<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>LIS in Potsdam &#187; Curriculum</title>
	<atom:link href="http://hobohm.edublogs.org/category/curriculum/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://hobohm.edublogs.org</link>
	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Dec 2009 07:02:16 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>LIS Berufe: Ausmaß der Änderungen unklar</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/05/14/lis-berufe-ausmas-der-anderungen/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/05/14/lis-berufe-ausmas-der-anderungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 20:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/?p=394</guid>
		<description><![CDATA[
Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet heute über die Tagung des Fachbereichs in knapper, aber recht korrekter Weise. (Nach den vielen negativen Erfahrungen, die wir mit der Presse in den letzten Wochen gemacht haben eher ein positives Beispiel). Schade nur, dass wieder so wenig Platz für das so wichtige Thema der Informationsgesellschaft bleibt.
TAGUNG: Archivar im Zeitalter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zeitungsteam-koeln.de/portal/vms_verlage/pics/logos/Maerkische-Allgemeine.png" alt="" width="187" height="35" /></p>
<p>Die <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11507906/64289/Potsdamer-Diskussion-ueber-die-Zukunft-eines-Berufsstandes-Ausmass.html" target="_blank">Märkische Allgemeine Zeitung</a> berichtet heute über die Tagung des Fachbereichs in knapper, aber recht korrekter Weise. (Nach den vielen negativen Erfahrungen, die wir mit der Presse in den letzten Wochen gemacht haben eher ein positives Beispiel). Schade nur, dass wieder so wenig Platz für das so wichtige Thema der Informationsgesellschaft bleibt.</p>
<blockquote><p><strong>TAGUNG: Archivar im Zeitalter des Internets</strong></p>
<p><strong>Potsdamer Diskussion über die Zukunft eines Berufsstandes / Ausmaß der Änderungen oft nicht klar<br />
</strong></p>
<p>„Wer braucht noch Archivare?“, fragte unlängst Ulrich Kampffmeyer von der Hamburger Project Consult Unternehmensberatung auf einer Tagung an der Fachhochschule Potsdam (FHP). Tatsächlich scheint im Zeitalter digitaler Informationsverarbeitung diese Frage nicht abwegig. Doch bei dem Potsdamer Treffen mit 95 Teilnehmern stellte sich heraus, dass der Berufsstand des Archivars und Bibliothekars auch in der Welt des Internets und der E-Books nicht am Ende ist.</p>
<p>In gewisser Weise würden Vermittler von Information sogar wichtiger, so Kampffmeyer. Ähnlich denken Marc Rittberger vom Hochschulverband Informationswissenschaften und Matthias Ballod von der Universität Koblenz. Kampffmeyer selbst konnte allein 18 Firmen benennen, die neue Archivare einstellen wollen. Die Beschäftigten in solchen Unternehmen verstehen sich heute als Informationsspezialisten, die wissen, wo wichtige Informationen zu finden sind und was überhaupt als wichtige Information zu gelten hat.</p>
<p>Diese Einschätzungen teilt auch der Dekan des Fachbereiches an der FHP, Hans-Christoph Hobohm. „Wir haben ein eher optimistisches Bild von der Zukunft, das allerdings getrübt wird durch die extrem schnelle Entwicklung.“ Die Innovationen moderner Kommunikations- und Informationstechnologien überforderten manchmal auch die Möglichkeiten der FHP. Die Hochschule versucht, den Zeitläuften mit Lehrangeboten wie „Einführung in relationale Datenbanken“ oder „Internetrecherche und Informationssysteme“ gerecht zu werden. Das größte Problem sei allerdings, dass den im Beruf stehenden Archivaren der Umfang des Umbruchs meist noch nicht ausreichend bewusst sei. Zum Beispiel müssten sie sich erst noch daran gewöhnen, dass ihnen angesichts digitaler Verwaltung und Kommunikation nicht mehr automatisch wichtige Papiere zur Verwahrung übergeben würden.</p>
<p>„Archivare müssen heute am Anfang stehen, nämlich dort, wo die Entscheidungen und Prozesse beginnen“, so Hobohm. Sie müssten die Entscheidungsträger zum Beispiel in Unternehmen auf die Wichtigkeit bestimmter Informationen hinweisen und bewahrenswerte Information von vorneherein auswählen. „Unternehmen müssen außerdem davon überzeugt werden, dass sich Investition in Information auszahlt.“ Das erfordere soziale Kompetenz und Kenntnis des jeweiligen Fachbereiches, etwa einer bestimmten Unternehmensstruktur oder eines wissenschaftlichen Feldes.</p>
<p>Dass diese komplexen Aufgaben jemals von Rechnern automatisiert werden könnten, glaubt der Dekan nicht. Nur Menschen seien in der Lage, sich schnell ändernde Realitäten richtig zu erfassen. Und nicht zuletzt liefen die wirklich wichtigsten Informationen nach wie vor von Mensch zu Mensch. (Von Rüdiger Braun)</p>
<p>MAZ vom 14.5.2009</p>
<p>vgl. <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/05/03/wir-brauchen-info-oko-krieger/" target="_self">vorherige Posts</a></p></blockquote>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2009%2F05%2F14%2Flis-berufe-ausmas-der-anderungen%2F';
  addthis_title  = 'LIS+Berufe%3A+Ausma%C3%9F+der+%C3%84nderungen+unklar';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2009/05/14/lis-berufe-ausmas-der-anderungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir brauchen Info-Öko-Krieger</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/05/03/wir-brauchen-info-oko-krieger/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/05/03/wir-brauchen-info-oko-krieger/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 22:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/?p=393</guid>
		<description><![CDATA[
Die Berufsfeldtagung des Fachbereichs Informationswissenschaften kann jetzt nachgelesen und nachgeschaut werden. Dank des e-Campus Projektes der Hochschule konnten große Teile der Veranstaltung am 24. April an der FH Potsdam aufgezeichnet werden und sind jetzt abrufbar im entstehenden Videoportal der Hochschule.
Weitere Informationen und Berichte ebenfalls jetzt auf der &#8220;Special-Seite&#8221; der Fachbereichswebsite.
Eines der Ergebnisse: die gelungenen Provokationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://iw.fh-potsdam.de/4235.html" target="_blank"><img src="http://iw.fh-potsdam.de/typo3temp/pics/f1f1bd265f.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p>Die Berufsfeldtagung des Fachbereichs Informationswissenschaften kann jetzt nachgelesen und nachgeschaut werden. Dank des e-Campus Projektes der Hochschule konnten große Teile der Veranstaltung am 24. April an der FH Potsdam aufgezeichnet werden und sind jetzt abrufbar im entstehenden <a href="http://ecampus.klisch.net/?p=51" target="_blank">Videoportal der Hochschule</a>.</p>
<p>Weitere Informationen und Berichte ebenfalls jetzt auf der <a href="http://iw.fh-potsdam.de/4235.html" target="_blank">&#8220;Special-Seite&#8221; der Fachbereichswebsite</a>.</p>
<p>Eines der Ergebnisse: die gelungenen Provokationen von Ulrich Kampffmeyer, der uns zum kriegerisch-dokumentarischen Nachhaltigkeitskampf auffordert&#8230;</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2009%2F05%2F03%2Fwir-brauchen-info-oko-krieger%2F';
  addthis_title  = 'Wir+brauchen+Info-%C3%96ko-Krieger';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2009/05/03/wir-brauchen-info-oko-krieger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einführung zur Berufsfeldtagung in Potsdam</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/22/einfuhrung-zur-berufsfeldtagung-in-potsdam/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/22/einfuhrung-zur-berufsfeldtagung-in-potsdam/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 22:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Informationswissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/?p=391</guid>
		<description><![CDATA[

Der Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam veranstaltet wie mehrfach gemeldet am 24. April eine Tagung zur Entwicklung der informationswissenschaftlichen Berufsfelder. Mehr Info auf der Website des Fachbereichs. Vgl. auch die Pressemeldung der Hochschule.
