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	<title>LIS in Potsdam &#187; Hans-Christoph Hobohm</title>
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	<description>Hobohms "Library and Information Science" Blog</description>
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		<title>2. Schulbibliothekstag in Potsdam</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 19:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Nach dem großartigen Erfolg des ersten Berlin-Brandenburgischen Schulbibliothekstags im letzten Jahr am Einstein-Gymnasium in Potsdam fand am Samstag (28.11.) nun der zweite in den größeren Räumlichkeiten der Fachhochschule Potsdam statt. Mit ca. 140 Teilnehmern, 2&#215;8 Workshops, einer Firmenausstellung mit über einem Dutzend Ausstellern und enorm viel Enthusiasmus der Organisatoren, kann auch diese Tagung als voller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://picasaweb.google.de/hanschristoph.hobohm/Schulbibliothekstag2009" target="_blank"><img class="alignnone" title="Schulbibliothekstag im besetzten Hörsaal der FH Potsdam" src="http://lh4.ggpht.com/_1VZyA-660Sc/SxJmGq_XhXI/AAAAAAAADaw/FdhnkVQn1xg/s720/Schubi-tag-2009%20%287%29.JPG" alt="" width="260" height="195" /></a></p>
<p>Nach dem großartigen Erfolg des ersten Berlin-Brandenburgischen Schulbibliothekstags im letzten Jahr am Einstein-Gymnasium in Potsdam fand am Samstag (28.11.) nun der zweite in den größeren Räumlichkeiten der Fachhochschule Potsdam statt. Mit ca. 140 Teilnehmern, 2&#215;8 Workshops, einer Firmenausstellung mit über einem Dutzend Ausstellern und enorm viel Enthusiasmus der Organisatoren, kann auch diese Tagung als voller Erfolg bezeichnet werden. Bemerkenswert war die recht geringe Präsenz von Verantwortlichen in Politik und Verwaltung. Die Engagierten zu Thema Bildung blieben mehr oder weniger unter sich. Das ist umso bedauerlicher als unlängst eine <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_30242_30243_2.pdf" target="_blank">Studie der Bertelsmann Stiftung</a> sehr schön belegte, dass eine Bildungsreform gerade jetzt äußerst Not tut: wenn Deutschland nicht jetzt in Bildung investiert wird, so werden wir bis zum Jahre 2090 2,8 Billionen Euro Verlust im Bruttoinlandsprodukt verzeichnen.</p>
<p>Es traf sich also auch sehr gut, dass die Eröffnungsveranstaltung quasi mitten im Bildungsstreik der Studierenden im besetzten Hörsaal der Fachhochschule stattfand. Die Forderungen sind sehr ähnlich.</p>
<p>Dennoch kann man sagen, dass sich die &#8220;Schulbibliothekslandschaft in dieser Region so langsam entwickelt. Die Fragen und Diskussionen werden von Schulbibliothekstag zu Schulbibliothekstag zunehmend konkreter und praktischer. Und man sieht auch langsam nicht mehr nur ehrenamtlich arbeitende Eltern&#8230;.</p>
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		<title>Stadtbibliothek Potsdam weiter Spielball (öffentliche Diskussion)</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 21:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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Am Dienstag, dem 1. Dezember 2009, 19.00 Uhr, werden im Alten Rathaus in Potsdam (Alter Markt, neben der FH) die Pläne zum Umbau der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zum neuen &#8220;Wissensspeicher&#8221; erneut öffentlich vorgestellt.
