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	<title>LIS in Potsdam &#187; information behaviour</title>
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	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
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		<title>Payback: perfekte Vermarktung in der alten Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 20:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schön, dass sich jemand dieses Themas (Informationsentropie) annimmt. Frank Schirrmacher zeigt uns gleichzeitig, wie Informations- und Kommunikationsmedien (vor allem die klassischen) funktionieren. Und produziert selber Informationsfluten, denn er beherrscht die Klaviatur perfekt. Und darf in allen (wirklich allen: sogar in &#8220;Bild&#8221; wird er abgedruckt) sein Buch bewerben. Man muss dabei eben wissen, dass er Chef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 269px"><img title="Informationsflut (Quelle: moodle.zhaw.ch)" src="http://elearning.zhaw.ch/moodle/file.php/2288/Bilder/Informationsflut.jpg" alt="Informationsflut oder Logorrhoe" width="259" height="215" /><p class="wp-caption-text">Informationsflut oder Logorrhoe</p></div>
<p>Schön, dass sich jemand dieses Themas (Informationsentropie) annimmt. Frank Schirrmacher zeigt uns gleichzeitig, wie Informations- und Kommunikationsmedien (vor allem die klassischen) funktionieren. Und produziert selber Informationsfluten, denn er beherrscht die Klaviatur perfekt. Und darf in allen (wirklich allen: sogar in &#8220;Bild&#8221; wird er abgedruckt) sein Buch bewerben. Man muss dabei eben wissen, dass er Chef des Feuilletons der FAZ ist: er als Person ist eine Institution in unserer Rest-Gelehrtenrepublik. Und er schreibt gerne solche Bücher, die sich gut verkaufen. Trotzdem sind mir andere medienwissenschaftliche Reißer wie Neil Postman oder Richard Sennett um einiges lieber.</p>
<p>Dazu gibt es heute eine fast erfrischende Rezension im <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Frank-Schirrmacher-Payback-Internet;art138,2958796" target="_blank">Berliner Tagesspiegel</a>:</p>
<blockquote><p><em>„Payback“ ist das Buch eines Journalisten, der im Angesicht seiner eigenen Überforderung durch den information overload von Internet und Handy in konsequenter Ich-Perspektive dem Leser erklären will, „warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen“. Das Ganze ist im vollen Bewusstsein, dass jedes maschinenstürmerische Ansinnen nur lächerlich wäre, halb kulturkritisches Pamphlet, halb Ratgeber: in der Fülle des ausgebreiteten Materials immer anregend, mit leichter, gedanklich allerdings oft fahriger Hand geschrieben und in der Verengung des Horizonts auf die unmittelbare Gegenwart legitim.</em></p>
<p><em>Frank Schirrmacher beschreibt den historischen Wendepunkt, den er in den sich verselbstständigenden Informationstechnologien sieht, mit einer Dringlichkeit, die das bisher nur vage Empfundene begrifflich klar zu konturieren versucht – auch wenn die Klagen über Zerstreuung und Überreizung älter sind als das Netz. Mit Recht fürchtet er ein Lesen, das ins maschinelle Gelesenwerden umschlägt, ein Denken, das uns denkt: den Übergang von Selbstbestimmung zu Fremdbestimmung.</em></p></blockquote>
<p>Ob der Rezensent (Gregor Dotzauer) mit seiner Kritik das Buch wirklich treffend beschreibt, werde ich nicht beurteilen können, denn ich werde es nicht lesen.</p>
<p>Vielmehr bringt es mich erneut auf die These von Wayne Wiegand, der von den beiden blinden Flecken der Bibliothekswissenschaft sprach: dem Raum und dem Lesen. Dem Raum haben wir uns mittlerweile schon etwas gewidmet, aber wie Lesen in und mit Informationsinfrastrukturen funktioniert, ist weder erforscht noch benennbares Thema: vielmehr kann man einfach vom &#8220;maschinellen Gelesenwerden&#8221; sprechen. Die Rede von der Informationsflut ist so alt wie die Information selbst &#8211; wenn man so sagen darf. Jedes Zeitalter hat seine Medien und seine spezifischen Informationsfluten, und jedes Mal gibt es Personen des alten Paradigmas, die den Verlust der Informationskultur ja der Welt überhaupt beklagen. Die Klage über die Informationsflut: ein Generationenproblem?</p>
<p>(Immer noch lesbar: Wiegand, Wayne A. (1999): Tunnel Vision and Blind Spots. What the Past Tells Us about the Present; Reflections on the Twentieth-Century History of American Librarianship. In: <em>Library Quarterly</em>, Jg. 69, S. 1–32.)</p>