Ich werde versuchen, mich ganz kurz zu halten, um den eingeladenen Referenten und Teilnehmern das Wort zu lassen. Deshalb gibt es hier das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="entry">
<p><a href="http://iw.fh-potsdam.de/3925.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1578" target="_blank"><img src="http://iw.fh-potsdam.de/typo3temp/pics/58dd482f42.jpg" alt="" width="128" height="129" /></a></p>
<p>Der Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam veranstaltet wie mehrfach gemeldet am 24. April eine Tagung zur Entwicklung der informationswissenschaftlichen Berufsfelder. Mehr Info auf der <a href="http://iw.fh-potsdam.de/">Website des Fachbereichs</a>. Vgl. auch die <a href="http://www.fh-potsdam.de/presse_archiv_2009.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1592">Pressemeldung der Hochschule</a>.</p>
<p>Ich werde versuchen, mich ganz kurz zu halten, um den eingeladenen Referenten und Teilnehmern das Wort zu lassen. Deshalb gibt es hier das, was ich eigentlich hätte sagen wollen:</p>
<p><strong>„18 Jahre Informationswissenschaften in Potsdam“<br />
</strong>Hans-Christoph Hobohm (statt eines Einleitungsvortrags am 24.4.2009)</p>
<p>Vor 18 Jahren drehte es sich um die Neuordnung der deutschen Dokumentations- und Archivlandschaft. Kurz zuvor war der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (jetzt DGI) die relativ hohe Zuwendungsförderung durch das Bonner Forschungsministerium (BMFT) gestrichen worden und die postgraduale Ausbildung der Dokumentare war in Gefahr. Gleichzeitig ging es um die Nachfolge der Archivschule Franz Mehring in Potsdam und um die Zukunft der Archivwissenschaft als universitärem Lehrfach, als im November 1991 in Werder bei Potsdam dazu ein „Berufsbild-Kolloquium“ stattfand, zu dem die Deutsche Gesellschaft für Dokumentation, der Verein deutscher Archivare und der „Studienkreis ‚Rundfunk und Geschichte‘“ eingeladen hatten. Initiator war Wolfgang Hempel, SWF Baden-Baden (jetzt Ehrensenator der FH Potsdam), in Abstimmung mit dem damaligen Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Hinrich Enderlein. Inhaltlich ging es aber vorwiegend um die Erneuerung des Berufsbildes der Archivare und Dokumentare („Medienarchivare“). Im Vorwort zur Publikation der Tagungsskripte und Diskussionsprotokolle schreibt der damalige Vorsitzende des VdA, Norbert Reimann, (nunmehr Honorarprofessor der FH Potsdam) im Jahre 1995:</p>
<p><em>„Selten, wenn überhaupt jemals zuvor und danach, dürften Grundsatzfragen des Archivwesens in Deutschland derart umfassend, intensiv und auf vergleichbar hohem Niveau diskutiert worden sein.“</em> (1)</p>
<p>Eines der Ergebnisse dieses Kolloquiums war schließlich &#8211; nach einem Vorlauf seit dem Frühjahr 1991 &#8211; die Gründung des Fachbereichs „Archiv-Bibliothek-Dokumentation“ jetzt „Informationswissenschaften“ der Fachhochschule Potsdam, der im Wintersemester 1992/93 den Studienbetrieb aufnahm.</p>
<p>Ein solcher historischer Moment lässt sich nicht wiederholen und soll auch nicht allzu sehr bemüht werden, aber die Erinnerung daran kann eine Potsdamer Tradition aufzeigen und die Verantwortung vermitteln, die sich darauf gründet: Potsdam als Standort der ersten und bisher einzigen nicht verwaltungsinternen Archivausbildung und einzigen akademischen Archivwissenschaft, als Standort von IID (der Ausbildung zum wissenschaftlichen Dokumentar) und IZ (der zentralen informationswissenschaftlichen Informationsquelle mit der Datenbank INFODATA), als erstem spartenübergreifendem Bibliotheksstudiengang, als integrativem Konzept der Informationswissenschaften&#8230;.</p>
<p>Auch dreht es sich nicht um die Schaffung von etwas gänzlich Neuem wie 1991, sondern „nur“ um eine Neupositionierung nach einer erfolgreichen Bewährungsphase. Anlässlich der Einführung neuer Studiengänge und vor allem anlässlich der Umstellung auf das Bachelor/Master-Modell des Bologna-Prozesses ergibt sich die Notwendigkeit, einmal wieder intensiver in die berufliche Zukunft unserer Berufsfelder zu schauen. Die Rede von der Krise in den Informationswissenschaften ist fast so alt wie das Fach selber, aber der Blick in die internationale Diskussion zeigt, dass wir in der Tat an einer Art Scheideweg stehen könnten. Information und Wissen, Informations- und Webtechnologie sind so weit verbreitet, dass es immer dringlicher wird, das Profil zu schärfen. Die Informationswissenschaftler Elisabeth Mezick und Michael Koenig von der Palmer School in Long Island, New York sehen<br />
<em><br />
„difficult times ahead for traditionally definded LIS programms, particularly for those that do not possess political capital; have a vocational, rather than a scholastic focus; and are unable to develop creative solutions in a changing environment.“</em> (2)</p>
<p><img src="file:///Users/Hobohm/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot-3.jpg" alt="" />In den Vereinigten Staaten ist es die Bewegung der iSchools (3), die für einen neuen Aufschwung sorgt (www.ischools.org), in Deutschland setzt die Umbenennung der KIBA in: „Konferenz der informations- und bibliothekswissenschaftlichen Ausbildungs- und Studiengänge“ ein deutliches Zeichen in Richtung auf ein gestärktes Selbstbewusstsein. Es handelt sich zunehmend nicht mehr um „die Ausbildung“ für bestimmte Institutionen &#8211; wie Bibliotheken oder Medienarchive &#8211; sondern um ein wissenschaftliches Themenfeld, das den Studierenden nahe gebracht werden soll, damit sie als Absolventen einer iSchool, als iProfessionals mit welchem Titel auch immer, in den unterschiedlichsten Berufsfeldern und Arbeitssituationen die auf hohem Niveau benötigte Fachkompetenz einbringen können. Das Zentrale der Informationswissenschaften sind auch nicht mehr die Medien (Akten, Bücher, Dokumente) oder die Meta-Systeme (Findbücher, Kataloge, Datenbanken), sondern der Prozess der Interaktion von Menschen mit Informationssystemen (HCI=human computer interaction).</p>
<p><img src="http://informationr.net/ir/12-4/colis/colise02fig1.png" alt="" width="343" height="241" /></p>
<p><strong>Figure 1. iSchool curriculum model</strong></p>
<p>Es bleibt stets die Frage, wie sich die dynamische Entwicklung der Informationsgesellschaft in praktikable und nachhaltig sinnvolle Studienkonzepte einbringen lässt. Die Grafik (fig. 1) von Seadle und Greifenender suggeriert, dass das gemeinsame Element das Management sei. Andere Überlegungen und Entwicklungen außerhalb der klassischen iSchools könnten darauf hindeuten, dass es weiterhin das Konzept der (Informations-)Vermittlung ist (service) oder aber gerade immer noch das Technisch-elektronische (e-science, statt i-science?) Die Diskussion um die Kernkompetenzen der Informationswissenschaftler währt schon sehr lange. Immer wieder wird darauf verwiesen, dass dies die Erschließung, die Entwicklung von Metadaten bzw. der Aufbau von Ontologien sei. Da dies aber nun andere bzw. die Nutzer selber machen, bleibt die Frage nach dem Menschen, der bei HCI ja schon im Mittelpunkt steht und nach Ingwersen/Järvelin (4) nun gänzlich die Wende zum Social Life of Information (5) des Wissensmanagements einleitet. Wird damit die Informationswissenschaft zur „Menschwissenschaft“ von Gernot Wersig (oder zur Anthropologie wie Michael Seadle suggeriert)? Was bleibt, den „Rest“, überlässt sie der Wirtschaftsinformatik, der Texttechnologie, den Wissenschaftlern selber?</p>
