Archive for the 'information behaviour' Category

Jun 06 2008

Nutzerforschung durch Weblog, Usability-Studien und Marktforschung

Eingangsfoyer des Bibliothekartages

Unergründlich waren auf dem Bibliothekartag in Mannheim die sicher tiefschürfenden Entscheidung über die Zusammenstellung der Themenkreissitzungen „Wissensvermittlung im Benutzerdialog“. So fand ich mich in einer Session mit einem Web2.0-Schwerpunkt und einigen Splittern Öffentlichkeitsarbeit und Nutzerforschung wieder. Lange habe ich (genau wie der Moderator der Sitzung) über den Sinn der Zusammenstellung gegrübelt (so ging es übrigens vielen Moderatoren der unterschiedlichen Sitzungen). Schließlich habe ich aber doch ein passendes Bild entwickelt: wir sind auf der Suche nach dem Nutzer – mit Studien und Konzepten oder mit neuen Technologien, die unsere Nutzer schon bedienen.

Sühl-Strohmenger (Freiburg) brachte es eingangs auf den Punkt: bisherige Nutzerstudien sind „Defizitstudien“, die immer wieder erstaunt feststellen, dass die Nutzer die professionellen Informationsarchitekturen nicht verstehen, geschweige denn nutzen. Er zeigte eine Reihe von Grundbedingungen auf, die die neuen Nutzergenerationen (vor allem an den Hochschulen) mitbringen bzw. die sich durch die Technologieentwicklung ergeben. Leider zog er dann aber nicht wirklich die Konsequenz, die Frage nach dem Nutzer ernsthaft anzupacken. „Züchten wir Erschließungsamateure?“ ist sein Monitum im Hinblick auf die Einbindung von Web2.0-Ansätzen in die professionellen Informationsarchitekturen und nicht: „der Nutzer läuft uns weg“.

Treffend fasste dies aber G. Richter aus Göttingen zusammen: „Wenn zwei Welten sich begegnen: Nutzer und Bibliothek“. Spannend war hier der konkrete Einblick in Usability-Studien. Er machte deutlich, dass wir z.B. bei der Suche nach dem Nutzer wissenschaftlich, z.B. theoriegeleitet vorgehen müssen. Usability Forschung lässt sich von der Handlungstheorie leiten, bei der die wissenschaftliche Detektivarbeit darin besteht, herauszufinden, welches die Fortsetzungserwartungen des Nutzers eines Informationssystems (z.B. einer Website) sind. Sein Demofilm aus einer Usability-Studie zeigte deutlich, dass der Nutzer anders tickt als Website-Konstrukteure dies denken, andere Erwartungen hat darüber, was sich hinter einem Button befindet: „Weiter“ auf einer Trefferseite einer Datenbank bedeutet z.B. nicht „nächste Seite in der Trefferliste“, sondern „weiter im Bestellvorgang auf dem Weg zur gewünschten Information“.

Den Hauptteil der langen Session bildeten mehrere Vorträge zu neuen Möglichkeiten des Nutzerkontaktes: über die Vorstellung des Relaunchs der Deutschen Internetbibliothek, zum PR mit neuen Medien oder der Auskunft mit Chatbots bis hin zu der Fallstudie der Einführung eines Corporate Blog der UB der TU Dortmund.

Gespräche am Rande der Veranstaltung zeigten, dass trotz der ermutigenden Beispiele der Suche nach dem Nutzer, die Methoden dafür noch extrem skeptisch eingeschätzt werden. Usability-Forschung wurde mir gegenüber von gestandenen Kollegen als exotische Spielerei abgetan und Weblogs als gefährliches Ding, dass man doch lieber nicht machen sollte.