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		<title>Wert von Informationsarbeit: nützlicher Hinweis zur Messung des ROI von Bibliotheken</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/28/wert-von-informationsarbeit-nutzlicher-hinweis-zur-messung-des-roi-von-bibliotheken/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 08:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[outcome]]></category>
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		<category><![CDATA[Wert]]></category>

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Man kann ja nicht oft genug darauf hinweisen: der Wert von Information wird stets unterschätzt. Der aktuelle Boom von Bibliotheken (international) kann auch auf die Krise zurückgeführt werden, aber der Nutzennachweis von Bibliotheken ist als Methode schon recht lange bekannt und erreicht immer wieder schöne Ergebnisse. Auf eine sehr gute Zusammenfassung von Methode und Ergebnissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://inthelibrarywiththeleadpipe.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/libraries_will_get_you_through_21.jpg" alt="" width="300" height="165" /></p>
<p>Man kann ja nicht oft genug darauf hinweisen: der Wert von Information wird stets unterschätzt. Der aktuelle Boom von Bibliotheken (international) kann auch auf die Krise zurückgeführt werden, aber der Nutzennachweis von Bibliotheken ist als Methode schon recht lange bekannt und erreicht immer wieder schöne Ergebnisse. Auf eine sehr gute Zusammenfassung von Methode und Ergebnissen wies Jürgen Plieniger schon Anfang April in der ASpB-Liste &#8220;Erfolgsnachweis von Bibliotheken&#8221;: ASPB-ERFOLGSNACHWEIS-BIBLIOTHEKEN-L@LISTSERV.DFN.DE.</p>
<p>Der Blog: &#8220;Library with the Leadpipe&#8221; hat den umfangreichen Beitrag über das ROI<br />
von Bibliotheken unter dem Titel: &#8220;<a href="http://inthelibrarywiththeleadpipe.org/2009/are-you-worth-it-what-return-on-investment-can-and-can%E2%80%99t-tell-you-about-your-library/" target="_self">Are You Worth It? What Return on Investment Can and Can’t Tell You About Your Library</a>&#8220;. Hier findet man auch viele weiterführende Literaturhinweise.</p>
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		<title>Bewegte Bilder in Medienarchiven: wo bleibt die Nachfrage?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 07:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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		<description><![CDATA[
Das CineArchiv Digital hat gestern eine sehr gut besuchte Tagung als BMBF unterstützes &#8220;Innovationsforum&#8221; veranstaltet mit einiger Beteiligung von HPI und FHP. Unter dem Thema Multimedia/AV kommen die Grundbedingungen der Informationsarbeit gut zum Vorschein: wichtig ist immer noch die Trias: Sammeln &#8211; Erschließen &#8211; Vermitteln, aber das Hauptproblem ist das Geschäftsmodell und die (ausbleibende) Nachfrage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://cinearchiv.de/" target="_blank"><img src="http://cinearchiv.de/templates/siteground-j15-63/images/header_bg.jpg" alt="" width="323" height="86" /></a></p>
<p>Das <a href="http://cinearchiv.de/" target="_blank">CineArchiv Digital</a> hat gestern eine sehr gut besuchte Tagung als BMBF unterstützes &#8220;Innovationsforum&#8221; veranstaltet mit einiger Beteiligung von <a href="http://www.hpi.uni-potsdam.de/willkommen.html" target="_blank">HPI</a> und <a href="http://iw.fh-potsdam.de" target="_blank">FHP</a>. Unter dem Thema Multimedia/AV kommen die Grundbedingungen der Informationsarbeit gut zum Vorschein: wichtig ist immer noch die Trias: <em>Sammeln &#8211; Erschließen &#8211; Vermitteln</em>, aber das <a href="http://hashtags.org/tag/fx" target="_blank">Hauptproblem</a> ist das <strong>Geschäftsmodell</strong> und die (ausbleibende) Nachfrage der Nutzer. Oder ist 10% viel?</p>
<p>Schön nachzulesen bei &#8220;<a href="http://klisch.net/?p=1113" target="_blank">Hello &#8211; My Barcode is</a>&#8221; von Andreas Klisch.</p>
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		<title>Sixtus zu Recommender Systemen</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/03/06/sixtus-zu-recomender-systemen/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 10:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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Der neueste Film des elektrischen Reporters nimmt kritisch und sehr informativ Stellung zu Recommender Systemen: Ende des Mainstreams!? Oder Empfehleritis? Trend zum Großen Empfehlungsbruder und Zustandsmessung a la Twitter? Spannend wie immer.