An verschiedenen Stellen ist in letzter Zeit der Beschluss zur Renovierung des alten DDR Gebäudes der &#8220;Wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek&#8221; des Bezirks in Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-417" title="pbg" src="http://hobohm.edublogs.org/files/2009/11/pbg.JPG" alt="pbg" width="295" height="149" /></p>
<p>Am Dienstag, dem 1. Dezember 2009, 19.00 Uhr, werden im Alten Rathaus in Potsdam (Alter Markt, neben der FH) die Pläne zum Umbau der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zum neuen &#8220;Wissensspeicher&#8221; erneut öffentlich vorgestellt.</p>
<div>An verschiedenen Stellen ist in letzter Zeit der Beschluss zur Renovierung des alten DDR Gebäudes der &#8220;Wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek&#8221; des Bezirks in Frage gestellt, obwohl es einen Stadtverordnetenbeschluss dazu schon gibt. Die öffentliche Diskussion ging so weit, dass der Oberbürgermeister &#8220;ein Machtwort sprechen&#8221; musste.</div>
<div></div>
<div>Die Debatte um die Zukunft der Potsdamer Stadtbibliothek ist ein Beispiel für die aktuellen Problemlagen und Missverständnisse der Bildungspolitik in Deutschland und speziell in Brandenburg. Interessant ist vor allem der Kontrast zwischen den Empfehlungen der internationalen Unternehmensberatungsgesellschaft (Price Waterhouse Cooper) zur Einsparung und der auf rein architektonische (=Bau-) Fragen fokussierten Diskussion der Potsdamer Bürgerschaft. Den Wert und die Funktion der Bibliothek als qualitätsorientierte Bildungs- und Informationseinrichtung übersieht man gefliessentlich.</div>
</div>
<div></div>
<div>Dazu gibt es auch eine Stellungnahme in einem offenen Brief der Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V. (Auszug):</div>
<blockquote>
<div><em>Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft nimmt mit Verwunderung zur Kenntnis, dass die Standortfrage um die Bibliothek mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit von verschiedenen Interessengruppen thematisiert wird, so auch auf der Veranstaltung „Potsdamer Mitte im Dialog“ am 17. d.M. Hier wurde deutlich, dass man dem Problem auch mit befremdlichen Mitteln zu Leibe rückt. In einer Computer-Simulation über sogenannte Leitbauten wurde in der Art einer Puppenstube die Mitte vorgestellt und ganz allmählich auch auf den gegenwärtigen Zustand der Bibliothek hingeführt. Es war klar, dass der Kontrast beim Publikum den erwünschten Erfolg hatte. Es wurde noch nicht einmal der Versuch unternommen, das Gebäude durch entsprechende Fassadenänderungen, die durch Simulationen ja möglich wären, einzuordnen als Übergang des Ensembles der  historischen Mitte in das eigentliche Zentrum der Stadt.</em></div>
</blockquote>
<div>In der Einladung zu der Veranstaltung heißt es:</div>
<blockquote><p><em>„Es geht nicht nur um die dringend notwendige Sanierung und Instandhaltung des Gebäudes, sondern auch um eine neue inhaltliche Ausrichtung. Gemeinsam mit der Volkshochschule wird ein Ort des lebenslangen Lernens für alle entstehen“, so die Direktorin Marion Mattekat. Der Vorsitzende des Fördervereins Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V., Dr. Jochen Kranert, ergänzt: „Die sanierte Bibliothek wird entscheidend zur Belebung der  Potsdamer Mitte beitragen.“</p>
<p>Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e. V. mit ihrem Vorsitzenden, die Direktorinnen der Stadt- und Landesbibliothek und der Volkshochschule, die Kulturbeigeordnete, Vertreter des Fachbereichs Stadterneuerung und Denkmalpflege, der Kommunale Immobilienservice sowie der beauftragte Architekt werden an der Veranstaltung teilnehmen.</p>
<p>Mit der Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog&#8221; möchte die Landeshauptstadt in Kooperation mit den Innenstadt-Vereinen die Projekte der Potsdamer Mitte einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Auch der Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung soll mit der Reihe intensiviert werden. „Der neue Wissensspeicher soll zu einem lebendigen Ort der Begegnung werden. Die öffentliche Diskussion über das neue Gebäude und seine Nutzung ist deshalb ausdrücklich erwünscht“, stimmt [die Kulturbeigeordnete] Dr. Iris Magdowski auf den Abend ein.</em></p></blockquote>
<p>Man darf gespannt sein auf den Abend. Schön wäre eine große Beteiligung auch der für Bildung streikenden Studierenden der Bibliothekswissenschaft in Stadt und Land.</p>
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		<title>Payback: perfekte Vermarktung in der alten Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 20:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schön, dass sich jemand dieses Themas (Informationsentropie) annimmt. Frank Schirrmacher zeigt uns gleichzeitig, wie Informations- und Kommunikationsmedien (vor allem die klassischen) funktionieren. Und produziert selber Informationsfluten, denn er beherrscht die Klaviatur perfekt. Und darf in allen (wirklich allen: sogar in &#8220;Bild&#8221; wird er abgedruckt) sein Buch bewerben. Man muss dabei eben wissen, dass er Chef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 269px"><img title="Informationsflut (Quelle: moodle.zhaw.ch)" src="http://elearning.zhaw.ch/moodle/file.php/2288/Bilder/Informationsflut.jpg" alt="Informationsflut oder Logorrhoe" width="259" height="215" /><p class="wp-caption-text">Informationsflut oder Logorrhoe</p></div>
