recht lange bekannt und erreicht immer wieder schöne Ergebnisse. Auf eine sehr gute Zusammenfassung von Methode und Ergebnissen wies Jürgen Plieniger schon Anfang April in der ASpB-Liste &#8220;Erfolgsnachweis von Bibliotheken&#8221;: ASPB-ERFOLGSNACHWEIS-BIBLIOTHEKEN-L@LISTSERV.DFN.DE.</p>
<p>Der Blog: &#8220;Library with the Leadpipe&#8221; hat den umfangreichen Beitrag über das ROI<br />
von Bibliotheken unter dem Titel: &#8220;<a href="http://inthelibrarywiththeleadpipe.org/2009/are-you-worth-it-what-return-on-investment-can-and-can%E2%80%99t-tell-you-about-your-library/" target="_self">Are You Worth It? What Return on Investment Can and Can’t Tell You About Your Library</a>&#8220;. Hier findet man auch viele weiterführende Literaturhinweise.</p>
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		<title>Gates Stiftung finanziert Bibliothekskampagne mit 5 Mio $</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/16/gates-stiftung-finanziert-bibliothekskampagne-mit-5-mio/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 21:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
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		<category><![CDATA[Wert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Bill&#38;Melinda Gates foundation, die schon die Cable Book Library und die Information Gas Station in Helsinki angeschoben hatte, investiert erneut massiv in Bibliotheken. OCLC erhält 5 Millionen USD für eine &#8220;Awareness Campagne&#8221; zur Unterstützung von öffentlichen Bibliotheken.
The value and relevance of libraries is especially clear in a difficult economy. However, few people are aware of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gatesfoundation.org/Pages/home.aspx" target="_blank"><img src="http://www.gatesfoundation.org/PublishingImages/gf_logo.png" alt="" /></a></p>
<p>Die Bill&amp;Melinda Gates foundation, die schon die Cable Book Library und die Information Gas Station in Helsinki angeschoben hatte, investiert erneut massiv in Bibliotheken. OCLC erhält 5 Millionen USD für eine &#8220;<em>Awareness Campagne</em>&#8221; zur Unterstützung von öffentlichen Bibliotheken.</p>
<blockquote><p><em>The value and relevance of libraries is especially clear in a difficult economy. However, few people are aware of how their libraries are funded and of the increasingly fragile state of library funding,&#8221; said Cathy De Rosa, global vice president of marketing for OCLC. </em>(<a href="http://www.oclc.org/news/releases/200924.htm" target="_blank">OCLC Pressemitteilung</a>)<em><br />
</em></p></blockquote>
<p>Aufgrund der oft sehr bürgernahen Finanzierung (über Bürgerhaushalte) von Bibliotheken in den USA ergibt sich hier aktuell ein besonderes Problem. Dennoch würde eine vergleichbare Kampagne auch Deutschland gut tun. Oder?</p>
<p>(via <a href="http://globolibro.wordpress.com/2009/04/16/gates-foundation-stiftet-fur-bibliothekskampagne/" target="_blank">Globolibro</a>)</p>
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		<title>Bibliotheken hoch im Kurs (von Potsdam bis Chicago)</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/07/bibliotheken-hoch-im-kurs/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 20:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Funktion]]></category>

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		<description><![CDATA[
Während die Stadtbibliothek in Potsdam zum ersten Mal seit zehn Jahren steigende Benutzerzahlen meldet (Auswertung der Ausleihstatistik 2008 ergibt Modellnutzer: &#8220;Krimifan mit Modemacke&#8220;), wird aus den Vereinigten Staaten berichtet, dass dort Bibliotheken eine zunehmend wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise spielen. Der amerikanische Bibliotheksverband wies schon mehrfach auf die dramatisch gestiegenen Nutzerzahlen hin, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://biberweb.bibliothek.potsdam.de/kibi/kibi/default.htm" target="_blank"><img src="http://www.lesen-in-deutschland.de/files/pic_small/KinderbibliothekPotsdam-text.jpg" alt="Leser in der SLB Potsdam (Photo Rainald Gohr)" width="250" height="244" /></a></p>
<p>Während die Stadtbibliothek in Potsdam zum ersten Mal seit zehn Jahren steigende Benutzerzahlen meldet (Auswertung der Ausleihstatistik 2008 ergibt Modellnutzer: &#8220;<a href="http://www.pnn.de/potsdam/168615/" target="_blank">Krimifan mit Modemacke</a>&#8220;), wird aus den Vereinigten Staaten berichtet, dass dort Bibliotheken eine zunehmend wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise spielen. Der amerikanische Bibliotheksverband wies schon mehrfach auf die dramatisch gestiegenen Nutzerzahlen hin, die direkt auf Weiterbildungs- und Jobsuche zurückgeführt werden. (Nachtrag 14.4. auch <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11474675/60709/Bibliothek-meldet-erstmals-seit-zehn-Jahren-wachsenden-Zuspruch.html" target="_blank">MAZ hat dies am 4.4. gemeldet</a>, via <a href="http://log.netbib.de/archives/2009/04/14/aufschwung-dank-besserer-ausstattung/" target="_blank">Netbib: &#8220;Aufschwung durch bessere Ausstattung&#8221;)</a></p>
<p>Hierfür sind die amerikanischen Bibliotheken ja auch gut aufgestellt, da sie immer schon den praktischen Nutzenaspekt in den Vordergrund gestellt haben. Eine neue Funktion bereitet den Bibliotheken allerdings Sorgen. So beschreibt die <a href="http://m.heraldtribune.com/ht/db_3633/contentdetail.htm;jsessionid=B4A27421E64A8077C56984D1298EC2E4?contentguid=NdD3PRAb&amp;storycount=19&amp;detailindex=4&amp;full=true#display" target="_blank">International Herald Tribune</a> am 4. April 2009 aus der Arlington Heights Memorial Library, nicht nur die zunehmende Zahl der Jobsuchenden in der Bibliothek, sondern schildert auch drastisch die psychologischen und sozialen Konsequenzen der Arbeitslosigkeit. Bibliothekare werden hier immer mehr zu Sozialarbeitern, die abends die Obdachlosen betreuen müssen und immer öfter auch mit Gewalt konfrontiert werden, die sich in den Freiraum der Bibliotheken ausbreitet. Sie sind zwar &#8220;Häfen im Sturm&#8221; der Wirtschaftskrise, aber die Menschen bringen ihre Depression und Aggression mit in diesen Hort. Die Bibliothekarinnen fühlen sich überfordert in dieser neuen Rolle:</p>