Der Klappentext zu dem Film
Die Urlaubslektüre, die genau den eigenen Geschmack trifft, das Lied, das perfekt zur augenblicklichen Stimmung passt: Können solche persönlichen Tipps [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/106/"><img src="http://www.elektrischer-reporter.de/_template/menuedeko1.jpg" alt="" width="167" height="56" /></a></p>
<p>Der neueste Film des <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/106/">elektrischen Reporters</a> nimmt kritisch und sehr informativ Stellung zu <em>Recommender Systemen</em>: Ende des Mainstreams!? Oder Empfehleritis? Trend zum Großen Empfehlungsbruder und Zustandsmessung a la Twitter? Spannend wie immer.</p>
<p>Der Klappentext zu dem Film</p>
<blockquote><p><em>Die Urlaubslektüre, die genau den eigenen Geschmack trifft, das Lied, das perfekt zur augenblicklichen Stimmung passt: Können solche persönlichen Tipps von Computerprogrammen kommen? So genannte Empfehlungsmaschinen wollen für Internetnutzer die Hinweise von Freunden und die Beratung durch Fachhändler ersetzen. Bekanntes Beispiel ist das Online-Kaufhaus Amazon. Musik-Websites kommen kaum noch ohne Empfehlungsmaschinen aus. Solche Software beobachtet das Einkaufs- oder Hörverhalten genau und merkt sich die Vorlieben und Abneigungen der Nutzer. Wie funktioniert das? Die Macher der Musikplattformen Last.fm und Pandora erzählen, wie sie jedem ihrer Nutzer das perfekte persönliche Radio erschaffen wollen.</em></p></blockquote>
<p>In eigener Sache: Jakob Voß hatte unlängst einen schön lesbaren Überblickstext zu Empfehlungsdiensten im Handbuch &#8220;<a href="http://www.dashoefer.de/cgi-bin/produkte/produkte.pl?links=bereiche&amp;mitte=14&amp;rechts=Handb%C3%BCcher&amp;rechts_zs=1H-BIBLIO#1" target="_blank">Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen</a>&#8221; (Hgs. Hobohm/Umlauf) geschrieben. (Kap. 9.4.4)</p>
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		<title>Alte Welt gegen neue Welt (Fall Tauss)</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/03/05/alte-welt-gegen-neue-welt-fall-tauss/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 17:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[
Mario Sixtus, der elektrische Reporter, weist bei Twitter darauf hin, dass gegen Jörg Tauss (MDB) Beschuldigungen wegen Kinderpornographie erhoben wurden, während Tauss selber zeitgleich im Bundestag über die neuen Medien Twitter und Facebook spricht. (vgl. Nachricht in der Presse.) Tauss ist bekannt geworden als ein Verfechter der Bedeutung der Informationswirtschaft und gilt als &#8220;Versteher der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://profile.ak.facebook.com/v229/1820/120/n1373583838_2757.jpg" alt="" width="128" height="138" /></p>
<p><a href="http://twitter.com/sixtus">Mario Sixtus</a>, der elektrische Reporter, weist bei Twitter darauf hin, dass gegen <a href="http://www.facebook.com/home.php?tab=3#/profile.php?id=1373583838" target="_blank">Jörg Tauss (MDB)</a> Beschuldigungen wegen Kinderpornographie erhoben wurden, während Tauss selber zeitgleich im Bundestag über die neuen Medien Twitter und Facebook spricht. (vgl. <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Joerg-Tauss-SPD;art122,2744678">Nachricht in der Presse</a>.) Tauss ist bekannt geworden als ein Verfechter der Bedeutung der Informationswirtschaft und gilt als &#8220;Versteher der Neuen Medien&#8221;. Zumindest probiert er sie aus &#8211; wie seit einigen Wochen Twitter und Facebook. (wie ich finde professionell, erfolgreich und charmant&#8230;)</p>
<p>Regelrechte Verschwörung würde ich (im Gegensatz zu Sixtus) da nicht vermuten, sondern systemische Determination <img src='http://hobohm.edublogs.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Irgendwie war es ja zu erwarten, dass so jemand (post)modernes den anderen verdächtig wird. Dass es gleich so gewaltige Geschütze sein müssen, erstaunt allerdings etwas. Aber man erlebt es ja auch im Alltag, wie viel Angst die neue Welt auslöst (z.B. <a href="http://www.pnn.de/fragen-des-tages/159971/" target="_blank">gestern der Bericht im Tagesspiegel</a> über zunehmende Internetablehnung bei der Bevölkerung).</p>