Vortrag Werner / Hobohm in Mannheim

Wie gesagt, Herr Dr. Werner und ich fühlten uns mit unserem Vortrag zum strategischen Management etwas deplatziert. Im Kern handelte es sich bei unserem Beitrag darum, aufzuzeigen, wie projektorientierte Managementausbildung fruchtbar gemacht werden kann für die eigene Managementpraxis. In diesem Fall konnte die Philologische Bibliothek der FU Berlin aus einer mit Studierenden der FH Potsdam durchgeführten Marktforschung konkrete Argumente für die organisationsinterne Weiterentwicklung des Bibliotheksangebotes ziehen und erfolgreich in den Verhandlungen mit der Universitätsleitung einsetzen. Um Nutzerforschung handelte es sich dabei natürlich nicht. Eher um Marktsegmentierung.

Zum Vortrag.

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Mai 31 2008

Nutzerforschung auf dem Bibliothekartag

Nächsten Dienstag (3.6.) habe ich in Mannheim die Gelegenheit, einmal aus dem Nähkästchen der Bibliotheksmanagementlehre zu berichten. Zusammen mit Herrn Dr. Werner von der Philologie-Bibliothek der FU Berlin, berichte ich über ein Nutzerbefragungsprojekt, das eine Studierendengruppe mit mir im Wintersemester 2006/07 im Berlin Brain durchgeführt hat. Es kamen interessante Ergebnisse für die Bibliothek heraus und für die Nutzer änderte sich in der Tat einiges danach. Auch die Bibliothek profitierte von den Ergebnissen im Hinblick auf die Verhandlungen mit dem Unterhaltsträger. Die Studierenden haben - denke ich - ein Nutzerforschungsprojekt hautnah erlebt (stöhn) und viel gelernt. Für den Dozenten war es vor allem aufwändiger als gedacht. Und man muss dann immer doch Abstriche machen…. Bei der Bearbeitung des Vortrags merkte ich dann, dass das Projektmanagement vor allem am Schluss doch sehr zu wünschen übrig ließ. Da waren nur alle froh, dass es abgeschlossen und präsentiert worden war.

Kaum zu glauben, dies ist mein erster Vortrag auf dem Deutschen Bibliothekartag. Nach IFLA; ASpB, Online-Tagungen etc. bin ich doch noch dort angekommen. Enormer bürokratischer Aufwand! Und eine riesige Ehre angenommen zu werden. Habe ich noch bei keiner anderen Tagung erlebt. Und so groß ist dieses Familientreffen ja nun doch nicht.

… dieser Weg … über die Mennheimer Brück…

Sehen wir uns?

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Mai 20 2008

IuD Neuauflage? Dokumentare vor der Wende

Auf einem Workshop bei der GESIS hatte ich am Freitag (17.5.) und Montag (19.5.) die Gelegenheit über neuere Entwicklungen und Tendenzen in der Informationswissenschaft zu sprechen, speziell über den Kernbereich IuD/Retrieval/Informationsvermittlung. Es war deshalb so spannend, weil die Dokumentare des IZ Sozialwissenschaften und die dort forschenden Informationswissenschaftler ja unlängst von der BLK zur Speerspitze der informationswissenschaftlichen Entwicklung erhoben wurden (Arbeitsgruppe ‘Zukunft der Fachinformation’).

Marc Rittberger und Christa Womser-Hacker waren die beiden anderen Referenten, die insgesamt ein sehr differenziertes Bild von “Fachinformation aktuell” zeichneten. Marc Rittberger stellte die integrativen Dienstleistungen des IZ Bildung vor und Christa Womer-Hacker berichtete über die aktuellen Entwicklungen in der klassischen Retrieval Forschung. Mein Hauptthema war die von Ingwersen und Järvelin postulierte Wende in der Retrieval Forschung und der Neuansatz von Informationsverhaltensforschung, der sich in den letzten 15 Jahren herausgebildet hat:

Kombiniert mit der 2.0-Debatte, den Technologie-Hypes und einigen klassischen Erkenntnissen der Informationswissenschaft ergibt sich zunächst für mich ein erstes Bild einer gänzlich anderen Ausrichtung von Informationsarbeit generell. Wie diese konkret aussehen soll, kann ich allerdings auch noch nicht sagen: ich weiß nur, dass die Informationsnutzer, für die Dokumentare produzieren, auch schon (wo)anders sind. Und die Fachinformation muss diesen neuen Geschäftsmodellen folgen und nicht nur weiter an nutzerfernen Informationssystemen basteln.