<p>Wo sind sie denn nun: die integrierenden und die differenzierenden Anteile unserer drei Fächer? Wie entscheiden wir zwischen den wieder wichtigen traditionellen und den stets bedeutsamen innovativen Kompetenzen, die Aus- und Weiterbildung der Praxis vermitteln soll? Wo geht die Reise hin?</p>
<p>_____________________________</p>
<p>1 Archivische Berufsbilder und Ausbildungsanforderungen. Protokoll eines Kolloquiums vom 14. bis 16. November 1991. &#8211; Potsdam: Verlag für Berlin-Brandenburg, 1996 (Potsdamer Studien; 3)</p>
<p>2 Mezick, Elisabeth; Koenig, Michael E.D.: Education for Information Science. Annual Review of Information Science and Technology, 42 (2008), 593-624, S. 614</p>
<p>3 Seadle, Michael; Greifeneder, Elke: &#8220;Envisioning an iSchool Curriculum&#8221;. Information Research, 12,4 (2007) paper colise02. Available at <a href="http://InformationR.net/ir/12-4/colis/colise02" target="_blank">http://InformationR.net/ir/12-4/colis/colise02</a></p>
<p>4 Ingwersen, Peter, Järvelin, Kalervo: The Turn: Integration of Information Seeking and Retrieval in Context. Kluwer international series on information retrieval, Dordrecht [u.a.]: Springer, 2005.</p>
<p>5 Brown, John Seely; Duguid, Paul: The Social Life of Information. Boston, Mass: Harvard Business School Press, 2006.</p>
<p><img src="file:///Users/Hobohm/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot.jpg" alt="" /><img src="file:///Users/Hobohm/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot-1.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="file:///Users/Hobohm/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot-2.jpg" alt="" /></p>
</div>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2009%2F04%2F22%2Feinfuhrung-zur-berufsfeldtagung-in-potsdam%2F';
  addthis_title  = 'Einf%C3%BChrung+zur+Berufsfeldtagung+in+Potsdam';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2009/04/22/einfuhrung-zur-berufsfeldtagung-in-potsdam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bibliothekswissenschaft und Medienwissenschaft: Meinung des Wissenschaftsrates</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/07/12/bibliothekswissenschaft-und-medienwissenschaft-meinung-des-wissenschaftsrates/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2007/07/12/bibliothekswissenschaft-und-medienwissenschaft-meinung-des-wissenschaftsrates/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 23:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2007/07/12/bibliothekswissenschaft-und-medienwissenschaft-meinung-des-wissenschaftsrates/</guid>
		<description><![CDATA[
Am 25. Mai publizierte der Wissenschaftsrat seine &#8220;Empfehlung zur Weiterentwicklung der Kommunikations- und Medienwissenschaften in Deutschland&#8220;. Zunächst nichts besonderes, wäre da nicht Methode, Anhang und ein blinder Fleck.
Aber erst einmal der Inhalt: der WR konstatiert, dass von den Kommunikations- und Medienwissenschaften
wesentliche Impulse für ökonomische, technische und kulturelle Entwicklungen unserer Gesellschaft ausgehen und dass umgekehrt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienwissenschaft.hu-berlin.de/" title="Seminar für Medienwissenschaft HU Berlin"><img src="http://www.medienwissenschaft.hu-berlin.de/img/eniac.gif" height="115" width="158" /></a></p>
<p>Am 25. Mai publizierte der <a href="http://www.wissenschaftsrat.de/Mitglieder/mitglieder.html" title="WR Mitglieder">Wissenschaftsrat</a> seine &#8220;<a href="http://www.wissenschaftsrat.de/texte/7901-07.pdf" title="PDF ">Empfehlung zur Weiterentwicklung der Kommunikations- und Medienwissenschaften in Deutschland</a>&#8220;. Zunächst nichts besonderes, wäre da nicht Methode, Anhang und ein blinder Fleck.</p>
<p>Aber erst einmal der Inhalt: der WR konstatiert, dass von den Kommunikations- und Medienwissenschaften</p>
<blockquote><p><em>wesentliche Impulse für ökonomische, technische und kulturelle Entwicklungen unserer Gesellschaft ausgehen und dass umgekehrt der Bedarf seitens Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, vermehrt auf diese Forschungen zurückgreifen [zu] müssen, steigen wird. </em>(S. 10)</p></blockquote>
<p>weiter wird festgestellt, dass</p>
<ul>
<li>die Zahl der Studierenden in diesem Fachgebiet kontinuierlich steigt</li>
<li>das disziplinäre Feld sich zwar anhand der &#8220;Methoden, Gegenstände, Paradigmen,  Terminologien und Traditionen&#8221;  deutlich in drei Hauptrichtungen (Kommunikationswissenschaft, Medientechnologie, Medialitätsforschung) differenzieren lässt, die sich stark gegeneinander abschotten, es aber in der Lehre und im Studienangebot &#8220;eine bisweilen sorglose Kombinatorik herrscht&#8221; (8).</li>
<li>&#8220;Der Wissenschaftsrat ermutigt die genannten Wissenschaften, gezielt Kooperationen zwischen den drei Ausrichtungen, aber auch mit den jeweiligen Ursprungsdisziplinen, anzustreben.&#8221;</li>
<li>Der WR schlägt Modellcurricula vor (hat es das schon jemals gegeben, dass sich der WR in die Lehre so konkret einmischt?) und empfiehlt neben der stärkeren Integration technologischer Komponenten, den &#8220;medialitätswissenschaftlichen&#8221; Themenbereich dem Masterabschnitt vorzubehalten [Hoppla: Wolfgang Ernst (s.o.) und Friedrich Kittler ab in den Elfenbeinturm!?]</li>
<li>Der WR betont, dass medientechnologische Studiengänge teuer sind</li>
<li>dass der wissenschaftliche Nachwuchs fehlt</li>
<li>und erinnert an seine Empfehlung, die Durchlässigkeit zwischen den Hochschularten zu erhöhen.</li>
<li>Er empfiehlt den Internationalisierungsgrad zu erhöhen und</li>
<li>die Bedeutung dieser Fächer in der Politikberatung ernst zunehmen.</li>
<li>Als letztes wird sehr intensiv auf die Langzeitarchivierung audiovisueller Quellen für die Disziplinen eingegangen, die Deutsche Nationalbibliothek bemüht und die RVK kritisiert.</li>
</ul>
<p>Wie gesagt, an sich für den WR nichts besonderes, bis auf zwei, drei &#8220;Kleinigkeiten, die konkret mit LIS zu tun haben.</p>
<p><span id="more-284"></span></p>
<p>Der WR konstatiert, dass es kein</p>
<blockquote><p><em>kommunikations- und medienwissenschaftliches Forschungsinstitut</em> [gibt]<em>, das eine kontinuierliche und profunde </em><em>Beratung von Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit auf hohem Niveau sicherstellen könnte</em>. (<a href="http://www.wissenschaftsrat.de/presse/pm_1407.pdf" title="PDF">Pressemitteilung</a>)</p></blockquote>
<p>er schlägt konkret das Hans-Bredow-Institut in Hamburg dafür vor. Spätestens jetzt stutzt der Informationswissenschaftler und erinnert sich an die Abwicklung von GID und DBI, an das klägliche Ende des Fachinformationsprogamms und das Schließen des Referats &#8220;Digitale Bibliothek&#8221; beim BMBF und vieles mehr.<br />