<p><a href="http://m.heraldtribune.com/ht/db_3633/contentdetail.htm;jsessionid=B4A27421E64A8077C56984D1298EC2E4?contentguid=NdD3PRAb&amp;storycount=19&amp;detailindex=4&amp;full=true#display"><img src="http://m.heraldtribune.com/media/render.htm?m=5744887&amp;width=320" alt="" width="320" height="213" /></a></p>
<p>Bibliothekarin in Arlington Heights (Vorstadt von Chicago)</p>
<blockquote><p>&#8220;I guess I&#8217;m not really used to people with tears in their eyes,&#8221; said Rosalie Bork, a reference librarian in Arlington Heights, a well-to-do suburb of Chicago. &#8220;It has been unexpectedly stressful. We feel so anxious to help these people, and it&#8217;s been so emotional for them.&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-386"></span></p>
<p>Hier der Text aus der PNN Online Ausgabe vom 4.4.2009:</p>
<h2>Krimifans mit Modemacke</h2>
<p class="teaser">Erstmals seit zehn Jahren hat die Stadt- und Landesbibliothek wieder steigende Nutzerzahlen <span class="date"> (04.04.09)</span></p>
<p class="text">Innenstadt &#8211; Die Potsdamer sind modeverrückte Krimifans mit Minderwertigkeitskomplexen. Das zumindest legt die Ausleihstatistik der Stadt- und Landesbibliothek nahe: Am häufigsten entliehen wurden demnach im vergangenen Jahr bei den Filmen „Der Teufel trägt Prada“. 55 Mal, also jede Woche, wurde die Modeszenen-Satire ausgeliehen. In der Belletristik-Abteilung landeten die Stieg-Larsson-Krimis mit 24 Entleihungen auf Platz eins und bei den Sachbüchern war „Liebe Dich selbst und es ist egal, wen du heiratest“ mit 16 Entleihungen der Renner.</p>
<p>Solche Daten kann Bibliotheksleiterin Marion Mattekat in diesem Jahr zum ersten Mal nennen: Möglich wird die titelgenaue Auswertung durch die neue Software, die seit mehr als einem Jahr läuft. In der technischen Ausstattung und dem größeren Etat für Neuanschaffungen sieht Mattekat den Grund für die positive Entwicklung der Nutzerzahlen.</p>
<p>Denn erstmals seit zehn Jahren hat die Stadt- und Landesbibliothek mehr Nutzer als im Vorjahr, erklärte die Bibliothekschefin gestern vor Journalisten. 14 171 aktive Nutzer gab es 2008. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr mit 13 413 Nutzern. Die Zahl der Entleihungen stieg in der gleichen Zeit von 808 000 auf 923 000. Dabei war jedoch jede dritte Entleihung kein Buch, sondern kommt aus dem Bereich audiovisuelle Medien. Ein weiteres Drittel machten die Fachbücher aus. Das dritte Drittel teilten sich Romane und Kinderbücher.</p>
<p>In diesem Jahr wollen Mattekat und ihre gut 40 Mitarbeiter verstärkt auf neue Medien und neue Nutzergruppen setzen: So können Bibliothekskunden seit Januar kostenlos den Internet-Informationsdienst „Munzinger“ nutzen. Auch die 2008 begonnene Kooperation mit dem Kindersoftwarepreis „Tommi“ soll 2009 fortgesetzt werden. So gebe es einmal wöchentlich einen Spiele-Nachmittag, an dem Kinder unter Anleitung neue Videospiele ausprobieren könnten.</p>
<p>Während die Bibliothek wie in den Vorjahren mit Einstellungsstopp arbeitet, soll der Etat für Neuanschaffungen weiter steigen: Waren es 2008 noch 200 000 Euro, sollen jetzt 240 000 Euro, im Jahr 2012 sogar 329 000 Euro für neue Bücher und Medien ausgegeben werden. Gut angelegtes Geld, wie Mattekat vorrechnete: So hätten die Neuzugänge – insgesamt 21 000 Medien – im Jahr 2008 immerhin 24 Prozent der Entleihungen ausgemacht.</p>
<p>„Bildungsschwache Schichten“ will die Bibliothekschefin durch die Mitarbeit im von der Volkshochschule initiierten „Alphabündnis Potsdam“ und durch die Kooperation mit der Arbeitsagentur erreichen. Momentan machten ALG-II-Empfänger nur fünf Prozent der Nutzer aus, obwohl der Bibliotheksausweis für sie kostenlos ist.</p>
<p>Die größte Baustelle kommt Ende des Jahres auf die Stadt- und Landesbibliothek zu: Der Umbau des Gebäudes nach den Plänen des Potsdamer Architekten Reiner Becker. Einen Zeitplan für die Bauarbeiten gebe es allerdings noch nicht, sagte Mattekat: „Ich gehe davon aus, dass wir mindestens bis Oktober normal weiterarbeiten.“ Ob der Umbau bei laufendem Betrieb geschehen kann, werde derzeit noch geprüft. Mit der Neueröffnung 2012 werde es auch wieder ein Café geben – dann im Erdgeschoss. Die bisherige Betreiberin des Lesecafés auf der ersten Etage habe „ein lukrativeres Angebot“ gefunden.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Hier der Text aus der Mobilphone-Ausgabe der <em>Herald Tribune</em>, der mit der Printausgabe identisch ist:</p>
<div id="searchform">
<form action="/ht/search.htm" method="get">ARLINGTON HEIGHTS, Ill. &#8211; The public library here had just closed its doors one evening in December when two homeless men who had been using the stacks as shelter from the cold got into a fight on the outside steps. What began as bickering took a violent turn when one of the men pulled out a knife and stabbed the other six times, leaving him bleeding beside the book drop. Like libraries across the country, Arlington Heights Memorial had strived to keep pace with the changing times, ensuring its relevance in the digital age by becoming something of an indoor town square, and emphasizing that its money-saving services catered to the community&#8217;s needs. These days, however, community need reaches far beyond reference help &#8211; and in many libraries, it is turning a normally tranquil place into an emotional and stressful hotbed. As the national economic<a name="display"> </a> crisis has deepened and social services have become casualties of budget cuts, libraries have come to fill a void for more people, particularly job-seekers and those who have fallen on hard times. Libraries across the country are seeing double-digit increases in patronage, often from 10 percent to 30 percent, over previous years. But in some cities, this new popularity &#8211; some would call it overtaxing &#8211; is pushing libraries in directions not seen before, with librarians dealing with stresses that go far beyond overdue fines and misshelved books. Many say they feel ill-equipped for the newfound demands of the job, the result of working with anxious and often depressed patrons who say they have nowhere else to go. The stresses have become so significant here that a therapist will soon be counseling library employees. &#8220;I guess I&#8217;m not really used to people with tears in their eyes,&#8221; said Rosalie Bork, a reference librarian in Arlington Heights, a well-to-do suburb of Chicago. &#8220;It has been unexpectedly stressful. We feel so anxious to help these people, and it&#8217;s been so emotional for them.