Archive for September, 2006

Sep 24 2006

Willkommen!

NOTFORYOU

Passend zum morgigen Semesterbeginn finden wir eine Kunstinstallation von Monica Bonvicini vor dem schönen Gebäude der FH Potsdam am Alten Markt in der Innenstadt. Der animierte Schriftzug NOTFORYOU stand ursprünglich vor dem Schloss in Groß Leuthen:

Auf der Mauer der Schlossterrasse installiert sie einen Leuchtschriftzug aus Glühbirnen, wie man ihn von Jahrmärkten kennt. Mit der Einschränkung „Not for You“ (Nicht für Dich) verweist sie auf das Gefühl des Ausgeschlossenseins und der Trennung ebenso wie auf herrschende Machtstrukturen, die die Freiheit des Menschen beeinträchtigen. [...]

Monica Bonvicinis Werk ist radikal, provokativ und sinnlich. Die in Italien geborene Künstlerin untersucht in ihren Rauminstallationen und Videos Geschlechterverhältnisse sowie die politischen und sozialen Machtparameter von Architektur. Architektur als männerdominiertes System wird ebenso verspottet und kritisiert wie Klischees weiblichen Rollenverhaltens. Mauern können sowohl schützen als auch Freiheit einschränken. Bonvicini attackiert wollüstig derlei Begrenzungen, verkleinert und zertrümmert sie. Auf diese Weise entlarvt die Künstlerin – oft mit Hilfe von Sprache und einer Portion Humor – das beklemmende und gewaltsame Potenzial von Architektur. Bei Rohkunstbau nimmt sie sich die Freiheit, aus den Räumen der Ausstellung herauszutreten und ihre Arbeit im Freien zu zeigen.

Wird dies ein Motto für unsere Erstsemester? Bildung not for you? Das gewählte Studium: not for you? Die häufig hohe Zahl der Abbrecher im ersten Semester scheint dies schon im Vorfeld zu bestätigen. Es fangen noch zuviele das Studium der Informationswissenschaften an, die sich ein falsches Bild vom Fach und seinen Anforderungen machen. (Ausspruch von einem Studenten unlängst: “Wirtschaft ist nicht mein Ding”.)

Das beklemmende und gewaltsame Potenzial von Architektur” wird ja doch gerade bei Bibliotheksbauten besonders offensichtlich, wie der Norman Foster Bau der FU Fachbereichsbibliothek Philologie überaus deutlich macht – und Bibliothekswissenschaft so kompliziert.
Nicht von ungefähr hat also die italienische Künstlerin Bonvicini diesen Ort für die Neuaufstellung ihrer Installation gewählt. Das Gebäude ist zusammen mit der im hinteren Teil befindlichen Stadt- und Landesbibliothek ein klassischer DDR-Funktionsbau aus den siebziger Jahren und war schon für die derzeitige Nutzung konzipiert.

Auf dem Bild: die obere Etage ist die Bibliothek die untere die Mensa: für beides wurde letzte Woche der Grundstein zum Neubau auf dem “noch schöneren” Campus nahe dem Bugagelände gelegt. Auch weil in Potsdam die historische Mitte wieder auferstehen soll und deshalb die FH wie alle anderen Bildungsinstitutionen des tertiären Bereichs aus der Mitte an den Rand Potsdams verlagert werden. Damit die Mitte frei wird. Raten Sie mal wofür: für die Macht der Landtagsabgeordneten.

Wissenschaftsministerin Johanna Wanka betonte: „Gute Lehr- und Lernbedingungen benötigen auch bauliche Voraussetzungen. In die Ausbauplanung am Campus Pappelallee sind die besonderen funktionalen, räumlichen und gestalterischen Anforderungen eingeflossen, die sich aus der Interdisziplinarität zwischen den Fachbereichen und dem Wissenstransfer mit der Wirtschaft ergeben.“