<p>Das ist mehr als Digital Divide. Das ist eine tiefer liegende, problematischere Kluft, die immer dann entsteht, wenn ganze Weltbilder ins Wanken geraten.</p>
<p><em>Nachtrag 6.3.</em>: Tauss ist von seinen Ämtern zurückgetreten, obwohl gleichzeitg bestätigt wird, dass der dienstlich mit Kinderpornographie betraut war.</p>
<p><em>Telepolis 8.3.</em>: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/5/134175" target="_self">Mediale Hinrichtung eines Politikers</a> &#8211; woher kannte die Presse so schnell die Details?</p>
<p><em>im Netz seit 9.3.</em>: <a href="http://www.solidaritaet-fuer-joerg-tauss.de/" target="_blank">Solidaritätsplattform Causa Tauss</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Video-Vorlesung zu Semantic Web im Radio begutachtet</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/02/18/video-vorlesung-zu-semantic-web-im-radio-begutachtet/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 13:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auch das Radio interessiert sich für Semantic Web! Hat aber nicht so viel verstanden.
Vgl. auch den Beitrag von letzter Woche hier.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fritz.de/frz/grafik/header/logo.gif" alt="" width="150" height="106" /></p>
<p>Auch das <a href="http://moresemantic.blogspot.com/2009/02/radio-fritz-in-der-semantic-web.html" target="_blank">Radio</a> interessiert sich für Semantic Web! Hat aber nicht so viel verstanden.</p>
<p>Vgl. auch den <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/02/11/vorlesungstipp-semantic-web-als-elearning/">Beitrag von letzter Woche hier</a>.</p>
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		<item>
		<title>Hype vorbei! Nicht mehr bloggen: twittern, xingen, gesichtsbüchern</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/02/12/hype-vorbei-twittern-und-xingen-statt-bloggen/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 20:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
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		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[Hype]]></category>
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		<description><![CDATA[
Benedikt Köhler (Viralmythen, furukama, ethority) erklärt, dass Twitter, Facebook, Linkedin und Xing Funktionen des früheren Bloggens übernommen haben. Er ist jetzt bei ethority, einem schicken Startup mit passendem Slogan! David Weinberger lässt grüßen.
Endlich bin ich wieder im Trend bei Twitter.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ethority.de/" target="_blank"><img src="http://www.ethority.de/fileadmin/templates/ethority/img_layout/maerkte_gespraeche.gif" alt="" width="421" height="55" /></a></p>
<p>Benedikt Köhler (Viralmythen, furukama, ethority) erklärt, dass <a href="http://blog.metaroll.de/2009/02/09/das-ende-der-blogsphaere/" target="_blank">Twitter, Facebook, Linkedin und Xing Funktionen des früheren Bloggens</a> übernommen haben. Er ist jetzt bei ethority, einem schicken Startup mit passendem Slogan! David Weinberger lässt grüßen.</p>
<p>Endlich bin ich wieder im Trend bei <a href="http://twitter.com/hobohm" target="_blank">Twitter</a>.</p>
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		<title>Nutzerforschung durch Weblog, Usability-Studien und Marktforschung</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 20:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[Auskunft]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzer]]></category>