&#8221; Urban ills like homelessness have affected libraries in many cities for years, but librarians here and elsewhere say they are seeing new challenges. They find people asleep more often at cubicles. Patrons who cannot read or write ask for help filling out job applications. Some people sit at computers trying to use the Internet, even though they have no idea what the Internet is. &#8220;A lot of people who would not normally be here are coming in to use the computers,&#8221; said Cynthia Jones, a regional branch manager in St. Louis. &#8220;Adults complain a lot about kids just playing games and you know, ‘I need to do a résumé, or ‘I need to write, I need some help,&#8217; &#8221; Ms. Jones said. &#8220;There&#8217;s a bit of frustration.&#8221; Ms. Jones instructed her staff to tread carefully. &#8220;You don&#8217;t want to upset people,&#8221; she said. &#8220;You don&#8217;t know what might set somebody off.&#8221; Paul LeClerc, president of the New York Public Library, said résumé writing had become a major use of library computers, and every librarian in the system had received training in how to better assist patrons conduct job searches. The 40 million visits to New York libraries over the past year, he said, is the greatest ever in a 12-month period. Here in Arlington Heights, newly homeless patrons are showing up in their business suits, said Paula Moore, the library&#8217;s director. &#8220;They are living in their cars after losing a job they had for a number of years,&#8221; Ms. Moore said. The American Library Association does not keep statistics on incidents in and around libraries, but anecdotal evidence from around the country suggests that some libraries are struggling with their newfound popularity and the social ills that can come along with it. In Los Angeles, the police say the Central Public Library has become a magnet for thieves, and that, excluding shoplifting at stores, there were more thefts of personal property at the library last year than any other location in central Los Angeles. &#8220;We hope things get better,&#8221; said Lt. Paul Vernon, a spokesman for the Los Angeles Police Department, noting the difficulty of policing libraries. &#8220;The library is a place where people tend to congregate, and from a public and government standpoint, you can&#8217;t really restrict people.&#8221; In Sacramento this year, two branches of the public library temporarily stopped accepting cash as fines for overdue books, after thieves struck three times since June &#8211; in one instance, taking off with a safe filled with money. In Lynchburg, Va., a gunman shot a man outside the public library on a Monday afternoon in late January. The victim, who survived, staggered into the library bleeding and looking for help. Since then, an off-duty police officer has been hired by the library for extra security. And in Quincy, Mass., where a man was recently arrested in the library and charged with assault and battery with a dangerous weapon, among other offenses, a police officer on beat patrol now walks through the library during operating hours. Though homelessness is not new to Arlington Heights, security at the library has been tightened since the stabbing. (The man was charged with attempted murder, and the victim survived.) Although such violence is unusual, a library patron, Judi Crawford, said the scene around the building still made her uncomfortable. &#8220;I don&#8217;t like my 16-year-old son to study at the library at night anymore,&#8221; Ms. Crawford said. &#8220;If he is studying here, I make sure he stays inside until he sees me pull up, and he can just run out and get in the car.&#8221; Other things have changed at the library here, too. It has tried to anticipate the new needs of its neighborhood. Next to its welcome desk, it created a job-search desk, and it has recruited volunteer professionals to review résumés, set up a support and networking group for the unemployed, and assembled a Web site offering the best of its online resources. Officials said the library was experiencing double-digit increases in the circulation of DVDs, CDs and books on tape. The library&#8217;s many children&#8217;s programs and cultural arts events are also filled to capacity, reflecting a growing demand, linked to the economy, for free entertainment. With an estimated 2,500 patrons visiting the library every day, employees must now park at a parking lot at a nearby church. &#8220;When you walk by our new job-search desk, you see people in line and even waiting on the benches for assistance,&#8221; said Ms. Moore, the director of the Arlington Heights Memorial Library. A therapist is planning to give a workshop at the library called &#8220;Finding Hope After Losing a Job,&#8221; while also offering advice to library employees who are increasingly being thrust into the role of first responder to emotionally distraught patrons who view them as confidantes. &#8220;I&#8217;ve had people come in and talk for hours,&#8221; said Barbara Vlk, a librarian specializing in business at Arlington Heights. &#8220;More and more people are in need of help and direction.&#8221;</form>
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		<title>FH Potsdam hilft Stadtarchiv Köln: Medienreaktionen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 14:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ein Lehrstück in praktischer Medienwissenschaft ist die Reaktion auf die kleine Pressemeldung von gestern. Zunächst war die Fachbereichseite im Internet und und das Dekanat per Telefon nicht mehr zu erreichen. Dann gab es Auftrieb der Medienvertreter: Radio (RBB) , Text und Bild (MAZ) interviewten Herrn Post und mich zu unseren Hilfsaktionen.