Ist dies nicht eigentlich eine Sensation, die die Fachgemeinschaft der Medienwissenschaftler aufregen könnte und zum Streit um die sich auftuenden Finanzquellen anfachen sollte? Vielleicht hinter verschlossenen Türen, aber im öffentlichen &#8220;medialen&#8221; Diskurs, den ich den Medienwissenschaftlern als naheliegend zuschreiben würde, finde ich kaum Reaktionen (man korrigiere mich): der <a href="http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/1476">Trierer Medienblog</a> meldet es als &#8220;interessant&#8221;, Thomas Weber geht in <a href="http://www.mediologie.avinus.de/mediologie-als-methode/eroffnungsvortrag-teil-2-von-thomas-weber/">Mediologie</a> kurz darauf ein, ein kurzes Resumé gibt <a href="http://www.reticon.de/news/wissenschaftsrat-kritisiert-medienwissenschaften_1799.html">reticon.de &#8220;Bildung und Neue Medien&#8221;</a>, im Blog der Bildungswissenschaftlerin Gabi Reinmann <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=150">e-denkarium</a> ist eine kleine Diskussion entstanden, <a href="http://www.media-ocean.de/?s=wissenschaftsrat&amp;Submit=%3E">Media Ocean vermeldet nix</a>,  auch das Berliner <a href="http://www.formatlabor.net/blog/">Formatlabor</a> schweigt  und <a href="http://www.medienwissenschaft.hu-berlin.de/">andere </a>haben erst gar keinen Blog.</p>
<p>Aber auch das mag nicht bedeutsam sein. Interessanter sind die methodischen Aspekte der Studie. Es werden keine Namen und Institute genannt, Zitate oder szientometrische Analysen präsentiert, sondern es wird ausschließlich mit offiziellem Zahlenmaterial der Hochschulstatisktik und des Mikrozensus gearbeitet. Diese verorten das was später als &#8220;Kommunikations- und Medienwissenschaften&#8221; (neu) deklariert wird, im statischen Cluster des des Studienbereichs 06 „Bibliothekswissenschaft, Dokumentation, Publizistik“ (sic) und zeigen vor allem klassifikatorisches Beharrungsvermögen. Der größte Teil des reichhaltigen Zahlenmaterials (im Anhang ausführlich abgedruckt) bezieht sich in der Argumentation und in Trendgrafiken auf dieses Fächercluster. Noch nie habe ich die Bibliothekswissenschaft in einem Papier des Wissenschaftsrates so prominent platziert gesehen.</p>
<p>Mit KEINEM Wort geht die Studie allerdings auf das Verhältnis von Medienwissenschaft und Informationswissenschaft ein, obwohl die Analogie vom Zahlenmaterial deutlich gemacht wird. Die Frage nach der Parallelität vor allem auch im Sinne der konstatierten wissenschaftspolitischen Lücken und der gesellschaftlichen Bedeutung der beiden Nachbardisziplinen drängt sich geradezu auf.</p>
<p>Interessant ist vor allem die Schlussfolgerung, die &#8220;Kommunikations- und Medienwissenschaften&#8221; sollten sich von anachronistischen Begrifflichkeiten befreien und  wissenschaftspolitisch den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zugeordnet werden. (Lediglich die Medialitätsforschung sollte gefälligst &#8211; vielleicht sogar ohne Technologie &#8211; bei den Geisteswissenschaften verstauben. Auch dabei bekommt man mehr als nur ein Stirnrunzeln, was vielleicht auch die fehlende Resonanz erklärt, desavouiert sich die Wissenschaftspolitik doch mit solchen Anmutungen. Schließlich fragt man sich, wer denn die externen Sachverständigen des WR waren, welchem &#8220;Lager&#8221; sie zuzuschreiben sind. Die Literaturliste lässt da schon erste Schlüsse zu. Genannt werden die zusätzlichen Autoren nicht. Über alle Gerüchte wäre ich dankbar.)</p>
<p>Andererseits ist es dennoch mutig, eine klassische Kulturwissenschaft so radikal neu zu verorten und sogar zu fordern, in diesem Zusammenhang solle doch die Regensburger Verbund Klassifikation (RVK) erneuert werden, weil sich die Medienthemen in einer verstaubten Ecke (A: Allgemeines) befänden. Nicht nur, dass dies gerade wenig von informationswissenschaftlichem Sachverstand zeugt, auch hier hätte ein reines Umschauen in der Klasse A genügt, um zu sehen, dass es sich nicht um ein Problem der Medienwissenschaften allein handelt. Was zusätzlich dann regelrecht erstaunt, ist der häufige und direkte Bezug auf die Nationalbibliothek und die Initiativen zur Langzeitarchivierung wie KOPAL u.a. (Themen, die der WR und die DFG ja schon &#8220;durch&#8221; haben.)</p>
<p>Ich wage zu bezweifeln, ob der medienwissenschaftlichen Landschaft genau diese Empfehlung weiterhilft. Ich war in den 90er Jahren an einem ähnlichen Gutachten beteiligt, das ebenfalls die desolate Unstrukturiertheit und die medienpolitischen Grabenkämpfe dieser Disziplinen bedauerte &#8211; geholfen hat auch dieses offenbar nicht viel. Bloß die Medialitätsforschung ist jetzt als besonderes Problemkind dazu gekommen. Es wäre interessant zu erforschen, wie konkret der Einfluss von Kittler hier gewirkt hat&#8230;</p>
<p>Für die Informationswissenschaften liegt jedoch das stärkste Stück in den vorgeschlagenen Curricula (von denen ich nur zwei der drei hierher kopiere):</p>
<p align="center"><a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/07/medientechnologie.jpg"><img src="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/07/medientechnologie.thumbnail.jpg" alt="Modellcurriculum Medientechnologie (B.A.)" /></a>       <a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/07/medialitatsforschung.jpg" title="Modellcurriculum kulturwissenschaftliche Medialitätsforschung (M.A.?)"><img src="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/07/medialitatsforschung.thumbnail.jpg" alt="Modellcurriculum kulturwissenschaftliche Medialitätsforschung (M.A.?)" /></a></p>
<p>Den Affront bzw. diese Arroganz kann man als Informationswissenschaftler in Deutschland mittlerweile verkraften. Viel wichtiger fände ich, dass die LIS Community in Deutschland daraus die Lehre zieht und konkret zu den Medienwissenschaften in dieser Strukturierung Stellung bezieht. Vielleicht gelingt uns ja auch ohne WR, DFG oder BMBF eine so deutliche Neustrukturierung. Könnten nicht sogar die Verbände hier mal Auftragsforschung betreiben? Genug der Träumereien, gestern hatte ich meinem Kanzler geschrieben, ich würde zu dem Papier nicht bloggen wollen &#8211; es sei die bits nicht wert&#8230;. Jetzt hat Web2 doch wieder viel Zeit verbraucht.</p>
<p>Über ein paar Kommentare vielleicht auch von offizieller Seite würde ich mich freuen.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2007%2F07%2F12%2Fbibliothekswissenschaft-und-medienwissenschaft-meinung-des-wissenschaftsrates%2F';
  addthis_title  = 'Bibliothekswissenschaft+und+Medienwissenschaft%3A+Meinung+des+Wissenschaftsrates';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2007/07/12/bibliothekswissenschaft-und-medienwissenschaft-meinung-des-wissenschaftsrates/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Business Intelligence als Herausforderung für Bologna</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/05/28/business-intelligence-als-herausforderung-fur-bologna/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2007/05/28/business-intelligence-als-herausforderung-fur-bologna/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 May 2007 20:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2007/05/28/business-intelligence-als-herausforderung-fur-bologna/</guid>