<p>Schön, dass sich jemand dieses Themas (Informationsentropie) annimmt. Frank Schirrmacher zeigt uns gleichzeitig, wie Informations- und Kommunikationsmedien (vor allem die klassischen) funktionieren. Und produziert selber Informationsfluten, denn er beherrscht die Klaviatur perfekt. Und darf in allen (wirklich allen: sogar in &#8220;Bild&#8221; wird er abgedruckt) sein Buch bewerben. Man muss dabei eben wissen, dass er Chef des Feuilletons der FAZ ist: er als Person ist eine Institution in unserer Rest-Gelehrtenrepublik. Und er schreibt gerne solche Bücher, die sich gut verkaufen. Trotzdem sind mir andere medienwissenschaftliche Reißer wie Neil Postman oder Richard Sennett um einiges lieber.</p>
<p>Dazu gibt es heute eine fast erfrischende Rezension im <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Frank-Schirrmacher-Payback-Internet;art138,2958796" target="_blank">Berliner Tagesspiegel</a>:</p>
<blockquote><p><em>„Payback“ ist das Buch eines Journalisten, der im Angesicht seiner eigenen Überforderung durch den information overload von Internet und Handy in konsequenter Ich-Perspektive dem Leser erklären will, „warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen“. Das Ganze ist im vollen Bewusstsein, dass jedes maschinenstürmerische Ansinnen nur lächerlich wäre, halb kulturkritisches Pamphlet, halb Ratgeber: in der Fülle des ausgebreiteten Materials immer anregend, mit leichter, gedanklich allerdings oft fahriger Hand geschrieben und in der Verengung des Horizonts auf die unmittelbare Gegenwart legitim.</em></p>
<p><em>Frank Schirrmacher beschreibt den historischen Wendepunkt, den er in den sich verselbstständigenden Informationstechnologien sieht, mit einer Dringlichkeit, die das bisher nur vage Empfundene begrifflich klar zu konturieren versucht – auch wenn die Klagen über Zerstreuung und Überreizung älter sind als das Netz. Mit Recht fürchtet er ein Lesen, das ins maschinelle Gelesenwerden umschlägt, ein Denken, das uns denkt: den Übergang von Selbstbestimmung zu Fremdbestimmung.</em></p></blockquote>
<p>Ob der Rezensent (Gregor Dotzauer) mit seiner Kritik das Buch wirklich treffend beschreibt, werde ich nicht beurteilen können, denn ich werde es nicht lesen.</p>
<p>Vielmehr bringt es mich erneut auf die These von Wayne Wiegand, der von den beiden blinden Flecken der Bibliothekswissenschaft sprach: dem Raum und dem Lesen. Dem Raum haben wir uns mittlerweile schon etwas gewidmet, aber wie Lesen in und mit Informationsinfrastrukturen funktioniert, ist weder erforscht noch benennbares Thema: vielmehr kann man einfach vom &#8220;maschinellen Gelesenwerden&#8221; sprechen. Die Rede von der Informationsflut ist so alt wie die Information selbst &#8211; wenn man so sagen darf. Jedes Zeitalter hat seine Medien und seine spezifischen Informationsfluten, und jedes Mal gibt es Personen des alten Paradigmas, die den Verlust der Informationskultur ja der Welt überhaupt beklagen. Die Klage über die Informationsflut: ein Generationenproblem?</p>
<p>(Immer noch lesbar: Wiegand, Wayne A. (1999): Tunnel Vision and Blind Spots. What the Past Tells Us about the Present; Reflections on the Twentieth-Century History of American Librarianship. In: <em>Library Quarterly</em>, Jg. 69, S. 1–32.)</p>
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		<title>W3C Tagung an der FH Potsdam</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die heutige Tagung zur Eröffnung des deutsch-österreichischen Büros des W3C an der Fachhochschule Potsdam wurde von allen Teilnehmern als  sehr erfolgreich empfunden. Rund 250 Teilnehmer waren gekommen, davon recht viele Studierende, aber auch viele Praktiker und Webtechnologen aus der Region. Das Thema der Tagung &#8220;Teaching the Web&#8221; hatte Felix Sasaki, der neue Leiter des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="www.w3c.org"><img class="alignnone" title="w3c logo" src="http://beta.w3.org/Icons/w3c_main" alt="" width="315" height="48" /></a></p>
<p>Die heutige Tagung zur Eröffnung des deutsch-österreichischen Büros des W3C an der Fachhochschule Potsdam wurde von allen Teilnehmern als  sehr erfolgreich empfunden. Rund 250 Teilnehmer waren gekommen, davon recht viele Studierende, aber auch viele Praktiker und Webtechnologen aus der Region. Das Thema der Tagung &#8220;Teaching the Web&#8221; hatte Felix Sasaki, der neue Leiter des Büros,  passend zum neuen Träger gewählt: eine Fachhochschule als Ort angewandter Lehre und Forschung.</p>