Es wird wohl heute nachmittag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://archiv.twoday.net/" target="_blank"><img src="http://www.wdr.de/themen/panorama/26/koeln_hauseinsturz/_img/lagerhalle_090309/7885_halle_400q.jpg" alt="Bild aus Archivalia" width="222" height="166" /></a></p>
<p>Ein Lehrstück in praktischer Medienwissenschaft ist die Reaktion auf die kleine Pressemeldung von gestern. Zunächst war die Fachbereichseite im Internet und und das Dekanat per Telefon nicht mehr zu erreichen. Dann gab es Auftrieb der Medienvertreter: Radio (RBB) , Text und Bild (MAZ) interviewten Herrn <a href="http://www.spost.info/" target="_blank">Post</a> und mich zu unseren Hilfsaktionen.</p>
<p>Es wird wohl heute nachmittag auf <a href="http://www.antennebrandenburg.de/" target="_blank">Antenne Brandenburg</a> und im <a href="http://www.inforadio.de/static/" target="_blank">InfoRadio</a> des RBB gesendet. Ggf. gibt es den Podocast dazu. <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/" target="_blank">Märkische Allgemeine Zeitung</a> wird morgen berichten mit Photo.</p>
<p>Es ist schon beeindruckend, welche Reaktionen ein konkret &#8220;fühlbarer&#8221; <strong>Informationskollaps</strong> hervorrufen kann. Der alltägliche Kollaps von Informations-, Bildungs- und Wissensstrukturen ruft bewirkt ja leider nicht so viel. Selbst wenn Wirtschaftsweise <a href="http://www.diw.de/deutsch/das_institut/abteilungen/innovation_industrie_dienstleistung/publikationen/26772.html?politikberatung_kompakt_diw=politikberatung_kompakt_diw&amp;mediennr=0052915&amp;ausgabeformat=wwwpublbereich+d+detail&amp;cmstitel=diwkompakt_2008-045.pdf" target="_blank">gravierende Zahlen warnend veröffentlichen</a>: Deutschland erst auf Platz 15 der internationalen Innovationsskala im Bildungsbereich &#8211; trotz des Hypes aller Innovationsförderung. Tendenz fallend. Es fehlen eben die Grundstrukturen des Wissens, das zu Innovation führen kann. Diesen täglichen Einsturz sieht kaum jemand. Es muss erst so symbolische Einstürze geben wie in Weimar und Köln. Dass der Konjunktureinbruch in Amerika auch in Deutschland zu <a href="http://www.ala.org/ala/newspresscenter/news/pressreleases2008/September2008/ORSharris.cfm" target="_blank">einem Ansturm auf die Bibliotheken</a> führt, ist wohl kaum zu erwarten, weil das deutsche Bibliothekswesen ja schon am Boden liegt.</p>
<p>vgl. letzten <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/03/10/stadtarchiv-koln-fh-potsdam-hilft/" target="_blank">Blogeintrag hier</a>.</p>
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		<title>Bürgerhaushalte: eGovernment, Basisdemokratie oder Wissensmanagement</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 22:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[
Ich bitte alle Potsdamer Leser dieses Blogs, sich aktiv am Potsdamer Bürgerhaushalt zu beteiligen und für Vorschlag Nr. 17 zu votieren!
Vielleicht nicht ganz nach amerikanischem Vorbild zieht in Deutschland so langsam die Kultur der Bürgerhaushalte ein. Auch in Potsdam gibt es jetzt schon mehrere Bürgerbeteiligungsverfahren an Haushalten (der Stadt und der Ortsbeiräte z.B. Golm). Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.potsdam.de/cms/ziel/550079/DE/"><img src="http://www.potsdam.de/cms/bilder/21778/80/150/126/1506e4c7/statdthkl.jpg" alt="Rathaus Potsdam" width="160" height="160" /></a></p>
<p><strong>Ich bitte alle Potsdamer Leser dieses Blogs, sich aktiv am <a href="http://www.potsdam.de/cms/ziel/550063/DE">Potsdamer Bürgerhaushalt</a> zu beteiligen und für <a href="http://www.potsdam.de/cms/dokumente/10047117_550063/2bec30f6/B%C3%BCrgerhaushalt-Potsdam-2009-LVBB-Webansicht_.pdf">Vorschlag Nr. 17</a> zu votieren!</strong></p>
<p>Vielleicht nicht ganz nach amerikanischem Vorbild zieht in Deutschland so langsam die Kultur der Bürgerhaushalte ein. Auch in Potsdam gibt es jetzt schon mehrere Bürgerbeteiligungsverfahren an Haushalten (der <a href="http://www.potsdam.de/cms/ziel/550063/DE">Stadt</a> und der Ortsbeiräte z.B. <a href="http://www.golm-portal.de/04a26c9a920d1de01/04a26c9a95098380b/04a26c9a950a39117/index.html">Golm</a>). Ich habe die Gelegenheit genutzt und als Bürger entsprechende Vorschläge eingereicht. In beiden Fällen bisher mit einigem Erfolg. Für die Stadt Potsdam habe ich angesichts der fast dramatisch zu nennenden Situation der (fehlenden) Jugendkulturarbeit folgenden Vorschlag eingereicht:</p>
<blockquote><p><em><strong>Ausbau von Kultur- und Medienarbeit für Jugendliche</strong></em><em><br />
Förderung der Medienkompetenz (durch kooperative Schulungen) von Erziehern, Lehrern, Eltern und interessierten Jugendlichen bei gleichzeitigem Aufbau eines interessanten und ausreichendenMedienbestandes in der mit der Stadt- und Landesbibliothek korrespondierenden Volkshochschule. Themengebiete: anspruchsvolle Filme, kreative Computerspiele, rechtssichere und gefahrlose Nutzung des Web 2.0 für Jugendliche von 12 bis 16 Jahren, Informationskompetenz.</em></p></blockquote>
<p><span id="more-358"></span>In einer Bürgerversammlung konnte ich das Anliegen erläutern und ein erstes Votum abgeben. Es gab im Einreichungsverfahren ca. 100 Vorschläge, auf die die Stadtverwaltung teilweise recht eingehend geantwortet und auf mögliche Anknüpfungspunkte in der bisherigen Stadtpolitik hingewiesen hat. Letztlich sind 36 Vorschläge zum weiteren Verfahren angenommen wurden und stehen nur zur Abstimmung durch <a href="http://www.potsdam.de/cms/beitrag/10047237/550063/">Potsdamer Bürger ab 14 im Netz</a>. Mein Vorschlag hat den folgenden Kommentar erhalten:</p>
<blockquote><p><em>Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam:<br />