Der Neubau nach einem Entwurf der Berliner Architekten Becher + Rottkamp markiert als zentrales Gebäude den künftigen Eingangsbereich zum Campus Pappelallee der Fachhochschule Potsdam (FH). Im Gebäude wird sich das zentrale Hochschulfoyer befinden, in dem größere Veranstaltungen mit bis zu 600 Personen stattfinden können. Außerdem werden zwei Hörsäle (250 und 120 Plätze), die Bibliothek, die Mensa und eine Theaterwerkstatt eingerichtet. [PR des Landes zur Grundsteinlegung]

Bis 2009 soll der Neubau fertiggestellt sein. Gut zu wissen für unsere Freshmen (Erstsemester), dass der Fachbereich Informationswissenschaften (nicht im Bild) zunächst in der Innenstadt bleiben darf. Zusammen mit dem ebenfalls medien- und informationslastigen Fachbereich Sozialwesen. Lesen können die doch bei Google, oder?

NACHTRAG:

Bericht der Potsdamer Neusten Nachrichten am 26.9.2006:

Für Jacqueline Mannel war es ein besonderer Tag: Die 20-Jährige war gestern Vormittag zusammen mit mehr als 500 Studienanfängern zur feierlichen Immatrikulation an der Fachhochschule (FH) Potsdam in die Friedrich-Ebert-Straße 6 eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein erstand die Abiturientin aus Legebruch dann im Gedränge vor dem so genannten „Schaufenster“ erst einmal ein dunkelblaues T-Shirt mit dem FH-Logo. Darauf, dass sie in Potsdam studieren wird, ist sie stolz. Die hiesige FH sei ihre Wunschhochschule gewesen, sagte sie. Für ihr Studium zur Diplom-Bibliothekarin musste sie immerhin den Numerus Clausus von 2,1 unterbieten, so Mannel.

Ihr Studiengang gehört, wie auch die Fächer Soziale Arbeit, Kommunikationsdesign sowie Bildung und Erziehung in der Kindheit zu den besonders nachgefragten, sagte Birgit Lißke, Referentin der Rektorin, auf PNN-Anfrage.

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Sep 23 2006

Kultur und Bildung kein Luxus, sondern Zukunftsbedingung

sagt Ministerpräsident Matthias Platzek zur Eröffnung des 26,5 Millionen Euro teuren neuen Theaters in Potsdam. Es ist tatsächlich ein schöner Bau geworden vom (Kirchen-)Architekten Gottfried Böhm, in mutiger Lage und optisch imagebildend.

Das Haus werde nun als „Maßstab für künftige Bauten in der Landeshauptstadt“ gelten, so Jakobs in seiner Rede. Dass aus einer „alten Industrie und Militärbrache ein Kulturzentrum“ entstehe, sei „einmalig in Deutschland“, so der Potsdamer Oberbürgermeister. Der Intendant des Hans Otto Theaters, Uwe Eric Laufenberg, sagte vor Journalisten, dass das neue Schauspielhaus ein „wichtiges Signal für den Osten“ sei, weil es die Lebensqualität der Bürger erhöhe, aber auch die Wirtschaft anziehe. Auch die Befürchtung, dass sanierte Gebäude und ein neues Theater die „alternative Kunstszene“ vom Standort Schiffbauergasse vertreiben könnte, habe sich nicht bestätigt, so Laufenberg. Platzeck wies in seiner Rede daraufhin, dass Kultur und Bildung „keine Luxusgüter“ seien. „Vielmehr gehören sie zu den Grundrechten in einer demokratischen Gesellschaft, die zukunftsfähig sein will“, sagte Platzeck. [PNN, Tagesspiegel]

Ein Schwimmbad für über 30 Millionen Euro ist ebenfalls in Planung durch den Urvater aller Architekten-Visionäre, Oscar Niemeyer.