Was ich vor Jahren im Bibliotheksbereich mit eingeführt habe - nämlich einmal über Dienstleistungsqualität nachzudenken - scheint im IuD-Bereich noch nicht sehr angekommen zu sein. Es gab im Auditorium Erstaunen darüber, dass der Nutzer bstimmt, was er für Qualität hält, selbst wenn die gelieferte Information schlecht oder falsch ist. Unsere tägliche Erfahrung mit Google zeigt es uns aber täglich am eigenen Leib, wie schnell wir mit Information zufrieden sind.

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Mai 17 2008

Bibcamp in Potsdam und Berlin

Bibcamp im FHP Schaufenster

Erste bibliothekarische Unkonferenz in Deutschland im Schaufenster der Fachhochschule Potsdam!

Die zweite Inetbib-Tagung war vor 10 Jahren in Potsdam. Damals war das “Internet in Bibliotheken” und deren Mailinglisten noch recht revolutionär. An diesem Wochenende fand in Potsdam die erste Unkonferenz statt zum Thema Web2.0 in Bibliotheken. Vom Thema her gesehen auch wieder mit der gleichen Verspätung: in der Außenwelt ist es längst schon nicht mehr hype.

Die Tagung machte aber auch deutlich, dass die jungen und alten Wilden der Bibliothek2.0 Bewegung, den Paradigmenwechsel doch schon weitergehend verstehen: es dreht sich nicht bloß um eine neue Technik, sondern ganz einfach um einen fundamentalen gesellschaftlichen Wandel. Neben technischen Details wurde deshalb vorwiegend diskutiert, wie die Informationsinfrastruktur, die die Bibliotheken mit Steuergeldern aufrecht erhalten, den aktuellen Nutzergewohnheiten angepasst werden können. Hauptproblem scheinen die starren bürokratischen Verkrustungen in Deutschland zu sein: die passen ganz und gar nicht zu der neuen Welt der multiplen spielerischen Möglichkeiten des Web2.0.

Ca. 80 bis 100 “Innovatoren” der Bibliotheks- und IT-Welt trafen sich in Potsdam am Freitag und debattierten am Samstag in der HU Berlin weiter. Ein paar Bilder davon haben Dierk Eichel und ich geschossen; vielleicht gibt es auch einen Film. Mehr dazu auf bibcamp.de und in den News des Fachbereichs Informationswissenschaften der FHP.

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Feb 15 2008

Horizon zieht Bilanz: alles wird “social”

Der neue Horizon Report ist da. Mit allen in Web1.0 und 2.0 zur Verfügung stehenden Mitteln wird er bearbeitet und präsentiert: sehenswert die Videopräsentation von Educause und das Wiki von NMC.

Aus den nun vorliegenden fünf Delphi Studien zur zukünftigen Entwicklung von Lerntechnologien werden diesmal “Metatrends” ausgemacht und diskutiert:

Die aktuellen Trends Anfang 2008 sind:

“Time to Adoption” unter einem Jahr:

Grassroots Video
Collaboration Webs

“Time to Adoption” zwei bis drei Jahre:

Mobile Broadband
Data Mashups

“Time to Adoption” vier bis fünf Jahre:

Collective Intelligence
Social Operating Systems

In meiner Interpretation: neben der dafür notwendigen Technik ist vor allem der Antrieb die zunehmende Erkenntnis, dass Information etwas soziales ist. Vor dem Hintergrund der Brockhaus Entscheidung letzte Woche, nur noch online zu publizieren (also der Wikipedia das Feld zu überlassen) erstaunt die Einschätzung der Collective Intelligence als einer erst in fünf Jahren reifen Entwicklung. Auch die anderen “Time-to-Adoption” sind vergleichsweise konservativ gesehen. Könnte dies eine amerikanische Entwicklung sein und Europa holt auf?