Die Vermittlung von Medienkompetenz ist ein wichtiger Baustein der Jugendarbeit. Bereits seit 1992 erfolgt die Förderung von Medienkompetenz durch das Angebot der Medienwerkstatt. Die Arbeit der Medienwerkstatt wird durch Zuwendungen gefördert. Ein weiterer Ausbau der Medienwerkstatt ist denkbar.<br />
Darüber hinaus sind die Vermittlung von Medienkompetenz und Leseförderung vom Kleinkindalter an Schwerpunkte der Arbeit der Stadt- und Landesbibliothek (SLB) Potsdam. Die Volkshochschule bietet ebenfalls Kurse zum Erwerb von Medienkompetenz an. Eine aktive kooperative Zusammenarbeit der Stadt- und Landesbibliothek mit Kitas, Schulen und anderen Partnern der Kinder- und Jugendarbeit besteht bereits.<br />
Eine Mischung aktueller und zeitgemäßer Medien (u.a. Bücher, DVDs, CDs, Videospiele, CD-ROMs, Unterhaltungsspiele und Internetplätze mit entsprechender Beratung) stehen den jungen Nutzern in der Bibliothek zur Verfügung. Mit Führungen, Veranstaltungen, Vorträgen, Workshops und verschiedenen Serviceleistungen trägt die Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam bereits dazu bei, Kindern und Jugendlichen in Potsdam ein kompetentes Medienzentrum als schülerfreundlichen Ort des Lernens und der Freizeit zu offerieren.<br />
Durch gezielte Zusammenarbeit mit Lehrern, Erziehern und der Volkshochschule sind kooperative Schulungen denkbar. Das Medienangebot für die Zielgruppe kann durch zuverlässige Finanzierung<br />
weiter ausgebaut werden.</em></p>
<p><em>Kosten der Umsetzung/Folgekosten:<br />
Kosten im Rahmen der Jugendarbeit: 75 Tsd. EUR<br />
Medienetat in 2008 der SLB: 200 Tsd. EUR mittelfristig steigend<br />
Umsetzungszeitraum: Jährlich<br />
Wird der Vorschlag bereits umgesetzt oder ist die Umsetzung</em> <em>bereits vorgesehen?<br />
Ja, teilweise</em></p>
<p><em>Grundlage der Umsetzung:<br />
- Kernaufgabe der Stadt- und Landesbibliothek<br />
- Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) und dem Deutschen Bibliotheksverband zur Förderung von Lese- und Informationskompetenz<br />
- Volkshochschul-Jahresprogramm<br />
- SVV-Beschluss DS 06/SVV/0968</em></p></blockquote>
<p>Den Stellenwert dieses Kommentars kann ich hier noch nicht wirklich einschätzen. Mich erstaunt nur, wie wenig auf die politische Brisanz des Themas eingegangen wird.</p>
<p>Im angloamerikanischen Bereich bedeuten Bürderhaushalte oft die reale Verteilung eines großen Teils des kommunalen Haushalts durch Bürdervoten und Bürgerbeteiligung. Auf diese Weise erklärt sich aus meiner Sicht die oft bessere Ausstattung von Stadtbibliotheken in den Vereinigten Staaten. Ein besonders prominentes Beispiel ist die Gemeinde Christchurch in Neuseeland.</p>
<p>In Europa läuft die &#8220;Bewegung&#8221; oft unter dem Tenor Basisdemokratie oder partizipative Demokratie. Aber auch in Verbindung mit eGovernment. Interessante Erklärungsmuster finden sich in einem mit dem <a href="http://www.buergerhaushalt-europa.de/"><em>Centre Marc Bloch</em> durchgeführten europäischen Forschungsprojekt</a>, das auch Potsdam intensiv begleitet.  Carsten Herzberg schreibt hier im Zusammenhang der Bürgerhaushalte von &#8220;<a href="http://www.buergerhaushalt-europa.de/documents/Artikel_buergerwissen_Herzberg_Cuny20.pdf">Mobilisierung von Bürgerwissen</a>&#8220;. Dies war in der Tat einer der beeindruckendesten Aspekte der Bürgerversammlung, weil man hier beobachten konnte, wie der Verwaltung erklärt wurde, wo welche Schilder fehlen, wo zuviele Hunde rumlaufen oder wo die Straße kaputt ist. Die meisten der Vorschläge gingen denn auch eher in Richtung &#8220;Ordnungsamt&#8221;.</p>
<p><strong>Ich bitte um Ihr positives Votum zur Behebung eines dringenden Problems.</strong></p>
<p>(Wann das Votierungsverfahren im Internet abgeschaltet wird ist erfahrungsgemäß nicht ganz klar: deshalb bitte ich um baldige Beteiligung &#8211; weit vor dem offiziellen Abschlußtermin 14.1.2009)</p>
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		<title>Informationsindustrie, digitale Kuratoren und der Wert von Bibliotheken</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 08:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Dekan]]></category>

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Ein schönes Interview mit der Jose-Marie Griffiths von der School of Information and Library Science der University of North Carolina. Sie ist eine der führenden BibliothekswissenschaftlerInnen weltweit und gibt aus der Sicht der Dekanin einen guten Überblick über die Rolle der aktuellen Ausbildung und Forschung für die Bibliotheks- und Informationsprofession allgemein. Deutlich wird, wie sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><code><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Fu0CYZInbR4"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Fu0CYZInbR4" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></code><br />
Ein schönes Interview mit der Jose-Marie Griffiths von der <em>School of Information and Library Science</em> der <em>University of North Carolina</em>. Sie ist eine der führenden BibliothekswissenschaftlerInnen weltweit und gibt aus der Sicht der Dekanin einen guten Überblick über die Rolle der aktuellen Ausbildung und Forschung für die Bibliotheks- und Informationsprofession allgemein. Deutlich wird, wie sehr sich die verschiedenen Ansätze und Forschungsrichtungen letztlich zusammenfügen und zur Bedeutung und Wertschätzung von Informationswissenschaftlern beitragen. Gut verständlich auch für Nicht-Amerikaner, und sehenswert für alle, die mit unserer Zukunft beschäftigt sind.</p>
<p>Sie ist im übrigen <a href="http://hobohm.edublogs.org/2007/06/04/und-wieder-bibliotheken-rechnen-sich/" target="_blank">eine meiner <em>citation classics</em></a> und Mit-Initiatorin der Studie <a href="http://www.actforlibraries.org/" target="_blank">Worth Their Weight</a>.</p>