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Unergründlich waren auf dem Bibliothekartag in Mannheim die sicher tiefschürfenden Entscheidung über die Zusammenstellung der Themenkreissitzungen „Wissensvermittlung im Benutzerdialog“. So fand ich mich in einer Session mit einem Web2.0-Schwerpunkt und einigen Splittern Öffentlichkeitsarbeit und Nutzerforschung wieder. Lange habe ich (genau wie der Moderator der Sitzung) über den Sinn der Zusammenstellung gegrübelt (so ging es übrigens [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2008/06/bibtag-2008-mannheim-056.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-348" src="http://hobohm.edublogs.org/files/2008/06/bibtag-2008-mannheim-056-300x225.jpg" alt="Eingangsfoyer des Bibliothekartages" width="300" height="225" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Unergründlich waren auf dem Bibliothekartag in Mannheim die sicher tiefschürfenden Entscheidung über die Zusammenstellung der Themenkreissitzungen „Wissensvermittlung im Benutzerdialog“. So fand ich mich in einer Session mit einem Web2.0-Schwerpunkt und einigen Splittern Öffentlichkeitsarbeit und Nutzerforschung wieder. Lange habe ich (genau wie der Moderator der Sitzung) über den Sinn der Zusammenstellung gegrübelt (so ging es übrigens vielen Moderatoren der unterschiedlichen Sitzungen). Schließlich habe ich aber doch ein passendes Bild entwickelt: wir sind auf der Suche nach dem Nutzer – mit Studien und Konzepten oder mit neuen Technologien, die unsere Nutzer schon bedienen. <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]-->Sühl-Strohmenger (Freiburg) brachte es eingangs auf den Punkt: bisherige Nutzerstudien sind „Defizitstudien“, die immer wieder erstaunt feststellen, dass die Nutzer die professionellen Informationsarchitekturen nicht verstehen, geschweige denn nutzen. Er zeigte eine Reihe von Grundbedingungen auf, die die neuen Nutzergenerationen (vor allem an den Hochschulen) mitbringen bzw. die sich durch die Technologieentwicklung ergeben. Leider zog er dann aber nicht wirklich die Konsequenz, die Frage nach dem Nutzer ernsthaft anzupacken. „Züchten wir Erschließungsamateure?“ ist sein Monitum im Hinblick auf die Einbindung von Web2.0-Ansätzen in die professionellen Informationsarchitekturen und nicht: „der Nutzer läuft uns weg“. <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]-->Treffend fasste dies aber G. Richter aus Göttingen zusammen: „Wenn zwei Welten sich begegnen: Nutzer und Bibliothek“. Spannend war hier der konkrete Einblick in Usability-Studien. Er machte deutlich, dass wir z.B. bei der Suche nach dem Nutzer wissenschaftlich, z.B. theoriegeleitet vorgehen müssen. Usability Forschung lässt sich von der Handlungstheorie leiten, bei der die wissenschaftliche Detektivarbeit darin besteht, herauszufinden, welches die Fortsetzungserwartungen des Nutzers eines Informationssystems (z.B. einer Website) sind. Sein Demofilm aus einer Usability-Studie zeigte deutlich, dass der Nutzer anders tickt als Website-Konstrukteure dies denken, andere Erwartungen hat darüber, was sich hinter einem Button befindet: „Weiter“ auf einer Trefferseite einer Datenbank bedeutet z.B. nicht „nächste Seite in der Trefferliste“, sondern „weiter im Bestellvorgang auf dem Weg zur gewünschten Information“. <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]-->Den Hauptteil der langen Session bildeten mehrere Vorträge zu neuen Möglichkeiten des Nutzerkontaktes: über die Vorstellung des Relaunchs der Deutschen Internetbibliothek, zum PR mit neuen Medien oder der Auskunft mit Chatbots bis hin zu der Fallstudie der Einführung eines Corporate Blog der UB der TU Dortmund. <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]-->Gespräche am Rande der Veranstaltung zeigten, dass trotz der ermutigenden Beispiele der Suche nach dem Nutzer, die Methoden dafür noch extrem skeptisch eingeschätzt werden. Usability-Forschung wurde mir gegenüber von gestandenen Kollegen als exotische Spielerei abgetan und Weblogs als gefährliches Ding, dass man doch lieber nicht machen sollte.</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2008/06/bibtag-2008-mannheim-008.jpg"><img class="size-medium wp-image-347" style="margin: 10px" src="http://hobohm.edublogs.org/files/2008/06/bibtag-2008-mannheim-008-300x225.jpg" alt="Vortrag Werner / Hobohm in Mannheim" width="300" height="225" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Wie gesagt, Herr Dr. Werner und ich fühlten uns mit unserem Vortrag zum strategischen Management etwas deplatziert. Im Kern handelte es sich bei unserem Beitrag darum, aufzuzeigen, wie projektorientierte Managementausbildung fruchtbar gemacht werden kann für die eigene Managementpraxis. In diesem Fall konnte die Philologische Bibliothek der FU Berlin aus einer mit Studierenden der FH Potsdam durchgeführten Marktforschung konkrete Argumente für die organisationsinterne Weiterentwicklung des Bibliotheksangebotes ziehen und erfolgreich in den Verhandlungen mit der Universitätsleitung einsetzen. Um Nutzerforschung handelte es sich dabei natürlich nicht. Eher um Marktsegmentierung.</p>