Ich will mich eigentlich nicht ständig wiederholen: wieviel für wird die Bildung durch Bibliotheken ausgegeben? Und wie ist die Marktdurchdringung im Vergleich? Wieviel Prozent der Bevölkerung gehen in ein Theater, bei dem für die laufenden Kosten jeder Platz weiterhin subventioniert ist. Wieviel Prozent der Bevölkerung gehen schwimmen? Bibliotheken wurden in Deutschland noch bis vor 10 Jahren von über 50% der Bevölkerung besucht. (Das ist leider durch mangelnde Finanzierung der laufenden Erwerbungsmittel auf 10-15% gefallen. In Deutschland - in anderen Ländern nicht)

Wenn dann gleichzeitig die neue Shell Jugend Studie (Hurrelmann, Infratest) auf dem Tisch liegt (wolhfeil kommentiert vom Bundespräsidenten in seiner Berliner Rede letzte Woche).

“Die »Bildungswelten« und die damit verbundenen persönlichen Chancen driften demnach weiter auseinander.” [bezogen auf die soziale (wie auch gender-) Bedingtheit der Bildungschancen -Pressetext, Shellstudie]

und man weiß, dass Brandenburg Schlusslicht in den prozentualen Bildungsausgaben im Ländervergleich ist… und man bedenkt, dass die lange fällige Renovierung und der Einbau eines gesetztlich vorgeschriebenen Aufzugs in die Stadt- und LANDESbibliothek Potsdam als “Wissensspeicher” verkauft aber mit EU Geldern bezahlt werden soll – und mit nur 8 Mio Euro veranschlagt ist… .

Gute Nacht.

PS Musikempfehlung dazu: Xavier Naidoo: Abgrund

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Sep 18 2006

Einziger Lehrstuhl für Bibliothekswissenschaft nicht mehr vakant

Published by Hans-Christoph Hobohm under LIS

Welcome Michael Seadle!

In der großen Tradition der jeweils einzigen Lehrstühle für Bibliothekswissenschaft in Deutschland – von Karl Dziatzko, Fritz Milkau, Paul Kaegbein bis Engelbert Plassmann – können wir jetzt einen Amerikaner begrüßen.

In einer ausführlichen Erklärung wurde heute in der InetBib bekannt gegeben, dass Michael Seadle, Herausgeber der renommierten Zeitschrift Library Hi Tech und Assistant Director of Information Technology der Michigan State University Libraries am 1.10.2006 seine Professur für “Bibliotheks- und Informationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Digitale Bibliotheken” an der Humboldt Universität antreten wird.

Er versteht sich als Oral Historian und hat über die Quäker in Deutschland gearbeitet. In D-Lib Magazine hat er u.a. einen spannenden Artikel zu ethischen Fragen der Informationswelt veröffentlicht, in dem er Clifford Geertz und Claude Lévi-Strauss zitiert. Das ist schon mal sehr sympathisch und verspricht spannende Diskussionen.
Im Bereich “Digitale Bibliothek” ist sein Name verbunden mit Audiodigitalisierung und der Vincent Voice Library, einem Tonarchiv für Stimmbelege bedeutender Personen – leider ohne online Zugang.

Herzlichen Glückwunsch dem Institut und dem neuen Kollegen.

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Sep 17 2006

Bildungsarmut und Humankapitalschwäche

Hinter den begrifflichen Ungetümen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (”IW” in Köln, einem der Wirtschaftsweisen, dem man nicht nachsagen kann, dass er “links” steht) verbirgt sich die einfache Aussage:

Für die gesamte Volkswirtschaft hat der Bildungsstand der Bevölkerung Einfluss auf ihre technologische Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität für ausländische Investoren.

Die jüngst erschienene Studie spricht zwar (leider) nicht von Bibliotheken, aber dafür umso mehr von PISA und von fehlenden Büchern. Und auch davon nicht so deutlich, wie es die eigenen Zahlen aussagen. Haushalte, die als “bildungsarm” zu qualifizieren sind, besitzen in erster Linie weniger als 25 Bücher. Der Migrationshintergrund zählt empirisch deutlich weniger. Man schaue sich die Grafik genauer an (klicken):