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		<title>Bibliotheken auf der politischen Tagesordnung</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/10/25/bibliotheken-auf-der-politischen-tagesordnung/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 14:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eigentlich wollte ich nur in Ruhe einen guten Cappuccino trinken, mich in meinen Lieblingssessel setzen und Zeitung lesen: über die Waldbrände der Welt, die fliehenden Ehegattinnen von Staatspräsidenten und die anderen normalen Katastrophen, die wir so täglich lesen&#8230;
Diesmal konnte ich nicht &#8220;vernünftig&#8221; Zeitung lesen: auf fast jeder Seite schreit sie mir entgegen, wie wichtig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/10/anzeige-wissen-wos-steht-25-10-2007-pnn2.JPG" title="Bibliotheksanzeige"><img src="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/10/anzeige-wissen-wos-steht-25-10-2007-pnn2.thumbnail.JPG" alt="Bibliotheksanzeige" height="116" width="173" /></a></p>
<p>Eigentlich wollte ich nur in Ruhe einen guten Cappuccino trinken, mich in meinen Lieblingssessel setzen und <strong>Zeitung lesen:</strong> über die Waldbrände der Welt, die fliehenden Ehegattinnen von Staatspräsidenten und die anderen normalen Katastrophen, die wir so täglich lesen&#8230;</p>
<p>Diesmal konnte ich nicht &#8220;vernünftig&#8221; Zeitung lesen: auf fast jeder Seite schreit sie mir entgegen, wie wichtig und gut BIBLIOTHEKEN sind. Schon auf der ersten Seite: die Notiz auf S. 11 weiterzulesen zur Kampagne: &#8220;Wissen wo&#8217;s steht&#8221;</p>
<blockquote><p><em>Mona Lisa liest Dalai Lama, Adam über Frauen: Mit einer originellen Kampagne wollen die Bibliotheken weg vom staubigen Büchereiimage und so mehr Nutzer gewinnen.</em></p></blockquote>
<p>Die Kampagne &#8220;<a href="http://archiv.pnn.de/archiv/19.10.2007/3594932.pnn" title="PNN 19.10.07" target="_blank">Orte des Wissens</a>&#8221; startete am Tag der Bibliotheken mit einer Pressekonferenz und einer Roadshow, auf der die von <a href="http://www.heymann-schnell.de/html/kampagnen/kamp_49.html" target="_blank">Heymann+Schnell entworfenen Anzeigen</a> vorgestellt wurden.</p>
<p><a href="http://www.heymann-schnell.de/html/kampagnen/kamp_49.html" target="_blank"><img src="http://www.heymann-schnell.de/html/img/kamp/Bibliotheksverband/thumb2.jpg" height="75" width="53" /> <img src="http://www.heymann-schnell.de/html/img/kamp/Bibliotheksverband/thumb1.jpg" height="75" width="106" /> <img src="http://www.heymann-schnell.de/html/img/kamp/Bibliotheksverband/thumb3.jpg" height="75" width="53" /><br />
</a></p>
<p>Es wird die Landesvorsitzende Cornelia Stabroth zitiert:</p>
<blockquote><p><em>Die Kampagne, die Teil der landesweiten Initiative „Bilde deine Zukunft! – Bibliotheken in Brandenburg“ist, „soll das Interesse und die Wahrnehmungen der öffentlichen Bibliotheken verbessern“, sagte die Vorsitzende des Landesverbandes, Cornelia Stabrodt.</em></p>
<p><em>So ist die Bibliothek schon längst keine verstaubte Bücherei mehr. Vielmehr sei sie „ein Raum des Wissens und der Bildung“. Ein Treffpunkt zum Dialog, der neben Büchern, weitere Medien wie Zeitschriften, CDs, DVDs und den Zugang zum Internet anbiete. </em></p></blockquote>
<p>Schade nur, dass die Kampagne zunächst auf Brandenburg, das Land mit den geringsten Bildungsausgaben in Deutschland beschränkt bleibt. Der Bundesvorstand des DBV hatte sie gegen eine Ausweitung auf andere Länder ausgesprochen.</p>
<p><strong>Dennoch: ich kann mich nicht erinnern, jemals in Deutschland eine Werbeanzeige für Bibliotheken in den Medien gesehen zu haben.</strong> (Deshalb das Photo meiner Tageszeitung oben.)<strong><br />
</strong></p>
<p>Auf <a href="http://www.pnn.de/kultur/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-pnn.php?ran=on&amp;url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/25.10.2007/3607394.asp#art" target="_blank">Seite 30 meiner Lokalzeitung</a> wird dann berichtet von unseres Bundespräsidenten &#8220;beste <a href="http://www.bundespraesident.de/-,2.641428/Festrede-von-Bundespraesident-.htm" target="_blank">Rede</a>&#8221; seiner Amtszeit (<a href="http://www.welt.de/kultur/article1294925/Weimar_glaenzt_-_ein_Wunder_wie_von_Herkules.html" target="_blank">Welt Online</a>), in der er anläßlich der Wiedereröffnung des Rokoko-Lesesaals der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar das Motto von Claudia Lux&#8217; IFLA Präsidentschaft aufgreift und fordert:</p>
<blockquote><p><em><strong>Bibliotheken müssen auf die politische Tagesordnung!</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><img src="http://www.welt.de/multimedia/archive/00416/Koehler2_DW_Kultur__416919g.jpg" alt="Herren im Anzug, Kapital, das geräuschlos Zinsen brignt, bewundernd" height="313" width="469" /></p></blockquote>
<p>Mehr dazu im <a href="http://weblog.ib.hu-berlin.de/?p=5483" target="_blank">IBI Weblog</a>.</p>
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		<title>SLB Potsdam: Weichen auf Innovation gestellt</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/09/17/slb-potsdam-weichen-auf-innovation-gestellt/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 07:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am Wochenende gab es die &#8220;erste Bibliotheksnacht&#8221; in der Stadt- und Landesbibliothek in Potsdam. Gleichzeitig wurde Jubiläum gefeiert: 85 Jahre Landesbibliothek und 15 Jahre &#8220;SLB&#8221;. Die anwesende höchsprominente Politik feierte dies würdig und betonte die gesellschaftliche und wirtschaftliche (!) Bedeutung der Bibliothek für Potsdam und für Brandenburg. Als Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung stellte Bibliotheksleiterin Marion Mattekatt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://slb.potsdam.org/slb_gif/SLBneu-hoch.jpg"><img src="http://slb.potsdam.org/slb_gif/SLBneu-hoch.jpg" alt="Blick in den neugestalteten Bibliotheksbau" height="244" width="170" /></a></p>