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Sep 14 2007

Chinesische Archivare auf Wissensakquise in Deutschland

Pressemeldung in den Potsdamer Neuesten Nachrichten, 14.9.2007

Diese Woche war eine Delegation chinesischer Bibliothekare an der Fachhochschule Potsdam.

In einem eintägigen Workshop wurde über Bestandsaufbau und Langzeitarchivierung diskutiert und von vier Kollegen des Fachbereichs Informationswissenschaften Einführungen und Überblicke zu der Diskussion in Deutschland gegeben. Im Gegensatz zu vielen vorherigen, ähnlichen Delegationen, die wir am Fachbereich begrüßen konnten, hatten wir den Eindruck gewonnen, dass wirkliches fachliches Interesse bestand, und die Vorträge den Teilnehmern inhaltlich entgegen kamen. Wirklich sagen kann es es durch die Sprachbarriere natürlich nicht. Ich bin aber sicher, dass Jin TAN (auf dem Pressebild im Vordergrund) auch gut mitgeholfen hat, seinen Landsleuten ein adäquates Bild vom deutschen Archiv- und Bibliothekswesen zu verschaffen. (Vielleicht berichtet er in seinem eigenen Blog von seinem persönlichen Eindruck?)

Interessant allerdings der entsprechende Pressebericht in den Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 14.9.2007, in dem man dann doch den Wissenstransfer vermuten könnte, den DER SPIEGEL unlängst thematisierte.

Diese Einschätzung der Presse tut jedoch dem fachlichen Kontakt und dem interkulturellen Austausch keinen Abbruch. Ich denke, für alle Beteiligten, Teilnehmer wie Dozenten, war der Workshop eine Bereicherung.

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Sep 02 2007

Librarian Action eine Utopie?

Nancy Pearl

Ich habe mir endlich die Deluxe Ausgabe der Librarian Action Figure gegönnt - zumal Nancy Pearl im Oktober nach Berlin/Potsdam kommen wird und ich mir sie dann im Original ansehen kann. Während die ursprüngliche Figur ohne Kontext kam (the context that unruly beast, Brenda Dervin), hat die neue Version (und offensichtlich gibt es nur noch diese) eine Zusatzausstattung, die deutlich machen soll, wofür sie steht: ”

Deluxe Nancy Pearl LIBRARIAN ACTION FIGURE comes with Library Backdrop, Book Truck, Books, Reference Desk and Computer

Wenn das nichts ist. Und so sieht sie jetzt aus:

Nancy Pearl with her background

ihr schickes blaues Dress ist jetzt rot geworden, ihre Brille moderner. Aber Psst! macht sie noch immer! (Hier eine größere Version des Bildes: Nancy Pearl). Auf der Verpackung ist zu lesen, dass sie die Initiatorin der Aktionen “eine Stadt liest ein Buch ist” (vgl. auch “Potsdam liest ein Buch“). Sie ist also nicht nur das Modell für diese hübsche Ironie-Figur, die die amerikanischen Bibliothekare so lieben. Sie ist bekannt für ihr außerordentliches Engagement für Lesen und Literatur - eine Elke Heidenreichs der USA vielleicht - nur dass Elke Heidenreich nicht auch noch leitende Bibliothekarin ist. In dem Sortiment der Figur kommt auch eins ihrer eigenen Bücher mit: auf dem Bild meiner Szene hält sie “More Book Lust” in der linken Hand.

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Mai 31 2007

LIS in Potsdam: erst ein Jahr dabei

LIS in Potsdam Layout vor einem Jahr

Am Anfang sah es anders aus: das Weblog LIS in Potsdam. Aber nicht sehr. Seit dem 26. Mai letzten Jahres frisst dieses Web-Monster meine Zeit. 170 posts seitdem sowie 93 comments und 28 categories.