<p>Klaus Birkenbihl vom W3C machte in seiner Eröffnungsrede zudem darauf aufmerksam, dass Tim Berners-Lee schon von Anfang an auch nationale Büros vorgesehen hatte, das deutsche war ursprünglich bei der GMD. Dass es nun letztlich ähnlich wie das IZ Informationswissenschaften eben falls von der GMD nach Potsdam gelangt ist, halte ich für mehr als Ironie der Geschichte. Mit dem IID (Institut für Information und Dokumentation) zusammen sind jetzt alle drei &#8220;Institutionen&#8221; der Informationswissenschaft am gleichen Ort&#8230;</p>
<p>Wie üblich wurde zur Tagung angeregt getwittert <a href="http://twitter.com/#search?q=%23w3c09" target="_blank">Hashtag #w3c09</a> und das E-Campus Team der Hochschule bereitet eine Videodokumentation der Tagung vor, die bald online sein wird: <a href="http://ecampus.klisch.net" target="_blank">http://ecampus.klisch.net</a>. Auch auf der <a href="http://www.w3c.de/Events/2009/office-opening.html" target="_blank">Tagungswebsite</a> wird ein Wrap-up inklusiver der Auswertung der Tagungssurvey zu finden sein. Ein schöner live-Blog-Beitrag stammt von Harald Sack <a href="http://moresemantic.blogspot.com/2009/10/opening-of-germanaustrian-w3c-office.html" target="_blank">&#8230;more semantic</a>.</p>
<p><a href="http://www.w3c.de/Events/2009/office-opening.html"><img class="alignnone" title="w3c" src="http://4.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/StbdaJ2rnVI/AAAAAAAAAks/HRBIv_hI6Ao/s1600/w3coffice.jpg" alt="" width="406" height="274" /></a></p>
<p>Mein Tagungsbericht auf der Website des Fachbereichs ist leider im Orkus akuter Serverprobleme verschwunden (eine Stunde tippen und schöne Formulierungen umsonst). Deshalb poste ich jetzt  hier nur noch die anderen Fundorte. Stimmungen und meine Ansichten zu den Sprechern bei <a href="http://twitter.com/hobohm" target="_blank">meinen Tweets</a>.</p>
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		<title>Neue Medien &#8211; Internet &#8211; Kommunikation</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 18:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Auch wenn die Texte etwas älter sind &#8211; in Internetzeitrechnung vier Jahre alt &#8211; habe ich doch einiges gelernt durch einen Lektürefund auf der Gamescom im Sommer (Reisen bildet). Dort hatte ich ein Heft der Zeitschrift &#8220;Aus Politik und Zeitgeschichte&#8221; mitgenommen; ein Medium, das ich sonst nicht so sehr verfolge&#8230;
Das Heft vom September 2008 (Gesamt-PDF [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bpb.de/publikationen/BKRM30,0,0,Aus_Politik_und_Zeitgeschichte.html" target="_blank"><img class="alignnone" title="APUZ" src="http://www.bpb.de/cache/images/KJV4IA_80x115.jpg" alt="" width="80" height="115" /></a></p>
<p>Auch wenn die Texte etwas älter sind &#8211; in Internetzeitrechnung vier Jahre alt &#8211; habe ich doch einiges gelernt durch einen Lektürefund auf der <a href="http://www.gamescom.de/" target="_blank">Gamescom</a> im Sommer (Reisen bildet). Dort hatte ich ein Heft der Zeitschrift &#8220;<a title="APUZ" href="http://www.bpb.de/publikationen/BKRM30,0,0,Aus_Politik_und_Zeitgeschichte.html" target="_blank">Aus Politik und Zeitgeschichte</a>&#8221; mitgenommen; ein Medium, das ich sonst nicht so sehr verfolge&#8230;</p>
<p>Das <a href="http://www.bpb.de/publikationen/X08XMV,0,0,Neue_Medien_Internet_Kommunikation.html" target="_blank">Heft vom September 2008</a> (<a href="http://www.bpb.de/files/OUOX87.pdf" target="_blank">Gesamt-PDF kostenlos</a>) befasst sich recht intensiv mit den aktuellen Entwicklungen, die uns die neuen Medien um das Internet bescheren: Web2.0, Computerspiele, Virtualität, Globalisierung&#8230;</p>
<blockquote><p>Inhalt</p>
<p>Editorial (Katharina Belwe)<br />
Raumzeitliche Struktur im Internet (Christian Stegbauer)<br />
Globalisierung der Medien und transkulturelle Kommunikation (Andreas Hepp)<br />
Aus Vielen wird das Eins gefunden &#8211; wie Web 2.0 unsere Kommunikation verändert (Miriam Meckel)<br />
Perspektiven eines alternativen Internet (Rainer Winter)<br />
Internetnutzung von Migranten &#8211; ein Weg zur Integration? (Kathrin Kissau)<br />
Kinder und Jugendliche zwischen Virtualität und Realität (Uwe Buermann)<br />
Psychische Folgen der Internetnutzung (Nicola Döring)</p></blockquote>
<p>Besonders lesenswert finde ich Christian Stegbauer, Nicola Döring und Miriam Meckel.</p>
<p>Stegbauer kann mit vielen empirischen Befunden belegen, wie sehr die scheinbare Virtualisierung des Internet eher das Analoge und die lokale Verräumlichung begünstigt und Nicola Döring bietet ebenfalls ine interessante Sichta uf die positiven psychiologischen Effekte der Internet-Nutzung: &#8220;Internet macht glücklich&#8221;, während Mirianm Meckel sehr schön den aktuellen Kenntnisstand zu Web2.0 zusammenfasst.</p>
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		<title>W3C Eröffnungskonferenz in Potsdam</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 13:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Unter dem Motto &#8220;Teaching the Web&#8221; findet am 15. Oktober 2009 an der Fachhochschule Potsdam die offizielle Eröffnungskonferenz des seit kurzem hier befindlichen deutsch-österreichischen Büros des W3C statt.