<p>Zum <a href="http://hobohm.edublogs.org/2008/05/31/nutzerforschung-auf-dem-bibliothekartag/" target="_blank">Vortrag</a>.</p>
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		<title>Nutzerforschung auf dem Bibliothekartag</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2008 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Ort der Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[information behaviour]]></category>
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		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächsten Dienstag (3.6.) habe ich in Mannheim die Gelegenheit, einmal aus dem Nähkästchen der Bibliotheksmanagementlehre zu berichten. Zusammen mit Herrn Dr. Werner von der Philologie-Bibliothek der FU Berlin, berichte ich über ein Nutzerbefragungsprojekt, das eine Studierendengruppe mit mir im Wintersemester 2006/07 im Berlin Brain durchgeführt hat. Es kamen interessante Ergebnisse für die Bibliothek heraus und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nächsten Dienstag (3.6.) habe ich in Mannheim die Gelegenheit, einmal aus dem Nähkästchen der Bibliotheksmanagementlehre zu berichten. Zusammen mit Herrn Dr. Werner von der Philologie-Bibliothek der FU Berlin, berichte ich über ein Nutzerbefragungsprojekt, das eine Studierendengruppe mit mir im Wintersemester 2006/07 im Berlin Brain durchgeführt hat. Es kamen interessante Ergebnisse für die Bibliothek heraus und für die Nutzer änderte sich in der Tat einiges danach. Auch die Bibliothek profitierte von den Ergebnissen im Hinblick auf die Verhandlungen mit dem Unterhaltsträger. Die Studierenden haben &#8211; denke ich &#8211; ein Nutzerforschungsprojekt hautnah erlebt (stöhn) und viel gelernt. Für den Dozenten war es vor allem aufwändiger als gedacht. Und man muss dann immer doch Abstriche machen&#8230;. Bei der Bearbeitung des Vortrags merkte ich dann, dass das Projektmanagement vor allem am Schluss doch sehr zu wünschen übrig ließ. Da waren nur alle froh, dass es abgeschlossen und präsentiert worden war.</p>
<div id="__ss_438299" style="width: 425px;text-align: left"><object classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=hobohmwernernutzerbefragungalsstudentischesmanagementprojekt-1212184690527628-9" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=hobohmwernernutzerbefragungalsstudentischesmanagementprojekt-1212184690527628-9" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px"><a href="http://www.slideshare.net/?src=embed"><img style="border:0px none;margin-bottom:-5px" src="http://static.slideshare.net/swf/logo_embd.png" alt="SlideShare" /></a> | <a title="View Nutzerbefragung als studentisches Managementprojekt on SlideShare" href="http://www.slideshare.net/Hobohm/nutzerbefragung-als-studentisches-managementprojekt?src=embed">View</a> | <a href="http://www.slideshare.net/upload?src=embed">Upload your own</a></div>
</div>
<p>Kaum zu glauben, dies ist mein erster Vortrag auf dem Deutschen Bibliothekartag. Nach IFLA; ASpB, Online-Tagungen etc. bin ich doch noch dort angekommen. Enormer bürokratischer Aufwand! Und eine riesige Ehre angenommen zu werden. Habe ich noch bei keiner anderen Tagung erlebt. Und so groß ist dieses Familientreffen ja nun doch nicht.</p>
<p>&#8230; dieser Weg &#8230; über die Mennheimer Brück&#8230;</p>
<p>Sehen wir uns?</p>
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		<title>IuD Neuauflage? Dokumentare vor der Wende</title>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2008 16:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[IuD]]></category>
		<category><![CDATA[Paradigma]]></category>