In manchen Fällen hat es sich in der Tat als das herausgestellt, als das es gedacht war. Manchmal wundere ich mich aber immer noch wie wenig Studenten (auch online) lesen. Andererseits ergaben sich aber wirklich auch soziale Vernetzungen mit diesem Medium.
Wesentliches Ergebnis dieses Experiments ist vor allem das jedes Schreibens: nur über die eigene Bearbeitung eines Themas, die gedankliche Zusammenfassung lernt man wirklich.

Vielfach habe ich hier publiziert, auf eine Art und auch Frequenz, in der ich sonst nicht hätte publizieren können. Auch der Stil dieser Textsorte ist immer noch anregend.

Deutlich unterscheidet sich dieses Medium von anderen Web2.0 Anwendungen. Zum bookmarken eignet es sich z.B. nicht so sehr - aber doch zum inhaltlichen Sammeln von Themen, die sich dann in einem Wiki noch weiter kristallisieren - sofern die Zeit bleibt.

Wichtig aber auch gerade heute wieder die Bestätigung der These: ein Jahr sind in der Tat vier Web-Jahre - so kommt es mir zumindest vor.

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Mai 28 2007

Baby Boomers und Generation Y - als Bibliotheksnutzer oder Mitarbeiter

Generation Y values

Das im amerikanischen Marketing so beliebte Klassifizieren von Generationen wurde auf der CBPQ Konferenz vorletzte Woche den frankophonen kanadischen Bibliothekaren noch einmal deutlich erklärt von René-Louis Dessureault (SNI) mit allen Konsequenzen für Bibliotheken und Informationseinrichtungen.

  • Die “große ’stille’ Generation” der Jahre 1922 bis 1945 hat Angst vor Technik (nur 22% davon sind online). Ihre Leitideen sind ‘Kontrolle’ und ‘Opfer’. Sie sehen die Bibliothek als Dienstleister.
  • Die “Baby Boomers” sind die zwischen 1946 und 1964 geborenen, die optimistsichen Vielarbeiter, die sich selbst zurechtfinden und die Bibliothek eher als Berater und Anleitung brauchen.
  • Die berühmte “Generation X” (X weil zwischen Kindern und Eltern “eingeklemmt”) sind zwischen 1965 und 1978 geboren. Sie sind typische Schlüsselkinder, weil ihre Eltern so viel arbeiten. Deshalb sind sie sehr autonom, haben aber auch nichts zu verlieren, sind skeptisch, finden sich zurecht. Die Bibliothek sollte sich ihnen als Berater “verkaufen”.
  • Schwierig ist die neue “Generation Y” oder auch NetGen oder Millenium Generation aus den Jahren von 1979 bis ca. 2000. Sie sind online aufgewachsen und perfekt im Umgang mit der Technik. Hier brauchen sie keine Beratung und mögen keine Schulung. Sie pflegen eher Kontakte und Netzwerke, mit denen sie weiterhelfen. Sie gelten als unkritisch und brauchen deshalb keine Bewertung z.B. durch Bibliothekare. Nutzer dieser Generation sollten die Bibliotheken paritizipieren lassen, denn sie gelten als “multidirektionell”, ‘vielfacettenreich’.

Und gerade zu letzeren bringt der ACRLBlog gestern einen weiterführenden Tipp: Field Guide to Generation Y. Z.B. brauchen Personen dieser Altersgruppe mehr persönliche Aufmerksamkeit als ältere. Und vor allem: die Gen Y ist anders als man es sich vorstellt. Folgerung von Dessureault: zunehmend verlangen Bibliothekskunden noch mehr spezifische Aufmerksamkeit und Kundenorientierung. Bibliotheken und Informationsanbieter müssen sich spezifischer auf die Kundenverhaltensweisen einstellen, wo es früher noch möglich war, einfach Produkte und Dienstleistungen pauschal anzubieten.

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Mai 08 2007

b2i ist online

b2i Logo
Schauen wir mal: b2i ist online.

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