		<description><![CDATA[
Víctor Cavaller von der Universitat Oberta de Catalunya sprach in Kanada auf der Konferenz der &#8216;professionellen&#8217; Bibliothekare vorletzte Woche ein wichtiges und spannendes Problem an, das ich schon seit einiger Zeit verfolge. Im frankophonen Bereich der Welt spricht man gerne und oft von der &#8220;veille&#8221; oder von: &#8220;veille technologique&#8221; , &#8220;intélligence économique&#8220;, wo aber die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.uoc.edu/directoria/servlet/org.uoc.directori.servlets.SearchFitxes?id=184&amp;opType=2&amp;path=teacherstaff&amp;lang=eng" target="_blank"><img src="http://cv.uoc.edu/UOC/mc-icons/fotos/vcavaller.jpg" /></a></p>
<p>Víctor Cavaller von der <a href="http://www.uoc.edu/" target="_blank">Universitat Oberta de Catalunya</a> sprach in Kanada auf der <a href="http://hobohm.edublogs.org/2007/05/18/bibliothekskongress-in-quebec/" target="_blank">Konferenz der &#8216;professionellen&#8217; Bibliothekare</a> vorletzte Woche ein wichtiges und spannendes Problem an, das ich schon seit einiger Zeit verfolge. Im frankophonen Bereich der Welt spricht man gerne und oft von der &#8220;<a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Veille_en_entreprise" target="_blank">veille</a>&#8221; oder von: &#8220;<a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Veille_technologique" target="_blank">veille technologique</a>&#8221; , &#8220;<a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Intelligence_%C3%A9conomique" target="_blank">intélligence économique</a>&#8220;, wo aber die englischen Äquivalente zwischen den Wikipedia Fassungen oder schon gar LEO nicht in die richtige Richtung führen. Es handelt sich eben um mehr als um <em>SWOT</em>, <em>controlling </em>oder <em>business</em>, ja <em>competitive intelligence</em>. Und ein wirkliches Fachwörterbuch zur <em>bibliothéconomie</em> &#8211; oder wie es jetzt heißt, den <em>Sciences de l&#8217;information et des bibliothèques </em>(dt./engl./frz) ist mir nicht bekannt (man korrigiere mich!).</p>
<p>Víctor legte dar, dass eigentlich das, was ein <em>professionnel en vielle technologique</em> macht, eben nicht nur klassisches LIS ist, sondern weit darüber hinaus geht, ohne jedoch einen informationswissenschaftlichen Kern zu verlassen. Er definiert <em>veille technologique</em> folgendermaßen (roh übersetzt von seinen Folien):</p>
<blockquote><p>Die <em>veille technologie</em> ist das systematische Vorgehen zum Sammeln,  Analysieren, Verbeiten und Anwenden von Informationen aus dem technischen Bereich, welche notwendig sind für das Überleben und das Wachstum von Unternehmen oder Organisationen allgemein.</p></blockquote>
<p>Die Kompetenzen, die er einer solchen Person zuschreibt und gerne in einem europäischen (Bologna machts möglich!?) Curriculum, bzw. Modulkonglomerat realisiert sehen möchte sind:</p>
<ul>
<li>Daten(bank)analyse</li>
<li>Scientometrie</li>
<li>Ökonometrie</li>
<li>Patentrecherche und Schutzrechtanalyse</li>
<li>Urheberrrecht und geistiges Eigentum</li>
<li>Projektmanagement im Ingenieurbereich</li>
<li>Marketing, strategisches Management</li>
</ul>
<p>Ob ihn die Hoffnung trügt, dass der Bologna Prozess hier Abhilfe schaffen und zu &#8220;Modulmobilität&#8221;, aber auch zur Anerkennung eines neuen Berufsbildes beitragen kann? Dank aber für den Ansatz! (vgl. <a href="http://hobohm.edublogs.org/2007/05/18/bibliothekskongress-in-quebec/" target="_blank">Posting zu CBPQ</a>)</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2007%2F05%2F28%2Fbusiness-intelligence-als-herausforderung-fur-bologna%2F';
  addthis_title  = 'Business+Intelligence+als+Herausforderung+f%C3%BCr+Bologna';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2007/05/28/business-intelligence-als-herausforderung-fur-bologna/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Transatlantischer Informationsaustausch zur LIS Ausbildung</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2007/05/18/transatlantischer-informationsaustausch-zur-lis-ausbildung/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2007/05/18/transatlantischer-informationsaustausch-zur-lis-ausbildung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 15:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[LIS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2007/05/18/transatlantischer-informationsaustausch-zur-lis-ausbildung/</guid>
		<description><![CDATA[
Auf Einladung des Goethe Instituts Montréal wurde auf der Vorkonferenz zum aktuell laufenden Jahreskongress CBPQ in Kanada (s. vorheriges Posting) über die Entwicklungen der europäischen LIS Ausbildung diskutiert. Vielen Anwesenden war der Bologna Prozess in Europa noch nicht wirklich bekannt, und es war interessant und wichtig, die Strukturen der Berufsfelder und ihrer Ausbildungen hüben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.goethe.de/ins/ca/mon/de2058251.htm" target="_blank"><img src="http://hobohm.edublogs.org/files/2007/05/lisp-round-table.JPG" alt="Roundtable 16. Mai 2007 in Québec" height="182" width="458" /></a><br />
Auf Einladung des <a href="http://www.goethe.de/ins/ca/mon/de2058251.htm" target="_blank">Goethe Instituts Montréal</a> wurde auf der Vorkonferenz zum aktuell laufenden <a href="http://www.goethe.de/ins/ca/mon/de2058251.htm" target="_blank">Jahreskongress CBPQ</a> in Kanada (s. <a href="http://hobohm.edublogs.org/2007/05/18/bibliothekskongress-in-quebec/" target="_blank">vorheriges Posting</a>) über die Entwicklungen der europäischen LIS Ausbildung diskutiert. Vielen Anwesenden war der Bologna Prozess in Europa noch nicht wirklich bekannt, und es war interessant und wichtig, die Strukturen der Berufsfelder und ihrer Ausbildungen hüben und drüben genauer zu vergleichen.</p>
<p>Anne-Marie Bertrand, neue Direktorin der ENSSIB, Frankreich (links im Bild), beschrieb die europäischen Entwicklungen als positiv in Richtung auf einer Öffnung in den Berufsfeldern aber auch über Ländergrenzen hinweg: &#8220;La fin du petit village gaulois&#8221; (Das Ende des gallischen Dorfs&#8221;: der Moderator der Session, Jean-Michel Salaün (Mitte des Bildes) , präsentierte Sie deshalb auch als Anne-Marie Bertrix.). In Ansätzen meinte sie dabei sicher auch ihre eigene Institution und die starren Strukturen der französichen Laufbahnen insgesamt. ENSSIB bietet nunmehr neben dem klassischen &#8220;Diplôme du Conservateur de Bibliothèque&#8221; [schon der Berufstitel ist Programm] jetzt auch (demnächst) einen Master als Doppeldiplom an. Der Master ist ein gemeinsames Programm mit der <em>Ecole Normale Supérieure</em>, die üblicherweise Lehrer ausbildet aber auch im weiteren geisteswissenschaftlichen Bereich in Forschung und Lehre etabliert ist. Eine konkrete pädagogische Ausrichtung wird der neuen Master mit dem Titel &#8220;Livre &amp; Savoir&#8221; (Buch und Wissen) deshalb nicht haben. Diese ersten Schritte einer Öffnung der etwas elitären Institutionen Frankreichs ist schon bezeichnend.</p>