Beschrieben werden die Faktoren, die auf die PISA Ergebnisse in den Bereichen “Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften” signifikanten Einfluss haben. Lediglich die Variable “Haushalt verfügt über weniger als 25 Bücher” beeinflusst mit jeweils großem Abstand zu anderen möglichen Variablen mit weit über 40 Punten das Pisa Ergebnis in allen drei Bereichen – vor allem in den “Naturwissenschaften” (höchste Punktzahl überhaupt). Das ist bei keiner anderen Variable der Fall! Interessant ist, dass das IW dies nicht an die Spitze der eigenen Auswertung hebt bzw. in der Pressemitteilung (”Vorsorge statt Reparatur“) thematisiert. Bücher und Lesen ist für die Herren Wissenschaftler entweder etwas selbstverständliches – nicht so “hype” – oder so verstaubt, dass man sich nicht traut, dies deutlich zu machen. Schicker ist, auf den Migrationshintergrund zu verweisen. Das ist auf der poliutischen “Agenda”. Der Migrationshintergrund (Variable: “Im Haushalt wird nicht deutsch gesprochen”) zählt zwar nicht bei “Mathematik” (ist auch suspekt), aber dafür immer noch bei den beiden anderen.
Der Titel der Grafik “Das Umfeld macht’s” sieht wieder so aus, als wäre hier jeder selbst schuld. Gemeint ist aber: das gesellschaftliche Umfeld und damit der Staat. Er ist für fehlende Bücher und fehlende Lesekultur (à la PISA) in den Familien verantwortlich. Dixit: Das Institut der Deutschen Wirtschaft. Lesenswert – vor allem für Politiker. Warum wissen Politiker in anderen Ländern, dass Bibliotheken Lesen und soziale Integration fördern und die Deutschen Politiker nicht?

Wirklich schade aber eben die Reformen, die das IW vorschlägt. Nix von Bibliothek2007 gehört. Und nie über den Tellerrand von Rhein, Alpen, Oder oder Ostsee geschaut.

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Sep 15 2006

Neue private Hochschulen: Berlin und Potsdam

Der Klett Verlag wird in Kooperation mit der Freien Universität auf dem Campus der FU in Berlin Dahlem eine neue Hochschule mit dem Namen: “Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) – Berlin University for Professional Studies” eröffnen. Es sollen zunächst drei berufsbegleitende Masterstudiengänge angeboten werden aus den Bereichen Management, Health, Communication, Education oder Aging. Leiter der Hochschule wird der bekannte Erziehungswissenschaftler Klaus Hurrelmann. In den nächsten fünf Jahren sollen 13 postgraduale Studiengänge angeboten werden.
Damit hat diese Hochschule ein ähnliches Profil wie die kürzlich an den Start gegangene University of Management and Communication in Potsdam, die ein zusätzliches Weiterbildungszentrum in Berlin unterhält.

(Am Rande bemerkt: die FU hat die Foster-Bibliothek offenbbar zu Ihrem Markenzeichen erkoren. Gute Bibliotheken sind imagefördernd.)

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Sep 14 2006

Web2.0: ’sozial’ für Anbieter oder für Kunden?

Published by Hans-Christoph Hobohm under Wirtschaft

In seinem schönen Blog Portals and KM weist Bill Ives auf eine Diskussion im Marketing Bereich, wie die neuen Möglichkeiten auch für das Vermarkten benutzt werden können. Ganz neue Möglichkeiten tun sich da auf, die nicht nur mit den offen negativen Erscheinungsformen der persönlichen Netzwerke wie MySpace beschrieben sind. Vielleicht ist ja doch was dran an dem grundsätzlichen Manipulationsverdacht, den unsere Studenten im zweiten Semester in der Vorlesung Wirtschaft für Informationsarbeiter geäussert haben.

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Sep 14 2006

D: düster – vor allem im Bereich Bildung.

Der alle zwei Jahre erscheinende Datenreport über die Entwicklung der Lebensbedingungen und der Sozialstruktur sowie das subjektive Wohlbefinden der Bürger – erstellt vom Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit Forschern des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und des Zentrums für Umfragen, Methoden und Analysen in Mannheim (ZUMA) – deutet auf düstere Zukunftsaussichten vor allem im Bildungsbereich. „Deutschland gehört, was die Lebensqualität seiner Bürger angeht, nicht mehr zur europäischen Spitzengruppe“ betonen die Sozialforscher in der gestrigen Pressemitteilung des WZB zur Veröffentlichung der Ausgabe 2006.