Was muss »meine Community« über das Web wissen? Ist Wissen über die Architektur des Web so wichtig wie Wissen über XML oder Semantic Web Technologien, oder können wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.w3c.de" target="_blank"><img class="alignnone" title="W3C" src="http://www.w3.org/Icons/Offices/GermanyAustria/dealogo.gif" alt="" width="280" height="52" /></a></p>
<p>Unter dem Motto &#8220;Teaching the Web&#8221; findet am 15. Oktober 2009 an der Fachhochschule Potsdam die offizielle <a href="http://www.w3c.de/Events/2009/office-opening.html" target="_blank">Eröffnungskonferenz</a> des seit kurzem hier befindlichen <a href="http://www.w3c.de" target="_blank">deutsch-österreichischen Büros des W3C statt</a>.</p>
<blockquote><p>Was muss »meine Community« über das Web wissen? Ist Wissen über die Architektur des Web so wichtig wie Wissen über XML oder Semantic Web Technologien, oder können wir erwarten dass früher oder später alle Details unter schönen Benutzeroberflächen verborgen werden? Das Eröffnungsevent des deutsch-österreichischen W3C-Büros an seinem neuen Standort bringt Personen zusammen die normalerweise nicht aufeinander treffen: Entwickler von Webtechnologie und »Benutzer« aus einer großen Anzahl von Communities. Der Zweck ist Ziele von Ausbildung über das Web zu diskutieren, und wie wir sicherstellen dass das Web dort nachhaltig bestehen bleibt wo es am wichtigsten ist – in unseren Köpfen und Herzen.</p></blockquote>
<p>Unter den Referenten sind bekannte internationale aber auch wichtige deutsche Personen aus den verschiedenen Communities der Informationswissenschaften. Das Archivwesen ist ebenso vertreten wie die Bibliothekswelt und die Informationswirtschaft.</p>
<p>PROGRAMM</p>
<p>9:30 Uhr Begrüßung und Registrierung<br />
10:00–10:15 Opening</p>
<p>10:15–10:30<br />
Klaus <strong>Birkenbihl</strong> (Bonn)<br />
W3C and W3C Offices – an overview // W3C und W3C Offices – ein Überblick</p>
<p>10:30–12:00<br />
Andrew <strong>Vande Moere</strong> (University of Sydney) englisch<br />
Title to be confirmed // Titel wird noch bestätigt</p>
<p>Robert <strong>Tolksdorf</strong> (FU Berlin)<br />
Teaching Semantic Web // Semantic Web unterrichten</p>
<p>Lunch 12:00–13:00 Uhr</p>
<p>13:00–14:30<br />
Lambert <strong>Heller</strong> (TIB / UB Hannover)<br />
Library 2.0 – how the web has (and is) changing education of<br />
librarians? // Bibliotheken 2.0 – Wie das Web die Ausbildung von<br />
Bibliothekaren geändert hat (und weiter verändert)</p>
<p>Patrick H. <strong>Lauke</strong> (Opera Software) englisch<br />
Standard education – what students need to know about web standards and accessibility // Ausbildung in Standards – was müssen Studenten über Webstandards und Barrierefreiheit wissen?</p>
<p>14:30–16:00<br />
Petra <strong>Rauschenbach</strong> (Bundesarchiv)<br />
Retrokonversion, Digitalisierung und Portale. Strategien und ihre Umsetzung im Bundesarchiv // Conversion, Digitisation and<br />
Internet Gateways. Strategies and their implementation at the Federal Archives of Germany</p>
<p>Henry <strong>Thompson</strong> (W3C / University of Edinburgh) englisch<br />
Web Architektur unterrichten // Teaching Web Architecture</p>
<p>16:00-16:30 Break</p>
<p>16:30–18:00<br />
Jens <strong>Meiert</strong> (Google Inc.)<br />
Moderne Webentwicklung – ein Ausblick auf die Zukunft von HTML, CSS und Entwicklungspraktiken // Modern Web develop-<br />
ment – a view on the future of HTML, CSS and development practices</p>
<p>Erik <strong>Wilde</strong> (University of Berkely) englisch<br />
Information Engineering // Information Engineering</p>
<p>18:00-18:15 Wrap up</p>
<p>Veranstaltungsort<br />
Hauptgebäude der Fachhochschule Potsdam<br />
Kiepenheuerallee 5<br />
14469 Potsdam</p>
<p><a href="http://www.w3c.de/Events/2009/teaching-web-flyer.pdf" target="_blank">Flyer hier</a>.</p>
<p>Kontakt:<br />
Ulrike Weichelt (Organisation)<br />
0331.580 1062 // weichelt@fh-potsdam.de<br />
Felix Sasaki (Inhalt)<br />
0 331.580 1532 // felix.sasaki@fh-potsdam.de</p>
<p>Kostenfrei &#8211; <a href="http://www.w3c.de/Events/2009/office-opening.html" target="_blank">bitte registrieren</a></p>
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		<title>W3C Tag auf der Xinnovations</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/09/13/w3c-tag-auf-der-xinnovations/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 12:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institutionen]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[W3C]]></category>
		<category><![CDATA[WWW]]></category>

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		<description><![CDATA[
Unter dem Titel &#8220;Das Web der Daten und das Web der Menschen&#8221; veranstaltet am Montag 14.9. das dt.-österr. Büro des W3C auf der Xinnovations ein eigenes Programm: drei zentrale Fragen:
1. Wie bringe ich meine Daten „ans Web“ und verknüpfe sie mit anderen Daten?
2. Wie integriere ich  sie in das „Web für menschliche Nutzer“?
3. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.xinnovations.de/"><img class="alignnone" title="xinnovations Logo" src="http://www.xinnovations.de/tl_files/img/organizer/logo-xinnovations-l.gif" alt="" width="334" height="105" /></a></p>
<p>Unter dem Titel &#8220;Das Web der Daten und das Web der Menschen&#8221; veranstaltet am Montag 14.9. das <a href="http://www.w3c.de/" target="_blank">dt.-österr. Büro des W3C</a> auf der <a href="http://www.xinnovations.de/" target="_blank">Xinnovations</a> ein <a href="http://www.xinnovations.de/w3c-tag2009.html">eigenes Programm</a>: drei zentrale Fragen:</p>
<p>1. Wie bringe ich meine Daten „ans Web“ und verknüpfe sie mit anderen Daten?<br />
2. Wie integriere ich  sie in das „Web für menschliche Nutzer“?<br />
3. Wie konstruiere ich mit den Daten interaktive und für alle Menschen zugängliche Anwendungen?</p>
<p>Das W3C hat in diesem Jahr grundlegende Technologien vorangetrieben, die bei der Beantwortung dieser Fragen helfen. Auf dem W3C-Tag 2009 werden entsprechende Neuentwicklungen vorgestellt, die im Folgenden kurz zusammengefasst sind:</p>
<p>Technologien des Semantic Web kommen vermehrt zum Einsatz, um Daten an das Web zu bringen. Die Web Ontology Language (OWL) dient dazu, Eigenschaften der Daten als „Ontologien“ zu modellieren. OWL wurde in der Version 1.0 lange Zeit erfolgreich genutzt. Inzwischen ist OWL 2.0 in Arbeit. Das „Rule Interchange Format“ (RIF) baut u.a. auf OWL auf und dient dem Austausch von Business-Regeln.</p>
<p>Ein zentrales Format um Daten an das Web zu bringen ist das „Simple Knowledge Organization System“ (SKOS). SKOS hat dieses Jahr den Status eines Standards, d.h. einer „W3C Recommendation“ erreicht. Es wird bereits für verschiedenste Daten eingesetzt, von der Bibliotheksklassifikation bis zum Thesaurus einer Fachdatenbank.</p>
<p>Zweck von der „XML Pipeline Language“ XProc ist die Beschreibung von XML-Datenflüssen. Die XML-Daten werden anhand von XProc-Beschreibungen validiert, abgefragt, oder transformiert für verschiedene Konsumenten, z.B. Mensch oder Maschine. Auf diese Weise kann XProc als Verbindung zwischen dem „Web der Daten“ und dem „Web der Menschen“ dienen.</p>
<p>Das menschliche Web präsentiert den Nutzern Daten in einer zunehmend interaktiven Weise. HTML ist die Grundlage für die Entwicklung entsprechender Webapplikationen. Mit der Entscheidung des W3C, die Entwicklung von XHTML 2 einzustellen, liegt der Fokus nun gänzlich auf HTML 5.</p>
<p>Multimediale Daten (Audio, Bilder, Video) sind noch nicht ohne weiteres mit anderen Informationen im Web verknüpfbar, da ihr Inhalt nur schwer automatisch zu interpretieren ist. Was ist zum Beispiel das Thema eines Liedes / Fotos / Films? Metadaten sind ein wichtiges Mittel um dieses Problem zu lösen. Das W3C arbeitet deshalb in der Media Annotations Working Group an der Interoperabilität zwischen verschiedenen Metadatenformaten.</p>
<p>All diese Technologien sind nur sinnvoll einsetzbar wenn die Zugänglichkeit des Webs für jeden Nutzer gesichert ist. Zur Unterstützung dieser übergreifenden Aufgabe hat das W3C Ende letzten Jahres die „Web Content Accessibility Guidelines“ (WCAG) in der Version 2.0 veröffentlicht. Die deutsche Community zur „Zugänglichkeit des Web“ arbeitet mit Hochdruck an einer deutschen Fassung der Guidelines.</p>