<p>Am Wochenende gab es die &#8220;<a href="http://www.pnn.de/potsdam/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-pnn.php?ran=on&amp;url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/17.09.2007/3524977.pnn#art">erste Bibliotheksnacht</a>&#8221; in der <a href="http://slb.potsdam.org/">Stadt- und Landesbibliothek in Potsdam</a>. Gleichzeitig wurde Jubiläum gefeiert: 85 Jahre Landesbibliothek und 15 Jahre &#8220;SLB&#8221;. Die anwesende höchsprominente Politik feierte dies würdig und betonte die gesellschaftliche und wirtschaftliche (!) Bedeutung der Bibliothek für Potsdam und für Brandenburg. Als Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung stellte Bibliotheksleiterin Marion Mattekatt die neu erarbeiteten 10 Leitlinien der Bibliothek vor (verkürzt):</p>
<ol>
<li>Kulturelles Gedächtnis</li>
<li>Bildung und Wissen für alle</li>
<li>Generationen übergreifend, kommunikativ und einladend</li>
<li>Kooperativ</li>
<li>Leseförderung</li>
<li>Lebenslanges Lernen</li>
<li>Medien und Medienkompetenz</li>
<li>24 Std. Bibliothek</li>
<li>Architektur für das Medienzeitalter</li>
<li>Kondenorientiert und kostenbewusst</li>
</ol>
<p>Passend zu Punkt 9 zeigte dann das <a href="http://http://www.architekturbuero-becker.de/">Architekturbüro Reiner Becker</a> den Entwurf zur <a href="http://slb.potsdam.org/sanierung1.htm">Umgestaltung des Gebäudes</a>. Wer das jetzige Gebäude (und die bisherige Potsdamer <a href="http://ecol.potsdam.de/bi/vo021.asp?topSelected=38017">Bibliothekspolitik</a>) kennt, wagt es kaum zu glauben, wie die Bibliothek im Jahre 2011 aussehen soll. Becker machte deutlich, wie der <em>genius loci</em> im Zentrum Potsdam gewahrt bleiben kann unter Beibehaltung der Assoziationen des Gebäudes an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Mies_van_der_Rohe">Mies van der Rohe</a> (!). Mich erinnert der Entwurf auf den ersten Blick an das Gebäude der Stadtbibliothek Gütersloh. Das dort zentrale Café ist auch geplant, allerdings naturgemäß mit Öffnung zum &#8220;Platz der Einheit&#8221;. Im Erdgeschoss ist außerdem ein Bürgersaal vorgesehen und eine akustisch abgrenzte Kinderbibliothek. Eine ganze Etage ist den <em>Brandenburgica</em> vorbehalten und es gibt Gespräche über einen Umzug der Volkshochschule in das Gebäude. Die Innengestaltung (Medienpräsentation) auf den Computeranimationen sind bisher bloße Platzhalter, versicherten mir Frau Mattekatt und der Bauherr (<a href="http://www.potsdam.de/cms/beitrag/10011115/66476/">KIS</a>).</p>
<p>Die Besucher der Ausstellung konnten es sich kaum vorstellen: das bisherige Eingangsfoyer hat lediglich die Tiefe eines der Raster des Skelettbaus: es soll jetzt die ganze Fläche umfassen. Eine Großzügigkeit, die eigentlich gar nicht zu Preußen passt, die aber dem <a href="http://hobohm.stikipad.com/lehre/show/Ort+der+Bibliothek">gesellschaftlichen Raum Bibliothek</a> sicher angemessen ist.</p>
<p>Interessanterweise führt der auf der Website der Bibliothek angegebene Link zum Beschluss der SVV ins Leere. Und in den offiziellen Niederschriften der Stadtverordnetenversammlungen ist bisher kein Beschluss dieser Art zu verzeichnet. So dass ich bei aller Euphorie bezüglich der allmählichen Realisierung neuer Bibliothekskonzepte in Deutschland doch dem Beitrag ein Fragezeichen hinzufügen müsste. Kultusministerin Wanka machte allerdings deutlich, dass es keine finanziellen Auseinandersetzungen mit dem Land diesbezüglich gebe&#8230;.</p>
<p>vgl. auch <a href="http://hobohm.edublogs.org/2007/02/24/slb-potsdam-durchbruch/">meinen  früheren Beitrag</a>.</p>
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		<title>Bibliotheken bringen hohe Zinsen</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/08/16/bibliotheken-bringen-hohe-zinsen/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 21:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[
&#8230; sagt die Märkische Allgemeine Zeitung heute. Und beschreibt, was Bibliothekswissenschaftler so machen:
Öffentliche Bibliotheken sind Wissensspeicher und kulturelles Gedächtnis, sind Werkstatt für Lernprozesse und Erkenntnisgewinn und erweisen sich als effiziente Suchmaschine für Informationen. Nutzer schätzen ihre Bibliothek als Ort der Begegnung und der Kommunikation, für gezielte Aus- und Weiterbildung, aber auch für eine anspruchsvolle Freizeitgestaltung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10999457/64289/"><img src="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/bilder/75495/80/0/0/56a8e440/22.jpg" height="207" width="315" /></a></p>
<p>&#8230; sagt die <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10999457/64289/">Märkische Allgemeine Zeitung</a> heute. Und beschreibt, was Bibliothekswissenschaftler so machen:</p>
<blockquote><p><em>Öffentliche Bibliotheken sind Wissensspeicher und kulturelles Gedächtnis, sind Werkstatt für Lernprozesse und Erkenntnisgewinn und erweisen sich als effiziente Suchmaschine für Informationen. Nutzer schätzen ihre Bibliothek als Ort der Begegnung und der Kommunikation, für gezielte Aus- und Weiterbildung, aber auch für eine anspruchsvolle Freizeitgestaltung. Doch investieren Stadt und Land genügend in ihre Bibliothek?<br />
[...]<br />
Bibliothekswissenschaftler der ganzen Welt sind bemüht, vor allem den wirtschaftlichen Wert zu beweisen, den Bibliotheken auf dem Wege über die Wissensanreicherung in den Köpfen ihrer Nutzer letztlich als Gewinn einbringen.</em></p></blockquote>