<p>Ich hatte das Vergnügen einmal wieder über Certidoc und Euclid sprechen zu können und die komplexe Situation der Ausbildungsreformen in Deutschland zu erläutern. Ich denke, es gab eine Reihe Aha-Effekte im Publikum, aber auch auf dem Podium. Nur durch explizite Darstellung der Strukturen kommt man zu einem Verständnis der Differenzen und Gemeinsamkeiten. Deutlich wurde z.B., dass es auf der anderen Seite des Teichs kaum <em>information professionals</em> gibt, deren Ausbildung mit denen unseres ehemaligen Diplom- und jetzt Bachelor-Niveaus vergleichbar sind. Das Berufsleben in den Informationsberufen fängt hier erst im &#8220;höheren Dienst&#8221;, d.h. nach einem Master Studium (MLIS) an. Mit ähnlichen Nebeneffekten wie bei uns, dass alle die &#8220;darunter&#8221; im Informationsbereich arbeiten, von den &#8220;professionals&#8221; nicht wahrgenommen werden. Auf großes Interesse stieß natürlich auch die FAMI-Ausbildung in Deutschland und die Möglichkeit der europäischen Personenzertifizierung mit Certidoc. Ganz besonders deutlich wurde immer wieder die große Bedeutung der Akkreditierung der Abschlüsse durch den Berufsverband ALA. Ein Master der nicht von der ALA akkreditiert ist, ist komplett wertlos &#8211; auch in Kanada. Dies hat den Vorteil, dass die Ausbildungs- und Abschlussstrukturen übersichtlicher sind als in Europa. Dies hat aber auch den Nachteil, dass die Ausbildung immer auf den &#8220;Good-Will&#8221; der Praxis angewiesen ist. So gibt es z.B. Bestrebungen zu noch größerer Integration von A, B, D und &#8220;Museum&#8221; bei den großen Bibliotheksschulen in USA (Chicago, Syracus, Michigan etc.), die von der ALA offensichtlich überhaupt nicht begrüßt werden.</p>
<p>Auffällig ist, mit welcher Leichtigkeit auch die Frankophonen von &#8220;LIS&#8221; (auch so ausgeprochen!) reden. Und zwar mit der Bedeutung &#8220;science&#8221; und nicht &#8220;studies&#8221;. Die Integration, die bei uns noch so umstritten ist, gehört hier nach US-amerikanischem Vorbild zur Alltagssprache!</p>
<p>Yolande Estermann (HEG Genf) berichtet in Ihrem Vortrag, dass die Entwicklung des neuen gemeinsamen Masters (zusammen mit der EBSI in Montréal) genau die Kompetenzstruktur des Eurorérentiel zum Ausgangspunkt genommen hat. Auf der Table Ronde wurde das Ergebnis der Vereinbarungen in der vorhergehenden Woche zum ersten Mal präsentiert und berichtet, dass es gelungen ist, einen kanadisch-schweizerischen Master zu kreieren, der den doch recht unterschiedlichen Strukturen gerecht wird. Es ist damit der erste Master in LIS in der Schweiz. Die besondere Herausforderung für die Entwicklung des neuen Studienangebots war, dass der kanadische Master nicht-konsekutiv ist, während der Genfer Master konsekutiv ist, d.h. auf einem drei-jährigen LIS Studium aufsetzt.</p>
<p>Anna Maria Tammaro (ganz rechts im Bild) berichtete von den frischen Ergebnissen einer IFLA Studie zu der Frage wie LIS Studienangebote evaluiert werden. Sie kommt zu dem nicht überraschenden Ergebnis, dass die meisten Library and Information Schools Evaluationsmethoden verwenden, die Programme, Ressourcen und Studentenzahlen als Indikatoren verwenden, während die wenigsten konkrete <em>student assessments</em> nutzen. Fazit ist aber, dass hier eine bessere Übersicht, ggf. im Sinne eines Benchmarking notwendig ist, auch z.B. um für internationale Kooperationen Vertrauen zu schaffen. Hier ist ein Umbau vom einer Input Orientierung zu der Analyse der Learning Outcomes, bzw. zur Lernzielanalyse wichtig und zum größten Teil noch zu leisten.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2007%2F05%2F18%2Ftransatlantischer-informationsaustausch-zur-lis-ausbildung%2F';
  addthis_title  = 'Transatlantischer+Informationsaustausch+zur+LIS+Ausbildung';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2007/05/18/transatlantischer-informationsaustausch-zur-lis-ausbildung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KIBA Tagung in Potsdam</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2006/11/24/kiba-tagung-in-potsdam/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2006/11/24/kiba-tagung-in-potsdam/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2006 16:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[LIS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2006/11/24/kiba-tagung-in-potsdam/</guid>
		<description><![CDATA[
Die Konferenz der Informatorischen und Bibliothekarischen Ausbildungseinrichtungen (KIBA, Sektion 7 des DBV und AG Ausbildung der DGI) hat gestern und heute (23.-24.11.) ihre Jahreskonferenz an der Fachhochschule Potsdam abgehalten. Auf Einladung des Instituts für Information und Dokumentation (IID) und des Fachbereichs Informationswissenschaften der FH Potsdam trafen sich die Vertreter (Studiengangleiter, Dekane, Prorektoren etc.) von praktisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2006/11/kiba2006-002.jpg" title="die ersten Tagungsteilnehmer am Morgen des zweiten Tages"><img src="http://hobohm.edublogs.org/files/2006/11/kiba2006-002.jpg" alt="die ersten Tagungsteilnehmer am Morgen des zweiten Tages" height="195" width="375" /></a></p>
<p>Die Konferenz der Informatorischen und Bibliothekarischen Ausbildungseinrichtungen (KIBA, <a href="http://www.bibliotheksverband.de/sektion-7/sitzungen.html">Sektion 7 des DBV</a> und AG Ausbildung der DGI) hat gestern und heute (23.-24.11.) ihre <a href="http://informationswissenschaften.fh-potsdam.de/fb5newsarchiv.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1153">Jahreskonferenz an der Fachhochschule Potsdam</a> abgehalten. Auf Einladung des <a href="http://www.iid.fh-potsdam.de/" target="_blank">Instituts für Information und Dokumentation (IID)</a> und des <a href="http://informationswissenschaften.fh-potsdam.de/fb5startseite.html" target="_blank">Fachbereichs Informationswissenschaften der FH Potsdam</a> trafen sich die Vertreter (Studiengangleiter, Dekane, Prorektoren etc.) von praktisch allen Hochschulen mit deutschsprachigen,  informationswissenschaftlichen Studiengängen i.w.S. (Archiv, Bibliothek, Dokumentation). Insgesamt ca. 30 Teilnehmer berichteten über die Entwicklungen des eigenen Bologna- Prozesses, d.h. der Einführung neuer Bachelor- und Masterstudiengänge an den jeweiligen Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weitere wichtige Themen waren  die Angebote zur Weiterqualifizierung von FAMIs (Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste), die Anrechnung von E-Learning auf die Lehrkapazitäten, das Studienbewerberverhalten, die Bedeutung des Hochschulstudiums generell oder die sich verändernden Hochschulstrukturen als solche (andere Falkultätenbezeichnungen, Autonomisierung von Hochschulen). Der zweite Tag war geprägt durch Gespräche um mögliche Kooperationen mit den Kommissionen und Arbeitsgruppen der Institutionen- und Berufsverbände.<br />