<p>Die besten Technologien nutzen nichts wenn sie nicht bekannt sind. In diesem Sinne wird auf dem W3C-Tag „STI Germany“, der deutsche Bestandteil des „Semantic Technology Institute“ präsentiert, deren Ziel die Entwicklung und Nutzung semantischer Technologien ist. Die Vorstellung von STI auf dem W3C-Tag wird dem Motto der Xinnovations in besonderer Weise gerecht: „better by networking“.</p>
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		<title>Design-Sinn-Wissen: Ministerinnenbesuch an der FHP</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/07/27/design-sinn-wissen-ministerinnenbesuch-an-der-fhp/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 16:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[LIS]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[FH]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Metadaten]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Letzte Woche waren zwei Wissenschaftsministerinnen an der FH Potsdam und besichtigten u.a. ein Projekt des Studiengangs Interface-Design &#8220;mæve&#8221;, das m.E. starke informationswissenschaftliche Komponenten hat (Metadaten-Visualisierung). (Im Bild: Prof. Boris Müller, Ministerin Schavan, Ministerin Wanka, Rektor Vielhaber, v.l.n.r. Photo: FHP)
Insgesamt ging es auch um Forschungsförderung an Fachhochschulen.
Die Potsdamer Neuesten Nachrichten berichteten darüber unter dem Titel: &#8220;Sinnstiftende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pnn.de/campus/198934/" target="_blank"><img src="http://www.fh-potsdam.de/typo3temp/pics/5805c792f1.jpg" alt="" width="143" height="97" /></a></p>
<p>Letzte Woche waren zwei Wissenschaftsministerinnen an der FH Potsdam und besichtigten u.a. ein Projekt des Studiengangs Interface-Design &#8220;mæve&#8221;, das m.E. starke informationswissenschaftliche Komponenten hat (Metadaten-Visualisierung). (Im Bild: Prof. Boris Müller, Ministerin Schavan, Ministerin Wanka, Rektor Vielhaber, v.l.n.r. Photo: FHP)</p>
<p>Insgesamt ging es auch um Forschungsförderung an Fachhochschulen.</p>
<p>Die <a href="http://www.pnn.de/campus/198934/" target="_blank">Potsdamer Neuesten Nachrichten</a> berichteten darüber unter dem Titel: &#8220;Sinnstiftende Spiele&#8221;. In der Tat wurde hinterfragt, ob Design Sinn stiften kann. Ich denke, dass der Sinnanteil dieses Projektes eher der informationswissenschaftliche ist. Dies wäre zu diskutieren.</p>
<p>Weitere Impressionen vom hohen Besuch auf der <a href="http://www.fh-potsdam.de/presse_archiv_2009.html?&amp;no_cache=1&amp;news_id=1648#" target="_blank">Start-Seite der FH Potsdam</a>.</p>
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		<title>LIS Berufe: Ausmaß der Änderungen unklar</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/05/14/lis-berufe-ausmas-der-anderungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 20:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet heute über die Tagung des Fachbereichs in knapper, aber recht korrekter Weise. (Nach den vielen negativen Erfahrungen, die wir mit der Presse in den letzten Wochen gemacht haben eher ein positives Beispiel). Schade nur, dass wieder so wenig Platz für das so wichtige Thema der Informationsgesellschaft bleibt.