<p>Für die kleine Kolumne in der Lokalpresse eigentlich ein beachtlicher Text (vielen Dank Herr Klein. Dennoch ist es wieder ein Lehrstück in punkto Pressekontakt. Alle Hinweise darauf, dass diese Erkenntnis schon uralt ist und vor allem aus dem Unternehmensbereich stammt und dass die Methoden  interessanterweise bei Umweltanalysen verwandt werden, waren wohl zu kompliziert für die Leser. (Eine Stunde Interview: 90 Zeilen Text aus den überreichten Materialien.)</p>
<p>Steter Tropfen höhlt den Stein&#8230;</p>
<p><span id="more-293"></span>Der ganze Text aus Dokumentationsgründen:</p>
<blockquote>
<h3>Bibliotheken bringen hohe Zinsen</h3>
<h3>Fachhochschulstudie befasst sich mit Wert und Wirkung von Büchereien</h3>
</blockquote>
<blockquote><p><a title="1" name="1"></a>Öffentliche Bibliotheken sind Wissensspeicher und kulturelles Gedächtnis, sind Werkstatt für Lernprozesse und Erkenntnisgewinn und erweisen sich als effiziente Suchmaschine für Informationen. Nutzer schätzen ihre Bibliothek als Ort der Begegnung und der Kommunikation, für gezielte Aus- und Weiterbildung, aber auch für eine anspruchsvolle Freizeitgestaltung. Doch investieren Stadt und Land genügend in ihre Bibliothek?</p>
<p>Schon Goethe sprach bibliotheksökonomisch von einem &#8220;Capital, das geräuschlos unberechenbare Zinsen spendet.&#8221; Aber wie hoch sind die?</p>
<p>Bibliothekswissenschaftler der ganzen Welt sind bemüht, vor allem den wirtschaftlichen Wert zu beweisen, den Bibliotheken auf dem Wege über die Wissensanreicherung in den Köpfen ihrer Nutzer letztlich als Gewinn einbringen.</p>
<p>An der Fachhochschule Potsdam (FHP) realisierte die Diplomandin Sandra Blanck eine Studie zu Wert und Wirkung der Stadtbibliotheken von Berlin-Mitte. Dazu befragte sie eine repräsentative Gruppe von Nutzern, und da man an den Wissensbereich nicht unmittelbar finanziell herangehen kann, versuchte sie, mit indirekten Methoden dem &#8220;Phänomen Gewinn&#8221; auf die Spur zu kommen. So fragte sie, welchen Nutzen die einzelnen Probanden aus ihrer Bibliothek ziehen, wie viel Zeit sie in ihr verbringen und was sie in dieser Zeit verdient hätten. Sie wollte auch wissen, wie viel Geld die Nutzer für ihren spezifischen Wissenserwerb hätten ausgeben müssen, wenn es die Bibliothek nicht gebe usw. Dabei zeigte sich, dass mehr als die Hälfte der Befragten glauben, durch Nutzung der Bibliotheksangebote beruflich kreativer und produktiver tätig zu sein. Auf über 200 Euro würden sich für den Einzelnen die Kosten für Bildungsmedien aller Art summieren, wenn es die Bibliotheken nicht gebe. Die meisten würden oder könnten das aber nicht ausgeben.</p>
<p>Durchschnittlich waren die befragten Nutzer 68 Minuten in der Bibliothek. Bezogen auf einen einfachen Stundenlohn wäre den Berliner Nutzern ihr Bibliotheksbesuch somit fast sieben Millionen Euro wert. Berücksichtigt wurden in der Studie auch die üblichen Bibliotheksbilanzen wie Medienanschaffung, Ausleihen und jährliche Besucherzahlen.</p>
<p>&#8220;Das wichtigste Ergebnis unserer Methodenmix-Studie besteht im Beleg dafür, dass der Bezirk Berlin-Mitte mit jedem in seine Stadtbibliothek investierten Euro 5,6 Euro Gewinn erwirtschaftet&#8221;, erklärt Hans-Christoph Hobohm, Professor im FHP-Bereich Informationswissenschaften. Ähnliche Ergebnisse wurden in Großbritannien für die &#8220;British Library&#8221; (1:4,4) und in den USA für das Bibliothekensystem in Florida (1:9 ) errechnet. aka</p></blockquote>
<p>MAZ, 16.8.2007</p>
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		<title>Wert von Bibliotheken bei ekz-Skripte</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jul 2007 19:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>

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		<description><![CDATA[
Anlässlich des Festaktes zum 60 jährigen Jubiläum der ekz hatte ich letzte Woche das Vergnügen in Reutlingen den Stakeholdern der ekz und anderen wichtigen Personen des deutschen Bibliothekswesens wieder einmal deutlich zu machen, warum Bibliotheken so viel Wert sind für ihre Träger und dass man hier den Grundgedanken des Wissensmanagements wiederfinden kann.
Alle Anwesenden waren begeistert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.ekz.de/DBImages/full/2322.jpg" height="200" width="140" /></p>
<p>Anlässlich des <a href="http://www.ekz.de/4100.html" title="Festakt">Festaktes zum 60 jährigen Jubiläum der ekz</a> hatte ich letzte Woche das Vergnügen in Reutlingen den <em>Stakeholdern </em>der ekz und anderen wichtigen Personen des deutschen Bibliothekswesens wieder einmal deutlich zu machen, warum Bibliotheken so viel Wert sind für ihre Träger und dass man hier den Grundgedanken des Wissensmanagements wiederfinden kann.</p>
<p>Alle Anwesenden waren begeistert, dies so deutlich gesagt zu bekommen. Selten habe ich so viel direktes positives Feedback bekommen. Bleibt nur zu hoffen, dass diesen Text gerade auch die Personen lesen, die nicht da waren, weil sie Bibliotheken nicht genügend Wert beimessen, sich nach Reutlingen zu bemühen &#8230; und es fehlten in der Tat einige sogar aus den Reihen der Gesellschafter der ekz.</p>
<p>Der Vortrag ist erschienen in der Reihe <a href="http://www.ekz.de/4062.html" title="ekz Skripte">ekz-Skripte</a> unter dem Titel: <a href="http://www.ekz.de/files/1%5F2007%2D06%2D27%5FFestakt%5FProf%5FDr%5FHobohm%2Epdf" title="Vortragstext">Rechnen sich Bibliotheken? Vom Nutzen und Wert ihrer Leistungen</a>.<a href="http://www.ekz.de/files/1%5F2007%2D06%2D27%5FFestakt%5FProf%5FDr%5FHobohm%2Epdf"></a></p>
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