Archive for September, 2007

Sep 25 2007

FHP-Preis an Niko Schachners Lebende Bücher

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Die Diplomarbeit “Lebende Bücher in der Bibliothek” von Niko Schachner ist gestern mit dem Hochschulpreis für die beste Abschlussarbeit im Fachbereich Informationswissenschaften ausgezeichnet worden. (vgl. “Ich habe ein lebendes Buch gelesen.“) Am Rande seiner Verteidigung berichtete er auch schon von Folgeprojekten! (vgl. auch seinen Wikipedia-Eintrag).

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute weiterhin.

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Sep 25 2007

Sondersammelgebiet Buchwesen: Entscheidung gefallen

Published by Hans-Christoph Hobohm under Allgemeines

Die Entscheidung zur Vergabe des Sondersammelgebietes Buch- und andere -wesen ist offensichtlich gefallen. Ab jetzt werden in München Bücher über Bücher und über Bücher-Bücher (u.a. über die “Geschichte und Theorie der Bibliographie”) gesammelt.

Wie im b2i-Forum zu lesen ist:

Aus wohl informierten Kreisen ist zu hören, dass die Wahl auf die Bayerische Staatsbibliothek gefallen ist. Die offizielle Bestätigung steht wohl noch aus.

Ich beglückwünsche die bayerische Informationswissenschaft (Kollege Hammwöhner) und die bayerische Buchwissenschaft (Kolleginnen Rautenberg und Haug) zu dem Erfolg!

Ich bitte um Wortmeldungen dort (bitte Anmeldung mit Klarnamen).

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Sep 24 2007

Erste Bachelor Studenten in Potsdam

Published by Hans-Christoph Hobohm under LIS

500 Studienanfänger auf zwei Booten vor der Glienicker Brücke

Bei strahlendem Wetter konnten heute von der Fachhochschule Potsdam ca. 500 Studienanfänger begrüßt werden: ca. 90 davon treten die neuen Studiengänge zum Bachelor of Arts in den drei Informationswissenschaften an. Der Andrang war groß: teilweise nur jeder sechster Bewerber erhielt einen Studienplatz. Dass die Wahl gut war, wurde gleich mit einer Schlösserrundfahrt auf der Havel belegt.

vgl.: die News des Fachbereichs.

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Sep 17 2007

SLB Potsdam: Weichen auf Innovation gestellt

Blick in den neugestalteten Bibliotheksbau

Am Wochenende gab es die “erste Bibliotheksnacht” in der Stadt- und Landesbibliothek in Potsdam. Gleichzeitig wurde Jubiläum gefeiert: 85 Jahre Landesbibliothek und 15 Jahre “SLB”. Die anwesende höchsprominente Politik feierte dies würdig und betonte die gesellschaftliche und wirtschaftliche (!) Bedeutung der Bibliothek für Potsdam und für Brandenburg. Als Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung stellte Bibliotheksleiterin Marion Mattekatt die neu erarbeiteten 10 Leitlinien der Bibliothek vor (verkürzt):

  1. Kulturelles Gedächtnis
  2. Bildung und Wissen für alle
  3. Generationen übergreifend, kommunikativ und einladend
  4. Kooperativ
  5. Leseförderung
  6. Lebenslanges Lernen
  7. Medien und Medienkompetenz
  8. 24 Std. Bibliothek
  9. Architektur für das Medienzeitalter
  10. Kondenorientiert und kostenbewusst

Passend zu Punkt 9 zeigte dann das Architekturbüro Reiner Becker den Entwurf zur Umgestaltung des Gebäudes. Wer das jetzige Gebäude (und die bisherige Potsdamer Bibliothekspolitik) kennt, wagt es kaum zu glauben, wie die Bibliothek im Jahre 2011 aussehen soll. Becker machte deutlich, wie der genius loci im Zentrum Potsdam gewahrt bleiben kann unter Beibehaltung der Assoziationen des Gebäudes an Mies van der Rohe (!). Mich erinnert der Entwurf auf den ersten Blick an das Gebäude der Stadtbibliothek Gütersloh. Das dort zentrale Café ist auch geplant, allerdings naturgemäß mit Öffnung zum “Platz der Einheit”. Im Erdgeschoss ist außerdem ein Bürgersaal vorgesehen und eine akustisch abgrenzte Kinderbibliothek. Eine ganze Etage ist den Brandenburgica vorbehalten und es gibt Gespräche über einen Umzug der Volkshochschule in das Gebäude. Die Innengestaltung (Medienpräsentation) auf den Computeranimationen sind bisher bloße Platzhalter, versicherten mir Frau Mattekatt und der Bauherr (KIS).