TAGUNG: Archivar im Zeitalter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zeitungsteam-koeln.de/portal/vms_verlage/pics/logos/Maerkische-Allgemeine.png" alt="" width="187" height="35" /></p>
<p>Die <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11507906/64289/Potsdamer-Diskussion-ueber-die-Zukunft-eines-Berufsstandes-Ausmass.html" target="_blank">Märkische Allgemeine Zeitung</a> berichtet heute über die Tagung des Fachbereichs in knapper, aber recht korrekter Weise. (Nach den vielen negativen Erfahrungen, die wir mit der Presse in den letzten Wochen gemacht haben eher ein positives Beispiel). Schade nur, dass wieder so wenig Platz für das so wichtige Thema der Informationsgesellschaft bleibt.</p>
<blockquote><p><strong>TAGUNG: Archivar im Zeitalter des Internets</strong></p>
<p><strong>Potsdamer Diskussion über die Zukunft eines Berufsstandes / Ausmaß der Änderungen oft nicht klar<br />
</strong></p>
<p>„Wer braucht noch Archivare?“, fragte unlängst Ulrich Kampffmeyer von der Hamburger Project Consult Unternehmensberatung auf einer Tagung an der Fachhochschule Potsdam (FHP). Tatsächlich scheint im Zeitalter digitaler Informationsverarbeitung diese Frage nicht abwegig. Doch bei dem Potsdamer Treffen mit 95 Teilnehmern stellte sich heraus, dass der Berufsstand des Archivars und Bibliothekars auch in der Welt des Internets und der E-Books nicht am Ende ist.</p>
<p>In gewisser Weise würden Vermittler von Information sogar wichtiger, so Kampffmeyer. Ähnlich denken Marc Rittberger vom Hochschulverband Informationswissenschaften und Matthias Ballod von der Universität Koblenz. Kampffmeyer selbst konnte allein 18 Firmen benennen, die neue Archivare einstellen wollen. Die Beschäftigten in solchen Unternehmen verstehen sich heute als Informationsspezialisten, die wissen, wo wichtige Informationen zu finden sind und was überhaupt als wichtige Information zu gelten hat.</p>
<p>Diese Einschätzungen teilt auch der Dekan des Fachbereiches an der FHP, Hans-Christoph Hobohm. „Wir haben ein eher optimistisches Bild von der Zukunft, das allerdings getrübt wird durch die extrem schnelle Entwicklung.“ Die Innovationen moderner Kommunikations- und Informationstechnologien überforderten manchmal auch die Möglichkeiten der FHP. Die Hochschule versucht, den Zeitläuften mit Lehrangeboten wie „Einführung in relationale Datenbanken“ oder „Internetrecherche und Informationssysteme“ gerecht zu werden. Das größte Problem sei allerdings, dass den im Beruf stehenden Archivaren der Umfang des Umbruchs meist noch nicht ausreichend bewusst sei. Zum Beispiel müssten sie sich erst noch daran gewöhnen, dass ihnen angesichts digitaler Verwaltung und Kommunikation nicht mehr automatisch wichtige Papiere zur Verwahrung übergeben würden.</p>
<p>„Archivare müssen heute am Anfang stehen, nämlich dort, wo die Entscheidungen und Prozesse beginnen“, so Hobohm. Sie müssten die Entscheidungsträger zum Beispiel in Unternehmen auf die Wichtigkeit bestimmter Informationen hinweisen und bewahrenswerte Information von vorneherein auswählen. „Unternehmen müssen außerdem davon überzeugt werden, dass sich Investition in Information auszahlt.“ Das erfordere soziale Kompetenz und Kenntnis des jeweiligen Fachbereiches, etwa einer bestimmten Unternehmensstruktur oder eines wissenschaftlichen Feldes.</p>
<p>Dass diese komplexen Aufgaben jemals von Rechnern automatisiert werden könnten, glaubt der Dekan nicht. Nur Menschen seien in der Lage, sich schnell ändernde Realitäten richtig zu erfassen. Und nicht zuletzt liefen die wirklich wichtigsten Informationen nach wie vor von Mensch zu Mensch. (Von Rüdiger Braun)</p>
<p>MAZ vom 14.5.2009</p>
<p>vgl. <a href="http://hobohm.edublogs.org/2009/05/03/wir-brauchen-info-oko-krieger/" target="_self">vorherige Posts</a></p></blockquote>
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		<title>Wir brauchen Info-Öko-Krieger</title>
		<link>http://hobohm.edublogs.org/2009/05/03/wir-brauchen-info-oko-krieger/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 22:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Christoph Hobohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[FHP Fb5]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Berufsfeldtagung des Fachbereichs Informationswissenschaften kann jetzt nachgelesen und nachgeschaut werden. Dank des e-Campus Projektes der Hochschule konnten große Teile der Veranstaltung am 24. April an der FH Potsdam aufgezeichnet werden und sind jetzt abrufbar im entstehenden Videoportal der Hochschule.
Weitere Informationen und Berichte ebenfalls jetzt auf der &#8220;Special-Seite&#8221; der Fachbereichswebsite.
Eines der Ergebnisse: die gelungenen Provokationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://iw.fh-potsdam.de/4235.html" target="_blank"><img src="http://iw.fh-potsdam.de/typo3temp/pics/f1f1bd265f.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p>Die Berufsfeldtagung des Fachbereichs Informationswissenschaften kann jetzt nachgelesen und nachgeschaut werden. Dank des e-Campus Projektes der Hochschule konnten große Teile der Veranstaltung am 24. April an der FH Potsdam aufgezeichnet werden und sind jetzt abrufbar im entstehenden <a href="http://ecampus.klisch.net/?p=51" target="_blank">Videoportal der Hochschule</a>.</p>
<p>Weitere Informationen und Berichte ebenfalls jetzt auf der <a href="http://iw.fh-potsdam.de/4235.html" target="_blank">&#8220;Special-Seite&#8221; der Fachbereichswebsite</a>.</p>
<p>Eines der Ergebnisse: die gelungenen Provokationen von Ulrich Kampffmeyer, der uns zum kriegerisch-dokumentarischen Nachhaltigkeitskampf auffordert&#8230;</p>
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