Herzlichen Dank an Frau Thomas und das IID für die perfekte Gastfreundschaft!</p>
<p><a href="http://hobohm.edublogs.org/files/2006/11/kiba2006-005.jpg" title="Christina Thomas vom IID am Eingang des Tagungsraums"><img src="http://hobohm.edublogs.org/files/2006/11/kiba2006-005.jpg" alt="Christina Thomas vom IID am Eingang des Tagungsraums" height="266" width="236" /></a></p>
<p>Die nächste Tagung ist für den 22.-23. November 2007 am <a href="http://www.ib.hu-berlin.de/" target="_blank">Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin</a> geplant.  Doch in der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Arbeitsgruppentreffen und die KIBA Kampagne zum Berufsbild geht weiter.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2006%2F11%2F24%2Fkiba-tagung-in-potsdam%2F';
  addthis_title  = 'KIBA+Tagung+in+Potsdam';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2006/11/24/kiba-tagung-in-potsdam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Future of LIS &#8211; if there is one</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2006/11/16/the-future-of-lis-if-there-is-one/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2006/11/16/the-future-of-lis-if-there-is-one/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 23:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2006/11/16/the-future-of-lis-if-there-is-one/</guid>
		<description><![CDATA[
Eine Stimme aus der Außenwelt gibt Ratschläge: Frank Lekanne Desprez (Consultant und Prof. bei ZeroSpace Advies): The Future of Library and Information Services &#8211; if there is one war ein spannender Beitrag zu einer Weiterbildungsveranstaltung an der Bayerischen Staatsbibliothek im letzten Jahr.
Sein neuester Vortrag: Prepared Minds &#8211; from Research to Prosearch auf dem European Industrial [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zerospace.info/images/bookpicture.jpg" height="200" width="200" /></p>
<p>Eine Stimme aus der Außenwelt gibt Ratschläge: Frank Lekanne Desprez (Consultant und Prof. bei <a href="http://www.zerospaceadvies.nl" target="_blank">ZeroSpace Advies</a>): <a href="http://www.zerospaceadvies.nl/watwijdoen/presentaties/Future_of_Library.pdf" target="_blank">The Future of Library and Information Services &#8211; if there is one</a> war ein spannender Beitrag zu einer Weiterbildungsveranstaltung an der Bayerischen Staatsbibliothek im letzten Jahr.</p>
<p>Sein neuester Vortrag: <a href="http://www.zerospaceadvies.nl/watwijdoen/presentaties/Prepared_Minds_Pro-searcher.pdf" target="_blank">Prepared Minds &#8211; from Research to Prosearch</a> auf dem <em>European Industrial Research Management Association (EIRMA)</em> Meeting im Oktober diesen Jahres in Eindhoven zeigt noch mehr, wie wichtig ein &#8220;Nachvornedenken&#8221; auch in der Wirtschaft ist. Nicht mehr <em>re-search</em> ist wichtig, sondern <em>pro-search</em>.<br />
Auszug aus dem <em>extended abstract</em>:</p>
<blockquote><p><em>We are entering the “Conceptual Age” where the future belongs to creators and empathisers, pattern recognisers and meaning makers, such as artists, inventors, designers, storytellers, caregivers, consolers and big picture thinkers. Computer programmers, lawyers, MBAs will have less leverage.<br />
The future will no longer be about doing things faster or better (efficiency) but about the nature of things and activities: inventing or developing entirely new activities, applications and business processes. Innovative and improvising knowledge professionals will strive not for efficiency but for effectiveness. They organise innovative ideas and concepts in understandable and attractive formats. It is not about volume but about one or few of a kind, and unpredictability.<br />
Economies will fare well when a high percentage of employment corresponds to creative occupations. This is the case for the US, Belgium and the Netherlands, where about 30% of all employment corresponds to creative activities. <strong>At the bottom end</strong> we have Portugal, Italy, Austria and <strong>Germany </strong>(13% to 18%).</em></p>
<p><em><strong>Future Knowledge Professionals are</strong>:<br />
</em></p>
<ul>
<li><em> self navigators (autonomous)</em></li>
<li><em> career driven (not job driven)</em></li>
<li><em> minimally supervised (‘hire smart people and leave them alone’)</em></li>
<li><em> working at home or in sites away from their unit</em></li>
<li><em> committed (‘crafting dreams with a deadline’’)</em></li>
<li><em> experience ‘shared leadership’ and ‘portable leadership’</em></li>
<li><em> make long working hours (ad hoc)</em></li>
<li><em> passionate about what they do</em></li>
<li><em> sensitive to values and norms of a company</em></li>
<li><em> refresh and refocus</em></li>
<li><em> gradually evolve into intellectual workers (Furedi, 2004): revolutionary, stretch the existing, ‘open-space mindset’ and they value ‘making sense’ instead of ‘making things’. The rule within such an environment should be that people do 30% specified work and 70% &#8220;free&#8221; work. Never present a professional with a finished product , service or process: “Only ever give them a 30% solution that basically defines it, then leave a 70% ‘space’ that they can fill with their contribution (Newman, 2006)”</em></li>
</ul>
<p><em> Productivity of knowledge workers usually is improved in different ways:<br />
</em></p>
<ul>
<li><em>  increasing output with decreasing input</em></li>
<li><em>  increasing output with constant input</em></li>
<li><em>  increasing output with more slowly increa-sing input</em></li>
<li><em>  constant output with decreasing input</em></li>
<li><em>  decreasing output with strongly decreasing input.</em></li>
</ul>
<p><em> But it’s not the output or productivity that counts, but the impact of the output (outcome)  that is crucial for effective and successful pro-searchers! </em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>(L)earning for a living or life-long learning both convey the idea of an obligation to learn all along your professional life. But there is no alternative. So, how do you turn knowledge into value for your organisation? Before tackling this question, we should perhaps characterise knowledge – describe our conception of what knowledge means and how it operates.<br />
<strong>Knowledge</strong>:<br />
</em></p>
<ul>
<li><em>  Resides in the ‘heads’ (‘stock’: directly available, but today’s knowledge is soon out of  date)</em></li>
<li><em>  Circulates among people; something people do together (‘flow’: exclusive, it updates  organically)</em></li>
<li><em>  Is not easy to organize</em></li>
<li><em>  Must be turned into action (reflection is also an action…)</em></li>
<li><em>  Stimulates the process of organizational learning (and forgetting)</em></li>
</ul>
</blockquote>