Die neuen Daten belegen, dass Chancenungleichheit bei der Bildung bereits im Vorschulalter be­ginnt. Die Forscher fanden heraus, dass Migrantenkinder und Kinder aus sozial schwachen Familien Kindergarten oder Vorschule seltener besuchen als Kinder aus Familien mit höherem sozialen Status. Der Befund ist insofern alarmierend, weil die vorschulische Bildung Auswirkungen auf die spätere Schulleistung hat. So haben Migrantenkinder mit vorschulischer Bildung eine zweimal höhere Chance, ein Gymnasium zu besuchen als Migrantenkinder ohne Vorschule. Auch (westdeutsche) Arbeiterkinder haben eine etwa fünf Mal höhere Chance, das Gymnasium zu besuchen, wenn sie den Kindergarten oder die Vorschule besucht haben.

Ich füge hinzu, dass dies auch Auswirkungen auf die Studierwilligkeit und -fähigkeit haben wird. Der ebenfalls gerade erschienene OECD Bildungsreport bestätigt das Problem: “… Deutschland [läuft ...] Gefahr, den Anschluss bei der Ausbildung von Hochqualifizierten zu verlieren.” (Die Pressemitteilung des BMBF dazu erscheint durchaus geschönt, denn sie macht die Probleme nicht deutlich: Studenten”berg” jetzt, Bildungswüste danach.)

Der Datenreport 2006 konstatiert zusätzlich für den Osten Deutschlands ein problematisches Demokratieverständnis und die Abwanderung der Bildungswilligen. Und dann verkündet Ministerin Wanka, dass auch Brandenburg dringend Studiengebühren einführen muss. Ich meine vor wenigen Monaten noch das komplette Gegenteil von ihr gehört zu haben.

Das Bundesland müsse aufpassen, dass mit dem Verzicht auf diese Beiträge „nicht längerfristig ein Wettbewerbsnachteil entsteht“. Weil das Land diese Gebühren nicht erhebe, verzichtet es auf Einnahmen in Höhe von rund 30 Millionen Euro, sagte Wanka [heute via ddp].

Da bin ich doch froh, dass ich dabei noch zwei Jahre länger mithelfen kann.

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Sep 13 2006

Jin TAN auf der Inetbib

Published by Hans-Christoph Hobohm under FHP Fb5

Unser zukünftiger Preisträger (DAAD Preis 2006 der FHP) erscheint an prominenter Stelle bei netbib mit seinen Flickr! Bildern (und denen von anderen) von der Inetbib-Tagung in Münster letzte Woche.
Glückwunsch!

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Sep 13 2006

Ministerialbürokratie merkt etwas


und zwar, dass das mit dem Bologna Prozess nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat. Irgendwie kommt es nicht zu der erhofften Flexibilisierung. Senator Dr. Thomas Flierl (aktueller PDS Kandidat) hat endeckt, dass die (Berliner) Hochschule sich “abschotten” wie er heute im Tagesspiegel zitiert wird:

Das ist nicht im Wesen von Bachelor und Master begründet, sondern liegt an der Art und Weise, wie die Hochschulen die Reform bislang umgesetzt haben, sagte Flierl: „Es gibt einen starken Hang zur Verschulung und Spezialisierung“. Viele Fachbereiche hätten bei der Reform die Studiengänge „vollgestopft“. Auch seien die alten Inhalte einfach nur in die neuen Studiengänge „übersetzt“ worden, ohne aber den neuen Geist zu beachten…

Welchen Geist soll man da nun rufen?

Beängstigend dazu dann die Berichte über die aktuelle Entwicklung der Studenten- und Absolventenzahlen in Deutschland im internationalen Vergleich – in der gleichen Ausgabe des Tagesspiegel.

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Sep 13 2006

E-Learning im Deutschlandfunk

Bericht des Deutschlandfunks zu einer Tagung der GI in Darmstadt.

via IB Weblog

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