Die Besucher der Ausstellung konnten es sich kaum vorstellen: das bisherige Eingangsfoyer hat lediglich die Tiefe eines der Raster des Skelettbaus: es soll jetzt die ganze Fläche umfassen. Eine Großzügigkeit, die eigentlich gar nicht zu Preußen passt, die aber dem gesellschaftlichen Raum Bibliothek sicher angemessen ist.

Interessanterweise führt der auf der Website der Bibliothek angegebene Link zum Beschluss der SVV ins Leere. Und in den offiziellen Niederschriften der Stadtverordnetenversammlungen ist bisher kein Beschluss dieser Art zu verzeichnet. So dass ich bei aller Euphorie bezüglich der allmählichen Realisierung neuer Bibliothekskonzepte in Deutschland doch dem Beitrag ein Fragezeichen hinzufügen müsste. Kultusministerin Wanka machte allerdings deutlich, dass es keine finanziellen Auseinandersetzungen mit dem Land diesbezüglich gebe….

vgl. auch meinen früheren Beitrag.

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Sep 14 2007

Chinesische Archivare auf Wissensakquise in Deutschland

Pressemeldung in den Potsdamer Neuesten Nachrichten, 14.9.2007

Diese Woche war eine Delegation chinesischer Bibliothekare an der Fachhochschule Potsdam.

In einem eintägigen Workshop wurde über Bestandsaufbau und Langzeitarchivierung diskutiert und von vier Kollegen des Fachbereichs Informationswissenschaften Einführungen und Überblicke zu der Diskussion in Deutschland gegeben. Im Gegensatz zu vielen vorherigen, ähnlichen Delegationen, die wir am Fachbereich begrüßen konnten, hatten wir den Eindruck gewonnen, dass wirkliches fachliches Interesse bestand, und die Vorträge den Teilnehmern inhaltlich entgegen kamen. Wirklich sagen kann es es durch die Sprachbarriere natürlich nicht. Ich bin aber sicher, dass Jin TAN (auf dem Pressebild im Vordergrund) auch gut mitgeholfen hat, seinen Landsleuten ein adäquates Bild vom deutschen Archiv- und Bibliothekswesen zu verschaffen. (Vielleicht berichtet er in seinem eigenen Blog von seinem persönlichen Eindruck?)

Interessant allerdings der entsprechende Pressebericht in den Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 14.9.2007, in dem man dann doch den Wissenstransfer vermuten könnte, den DER SPIEGEL unlängst thematisierte.

Diese Einschätzung der Presse tut jedoch dem fachlichen Kontakt und dem interkulturellen Austausch keinen Abbruch. Ich denke, für alle Beteiligten, Teilnehmer wie Dozenten, war der Workshop eine Bereicherung.

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Sep 02 2007

Librarian Action eine Utopie?

Nancy Pearl

Ich habe mir endlich die Deluxe Ausgabe der Librarian Action Figure gegönnt – zumal Nancy Pearl im Oktober nach Berlin/Potsdam kommen wird und ich mir sie dann im Original ansehen kann. Während die ursprüngliche Figur ohne Kontext kam (the context that unruly beast, Brenda Dervin), hat die neue Version (und offensichtlich gibt es nur noch diese) eine Zusatzausstattung, die deutlich machen soll, wofür sie steht: ”

Deluxe Nancy Pearl LIBRARIAN ACTION FIGURE comes with Library Backdrop, Book Truck, Books, Reference Desk and Computer

Wenn das nichts ist. Und so sieht sie jetzt aus:

Nancy Pearl with her background

ihr schickes blaues Dress ist jetzt rot geworden, ihre Brille moderner. Aber Psst! macht sie noch immer! (Hier eine größere Version des Bildes: Nancy Pearl). Auf der Verpackung ist zu lesen, dass sie die Initiatorin der Aktionen “eine Stadt liest ein Buch ist” (vgl. auch “Potsdam liest ein Buch“). Sie ist also nicht nur das Modell für diese hübsche Ironie-Figur, die die amerikanischen Bibliothekare so lieben. Sie ist bekannt für ihr außerordentliches Engagement für Lesen und Literatur – eine Elke Heidenreichs der USA vielleicht – nur dass Elke Heidenreich nicht auch noch leitende Bibliothekarin ist. In dem Sortiment der Figur kommt auch eins ihrer eigenen Bücher mit: auf dem Bild meiner Szene hält sie “More Book Lust” in der linken Hand.

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