		<category><![CDATA[Retrieval]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einem Workshop bei der GESIS hatte ich am Freitag (17.5.) und Montag (19.5.) die Gelegenheit über neuere Entwicklungen und Tendenzen in der Informationswissenschaft zu sprechen, speziell über den Kernbereich IuD/Retrieval/Informationsvermittlung. Es war deshalb so spannend, weil die Dokumentare des IZ Sozialwissenschaften und die dort forschenden Informationswissenschaftler ja unlängst von der BLK zur Speerspitze der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einem Workshop bei der <a href="http://www.gesis.org/IZ/index.htm" target="_blank">GESIS </a>hatte ich am Freitag (17.5.) und Montag (19.5.) die Gelegenheit über neuere Entwicklungen und Tendenzen in der Informationswissenschaft zu sprechen, speziell über den Kernbereich IuD/Retrieval/Informationsvermittlung. Es war deshalb so spannend, weil die Dokumentare des IZ Sozialwissenschaften und die dort forschenden Informationswissenschaftler ja unlängst von der <a href="http://www.blk-bonn.de/papers/heft138.pdf" target="_blank">BLK</a> zur Speerspitze der informationswissenschaftlichen Entwicklung erhoben wurden (Arbeitsgruppe &#8216;Zukunft der Fachinformation&#8217;).</p>
<div style="text-align: left" id="__ss_417777"><object height="355" width="425"><param name="movie"></param><param name="allowFullScreen"></param><param name="allowScriptAccess"></param><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=fachinformation20webfassung-1211298628084957-8" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" height="355" width="425"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px"><a href="http://www.slideshare.net/?src=embed"><img src="http://static.slideshare.net/swf/logo_embd.png" /></a> | <a href="http://www.slideshare.net/Hobohm/fachinformation-neue-version?src=embed" title="View 'Fachinformation, neue Version?' on SlideShare">View</a> | <a href="http://www.slideshare.net/upload?src=embed">Upload your own</a></div>
</div>
<p>Marc Rittberger und Christa Womser-Hacker waren die beiden anderen Referenten, die insgesamt ein sehr differenziertes Bild von &#8220;Fachinformation aktuell&#8221; zeichneten. Marc Rittberger stellte die integrativen Dienstleistungen des IZ Bildung vor und Christa Womer-Hacker berichtete über die aktuellen Entwicklungen in der klassischen Retrieval Forschung. Mein Hauptthema war die von Ingwersen und Järvelin postulierte Wende in der Retrieval Forschung und der Neuansatz von Informationsverhaltensforschung, der sich in den letzten 15 Jahren herausgebildet hat:</p>
<ul>
<li>Ingwersen, Peter; Järvelin, Kalervo: <a href="http://portal.acm.org/citation.cfm?id=1095627" target="_blank"><em>The turn: integration of information seeking and retrieval in conntext</em></a>, Dordrecht u.a.: Springer, 2005. (Kluwer international series on information retrieval)</li>
<li><a href="http://books.infotoday.com/asist/theorofinbeh.shtml" target="_blank"><em>Theories of information behavior</em></a>, hrsg. v.  Karen E. Fisher, Sanda Erdelez und Lynne Mckechnie, Medford, N.J: Information Today, 2005. (ASIST monograph series)</li>
</ul>
<p>Kombiniert mit der 2.0-Debatte, den Technologie-Hypes und einigen klassischen Erkenntnissen der Informationswissenschaft ergibt sich zunächst für mich ein erstes Bild einer gänzlich anderen Ausrichtung von Informationsarbeit generell. Wie diese konkret aussehen soll, kann ich allerdings auch noch nicht sagen: ich weiß nur, dass die Informationsnutzer, für die Dokumentare produzieren, auch schon (wo)anders sind. Und die Fachinformation muss diesen neuen Geschäftsmodellen folgen und nicht nur weiter an nutzerfernen Informationssystemen basteln.</p>
<p>Was ich vor Jahren im Bibliotheksbereich mit eingeführt habe &#8211; nämlich einmal über Dienstleistungsqualität nachzudenken &#8211; scheint im IuD-Bereich noch nicht sehr angekommen zu sein. Es gab im Auditorium Erstaunen darüber, dass der Nutzer bstimmt, was er für Qualität hält, selbst wenn die gelieferte Information schlecht oder falsch ist. Unsere tägliche Erfahrung mit Google zeigt es uns aber täglich am eigenen Leib, wie schnell wir mit Information zufrieden sind.</p>
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