<p>Manches erinnert doch immer noch an: Davenport, Thomas H.; Prusak, Lawrence: &#8220;Blow Up the Corporate Library&#8221;. In: <em>Knowledge  Management. Libraries and Librarians Taking up the Challenge</em>, hrsg. v. Hans-Christoph Hobohm, München: Saur, 2004, S. 11-19. ( IFLA Publications; 108 )</p>
<p>Unsere Diskussionen während der <a href="http://hobohm.stikipad.com/Lehre/show/MB6-Bibliothekstypologie-WS06" title="Lehrveranstaltung im 3. Semester" target="_blank">Exkursionen der aktuellen Blockwoche</a> machen dies immer wieder deutlich. Wie oft wurde von Kreativität und neuem wirtschaftlichen Denken gesprochen. Und das in Berliner Bibliotheken&#8230; Frank Lekanne sagt uns aber auch, warum das für uns so schwer ist. Unbedingter Lektüretipp.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2006%2F11%2F16%2Fthe-future-of-lis-if-there-is-one%2F';
  addthis_title  = 'The+Future+of+LIS+%26%238211%3B+if+there+is+one';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2006/11/16/the-future-of-lis-if-there-is-one/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kursmaterial zu Library2.0</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2006/08/31/kursmaterial-zu-library20/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2006/08/31/kursmaterial-zu-library20/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2006 10:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2006/08/31/kursmaterial-zu-library20/</guid>
		<description><![CDATA[
Jeremy Hunsinger (School of Information  and Library Science at the Pratt Institute Manhattan Campus) unterrichtet diesen Herbst einen Kurs zu &#8220;Internet Resources for the Information Professional&#8220;.  Ziel des Kurses ist:
Students who complete this course will gain an understanding of Social Software for Information Professionals and an understanding of the Library 2.0 technologies, the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pratt.edu/sils/index.html"><img src="http://pratt.edu/%7Einfosils/pratt.gif" /></a></p>
<p><a href="http://wiki.tmttlt.com/">Jeremy Hunsinger</a> (<a href="http://www.pratt.edu/sils/">School of Information  and Library Science</a> at the <a href="http://www.pratt.edu/index.php">Pratt Institute</a> Manhattan Campus) unterrichtet diesen Herbst einen Kurs zu &#8220;<a href="http://www.cultural-informatics.org/cl/internetresources/index.php?title=Syllabus2006">Internet Resources for the Information Professional</a>&#8220;.  Ziel des Kurses ist:</p>
<blockquote><p><em>Students who complete this course will gain an understanding of Social Software for Information Professionals and an understanding of the Library 2.0 technologies, the underlying debates with those technologies. They will have an understanding of the changing roles of information professionals in the age of informationalization and will be prepared to adapt information technologies to the needs of libraries and information centers. They will gain an understanding of the internet, its history, and its implications. They will be able to effectively communicate their understandings to diverse audiences.</em></p></blockquote>
<p>Es handelt sich um einen grundlegenden Kurs zum Bibliothekswesen, der anscheinend fast komplett auf die klassischen Fachinformationsinhalte als Stoff verzichtet.</p>
<p>Auch unter didaktischen Gesichtspunkten sind amerikanische Syballabi immer wieder sehenswert. Hier zeigt sich, dass Qualität eben nichts mit Quantität (des Lehrdeputats) zu tun hat. Ob unsere Bologna Spezialisten sich so etwas schon mal überlegt haben? Das Material ist nicht unbedingt zum Selbststudium geeignet: auch dies eine didaktische Erkenntnis&#8230;</p>
<p>Die SILS (School of Information and Library Science) des Pratt Insituts sagt übrigens von sich selber, die älteste LIS School in US zu sein. Und: ihr Master ist ein Master of <em>Science</em> in Library and Information Science (MSLIS).  Man beachte die Wortstellungen &#8211; ILS &#8211;&gt; LIS</p>
<p>Sehr schön der Vergleich mit einer <a href="http://pratt.edu/~giannini/lis628b.html">älteren Fassung des gleichen Kurses</a>, den die aktuelle Dekanin <a href="http://pratt.edu/~giannini/">Tula Giannini</a> zu Zeiten des Web1.0 gehalten hat.</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2006%2F08%2F31%2Fkursmaterial-zu-library20%2F';
  addthis_title  = 'Kursmaterial+zu+Library2.0';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2006/08/31/kursmaterial-zu-library20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues aus der IFLA Sektion Ausbildung</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2006/07/07/neues-aus-der-ifla-sektion-ausbildung/</link>
		<comments>http://hobohm.edublogs.org/2006/07/07/neues-aus-der-ifla-sektion-ausbildung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2006 21:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hobohm.edublogs.org/2006/07/07/neues-aus-der-ifla-sektion-ausbildung/</guid>
		<description><![CDATA[
Die Section Education and Training der IFLA hat gerade zwei lesenswerte Texte veröffentlicht:

Survey on quality assurance models in Library and Information Science (LIS) programs
by Anna Maria Tammaro, on behalf of IFLA&#8217;s Education and Training Section
Education and Training Section: Newsletter &#8220;SET Bulletin&#8221;, July 2006

Das erste ist eine analytische Studie, welche Qualitätsstandards im LIS Ausbildungsbereich weltweit existieren: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ifla.org/VII/s23/index.htm"><img width="121" height="132" src="http://www.ifla.org/III/officers/logos/solid_shadow.png" /></a></p>
<p>Die <a href="http://www.ifla.org/VII/s23/index.htm">Section Education and Training</a> der IFLA hat gerade zwei lesenswerte Texte veröffentlicht:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.ifla.org/VII/s23/pub/s23_Report-QA-2005.pdf">Survey on quality assurance models in Library and Information Science (LIS) programs</a><br />
by Anna Maria Tammaro, on behalf of IFLA&#8217;s Education and Training Section</li>
<li><a href="http://www.ifla.org/VII/s23/bulletin/SET_Bulletin-July2006.pdf">Education and Training Section: Newsletter <em>&#8220;SET Bulletin&#8221;</em>, July 2006</a></li>
</ul>
<p>Das erste ist eine analytische Studie, welche Qualitätsstandards im LIS Ausbildungsbereich weltweit existieren: erstaunlich viel &#8230; und wie sie sich zueinander verhalten.</p>
<p>Das aktuelle Bulletin ist vor allem deshalb lesenswert, weil es mehrere substanzielle Beiträge aus Potsdam enthält <img src='http://hobohm.edublogs.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Fhobohm.edublogs.org%2F2006%2F07%2F07%2Fneues-aus-der-ifla-sektion-ausbildung%2F';
  addthis_title  = 'Neues+aus+der+IFLA+Sektion+Ausbildung';
  addthis_pub    = '';
</script><script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/addthis_widget.php?v=12" ></script>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hobohm.edublogs.org/2006/07/07/neues-aus-der-ifla-sektion-ausbildung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
